YI-M1 Systemkamera mit Wechselobjektiven für 306,94€ im Test

Nach dem Erfolg der YI 4K kündigte YI Technology im September 2016 die 4K fähige YI-M1 Systemkamera mit Wechselobjektiven und Touch Display an. Was die Kamera taugt und für wen sie geeignet ist, erfahrt ihr in unserer ausführlichen Review.

Youtube Video Preview

 

WICHTIG: Wenn ihr beim Bestellvorgang Priority Line (Germany Express) auswählt, entrichtet GearBest die Zollgebühren für euch, es entstehen somit keine weiteren Kosten. Der Versand dauert in der Regel nicht länger als 14 Tage. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

Technische Daten: YI-M1

Kameraklasse Systemkamera (DSLM)
Video Auflösung 3840 x 2160 (4K) @ 30 fps; 2048 x 1536 (2K) @ 30 fps; 1920 x 1080 (Full HD) @ 60 fps, 30 fps, 24 fps; 1280 x 720 (HD) @ 60 fps, 30 fps, 24fps; 640 x 480 (VGA) @ 240 fps
Foto Auflösung 8160 x 6120 (49,94 MP, interpoliert); 5184 x 3888 (20,16 MP); 4608 x 3456 (15,93 MP); 3200 x 2400 (7,68 MP); 1920 x 1440 (2,76 MP); 640 x 480 (VGA)
Bildsensor/Typ/Format Sony IMX 269 (21,77 MP); NMOS; 4/3″
Objektivanschluss MFT (Micro Four Thirds)
Mikrofon/Lautsprecher stereo; mono
Verschlusszeit minimal 1/4000 s
Verschlusszeit maximal 60 s
ISO minimal 100
ISO maximal 25600
Weißabgleich Auto, Sonne, Schatten, Wolken, Glühlampe, Kelvin (2000 – 11500)
HDR ja
Sucher keinen
Fokus CDAF (Contrast Detection Auto Focus), 81 Fokuspunkte
Videocodec H.264/MPEG-4
Audiocodec AAC
Dateiformat (Fotos) RAW, JPEG
Display 3 Zoll LCD Touch Display, 720 x 480 Pixel Auflösung
Bildstabilisierung im Objektiv
Externer Blitz unterstützt
Konnektivität 2,4 GHz WLAN; Bluetooth 4.1; Micro HDMI; Micro-USB (USB 2.0); 1/4″ Stativgewinde
App verfügbar für Android 4.4/iOS 9.0 oder höher
Speicher SD/SDHC/SDXC (max. 512 GB)
Akku/Laufzeit 900 mAh; 2:03 Stunden (Videoaufnahme), 380 Bilder (nach CIPA-Standard)
IP Zertifizierung nein
Gehäusematerial Kunststoff
Betriebstemperatur -10°C bis 40°C
Abmessungen 113,5 x 64,3 x 33,6 mm
Gewicht 289,6 g
Erhältlich in Schwarz, Silber
Lieferumfang YI-M1 (Gehäuse), 12-40 mm f/3.5-5.6 Objektiv, 42.5 mm f/1.8 Objektiv (nur Dual Lens Version), Micro-USB-Kabel, Tragegurt, Netzstecker (NEMA-1), Akku, englische Bedienungsanleitungen und Garantiekarten für Gehäuse und Objektiv(e)

YI-M1 Objektive frontal

Technische Daten: Objektive

Typ Zoomobjektiv Festbrennweite
Objektivanschluss MFT (Micro Four Thirds) MFT (Micro Four Thirds)
Diagonaler Bildwinkel 30.3° bis 84,1° 29°
Brennweite 12-40 mm 42,5 mm
Blendenöffnung maximal f/3.5-5.6 f/1.8
Blendenöffnung minimal f/22 f/22
Blendenlamellen 7 7
Fokussierungsabstand minimal 35 cm 25 cm (Macro); 50 cm (Normal)
Fokuseinstellung automatisch, manuell (Fokussierring) automatisch, manuell (Touch)
Bildstabilisator digital digital
Filtergröße 49 mm 49 mm
Objektivbau 9 Gruppen, 11 Linsen 6 Gruppen, 6 Linsen
Abmessungen 58,3 x 63 mm 56,5 x 61 mm
Gewicht 172,4 g 118,9 g

Verpackung & Lieferumfang

Die Kamera und das Zubehör kommen in einer schlichten, schwarzen Box daher. Im Lieferumfang sind, neben dem Gehäuse, ein 12-40 mm f/3.5-5.6 Zoomobjektiv, ein Micro-USB-Kabel, ein Tragegurt, ein NEMA-1 Netzstecker, ein 900 mAh Akku und eine englische Bedienungsanleitungen enthalten. Eine 42,5 mm f/1.8 Festbrennweite wird zudem in der Dual Lens Version mitgeliefert. Außerdem ist man dank den beiliegenden Garantiekarten auch für den Ernstfall  gerüstet.

