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Xiaomi und COWAROBOT Koffer folgt seinem Besitzer | jetzt erhältlich

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Der smarte Koffer ist nun erhältlich in den China-Shops! Den besten Preis findet man bei Banggood für 472,51€.

Bei dem Herstellernamen COWAROBOT werden die meisten vermutlich nicht direkt aufhorchen oder eine Verknüpfung im Gehirn erstellen können. Aber: Das chinesische Unternehmen ist der Erfinder des „COWAROBOT R1“, dem ersten Koffer, der seinem Besitzer automatisch folgt. Somit muss man den Koffer nicht mehr hinter sich herziehen. Da wurde der Tech-Riese Xiaomi wohl aufmerksam und bringt nun in gemeinsamer Kooperation einen Reisekoffer auf den Markt, der ebendies vermag – und noch mehr. Welche Unternehmen noch mit Xiaomi in Verbindung stehen und was aus diesen Kooperationen entsteht, könnt ihr in unseren Ratgeber zu dem Thema nachlesen.

Xiaomi COWAROBOT Koffer

Technische Daten des COWAROBOT Koffers

ModellCOWAROBOT
Größe20 Zoll / 55,5 x 38,4 x 22,5 cm
Gewicht4,5 kg
Fassungsvermögen31 l

Viel Technik für einen Reisekoffer

Hinderniserkennung, App-Steuerung, Laser-Erkennung … nein, die Rede ist nicht von Xiaomis neustem Saugroboter. Auf Xiaomis Crowdfunding- und Verkaufsplattform „Xiaomiyoupin“ ist der neueste Reise-Streich von COWAROBOT binnen kurzer Zeit finanziert worden und steht nun in den Startlöchern, bald auch in den China-Shops verfügbar zu sein. Für den Tech-Riesen Xiaomi ist dies nicht der erste Ausflug in Richtung Reisezubehör: Gemeinsam mit dem Unternehmen 90Fun brachte Xiaomi bereits mehrere Modell, unter anderem einen Metallkoffer, einen transparenten Koffer und einen Rollkoffer auf den Markt, unter eigener Flagge auch bereits einen Hartschalen-Rollkoffer. Wir haben nicht alle Koffer testen können, allgemein lässt sich aber sagen: Xiaomi ist auch bei Koffern vorne mit dabei.

Xiaomi COWAROBOT Koffer Hinderniserkennung
Hinderniserkennung bei einem Koffer. Irgendwie verrückt.

Die wichtigste Info vorab: Mit den Maßen 55,5 x 38,4 x 22,5 cm ist der Roboter-Koffer als Handgepäckstück auf vielen Flügen erlaubt (je nach Vorschriften der Fluglinie). Der 6400 mAh große Akku (soll für 20 km Fahrt reichen) kann aus dem Koffer entfernt und somit ebenfalls mit an Bord genommen werden. Moment mal, ein Akku bei einem Koffer? „Da kann man ja gleich noch eine Powerbank integrieren, HA HA“. Ja, die ist auch dabei. So kann man vor dem Flug oder auf dem Weg zum Hotel nochmal nebenbei den Akku des Smartphones oder der Kopfhörer aufladen. Die Ladezeit für den Akku selbst beträgt 5 h.

Xiaomi COWAROBOT Koffer Powerbank integriert
Eine integrierte Powerbank. Das gefällt uns.

Laser-Erkennung und App-Steuerung

Mit einem integrierten Laser und eingebauter Kamera analysiert der Koffer seinen Besitzer anhand dessen Körperform und Bewegungsart. Ob das immer so einwandfrei funktioniert, lässt sich auf Entfernung schwer beurteilen. Vor allem ist fraglich, ob ein Roboter nur anhand dieser Daten wirklich viele Menschen an einem Flughafen unterscheiden kann. Im Zweifel lässt sich der Koffer ohne irgendwelche Umstellungen auch direkt wie „nicht-smarte“ Koffer am ausziehbaren Griff ziehen. Die genannte Kamera befindet sich an der Seite des Griffs.

Xiaomi COWAROBOT Koffer App-Steuerung
Via Bluetooth lässt sich der Koffer sogar mit einer App verbinden.

Wichtig zu wissen: Geht die Verbindung des Xiaomi-Koffers zu seinem Besitzer verloren (oder besteht ein Abstand von drei Metern), erhält letztgenannter eine Push-Benachrichtigung auf sein Smartphone. Wobei man hier sagen muss, dass sich ein vermeintlicher Dieb des Koffers auch nicht mehr unbedingt aufhalten lässt, wenn man das nächste Mal auf sein Smartphone schaut. Aber wer weiß.

Design: Modern, aber nicht neuartig

Optisch orientiert sich der 4,5 kg schwere Koffer an vielen anderen modernen Koffern, die man am Flughafen so beachten kann. Eine harte Plastikschale, teleskopischer Alumimium-Griff, die Rollen des Koffers können um 360° rotieren. Und schon hat man einen Koffer. Die Fahrweise soll dieser mittels Sensorik automatisch an seinen Untergrund anpassen können. Auch das ein Punkt, der sich in diversen Tests bestätigen muss. Das Gleiche gilt für die angegebene Wasser- und Stoßfestigkeit.

