Tutorial: wir bauen einen FPV-Racer (ZMR250, Flip32, Videobrille, u.v.m.)!

Der Artikel ist natürlich weiterhin gültig und wächst (und wächst). Ganz unten habe ich mal eure Racer-Bilder hochgeladen. Wer mag seinen Copter zeigen?

Heute bauen wir uns einen FPV Racer! Vielleicht geht es ja dem ein oder anderen genauso, dass durch den Cheerson CX-20 oder den Hubsan X4 der Einstieg in die Quadrocopter-Welt gelungen ist. Wenn man einmal Blut geleckt hat, dann will man mehr! Glaubt mir :-). Zur Zeit sind die 250er Quadrocopter, also mit einem diagonalen Motorabstand von 250mm besitzen, schwer im Kommen.

Diese Copter sind nicht nur klein und wendig, sondern lassen sich auch über FPV, also dem Videoflug (FPV = First Person View) steuern und damit werden sogar Rennen an verschiedenen Orten wie leeren Parkhäusern ausgetragen. So entstehen ziemlich coole Star Wars mäßige Videos – doch dazu später mehr. Dieser Artikel soll euch einen kleinen Einblick in die Welt der Selbstbaucopter geben, falls ihr auch einen Schritt weiter gehen wollt.

zmr250

Das Frame bzw. der Rahmen unseres FPV-Racers

Fangen wir mit dem Frame an, der das Grundgerüst bietet. Hierbei haben sich Rahmen aus Carbon oder Glasfaser etabliert, da es sich um ein leichtes aber widerstandsfähiges Material handelt. Es gibt ein Frame aus China, das sehr weit verbreitet ist und sich durch den günstigen Preis und der guten Verarbeitung einen Namen gemacht hat. Der ZMR250 ist ein Carbonframe, das euch genügend Platz für eure Bauteile lässt und dazu auch noch sehr gut aussieht.

Mit diesem Frame solltet ihr Aufgrund des starken Materials auch die ersten Crashs sicher überstehen. Wer lieber etwas weniger ausgeben möchte, kann auch zu der Version aus GFK (Glasfaser) für 16,29 USD greifen, muss dafür aber mit einem höheren Gewicht von 181 Gramm und einer niedrigeren Crashresistenz leben. Eine dritte Alternative bietet euch der Diatone #37 für 26,80 USD. Dieser ist zwar auch aus GFK gefertigt, ist dafür aber mit einem Gewicht von 120 Gramm der leichteste Rahmen im Rennen. Zusätzlich dazu bietet er euch noch eine Stromverteilerplatine mit LED Beleuchtung, welcher den Aufbau des Copters erleichtert.

Generell lässt sich sagen, das auf Grund der kleineren Rotorblätter und Gewichte der 250er, z.B. im Vergleich zu den 450ern wie der CX-20, wesentlich geringere Kräfte auftreten und es im Fall der Fälle mit Ersatzrotorblättern meist getan sein sollte. Falls der große CX-20 mal abstürzt sind meist auch gleich neue Kufen und mit Pech ein neues Gehäuse für ~40€ fällig. Deswegen tragen die FPV-Racer auch häufig Beinamen wie „Bolzcopter“ oder „Heizcopter“ – man traut sich eben mehr :-).

Das „Herz“: der Flugcontroller

Ein weiteres wichtiges Bauteil ist die Flugsteuerung, häufig auch als FC (Flightcontroller) bezeichnet. Der FC, welcher das Gehirn des Copters darstellt, nimmt die Befehle von eurem Empfänger entgegen und sorgt dafür, dass der Copter auch stabil in der Luft liegt. Bei den kleinen 250er Coptern haben sich vor allem zwei verschiedene Steuerungen etabliert, die sich jedoch von den Sensoren und der Bauform nur knapp unterscheiden.

Zum einen gibt es die CC3D Steuerung für 15,99 USD, welche mit der OpenPilot Software läuft. Sie bietet euch mit einem 3 Achs Gyro und einem 3 Achs Beschleunigungssensor die Möglichkeit den Copter im Kunstflug oder im stabilisierten Flug durch die Gegend zu jagen. Sie ist zudem später noch mit weiteren Sensoren wie z.B. GPS erweitebbar.

Die zweite Alternative ist das Flip32 Board für 24,59USD, dass einen Nachbau des Naze32 Full darstellt und neben Gyro und Acc auch noch über einen Barometer und Magnetometer verfügt. Zusätzlich zum Kunstflug, welcher auch als ACC oder GYRO Mode bezeichnet wird, könnt ihr hiermit auch selbststabilisierend (Auto-level) fliegen oder mithilfe des Barometers automatisch die Höhe halten. Als Software lässt sich hierfür entweder Baseflight verwenden oder die modifizierte Version Cleanflight, welche einen höheren Funktionsumfang gewährleistet und unter anderem auch ein externes GPS unterstüzt.

Auftrieb: der richtige Motor, Regler und Propeller

Ebenso wichtig wie der FC ist auch der Antrieb eines Copters. Der Antrieb besteht aus mehreren Komponenten, den Motoren, den Reglern (ESCs) und den dazu passenden Propellern. Ich habe euch 3 verschiedene Antriebssets herausgesucht, aus welchen ihr das passende Auswählen könnt.

Antriebset: Günstig

Dieses Set ist wohl die günstigste Variante den kleinen Flitzer in die Luft zu bekommen. Für den Einsteiger ist es eine gute Kombination, jedoch hat sie auch am wenigsten Power, was zum Beispiel mit Zusatzgewicht in Form einer Kamera schwierig werden kann. Auch Kunstflug ist mit dieser Kombination möglich, wer jedoch gewagtere Manöver fliegen möchte, sollte ein stärkeres Setup verbauen. Es gibt das Ganze als komplettes Set für 16,08 USD und ihr benötigt das Set vier mal – und zwar 2 mal CW (im Uhrzeigersinn) und 2 mal CCW (gegen den Uhrzeigersinn).

  • 1804 Motor mit 2300kv (Umdrehungen/Volt)
  • 10A ESC mit integriertem 5V BEC
  • Gemfan 5030 Propeller
  • Ausgelegt für 3 Zellen LiPo Akkus

Antriebset: „Bang for the Buck“

Das zweite Set besteht aus Teilen, die unter dem Aspekt ausgesucht wurden, ein sehr gutes Preis-Leistungs Verhältnis zu haben. Hier bekommt ihr jede Menge Power für normalen Flug bis Kunstflug und könnt zudem auch noch locker eine Kamera mitnehmen. Das Set ist ein wenig teurer als das günstige Set, jedoch hat es auch noch Kraftreserven, wenn ihr über die ersten Versuche hinaus seid und mal etwas experimentieren wollt. Ihr benötigt hierfür jeweils 4 Motoren und 4 Regler und dazu passend die Propeller. Bei den Propellern würde ich gleich ein paar mehr Sets kaufen, da diese erfahrungsgemäß zu den Verschleißteilen gehören.

Antriebsset: Leistung

Die letzte Auslegung des Antriebs zielt vor allem auf die Power ab. Hierbei habt ihr genügend Leistung für alle möglichen Tricks und könnt den Copter in den höchsten Geschwindigkeiten über die Wiese jagen. Vom Preis her ist dieses Set jedoch auch das teuerste und eignet sich somit eher für diejenigen, welche schon ein wenig Erfahrung mit dem Fliegen von Drohnen haben. Genau wie bei den anderen Sets benötigt ihr hierbei wieder 4 Motoren und 4 Regler mit dazugehörigen Propellern.

Die richtigen LiPo Akkus

Ohne Strom fliegt auch der beste Copter nicht, weshalb ich an dieser Stelle mal etwas über die Akkus erzählen möchte. Zum Einsatz kommen hier LiPo Akkus, wie ihr sie auch aus den fertigen Coptern kennt. Es werden je nach Motorisierung etweder Akkus mit 3 Zellen, welche 11,1V liefern oder mit 4 Zellen und 14,8V verwendet. Die Kapazität liegt bei den 250er Coptern zwischen 1300mAh und 1800mAh für ein wenig mehr Flugzeit. Die kleineren Akkus sind leichter und bieten euch so ein agileres Flugverhalten.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei den Akkus ist das C-Rating. Dieses gibt an, wieviel Strom so ein Akku abgeben kann. Ein 10C Akku mit 1000mAh = 1Ah kann 10C x 1Ah = 10A an Strom freisetzen. Da die kleinen Copter häufig sehr stark motorisiert geflogen werden und nur kleine Akkus dabei haben, sollten Akkus mit einem hohen C-Rating gewählt werden, um genügend Strom liefern zu können. Hier sind einige passende Akkus:

Um die Akkus aufzuladen benötigt ihr dann noch ein passendes Ladegerät. Hierbei würde ich euch das iMax B6AC für 34,99 USD empfehlen, da ihr hier kein separates Netzteil benötigt und von 1s bis 6s verschiedene LiPos laden könnt. Das Gerät ist dank des eingebauten Displays leicht zu bedienen und bietet euch neben LiPo Akkus auch noch andere Varianten zum Laden an.

Alles im Griff: die Fernsteuerung

Mit der bisherigen Liste ist der Copter schon in der Lage zu fliegen, jedoch soll er ja auch von uns gesteuert werden, weshalb (wenn noch nicht vorhanden!) noch eine Fernsteuerung benötigt wird. Hierfür benötigen wir mindestens 5 Kanäle, jeweils für die Rotation um eine der 3 Achsen, der Motorsteuerung und einen Schalter für die Flugphasen. Da dieses Thema schon alleine dafür reichen würde, mehrere Artikel zu füllen will ich euch nur kurz 2 Optionen vorstellen.

Die erste Option RadioLink T6EHP für 43,99 USD. Hier bekommt ihr für günstiges Geld eine 6 Kanal Fernsteuerung mit passendem Empfänger, die euch jedoch nicht viele Optionen darüber hinaus bietet. Sie reicht aus um den Copter zu steuern und leider auch nicht viel mehr.

