Tronxy X3 Testbericht: Günstiger China 3D-Drucker (u.A. Alurahmen & Bowden) für 178,63€ (Promo!)

Mit dem Anet A8 3D-Drucker Test konnten wir zeigen: „Hey, 3D-Drucker sind erstens: nicht wirklich teuer, zweitens: gar nicht schwer zusammen zu bauen und vor allem: das Hobby macht wahnsinnig viel Spaß!„. Falls ihr noch nicht zugeschlagen habt, oder ein bisschen Geld mehr ausgeben könnt/wollt – kann der  Tronxy X3 3D-Drucker für 178,63€  (Gutscheincode XDesktop) etwas für euch sein. Natürlich gibt es auch hier ein paar (große!) Vor- und Nachteile die man vor dem Kauf wissen sollte. Unser Tronxy X3 Testbericht.

tronxy X3 3D Drucker

Tronxy X3: Spezifikationen

Modell: Tronxy X3 (Prusa i3 Basis)
Anschlüsse: USB (2.0) oder Druck von microSD
Geschwindigkeit: 20 – 150 mm/s
Druckfläche: max.220 x 220 x 300 mm
Druckmaterial: Out of the box: PLA (und ABS)
Nozzle: 0,4mm bei 175 – 275 Grad
Weiteres: Selbstbausatz (DIY)

Der Tronxy X3 hat, gerade im Vergleich zu dem Anet A8, aber auch dem Anet A6, ein paar entscheidende Vorteile: z.B. ein Rahmen aus Aluminium (Aluminium-Profil), einen Bowden-Extruder und die Führung der Achsen wird über Linearwagen mit Kugellagerlaufrollen gewährleistet. Weitere Unterschiede zu vielen Prusa i3 (Clones) sind z.B. das externe Netzteil oder ein – man mag es kaum glauben – vorhandener Netzschalter. Ob das nur auf dem Papier, oder tatsächlich alles Vorteile sind – am Ende des Artikels gibt es mein Fazit.

Bestellliste: das braucht man (vorher!)

Bevor du schnell in dein neues Hobby starten kannst, brauchst du noch ein bisschen Zubehör – falls du es nicht eh schon hast.

  • Filament: die „Tinte“ deines 3D-Druckers. Wie bei dem Anet A8 liegt kein Filament bei. D.h. du kannst nach dem Zusammenbau nicht direkt drucken! Unser Tipp: lege dir bei GearBest direkt min, 100m Filament in den Warenkorb. Die Qualität ist gut und es gibt „Probierkits“ mit 20 verschiedenen Farben. So lernst auch auch gleich, wie man schnell und effektiv das Filament wechselt.
  • Messschieber/Schieblehre: du wirst später merken: es geht um Milimeter – sogar Bruchteile von Milimetern. Leg dein Schullineal zur Seite und gönn‘ dir das praktische Tool für ~5€. Fürs Leveling, nachmessen der Calibration-Cubes – dieses Werkzeug ist unverzichtbar, sofern du ein gutes bis sehr gutes Druckbild möchtest.
  • Kreppband für dein Hotbed, auf dem die Drucke ausgedruckt werden. Hier reicht günstigeres Kreppband/Malerband von z.B. Amazon, später kann man auch eine (Borosilikat-)Glasschreibe oder Glasfliese benutzen. Wenn man das Geld übrig hat: Scotch Blue Kreppband kaufen.

Leider liegt bei diesem DIY-Kit keine Filamentzange dabei. Für den Anfang reicht auch eine (Nagel-)Schere, ein Taschenmesser, ein Kabelschneider oder z.B. die Anet 3D Drucker Zange (2,05€).

Das sind meiner Meinung nach die „Must-Haves„. Gehst du sparsam an die Bestellung heran, bekommst du alles zusammen für ~15€, aber kannst eben direkt loslegen. Natürlich gibt es noch Berge an weiterem Zubehör, Tweaks, Upgrades und Fixes – dazu kommen wir aber später, wenn du die ersten Druckstunden hinter dir hast (bzw. am Ende meines Tests).

