Poputar: Die smarte Gitarre (App, LEDs & Tools) für 237€ im Crowdfunding

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GEIL!„, dachte ich als ich als langjähriger Nutzer der Populele einen Newsletter bekommen habe, in dem mir geschrieben wurde: Es gibt jetzt das gleiche Prinzip als Gitarre. Nach dem Test der Populele von „Drohnen-Jens“ und „YouTube-Julian“ vor drei Jahren hab ich mir die Populele (inzwischen gibt es auch eine zweite Version) nämlich „gemoppst“ und in ruhigen Minuten übe ich zu Hause das Spielen auf der Okulele. In Kombination mit meinem iPad, was ich auf nem Tischchen aufstelle – eine wirklich coole Kombination. Oft habe ich mir das gleiche Prinzip als Gitarre gewünscht – ich wurde erhört. 😉

poputar gitarre

  • Poputar für ~235€ im Crowdfundig
    • Eigene App:
      • Fürs Stimmen, Erkennung der Noten, Takte, etc.
      • Tutorials um das Spielen mit steigender Schwierigkeit zu üben
      • Große Musikdatenbank – inkl. Community
    • LEDs zeigen wie man die Griffe bzw. Noten anschlagen muss.
    • Verbindung über Bluetooth mit iOS- oder Android-App
    • Verschiedene Gitarren-Farben, ein Ständer, Ersatzteile und Tasche

Gefühlt bin ich in der CG-Redaktion der Einzige, welcher das China-Gadget sooo sehr feiert (viele spielen gerade wieder mit dem/der FlyNova Pro rum :-D), aber als ehemaliger Gitarren-Amateur (Peter Bursch lässt grüßen) und in der jetzigen Corona-Situation rennt die smarte Gitarre bei mir echt offene Türen ein. Ich wollte schon lange wieder das Gitarre-Spielen in Angriff nehmen, weiß aber auch: Das ist nicht so leicht.

poputar details
Die Poputar bzw. Details

Das Prinzip der Poputar (denkt ihr beim Namen eigentlich auch an einen Bollywood-Film?!) ist einfach: Die Gitarre verbindet sich mit Bluetooth (5.0 BLE) mit der App (für iOS und Android) und zusammen kann die Gitarre so z. B. gestimmt werden (okay, können andere Apps auch).

poputar stimmen
Poputar stimmen: In wenigen Minuten, auch als Einsteiger, gemacht.

Der Hammer ist allerdings das Training: So lernt man, in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, verschiedene Akkorde bzw. die dafür nötigen Griffe anhand von 120 im Griffbrett verbauten LEDs.

LEDs an der Poputar

Aus eigener Erfahrung an der Populele kann ich sagen: Der Lernfortschritt ist um ein vielfaches schneller. Vorbei sind die Zeiten an denen man doppelt und dreifach ins Buch oder die App schauen muss, um zu kontrollieren, ob man die richtigen Akkorde trifft.

Desweiteren registriert die App automatisch ob man den Ton trifft und belohnt einen, in anfangs einfachen, später schwereren Liedern, mit Punkten. Ich bin eigentlich nicht sooo der Fan von „Gamification-Apps“, aber das macht wirklich Spaß. Einen schönen Überblick über die verbauten Komponenten kann man in diesem YouTube-Video bekommen:

Die Akustikgitarre lässt sich auch auf die Bühne nehmen – ein Tonabnehmer ist verbaut. Seit März 2020 ist die Partnerschaft mit Kepma bestätigt und noch dieses Jahr soll ausgeliefert werden. Schaut euch einfach mal die Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo an – sie ist wirklich sehr detailliert beschrieben.

Einschätzung: Für wen ist die Poputar was?

Ich muss ehrlich gestehen aus der Ferne fällt es mir schwer die Poputar objektiv zu bewerten. Denn: „Billig-Klampfen“ bekommt man aus Deutschland über Amazon Prime auch schon für ~40-60€. Die klingen oftmals auch nicht wirklich schlecht und spätestens für ~100-150€ bekommt man wirklich „gute“ Gitarren. Die bisherigen (Image-)Videos, Tutorials schauen gut aus, aber letztlich muss man selbst Hand anlegen. Da Kepma allerdings „mit ihrem Namen haftet“ erwarte ich eine wirklich gute bis sehr gute Qualität.