Wer tiefer in das Hobby einsteigen möchte, sollte sich vielleicht mit Option 2 befassen, der FrSky Taranis Plus. Hier bekommt ihr eine vollwertige Senderanlage mit Telemetrie und jeder Menge Optionen dank einer offenen Software. Auch für spätere Erweiterungen im Hobby seid ihr hiermit auf der sicheren Seite, jedoch sollte das Ganze weges des hohen Kaufpreises von 250 USD gut überlegt sein.

Zwischenfazit – es geht noch weiter

Wer bis hierhin gelesen hat, sollte nun alle Links gefunden haben, die er benötigt um einen kleinen 250er Quadrocopter zusammenzustellen. Für den Zusammenbau benötigt ihr dann noch Werkzeug, was aber in Form von Schraubendrehern in fast jedem Haushalt zu finden sein sollte. Lediglich für die Verkabelung ist ein Lötkolben erforderlich. Wer keine Lust hat eine Kabelspinne zu löten kann auch auf eine Stromverteilerplatine für 2,99 USD benutzen. Um den Copter mit dem Akku zu verbinden benötigt ihr noch die passenden Stecker, bei denen das XT60 Format weit verbreitet ist. Falls euch die vielen Links überfordern gibt es hier auch ein recht gutes Komplettset für 145,99 USD, bei dem nur noch die Fernsteuerung inklusive Empfänger fehlt.

Wer Modellflug betreiben möchte, braucht auch eine Versicherung, da dieses in Deutschland eine Pflicht ist. Anbieter sind dafür zum Beispiel der DMFV oder der DMO. Ihr solltet euch jedoch vorher informieren, was die Police alles abdeckt, da es zum Beispiel welche gibt, die nur das Fliegen auf dem Vereinsgelände versichern.

So weit, so gut. Nun dürftet ihr die ersten Runden düsen … aber Moment … da geht doch noch mehr? Genau! Jetzt wird’s erst richtig interessant!

FPV – First Person View

Ich bin auch immer wieder sehr erstaunt, was man mit diesen kleinen Quadrocoptern alles anstellen kann. Einen kleinen Einblick bekommt ihr im versprochenen Video, welches ein paar schöne Ausschnitte von einer Onboardkamera zeigt, welche auf dem 250er Quad installiert wurde. Hierfür wird meistens die Mobius Kamera (wir berichteten) auf den Copter geschnallt, da die meisten Rahmen hierfür schon eine Platte vorgesehen haben, auf welcher die Kamera befestigt wird und welche auch noch gegen Vibrationen gedämpft ist.

Youtube Video Preview

Fett, oder? Falls euch das immer noch nicht als Überzeugungshilfe reicht, könnt ihr euch auch mal dieses „Star Wars Video“ anschauen. Erinnert stark an die Podracer, oder? Diese Videos wurde mit FPV geflogen und soll nun ein wenig thematisiert werden. FPV steht für First Person View und beschreibt den Flug aus der Pilotensicht. Hierbei wird der Copter nicht wie üblich auf Sicht (auch als LOS – Line of Sight bezeichnet) geflogen, sondern über eine kleine Kamera, welche das Bild direkt vom Copter an den Piloten streamed. So bekommt der Pilot das Gefühl, dass er in dem Copter sitzt und kann diesen so viel direkter steuern. Der FPV Flug ist dabei nicht nur ein besonderes Erlebnis sondern auch recht praktisch, weil man Entfernungen besser Einschätzen kann und auch nicht mehr umdenken muss, wenn man zum Beispiel auf sich zu fliegt. Glaubt mir, ein PC-Flugsimulator ist dagegen ein Kindergeburtstag ;-).

Die Komponenten, welche ich weiter oben vorgestellt habe, sind ausreichend, um einen flugfertigen Quadrocopter zu bauen. Wer sich nun den 250er auch noch mit einem FPV-Set ausrüsten möchte, benötigt noch 4 weitere Bauteile: Eine Kamera, einen Videosender, einen passenden Videoempfänger und ein Anzeigegerät. Im Folenden werde ich euch eine Kombination vorstellen, mit welcher ihr die erste FPV Luft schnuppern könnt.

Für ein gutes Bild: die Kamera

Als günstige Kamera für den Einstieg kann ich die Sony 600TVL CCD Kamera für 23,88€ empfehlen. Dank des CCD Sensors und mit der WDR Funktion, welche über ein OSD aktiviert werden kann, bietet die Kamera euch ein sehr kontrastreiches Bild, was die Orientierung erleichtert und für ein schönes Flugerlebnis sorgt. Das praktische ist die Stromaufnahme von 12Volt, weshalb sie auch ohne weitere Umstände direkt an einem 3 Zellen LiPo betrieben werden kann, wie zum Beispiel dem Flugakku.

Videosender und -empfänger

Da der Videosender und Videoempfänger miteinander harmonieren müssen, werde ich dieses Thema zusammen behandeln. Es gibt verschiedene Frequenzen, jedoch hat sich das 5,8gHz Band etabliert, da dieses nicht mit der 2,4gHz der Fernsteuerung überlagert wird und in Deutschland mit einer Sendeleistung von maximal 25mw legal betrieben werden darf. Ich werde mich bei der Vorstellung auf die Produkte von ImmersionRC beschränken, da diese nicht, wie die meisten Systeme aus China, im E-Band funken, welches in Deutschland nicht ohne Weiteres betrieben werden darf.

Zusammen mit dem Antennenset bekommt ihr so ein gutes Paket, welches legal in Deutschland betrieben werden kann. Aus persönlichen Erfahrungen kann ich euch sagen, dass die 25mw ausreichend sind und ich damit schon über 700 Meter ohne Bildaussetzer geflogen bin. Wer weiter weg fliegen möchte, braucht schon gute Augen oder ein Fernglas, um dann überhaupt noch den Copter im Notfall zurückfliegen zu können.

Anzeigegerät: Brille oder Monitor?

Hier gibt es wieder verschiedene Alternativen. Wer das FPV-Fliegen erstmal testen möchte, kann einen einfachen Monitor nehmen. Hierfür eignet sich zum Beispiel ein Monitor aus dem KFZ Bereich, da diese häufig mit 12Volt betrieben werden und so einfach mit einem 3 Zellen LiPo mit Strom versorgt werden können. Ein günstiger Einstieg geht mit dem 7 Zoll Auto Monitor für 24,89USD. Die 7 Zoll sind ausreichend, um genug zu sehen und fliegen zu können. Zudem habt ihr die Möglichkeit, immer wieder vom Monitor direkt auf den Copter zu schauen, was gerade bei Start und Landung sehr hilfreich sein kann.

Fat Shark Video-Brille
Fat Shark Video-Brille: für viele ein Gadget aus der Zukunft – beim FPV-Flug Standard!

Wer tiefer in die Tasche greifen kann und auch ein größeres Immersionsgefühl erleben will, der sollte über eine Videobrille nachdenken. Mit dieser „taucht“ man direkt in den Copter ein und hat wirklich das Gefühl der Pilot zu sein und das Ganze zu steuern. Ein gutes Set ist das Fatshark Predator V2 Set, welches euch nicht nur eine Videobrille sondern auch einen passenden Sender und eine passende Kamera liefert. Leider ist das Ganze mit etwa 350€(!) nicht ganz günstig. Jedoch habt ihr hier ein Rundum-Sorglos-Paket für den ambitionierten Einsteiger, welches in Deutschland ohne Probleme betrieben werden kann.

Achtung: es werden auch viele Sets ohne CE-Zeichen oder mit zu hoher Sendeleistung vertrieben. Hier kann zwar (auf dem ersten Blick) gespart werden, aber es kann zu Problemen führen, deswegen wollen wir an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen.

Fazit … finally!

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig den Einstieg in die Selbstbau-Copterwelt ermöglichen, auch wenn es eine Menge an Informationen gab. Ich denke je nach Geschmack und Geldbeutel lässt sich so für jeden ein passender Quadrocopter in 250er Größe finden und zusammenstellen. Vor allem lässt sich preiswert modular einsteigen und Stück für Stück aufrüsten. Für mich/uns ist das Schrauben und Fliegen mit Coptern (egal ob groß oder klein) zu einem extrem spannenden Hobby herangewachsen. Ist von euch schon jemand mit den kleinen Flitzern unterwegs oder plant jetzt den Einstieg? Habt ihr Fragen? Schreibt euren Fortschritt oder eure bisherigen Videos gerne in die Kommentare!

Nachtrag: so sehen die fertigen Copter aus!

Udos Copter: schieke!
Udos Copter: schieke!
Lukims "Arbeitstier" in weiß
Lukims „Arbeitstier“ in weiß
Turricans Copter fliegt mit der Yi
Turricans Copter fliegt mit der Yi

Kristian

Ich bin 31 Jahre jung, aber gefühlt ziemlich oft noch wie ein großes Spielkind. So habe ich Ende 2010 (endlich) "CG" ins Leben gerufen. Besonders haben es mir z.Z. die Drohnen angetan.

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882 Kommentare

  1. Profilbild von albern

    Es reicht!
    Ihr macht mich arm. 😉

    Jetzt aber eins nach dem anderen. Erstmal cx-20 ausführlich testen.
    Aber der Flitzer reizt mich schon sehr und wird dieses Jahr bestimmt noch realisiert.

  2. Profilbild von renokid

    Danke ! Super Aktion !

  3. Profilbild von Simsek

    Alles wichtige kompakt beschrieben. Vielen Dank für die Mühe!

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Danke dir. Sicherlich können wir in Schritt 2 in einigen Bereichen ausführlicher werden, aber jetzt sprengt es einfach den Rahmen ;). Falls Fragen bestehen, einfach her damit!

  4. Profilbild von Arkar

    Die Links sind aus der App heraus „broken“.

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  5. Profilbild von shomarr

    Achtung:cc3d hat nur telemetrie gps, also keine rth, waypoints, position hold usw!!!

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    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Ja das ist richtig. Kann super dazu genutzt werden um den Weg nach Hause zu finden. Die 250er fliegt man meistens eh im Acro Modus und dann reichen die Daten in der Telemetrie/OSD als Unterstützung. Ich wollte nur die Möglichkeit aufzeigen, dass das günstige CC3D Board einfach erweitert werden kann.

