Test

YI-M1 Systemkamera mit Wechselobjektiven für 178,95€

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Nach dem Erfolg der YI 4K kündigte YI Technology im September 2016 die 4K fähige YI-M1 Systemkamera mit Wechselobjektiven und Touch Display an. Was die Kamera taugt und für wen sie geeignet ist, erfahrt ihr in unserer ausführlichen Review.

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WICHTIG: Wenn ihr beim Bestellvorgang Priority Line (Germany Express) auswählt, entrichtet GearBest die Zollgebühren für euch, es entstehen somit keine weiteren Kosten. Der Versand dauert in der Regel nicht länger als 14 Tage. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

Technische Daten: YI-M1

KameraklasseSystemkamera (DSLM)
Video Auflösung3840 x 2160 (4K) @ 30 fps; 2048 x 1536 (2K) @ 30 fps; 1920 x 1080 (Full HD) @ 60 fps, 30 fps, 24 fps; 1280 x 720 (HD) @ 60 fps, 30 fps, 24fps; 640 x 480 (VGA) @ 240 fps
Foto Auflösung8160 x 6120 (49,94 MP, interpoliert); 5184 x 3888 (20,16 MP); 4608 x 3456 (15,93 MP); 3200 x 2400 (7,68 MP); 1920 x 1440 (2,76 MP); 640 x 480 (VGA)
Bildsensor/Typ/FormatSony IMX 269 (21,77 MP); NMOS; 4/3″
ObjektivanschlussMFT (Micro Four Thirds)
Mikrofon/Lautsprecherstereo; mono
Verschlusszeit minimal1/4000 s
Verschlusszeit maximal60 s
ISO minimal100
ISO maximal25600
WeißabgleichAuto, Sonne, Schatten, Wolken, Glühlampe, Kelvin (2000 – 11500)
HDRja
Sucherkeinen
FokusCDAF (Contrast Detection Auto Focus), 81 Fokuspunkte
VideocodecH.264/MPEG-4
AudiocodecAAC
Dateiformat (Fotos)RAW, JPEG
Display3 Zoll LCD Touch Display, 720 x 480 Pixel Auflösung
Bildstabilisierungim Objektiv
Externer Blitzunterstützt
Konnektivität2,4 GHz WLAN; Bluetooth 4.1; Micro HDMI; Micro-USB (USB 2.0); 1/4″ Stativgewinde
App verfügbar fürAndroid 4.4/iOS 9.0 oder höher
SpeicherSD/SDHC/SDXC (max. 512 GB)
Akku/Laufzeit900 mAh; 2:03 Stunden (Videoaufnahme), 380 Bilder (nach CIPA-Standard)
IP Zertifizierungnein
GehäusematerialKunststoff
Betriebstemperatur-10°C bis 40°C
Abmessungen113,5 x 64,3 x 33,6 mm
Gewicht289,6 g
Erhältlich inSchwarz, Silber
LieferumfangYI-M1 (Gehäuse), 12-40 mm f/3.5-5.6 Objektiv, 42.5 mm f/1.8 Objektiv (nur Dual Lens Version), Micro-USB-Kabel, Tragegurt, Netzstecker (NEMA-1), Akku, englische Bedienungsanleitungen und Garantiekarten für Gehäuse und Objektiv(e)

YI-M1 Objektive frontal

Technische Daten: Objektive

TypZoomobjektivFestbrennweite
ObjektivanschlussMFT (Micro Four Thirds)MFT (Micro Four Thirds)
Diagonaler Bildwinkel30.3° bis 84,1°29°
Brennweite12-40 mm42,5 mm
Blendenöffnung maximalf/3.5-5.6f/1.8
Blendenöffnung minimalf/22f/22
Blendenlamellen77
Fokussierungsabstand minimal35 cm25 cm (Macro); 50 cm (Normal)
Fokuseinstellungautomatisch, manuell (Fokussierring)automatisch, manuell (Touch)
Bildstabilisatordigitaldigital
Filtergröße49 mm49 mm
Objektivbau9 Gruppen, 11 Linsen6 Gruppen, 6 Linsen
Abmessungen58,3 x 63 mm56,5 x 61 mm
Gewicht172,4 g118,9 g

Verpackung & Lieferumfang

Die Kamera und das Zubehör kommen in einer schlichten, schwarzen Box daher. Im Lieferumfang sind, neben dem Gehäuse, ein 12-40 mm f/3.5-5.6 Zoomobjektiv, ein Micro-USB-Kabel, ein Tragegurt, ein NEMA-1 Netzstecker, ein 900 mAh Akku und eine englische Bedienungsanleitungen enthalten. Eine 42,5 mm f/1.8 Festbrennweite wird zudem in der Dual Lens Version mitgeliefert. Außerdem ist man dank den beiliegenden Garantiekarten auch für den Ernstfall  gerüstet.