Verpackung und Versand

Da wir, wie inzwischen immer, den Priority Versand bei GearBest gewählt haben, ist das Paket bereits nach 16 Tagen bei uns angekommen. Es war, wie die Anet 3D Drucker, sehr gut verpackt: mehrere Schichten Papier haben das eigentliche Paket ummantelt und der Paket-Inhalt war durch ~1cm dicken Schaumstoff geschützt.

Tronxy X3 Verpackung
Der 3D-Drucker ist sicher verpackt – Schäden sollten also ausgeschlossen sein
Schaumstoff-Schutz
Das Innere ist nochmals durch ~1cm Schaumstoff geschützt

Was uns sofort bei der Annahme aufgefallen ist: das Gewicht! Der Rahmen aus Aluminium ist einfach ein anderes Kaliber, als die Acrylrahmen der bisher getesteten Anet-Reihen. Doch zum Rahmen später mehr.

Tutorials: Der Tronxy X3 Aufbau

Als Einsteiger wird man vielleicht beim Öffnen des Pakets erst einmal einen kleinen Schreck bekommen: es sind halt hunderte Teile. Doch keine Panik, der Aufbau ist dennoch in 3-4 Stunden erledigt – packen wir es an!

Tronxy X3 Aufbau
Hunderte Teile – strukturiertes Aufbauen hilft

Auf der beigelegten microSD-Karte befinden sich u.A. das Tutorial für den Aufbau, die Elektronikverkabelung und die Software. Wir haben für euch die wichtigsten Dateien, nach einem Virenscan, hochgeladen:

Im Gegensatz zu den Anet 3D Druckern gibt es jedoch keine (guten) Aufbauvideos. Das war für mich OK, für den Einsteiger kann das jedoch sicherlich mal die ein oder andere Minute mehr kosten. Es gibt jedoch ein vierminütiges „Aufbauvideo“ des Herstellers, was in Kombination mit der PDF dann ausreichend ist. Leider konnte weder VLC noch der Windows Movie Player das Tutorial abspielen. Nach diverser Konvertierungen, hat es dann geklappt. Wir haben deswegen auch das Video für euch auf YouTube hochgeladen:

Youtube Video Preview

Schade, hier hätte Tronxy, wie z.B. Anet, einfach bei Einsteigern punkten können. Leider weicht zudem das Video im Ablauf des Zusammenbaus von der PDF ab. Beispiele sind u.A. der Einbau der Z-Achsen-Stepper oder das Kabelmanagement.

Aufbauanleitung Tronxy X3
IKEA lässt grüßen: Die Aufbauanleitung liegt als PDF auf der microSD bei

Ein weiteren (negativen) Unterschied zu den Anets ist die Vielfalt an Schrauben (diese sind zudem noch alle in einer Tüte) – bei der eh schon dürftigen Aufbauanleitung artete das stellenweise in ein unlustiges Ratespiel aus. Gegen Ende des Aufbaus zu merken, dass man die 10mm, statt den 8mm Schrauben vor 4 Stunden hätte verbauen sollen – uncool. Leider gibt es auch keine Übersichtsliste der Bauteile.

Schrauben für Aufbau sortiert
Da die Anleitung eh dürftig ist: wenigstens Schrauben sortieren!

Als erstes startet man mit dem Rahmen bzw. Unterbau und man merkt schnell: das hat nichts mit dem „wabbligen“ Acrylrahmen der Anet-Reihen zu tun, sondern beim Tronxy X3 wird auf Stabilität gesetzt – was eben dem Druckbild zu Gute kommen soll.

Die wenigen Acryl-Teile sind, wie beim Anet A8 oder A6 gut gefräst- die braune Folie kann man ablösen, muss man aber nicht. Kleiner Tipp am Rande: die Acryl-Teile für 15min in lauwarmes Wasser legen – danach lässt sich die Folie einfach herunterrollen.

Tronxy X3 Rahmen
Man merkt schnell: der Rahmen ist auf Stabilität ausgelegt

Insgesamt braucht man als Einsteiger etwa gleich viel Zeit wie beim Anet A8 Aufbau. Zwar ist die Tronxy X3 Anleitung wesentlich schlechter, dafür sind nicht so viele Teile zu verbauen. Einzig das Grübeln nach der richtigen Schraubengröße hat auf Dauer wirklich genervt.

