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Vivo X60 Pro 5G: Flagship Smartphone mit ZEISS-Kamera-Partnerschaft für 799€

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Nachdem Vivo im Oktober 2020 bekannt gegeben hatte, nun auch in Europa durchzustarten, stellte man mit dem Vivo X51 5G das erste Flagship hierzulande vor. In China hat man den Nachfolger, das Vivo X60 und X60 Pro schon im Januar vorgestellt. Nun startet das Vivo X60 Pro 5G auch endlich in Deutschland durch – jetzt aber mit neuem Partner!

Vivo X60 Pro 5G

Technische Daten

NameVivo X60 Pro 5G
Display6,56 Zoll 120 Hz AMOLED Display, 2376 × 1080p, 398 PPI, 500 nits
ProzessorQualcomm Snapdragon 870
GrafikchipQualcomm Adreno 650
Arbeitsspeicher12 GB LPDDR5
Massenspeicher256 GB UFS 3.1
Hauptkamera48 MP ƒ/1.48 OIS
13 MP Ultraweitwinkel, ƒ/2.2 Blende, 120°
13 MP Portraitkamera (50 mm), ƒ/2.2 Blende
Frontkamera32 MP Samsung S5KGD1, ƒ/2.45 Blende
Akku4.200 mAh mit 33W FlashCharge
KonnektivitätUSB-C 2.0, WiFi, Bluetooth 5.1, 5G, GPS/BDS/GLONASS/Galileo, NFC
FeaturesIn-Display-Fingerabdrucksensor, Dual SIM, IP52-Rating
BetriebssystemAndroid 11 mit FunTouch OS 11.1
Abmessungen / Gewicht158,58 × 73,24 × 7,59 mm | 178g

Das dünnste 5G Smartphone

Dass man im Hause Vivo viel Wert auf Design legt, haben sie mit dem Vivo X51 5G bereits bewiesen. Das X60 Pro tritt in diese Fußstapfen und ist mit einer Dicke von 7,59 mm eines der dünnsten 5G-Smartphones auf dem Markt, direkt nach dem iPhone 12 Mini. Die Version in China ist sogar noch minimal dünner. Auf der rechten Seite des Smartphones befinden sich die Lautstärkewippe und der Power-Button.

Vivo X60 Pro Seitenansicht

Die Rückseite erinnert ebenfalls stark an den Vorgänger, was hauptsächlich an dem ähnlichen Kameramodul liegt. Das Vivo X60 Pro 5G ist in Schwarz und Shimmer Blue erhältlich und kommt mit einer „Satin AG“-Rückseite auf den Markt. Diese ist besonders resistent gegen Fingerabdrücke. Unten links befindet sich der Vivo-Schriftzug. Darüber liegend, fällt einem sofort das Triple-Kamera-Modul auf, welches ein wenig aus dem Gehäuse hinausragt und bei dem alle Kameras unter einem großen Glas-Cover sind. Eine Stufe unter dem Kamera-Setup befindet sich noch der LED-Blitz und ein kleiner ZEISS Vario-Tessar Schriftzug.

Vivo X60 Pro Rückseite

Das Vivo X60 Pro 5G ist mit einem IP52-Rating ausgestattet, wodurch dieses Smartphone lediglich gegen „Staub und Fremdkörper in schädlicher Menge“ und „senkrecht tropfendes Wasser bis 15° von seiner normalen Haltungsposition“ geschützt. Somit kann es eine kleine Regenschauer zwar noch aushalten, aber ins Wasser fallen sollte es wohl besser nicht. Auf der Unterseite des Gerätes sind der Dual-SIM-Slot, der USB-C Port und der Mono-Lautsprecher positioniert.