YI-M1 Verpackung
Wie schon bei der YI 4K wird auf ein „cleanes“ Design gesetzt.
YI-M1 Lieferumfang
Der Lieferumfang der Dual Lens Version.

Design & Verarbeitung

Mit einer Aluminiumoptik versucht die M1 darüber hinwegzutäuschen, in was ihr Inneres tatsächlich gebettet ist. Beim Hochheben der Kamera wird durch das geringe Gewicht von nur 289,6 g aber schnell klar, dass es sich um ein Kunststoffgehäuse handelt. Äußerlich erinnert die Kamera stark an die Leica TL, man muss jedoch dazu sagen, dass beim Design einer Kamera nicht super viel Spielraum bleibt – auch meine Sony Alpha 6000 ist ähnlich gebaut. Einen kleinen Punktabzug gibt es von mir für den Ein-/Ausschalter. Dieser muss, statt leicht von der Seite, mit etwas Druck von oben bedient werden.

YI M1 von oben
Gut sichtbar: Der Ein-/Ausschalter schließt mit dem Kameragehäuse ab.

Auch die Objektive bestehen größtenteils aus Kunststoff – mit nur 118,9 g (Festbrennweite) und 172,4 g (Zoomobjektiv) sind sie ebenfalls sehr leicht.

YI M1 Zoomobjektiv und Fenstbrennweite
In der Dual Lens Version werden ein Zoomobjektiv und eine Festbrennweite mitgeliefert.

Auf der Rückseite befindet sich ein 3 Zoll großes Touch Display mit einer Auflösung von 720 x 480 Pixel. Den Weg, den man schon bei der YI 4K eingeschlagen hat, geht man also konsequent weiter; YI möchte sich wohl wieder an eine möglichst breite Zielgruppe richten, entsprechend soll die Bedienung so simpel wie möglich sein.

YI-M1 Display
Intuitive Bedienung dank Touch Display.

Bei anderen Gadgets, wie z.B. Smartphones oder Fitness Trackern, wird eine IP67 Zertifizierung langsam aber sicher zum Standard. Hiervon sind hochwertige Spiegelreflex- und Systemkameras aber leider noch relativ weit entfernt. So kommen auch die M1 und ihre Objektive ohne IP Zertifizierung daher. Overall ist die Verarbeitung, wie man es von YI gewohnt ist, sehr gut – scharfe Kanten o.Ä. bleiben aus.

Hardware & Konnektivität

Die Kamera ist eine DSLM (digital single lens mirrorless) und besitzt daher, anders als eine DSLR (digital single lens reflex), keinen Spiegel im Inneren.

YI-M1 und Canon EOS 600D ohne Objektive
Links ohne, rechts mit Spiegel – der Unterschied zwischen einer DSLM und einer DSLR.

Beim Bildsensor handelt es sich um einen Sony IMX 269 mit 21,77 Megapixel (NMOS; 4/3″), der Bilder mit effektiv 20,16 Megapixel aufnimmt. Da man für seine Vorhaben natürlich noch das passende Objektiv benötigt, kann dank des MFT (Micro Four Thirds) Anschlusses aus einer Vielzahl von Optionen gewählt werden; Amazon führt bspw. fast 200 MFT Objektive. Zusätzlich kann an den Blitzschuh verschiedenes Zubehör angeschlossen werden.

YI-M1 Blitzschuh
An den Blitzschuh kann bspw. ein externer Blitz angeschlossen werden.

Zudem werden Bluetooth 4.1 und WLAN (2,4 GHz) unterstützt, ebenso wie SD/SDHC/SDXC Speicherkarten mit bis zu 512 GB. Neben dem Micro-USB (USB 2.0) Port, gibt es außerdem einen Micro HDMI Anschluss.