  6. Profilbild von Arkar

    Von wo hast du eigentlich die Setups? Hast du dir da auch Überlegungen zur Effizienz gemacht?
    Bin im Moment am Bau eines grossen, relativ effizienten X4. 230kv, 17′ Props, etc. 😉 Rechne mit etwa einer halben Stunde Flug. Wie siehts bei deinen Setups aus?

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    • Profilbild von Steve

      Die Setups sind relativ Standard. Wenn man sich in das Thema ein wenig einliest wird man relativ häufig die 1806er finden und bei schnelleren Setups die 22er Motoren. Leider ist das Ganze nicht so Effizient, da kleine Props und sehr hohe kv der Motoren. Je nach Akku und Flugstil ist von 5 – 12 Minuten alles drin. Ich baue auch gerade an nem 17″ Copter mit 360kv Motoren. Der wird auch länger fliegen aber mit Heizen ist da nix. Ist halt ein anderen Anwendungsgebiet (Kamera)

  7. Profilbild von Steve

    China-Gadgets Racing Liga Inc?

    Kommentarbild von Steve
  8. Profilbild von Arkar

    @Steve. Same here. (Siehe weiter oben). Was spricht z.B. gegen ein KK2.1 als FC? Kennen ja wohl „alle“ hobbyking.com…

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    • Profilbild von Steve

      Das KK2.1 ist größer und schwerer als cc3d, naze32 oder flip32. Man könnte das KK mini nehmen aber da z.b. die Baseflight/Cleanflight software auf MultiWii basieren, hat man mit damit vielfältigere Einstellungsmöglichkeit. Da alles preislich in der selben Liga spielt, würde ich zum Naze/flip greifen bzw habe ich gegriffen 😉

  9. Profilbild von Arkar

    Hab mich übrigens auch gefragt, wieso die 1900kV Motoren ausgerechnet beim Leistungs-Set zur Verwendung kommen… :-/

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    • Profilbild von Steve

      Die 1900kv sind an 4s (also 14,8v) = 28120 Umdrehungen
      Die 2300kv sind an 3s (also 11,1v) = 25530 Umdrehungen
      Der 1900er dreht sich also schneller. Zudem hält er an 4s größere Props aus.
      Wenn man den Datenblättern folgt, hat der 1900kv bei 3s mit 6″ Props 114 Watt und der 2300kv bei 3s und 6″ nur 84Watt

  10. Profilbild von Herb Green

    Will auch so schöne Filmchen machen … wo nehmen die Buben nur die Zeit zum Basteln her

  11. Profilbild von Arkar

    Also die EMax Motoren im Set Leistung sind eigentlich für 2-3S. Meint ihr das macht was aus?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  12. Profilbild von Daniel

    Hallo,
    wie sieht es denn mit dem Empfänger für die Fernsteuerung aus? Ist da auf dem „Herz“ einer verbaut? Das einzige was ich in der Beschreibung gesehen habe ist dass man einen Spektrum Empfänger anschließen kann und ich dadurch meine alte Spektrum Fernbedienung benutzen könnte…

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  13. Profilbild von Laurens

    Hallo,
    super Sammlung, die du da angelegt hast ;).
    Ich hab mir einen Quadcopter zusammengestellt, der mir so gefallen würde:
    https://bitly.com/bundles/curryking1607/2
    Funktioniert der so oder wäre das aus leistungstechnischen Gründen nicht möglich,
    also hebt der Quadcopter überhaupt ab? 😀

  14. Profilbild von Tottistoast

    Hö, wie sieht es eigentlich mit dem Zoll aus, geht die bestellte Ware bei banggood durch?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für iOS.
  15. Profilbild von Pyro

    @Tottistoast
    einfach die Bestellung in so viele Päckchen aufteilen, dass keines mehr als 22€ ist 😉
    Porto kostet es ja eh nicht 😛

  16. Profilbild von Laurens

    Hallo,

    ich weiß nicht, ob das jetzt ein Doppelpost wird, weil mein Browser das letzte mal aufgegeben hat.
    Also zuerst mal danke für diesen super Leitfaden! 🙂
    Ich hab mir da etwas zusammengestellt, und ich wollte mal fragen,
    ob das Ding überhaupt fliegen würde und ob man damit auch eine GoPro oder ne SJ4000 fliegen kann, und trotzdem noch ein paar Kunststücke machen kann. Wäre nett wenn sich einer von euch Profis das mal anschauen und beurteilen kann:
    https://bitly.com/bundles/curryking1607/2
    Danke euch 🙂

    • Profilbild von Steve

      Das passt soweit. Durch die 6″ Props und 4s LiPos hast du genug Power um den Quad durch die Gegend zu scheuchen.
      Der Frame ist auch super. Meinen findest du weiter oben in den Kommentaren 🙂

      • Profilbild von Laurens

        Danke 😉
        Sieht sehr gut aus dein Ding da, würde mich auch für ein paar Videos von der Mobius interessieren 😉

        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          Schau dir die verlinkten Videos an, die wurden mit der Mobius gedreht (steht in den Credits im Abspann) 🙂

        • Profilbild von Steve

          War leider nur ne kurze Runde für mich, aber das Wetter musste genutzt werden.
          Hier ein Video meiner Mobius auf dem Diatone #37
          https://www.youtube.com/watch?v=h5T-gcfPUfE

        • Profilbild von lukim

          Hey, schaut cool aus!
          Was ist denn da passiert? Hört sich an als hättest du in der Luft disarmed?

          Hoffentlich ist nichts kaputt gegangen?

        • Profilbild von Steve

          War ne kalte Lötstelle an einem Motor.
          1 Propeller und 15 Minuten nach der Mobius suchen 😉
          Läuft schon alles wieder.
          Das ist auch das gute an den kleinen Quads. Außer Props geht eigentlich nichts kaputt

    • Profilbild von lukim

      Eine Bemerkung noch:
      Gerade für einen Anfänger lohnt sich eventuell der Aufpreis für einen Carbon fiber frame statt „glassy carbon“
      Nichts ist ärgerlicher als gebrochene Arme, wo dann oft die ESCs und Motoren mit ersetzt werden müssen. Die richtigen CF frames sind um Welten stabiler, hab noch keinen kaputt bekommen.
      Beton, Stein und Asphalt sind die natürlichen Feinde der Glasfiber / Glascarbon frames, wie ich schon schmerzlich feststellen musste.

      • Profilbild von Steve

        Der Hauptframe zmr250 ist die carbonvariante.
        Ich habe „nur“ einen GFK Frame und der ist auch noch ganz (im Gegensatz zu den Props die ich damit schon verheizt habe)

  17. Profilbild von Arkar

    @Laurens, sieht gut aus!

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  18. Profilbild von Snackez

    Wie siehts mit ner Turnigy 9x aus alias FlySky 9x aus würde das auch klappen und den passenden Empfänger braucht man wohl auch oder?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Peter

      Jupp, die geht auch. ich würde mir allerdings ein FrSky Modul und Empfänger dazu kaufen, die sind wesentlich zuverlässiger. Wenn du die Funke noch umflasht auf OpenTX hast du noch viel mehr Möglichkeiten.

  19. Profilbild von Tottistoast

    Bekommt man irgendwo auch Ersatz für die arme, falls doch mal so ein Teil bricht oder muss man sich dann nochmal so einen Satz kaufen?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für iOS.
  20. Profilbild von Janonym

    Zum Thema FPV sind sicher hohe Latenzzeiten problematisch. Kann man da bei den genannten System sicher gehen, dass es nicht zu Empfangsverzögerungen kommt, die am Ende dann das Teil unsteuerbar machen können? Wird sowas in den Specs der Sender oder Empfänder genannt?
    Würde eine WLAN Kamera auch gehen?
    Passen die genannten FPV Kombis auch zum Cheerson CX-20?

    • Profilbild von Steve

      Über Wlan hast du eher Latenzen als über eine 5,8 ghz Übertragung.
      Meistens kommen die Latenzen auch von der Kamera, wenn man zum Beispiel das Live-Out Bild einer Mobius in den Videosender speist. Mit einer Boardkamera wie der 600tvl und dem ImmersionRC Set konnte ich keine Latenz feststellen.
      Mit der Mobius habe ich mal meinen Monitor gefilmt mit einer Uhr und konnte eine Latenz von etwa 3/100 „messen“
      Beim Fliegen mit der Boardkamera ist es aber gar kein Problem
      Edit: Auf dem Cheerson kannst du das Ganze auch einsetzen. Im Prinzip geht das auf jedem Copter/Flugzeug/Heli/Auto/Boot, der das Gewicht tragen kann und die nötige Spannung für Sender und Kamera bereitstellt. Ich habe das Set schon auf verschiedenen Coptern erprobt und bin über die Reichweite erstaunt 🙂

    • Profilbild von lukim

      Für direkten FPV Flug wird in der Regel ein analoges Videosignal per 5.8GHz Funk übermittelt, hier sind die Latenzen sehr gering, mit menschlichem AUge kaum wahrnehmbar. Es ist damit möglich so zu fliegen, wie in den verlinkten Videos (Fähigkeit des Piloten vorausgesetzt).
      Es gibt auch andere Ansätze, digitale Bildübertragung per Wifi, 3G/LTE (fast unbegrenzte Reichweite!), jedoch hat man hier mit Latenzen von 100 – 300 (Selbsttest per 3G) ms zu rechnen. Das ist zuviel für sportliches Fliegen in der Nähe von Hindernissen. Für eine Boardkamera für einen großen Videocopter, der in großer Höhe unterwegs ist, kann dies aber Mittel der Wahl sein, da bei digitaler Übertragung natürlich eine höhere Bitrate bzw. höhere Bildqualität möglich ist.