Vivo X60 Pro Unterseite

Vivo X60 Pro 5G kaufen

Verarbeitung des Vivo X60 Pro

Die Verarbeitung des Vivo X60 Pro 5G ist insgesamt dem Preis entsprechend top. Kleinerer Kritikpunkt ist, wie bei so gut wie jedem Gerät der letzten Jahre, das aus dem Rahmen ragende Kameramodul. Dieses sorgt dafür, dass das Smartphone nicht ohne wackeln bedient werden kann, wenn man es flach auf einem Tisch ablegt.

Vivo X60 Pro Kameramodul

Ansonsten bieten alle vorhandenen Tasten einen schönen „Klick“ und sämtliche Aussparungen und Kanten sind weder scharfkantig noch in irgendeiner Form unpräzise ausgefräst. Wer möchte, kann das Vivo X60 Pro 5G auch senkrecht auf eine gerade Oberfläche stellen, da Gehäuseober- und -unterseite beide gerade sind.

Vivo X60 Pro

120 Hz AMOLED Display im Curved-Style

Auf der Vorderseite befindet sich ein 6,56″ FullHD+ AMOLED Curved-Display mit einer Auflösung von 2376 × 1080 Pixeln. Wie es bei Curved-Displays typisch ist, sind beide Seiten gebogen, wodurch das Vivo X60 Pro 5G so gut wie randlos ist. Hingegen sind beim oberen und unteren Bildschirmrand schmale Ränder bemerkbar. Während die Frontkamera im Punch-Hole-Design beim Vorgänger noch links oben angesiedelt war, wandert sie nun in die Mitte und erinnert so vor allem an aktuelle Samsung Geräte. Ein weiterer Unterschied zum Vorgänger ist die Bildwiederholrate, welche von 90 auf 120 Hz erhöht wurde und somit auf absolutem Flagship-Niveau ist. Diese 120 Hz Bildwiederholrate, gepaart mit einer Touch-Abtastrate von 240 Hz, sorgen für eine insgesamt sehr flüssige Darstellung und Animation.

Vivo X60 Pro Display

Wie so häufig bei Smartphones, welche über 90 oder 120 Hz verfügen, kann man auch beim Vivo X60 Pro 5G in den Einstellungen wählen, wie die Bildwiederholrate eingestellt sein soll. Neben den Auswahlmöglichkeiten 60 Hz und 120 Hz, gibt es hier auch einen „Intelligentes Umschalten“-Modus, bei dem die Bildwiederholrate automatisch nach dem Nutzungsszenario angepasst wird. Dank der AMOLED-Display-Technologie hat Vivo beim X60 Pro auch eine Always-on-Funktion implementiert, für welche man aus verschiedenen Designs wählen kann.

Vivo X60 Pro Bildschirm Einstellungen

Aufgrund der verbauten AMOLED-Technologie hat sich Vivo bei dem X60 Pro für einen Fingerabdrucksensor im Display entschieden. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit das Gerät via Face Unlock zu entsperren. Dies ist eigentlich so gut wie immer deutlich schneller als die Methode mit dem Fingerabdruck im Display.

Vivo X60 Pro Entsperren

Erneut nicht der Top-Prozessor

Während Vivo dem X60 Pro in China den Exynos 1080 Octa-Core Prozessor von Samsung spendiert hat, bekommen wir in Deutschland den Snapdragon 870 aus dem Hause Qualcomm. Dieser Octa-Core Prozessor wurde im 7 nm Verfahren gefertigt und wird hierbei mit der Qualcomm Adreno 650 Grafikeinheit gepaart. Qualcomm Snapdragon 870 5G Prozessor

Damit hat man zwar eine sehr starke Performance, allerdings eben nicht die absolut beste, da es sich hierbei „nur“ um den zweit- bzw. drittbesten Prozessor im Line-up handelt. Trotzdem können wir euch mitteilen, dass der derselbe Prozessor übrigens auch im POCO F3 sein Unwesen treibt und uns dort schon überzeugt hatte. Auch Gaming auf dem Vivo X60 Pro macht Spaß, da die Leistung auch bei längerem Nutzen kaum abfällt und sich die Hitzeentwicklung nicht allzu bemerkbar macht.