Bedienung: Kameramodi

Die YI-M1 verfügt über 8 Kameramodi, die ich euch kurz erklären möchte:

  • Manuelle Belichtungssteuerung (M): Die Blende, die Verschlusszeit und der ISO Wert können frei gewählt werden. Zudem stehen weitere Optionen, wie z.B. der Weißabgleich oder die Messmethode, zur Verfügung. Die Belichtungskorrektur wird automatisch festgelegt.
  • Vollautomatik (Kamerasymbol): Die Kamera interpretiert das Bild und wählt die verschiedenen Werte automatisch. Darüber hinaus stehen weitere Optionen nur begrenzt zur Verfügung.
  • Blendenautomatik (S): Die Verschlusszeit, die Belichtungskorrektur und der ISO Wert können manuell eingestellt werden. Darüber hinaus stehen u.a. der Weißabgleich und die Messmethode zur Verfügung. Die Blende wird automatisch festgelegt.
  • Zeitautomatik (A): Die Zeitautomatik funktioniert wie die Blendenautomatik, allerdings wird hier die Blende manuell und die Verschlusszeit automatisch eingestellt.
  • Programmautomatik (P): Neben der Belichtungskorrektur können u.a. der Weißabgleich und die Messmethode gewählt werden. Die Blende und die Verschlusszeit werden automatisch festgelegt.
  • Panorama: Es werden alle Einstellungen automatisch gewählt. Lediglich der Fokusmodus und das Dateiformat lassen sich ändern.
  • Szene (umrahmtes S): Der Szenenmodus funktioniert ähnlich wie die Vollautomatik. Es können verschiedene Szenen (Portrait, Landschaft, Sport etc.) ausgewählt werden und die Kamera interpretiert, basierend auf diesen Einstellungen, das Bild. Anschließend werden die verschiedenen Werte automatisch festgelegt. Der Weißabgleich ist nicht manuell einstellbar.
  • Super Professional Guide (C): Der Super Professional Guide Modus bietet verschiedene Motive bzw. Posen zur Auswahl und zeigt die entsprechenden Umrisse auf dem Bildschirm an. Die Blende und die Verschlusszeit werden automatisch festgelegt, davon abgesehen können alle weiteren Einstellungen manuell vorgenommen werden.
YI-M1 Super Professional Guide
Der Super Professional Guide Modus soll beim Nachstellen bestimmter Posen helfen.

Die App: YI Mirrorless – AI-Art Edition

Zur Ergänzung der herkömmlichen Bedienung, kann die App YI Mirrorless – AI-Art Edition genutzt werden. Verfügbar ist sie für Android 4.4/iOS 9.0 oder höher. Der Aufbau ist dabei identisch zum Menü der Kamera, allerdings sind weniger Einstellungsmöglichkeiten verfügbar. Die Verbindung zur App wird über das kameraeigene 2,4 GHz WLAN Netzwerk aufgebaut. Inwieweit dabei die Bluetooth Verbindung genutzt wird, ist mir jedoch schleierhaft, denn sie hat scheinbar keinen Nutzen.

YI-M1 App Übersicht
Gleicher Aufbau bei abgespeckten Möglichkeiten.
YI-M1 App Einstellungen
Es können u.a. der Kameramodus, die Messmethode und das Bildformat eingestellt werden.

Fotos, Videos & Features

Kommen wir zu dem Punkt, der letztendlich wirklich zählt: Wie gut sehen die Bilder der YI-M1 aus? An sich macht die Kamera tolle Fotos mit bis zu 20,16 MP und liefert, je nach Einstellungen, auch sehr schöne Farben. Im direkten Vergleich zu meiner Sony Alpha 6000, fällt jedoch auf, dass die Kanten des Motivs bei der M1 nicht ganz so scharf dargestellt werden. Dennoch müssen sich die Aufnahmen nicht verstecken!

YI-M1 und Sony Alpha 6000 im Vergleich Löwenzahn Foto
Mit der Einstellung „Lebhaft“, haben die Bilder der YI-M1 schön kräftige Farben.
YI-M1 und Sony Alpha 6000 im Vergleich Bonsai Foto
Manchmal failt der Autofokus der YI-M1 ein wenig, hier arbeitet er aber sogar besser als der der Sony Alpha 6000!
YI-M1 Panorama Stadtgalerie Leverkusen
Die YI-M1 kann auch Panoramabilder schießen.