      Weiterhin sei noch das kommerzielle LightBridge-System von DJI (Hersteller der Phantoms, Inspire1, FlameWheels) erwähnt, welches per 2.4GHz Funk ein digitales Full-HD Bild mit bis zu 60fps übermitteln kann und zwar über viele Kilometer hinweg. Dieses liefert großartiges Bild und brauchbare Latenzen (trotzdem deutlich höher als analoger 5.8G Funk!), ist aber relativ groß und schwer sowie für den Einsteiger mit durchschnittlicher Brieftasche eventuell etwas überdimensioniert (so um die $1200, wenn ich mich recht erinnere). Außerdem sollte dann eine andere Frequenz für die Funksteuerung genutzt werden, damit es auf 2.4G nicht zu Interferenzen/Problemen kommt. Praktischerweise ist aber auch ein Fernsteuerungskanal integriert, welcher aber soweit ich weiß nur mit DJI-eigenen FCs (DJI NAZA etc.) und Sendern zu nutzen ist , kann aber sein dass ich hier nicht mehr up to date bin.
      Ich erhoffe mir für die nächsten Monate/Jahre hier mal eine (chinesische) Kopie im bezahlbaren Rahmen, allerdings scheint das LightBridge System aktuell noch recht exklusiv zu sein (Es gibt bereits Profi Equipment anderer Hersteller mit ähnlichen Funktionen, jedoch dann weitaus teurer). Wird Zeit für die Chinesen hier mal nachzulegen.

      Baue mir aktuell auch einen ZMR250 auf (mittlerweile mein 5. Eigenbau), allerdings mit miniAPM FC, GPS, Telemetrie Link etc. als Mini UAV für autonome Missionen etc. um mal auszureizen, was die Automatisierungstechnik so hergibt. Racer habe ich schon (leider den ein oder anderen auch schon überlebt 😉 ).
      Ich kann als Upgrade für den ZMR250 das Overcraft PDB empfehlen (http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=2349727), zu bekommen bei http://www.team-legit.com/.

      Ich freue mich auf den Sommer!

      Kommentarbild von lukim
      • Profilbild von kristian
        kristian (CG-Team)

        Hrhr lustig – Steve und ich hatten gerade erst gestern über das Overcraft PDB gesprochen ;-). Er hat sich von der 4er Revision gleich 2x geordert.

        @FPV: immer analog. Alles andere ist zu langsam/zu teuer. Wie schon erwähnt. Lieber ein bisschen „krizzeln“ als hohe Latenzzeiten bzw. riesige Artefakte.

        • Profilbild von Adam

          wo kann ich eine pdb von overcraft für zmr250 kaufen? Es scheint überall ausverkauft zu sein.

      • Profilbild von Steve

        Sieht gut aus 🙂 und schön erklärt.
        Wie Kristian schon erwähnt hat, habe ich auch das Overcraft PDB geordert.
        Bis dahin hab ich mich sicher auch schon für ein Setup entschieden.
        Momentan fliege ich den Diatone #37 mit 1804 Motoren.
        Der zmr soll etwas mehr power bekommen 😉
        Der Sommer wird sicher gut, aber wieso warten 😛

        • Profilbild von lukim

          Das PDB ist erste Sahne. Gibt mir hier genau den Platz auf dem ZMR250, den ich für Telemetrie und GPS benötige. Außerdem ist die minimOSD Integration unter dem miniAPM genial. Power Filter, Buzzer und LEDs sind außerdem tolle Extras.

          Habe bisher gute Erfahrungen mit den Emax 1806ern 2280KV gemacht. Da diese Kiste jetzt aber etwas schwerer wird (Mobius, GPS cased+standoff und 2200mAh 3S sind geplant) ziehe ich auch mal die 2204 2300KV in Betracht. Oder mach ich Nägel mit Köpfen und nehme direkt die 2206 Baby Beasts http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/__66423__Multistar_V2_2206_2150KV_Motor_The_34_Baby_Beast_34_V2_.html ? Auf dem Trifecta machen die bisher eine super Figur…

          So viele Möglichkeiten und der Frühling naht 🙂
          Ich muss ganz ehrlich sagen bei 4°C hier in NRW frieren mir nach 2 Batterien die Finger ab. Aber für Sonntag sind 18 Grad angesagt !!!!! Schnell noch paar Copter reparieren/fertigstellen und die LiPos aufladen 🙂

      • Profilbild von Janonym

        Laut Manual bietet sie einen AV AUsgang. Wenn ich einen Sender anschließe, wäre das Ganze dann als FPV-geeignet zu bezeichnen? Jedenfalls hinsicht lich der Latenzen?

        Kommentarbild von Janonym
        • Profilbild von Steve

          Das musst du testen.
          Ich hatte mit der Mobius 3/100 Latenz über den Videoausgang.
          Wenn du wirklich schnell fliegen möchtest ist das schon eher zu viel.
          Für langsames rumschleichen und testen langt das aber

  21. Profilbild von Janonym

    Demnach würdest du von der Verwendung einer SJCam mit WiFI beim FPV abraten?

    • Profilbild von Steve

      Kommt darauf an 😉
      Wenn du das Teil nicht durch die Gegend heizt und eigentlich nur ruhige Aufnahmen anstrebst würde ich es einfach mal ausprobieren. Dank GPS und Co hast du ja die Möglichkeit dich ranzutasten.
      Ich kenne die Latenz der SJCam nicht aber mit der Mobius war es beim langsamen Flug auch kein Problem.

    • Profilbild von lukim

      Bitte vorsichtig testen, die SJ4000 funkt wie auch die GoPro auf 2.4G Wifi Frequenz.
      Kann zu Problemen mit 2.4G Fernsteuerungen führen. Kann, muss aber nicht.
      Also erstmal vorsichtig auf weichem Untergrund und viel Platz drumrum testen und nicht direkt den max Range ausreizen.

      Profis verbauen zusätzlich zur GoPro, Mobius, SJCam eine kleine Flugkamera mit 5.8G Sender, nicht nur wegen der Latenzen sondern auch wegen der Optik: So schön die nachgerenderten 180°C Weitwinkel-Fischaugen-Aufnahmen hinterher in 1080p aussehen, für direktes FPV Fliegen bevorzugen viele ein engeres FOV. Außerdem machen die kleinen Überwachungskameras oft den Übergang ins Gegenlicht schneller und besser als die HD cams. Findet man aber auch viel im Netz zu: https://www.youtube.com/watch?v=p03xsDZwq1Y

    • Profilbild von lukim

      Auf die Gefahr hin dass ich nerve, aber mir ist noch ein Grund eingefallen, der gegen die SJCam/GoPro als Flugkamera spricht:
      Alle diese Cams, ob GoPro, SJCam oder ähnliche laufen immer mit einer mehr oder weniger stabilen Firmware, sowie eigenem Akku.
      Geht der Akku leer, oder hängt sich die Firmware auf (gerade bei GoPro wohl ein häufiges Problem), ist dein Bild weg und unter Umständen hast du dann ein Problem.
      Die Software der kleinen FPV Cams hingegen ist weitaus simpler und sie sind dadurch nicht so fehleranfällig. Außerdem laufen sie in der Regel direkt über den Flugakku, sollte der zu Ende sein, hast du natürlich sowieso andere Sorgen als die Bildübertragung, aber das sollte nach Möglichkeit nicht passieren!
      Ist also mehr so ein Sicherheitsaspekt.
      Wenn ich eine Wifi-Cam aber kein richtiges FPV Set da hätte, würde ich es aber auch zumindest ausprobieren. Versuch halt niemanden zu gefährden, aber ansonsten stell mit deinem Equipment an, was du willst 🙂

  22. Profilbild von _jack_

    völlig OT, aber passt iwie dann doch hierher: Ein Spoiler auf der Startseite wäre echt super, gerade so ultra lange Artikel (super Sache übrigens (Y)) stören doch sehr die Übersicht… 😉

  23. Profilbild von Udo

    Hi, ich finde diese ganze thematik interessant gibts zu dem Thema denn nun auch noch ein tutorial vom zusammenbau oder links mit entsprechenden hinweisen?

    Wie verbinde ich die Komponenten, spiele ich da software auf, woher bekomme ich die?

    Bin immer mal bereit sowas ganz neu anzugehen benötige nur eine erste anleitung mit anmerkungen was man wie macht, wieso und ob es da noch optionen gibt?

    Griß

  24. Profilbild von Hiob

    Warum die Sony 600TVL CCD Kamera für 23,88€ und nicht die Sony 700TVL CCTV Kamera?
    Ist sogar günstiger. Ist die nicht für den selben Einsatzzweck? Worauf ist zu achten?
    P.S.: Ich bastle erst einmal FPV an den CX20…

  25. Profilbild von Marcel

    Ich hätte mal ne Frage zu den Akkus,

    was ist denn der Unterschied zwischen den 3 Zellen und 4 Zellen Akkus? Ist es nur das die 4 Zellen mehr Volt liefern?
    Bei der Kamera hast du extra drauf hingewiesen das sie mit nem 3 Zellen akku funktioniert. Wie sieht das beim Fat Shark system aus? Wenn man auf nen 4 Zellen Lipo gehen würde was muss ich da noch zwischenbasten damit die Kamera funktioniert?
    Danke schonmal fürs antworten und diesen super artikel!!!

    • Profilbild von lukim

      Jein,
      jede Zelle eines LiPo Akkus bringt so um die 3,7V Spannung. Ein 3S- oder 3-Zellen Akku kommt somit auf ca 12V, ein 4S Akku dementsprechend auf über 16V. Bei gleicher Kapazität (mAh-Angabe) hat der 4S Akku demnach mehr Energie geladen, ist aber in der Regel auch schwerer und größer. Interessant ist die Spannung hauptsächlich für die Motoren. Ein 2000KV-Motor dreht (bei Vollgas) mit 2000 Umdrehungen pro Volt, dies wären ca. 2000*12=24000 U/min bei einem 3S Akku, 2000*16= 32000 U/min bei 4S. Der Motor dreht also schneller, was mehr Schub ergibt.
      Nun hast du aber bei 4S ca. 16V auf der Leitung. Manche Kameras sind nur für 12V (oder sogar nur 5V!) ausgelegt, würden bei 16V abrauchen. Mit einem zwischengeschalteten Spannungsregler kannst du in diesem Fall die Spannung für die Kamera auf 12V herunterregeln. Ähnliches gilt z.B. für 12V-LED Strips, wobei diese in der Regel die 4S Batterien nicht nur abkönnen, sondern sogar mit höherer Leuchtkraft gegenüber 3S quittieren. Manche rauchen aber auch ab, werden sehr heiß, oder die Lebensdauer sinkt.