YI-M1 Verpackung
Wie schon bei der YI 4K wird auf ein „cleanes“ Design gesetzt.
YI-M1 Lieferumfang
Der Lieferumfang der Dual Lens Version.

Design & Verarbeitung

Mit einer Aluminiumoptik versucht die M1 darüber hinwegzutäuschen, in was ihr Inneres tatsächlich gebettet ist. Beim Hochheben der Kamera wird durch das geringe Gewicht von nur 289,6 g aber schnell klar, dass es sich um ein Kunststoffgehäuse handelt. Äußerlich erinnert die Kamera stark an die Leica TL, man muss jedoch dazu sagen, dass beim Design einer Kamera nicht super viel Spielraum bleibt – auch meine Sony Alpha 6000 ist ähnlich gebaut. Einen kleinen Punktabzug gibt es von mir für den Ein-/Ausschalter. Dieser muss, statt leicht von der Seite, mit etwas Druck von oben bedient werden.

YI M1 von oben
Gut sichtbar: Der Ein-/Ausschalter schließt mit dem Kameragehäuse ab.

Auch die Objektive bestehen größtenteils aus Kunststoff – mit nur 118,9 g (Festbrennweite) und 172,4 g (Zoomobjektiv) sind sie ebenfalls sehr leicht.

YI M1 Zoomobjektiv und Fenstbrennweite
In der Dual Lens Version werden ein Zoomobjektiv und eine Festbrennweite mitgeliefert.

Auf der Rückseite befindet sich ein 3 Zoll großes Touch Display mit einer Auflösung von 720 x 480 Pixel. Den Weg, den man schon bei der YI 4K eingeschlagen hat, geht man also konsequent weiter; YI möchte sich wohl wieder an eine möglichst breite Zielgruppe richten, entsprechend soll die Bedienung so simpel wie möglich sein.

YI-M1 Display
Intuitive Bedienung dank Touch Display.

Bei anderen Gadgets, wie z.B. Smartphones oder Fitness Trackern, wird eine IP67 Zertifizierung langsam aber sicher zum Standard. Hiervon sind hochwertige Spiegelreflex- und Systemkameras aber leider noch relativ weit entfernt. So kommen auch die M1 und ihre Objektive ohne IP Zertifizierung daher. Overall ist die Verarbeitung, wie man es von YI gewohnt ist, sehr gut – scharfe Kanten o.Ä. bleiben aus.

Hardware & Konnektivität

Die Kamera ist eine DSLM (digital single lens mirrorless) und besitzt daher, anders als eine DSLR (digital single lens reflex), keinen Spiegel im Inneren.

YI-M1 und Canon EOS 600D ohne Objektive
Links ohne, rechts mit Spiegel – der Unterschied zwischen einer DSLM und einer DSLR.

Beim Bildsensor handelt es sich um einen Sony IMX 269 mit 21,77 Megapixel (NMOS; 4/3″), der Bilder mit effektiv 20,16 Megapixel aufnimmt. Da man für seine Vorhaben natürlich noch das passende Objektiv benötigt, kann dank des MFT (Micro Four Thirds) Anschlusses aus einer Vielzahl von Optionen gewählt werden; Amazon führt bspw. fast 200 MFT Objektive. Zusätzlich kann an den Blitzschuh verschiedenes Zubehör angeschlossen werden.

YI-M1 Blitzschuh
An den Blitzschuh kann bspw. ein externer Blitz angeschlossen werden.

Zudem werden Bluetooth 4.1 und WLAN (2,4 GHz) unterstützt, ebenso wie SD/SDHC/SDXC Speicherkarten mit bis zu 512 GB. Neben dem Micro-USB (USB 2.0) Port, gibt es außerdem einen Micro HDMI Anschluss.