Der eigentliche Mehrwert ist jedoch so oder so das „smarte Drumherum“. Ich feiere die Populele wirklich sehr. Man kann sehr fokussiert, immer und immer wieder die Griffe bzw. Wechsel üben und muss dafür nicht auf die App schauen. Kann man die Akkorde halbwegs solide treffen bietet die App wiederum mit all ihren Liedern und der Analyse bzw. dem Gamification-Faktor einen wirklichen Mehrwert.  Klar gibt es auch YT-Tutorials, Apps oder wie bei mir vor 20 Jahren Bücher, aber es funktioniert einfach niemals so elegant.

Fazit: Ich muss sparen und dann bestellen 🙂

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Kristian

Ich bin 34 Jahre jung, aber gefühlt ziemlich oft noch wie ein großes Spielkind. So habe ich Ende 2009 (endlich) "CG" ins Leben gerufen. Besonders haben es mir z.Z. die 3D-Drucker angetan.

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Kommentare (6)

  • Profilbild von hootie
    # 13.11.20 um 08:55

    hootie

    Hi sehr cool ! Gibt es nur die helle ohne Cut ?

    • Profilbild von Kristian
      # 13.11.20 um 09:22

      Kristian CG-Team

      Hey, aktuell gibt es nur die dunkle Variante mit Cutaway (Gold Edition). Wer weiß, ob es nach der Indiegogo Kampagne auch noch die helle geben wird… LG

  • Profilbild von Flo
    # 13.11.20 um 10:06

    Flo

    Also ich hab mir damals die Populele gekauft, hab dann mit der App angefangen aber bin recht schnell auf Youtube Videos umgestiegen und spiele jetzt immer noch gern, die Basics klappen auch ganz gut aber ich hätte mir die App und das Smarte sparen können muss ich auch zugeben.

    Ich kann nur für die Populele sprechen, da würd ich ne klare Kaufempfehlung aussprechen aber nur weil die Quali echt gut ist zumindest für mich als Anfänger und weil ich ohne nicht angefangen hätte, aber wie geagt man bekommt das selbe auch ohne smart für die hälfte vom Geld und früher oder später landet man eh bei Tutorials auf Youtube 😀

    • Profilbild von Kristian
      # 13.11.20 um 11:07

      Kristian CG-Team

      Hey Flo,

      danke für deinen Erfahrungsbericht! Ich schaue mir in der Tat auch manchmal YouTube-Videos – dann aber eher als Ergänzung an. Eher so die Richtung "Tipps & Tricks".

      Gerade für das relativ stupide "Akkorde lernen" am Anfang (immer und iiiiiimmer wieder) finde ich die App klasse. Und zum Nachspielen der Lieder.

      Und wer hat: Immer das Tablet nutzen. Ist doch erheblich bequemer.

      LG

  • Profilbild von Alexander78
    # 13.11.20 um 23:55

    Alexander78

    Verstehe ich nicht. Die Herausforderung ist doch nicht sich zu merken wo der Akkord sitzt sondern ihn sauber und schnell greifen zu können. Wie können mir da LEDs oder Apps helfen?

    • Profilbild von Kristian
      # 16.11.20 um 08:58

      Kristian CG-Team

      Hey Alexander78,

      genau. Ich würde sagen es sind genau diese drei Sachen: Wo sitzen sie und wie greife ich sie im Wechsel schnell und sauber. Und dabei helfen mir die LEDs, als Einsteiger, sehr.

      Wenn du mit der Zeit das "einigermaßen" hinbekommst, ein Gehör dafür entwickelst, etc. dann rücken die LEDs in den Hintergrund. Ich persönlich spiele dann die Lieder aus/in der Community.

      LG Kristian

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