Tronxy X3 Alu Rahmen
Der Tronxy X3 Rahmen: Aluminium Profil statt Acryl

Ein weiterer, kleiner Kritikpunkt ist das Kabelmanagement. Im Gegensatz zu den Anet 3D-Druckern sind die Kabelenden nicht beschriftet und auch bei der Kabelverlegung gibt es keine praktischen Tipps (z.B. in der Aufbauanleitung). Hier hilft nur der Blick zu anderen 3D-Druckern, um sich etwas abzuschauen oder allgemeine Erfahrung im Aufbau der Drucker. Gut ist wiederum: das Hotbedkabel wurde direkt ans Bed gelötet, die Steckverbindung bei anderen Einsteiger-Druckern ist häufiger (ohne MOSFET) durchgeschmort.

Tronxy X3 Kabel
Tronxy X3: Kabel sind nicht beschriftet, Anweisungen zum „richtigen“ Verlegen wären wünschenswert

Dennoch ist das Kabelmanagement kein Beinbruch, zumal man im späteren Verlauf eh noch das ein oder andere mal den Drucker optimiert ;-). Bevor ihr die Kabel „sauber“ mit Kabelbinder und Kabelkanälen verlegt, macht unbedingt vorher einen Probedruck. Ein falsch angeschlossenes Kabel … und ihr dürft alles wieder öffnen!

Tronxy X3 Aufbau
Tronxy X3 Aufbau: die ersten Kabel sind gesteckt

Habt ihr alles richtig angeschlossen, begrüßt euch das Netzteil und ihr könnt schon mal die ersten Zentimeter drucken – das Druckbild ist erst einmal egal.

Tronxy X3 Netzteil
Tronxy X3 Netzteil

Vor- und Nachteil des externen Netzteils? Hat man nur ein bisschen Platz, kann man die Lage des Netzteils selbst bestimmen. Zudem ist die Elektronik komplett abgedeckt. Allerdings nimmt der Drucker noch einmal ein bisschen mehr Platz, als z.B. die Anet 3D-Drucker weg. Zudem ist die Kabellänge knapp bemessen.

Rückseite des Netzteils: alles sauber verlegt?
Rückseite des Netzteils: alles sauber verlegt?

Falls ihr euch beim Kabelverlegen Mühe gebt, 5-10 Kabelbinder mehr, als in der Tüte beigelegt, verwendet, sieht der 3D-Drucker am Ende. ziemlich clean aus.

Tronxy X3 fertig aufgebaut
Tronxy X3 fertig aufgebaut

Nach dem fertigen Zusammenbau geht es ans Konfigurieren, Testdrucke, Tuning und Ideensammeln. Dafür solltet ihr am besten unseren ausführlichen Anet A8 Test lesen, in dem wir zusätzlich auf grundlegende Techniken und Software eingehen.

Schnelleres Drucken mit dem Bowden-Extruder

Im Gegensatz zu vielen China 3D-Druckern verwendet der Tronxy X3 statt einem Direkt-Extruder, einen Bowden-Extruder. D.h. der Stepper, der das Filament nachführt sitzt nicht direkt im Druckkopft am Extruder, sondern am Rahmen. Dies ermöglicht, auf Grund des geringeren Gewichts wesentlich höhere Geschwindigkeiten (und Beschleunigungen) beim Druck, spart Strom und ist Wartungsfreundlicher. Weitere Besonderheiten findest du im Extruder-Ratgeber.

Bowden Extruder Tronxy X3
Der Bowden Extruder verlagert ein Teil des Gewichts an den Rahmen

 

Tronxy X3 Community und Hilfe

Dass der Tronxy X3 etwas für Fortgeschrittene ist, merkt man auch recht schnell, wenn man nach Hilfe sucht. Zwar gibt es kaum Foren- oder Facebookposts, findet man aber einen, ist das Diskussionniveau relativ hoch. Bei Thingiverse spuckt die Suche nur 76 Treffer mit dem Begriff „Tronxy X3“ aus. Als Vergleich: „Anet A8“ bietet uns gleich 2.185 Treffer! Zwar mag die Qualität so mancher .STL eher zweifelhaft sein, aber man hat die Auswahl. Die einzige (bessere) Facebookgruppe hat mal gerade 380 Nutzer und spricht englisch. Zudem gibt es ein dürftiges Wiki.