Auch die Videos mit bis zu 4K bei 30 Frames pro Sekunde können sich sehen lassen. Allerdings gibt es ein paar Haken. Die Aufnahmen sind, aufgrund der relativ hohen Hitzeentwicklung, auf eine Länge von 7:29 Min. begrenzt (bei 1080p sind es knapp 20 Min.). Ein weiteres Manko ist der auf den Videos hörbare, und relativ langsame, teilweise auch ungenaue, Autofokus. Außerdem springt die digitale Bildstabilisierung automatisch an und lässt sich nicht ausschalten. Lediglich bei 4K Aufnahmen wird die Bildstabilisierung nicht unterstützt. Hinsichtlich professioneller Videos lassen sich diese Punkte aber verschmerzen, denn ein Long Take ist durchschnittlich nicht länger als vier Minuten lang, der Ton wird mit externen Mikrofonen aufgenommen und für ruhige Kamerafahrten wird i.d.R. eine Steadycam genutzt.

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Weitere Features sind die Gesichtserkennung, HDR Aufnahmen und Timelapse Videos.

Akku & Laufzeit

Die YI-M1 verfügt über einen 900 mAh starken Akku, der für ca. 2 Std. Videoaufnahme oder 380 Bilder (ohne Blitz) ausreicht. Wird der Strom knapp, ist die Kamera über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel innerhalb von knapp 3 Stunden wieder aufgeladen. Unterwegs besteht zudem die Möglichkeit auf eine Powerbank zurückzugreifen. Was mir gefällt, ist dass die M1 auch während des Ladevorgangs genutzt werden kann. Doch egal ob das Kabel an einer Steckdose, einem USB Port oder einer Powerbank angeschlossen ist, ohne eingelegten Akku ist die Kamera nicht zu gebrauchen. Ersatzakkus und ein externes Ladegerät sind zwar bereits angekündigt, aber leider noch nicht erhältlich.

YI-M1 Akku und Akkufach
Der Akku der YI-M1 kann auch ausgetauscht werden.

Fazit: Einsteigerkamera für Hobbyfotografen

Im ursprünglichen Test waren wir der Meinung, dass sich die YI-M1 als tolle Kamera für Einsteiger eiggnet: Einfaches Handling dank Touch Screen, schöne Bilder, 4K Aufnahmen und eine ordentliche Akkulaufzeit. Positiv fallen zudem die regelmäßigen Updates auf. Für semiprofessionelle oder eingefleischte Fotografen/Filmemacher wird die Kamera jedoch, aufgrund der fehlenden Freiheiten, nicht das Wahre sein.

Den Test der Zeit hat die YI M1 in unseren Augen auch nicht bestanden, wir würden eher dazu raten auf ein gutes Kamera-Smartphone wie das Xiaomi Mi Mix 2S oder Xiaomi Mi 8 zu setzen. Wenn man wirklich eine Kamera braucht, sollte man zu den renommierten Herstellern wie Canon oder Sony greifen.

  • Touch Screen
  • guter Bildsensor
  • 4K (Ultra HD) Aufnahmen
  • ordentliche Akkulaufzeit
  • Betrieb während des Ladevorgangs möglich
  • regelmäßige Firmwareupdates für Gehäuse & Objektive
  • kein Sucher
  • Genauigkeit/Geschwindigkeit des Autofokus
  • begrenzte Videolänge
  • Autofokus auf Videos hörbar
  • Festbrennweite besitzt keinen Fokussierring
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Warum beeinflusst das in keinster Weise unser Testurteil?
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Julian

Audiovisuelle Medien sind meine Leidenschaft! Ich beschäftige mich begeistert mit Filmequipment aller Art und kümmere mich hinter den Kulissen mit viel Herz um den CG YouTube Kanal.

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Kommentare (76)

  • Profilbild von Gast
    # 25.04.17 um 18:22

    Anonymous

    "fällt jedoch auf, dass die Kanten des Motivs bei der M1 nicht ganz so scharf dargestellt werden. "

    Ist das nicht die Aufgabe einer Kamera? Dafür hat sie doch den Autofokus. Oder liegt es an den Objektiven? Oder der Einstellung? Nur in der Programmautomatik getestet? Bei den Bildern fehlt die Angabe Zeit/Blende. So ist der Vergleich unfair. Sitzt vielleicht der AF nicht. Da gäbe es einfache Tests.