Vivo X60 Pro Spieleassistent

Vivo X60 Pro CoD Mobile

Ähnlich wie beim Vorgänger-Modell hat sich Vivo bei diesem Smartphone dazu entschieden, lediglich eine Speicherversion anzubieten. Diese kommt allerdings mit 12 GB LPDDR5 Arbeitsspeicher und 256 GB UFS 3.1 Massenspeicher, wodurch es für die meisten wohl eher weniger schlimm ist, dass der Speicherplatz nicht noch erweiterbar ist.

Benchmarkergebnisse

Unsere Benchmarkergebnisse verdeutlichen, dass der Snapdragon 870 standesgemäß nicht ganz mit dem SD888 aus dem Xiaomi Mi 11 mithalten kann. So hat man zwar im Vergleich zum POCO F3 im AnTuTu Benchmark knapp 30.000 Punkte mehr, aber das Mi 11 liegt eben nochmal gute 70.000 Punkte vor dem Vivo X60 Pro 5G.

Vivo X60 Pro Benchmarkergebnisse

Trotzdem hat das X60 Pro in den Geekbench, PCMark und AnTuTu Benchmarks überdurchschnittlich gut abgeliefert und eindrucksvolle Ergebnisse gezeigt. Die Werte bestätigen generell den Eindruck, dass das Gerät Apps schnell öffnet und auch alle von uns getesteten Apps darauf flüssig laufen.

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Schlechtere Akkulaufzeit als der Vorgänger

Das Vivo X60 Pro verfügt über einen Akku mit 4.200 mAh Kapazität, womit der Akku kleiner als der vom Vorgänger geworden ist. Nimmt man dann noch die von 90 Hz auf 120 Hz erhöhte Bildwiederholrate ergibt sich ein knapp 2 Stunden schlechteres PCMark Benchmark Ergebnis. Die Entscheidung dem Nutzer eine verbesserte Bildwiederholrate zu bieten, im Umkehrschluss allerdings die Kapazität des Akkus zu verringern, ist eine sehr fragliche Entscheidung aus unserer Sicht. Hier wäre es wünschenswert gewesen, dem Nutzer die Möglichkeit zu geben, die Bildwiederholrate auch noch auf 90 Hz einstellen zu können. In der Praxis kamen wir dann, natürlich mit 120 Hz Nutzung, meistens trotzdem auf knapp 1,5 Tage bevor das Gerät aufgeladen werden musste.

Vivo X60 Pro Akku

Apropos Aufladen, Vivo hat beim X60 Pro erneut ein 33 Watt FlashCharge Ladegerät mit in den Lieferumfang gepackt. Damit ist das Gerät innerhalb von einer Stunde zu 100% aufgeladen. Leider verzichtet Vivo hierbei erneut auf die Unterstützung für kabelloses Laden.

Mit Gimbal-Kamera & ZEISS-Partnerschaft

Für den globalen Markt verschmelzt Vivo das Kamera-Setup des chinesischen X60 und X60 Pro. So bekommen wir in der globalen Version den Sony IMX589 Sensor mit einer Auflösung von 48 Megapixeln, welcher wie im Vorgänger durch einen Gimbal stabilisiert wird. Dadurch ist der Winkel der Bildstabilisierung dreimal so groß wie bei einer traditionellen optischen Bildstabilisierung, wodurch vor allem das Filmen deutlich verbessert wurde.

Vivo X60 Pro Kamera

Dazu gesellen sich noch eine 13 Megapixel Ultraweitwinkelkamera mit 120° Aufnahmewinkel, die auch für Makroaufnahmen genutzt werden kann, und eine 13 Megapixel Telekamera mit 2-fach optischem Zoom. In China ist das X60 Pro noch mit einer 8 MP Periskopkamera mit 5-fach optischen Zoom ausgestattet, die fehlt in der Global Version. Das gesamte Setup wurde mithilfe von ZEISS, die langjährige Expertise im Bereich Optik haben, entwickelt und optimiert.