Fazit: Tronxy X3 kaufen?

Mein Fazit fällt gemischt aus. Das Gehäuse ist ohne Frage stabiler, kauft man sich Aluminiumprofile nach, kann man diesen sogar relativ einfach noch mehr „versteifen“. Allerdings ist der Aufbau nicht ganz ohne. Hat man diesen überwunden, gilt es, wie bei den Anet 3D-Druckern, erst einmal ein paar Stunden das Druckbild zu optimieren. Beim Anet A8 dauert das, inkl. Ausdrucken von Verbesserungen ~3-5 Stunden, beim Anet A6 etwa 2 Stunden, beim Tronxy war ich etwa 3 Stunden beschäftigt. Dass alle beweglichen Komponenten über Aluprofile und Kugellagerräder aufgehangen sind, empfinde ich im Vergleich zu den Schienensystemen als Nachteil.

Danach ermöglicht der Tronxy X3 jedoch höhere Druckgeschwindigkeiten, so waren 60-80mm in der Sekunden kein Problem. Dafür muss man bei den Anets (mit Direktextrudern) noch eine ganze Menge mehr Zeit investieren.

Als Fortgeschrittener, der eh einen Bowden-Extruder benutzen will, die nötige Zeit (auch ohne Communityhilfe) mitbringt und Spaß am Herumprobieren hat – für den ist der Tronxy X3 3D-Drucker etwas, allen anderen empfehle ich als Einstiegsmodell den Anet A8, oder für ~20€ mehr den Anet A6.

Habt ihr Fragen? In den Kommentaren helfe ich euch gerne!

Kristian

Ich bin 31 Jahre jung, aber gefühlt ziemlich oft noch wie ein großes Spielkind. So habe ich Ende 2010 (endlich) "CG" ins Leben gerufen. Besonders haben es mir z.Z. die Drohnen angetan.

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31 Kommentare

  1. Profilbild von Renator

    Kann man son extruder auch beim anet nachrüsten ?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  2. Profilbild von Kuberman

    Da hätte ich spontan 3 Detailfragen zum Drucker:

    1. Gibt es ein Spannsystem an den Führungen, womit Spiel verhindert wird? Da sehe ich bei den Rollen auch eher das Problem gegenüber den Rundstäben der Anet Drucker.
    2. Gibt es keinen Fan zur Kühlung des gedruckten Filaments?
    3. Das die Aluminiumprofile steifer sind, glaube ich sofort. Die Halterung des Hotbed sieht dafür instabiler aus als bei den Anet Druckern. (Nur eine Führung und die Kunststoffhalterung anstelle der Aluminiumhalterung.) Was ist deine Meinung am realen Objekt im Vergleich zur Anet Variante?

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey Kuberman,

      zu 1.) ja, an den Enden der Achsenführungen gibt es die Umlenkrollenhalterungen, die man an den Aluprofilen festschraubst. Diese kannst du natürlich lockerer oder fester spannen. Das gefällt mir in der Tat, im Vergleich zum Auslieferungszustand der Anets ein bisschen besser. Allerdings werden die Halterungen nur einseitig am Ende befestigt – hier hätte man auch für die andere Seite eine Acrylhalterung für 2 Cent beilegen können.

      zu 2.) Richtig, es wird zumindest keiner mit ausgeliefert. Ich bin auch so mit den Resultaten zufrieden, allerdings hat die Community schon diverse Halterungen für den zweiten Lüfter konzipiert. Beispiele wären:

      https://www.thingiverse.com/thing:2032305
      https://www.thingiverse.com/thing:2018331
      – oder ein Monster wie dieser hier: https://www.thingiverse.com/thing:1906391

      zu 3.) Auch hier bin ich komplett bei dir. Die Hotbedhalterung liegt halt nur auf einem Aluminiumprofil und bei mir waren die Rollen nicht ganz passend und ich musste noch ein bisschen justieren. Ich hoffe das hält. Die zwei Schienen + (Gleit-)Lager der Anets (und auch diversen anderen Modellen, wie z.B. Makerbot-Serien) finde ich da besser.