    Für mich ist das kein Test, sondern nur ein kurzes Antesten. Es bleiben viele weitere Fragen offen.
    z.B. kann man andere MFT-Objektive verwenden? (Mechanisch ja, aber funktionieren die auch zufriedenstellend)
    RAW-Modus: Wie verarbeitet man diese Bilder denn weiter? Software für den PC?
    Blitz auf den Blitzschuh: TTL? Welcher geht? Ist das kompatibel zu Olympus, oder?
    Ob ein Blitz drahtlos funktioniert, wäre auch interessant.
    Fotos von einer Testumgebung evtl. Strich/Farbcodes wären angenehm. Dann kann man etwas mehr zur optischen Qualität sagen. Der Löwenzahn überzeugt ja nicht. Im Gegenteil. Ob das Objektiv verzeichnet, kann man so auch nicht erkennen.

    Statt "Im Test". "Wir haben mal kurz ausprobiert" wäre treffender.

    • Profilbild von Udo
      # 25.04.17 um 22:39

      Udo

      Du hast wohl den Knall nicht gehört! Die M1 ist für Einsteiger gedacht, die mehr als ihre Handyqualität wollen, aber keine (semi-)professionelle Kamera brauchen.
      Was meinst du was für eine Arbeit hinter so einem Artikel steckt? Julian wird sich schon ordentlich mit der Kamera auseinandergesetzt haben, auch wenn es kein wochenlanger Test war. Das kann man aber auch nicht fordern, sonst kämen hier maximal 2-3 Gadgets pro Woche.
      Hinsichtlich der Zielgruppe, finde ich den Test definitiv ausführlich genug. Als Anfänger kann man ja nicht mal was mit bestimmten Tabellenwerten anfangen, die hier aufgeführt sind.

      Noch zu deinen Punkten:
      – Objektive & Blitz: Wäre vielleicht schön zu wissen, das ist dann aber nicht die Aufgabe von CG. Hier kann evtl. ein User, der sowieso schon verschiedene MFT Objektive (bzw. Blitze) hat, von seinen Erfahrungen berichten. Kannst ja nicht erwarten, dass nur für diesen "kleinen" Test Objektive/Blitze gekauft werden, die dann im Zweifelsfall in der Schublade landen.
      – RAW Bilder: Wäre eher was für einen Ratgeber und findet man sowieso schon zig Mal im Internet erklärt.
      – Testumgebung: Kann ja ggf. nachgereicht werden, aber dann frag doch einfach, anstatt so einen blöden Kommentar abzugeben.

      Overall ist Julian hier genauer als 99% der anderen Tests, die man so im Netz findet! Gute Arbeit!

  • Profilbild von Simplicitas
    # 26.04.17 um 00:45

    Simplicitas

    Naja, um die Bildqualität zu vergleichen, sollte man auch mal 2 RAW-Aufnahmen nebeneinander legen und nicht nur das, was die Kameras in ihren dubiosen Automatikmodi "zaubern". Denn welcher "Amateur" arbeitet mit unterschiedlichen Objektiven, aber "entwickelt" seine RAWs nicht selbst? 😉
    Die gewählten Prioritäten im Test passen eher zum Review einer Systemknipse.

  • Profilbild von gar
    # 05.05.17 um 23:57

    gar

    Ich hatte die Kamera mit beiden Objektiven zu Hause. Ich hatte vor 4 Monaten über 700€ bezahlt. Das beste an dem Teil war die Verpackung. Gerade bei wenig Licht war es extrem schwer scharf zu stellen. Das ganze System macht leider keinen Sinn. Die Ergebnisse sind etwas besser als die einer Handy Kamera. Tut mir echt leid, aber es gibt bessere Kameras mit relativ großen zoom für 120€, wer mit seinem Smartphone fotografiert …, der wird bei den Top Geräten auch besser liegen, halt ohne zoom.
    Ich würde sie weder für den damaligen Preis kaufen ( early adapter failure) , noch für den jetzigen Preis. Da ist die Zeit zu schade sich damit zu beschäftigen. Sorry.