Bedienung: Kameramodi

Die YI-M1 verfügt über 8 Kameramodi, die ich euch kurz erklären möchte:

  • Manuelle Belichtungssteuerung (M): Die Blende, die Verschlusszeit und der ISO Wert können frei gewählt werden. Zudem stehen weitere Optionen, wie z.B. der Weißabgleich oder die Messmethode, zur Verfügung. Die Belichtungskorrektur wird automatisch festgelegt.
  • Vollautomatik (Kamerasymbol): Die Kamera interpretiert das Bild und wählt die verschiedenen Werte automatisch. Darüber hinaus stehen weitere Optionen nur begrenzt zur Verfügung.
  • Blendenautomatik (S): Die Verschlusszeit, die Belichtungskorrektur und der ISO Wert können manuell eingestellt werden. Darüber hinaus stehen u.a. der Weißabgleich und die Messmethode zur Verfügung. Die Blende wird automatisch festgelegt.
  • Zeitautomatik (A): Die Zeitautomatik funktioniert wie die Blendenautomatik, allerdings wird hier die Blende manuell und die Verschlusszeit automatisch eingestellt.
  • Programmautomatik (P): Neben der Belichtungskorrektur können u.a. der Weißabgleich und die Messmethode gewählt werden. Die Blende und die Verschlusszeit werden automatisch festgelegt.
  • Panorama: Es werden alle Einstellungen automatisch gewählt. Lediglich der Fokusmodus und das Dateiformat lassen sich ändern.
  • Szene (umrahmtes S): Der Szenenmodus funktioniert ähnlich wie die Vollautomatik. Es können verschiedene Szenen (Portrait, Landschaft, Sport etc.) ausgewählt werden und die Kamera interpretiert, basierend auf diesen Einstellungen, das Bild. Anschließend werden die verschiedenen Werte automatisch festgelegt. Der Weißabgleich ist nicht manuell einstellbar.
  • Super Professional Guide (C): Der Super Professional Guide Modus bietet verschiedene Motive bzw. Posen zur Auswahl und zeigt die entsprechenden Umrisse auf dem Bildschirm an. Die Blende und die Verschlusszeit werden automatisch festgelegt, davon abgesehen können alle weiteren Einstellungen manuell vorgenommen werden.
YI-M1 Super Professional Guide
Der Super Professional Guide Modus soll beim Nachstellen bestimmter Posen helfen.

Die App: YI Mirrorless – AI-Art Edition

Zur Ergänzung der herkömmlichen Bedienung, kann die App YI Mirrorless – AI-Art Edition genutzt werden. Verfügbar ist sie für Android 4.4/iOS 9.0 oder höher. Der Aufbau ist dabei identisch zum Menü der Kamera, allerdings sind weniger Einstellungsmöglichkeiten verfügbar. Die Verbindung zur App wird über das kameraeigene 2,4 GHz WLAN Netzwerk aufgebaut. Inwieweit dabei die Bluetooth Verbindung genutzt wird, ist mir jedoch schleierhaft, denn sie hat scheinbar keinen Nutzen.

YI-M1 App Übersicht
Gleicher Aufbau bei abgespeckten Möglichkeiten.
YI-M1 App Einstellungen
Es können u.a. der Kameramodus, die Messmethode und das Bildformat eingestellt werden.

Fotos, Videos & Features

Kommen wir zu dem Punkt, der letztendlich wirklich zählt: Wie gut sehen die Bilder der YI-M1 aus? An sich macht die Kamera tolle Fotos mit bis zu 20,16 MP und liefert, je nach Einstellungen, auch sehr schöne Farben. Im direkten Vergleich zu meiner Sony Alpha 6000, fällt jedoch auf, dass die Kanten des Motivs bei der M1 nicht ganz so scharf dargestellt werden. Dennoch müssen sich die Aufnahmen nicht verstecken!

YI-M1 und Sony Alpha 6000 im Vergleich Löwenzahn Foto
Mit der Einstellung „Lebhaft“, haben die Bilder der YI-M1 schön kräftige Farben.
YI-M1 und Sony Alpha 6000 im Vergleich Bonsai Foto
Manchmal failt der Autofokus der YI-M1 ein wenig, hier arbeitet er aber sogar besser als der der Sony Alpha 6000!
YI-M1 Panorama Stadtgalerie Leverkusen
Die YI-M1 kann auch Panoramabilder schießen.