      LG Kristian

      • Profilbild von Kuberman

        Hallo Kristian,

        zu 1.) Die Umlenkrollen finde ich nicht ganz so kritisch. Mit den zwei Nutensteinen ist die Verbindung zum Profil ausreichend stabil. Sehr lang ist das Stück Acryl nicht, weshalb dort jetzt keine großen Momente zu erwarten wären. Zur not könnte man sich das Teil aus Aluminium nachbauen. Das ist ja nur eine Platte mit drei Löchern.

        Was ich vielmehr meinte war, dass ich die Laufrollen-Wagen kritisch sehe. Es sind zwei Rollen auf der einen und eine Rolle auf der anderen Seite des Profils. Eine Einstellmöglichkeit der Rollen zueinander habe ich nicht gesehen. Sollten jetzt die Löcher der Acrylplatten nicht 100% genau sein, habe ich irgendwo Spiel zwischen den Rollen und dem Profil.

        Lassen sich die montierten Wagen sehr straff auf das Profil aufschieben? Das würde zumindest für wenig Spiel sprechen.

        zu 2.) Dann ist der Lüfter wohl grundsätzlich etwas überbewertet? Denn das ist ja kein Druckerspezifisches Thema oder sehe ich das Falsch. Maximal könnte es einen Unterschied bei Druckmaterial geben.

        zu 3.) Das ist eigentlich das größte Manko an dem Drucker wie ich finde. Noch dazu ist die Führung mit 4 Rollen auch noch überbestimmt. (Eine der 4 Rollen „hängt immer in der Luft“.) Wieso man es bei der Achse nicht auch mit 3 Rollen gemacht hat verstehe ich nicht.

        Vom grundsätzlichen Aufbau habe ich bei AliExpress einen sinnvollen Aufbau gefunden:

        https://de.aliexpress.com/item/PREP-I3-3D-PRINTER-KITS/32629639981.html?spm=2114.47010708.4.57.yCDC3n

        Da wurden quasi die Vorteile von Anet A8 und A6 sowie die Steifigkeit vom Tronxy kombiniert. Auch finde ich gut, das dort wieder das Drehrad zur Bedienung vorhanden ist.

        Ich bin auf jeden Fall sehr auf deine Langzeiterfahrungen vom Tronyx X3 gespannt.

        Kommentarbild von Kuberman
  3. Profilbild von jay

    Super Test. Bin langsam wirklich unsicher welchen Drucker ich mir im Sommer besorgen werde 🙂

    Was wirklich mal interessant wäre, wäre der Anet A2!
    Ist geplant, den auch zu testen?
    Über den gibt es noch recht wenig, der sieht aber wirklich gut aus und kostet weniger als der A6.

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey jay,

      wenn sich genug Interessierte finden (du bist schon einmal +1), dann knöpfen wir uns den Anet A2 mal vor. ABER:
      ich bin da relativ skeptisch, wenn man sich mal die Meinungen zu dem 3D-Drucker durchließt. Zudem bin ich von dieser Aluprofil + Kugellagerlaufrollen Lösung nicht wirklich überzeugt. Auch solche Detailaufnahmen, wie auf dem Bild, lassen mich stutzig werden: Einseitig gehaltene Rollen + Umlenkrollen? Hmmm … 😉

      Es geht schließlich um Bruchteile von Milimetern – da muss im Zweifel alles bombenfest sitzen und darf nicht vibrieren.

      LG Kristian

      Kommentarbild von kristian
      • Profilbild von katze_sonne

        Von meiner Seite auch mal ein +1! Leider findet man im Internet so gut wie keine Reviews dazu (nur seit ein paar Tagen ein deutsches auf YouTube von DIY Germany und der kennt den Anet A8 nicht zum Vergleich). Ich hatte aber schon 1-2 Tage vorher bestellt, deswegen hat mir die Meinung dort nichts mehr gebraucht. Ich bin mal gespannt wie der sich so macht, wenn er da ist, ist schließlich mein erster 3D-Drucker.