      TL;DR: Das Teil brauchste http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/__43725__FatShark_Filtered_FPV_Transmitter_Power_Supply_2S_3S_4S_.html

    • Profilbild von Steve

      Das Fatsharksystem ist da ziemlich clever.
      Du kannst den Videosender bis 6 Zellen speisen und dieser liefert die Spannung (5v) welche die beigelegte Kamera benötigt.
      Also quasi ein Plug and Play System

  26. Profilbild von IT-Experte

    Bitte die rechtlichen Pflichten nicht vergessen!
    Tolle Übersicht:
    http://www.multicopterpilot.net/einsteiger-guide/
    (Danke an Docus aus dem http://ardrone-forum.com )

  27. Profilbild von Tobias

    Hey,

    also mit ladegerät, akku, fernbedienung, receiver und den aufgelisteten teilen komme ich auf locker 220 euro ohne steuern. mit steuern kann ich mir direkt aus UK die cheerson CX 20 open source version holen und habe sogar direkt pathfinding mit GPS.

    was genau bringt mir der racer dann?

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey Tobias,

      du vergleichst hier ein bisschen Äpfel mit Birnen.

      Der CX-20 ist ein Kamera-Copter, der mit seiner großen Diagonale eher für Lasten (GoPro, etc) ausgelegt ist. Ein sportliches Fliegen (zumindest im Vergleich zu FPV-Racern *g*) ist nicht wirklich möglich. Bei den großen Coptern geht es vor allem um Stabilität und Flugzeit. Dennoch lässt sich dieser nat. mit FPV-Equipment ausstatten, was natürlich noch auf den Kaufpreis angerechnet werden muss.

      Ein FPV-Racer hat meist eine Diagonale von 200-260mm (250 ist wohl am meisten vertreten), er wiegt wesentlich weniger und hier gilt: Vollgas, Rennen, wilde Fahrten, etc. Mehr als nen unruhiges Mobius-Video ist aber i.d.R. nicht drin ;-).

      Es sind zwei völlig verschiedene Szenarien – jedes macht Bock 🙂

      • Profilbild von Tobias

        Dank dir für die Antwort!

        Bin halt aktuell drauf und dran. Muss mir nur mal klar werden was ich genau will. Habe mir vor kurzem erst eine Dazzne P2 Action Cam angeschafft, welche man schön an ein Cheerson dranhängen kann.

        Da ich aber erstmal nicht plane FPV zu betreiben, weiß ich nicht wie spaßig so ein Racer ist. Die 350 Euro für ne Brille schrecken schon ab 😛 selbst wenn der flieger an sich vlt günstiger erscheint.

        grüße

        • Profilbild von lukim

          Der Racer macht auch im LOS (Line of Sight) Flug eine Menge Spaß und ist für Einsteiger toll zum Üben, da er mehr wegsteckt als so ein CX-20, agiler, transportabler, leiser und schneller ist.
          Gibt im LOS einen guten next level nach dem Hubsan X4 ab.
          Die 350 Euro Brille ist was für Profis. Erste FPV Erfahrungen sollte man auf einem Monitor sammeln (7″ reichen aus für ein komplett brauchbares Bild, viele Profis fliegen sogar aus diversen Gründen mit Monitor statt Brille). Dieser hat den Vorteil, dass man den Copter zusätzlich direkt sehen kann, bei Orientierungsverlust, Start und Landung recht hilfreich. Bei Nutzung einer Videobrille gibts halt kein zurück mehr, hast du das Teil im Gesicht, sitzt du im Copter mit allem was dazugehört (wobei es sogar Videobrillen mit eingebauter Frontcam gibt…). Hier solltest du genau wissen, was du tust und dein Equipment sollte zuverlässig funktionieren. Einen Signalverlust kannst du dir dann nicht leisten. Außerdem benötigst du eine 2. Person, den sogenannten Spotter, welcher Sichtkontakt zu deinem Modell hält, um dich im gesetzeskonformen Bereich zu bewegen. Ein reiner FPV Flug ohne Sichtkontakt zum Modell ist in Deutschland nämlich nicht gestattet.

          Achja: Auch wenn du es aktuell nicht planst, sobald du deinen nagelneuen CX-20 ein paarmal LOS geflogen hast, wirst auch du mehr wollen. Sonst siehst du ja garnicht, was du filmst 😉
          Kleine Einsteiger-FPV Kits lassen sich aber glücklicherweise schon für kleines Geld (< 100€) zusammenstellen. Dabei denke ich jetzt an:
          – kleine 600TVL Cam 20€, oder AV out der Actioncam?
          – kleinen 5,8G Tx 20€
          – 5,8G Receiver 25€
          – Quanum Goggles 30€, alten tragbaren DVD Player?, Tablet mit AV in?, oder was auch immer du so organisieren kannst an Displayoptionen

          Steht dann halt nicht FatShark oder ImmersionRC drauf, für den Preis. Der Panda ist dein Freund bei der Recherche 😉

          Ganz cool sind auch diese 7" Monitore mit eingebautem 5,8G Rx, bieten teilweise echt nützliche Features wie eingebaute Batterie, Diversity Receiver, DVR auf SD-Karte, Video Playback, OnScreen Timer, NoBluescreen (Bild geht bei Signalverlust nicht auf blau/"Kein Signal" sondern bleibt auf dem Kanal), Fernsteuerungsmontage, etc. Gehen so bei 100€ los aus Fernost.

        • Profilbild von Tobias

          Meine Cam hat die Möglichkeit das VideoSignal auszugeben 😉 Das ist schonmal abgedeckt 😛

          ich glaube dann wird es ein racer 🙂 das basteln will ich nicht missen.

          frage ist jz nur der richtige FC :/ dazu schreib ich was unter deinem anderen Post 😉

  28. Profilbild von Christian

    Hi,

    äußerst interessantes Projekt, hab mir auch schon den Rahmen bestellt.
    Ich hab allerdings noch Fragen zum Controller.
    Lässt es sich programmieren, dass der Controller Windstöße ausgleicht? D.h. wenn ich gerade aus fliegen möchte, jedoch eine Windböe kommt, dass der Racer das quasi ausgleicht?
    Und; lässt es sich konfigurieren, dass der Racer, wenn er außerhalb der Reichweite ist, nicht einfach runterfällt, sondern entweder auf der Stelle hovert, oder per GPS zurück kommt?

    lg

    • Profilbild von Steve

      Im stabilisierten Modus gleicht die Steuerung die Windböen in so fern aus, dass der Copter nicht umkippt.
      Er wird dann jedoch vom Wind ein wenig mitgeschoben.
      Falls du das verhindern möchtest, brauchst du einen Copter mit GPS Unterstützung.

  29. Profilbild von lukim

    Flight Controller wie das CC3D oder Naze verfügen über Gyro und Accelerometer, womit eine Stabilisierung per PID-Controllern realisiert wird. Der Copter wird immer versuchen, seine Lage beizubehalten und zu korrigieren, wenn er eine Abweichung feststellt.
    Also ja, in gewissem Rahmen werden auch Windstöße ausgeglichen.
    Um die Flughöhe halten zu können, wird zusätzlich ein Barometer benötigt, wie es z.B. auf dem Naze full, APM (CX-20), Crius AIOP, NAZA, etc. zu finden ist. Dieses Feature wird dann in der Regel per Schalter auf der Fernbedienung aktiviert.
    Für ein Hovern auf der Stelle (PosHold, Loiter, GPS ATTI mode), wird zusätzlich ein Magnetometer (digitaler Kompass) sowie GPS zur Positionsbestimmung benötigt. Nicht alle GPS-fähigen FCs verfügen aber über PositionHold-Modi (CC3D z.B. nicht, Naze nur experimentell – NAZA, APM, CRIUS AIOP mit MegaPirateNG machen das hingegen aber ganz hervorragend). Das gleiche gilt für Return to Home oder Waypoint-Navigation.

    Die Erkennung eines Signalverlustes wird als Failsafe feature bezeichnet und findet sich eigentlich in jedem aktuellen FC, das mögliche Verhalten im Failsafemodus wird aber natürlich durch die zur Verfügung stehenden Sensoren eingeschränkt:
    Ein klassisches MultiWii-Board oder ein Naze können beispielsweise den Copter an Ort und Stelle langsam sinken lassen, ungeachtet des Untergrundes natürlich, während GPS fähige FCs durchaus auch ein Return to Home, PositionHold oder andere Manöver ausführen können.

    Desweiteren verfügen viele Fernsteuerungsempfänger über sogenannte Failsafe-Settings. Hier wird vorab festgelegt, welche Signalkombination der Empfänger im Falle eines Signalverlusts an den FC sendet (RTH-Modus + AltitudeHold wären z.B. sinnvoll, oder aber Gaskanal auf leichten Sinkflug). Wird ein solcher Failsafe verwendet, ist zu beachten, dass der FC hier nun den Failsafe-Modus nicht erkennen kann, da er ja weiterhin valide Kommandos vom Empfänger bekommt. Trotzdem ist es ratsam, einen FC Failsafe zusätzlich einzustellen, falls der Receiver komplett ausfällt (vom Strom getrennt wird?) und keine validen Signale mehr an den FC liefert.

    Beim Einstellen und Testen von Failsafe-Settings empfiehlt es sich immer, die Propeller zu demontieren!!!
    Obwohl das hier ein kleines Teil mit verhältnismäßig wenig Power ist, sollte eigentlich jeder, der mit Quadcoptern arbeitet, mal diesen Thread auf rcgroups durchblättern. Hilft ganz gut so für die eigene „safety awareness“
    http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=1144377

    • Profilbild von Tobias

      Wenn ich jz schon weiß, dass ich diese ganzen Zusatzfeatures später im Copter haben will, dann kann ich ja direkt ein teueren FC kaufen oder was meinst du?