  • Profilbild von weitergedacht
    # 06.05.17 um 14:53

    weitergedacht

    Beim Video filmen klappern also die Halterungen des Tragegurts an der Kamera…

    • Profilbild von Julian
      # 08.05.17 um 09:57

      Julian CG-Team

      Lässt sich ja einfach lösen: Abkleben oder wenn man den Gurt nicht nutzt, die Halterungen abnehmen 😉

  • Profilbild von Bernd
    # 11.05.17 um 10:27

    Bernd

    …was muss man unter "regelmäßigen Firmwareupdates für Gehäuse und Objektiv" verstehen?

    • Profilbild von Julian
      # 11.05.17 um 12:09

      Julian CG-Team

      Das sind Updates für die Software der Kamera und der Objektive 🙂

  • Profilbild von o.stark
    # 22.05.17 um 10:45

    o.stark

    Bei Gearbest mit Code: uhvaxg0m für 264,64€

  • Profilbild von tim
    # 29.06.17 um 11:49

    tim

    Wieviel Mb/s bei FHD und UHD jeweils?

  • Profilbild von Harald
    # 29.06.17 um 17:39

    Harald

    Der gutscheincode ist leider nicht mehr gültig

  • Profilbild von Timste
    # 03.07.17 um 15:26

    Timste

    So lange ich eine Sony A6000 mit ordentlicher Festbrennweite für 599€ bzw. mit 16-50mm Kitobjektiv für 579€ bekomme, können die ihre M1 gerne behalten 😉
    Mein persönlicher Tipp:
    Wer eine toll verarbeitete Systemkamera zum Einstieg sucht und auf 4K verzichten kann, dem kann ich die Sony wärmstens empfehlen.
    Bei mir lässt die keine Wünsche offen und allein wegen des elektronischen Suchers in Verbindung mit Focus Peaking, sowie der tadellosen Verarbeitung, würde ich die Kamera jederzeit wieder kaufen.

  • Profilbild von sWs
    # 05.07.17 um 13:17

    sWs

    Gibt es die Objektive auch einzeln zu kaufen?

  • Profilbild von Duderich
    # 05.12.17 um 12:57

    Duderich

    FYI 😉

    Version: 3.0-int
    Release date: 10/30/2017
    The firmware is only for the international version of YI-M1 mirrorless camera.
    It is strongly recommended that all users upgrade YI Mirrorless App to 3.0.0 to implement
    new features.
    Firmware version 3.0-int update logs:
     NEW
    1. Added exposure control in the mode P/A/S/M for video capture
    2. Added AF/MF control for video capture
    3. Added RAW+JPG format for still capture
    4, Added still image option in Time Lapse
    5, Added the option to shoot 1-3 images when using the self-timer function with an initial
    2 second or 10 second timer setting
    6, Added a histogram in live view mode for both still and video capture
    7, Added new focus viewing modes with improved image quality including: 6x, 8x and 10x
    magnification in MF mode
    8, Added 2 ways to show the Metering mode in the UI
    9, Added the user guide (Restoring factory settings to view)
    10, Added multiple selection of images for deletion.
    11, Added 2 new options for the display grid
    12, AE algorithm optimization
    13, Master Guide template display logic optimized
    14, Improved AF speed
     Fixed
    Fixed some known bugs, and improved the overall stability of the system.
     Changed
    Change the thumbnails in each screen from 9 to 12 images.See Different. YI-M1 Release Note
    https://www.yitechnology.com/
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Firmware v2.0-int update logs:
    Release date: 04/12/2017
     NEW
    1, Supports shooting on the APP remotely
    2, Improved the audio quality when recording videos
    3, Added a prompt message when switching mode for the prime lens
    4, Improved the display result when F/S/EV on the Live view interface is not selectable
    5, Improved the speed of adjustment parameters by the control dial
    6, Improved SD card compatibility
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Firmware 1.5-int update logs:
    Release date: 03/21/2017
     NEW
    1, Added control panel, which improved controllability a lot
    2, Improved C-AF speed
    3, Improved S-AF speed
    4, Improved AF speed and accuracy in low light
    5, Improved Touch Screen Control
    6, Improved Date settings interface
    7, Improved Auto power off function
    8, Improved image quality in standard & color mode
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Firmware v1.2-int update description:
    Release date: 01/24/2017
     NEW
    1, Added sleep mode.See Different. YI-M1 Release Note
    https://www.yitechnology.com/
    2, Added displayed grid.
    3, Supports ISO AUTO in M mode.
    4, Supports AF when choosing a focal point manually.
    5, Improved C-AF speed.
    6, Improved 4K video quality.
    7, Improved color pattern effect when in vivid color mode.
    8, Supports WB settings manually before video shooting.
    9, Improved display logic after image editing and enhance Easy-Use.
    10, Improved the compatibility with M 4/3 lenses.
    11, Supports French, Italian and Spanish languages.
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  • Profilbild von InspektorGadget
    # 05.12.17 um 14:44