Hauptkamera

Wie es beim IMX589 Sensor typisch ist, werden vier Pixel zu einem kombiniert (Pixel Binning), wodurch ein Foto am Ende 12 Megapixel hat. Durch eine Blende von ƒ/1.48 ist der Sensor lichtstärker als noch der Vorgänger mit einer Blende von ƒ/1.6. Bei Fotos mit normaler Lichteinstrahlung liefert das X60 Pro eine starke Detailtiefe und eine gute Farbsättigung. Lediglich beim Dynamikumfang kommt Vivo hiermit erneut nicht an die Ergebnisse von anderen Flagships wie das OnePlus 8 Pro heran.

Vivo X60 Pro Hauptkamera BildVivo X60 Pro Hauptkamera TestbildVivo X60 Pro Test HauptkameraVivo X60 Pro Hochformat Hauptkamera

Nachtmodus für Haupt- und Ultraweitwinkelkamera

Der Nachtmodus ist im Vergleich zum Vorgänger ein wenig verbessert. Schärfe, Details, Farben und der Dynamikumfang sind erneut noch ein Stück besser geworden, woran vor allem die ohnehin schon lichtstarke Hauptkamera ihren Teil beiträgt. So gelingt mit dem Nachtmodus im Gegensatz zur normalen Hauptkamera, ein meist schärferes und vor allem helleres Bild mit deutlicheren Details und weniger Rauschen.

Vivo X60 Pro Nachtmodus Vergleich 1
Hauptkamera: Links ohne, rechts mit Nachtmodus

Dasselbe kann man bei der Ultraweitwinkelkamera zwar auch beobachten, allerdings ist der Unterschied zwischen diesen beiden Aufnahmen nicht ganz so deutlich. Vor allem das Rauschen und die Schärfe werden bei diesen Fotos nicht so präzise umgesetzt.

Vivo X60 Pro Nachtmodus Vergleich 2
Ultraweitwinkelkamera: Links ohne, rechts mit Nachtmodus

Trotzdem bleibt festzuhalten, dass der Nachtmodus bei Dunkelheit absolut überzeugen kann und eine deutliche Empfehlung für solche dunklen Lichtverhältnisse ist. Dank des Gimbal verwackeln die Aufnahmen nicht, auch wenn die Verschlusszeit schon mal ein paar Sekunden betragen kann.

13 MP Ultraweitwinkelkamera

Die 13 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera kommt mit einer ƒ/2.2 Blende und einem 120° Aufnahmewinkel daher. Sowohl die Farben als auch die Dynamik wirken bei guten Lichtverhältnissen sehr natürlich. Ein wirklicher Unterschied zur 8 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera des X51 war eigentlich kaum feststellen. Wenn überhaupt, lag dieser dann bei der weniger auffälligen Unschärfe beim Hineinzoomen.

Vivo X60 Pro Ultraweitwinkel KameraVivo X60 Pro Ultraweit KameraVivo X60 Pro Ultraweitwinkel Hochformat

Portraitkamera

Portraits können beim Vivo X60 Pro mit der Haupt- und 2x-Portrait-Kamera gemacht werden. Die Hintergrundunschärfe lässt sich hierbei bereits vor dem Schnappschuss von ƒ/0.95 bis ƒ/16 einstellen, wobei das Foto bis ƒ/2.0 ein wenig unnatürlich wirkt.

Vivo X60 Pro Portrait

Der Bokeh-Effekt wirkt nun weniger unnatürlich als noch beim Vivo X51. Besonders die Randerkennung wurde verbessert, wodurch es nicht mehr so wirkt, als wäre hätte man eine Person nachträglich eingesetzt.

