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Samsung präsentiert den Galaxy SmartTag3: Kompakteres Design und präzisere Ortung

Samsung_Galaxy_SmartTag3

Samsung schickt seinen Bluetooth-Tracker in die nächste Runde und kündigt offiziell den Galaxy SmartTag3 an. Rund drei Jahre nach dem Release des SmartTag 2 überarbeitet der Hersteller das Gehäuse grundlegend und spendiert dem Nachfolger aktuelle Ortungstechnologie. Während das Modell im Oktober 2026 zunächst in Korea und den USA startet, soll der Marktstart in Deutschland Anfang 2027 folgen.

Überarbeitetes Gehäuse und gewohnte Features

Beim Design geht Samsung neue Wege: Der SmartTag3 fällt im Vergleich zum Vorgängermodell etwa 35 % kleiner und 33 % leichter aus. Die runde Öse, die den SmartTag 2 optisch prägte, weicht einer kompakteren, abgerundeten Form mit einer aluminium-akzentuierten Taste in der Mitte. Über diese integrierte Taste lassen sich weiterhin vordefinierte Smart-Home-Routinen in der SmartThings-App auslösen – etwa das Steuern smarter Lampen. Was nun aber fehlt ist eine integrierte Öse als Teil des Trackers.

Ebenfalls erhalten bleibt die IP67-Zertifizierung gegen Staub und Wasser sowie die austauschbare CR2032-Knopfzelle. Bei der Laufzeit verspricht Samsung bis zu 550 Tage im Standardbetrieb und bis zu 790 Tage im Energiesparmodus. Eine zentrale Neuerung ist zudem die erweiterte Plattform-Kompatibilität: Erstmalig unterstützt die Galaxy SmartTag-Reihe auch iOS-Geräte über die Samsung Find App für grundlegende Ortungs- und Freigabefunktionen.

Abseits davon werden aber nur Samsung-Geräte unterstützt – Android alleine reicht nicht. Das konnte man bei den bisherigen Version lediglich durch eine zusätzliche App erreichen; wie das funktioniert, haben wir hier erklärt.

Bluetooth 6.0 und UWB für die Nahbereichssuche

Für die Ortung vertraut Samsung weiterhin auf sein eigenes Samsung Find Netzwerk, das auf ein weltweites Verbundnetz aus Galaxy-Geräten zurückgreift. Für die Präzisionssuche aus der Nähe setzt der Hersteller nun auf eine Kombination aus Bluetooth 6.0 Channel Sounding und Ultra Wideband (UWB). Durch Channel Sounding soll die Kompass-Ansicht („Compass View“) bei kompatiblen Smartphones Entfernungen und Richtungen aus bis zu 60 Metern anzeigen können. Sobald man sich dem Gegenstand weiter nähert, übernimmt der UWB-Chip die zentimetergenaue Nahortung.

Softwareseitig ergänzt Samsung das Paket um sogenannte Ortsbenachrichtigungen (Place Notification), bei denen Nutzer automatisch informiert werden, wenn ein getaggter Gegenstand eine festgelegte Zone verlässt. Ergänzt wird dies durch einen einsehbaren Standortverlauf der letzten sieben Tage sowie eine Bewegungserkennung.

Preis und Alternativen im Vergleich

Preislich hat Samsung für den deutschen Markt noch keine genaue unverbindliche Preisempfehlung genannt. Da der Vorgänger SmartTag 2 mit einer UVP von 39,90 € an den Start ging (im Handel mittlerweile teils deutlich günstiger für rund 15 € zu finden), dürfte sich der SmartTag3 zum Launch in einem ähnlichen Segment bewegen.

Samsung Smart Tag 2 Farbe
Der Vorgänger weist noch ein deutlich anderes Design auf.

Im direkten Vergleich der Android-Tracker zeigen sich deutliche Unterschiede in Ausrichtung und Preisstruktur. Der Google Pixel Tag soll für 35€ für das Einzelgerät auf den Markt kommen. Er nutzt das Google Find Hub Netzwerk und setzt ebenso wie der SmartTag3 auf die Kombination aus UWB und Bluetooth 6.0 Channel Sounding. Allerdings fehlt dem Pixel Tag eine integrierte Öse im Gehäuse, weshalb für die Befestigung an Schlüsseln meist zusätzliches Zubehör benötigt wird.

Der Motorola Moto Tag 2 schlägt mit einer UVP von rund 40 € zu Buche (im Angebot teils um 27 €). Der Moto Tag 2 bietet ein AirTag-nahes Gehäusedesign, eine IP68-Zertifizierung und läuft ebenfalls im Find-My-Netzwerk von Google. Auch hier sind UWB sowie Bluetooth 6.0 an Bord, allerdings richtet sich das Modell ausschließlich an Android-Nutzer.

Der Galaxy SmartTag3 bietet mit seiner überarbeiteten Bauform, den erweiterten Software-Warnungen und der plattformübergreifenden Öffnung für iOS funktionale Updates gegenüber dem SmartTag 2. Welcher Tracker im Alltag die beste Wahl ist, hängt jedoch stark vom genutzten Smartphone-Ökosystem ab.

Quelle:

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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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