    InspektorGadget

    Moin!
    erstmal vielen Dank für all diese informative-posts… 🙂
    da hier anscheinend einige cracks unterwegs sind dachte ich ich frage Euch mal:
    – welche Mini-DSLR könnt Ihr mir empfehlen die gebraucht (incl. Standard-Objektiv/Kit) für unter 200-250 zu haben ist..?
    Ich habe mir auf Anraten eines befreundeten Kameramanns vor 1,5 Jahren die "Olympus Pen E-PL3" für 150€ (incl Kit, Tasche, Verpackung etc) bei ebay geholt – und war ziemlich enttäuscht! ;-(
    dDas das keine Kompakte sein würde wüßte ich – doch die Fotos haben mich jetzt (auf meinem 21-Zoll-iMac?) auch nicht wirklich begeistert…
    Eigentlich finde ich "je kleiner/leichter – desto besser" (da sie sonst doch ev, zu oft zuhause bleibt..) – suche also das beste Größe/Gewicht-Foto-Qualität-Verhältniß – und das für unter 200-300.
    Fällt Euch da was ein..?
    Olympus E-PL6/7?
    oder ev so ein Einsteiger Canon-EOS-Kit Neu von Saturn..?

    btw, Chip.de traue ich seit Jahren nach diversen schlechten Tipps kaum noch… – gehts da nur mir so?
    1000.Dank erstmal 😀

  • Profilbild von Lucas Ro
    # 05.12.17 um 15:32

    Lucas Ro

    @InspektorGadget: Schau dir Mal die RX100 1 an! Man kann dass Objektiv zwar nicht wechseln, aber dafür ist sie mega klein und macht super Bilder!

  • Profilbild von Schwoob
    # 05.12.17 um 19:47

    Schwoob

    Also ich kann das Teil empfehlen. Immer den Preis mit betrachten und kommt nicht mit einer gebrauchten Kamera ums Eck. Sie ist so gut oder schlecht wie alle Micro 4/3 Kameras. Wer bessere Bilder braucht soll mal bei den objektiven von Olympus und Panasonic schauen…

  • Profilbild von Metulski
    # 29.03.18 um 15:31

    Metulski

    Top Kamera. Gerade für den Preis. Mit der neuen Firmware hat sie alle Features die man von einer modernen Kamera erwartet. Ihr könnt damit Aufnahmen machen, die sonst nur mit Kameras möglich sind die das 10fache kosten.

  • Profilbild von KaptnDieter2
    # 30.03.18 um 10:01

    KaptnDieter2

    Also ich habe die Kamera jetzt vier Wochen mit durch Neuseeland geschleppt. Positiv empfinde ich die Größe und das Gewicht. Ich hatte sie eigentlich permanent in der Hand und war dadurch immer sofort bereit zum Fotografieren während mein Kumpel seine schwere Kamera immer erst aus dem Rucksack holen musste.
    Ich bin absoluter Anfänger und fotografiere nur im Automatik Modus. Damit bin ich denke ich mal die exakte Zielgruppe der Kamera ? Sicher, mir sind ein paar schöne Aufnahmen gelungen. Aber insgesamt muss ich sagen, dass ich keinen Vorteil gegenüber meinem Redmi Note 3 sehe, und das hat wirklich keine gute Kamera… die Mi1 macht einfach nur mittelmäßige Bilder. Lediglich Nahaufnahmen mit der Festbrennweite sehen wirklich gut aus. Verglichen mit Fotos vom Samsung S8 oder iPhone10 kann die Mi1 einfach einpacken… Und das ist für eine Kamera Eigentlich ganz schön traurig…

  • Profilbild von ***Jackpot***
    # 30.03.18 um 15:09

    ***Jackpot***

    Kann man mit dieser Kamera den Nachthimmel Fotografieren?