      Kannst du einen Preis-Leistungsmäßig besten Flightcontroller empfehlen? Wie sieht das Softwaretechnisch aus. Ich habe noch null Überblick. Hat jedes Board seine eigene Software oder gibt es offene Standards, die dann von den Boards supportet werden oder wie oder was ? 😛

      • Profilbild von lukim

        Ja klar, den FC sollte man immer dem geplanten Zweck entsprechend aber auch zukunftssicher auswählen 😉
        Ich gebe mal einen kleinen Überblick was aktuell so empfehlenswert ist. Ich suche jetzt nicht überall Links zu raus, pandacheck sollte bei den richtigen Stichworten Preise und Verfügbarkeiten liefern.

        DJI NAZA, proprietäre Software, sehr teuer, aber beste RTF Performance für den Heimgebrauch. Kompatibel nur zu original Komponenten, sehr wenig Bastel- und Konfigurationsaufwand. Keine Empfehlung für den Racer hier, wäre über das Ziel hinaus geschossen.

        MultiWii, erste große Open Source FC Entwicklung, 8bit-Prozessor, große Community. Lange Lernkurve und fiese Konfiguration, keine Empfehlung, da mittlerweile bessere Alternativen existieren. Das ist was für Leute, die nicht fliegen, sondern basteln und programmieren wollen!

        Naze32, 32bit-Portierung der MultiWii-Software mit nutzerfreundlichen Firmwares wie Cleanflight. Naze32+ mit Barometer und Mag verfügbar. Experimenteller GPS-Support. Empfehlung für den Racer hier auf jeden Fall, mit Fokus aber auf manuelle Flugmodi oder einfache Stabilisierung. Keine Waypoints, RTH nur experimentell (Harakiri Firmware), minimOSD Support, coole Extrafeatures in Cleanflight wie zB Ansteuerung von 5050 multicolor LEDs zur Anzeige von Flugmodi, Akkustand etc. Einfache Konfiguration, Autotune (automatisches Einstellen der PID-Flugparameter). Sozusagen der aktuelle „Standard“ für kleine 250er Racer. Solide Performance, guter Preis, aber eben keine Navigationsfeatures. Noch günstigere 1:1 Clones unter dem Namen Flip32 bzw. Flip32+ (Baro+Mag) verfügbar.

        CC3D, ähnlich wie Naze32, habe ich aber noch keine eigenen Erfahrungen mit. Schaut aber so aus als würde sich das Naze durchsetzen. Sollte trotzdem ein solider kleiner Controller sein.

        APM, Pixhawk, miniAPM, HKPilot (mini) – Dies sind praktisch alles ähnliche FCs (offiziell sind es keine Flight Controller, sondern AutoPilots 😉 ), die allesamt unter der Software ArduCopter (oder ArduPlane für Flugzeuge, oder ArduRover für äh…Roboter?) laufen. Eine OpenSource Entwicklung von 3DRobotics, welche so ziemlich alles nur denkbare an Funktionen und Features unterstützt, eingeschlossen aber nicht beschränkt auf: GPS Waypoint Navigation, komplett autonome Flugmissionen, Follow Me (oder besser: meinem Android-Handy mit GPS), GeoFencing, Terrain Mapping, Flugschreiber und Analyse (in 3D in Google Earth zb!)alle nur erdenklichen Flugmodi (mehr als irgendwo sonst, zB auch Sachen wie Drift Mode – Copter fliegt wie ein Flugzeug), Telemetrie-Link per MAVLink-Kommunikation zur Ground Station, minimOSD Support, Kamera-Gimbal-Stabilisierung, Sonar-Sensoren, Airflow-Sensoren, und hunderte weitere Features. Sozusagen die eierlegende Wollmilchsau unter den FCs, dafür aber ein wenig teurer (miniAPM geht schon ok preislich) und dank der unzähligen Features ein etwas höherer Konfigurationsaufwand als beispielsweise ein Naze (aber dafür auch unbegrenzte Freiheit in der Konfiguration), alles recht übersichtlich machbar über die freie Software „Mission Planner“. AutoTune ist auch vorhanden! Einfach mal hier in die wiki schauen und sich inspirieren lassen: http://copter.ardupilot.com/

        CRIUS AIOP v2 mit MegaPirateNG-Software – Das Crius All In One Pro v2 Board ist ein (älterer) 8bit-Prozessor mit Gyro, Acc, Baro und Mag, auf dem wahlweise MultiWii oder aber MegaPirateNG läuft. 8bit Prozessoren sind eigentlich nicht mehr zeitgemäß, dieser hier ist aber meiner Meinung nach, auch aufgrund des Preises, noch immer einen Einsatz wert.
        MegaPirateNG ist eine Portierung von ArduCopter für dieses Board (nicht mehr aktuellste Version, MPNG-Entwicklung ist auch eingestellt), welches fast alle Funktionen (kein Sonar da nicht genügend Rechenpower unter 8bit) der „großen“ APMs unterstützt und ebenfalls mit Mission Planner zusammen arbeitet. Serielle Schnittstelle für beispielweise NEO-6M GPS ist vorhanden, es muss aber unter Umständen etwas gebastelt werden (Kabelverbindungen löten, nichts kompliziertes).
        Einziger Nachteil: Das Board ist 45x45mm groß und passt somit nicht direkt auf den 35x35mm FC Mount der mini-Frames (wie hier den ZMR250). Abhilfe schaffen aber erhältliche Gehäuse (MWC Protective Case for CRIUS ALL IN ONE PRO) + doppelseitiges 3M-Klebeband.
        Dieses hier oder aber das miniAPM (ist mittlerweile auch nicht mehr viel teurer) wären meine persönlichen Preis-Leistungs-Sieger für maximalen Copterspaß fürs Geld. Dazu ein UBLOX GPS (NEO-6M bringt super Performance) ab ca. 18€, alles sauber einstellen und die 200 Euro NAZA kann einpacken!
        Ist halt alles mit ein wenig Recherche und Bastelei verbunden, aber das gehört (für mich zumindest) absolut mit zum Hobby dazu. Mit einem Naze ist man schneller in der Luft (sollte klar sein, weniger Sensoren bedeuten natürlich auch weniger Verkabelung und Konfiguration) aber mit einem APM ist alles möglich 😉

        Dazu sei noch gesagt, dass man sich in der Szene einigermaßen einig ist, dass die Position Hold – Performance der NAZA unerreicht ist, viele Piloten aber die NAZA aufgrund fehlender Einstellmöglichkeiten und der beschränkten manuellen Modi (und vielleicht auch wegen des Budgets? 😉 ) meiden.
        ArduCopter steht aber auch ganz gut in der Luft, NAZA (links) steht halt da wie angenagelt… https://www.youtube.com/watch?v=XpvwuLVoQEw

        Zusammengefasst: Willst du GPS Fähigkeiten wie beim CX-20 (der auch einen APM beherbergt übrigens) auf dem mini Racer hier und für alle (un)denkbaren zukünftigen Upgrades gerüstet sein, ist der miniAPM + NEO 6M GPS dein FC.
        Genau einen solchen bin ich auch gerade am zusammenbauen übrigens. Mit GPS Antenne wird das Ganze etwas schwerer als ein einfacher Naze-Aufbau. Wenn du noch keine Akkus hast, geh direkt auf das 4S-Setup, dann brauchste nicht doppelt kaufen und umbauen, sobald du mehr Leistung willst 😉

        Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung!

    • Profilbild von Christian

      Hey,

      vielen Dank für deine Antwort.

      Wenn du in deinem Text von dem Naze Flugcontroller sprichst, meinst du dann auch den hier verlinkten Nachbau? Unterstützt der auch diese Funktionen?

      Flugstabilisierung ist also ohne Zukauf weiterer Komponenten möglich, richtig?

      Ich, als Neuling, der mit einem Freund evt. ein bisschen um die Wette fliegen will, aber das Ding hauptsächlich dann eher für den just4fun-Flug durch die Gegend nutzen möchte, interessiere mich eigentlich schon dafür, dass der Copter hovern kann.
      Du meinst, ein Barometer wird dafür benötigt, das hätte das Naze full eingebaut. Ist das das Naze, was weiter oben verlinkt ist?

      Oder kannst du mir alternativ einen anderen FC empfehlen? Wie gesagt, ich habe mit dem Thema bisher absolut nichts am Hut gehabt, bin aber sowohl handwerklich als auch technisch begabt und dem Thema gegenüber durchaus aufgeschlossen.

      Mein Wunsch wäre es, dass mein Copter am Ende auf der Stelle hovern kann, sich nicht von Windböen abbringen lässt, und trotzdem noch durchaus flott unterwegs ist.

      Was für eine Entfernung lässt sich mit den verlinkten Komponenten überhaupt realisieren, und wie lange würde der 4 Zellen 1.800mAh Akku das Gefährt denn am Himmel halten?

      lg

      • Profilbild von lukim

        Ich selber habe nur mit dem Original Naze32 FC Erfahrungen, aber der Flip32 sollte ein 1:1 Clone sein.
        Flugstabilisierung aka „Self-Level“ ist mit beiden Varianten möglich (Stabilize-Modus).
        Dies bedeutet, dass sobald der rechte Stick an der Fernbedienung losgelassen wird, der Copter sich parallel zum Boden ausrichtet und auf der Stelle schwebt. Die maximale Schräglage beim Vollausschlag des rechten Sticks steht standardmäßig auf 45°, damit kommst du gut vorwärts (seitwärts, rückwärts), aber der Copter überschlägt sich nicht. Du kannst das aber höher oder niedriger einstellen, für den Anfang sind 45° aber genug!
        Die Höhe wird dabei aber manuell mit dem Gashebel links gehalten. Die Rotordrehzahl ist praktisch proportional zum Gasausschlag auf der Fernbedienung.

        Anders beim Naze32 full /Flip32+ mit aktiviertem AltitudeHold-Modus: Hier versucht der FC die Höhe (relative Höhe zur Startposition!) anhand des Barometers konstant zu halten (auf ca. 10-20cm genau), solange der linke Stick zwischen 45 und 55% steht (also in der Mitte, das sogenannte Mittel-Deadband lässt sich aber vergrößern oder verkleinern). Gehst du mit dem Gas unter oder über diese Mittelstellung, wird der Copter sinken bzw. steigen. Steig- und Sinkraten lassen sich auch frei in der Software einstellen.

