Test

TaoTronics Soundliberty 79 wireless In-Ear Kopfhörer für 35,99€

Die TaoTronics Soundliberty 79 TWS In-Ears gibt es aktuell für 35,99€ bei Amazon, wenn ihr den Gutschein 6Q5JQ4X2 während des Bestellvorgangs benutzt oder da Angebot unter „Aktuelle Angebote“ aktiviert..

Der neue TaoTronics Soundliberty 79 wireless In-Ear Kopfhörer, ist die Bud-Design-Alternative zum beliebten Soundliberty 53. Nur ein anderes Design oder auch ein verbesserter Kopfhörer? In unserem Testbericht gehen wir der Sache auf den Grund.

Technische Daten

NameTaoTronics Soundliberty 79 (TT-BH079)
Treiber2 x 6 mm Ø dynamische Treiber
Frequenzbereich20-20.000Hz
Impedanz
KonnektivitätBluetooth 5
Akkukapazität300 mAh in Ladebox; 55 mAh pro Hörer
Gewicht5,5 g Pro Hörer; 50 g mit Ladebox
Maße66 x 41 x 28 mm
IP SchutzklasseIPX7
Empfindlichkeit100±3dB ([email protected]
Bluetooth CodecSBC, AAC

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Verpackung & Lieferumfang

Wie für den Hersteller üblich kommen die TaoTronics Soundliberty 79 in einem weiß/orangenem Karton. Dank Versand per Amazon sind die Kopfhörer binnen zwei Werktagen bei uns gewesen und haben den Transport unbeschadet überstanden.

TaoTronics Soundliberty 79 Lieferumfang

Im Inneren findet man das Ladecase samt Hörer, ein kurzes USB-C Ladekabel und eine Bedienungsanleitung. Diese ist unter anderem auf Deutsch, Englisch und weiteren Sprachen verfasst.

Design und Verarbeitung

Wie bereits erwähnt, haben die Hörer der TaoTronics Soundliberty 79 das klassische Bud-Design. Es ist also nicht an Apples AirPods-Design angelehnt, so wie beispielsweise bei den Soundliberty 53 der Fall.

Sowohl die Ladebox als auch die Hörer sind in einem schlichten, matten Schwarz gehalten. Allerdings gibt es an den Hörern Gold/Grün glänzende Akzente, welche mir persönlich gut gefallen.

Die Form der Hörer und Ladebox scheinen auf den ersten Blick eigenständig. Offensichtlich hat sich TaoTronics hier nicht großartig an dem Design eines anderen Herstellers orientiert – sehr gut! Möchte man einen ähnlichen Kopfhörer suchen, so gibt es gewisse Parallelen zu den Jabra Elite 75t; hier von einem Klon zu sprechen, halte ich allerdings für überzogen.

Mit einem Gewicht von etwa 5,5 g pro Hörer sind sie geringfügig schwerer, als die Hörer der Soundliberty 53. Die Ladeschale ist mit den Maßen von 66 x 41 x 28 mm recht kompakt und passt gut in die Hosentasche, sie wiegt mit den Hörern zusammen 50 g.

TaoTronics Soundliberty 79 in Hosentasche

In Sachen Verarbeitung gibt es bei den TaoTronics Soundliberty 79 wie gewohnt nichts zu meckern. Es gibt keine Produktions- oder Materialfehler. Apropos Materialien, diese ähneln stark den der Soundliberty 53 und haben eine ähnliche Wertigkeit.

Sound der TaoTronics Soundliberty 79

Der TaoTronics Soundliberty 79 wireless In-Ear Kopfhörer ist, wie auch die TaoTronics Soundliberty 53, mit einem 6 mm dynamischen Treiber ausgestattet. Wie immer liegen die Stärken von günstigen Mittelklasse-Treibern in den tieferen Frequenzbereichen, so auch hier.

So überzeugt der Soundliberty 79 (TT-BH079) im Test vor allem im Tiefton-Bereich. Bei elektronischer Musik zaubert einem der wireless In-Ear einen satten Bass ins Ohr, ähnlich wie auch der Soundliberty 53. Im Vergleich zu hochwertigeren Modellen, wie den Anker Soundcore Liberty Air 2, ist er jedoch, gerade im Sub-Bass Bereich, weniger stark und weniger druckvoll.