32 MP Selfie-Kamera

Die 32 MP Frontkamera des Vivo X60 Pro arbeitet mit einer Blende von ƒ/2.45 und sorgt für eine gute Farbgebung und scharfe Selfies. Auch die Detailtiefe ist wirklich gut und den Selfie-Nachtmodus hat Vivo beibehalten, wodurch die Fotos aufgehellt werden und über mehr Details verfügen.

Vivo X60 Pro Selfie

Vivo X60 Pro 5G kaufen

Funtouch OS 11

Bei dem Betriebssystem des Vivo X60 Pro handelt es sich um Funtouch OS 11, welches auf Android 11 basiert. Wie bereits unser Test zum Vorgänger zeigte, ist Funtouch OS ein zum Großteil pures Android Betriebssystem. Ein App-Drawer ist weiterhin Standard und das Google Feed erscheint auf typische Art und Weise beim nach links-swipen. Auch sämtliche bekannten Schnelleinstellungen sind Android-typisch mit an Bord.

Funtouch OS 11 Übersicht

Ein paar eigene nicht deinstallierbare Apps gibt es allerdings auch beim X60 Pro wieder. Erneut sind es der iManager für das Systemmanagement, die Kompass-App und mit der Vivo.com-Verknüpfung hat man auch noch seinen eigenen Shop integriert. Doch das ist dieses Mal leider nicht alles. Hatten wir beim Vivo X51 noch hervorgehoben und gelobt, dass Vivo auf sonstige Bloatware verzichtet hatte, hat man beim Vivo X60 Pro auf einmal wieder ein paar unnötige Apps vorinstalliert. Dazu zählen Booking.com, Netflix und TikTok. Klar, damit sind es schon weniger als bei so manch anderen Geräten und man kann die Apps auch wieder deinstallieren, dennoch hinterlässt dies für uns bei solch einem Preis einen faden Beigeschmack.

Funtouch OS 11 Bloatware

In puncto Updates versichert Vivo erneut 3 Jahre lang Updates für Funtouch OS und ebenso lange Sicherheitsupdates von Google. Stand August 2021 ist das aktuellste Sicherheitsupdate vom 1. Juli 2021 und und letzte Google Play-Systemupdate vom 1. Juni 2021.

Anschlüsse & Verbindungen

Wie es der Geräte-Name bereits verrät, unterstützt das Smartphone 5G mit den für Deutschland dabei wichtigen Bändern n1 und n78. Generell sind auch alle relevanten LTE-Frequenzen für die D-A-CH-Region vorhanden. Dazu kommen dann allerhand Verbindungsstandards wie NFC für die Nutzung von Google Pay und USB-C für die Datenübertragung und das Laden des Gerätes. Auch WLAN ac und die für eine Positionsbestimmung benötigten Systeme GPS/BDS/GLONASS/Galileo werden beim Vivo X60 Pro unterstützt.

Vivo X60 Pro Dual-SIM-Karten-Slot

Erneut positioniert Vivo den Dual-SIM-Slot, welcher Platz für zwei Nano-SIM-Karten bietet, an der Unterseite links neben dem USB-C-Anschluss. Auf der rechten Unterseite befindet sich, wie bereits weiter oben im Text erwähnt, der einzige Lautsprecher des Gerätes. Allgemein erreicht der Mono-Lautsprecher eine durchaus hohe Lautstärke, allerdings befindet es sich vom Klang eher im Durchschnitt. Demnach raten wir eher wieder zu der Variante, Videos mit Bluetooth- oder kabelgebundenen Kopfhörern zu schauen. Vivo hat beim X60 Pro übrigens auch wieder einen USB-C-auf-3,5mm-Klinke-Adapter und ein paar kabelgebundene In-Ears mit in den Lieferumfang gepackt.

Vivo X60 Pro: Flagship Niveau?