Auch die Videos mit bis zu 4K bei 30 Frames pro Sekunde können sich sehen lassen. Allerdings gibt es ein paar Haken. Die Aufnahmen sind, aufgrund der relativ hohen Hitzeentwicklung, auf eine Länge von 7:29 Min. begrenzt (bei 1080p sind es knapp 20 Min.). Ein weiteres Manko ist der auf den Videos hörbare, und relativ langsame, teilweise auch ungenaue, Autofokus. Außerdem springt die digitale Bildstabilisierung automatisch an und lässt sich nicht ausschalten. Lediglich bei 4K Aufnahmen wird die Bildstabilisierung nicht unterstützt. Hinsichtlich professioneller Videos lassen sich diese Punkte aber verschmerzen, denn ein Long Take ist durchschnittlich nicht länger als vier Minuten lang, der Ton wird mit externen Mikrofonen aufgenommen und für ruhige Kamerafahrten wird i.d.R. eine Steadycam genutzt.

Youtube Video Preview

Weitere Features sind die Gesichtserkennung, HDR Aufnahmen und Timelapse Videos.

Akku & Laufzeit

Die YI-M1 verfügt über einen 900 mAh starken Akku, der für ca. 2 Std. Videoaufnahme oder 380 Bilder (ohne Blitz) ausreicht. Wird der Strom knapp, ist die Kamera über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel innerhalb von knapp 3 Stunden wieder aufgeladen. Unterwegs besteht zudem die Möglichkeit auf eine Powerbank zurückzugreifen. Was mir gefällt, ist dass die M1 auch während des Ladevorgangs genutzt werden kann. Doch egal ob das Kabel an einer Steckdose, einem USB Port oder einer Powerbank angeschlossen ist, ohne eingelegten Akku ist die Kamera nicht zu gebrauchen. Ersatzakkus und ein externes Ladegerät sind zwar bereits angekündigt, aber leider noch nicht erhältlich.

YI-M1 Akku und Akkufach
Der Akku der YI-M1 kann auch ausgetauscht werden.

Fazit: Einsteigerkamera für Hobbyfotografen

Im Test beweist sich die YI-M1 als tolle Kamera für Einsteiger: Einfaches Handling dank Touch Screen, schöne Bilder, 4K Aufnahmen und eine ordentliche Akkulaufzeit. Positiv fallen zudem die regelmäßigen Updates auf. Für semiprofessionelle oder eingefleischte Fotografen/Filmemacher wird die Kamera jedoch, aufgrund der fehlenden Freiheiten, nicht das Wahre sein. Für ein Debüt auf dem umkämpften DSLR/DSLM Markt, liefert YI Technology dennoch eine saubere Leistung ab.

  • Touch Screen
  • guter Bildsensor
  • 4K (Ultra HD) Aufnahmen
  • ordentliche Akkulaufzeit
  • Betrieb während des Ladevorgangs möglich
  • regelmäßige Firmwareupdates für Gehäuse & Objektive
  • kein Sucher
  • Genauigkeit/Geschwindigkeit des Autofokus
  • begrenzte Videolänge
  • Autofokus auf Videos hörbar
  • Festbrennweite besitzt keinen Fokussierring

Julian

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62 Kommentare

  1. Profilbild von Matthias P.

    Hui da bin ich ja mal gespannt auf die ersten Tests! 😊

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  2. Profilbild von Mario

    Knaller was Xiaomi so raushaut.. Bin allerdings derzeit mit meiner Samsung nx 300m noch sehr gut aufgestellt.

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  3. Profilbild von 123Pyrofire

    @Mario: Ich habe die Samsung NX Mini die ist auch sehr gut.

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  4. Profilbild von Eric

    Na da bin ich ja mal auf den Straßenpreis und den finalen test gespannt. Klingt nach einer netten Alternative zu olypmus, sony & co.

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  5. Profilbild von Schwoob

    Bei dem Preis wird das eng. Fotografen sind konservativ. Gehöre auch ein wenig dazu. Da muss schon ein Mega Hammer kommen damit ich von Olympus weg gehe.