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Bei anderen Musikrichtungen, bei denen der Bass eine weniger starke Rolle spielt, wie Jazz oder Klassik, wirkt er jedoch manchmal überladen und zu stark im Fokus. Hier kommt es wie immer auf eure persönliche Präferenz an; mir persönlich gefällt es.

Während mir der untere Mitteltonbereich noch gut gefällt, werden in den höheren Mittelton-Frequenzen und im Hochton schwächen deutlich. Zwar gefällt mir die klangliche Abstimmung insgesamt gut, dennoch ist im Vergleich zu den Aukey EP-T10 oder den Anker Soundcore Liberty Air 2 hörbar, dass hier ein geringerer Frequenzbereich abgedeckt wird.

Als Gegenstück zum TaoTronics Soundliberty 53 könnte man meinen, dass die Kopfhörer gleich klingen und sich nur das Design geändert hat, dem ist leider nicht so. Obwohl die Kopfhörer regulär ungefähr denselben Preis haben, deckt der Soundliberty 53, für mein Empfinden, im direkten Vergleich den größeren Frequenzbereich ab.

Während die Unterschiede im Tieftonbereich noch marginal sind, sind die Unterschiede gerade im oberen Mitteltonbereich und im Hochton spürbar. Hier bietet der Soundliberty 53, im Vergleich zum Soundliberty 79, ein etwas größeres Frequenzspektrum und klingt so voller. So bekommt man mit dem Soundliberty 79 leider keine gleichwertige Bud-Version der Soundliberty 53 – schade!

Auch im Vergleich zum Haylou GT1 Plus „verschluckt“ der TaoTronics Soundliberty 79 leider einige Details und wirkt so etwas dumpfer. Insgesamt ist der Kopfhörer nicht schlecht! Mir persönlich gefällt die klangliche Abstimmung gut, dennoch gibt es mit dem Soundliberty 53 und dem Haylou GT1 Plus schon gleich zwei Modelle, die mir persönlich klanglich besser gefallen.

Headset

Das Headset der Soundliberty 79 konnte mich positiv überraschen! Während der Tests konnten mich meine Gesprächspartner gut verstehen und Störgeräusche gibt es kaum. Das liegt auch daran, dass die Mikrofone registrieren, ob ich gerade spreche.

Tragekomfort

Dank verschiedener Ohrpolster und optionalen Ohrhaken, halten die TaoTronics Soundliberty 79 sehr gut in meinen Ohren. Auch starke Kopf-Bewegungen, wie etwa beim Joggen, lassen sie nicht in meinen Ohren verrutschen!

Bedienung mit Touchpaneln

Mittlerweile ist die Bedienung per Touchpaneln auch in der Budget- und Mittelklasse keine Seltenheit mehr. Der Vorteil hierbei ist, dass die Hörer lediglich berührt und nicht fest gedrückt werden müssen, um einen Befehl auszuführen. So sinkt die Wahrscheinlichkeit sie während des Bedienens im Ohr zu verrutschen.

Im Test reagieren die verbauten Touch-Flächen auf den Höre-Rückseiten zuverlässig und sind weder zu empfindlich, noch zu unempfindlich – sehr gut! Verglichen mit den meisten anderen wireless In-Ear Kopfhörern, sind die Funktionen zwar grundsätzlich identisch, jedoch sind andere Befehle als gewohnt vonnöten, was zumindest für mich eine kurze Gewöhnungsphase zur Verinnerlichung gebraucht hat.

Funktionen der Knöpfe

Knopf1x2x3x2 Sek.
Linker HörerLautstärke verringern; Anruf annehmenPlay/Pausevorheriger TitelSprachassistent starten; Anruf beenden
Rechter HörerLautstärke erhöhen; Anruf annehmenPlay/Pausenächster TitelSprachassistent starten; Anruf beenden

Bluetooth Pairing und Reichweite

Im Inneren der TaoTronics Soundliberty 79 ist ein Bluetooth 5 Chip verbaut. Laut Hersteller soll die Verbindung zwischen Handy und Kopfhörer auf eine Distanz von 10 Metern stabil sein. Im Test konnten wir diesen Wert auf freier Fläche sogar etwas überbieten. Hier gab es erst nach knapp 14 Metern die ersten Verbindungsaussetzer.

Im geschlossenen Räumen ist die Verbindung wie immer etwas geringer, innerhalb eines Raumes hatte im Test jedoch keine Probleme.

