IMASS A3-WGD Saugroboter mit Mapping und App-Steuerung für 161,06€

Sucht man nach der chinesischen Firma IMASS im deutschen Google, landet man bei einem Sportvereinszentrum und einem Hersteller von Gas-Durchlauferhitzern unter den ersten Treffern. Wir verbinden mit der Firma IMASS den A3s, eines der besten Preis-Leistungs-Modelle, die wir bislang testen konnten. Mit dem IMASS A3-WGD möchte man an alte Erfolge anknüpfen und verändert im Gegensatz zum Vorgänger gar nicht so viel.

IMASS Saugroboter Design

Technische Daten: Vergleich zum A3S

Modell IMASS A3-WGD IMASS A3S
App IMASS (Android, iOS) IMASS (Android, iOS)
Navigation Gyrosensor Gyrosensor
Saugkraft 1200 pa (Vergleich Xiaomi Xiaowa: 1600 pa) 1400 pa
Lautstärke 55 dB 60 dB
Akku 2500 mAh 2600 mAh
Arbeitszeit 120 Min. 100-120 Min.
Ladezeit 4-6 h 4 h
Staubkammer/Wassertank 0,8 l/0,35 l 0,45 l/0,35 l
Maße 31,5 x 31,5 x 7,2 cm 31,5 x 31,5 x 7,2 cm
Gewicht 2,5 kg 3,1 kg
CE-Kennzeichen ja ja
Features
  • Gyrosensor
  • Mapping
  • Wischfunktion
  • App-Steuerung
  • Fernbedienung
  • versch. Saugmodi
  • Gyrosensor
  • Mapping
  • Wischfunktion
  • App-Steuerung
  • Fernbedienung
  • Kamera
  • versch. Saugmodi

Was sind die Unterschiede zum A3S?

Der einzige, auf den ersten Blick klar ersichtliche Unterschied zum A3S ist die fehlende Kamera. Dadurch, dass der A3S die Kamera nicht zur Navigation nutzt, benötigt man diese nicht zwingend. Zurecht besteht die Diskussion, wofür man eine Kamera am Saugroboter überhaupt braucht, besonders wenn die Auflösung dieser so gering ist wie beim A3S. Anhand der technischen Daten lässt sich aber bereits herauslesen, dass der A3-WGD mit einer Saugkraft von 1200 pa im Vergleich zu den 1400 pa des A3S etwas nachgelassen hat.

IMASS A3-WGD Saugroboter Saugkraft
Die Saugkraft von 1200 pa ist hoch, aber weniger als beim A3S.

Dafür gibt es aber eine recht krasse Neuerung, die sich fast schon unrealistisch bei dem 31,5 x 31,5 x 7,2 cm kleinen (und vor allem sehr flachen) Saugroboter liest: Eine 0,8 l große Staubkammer, wodurch sich große Mengen an Staub und Dreck aufsammeln lassen – ohne dass man die Kammer als Besitzer während eines Arbeitsvorgangs leeren müsste. Vorbildlich. Der A3S war unter anderem wegen seines Designs sehr beliebt – aus unserer Sicht kann der A3-WGD damit auch punkten. Hinzu kommt die geringe Betriebslautstärke von 55 dB (Menschen sprechen miteinander in einer durchschnittlichen Lautstärke von 60 dB), somit kann man nebenher ungestört fernsehen oder telefonieren.

Arbeitsweise und Features

Spannender als die Maße und die Betriebslautstärke? Klar, die Arbeitsweise des Saugroboters und die von ihm mitgebrachten Features. Und gerade an Funktionen bringt der A3-WGD eine Menge mit: Verschiedene Saugmodi, App-Steuerung, Mapping und auch eine Wischfunktion ist mit dabei. Letztere war beim A3S gar nicht mal verkehrt, lässt sich für den A3-WGD auf Entfernung aber nicht bewerten oder einschätzen. Der Wassertank ist mit 0,45 l potenzieller Füllmenge je nach Intensität der Nutzung aber völlig ausreichend.

IMASS A3-WGD Saugroboter Unterseite
Ob die Wischfunktion so gut wie beim A3S ist?

Über die App „IMASS“ (Android, iOS) lassen sich die durch das Mapping erstellten Karten nachvollziehen. Zudem lässt sich zwischen drei uns von anderen Modellen bekannten Saugmodi wählen:

  • Z-Shaped (lineares Abfahren der Räumlichkeiten)
  • MAX (maximale Saugkraft)
  • Spot (dreht sich in größer werdenden Kreisen um sich selbst)
  • Wall-Funktion (gezieltes Abfahren der Wände)

Der Z-Shaped-Modus ist der Modus, den der Roboter im autonom arbeitenden Modus verwendet (praktisch) und lässt sich via Fernbedienung oder App-Steuerung umstellen. Die Navigation funktioniert über einen verbauten Gyrosensor, über den der Roboter navigiert. Hierbei merkt sich der Roboter seine Umdrehungen und die Strecke, die er von der Ladestation aus zurücklegt. Zudem werden die abgefahrenen Flächen gescannt und ausgewertet. So ist die Wahrscheinlichkeit von Zusammenstößen mit Möbelstücken recht gering.