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    • Profilbild von Jupp

      Olympus hat sich doch komplett deklassiert mit ihrer strategie (kundenverarsche, speziell 4/3 streben zu lassen) die eonzigen in dem umfeld die noch taugen sind panasonic (speziell durch das leica glas) und die modelle die sie raus bringen

  6. Profilbild von Schwoob

    Feststehender Bildschirm? Nee, oder?

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  7. Profilbild von Menno

    Richtig preiswert ist sie ja nicht. (Kommt ja dann immer noch EUSt und Zoll dazu, bei 300 € Wert 71,xx €)

    Zudem sind Bildqualität, RAW-Format ( falls ja: welche Software?), Art und Menge der AF Sensoren, Qualität und Schnelligkeit des AF, Dynamikumfang, Rauschen uvm. wichtiger als das MI-Logo auf der Kamera.
    Zudem krankt diese Kamera wieder mal am fehlenden Sucher, den man sich in manchen lichtstarken Situationen wünscht, weil man auf dem Display dann gar nichts sieht. Gibt es den optional zum Aufstecken? Welche Automatiken hat das Gerät? Schnellste Verschlusszeit? GPS? Blitzsockel, kompatibel zu? Drehen von Videos mit AF möglich? Wie gut wird dieser geregelt?

    Informationen sind leider recht mau, eigentlich so gut wie nicht vorhanden. Kann daher die Euphorie nicht so recht teilen. Solange man keine wirklichen Informationen zu der Kamera hat, kann man sie auch nicht als Alternative zu Olympus, Sony und Co. betrachten, die z.B. zum Teil elektronische Sucher integriert oder diese als Sonderzubehör haben.
    Zudem hat dieser Chip hier eine Diagonale von 4,9 mm, das Micro Four Thirds System von 21,63 mm.
    Der Sony IMX269 hat auch 8.08MPixel und keine 20.
    Daher ist das Bajonett, falls es wirklich das MFT ist, überdimensioniert. Aber vielleicht kommt ja noch mal eine Kamera mit einem vernünftigen Chip nach 😉

    „..hier schon mal die bekannten Details der neuen Kamera der Chinesen für euch zusammengefasst.“
    ist daher etwas arg hoch gegriffen.

    • Profilbild von bRi4n

      Du hast vollkommen Recht. Ich habe falsch gelesen. Es handelt sich nicht um eine MFT Kamera. Welches Bajonett verwendet wird, konnte ich auch auf anderen Seiten noch nicht rausfinden. Auf mich wirkt die Kamera wie für Leute, die durch die Stadt laufen, und sagen wollen: „Seht her! Ich hab eine RICHTIGE Kamera an der man sogar die Objektive wechseln kann.“ Die Leica Optik tut ihr übriges.

      Beim 40mm, 1,8 Objektiv Beispielsweise ist der Fokussierring lediglich Attrappe, was in meinen Augen ein NoGo ist. Ich denke für den dann deutschen Preis bekommt man sicherlich eine bessere Kamera von etablierten Herstellern. Aber natürlich keine die wie eine Leica aussieht. Die sind dann ein wenig Teurer.

    • Profilbild von M

      Deine technischen Angaben zum Chip sind vermutlich falsch oder beruhen auf einer verwechselung.

      Siehe hier:
      http://www.sony.net/Products/SC-HP/IS/sensor2/products/
      Der IMX269 entspricht technisch genau dem, was in den Artikeln dazu steht. Alles andere wäre aber auch komplett wahnsinnig. Das 40mm 1.8 objektiv wäre mit dem suggerierten Nano Sensor extrem gecroppt und würde etwa einem Supertele mit 300nm Kleinbildbrennweite entsprechen.
      So etwas würde niemand verkaufen.

      Und natürlich handelt es sich nur um einen MFT Sensor, über das Bajonett habe ich hier noch nichts gesehen.
      Hätte lieber eine APS-C mirrorless oder gar fullframe erhofft, aber vermutlich kann man irgendwann sowas wie das Samyang 50 1.2 adaptieren oÄ.
      Ich finde die Sache preislich nicht so extrem attraktiv, die Einsteiger Canons mit größerem APS-C Sensor gab es manchmal mit Kitlinse schon für 250€.
      Allerdings hatten die auch kein 4K Video und kein Wlan usw und keine Objektive mit Bildstabis.
      Der fehlende elektrische Sucher ist aber schade, für mich wäre diese Kamera wohl nichts.
      (wobei ich da froh bin, einen 6D Nachfolger brauche ich zum Glück noch nicht 😀 )