        Das im Artikel verlinkte Flip32 „10DOF“ Board hat Barometer und Kompass eingebaut. Hier sind die Chinesen sich anscheinend nicht ganz einig mit der Namensgebung, an anderen Stellen taucht das als „Flip32+“ auf. 10DOF steht aber in der Regel für Mag und Baro. Die genaue Bedeutung ist hier erklärt: http://playground.arduino.cc/Main/WhatIsDegreesOfFreedom6DOF9DOF10DOF11DOF

        In allen diesen Hover-Varianten, wird der Copter trotz allem vom Wind beeinflusst „wegdriften“. Er kennt seine Position im Raum schließlich nicht, merkt zwar anhand des Accelerometers (Beschleunigungsmesser) dass er sich in eine Richtung bewegt, kann aber nicht so präzise dagegen ansteuern, dass er wie angenagelt in der Luft steht.
        Um das zu erreichen, benötigst du einen GPS-Empfänger, der dem FC die absolute Position im Raum sowie die Orientierung (in welche Richtung schaut der Copter) per Magnetometer (Kompass) mitteilt. Dann korrigiert der Copter im PositionHold-Modus (unter Arducopter „Loiter“) selbstständig das Wegdriften und steht (in Verbindung mit AltitudeHold – Höhe halten) wie angenagelt fest in der Luft. Heftige Windböen lassen ihn auch dann ein bisschen taumeln, letztendlich sucht er sich aber seine Zielposition zurück. Mit dem rechten Stick „verschiebst“ du dann diese Zielposition im Raum, verschiebst den angenagelten Copter also nach vorne/hinten/links/rechts und hoch/runter mit dem linken Gasstick.

        Das Naze/Flip Board ist zwar GPS-fähig, die PositionHold-Funktion ist aber noch experimentell, zumindest in der beliebten Cleanflight-Software. Die Harakiri-Software hat ein funktionierendes PosHold implementiert, ist aber funktionstechnisch sonst nicht auf dem Cleanflight-Stand.
        Deswegen würde ich für anständige PosHold-Anwendungen (und natürlich auch Return to home/Waypoint Navigation) zum ArduCopter-Board greifen (für den ZMR250 passt ein miniAPM ganz prima). Weitere FC Optionen findest du in meinem Kommentar hierüber.

        Nun zur Entfernung und Flugzeit:
        Entfernung wird im Prinzip nur durch Funkreichweite deiner Fernsteuerung und deines Empfängers, sowie natürlich der Akkulaufzeit begrenzt. Eine handelsübliche 2.4GHz Fernsteuerung schafft schon so um die 2 km auf freiem Feld. Da du den Copter dann aber schon lange nicht mehr ohne Hilfsmittel sehen kannst, darfst du in Deutschland eh nicht soweit weg fliegen. Sollte also kein großer begrenzender Faktor sein. Übliche Distanzen von maximal 300-500 Metern (da kannste ihn noch erahnen, mit viel Fantasie, wobei den mini hier ohne LEDs eher nicht mehr 😀 ) schaffen auch die billigen Einsteiger Sender aus China.
        Flugzeit hängt sehr stark vom Flugstil und Wind, sowie den verwendeten Propellern ab. Wenn du nicht fliegst wie der im Artikel verlinkte CHARPU vom Team Lumenier (gehe ich jetzt mal von aus, als Anfänger), sollten mit dem empfohlenen Setup bei 1800mAh 4S Batterien schon so 8-12 Minuten drin sein. Da musst du dich aber einfach rantasten, Timer und/oder Low Voltage Beeper am Akku (sowas hier http://www.banggood.com/24S-Low-Voltage-Buzzer-Alarm-Lost-Model-Alarm-p-927634.html) sind hier nützliche Helfer. Alternativ gibts auch Akkustandsanzeige per Funkrückkanal auf der Fernbedienung. Dafür brauchste dann aber einen anständigen(=telemetriefähigen) Sender und Empfänger (z.B. die im Artikel verlinkte Taranis). Ist vielleicht sinnvoll als ein späteres Upgrade, solltest du feststellen, dass dir das Hobby Spaß macht.

        • Profilbild von Christian

          Vielen Dank für deine wirklich sehr ausführlichen und mehr als hilfreichen Antworten, das hilft, gerade mir als absolutem Neuling, das Thema wirklich sehr einfach näher.

          Gerade die von dir angesprochene Funktion, dass der Copter wirklich starr in der Luft bleibt, ist eigentlich genau so ein Feature, das ich gerne hätte – daher würde ich deinem Ratschlag bzgl des FC folgen. Ich habe daher bei Google mal etwas gesucht nach „miniAPM“ und bin auf ein „miniAPM v3.1“-Board gestoßen. Das kostet allerdings 50€, was auch mal eben knapp das Doppelte von dem Flip32-Board ist, was weiter oben verlinkt ist. Ist es das wert, oder kannst du mir kostengünstigere Alternativen aufzeigen? Wie gesagt, ich bin in dem Thema wirklich nicht bewandert, und weiß nicht, was ein normaler Preis ist, jedoch fällt mir eben auf, dass das Flip32 oben ca. 22€ kostet, und das miniAPM 50€.

          Dann noch zwei Fragen am Rande; wie kompliziert ist die „Programmierung“ mit Hilfe der Software?

          Und; ich habe, weil mich dieses ganze Hobby doch jetzt schon recht interessiert, mal etwas das bekannte Videoportal durchforstet, und bin auf dieses Video gestoßen:
          https://www.youtube.com/watch?v=ipRF5N4qpLA
          Beeindruckt war ich von der Geschwindigkeit und habe mir dann in der Beschreibung angeschaut, was er für Komponenten nutzt. Daraufhin habe ich mir die Motoren angeschaut.
          Wovon hängt denn hier die Leistung ab, und in wie fern wirkt sich das direkt auf die Fluggeschwindigkeit aus? Ich hatte vor, eine Kamera für HD-Aufnahmen drauf zu spannen, und da sehen solche Geschwindigkeiten natürlich sehr schön aus.
          Was genau geben bei den Motoren KV-Angaben und was die Max. Thrust-Zahlen an?

          Vielen Dank nochmal für deine hilfreichen Antworten!

        • Profilbild von lukim

          Hi Christian,
          ja das ist korrekt, ein APM Controller ist deutlich teurer als ein einfaches Naze board oder der noch günstigere Klon davon.
          Du musst aber bedenken, dass du hier im Prinzip einen Chip bekommst, der zu vielem mehr fähig ist. Für funktionierende GPS-Anwendung ist ein solcher Chip aber aktuell notwendig, meines Wissens gibt es noch keine richtig ausgereiften GPS-Funktionen für die billigen FCs.
          Hier auf dem ZMR250 ist so ein GPS System schon grenzwertig, designt sind die Dinger für einfache FCs wie das Naze. Die nächste Ready-to-fly Lösung dafür wäre ein DJI NAZA System, und das schlägt nochmal mit ganz anderen Preisen ein.
          Aus diesem Grund habe ich auch noch das Crius AIOP erwähnt, als mögliche Alternative zum „teuren“ APM. Das geht dann schon in den Preisbereich der günstigeren Boards (so um die 30 Euro?), ist aber dafür hardwareseitig mittlerweile schon überholt.
          Die Programmierung und Konfiguration läuft in der Regel über Micro-USB Schnittstelle auf den boards, sowie entsprechende zugehörige Software. Für das Naze wäre das die Chrome App „Cleanflight“, APM boards werden per Mission Planner Software konfiguriert. Es ist auch möglich, Bluetooth Module oder Telemetrie-Radios zu verbauen um kabellos, auf dem Feld und sogar in-flight Anpassungen vorzunehmen.
          Ich nutze für diesen Zweck auf dem Feld ein $99 Windows 8 Tablet (HP Stream 7) und es funktioniert ganz wunderbar.

          KV-Angaben beziehen sich auf die maximale Drehzahl des Motors. 1 KV bedeutet dabei eine Umdrehung pro Minute pro Volt Spannung. Deswegen sind die Racer mit 4S Batterien und damit einer höheren Spannung als mit 3S Batterien auch schneller und leistungsstärker.
          Max. Thrust ist in der Regel in Gramm angegeben und gibt eine grobe Einschätzung über den maximalen Schub, den der spezielle Motor unter maximaler Last erzeugen kann (optimale Spannung und Propeller vorausgesetzt). In manchen Datenblättern werden auch verschiedene Thrust-Werte für unterschiedliche übliche Batterie und Propeller-Kombinationen angegeben. Theoretisch kann man durch Steigerung der Spannung (oder noch größeren Propellern) den Motor darüber hinaus „überlasten“ und noch mehr Leistung abrufen, dies sollte aber vermieden werden, da dann die Gefahr besteht, dass der Motor das nicht lange mitmacht.
          Zum Beispiel: Dein gesamtes Setup mit Batterie wiegt 800g, jeder Motor hat in deiner Konfiguration einen max Thrust von 400g. Dies bedeutet, du erzeugst mit 4 Motoren 4*400g = 1,6kg Schub, könntest also theoretisch bis zu 1,6kg Gewicht in die Luft befördern. Für solche kleinen Racing-Quads peilt man per Faustregel ein Schub/Gewichtsverhältnis von ca. 2:1 an, um ausreichend Leistung für schnelle und wendige Manöver zu haben. Mehr oder weniger geht natürlich auch immer, zu Kosten oder Gunsten der Performance. Würde jetzt dein Setup mehr als 1,6kg wiegen, würdest du es (in der Theorie) selbst bei Vollgas nicht in die Luft bekommen, da der Schub zu gering für das Eigengewicht wäre.
          Hier bei einem solchen Quad sollte man mit dem empfohlenen Setups irgendwo zwischen 500 und 700 Gramm Startgewicht landen, schätze ich mal grob.
          Je mehr Extras eingebaut werden (Funkmodule, Kameras, FPV Equipment, LEDs, GPS Tracker, etc.) desto schwerer wird der ganze Aufbau und das Schub/Gewichtsverhältnis verschlechtert sich.