IMASS A3-WGD Saugroboter Gyrosensor Navigation
Per Gyrosensor navigiert der IMASS A3-WGD durch die Räumlichkeiten.

Mit diesen Informationen erstellt der Roboter seine Karte, die sich in der App abrufen lässt. Das Prinzip kennen wir nicht nur vom Vorgänger, sondern auch von den neuen RoboRock Xiaowa E35 und E20. Auch hier funktionierte das Prinzip gut, man darf von dieser Funktion einiges erwarten.

Einschätzung

Persönlich war der IMASS A3S eins meiner Lieblingsmodelle, einfach weil der Mix aus Design, Preis-Leistung und großem Funktionsumfang passte. Nicht umsonst nimmt er im All-Time-Ranking aller von uns getesteten Saugroboter bei den Modellen unter 200€ den ersten Platz ein. Der A3-WGD ist zumindest auf dem Papier in einigen Punkten stärker, in anderen aber auch wieder schwächer. Er bringt zumindest keine neue Funktion mit, die sein Vorgänger nicht hätte, aber eventuell sind Verbesserungen wie die größere Staubkammer auch in der Software zu finden. Definitiv ein spannendes Modell, bei dem es sich lohnen könnte, es weiter im Auge zu behalten.

Daher an euch die Frage: Würde euch ein ausführlicher Test interessieren?

Tim

Mich interessiert Technik, die uns die Arbeit im Haushalt abnimmt - ob beim Staubsaugen oder Fensterputzen. So konnte ich bereits über 50 Saugroboter testen, bei mir dreht aktuell (unter anderem) der 360 S6 seine Runden.

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22 Kommentare

  1. Profilbild von Audhumbla

    Klingt wie der ursprüngliche a3, der natürlich auch schon sehr gut ist…

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  2. Profilbild von Audhumbla

    Test aber gern!

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  3. Profilbild von Dieter

    Der hört sich ja ganz interessant an.

    Kamera braucht niemand. Flach ist ideal um unter das Sofa zu kommen. Da ist mein jetziger ILIFE V5 zu hoch für. Zudem kommt dieser mit den Stuhlbeinen, ca 1cm hoch, nicht klar. Also saugt er nur im Obergeschoss…

    Von daher bin ich hier an einem Test interessiert. 😉

    Oder gibt es sogar schon einen der meinen Anforderungen gerecht wird? Eine Wischfunktion brauch ich auch nicht.

  4. Profilbild von 12345@#€_&

    Testen auf jeden!

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  5. Profilbild von decreu

    Ja, bitte testen. Danke

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  6. Profilbild von ChinaBolle

    Auch ich bitte um einen ausführlichen Test. Danke!-)

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  7. Profilbild von lochi

    Auf die 161€ kommen noch versand usw drauf , oder ?

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  8. Profilbild von Audhumbla

    Kommt noch drauf ja, besonders unterschiede zu meinem a3 und dem s waeren spannend…

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  9. Profilbild von lochi

    Dann könnte man ja gleich bei Amazon bestellen !

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  10. Profilbild von Coyamarpeter

    Mal eine ganz grundsätzliche Frage: wer hat denn Langzeiterfahrung mit diesen chinesischen Saugrobotern? Ich habe vor zwölf Jahren in Amerika einen iRobot Roomba 600 Serie bestellt…refurbished für 200 USD… der arbeitet bis heute pannenfrei dreimal die Woche…. ich muss nur alle zwei bis drei Jahre die vordere Eckbürste und das Akku-Pack austauschen.. sehr einfach und das war’s.
    Für eine Zweitwohnung ließe ich mich ja von diesen billigeren Geräten verführen, aber ich habe so meine Zweifel. Wer kann mir die nehmen?

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  11. Profilbild von qwopqwop

    @Coyamarpeter: Na da hattest du Glück: ich hatte nen Roomba 880, der lief bei uns täglich und der hat in 2 Jahren mehr Verschleisteile gefressen als mich sein Nachfolger (Xiaomi Roborock S50) überhaupt gekostet hat. Der läuft mittlerweile seit ca. 6 Monaten und gerade heute musste ich das erste mal die Filter vom Wassertank tauschen, sonst läuft er noch mit den gelieferten Teilen.
    Ganz davon zu schweigen dass der Roborock in allem (Reinigungsleistung, Navigation, Wartung, Bedienung, Funktionsumfang usw.) um Welten besser als der Roomba ist.

    Klar, ein Billigteil eines unbekannten chinesischen Herstellers würd ich nie kaufen, aber es gibt auch ein paar die sich mittlerweile nen Namen gemacht haben😁.