Mit dem Vivo X51 5G konnte der Hersteller erstmalig global beweisen, wie viel Potenzial in der Marke Vivo vorhanden ist. Das Vivo X60 Pro schließt da an, man traut sich aber wieder nicht ein „richtiges“ Flagship zu positionieren, da fehlt einfach der entsprechende Prozessor. Nichtsdestotrotz ist das X60 Pro spannend: Schönes Design, eine innovative Kamera, ein fast cleanes Betriebssystem und genügend Power sorgen für einen gewissen „Geheimtipp-Status“.

Wie auch beim Vorgänger liegt die unverbindliche Preisempfehlung allerdings bei 799€!

Damit muss es mit dem Xiaomi Mi 11 konkurrieren und das ist wirklich schwer, zumal Vivo in Deutschland noch nicht das selbe „Standing“ besitzt wie Xiaomi. Hinzu kommt natürlich der schwächere Prozessor, der kleinere Akku, die fehlenden Ladeoptionen und vor allem die fehlenden Stereo-Speaker. Als beinahe einziger Punkt für das Vivo X60 Pro spricht dann in diesem Vergleich mit dem Mi 11, dann die durchaus starke Kamera.

Würdet ihr dem Vivo X60 Pro bei der Konkurrenz in diesem Preissegment also eine Chance geben?

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Profilbild von Lars

Lars

Die Welt der Smartphones hat es mir seit Jahren nun schon angetan und mit dem Bekanntwerden von Marken wie Xiaomi & Co habe ich den Weg hierher gefunden!

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Kommentare (45)

  • Profilbild von Neelix1974
    # 01.01.21 um 17:15

    Neelix1974

    Ich kenne Vivo von der Bedienung nicht, aber das Pro Kamera Setup klingt sehr vielversprechend. Wird leider außerhalb meiner finanziellen Grenzen für Handys liegen.

    • Profilbild von Gast
      # 03.01.21 um 00:53

      Anonymous

      Die Preise werden vermutlich denen nahekommen, die das Mi 10T/ Pro im Anfang generiert hat. Die Ausstattung hingegen ist besser, denn hier wird im Pro-Modell z.B. eine Zoom-Kamera mit angeboten und ein sehr guter Bildschirm. Vivo, One Plus, realme und Oppo teilen sich ja den gleichen Baukasten. Ich nutze aktuell das Oppo Reno 5G mit 10-fach Hybrid-Zoom (ebenfalls Persikop, allerdings 13 MPix), und die Kamera ist gegenüber meinem Vorgänger Mi Note 10 Pro deutlich besser. Sie nutzt für den Zoom alle Sensoren und kann mit einem sensiblen stufenlosem optischen (plus Hybrid ab 5-fach) Zoom auch in Videos punkten, eine Ausnahme auf dem Markt. Der 108 MPix-Sensor des Note 10 machte nur bei allerbesten Lichtbedingungen Sinn, das Bokeh ist viel zu hart und die Randschärfe schlecht. Ebenso wird es beim Mi 10T Pro sein, deshalb ist ein guter 48 MPix-Haupt-Sensor die bessere Wahl.

      Vivo könnte mit solchen Geräten hier durchaus Xiaomi, Samsung und vor allem Huawei Kunden ablocken. Seit dem Bann von Huawei ist für viele Kunden die Markentreue nicht mehr so ausgeprägt. Samsung leistet seinen Beitrag dazu, indem es die Materialqualität senkt und ein merkwürdiges Kameradesign einführt, welches sich kantig anfühlt und nur das hochpreisige Spitzenmodell mit Topp-Sensoren ausstattet. Die Kamera ist heutzutage eines der wichtigsten Merkmale des Smartphones geworden, früher war sie nur ein Beipack mit untergeordneter Bedeutung. Und die Optik der Kamera hat sich Xiaomi bei Vivo abgeschaut, denn das Vivo war vor dem Mi10T mit dem Gimbal-Phone auf dem Markt. Die Qualität spricht für Vivo.