          Es gibt aber, wie überall in der Physik, Grenzen. Viele 2300KV-Motoren sind zB mit einer 4S-Batterie überfordert. Die Drehzahl wird hier so hoch, dass der Motor das nicht lange mitmachen kann. Deswegen werden hier auch für 4S langsam drehendere, 1900KV Motoren empfohlen. Letztendlich ist die Physik aber immer nur Theorie und es spielen noch unzählige weitere Faktoren mit ein, von daher geht nichts über Erfahrung sammeln, austauschen und ausprobieren 🙂

        • Profilbild von Christian

          Hi lukim,

          wieder vielen Dank an dich.
          http://www.amazon.de/Andoer-Upgrade-Mini-Controller-Schutzh%C3%BClle-Quadcopter/dp/B00OTIP1O4

          Würde der also für meine Wünsche reichen? Was ich mir zumindest erhoffe, was mein fertiges Gerät später kann, steht ja weiter oben.
          Verstehe ich das richtig, dass der FC keinen Kompass eingebaut hat? Kannst du mir evt. noch die Module nennen, die ich mir dazu zulegen müsste? Kompass, GPS,.. ?

          lg

        • Profilbild von Steve

          Kaum ist man am Wochenende mal Fliegen kann man sich vor den ganzen Kommentaren gar nicht mehr retten ;).
          Danke lukim für die Antworten. Fachlich klingt das alles soweit sehr gut 🙂
          Ich habe selber gerade die flip32 von bg hier und ein gps angeschlossen (14 USD Ublox neo)
          Mit dem FC ist es also auch möglich, jedoch mit ein wenig mehr bastelaufwand.
          Ich würde aber auch behaupten, dass es sich schon alleine wegen der Genauigkeit des zivilen GPS in Verbindung mit der Spannweite nicht wirklich lohnt, GPS auf einem 250er einzusetzen.
          Auf großen Coptern hatte ich schon selber GPS im Einsatz und das ist auch mal ganz praktisch um stabile Kameraaufnahmen zu haben.
          Mit dem kleinen Flitzer jedoch heize ich nur rum und brauche das GPS nicht. Zum FPV Brille aufsetzen reicht es kurz auf Höhe zu fliegen und dann den Level Mode zu aktivieren.

        • Profilbild von Christian

          @Steve:
          Mir gehts eigentlich nur darum, dass der Copter stabil auf der Stelle hovern kann – und was auch cool WÄRE, dass der Copter, wenn man ihn mit Kraft (um so eine Böe zu simulieren) in der Luft „verschiebt“, er wieder zu seiner Stelle zurück fliegt.
          Kennt man ja zB von kostenintensiveren „Fertigcoptern“.

        • Profilbild von Lukas

          @Steve: Unter Cleanflight? GPS lässt sich anschließen, wird in der GUI angezeigt und es können auch GPS Daten an ein OSD gesendet werden, aber ich glaube PosHold/RTH (oder sonstige GPS Flugmodi) werden nicht unterstützt. Oder hat sich da schon etwas getan?

          @Christian 1: Ja ich glaube die haben bei den neuen MiniAPMs den Kompass rausgenommen, da er wohl zu Problemen geführt hat. Externer Kompass ist immer besser, da man ihn dann ein wenig anders platzieren kann, im besten Fall im GPS integriert: http://www.aliexpress.com/item/NEO-GPS-MAG-v2-7M-verson-GPS-Module-for-APM-MWC-Pirot-Rabbit-Flight-Controller/32251426788.html
          Hier ist aber definitiv einer drin, der auch zumindest bei mir gut funktioniert: http://www.goodluckbuy.com/miniapm-v3-1-mini-ardupilot-mega-2-6-external-compass-apm-flight-controller-for-multicopter-fpv.html

          @Christian 2: Ja ganz genau, dieses „Gummiband-Verhalten“ ist der GPS Position Hold / Loiter Modus. FC erkennt Abweichung zur Zielposition und korrigiert. Du meinst mit Fertigcopter sicher die Phantoms. Die laufen unter der NAZA FC und da ist das GPS Hold schon brutal präzise. Aber es lassen sich mit einem APM annähernd ähnliche Ergebnisse erzielen. Mit der alten MultiWii (konnte auch schon GPS) sah das dann aber nicht so gut aus 😉 Findeste aber bei YouTube, einfach mal nach GPS Hold, Loiter test, naza vs apm, MultiWii GPS hold oder so suchen, dann bekommst du einen Eindruck, was von welchem FC zu erwarten ist.

        • Profilbild von Christian

          Lukas:

          Super, danke dir, dann werde ich mir den verlinkten FC + das externe GPS/Kompass-Modus von dir kaufen. Ich warte mal noch eine Antwort von lukim ab, aber das liest sich doch wirklich nicht schlecht!

          Dann hab ich aber noch eine Frage;
          wieso haben die Motoren aus dem günstigsten Set oben mehr Umdrehungen als die teureren?

          lg

        • Profilbild von Steve

          @lukas
          Ja die Einstellungen gibt es unter cleanflight.
          Ist einmal der Flugmodus GPS Home und GPS Hold
          Testen konnte ich das Ganze leider noch nicht, da für den Copter (17″ Kameraschiff) leider nur 3 von 4 Motoren funktionieren und einer defekt geliefert wurde 🙁

          Kommentarbild von Steve
        • Profilbild von lukim

          @ Christian: Das war meine Antwort, war nur nicht eingeloggt, glaube ich 🙂
          Für den MiniAPM musst du das Kabel an dem GPS+MAG modifizieren. Also Lötkolben, Abisolierzange und Schrumpfschlauch schonmal bereit legen. Das GPS kommt nämlich mit 2 Steckern (GPS, MAG), der miniAPM hat einen kombinierten Stecker.

          Also die KV Angabe / Drehzahl ist nicht unbedingt ein Preis- oder Qualitätsmerkmal, sondern vielmehr eine technische Angabe. Der Grund, dass diese Motoren schneller drehen ist, dass diese zusammen mit 3S Batterien empfohlen werden, also mit weniger Spannung (vereinfacht: 12V statt 16V) betrieben werden. Motoren für 4S-Batterien (16V), wählt man dann mit etwas geringerer KV-Angabe, da ja hier dann der Faktor für die max Drehzahl 16 statt 12 ist.

        • Profilbild von lukim

          @ Steve:
          Scheint tatsächlich zu gehen https://www.youtube.com/watch?v=Y0-MWSg8hYQ

          Muss aber relativ neu sein, vor paar Wochen war das noch experimentell mit dem GPS…

          Also dann, scheint auch GPS Modi für Cleanflight/Naze32 zu geben!
          Dann wirds jetzt echt lächerlich günstig hier ein anständiges Luftvehikel zu bauen 🙂

        • Profilbild von Christian

          @lukim:
          Kann ich also nun doch das oben verlinkte Flip32-Board nehmen? Muss zugeben, hab jetzt den Faden verloren.

          lg

        • Profilbild von Steve

          Das sieht schonmal gut aus 🙂
          Ich glaube ich schnalle das die Tage mal auf nen günstigen Testcopter.
          Hab noch günstige 2212/1000kv Motoren rumliegen mit denen ich das testen kann.

        • Profilbild von lukim

          @Christian: Das sieht so aus, als wäre GPS Hold und GPS Home (return to home) auch mit dem Naze + GPS möglich. Dann sollte es auch mit dem Flip32 gehen!

          Steve wird das die Tage mal testen und uns sicher berichten, ob das so brauchbar ist 🙂
          Mit dem Flip board machste auf jeden Fall keinen Fehler!

        • Profilbild von Christian

          Hm,

          werden wohl doch andere Motoren, die sind da auf der Seite zZ nicht lieferbar.
          Irgendwelche Empfehlungen? Am Besten von banggood?

          lg

        • Profilbild von Steve

          So mein Testframe ist fertig. Fehlt nur noch gutes Wetter und dann kann ich euch sagen wie gut das Flip mit GPS funktioniert.

          Kommentarbild von Steve
        • Profilbild von lukim

          So, da mich das Thema Naze + GPS auch interessiert, habe ich mal geschaut und noch ein altes UBLOX NEO-6M GPS gefunden.
          Dieses habe ich jetzt auf meinen Trifecta Tricopter (Naze full) gepackt und entsprechende GPS-Modi konfiguriert.
          Jetzt heißt es auf gutes Wetter warten und dann werde ich das mal testen, und natürlich berichten.

          Kommentarbild von lukim
        • Profilbild von lukim

          …und GPS closeup

          Kommentarbild von lukim
  30. Profilbild von Markus

    Hi,

    ich habe mich jetzt ein bisschen eingelesen und habe meinen copter soweit konfiguriert und würde ihn bestellen. Die einzige Frage ist, welchen Sender soll ich dazu kombinieren? Ich habe mir mal die Turnigy sender angeschaut, weil die günstig sind und im Fall der 5X auch noch schön klein.
    5 Kanäle:
    http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/uh_viewItem.asp?idProduct=43854&aff=14345
    Alternativ 9 Kanäle:
    http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/__8992__Turnigy_9X_9Ch_Transmitter_w_Module_8ch_Receiver_Mode_2_v2_Firmware_.html

    Ich möchte mit meinem Bolzcopter erstmal nur auf Sicht fliegen und damit ein paar kurze Sequenzen beim Mountainbiken/Skitourengehen filmen. Deshalb kommt ein großer cx 20 nicht in Frage, weil dieser einfach etwas zu sperrig ist. Den 250 bekomme ich mit Case noch in einen Rucksack. Ich will auf jeden Fall das Flip32+ Board und dann die Alltitude Hold Funktion nutzen. Normalerweise müssten doch 5 Kanäle reichen, oder?

    lg

    • Profilbild von Steve

      Hallo,
      ja mit 5 Kanälen kommst du aus. Du hast die 4 Knüppel-Achsen zum steuern der 3 Copterachsen + Motorleistung und den fünften Kanal kannst du dazu nutzen den Flugmodus umzuschalten, zum Beispiel von Manuell auf Alt Hold.
      Wie hoch möchtest du denn fliegen für die Ski/Mountainbbike Aufnahmen?
      Mit dem Barometer braucht man schon eine gewisse Höhe, damit dieser gut Funktioniert, da du knapp über dem Boden den Wind der Propeller im Sensor hast und dieser das Ergebnis beeinflusst.

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