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  12. Profilbild von Oha

    Bei lighningthebox kommen noch Gebühren dazu, wenn das Paket überhaupt ankommt

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    • Profilbild von Tim

      Also ich habe bislang (auch was das Feedback anderer User angeht) keine schlechten Erfahrungen mit LITB gemacht – vorausgesetzt, man schließt die Versandversicherung ab. Dann übernimmt LITB die Zollgebühren, falls das Paket beim Zoll hängen bleiben sollte und erstattet den Betrag in (normalerweise) zwei Werktagen zurück. Ist sicherlich nicht so gut wie bei GearBest geregelt, aber aus meiner Sicht eine vertretbare Lösung.

  13. Profilbild von Coyamarpeter

    @qwopqwop: vielen Dank für deine Einschätzung

    Und wahrscheinlich ist es so, dass heutzutage kein Hersteller mehr Geräte auf den Markt bringt die über 12 Jahre problemlos Arbeiten. Diese Erfahrung hast du mit dem 880er leider gemacht. Mit der Saugleistung und dem Leuchtturm System bin ich bis heute sehr zufrieden.
    Wahrscheinlich werde ich den Xiaomi mal versuchen. LG

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  14. Profilbild von lochi

    Gerade 135.15€ aber mit Versand und zoll und Versicherung dann 184€

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  15. Profilbild von Jens

    Meine Erfahrung zum Roboter:
    Da die Preise zu der Zeit bei Lightinthebox + Versand und Amazon identisch waren, habe ich mich für die Bestellung bei Amazon entschieden, da die Rückgabe bei Defekt o.ä. dort natürlich viel einfacher ablaufen kann. Gott sei Dank tat ich das.

    Nachdem meine Eltern von meinem Xiaomi Roborock so überzeugt waren, wollten sie sich auch einen Roboter zulegen, der saugen und wischen kann und über eine Mapping-Funktion verfügt, damit der nicht im Chaos-Prinzip durch die Gegend fährt. Da war dieser Roboter natürlich die ideale Wahl mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis. So in der Theorie.

    Zwei Tage später war der Roboter dann angekommen. Mit dabei war eine Fernbedienung, die man für die Steuerung nutzen konnte, falls man die App und das Mapping nicht benutzen will. Diese war aber auch Voraussetzung für die Verbindung zwischen der App und dem Roboter, da man mit dieser Fernbedienung den Roboter in den Wifi-Modus bringt. Leider hat dies nicht funktioniert, egal wie und wo und wie oft und wie lange ich eine Taste gedrückt habe; der Roboter ging nicht in den Wifi-Modus und konnte von keinem Gerät erkannt werden. Auch die "“normalen"“ Saugmodi funktionierten nicht über die Fernbedienung. Schließlich recherchierte ich und schrieb den Support an. Fassungslos über die Antwort – die Fernbedienung funktioniere überhaupt nicht für diesen Roboter und sei einfach dazugelegt worden – habe ich dann die Retoure angefordert. Ohne die Mapping-Funktion und die Verbindung zur App ist dieser Roboter nunmal ein herkömmlicher Saug- und Wischroboter, der nur einen einzigen Saugmodus hat und mit Glück mal die richtigen Ecken erwischt.

    + Saugkraft war im Chaos-Prinzip ausreichend

    – Fake-Fernbedienung
    – keine Verbindung zur App möglich, dadurch keine Mapping-Funktion
    – eine einzige Saugfunktion
    – rast mit voller Geschwindigkeit gegen Einrichtungsgegenstände (mein Roborock nähert sich allem langsam an)

    Ich weiß nicht, ob ich da ein Einzelfall bin oder das mit der Fernbedienung wirklich bei allen so sein sollte. Bin gespannt auf eure Erfahrungen.

    • Profilbild von Tim

      Hi Jens, danke für deinen ausführlichen Bericht. Da hast du natürlich etwas Pech gehabt mit dem Shop. Der Vergleich zum RoboRock hinkt etwas, der Xiaomi spielt da schon in einer anderen Liga, der IMASS richtet sich eher an die Kategorie unter 200€. Mein Testmodell ist auch unterwegs, entsprechend werde ich mal sehen ob ich deine Erfahrungen teilen kann (wovon ich weitestgehend ausgehe), allerdings ist das mit der Fernbedienung natürlich Sache des Shops und nicht des Herstellers. Liebe Grüße Tim

      • Profilbild von Jens

        Hi Tim, ich bin auf euren Test sehr gespannt! Dass der IMASS aus dem Budget-Bereich ist, war mir natürlich klar, deshalb habe ich auch gar keinen 1:1 Vergleich gewagt; das wäre nicht fair. Aber er muss sich ja nicht selbst Macken ins Plastik fahren beim ersten Test oder Möbel beschädigen 😀 ..
        Viele Grüße,
        Jens

        • Profilbild von Tim

          Das klingt tatsächlich für kein Geld der Welt annehmbar 😀 hoffentlich habe ich mit meinem Modell mehr Glück 😀

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