Die Hörer der Soundliberty 79 lassen sich auch einzeln nutzen. Besonders gut gefällt mir daran, dass ein separates Koppeln des linken und rechten Hörers nicht nötig ist.

Akkulaufzeit

Die TaoTronics Soundliberty 79 sind jeweils mit einem 55 mAh Akku ausgestattet, dazu kommt ein 300 mAh Akku in der Ladebox. Im Test kann sich die Laufzeit des wireless In-Ears sehen lassen. Bei einer Lautstärke von 50%-70%, konnten wir eine Laufzeit von durchschnittlich 7-7,5 Stunden erreichen. Das ist für einen Mittelklasse-Kopfhörer ein sehr guter Wert!

Endlich mit USB-C Anschluss!

Die Ladebox hat im Test für insgesamt für vier weitere Ladungen ausgereicht, so ergibt sich eine Gesamtlaufzeit von 30 Stunden, ohne das eine Steckdose benötigt wird.

Fazit

Die TaoTronics Soundliberty 79 haben im Test eine solide Performance abgeliefert. Besonders gut gefällt mir, dass TaoTronics mit diesem Kopfhörer augenscheinlich ein eigenes Design auf den weg gebracht hat und nicht einer großen Marke „nachläuft“. Dabei stimmt die Verarbeitungs- und Materialqualität, an der es für einen Kopfhörer in dieser Preisklasse nichts auszusetzen gibt.

Leider konnte mich der Soundliberty 79 in Bezug auf den Sound nicht ganz überzeugen. Hier gibt es durchaus günstigere Modelle, die im Hoch- und oberen Mittelton differenzierter klingen, wie beispielsweise die Haylou GT1 Plus oder die TaoTronics Soundliberty 53.

Sehr gut ist hingegen die Akkulaufzeit der Hörer. Mit etwa 7,5 Stunden im Test bietet er eine längere Laufleistung als andere Kopfhörer in seiner Preisklasse.

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Tim

Als Teil des China-Gadgets Team knipse ich seit 2015 die meisten Gadget-Fotos und bin immer auf der Suche nach günstigen, hochwertigen Audio-Alternativen.

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Kommentare (8)

  • Profilbild von Du Erdo
    11.04.20 um 19:16

    Du Erdo

    Es erscheint die Meldung, dass der Gutschein ungültig ist

  • Profilbild von matze6202
    11.04.20 um 19:19

    matze6202

    Der Gutschein geht nicht.

  • Profilbild von SirNugget
    11.04.20 um 22:07

    SirNugget

    Danke für diesen Test! 😊

  • Profilbild von Berthold
    11.04.20 um 22:07

    Berthold

    Trotz Durchprobieren aller mitgelieferten Silikoneinsaetze halten die Kopfhörer nicht allzu lange und fest genug in meinen Ohren. Schade. Vielleicht liegt es an meinen Ohren!

  • Profilbild von Johnny F
    13.04.20 um 00:25

    Johnny F

    Schade Gutschein geht nicht

  • Profilbild von baine66
    13.04.20 um 21:21

    baine66

    neuer Code: TOPGBH079

  • Profilbild von Gadgets Fan
    16.04.20 um 13:31

    Gadgets Fan

    Spart euch den Kauf… (habe sie mir bei Amazon gekauft) Lieferung schnell. Sound absolut unterirdisch! Kein Bass, Hochtonbereich knarzig und schrill. Tja … Wer billig kauft kauft 2x.

    • Profilbild von AndyXS
      13.05.20 um 17:52

      AndyXS

      Habe bei dem Preis mal zugegriffen. Ich finde die für die €35 sehr überzeugend ! Ordentlich Bass, Mitten und Höhen ein bisschen hintergründiger… Aber durchaus brauchbar. Wer elektronische Musik oder ähnliches hört wird glücklich.

      Evtl. hast du ein defektes Set erwischt. Vorsichtiger Hinweis: Wenn in-ears nicht richtig sitzen klingen die immer Kacke. Oft… Wenn einer sagt.. "KEIN BASS"…liegt es daran, dass der Sitz nicht stimmt, die Dinger nicht "dicht" machen und dann klingen wie Volksempfänger in einer Blechdose.. Da wir hier aber Technik Freaks unter uns sind.. Sind deine wohl defelt..

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