      Sollte die Videoqualität hoch sein und sollte man gute günstige Festbrennweiten adaptieren können, kann diese Kamera natürlich trotzdem zum Geheimtipp werden

      Und wen der

  8. Profilbild von Der Tippeinreicher
    Der Tippeinreicher

    Wenn die Yi M1 jetzt noch clean HDMI out hätte wäre das die Killer Youtube Kamera (zusammen mit einer HDMI Capture Karte und einem Lifestreaming)

    • Profilbild von Gast

      Abgesehen davon, dass 80% der Youtube-Inhalte entweder technisch oder inhaltlich Müll sind: Nein.

      Eine gute „Youtube-Kamera“ beherrscht bereits die notwendigen Codecs. Leider beherrschen sehr viele Youtuber ihre Geräte nicht.

  9. Profilbild von Raulosan

    Haut mich bisher nicht vom hocker, um meine a6000 abzugeben…

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  10. Profilbild von The_Doge

    Hab mir überlegt, ob ich auf eine e-m1 spare, obwohl ich die nicht bräuchte. Hat sich erledigt… Die Yi wird gekauft.

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  11. Profilbild von The_Doge

    @Jupp,
    sehe ich komplett anders. Hatte einiges im 4/3-System, unter anderem eine e-30 und das 12-60er.
    Nachdem sich angedeutet hat welche Performance das OMD-System hat, fiel mir der Wechsel leicht.
    Wenn man das Super Control Panel von Olympus gewohnt ist, ist Panasonic keine Alternative. Vor allem auch, weil denen der In-Body-Stabi fehlt.

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    • Profilbild von stoepsel23

      Das sehe ich genauso. Zumal es dank Adapter für die E-M1 eine wesentlich größere Palette an Objektiven gibt. 🙂

    • Profilbild von Gast

      The_Doge: Panasonic keine Alternative. Vor allem auch, weil denen der In-Body-Stabi fehlt.

      Da bist Du aber auch nicht mehr ganz auf der Höhe. GX 80 und folgende haben 5 Achsen IBIS, mit stabilisierten Linsen zusammen Dual-IS, der Body- und Objektivkorrekturen ergänzt.

  12. Profilbild von Werner Buhk

    Sehr interessant, leider ohne Sucher und Stabi im Body. Aber wenn der erste Versuch gut ankommt, wer weiß was YI dann bringt? Könnte der Vielfalt des MFT Systems nur gut tun. Meinen Segen haben sie.

  13. Profilbild von Gismo

    Ich könnte noch ein paar günstige Objektive brauchen. 🙂

  14. Profilbild von sond

    @The_Doge: Quatsch, die neuen panas haben den in Body Stabi. Wenn man sich sein eigenes Quickmenü konfiguriert passt das SCP keine Alternative… kann man genau so sagen… btw. Ich hab oly und pana

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  15. Profilbild von Manuel

    Xiamoi hat mir das geantwortet :
    Hello Manuel,

    I would recommend purchasing the international version of the camera. That looks like a Chinese version of the camera adopted for Chinese users only. You would not be able to flash language to German. This camera has image stabilization.

    Best Regards,

    Tyler
    YI Technical Support

    Doch jeder schreibt die hat kein Stabi, was ist denn nun fakt und richtig.

    Schwanke zwischen der und der LX100 🙁 Man bin ich mir unsicher.

  16. Profilbild von Manuel

    Habe nun Feedback hatte noch mal nach gefragt:

    This has been solved with firmware update.

    http://www.yitechnology.com/support/answer/id/18/tid/3/qid/37/oid/m.html

    Best Regards,

    Tyler
    YI Technical Support

  17. Profilbild von Carry

    Ich bleib bei meiner A6000 🙂 Tolle Kamera.

    Btw, was habt ihr gegen die Optik von Leica 😀

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  18. Profilbild von Der Franke

    Bedenklich bei der Firma ist das FAF System dahinter! Fire and forget! Sprich etwas raus hauen ohne lang Support anzubieten. Lieber die Kunden neu kaufen lassen. Dann doch auf einen renommierten Hersteller zurück greifen.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von FrankenQuatsch
      FrankenQuatsch

      Nur das die „renommierten“ Hersteller da genauso ein scheiß Support anbieten!
      für die Xiaomi Smartphones gibt es wesentlich länger Support vom Hersteller, bzgl. Updates als ein renommiertes Samsung Derivat!