        Auf jeden Fall wird man hier und da noch Hand anlegen müssen und etwas verbessern, aber hey, ich will ja auch damit ein wenig rumspielen 😉

        Warum ich trotzdem auf ein +1 für einen Test plädiere? Weil ich gerne auch andere Meinungen und vielleicht Tipps darüber lesen würde.

    • Profilbild von Mario

      Ich überlege aktuell welchen Drucker ich kaufen soll. Ich bin schon sehr technisch unterwegs. Bastel viel mit Mikrocontrollern, Haussteuerung und co. Dazu studiere ich Informatik. Also ich würde mich als jemand bezeichnen der sich viel damit beschäftigt.. handwerklich ist das auch kein Ding. Werkzeug habe ich breit gefächert alles da..

      Acryl kommt für mich nicht infrage. Des Weiteren möchte ich einen Bowden-Extruder!
      Ich will also nicht nach 6 Monaten denken „hättest du mal“.
      Der a8 fällt also schon mal weg. Der A6 hört sich schon besser an, aber da passen mir die beiden Punkte auch nicht.
      Der Tronxy A3 hört sich schon wirklich klasse an! Der A2 gefällt mir auf dem ersten Blick jedoch auch sehr! Jedoch habe ich gehört, dass wenn man ihn im top Model (besseres Display und hotbed) kauft, kann man nicht Auto leveln..
      ob das Display so wichtig ist weis ich jedoch nicht.. wollte eh nen RPi mit OctoPrint dran hängen..

      Was meinst du?

      • Profilbild von kristian
        kristian (CG-Team)

        Hi Mario,

        das ist wiiiirklich Geschmackssache. Ich würde nach wie vor den A8 oder A6 (mein bisheriger Favorit) empfehlen.

        Um die beiden 3D-Drucker ist der Lernfaktor und die Community einfach extrem stark und du kannst beide Stück für Stück verbessern. Wenn man sich wirklich mit dem Thema auseinander setzt, verstanden hat, was die ganzen Parameter in den Slicern bedeuten, dann sind auch bei den Anets die Druckbilder def. klasse.

        LG

  4. Profilbild von D. J.

    Wer wirklich schnell drucken will kann den anet a8 in einen hypercube umbauen. Auf thingiverse gibt es eine Anleitung. Ist dann ein voll alu Rahmen und ihr könnt alle Teile des a8 wieder verwerten

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  5. Profilbild von Norbert

    @D. J.: link?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  6. Profilbild von jay

    @Kristian Achso, alles klar. Daran habe ich noch gar nicht gedacht.
    Dann wird es wohl der A8 🙂

  7. Profilbild von abbahatchi

    Wo findet Mann dazu denn bitte die Anleitung 😁

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  8. Profilbild von abbahatchi

    @abbahatchi: sorry , für den Umbau zum hypercube

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  9. Profilbild von kristian
    kristian (CG-Team)

    Die Anleitung für den Aufbau/Umbau zum Hypercube gibt’s auch bei Thingiverse:

    http://www.thingiverse.com/thing:1752766

    Zudem gibt es ein echt ausführliches YouTube-Tutorial:

    https://www.youtube.com/watch?v=n2jM6v3E7sU&list=PLIaArjwViQRVAERWRrYfe9rtiwvvRGCzw

    Aber auch hier gilt: richtig schnell wird’s erst mit einem Bowden-Extruder – mit allen Vor- und Nachteilen.