  • Profilbild von __geloeschter_nutzer__
    # 01.01.21 um 17:20

    __geloeschter_nutzer__

    Klingt gut bis auf den Exinos Prozessor

  • Profilbild von ManuelM
    # 01.01.21 um 17:29

    ManuelM

     "… auch nur mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher… "

    Ja, echt schrecklich!

    • Profilbild von bibo007
      # 01.01.21 um 19:51

      bibo007

      War vermutlich nicht auf die Menge des Speichers bezogen, eher auf die eingeschränkte Auswahl 😉

  • Profilbild von Rek Lama
    # 01.01.21 um 18:09

    Rek Lama

    Was ist mit optischem Zoom? Da würde Gimbal einen Sinn machen. Der Prozessor… naja. Wie sieht es denn mit Updates aus? Was soll das kosten? Es muss ein extremer Kampfpreis sein, damit es eine Chance bekommt.

    • Profilbild von Senf
      # 19.05.21 um 11:53

      Senf

      Also auf Kunden, die von mir einen "extremen Kampfpreis" erwarten, könnte ich als Hersteller gut verzichten. Kampfpreise versauen das Geschäft auf allen Seiten. Wer Kampfpreise machen muss, der muss an allen Ecken und Kanten sparen, von dem ist nichts gutes mehr zu erwarten. Günstig soll es sein, klar, die Gewinnspanne fair, niemand darf mit hohen Preisen für billiges Gerümpel ein Vermögen machen wollen, aber das ist dann kein Kampfpreis. Insofern muss man auch mal Kompromisse in Kauf nehmen. Der zweitbeste Prozessor ist immer noch besser als alle Generationen davor und hat in der Regel ein besseres Preis-Leistungsverhältnis, als der beste (neuste) Prozessor. Wer den neuesten haben muss, muss auch bereit sein das Geld dafür zu bezahlen. Ich kann mich entscheiden, ob ich als Hersteller lieber das obere Segment abdecken möchte, wenige Kunden, dafür jene, die jeden Preis bereit sind zu zahlen, dann verbaue ich immer nur das neuste und beste oder ich bediene das Massensegment, dann eben alles ein wenig günstiger oder man hat Modelle für beide Zielgruppen im Angebot – auch gut. Aber Kampfpreise, die sehe ich in beiden Fällen nicht und auch keinen Grund gegen das eine oder andere Vorgehen zu wettern. Ich kann doch selbst bestimmen, zu welcher Zielgruppe ich gehöre und da muss ich als Massenmodellkäufer weder neidvoll auf die Angeber blicken, die immer das neueste haben müssen und andersherum auch als High-End-Fan nicht herablassend auf die Looser, die immer nur den Billigkram kaufen können. Dann brauche ich auch nicht den High-End-zu-Massenmarkt-Kampfpreis.

  • Profilbild von Joyce
    # 01.01.21 um 21:50

    Joyce

    Kampfpreis wäre 899€ fürs Pro.
    Aber definitiv DXO und dkamera abwarten. Natürlich nur wenn die Geräte CE-konforn sind. Ansonsten lass ma das Teil da wo es herkommt

  • Profilbild von Chinafreak
    # 01.01.21 um 23:05

    Chinafreak

    Boah, das könnte mein P40 Pro ersetzen.

    • Profilbild von Chinafreak
      # 01.01.21 um 23:06

      Chinafreak

      Oder ich warte doch auf das P50. 😉

    • Profilbild von Shananigan
      # 02.01.21 um 03:54

      Shananigan

      Wäre das nicht relativ sinnlos? 😉 Das P40 Pro ist doch noch up to date.

      • Profilbild von Chinafreak
        # 02.01.21 um 08:10

        Chinafreak

        Was mich total stört, ist die 5x Periskopkamera. Die ist zwar relativ gut, aber nur diese Kamera ist wiederum nicht so gut. Bei dem hier gibt es noch eine 2x Portraitkamera. Außerdem hat das hier F1.4. Also wesentlich lichtstärker und verschwomenerer Hintergrund. Den Gimbal könnte ich auch gut gebrauchen, da ich gerne filme. Klar muss ich das erstmal testen, aber eine Alternative wäre es. Besonders, weil ich gerne Portraits fotografiere.