Xiaomi COWAROBOT Koffer Füllmenge
Bei 31 l potenzieller Füllmenge ist der Koffer nicht für lange Auslandsaufenthalte gedacht.

Um den Inhalt des Koffers zu schützen, ist der Koffer mit einem elektrischen Sicherheitsschloss ausgestattet. Dieses kann nur durch Eingabe eines Pin-Codes oder per Smartphone-App geöffnet werden. LED-Lichter zeigen an, ob der Verschluss gerade geöffnet oder verschlossen ist und ob eine Verbindung zur App besteht.  Ein Werbevideo zur weiteren Information:

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Ausblick

Natürlich muss man sich fragen, ob man die Funktionen wirklich braucht und ob einem das das Geld wert ist. Schließlich bekommt man einen Hartschalen-Rollkoffer von Xiaomi ohne smarte Funktionen für mindestens 150€ weniger. Wer aber das ein oder andere Xiaomi-Gadget sein Eigen nennt, der darf hier auch wieder viel erwarten. Selbst wenn Xiaomi in der Produktion vermutlich nicht allzu viele Finger gerührt hat, sondern eher auf monetärer Basis hinter COWAROBOT agierte.

Aber wie seht ihr das: Braucht man einen autonom fahrenden Koffer oder möchte man lieber selbst die Kontrolle über sein Gepäck behalten?

Ach und eine coole Kofferschutzhülle könnte das autonome Fahren des Koffers noch etwas lustiger gestalten.

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Warum beeinflusst das in keinster Weise unser Testurteil?
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Tim

Mich interessiert Technik, die uns die Arbeit im Haushalt abnimmt - ob beim Staubsaugen oder Fensterputzen. So konnte ich bereits über 100 Saugroboter testen, bei mir dreht privat (unter anderem) der Deebot T9+ seine Runden.

Sortierung: Neueste | Älteste

Kommentare (49)

  • Profilbild von Bennoss
    # 29.10.19 um 20:21

    Bennoss

    Ich will endlich meinen Roboter Butler

  • Profilbild von Xiaomi_Tempel
    # 29.10.19 um 19:47

    Xiaomi_Tempel

    Naja, erster selbstfahrender Koffer ist ja falsch. Gab ja schon einen mit Segway Technologie letztes Jahr. Außerdem gab's ja letztes Jahr den Ovis… Bisschen Recherche täte nicht schlecht.

    • Profilbild von Daniel G.
      # 02.12.19 um 15:37

      Daniel G.

      Den Ovis und den Xiaomi/Ninebot

      @Xiaomi_Tempel: Naja, erster selbstfahrender Koffer ist ja falsch. Gab ja schon einen mit Segway Technologie letztes Jahr. Außerdem gab's ja letztes Jahr den Ovis… Bisschen Recherche täte nicht schlecht.

  • Profilbild von Bommel
    # 29.10.19 um 19:41

    Bommel

    Also wenn der keine Geräusche von sich gibt ab einer Distanz von x Metern, total sinnbefreit. Wenn man sich daran gewöhnt hat, das der hinter her kommt, hat man den auch nicht mehr im Auge, und schwupps isser wech… Und merken tut's man dann vielleicht erst am Gate.

  • Profilbild von DanielMZ
    # 29.10.19 um 19:40

    DanielMZ

    Stellen sich 2 Fragen:
    sind sie Schlösser mit TSA?
    ist der Akku leicht zu entfernen (für Check in, bei Akkubrand)?
    -> sind sich Besitzer darüber im Klaren, dass es sich um ein PED handelt, das nicht eingecheckt werden darf? Und ist der Akku vernünftig gegen quetschen/Sturz/Kurzschluss gesichert, auch bei übervollem Koffer?

    • Profilbild von HaJo
      # 15.12.19 um 16:37

      HaJo

      COWAROBOT schreibt "Removable Lithium Battery" und "A TSA-approved lock ensures that your luggage is airport and airline friendly"
      https://cowarobotrover.com/

      Der entnommene Akku dürfte wie eine Portable power bank bewertet werden und als PED ins Handgepäck müssen.
      http://www.iata.org/ped

      Wie auf der Seite von Banggood zu sehen, ist der Akku von außen zu entnehmen. Ein übervoller Koffer sollte daher keinen Einfluss haben.

    • Profilbild von Arthur
      # 30.10.19 um 15:21

      Arthur

      Was bedeutet PED?

  • Profilbild von Kellog
    # 29.10.19 um 19:18

    Kellog

    Sieht aus wie der Defender of the Galaxy von Shimadzu.

  • Profilbild von koelner77
    # 29.10.19 um 19:10

    koelner77

    Hot!

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