    LG

  10. Profilbild von weltraumhund

    letzter Versuch hier einen Kommentar abzuschicken. Ich hatte gestern immer „Bitte gibt einen Kommentar“ als Fehlermeldung bekommen.
    —–
    Mein Kommentar:
    ich habe den TronXY X1. Der verstaubt bei mir zusammengebaut in ner Ecke. Einer der vielen Probleme habe ich mit dem Bowden Extruder: das Wechseln von Filament (nach Aufheizen) funktioniert einfach nicht so wie in der Anleitung beschrieben: denn das bleibt bei mir immer oben an der Verbindung hängen. Diese Verbindung oben kann man aber unmöglich wieder auseinander bauen. Also muß man unten am Extruder die Schraube zum Telfon-Schlauch lösen und das Filament ziemlich umständlich rauspfriemeln – eine klassische Fehlkonstruktion. Dieser hier sieht exakt genauso aus wie vom X1 und genau das wäre für mich schon ein Ausschlussgrund den Drucker nicht zu holen. Ich empfehle ohnehin lieber nen richtigen original Prusa MK2. Im Vergleich liegen diese billigen China Drucker genauso wie bei den Billigdrohnen ohne GPS/Gimbal zu einer DJI Drone. Wenn es dann doch nicht der MK2 werden soll, kann man doch lieber nen A8 probieren, aber den kenne ich persönlich nicht. Ansonsten kann ich beim TronXY unbedingt empfehlen die Schrauben vorher zu sortieren. Ich hatte damit beim Aufbau keine Probleme. Auch das mit der Elektronik war einfach. Ansonsten hat mich beim X1 die Aluprofil + Kugellagerlaufrollen Lösung auch nicht überzeugt.

    • Profilbild von Kuberman

      Hallo Weltraumhund,

      das du die Verbindung nicht mehr lösen kannst hätte ich nicht gedacht. Ich gebe zu ich kenne diese Kupplungen nicht an einem 3D Drucker. Meines Erachtens ist das aber aber einfach die Technik, welche schon Jahrzehnte bei Pneumatikleitungen zur Anwendung kommt.

      https://www.youtube.com/watch?v=zdK1W8oKroM

      Oder wird bei den Druckern doch etwas anderes verwendet?

      • Profilbild von weltraumhund

        danke für das Video – finde ich sehr interessant! Ja das so eine Kupplung. Habe diese aber nicht – wie in dem Video beschrieben durch Drücken – lösen können. Im TronXY X1 FB Forum hatte auch jemand das Problem. Der hatte das Teflon durchgeschnitten und ne neue Kupplung bestellt. Aber das Filament sollte sich meiner Meinung nach auch ohne auseinander bauen von irgendwas sich tauschen lassen und das klappt leider nicht.

        Kuberman: Hallo Weltraumhund,

        das du die Verbindung nicht mehr lösen kannst hätte ich nicht gedacht. Ich gebe zu ich kenne diese Kupplungen nicht an einem 3D Drucker. Meines Erachtens ist das aber aber einfach die Technik, welche schon Jahrzehnte bei Pneumatikleitungen zur Anwendung kommt.

        https://www.youtube.com/watch?v=zdK1W8oKroM

        Oder wird bei den Druckern doch etwas anderes verwendet?

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey weltraumhund,

      als erstes mal: sorry – vorgestern Nacht hat unser Anti-Spam-Plugin Amok gelaufen – am nächsten morgen haben wir es dann schnell repariert.

      „Im Vergleich liegen diese billigen China Drucker genauso wie bei den Billigdrohnen ohne GPS/Gimbal zu einer DJI Drone.“ -> und wo sortierst du da z.B. die https://www.china-gadgets.de/xiaomi-mi-drone-test/ ein? Die Grenzen sind halt, wie überall fließend. Ich finde die Anets z.B. für den Einstieg klasse: man lernt extrem schnell & viel, ist das neue Hobby aber nichts für einen, ist der monetäre „Verlust“ überschaubar.

      LG Kristian

      • Profilbild von weltraumhund

        Diese Mi-Drohne mit dem Preis einer DJI ist eben nicht so eine Billigdrohne um die 150 EUR oder darunter wie es so viele gibt und diese meinte ich bei den Druckern in dieser selben Preisklasse.
        Ja der monetäre Verlust ist überschaubar, aber 180 EUR aus den Fenster geworfen sind auch 180 EUR aus dem Fenster geworfen 😉 Die Anets kann man aber wohl mit etwas wenig Aufwand und Zusatzkosten noch hinbekommen, was ich so gelesen habe. Auch ist der Aufbau dort wohl recht gut durchdacht und ohne Schraubenchaos. Vielleicht wäre es auch besser noch was zu warten, bis es richtige MK2 Nachbauten gibt. Das PEI Heatbed mit den 9 Kalibrierungspunkten, die Probe und die Gewindestangen vom original MK2 machen den Unterschied in Kombination mit der aussergewöhnlich guten Kalibrierungssoftware. Da vieles Open-Source ist und Heatbed&Co sicherlich keine Raketenwissenschaft sind, werden die Chinesen das mit Sicherheit auch klonen und dann wird es richtig interessant werden! Ich kann aber nicht sagen, wann das soweit sein wird. Der MK2 ist doch auch schon seit über ein Jahr auf dem Markt… es wird doch so langsam Zeit finde ich.

        kristian: Hey weltraumhund,

        als erstes mal: sorry – vorgestern Nacht hat unser Anti-Spam-Plugin Amok gelaufen – am nächsten morgen haben wir es dann schnell repariert.