  19. Profilbild von Jronin

    Ich rate jedem davon ab.

    Habe bei gearbest schon im Dezember bestellt, Kamera kam an. Nach dem ersten Einschalten und koppeln mit dem Smartphone, wurde die Firmware aktualisiert. Im Anschluss war als Sprache nur noch Chinesisch verfügbar. Gearbest hatte im Vorfeld kommuniziert, dass zumindest Englisch verfügbar wäre…. Pustekuchen!

    Kamera wurde dann weiter veräußert, da ich unterm Strich mehr davon hatte, als auf eigene Kosten die Kamera zurück zu schicken.

    Daraufhin bei Amazon bestellt, es gibt wohl eine chinesische und internationale Version der Kamera.

    Bei der Amazon Version, gab es sogar deutsch als Sprache. Dafür konnte die Kamera weder beim Fotografieren und noch viel weniger bei Videos überzeugen. Für 250 Euro wäre sie ne Überlegung wert, jeder der ne ernstzunehmende mft Kamera sucht sollte bei Panasonic oder Olympus suchen, zwischen der yi m1 und der gx80 liegen Welten und die internationale Version auf Amazon ist nicht viel günstiger als o.g.

  20. Profilbild von MisterX

    Hab die Kamera auf der Photokina ausführlich testen dürfen. War ganz ok, aber die Einstellungen wie Blende und Co waren einfach ein Graus!

  21. Profilbild von sWs

    Gibt es die Objektive auch einzeln?

  22. Profilbild von sprech.sucht

    Im offiziellen Shop bei Ali ist das Kit mit einer Linse noch günstiger als bei GB.
    329,60€ aus Deutschland
    320,19€ über die App aus Deutschland
    https://de.aliexpress.com/item/YI-M1-Mirrorless-Digital-Camera/32737244216.html?

  23. Profilbild von 123Pyrofire

    @Floppy: Die NX Mini hat das auch. Leider kommt keine neue Version mehr raus die wäre der Hammer.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  24. Profilbild von Gast

    Kai (ehemals von DigitalRev TV) hat sie auch gerade getestet:
    https://www.youtube.com/watch?v=swXRU4S62BU

  25. Profilbild von dakR

    @china-gadgets Ihr wartet doch immer auf ein xiaomi nahes Produkt, dass komplett fail ist.

    Hier werdet ihr nicht enttäuscht sein, das Teil ist der letzte Rotz…

  26. Profilbild von DerWiener

    > Knöpfe finden sich neben dem Display lediglich zwei
    > Stück. Man richtet sich wohl wieder an eine möglichst
    > breite Zielgruppe und die Bedienung soll so simpel
    > wie möglich sein.
    Simpel wie möglich heißt genau was? Dass man nix einstellen kann und deswegen die Kamera nur im Automatik-Modus läuft? Und dafür kauft man sich eine Kamera mit relativ großem Sensor und Wechselobjektiven?

    Oder heißt das, dass man sich da wie blöde durch jede Menge an Menüs touchen muss, wenn man mal kreativ ans fotografische Werk herangehen möchte?

    Beides wäre in meinen Augen totaler Nonsens. Zudem kein Klappspiegel, zudem kein optischer Sucher … nö, DIESES Teil darf gerne in China bleiben.

    • Profilbild von Gast

      DerWiener:
      Beides wäre in meinen Augen totaler Nonsens. Zudem kein Klappspiegel, zudem kein optischer Sucher … nö, DIESES Teil darf gerne in China bleiben.

      Welche MFT Systemkamera hat einen optischen Sucher, außer den komischen Messsuchern der Leica M? Die haben alle systembedingt einen elektronischen Sucher.

  27. Profilbild von sWs

    Gibt es eigentlich die Objektive irgendwo auch einzeln zu kaufen?

  28. Profilbild von Francy

    @Manuel: wahrscheinlich nur ein digitaler Stabilisator, statt einen mechanischen / optischen. Also nicht mit olympus oder panasonic cameras zu vergleichen

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  29. Profilbild von R-theMan

    Gibt es da weitere passende Objektive z. B. n großes Zoom?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.

62 Kommentare

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