  • Profilbild von KingOfQueens
    # 02.04.18 um 19:58

    KingOfQueens

    Schade Deal verpasst……Hoffe ein 230 Euro Deal kommt bald wieder…… 🙂

  • Profilbild von Jason91
    # 03.12.18 um 12:16

    Jason91

    Also ich habe diese Kamera seit knapp einem Jahr.
    Gekauft beim Horizont bei einem Blitzangebot um 360 mit beide! Objektive.
    Dass sie schlechter wäre wie manch handys kann ich nicht bestätigen.
    Im gegenteil besitze mittlerweile auch die a6300 mit dem gleichen Objektiv welches soviel gekostet hat wie die yi-mi mit 2 Objektive zusammen(nur es sony objektiv-mit cam über 1000€).
    Bei Studioaufnahmen welche ich hobbymäßig mache ist die Chinacam sogar viel schärfer als die Markencam.Diese Tiefenschärfe ist ein wahnsinn von dem 1.8er Objektiv.
    Die Kit-zoomlinse ist so wie die meisten andere nur durchschnittlich.
    Und der Automatikmodus auch nichts besonderes.
    Aber die Bilder können sich wenn man RAW fotografiert sehrwohl sehn lassen.
    würde aber trotzdem wegen ein paar Kinderkrankheiten wie langsamer und zu kleiner zwischenspeicher,fehlender Sucher ,.. eher die a6000 empfehlen..minimal teurer mit body only und nachbaulinse aber kann dafür einen mehr überzeugen

  • Profilbild von thomasausbruck
    # 10.01.19 um 14:04

    thomasausbruck

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  • Profilbild von exciting
    # 15.01.19 um 12:59

    exciting

    kann jemand ein passendes blitzgerät dazu empfehlen?

  • Profilbild von Paul
    # 28.05.19 um 16:55

    Paul

    Hallo,
    YI-M1 Systemkamera, ich denke das beste daran ist das 45 mm Objektiv. MFT wird immer so abgewertet … !?
    MFT hat ein sehr umfangreiches und vor allem genau auf diese Sensorgröße gerechnetes hochwertiges Objektivsortiment. Nur Olympus und Panasonic nutzen einen gemeinsamen Standard und Objektiv – Anschluss. 2019 gibt es für MFT ca. 77 Objektive. MFT Systeme sind kleiner, leichter und günstiger wie APS-C Systeme. Andere Kamerasysteme sind in vielen Bereichen besser. Für mein Hobby bin ich mit der Qualität des Systems zufrieden, warum soll ich mehr Geld ausgeben?
    Die Panasonic LUMIX G DMC-GX80 380 € hat u.a. elektronischer Sucher mit Dioptrineinstellung, Fünf-Achsen-
    Bildstabilisator, elektronischer Verschluss – lautloses fotografieren, Post-Focus-Funktion – die Schärfe nachträglich festlegen, Wasserwaagenfunktion, Bildretusche – störende Elemente aus den Fotos entfernen. 4K-Foto-Funktion – ermöglicht es, aus einem 4K-Video mit 30 Bildern pro Sekunde, einzelne ausgewählte Bilder zu extrahieren und als Foto zu speichern. Ein Gehäuse aus Magnesiumlegierung. Plastik fühlt sich nicht wirklich schön an. http://hornisgrinde.eu
    Gruss Paul

    Kommentarbild von Paul
  • Profilbild von Hans-Jürgen Hartwig
    # 26.12.19 um 12:43

    Hans-Jürgen Hartwig

    Hallo, ein sehr lehrreicher Bericht.
     Habe die yi m1 gekauft und suche nun zum blitzen praktische Anwender Informationen, da die Kamera TTL nicht unterstützt. Möchte von der Einstellung an der . Kamera bis zur Blitzeinstellung Neewer Speedlite NW 320, möglichst alles erfahren. Wer kann mir helfen?

    mit freundlichen Gruß und einen guten Rutsch in's Jahr 2020

    Hans Jürgen

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