        "Im Vergleich liegen diese billigen China Drucker genauso wie bei den Billigdrohnen ohne GPS/Gimbal zu einer DJI Drone." -> und wo sortierst du da z.B. die https://www.china-gadgets.de/xiaomi-mi-drone-test/ ein? Die Grenzen sind halt, wie überall fließend. Ich finde die Anets z.B. für den Einstieg klasse: man lernt extrem schnell & viel, ist das neue Hobby aber nichts für einen, ist der monetäre "Verlust" überschaubar.

        LG Kristian

  11. Profilbild von dslr

    Schöner und ausführlicher Bericht! Vielen Dank!

  12. Profilbild von maik

    Vielen Dank für den ausführlichen Bericht !!!

    Ich habe meinen Tronxy X3 am 12.02. bestellt und am 23.02. erhalten.
    Meine erste Bestellung bei GB. Ich bin sehr zufrieden.
    Im Moment keine Zeit, den Drucker aufzubauen – viel zu tun.

    Es gibt auf Facebook eine englischsprachige Community für den Tronxy X3.
    Dort sind bereits einige Modifikationen vorgenommen worden.

    Link :

    https://www.facebook.com/groups/1119103791478149/

    Gruß Maik

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Gerne! Ich finde die Gruppe jetzt nicht sooo toll, weil da recht wenig los ist – trotz der Menge an Leuten. Aber definitiv besser als nichts ;-). Falls du Fragen zum Aufbau und/oder Tuning hast – ich bin hier.

      LG Kristian

  13. Profilbild von Nicki

    Hallo Kris,
    ist der PReis ein Schnäpchen oder nicht?

  14. Profilbild von JayFai

    Hallo, ich habe den A6 bestellt und warte noch sehnsüchtig darauf, habe ihn auf Grund eurer Empfehlung hier bei CG bestellt. den Tronxy X1 finde ich aber auch sehr interessant, aktuell für 124 Euro bei Gerbest zu haben. Wenn der nichts taugt wären aber auch schon 10 Euro zuviel. Ich bin sehr technikversiert und traue mir auf jedenfall den Zusammenbau und das Tuning zu. Ist halt die Frage ob man sich gleich 2x 3D-Drucker anschafft 😀

    Etwas abschrecken tut mich derzeit noch, dass ich nur PLA damit drucken kann, da kein Heatbed. Was meint ihr?

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Ich würde ganz ehrlich keinen 3D-Drucker ohne Heatbed nehmen – ein Großteil des Reizes macht ja im späteren Verlauf z.B. der Druck ABS/PETG aus. Die Nachrüstung ist eher schwierig, weil man dann ja i.d.R. gleich nen größeres Netzteil und Co. braucht.

      LG

  15. Profilbild von Gawen

    Hallo,

    Ich hatte mir den Drucker nach dem eurigen Test geholt. Aber momentan habe ich noch einige Probleme mit dem Drucker. momentan Benutze ich die vom Hersteller empfohlene Software Repetire Host, ich würde gern wissen was man in der Software für Werte bei der Druckerkonfiguration eingeben muss. Und auch wie man die neue Firmware Flasht, da die Anleitung im Archiv bei Github nicht sehr Hilfreich war.
    Siehe Links https://github.com/TronxyX3/Wiki/wiki
    https://github.com/TronxyX3/TronxyX3_MarlinV1_Autolevel

    Dann noch mal Danke für die Hilfe.

    mit freundlichem Gruß

    Gawen

  16. Profilbild von Hiob

    Aktionscode „XDesktop“ ist abgelaufen, aktuell US und EU-Version 200€ +/-5 Euro.

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