        • Profilbild von TLStern 1234
          # 19.05.21 um 10:52

          TLStern 1234

          Dann hol dir doch eine richtige Kamera

  • Profilbild von sven
    # 02.01.21 um 02:16

    sven

    Was ist eine Periskopkamera, und wieso hat niemand in der Marketingabteilung vorher nachgelesen was ein Periskop ist?

    • Profilbild von GiDF
      # 02.01.21 um 10:53

      GiDF

      Naja, ich denke weil der Sensor der Kamera sich nicht direkt unter der Linse befindet und das Licht durch Spiegel bis zum Sensor weiter rechts vom objektiv weitergeleitet wird, handelt es sich um eine Periskopkamera…

      • Profilbild von Gast
        # 02.01.21 um 16:17

        Anonymous

        @GiDF: Naja, ich denke weil der Sensor der Kamera sich nicht direkt unter der Linse befindet und das Licht durch Spiegel bis zum Sensor weiter rechts vom objektiv weitergeleitet wird, handelt es sich um eine Periskopkamera…

        Jo. Das Objektiv ist Periskop-artig geformt. Deshalb hat sich der Marketingbegriff Periskopkamera eingebürgert

  • Profilbild von Deine Mudda
    # 02.01.21 um 10:37

    Deine Mudda

    Der Artikel widerspricht sich an einer Stelle:
    In der Tabelle steht WLAN ac, im Text aber, dass es den neuesten WLAN-Standard an Bord hat. Der ist meines Wissens aber WLAN ax

  • Profilbild von Andreas Zimmermann
    # 02.01.21 um 10:53

    Andreas Zimmermann

    Wenn Vivo es tatsaechlich geschafft hat, hier kameratechnisch was Gutes zu zaubern, dann wuerde ich dem Teil definitiv eine Chance geben.Muesste dann fuer mich nicht mal das Pro sein. Werde gespannt die ersten Test verfolgen.

  • Profilbild von Ingolf
    # 02.01.21 um 10:57

    Ingolf

    Also bei AliExpress gibt's die für 94 bis 120€. Da muss irgendwo ein Haken sein. Für das was geboten wird und so günstig.

    • Profilbild von Haster
      # 02.01.21 um 18:01

      Haster

      Preis gilt für ein X60. Es steht nirgendwo etwas von einem Vivo. Du bekommst also irgend ein Billighandy.

    • Profilbild von Nightlife
      # 19.05.21 um 09:37

      Nightlife

      😂🤦‍♀️

    • Profilbild von Senf
      # 19.05.21 um 17:50

      Senf

      Diese Fakes sind ja bisher leicht zu erkennen: Kein gerundetes Display, kein Punch-Hole und ein ZEICC Varlo-Tossar Objektiv

  • Profilbild von petunia
    # 02.01.21 um 18:14

    petunia

    Also das mit der Kamera klingt doch ganz knorke. Schön große Blende, damit man auch im Dunkeln sieht und Gimbal-Bildstabilisierung, was für bessere Video-Bildstabilisierung – vor allem im Dunkeln – und für weniger verwackelte Bilder sorgt. Na ja. Die restlichen Kameras scheinen nicht die besten zu sein, aber als Schönwetterkameras würden die schon ihre Anwendung finden. 5nm-Chip klingt auch gut – auch wenn es Exynos ist. Am Pro-Modell wär ich interessiert. Ich hoffe mal, dass das Teil mit der Zeit günstiger wird.

  • Profilbild von xxxxx
    # 02.01.21 um 22:39

    xxxxx

    Die Pro Variante ist beim Ali, um die Ecke, für unter 600 Euronen zu haben. Ist aber sicherlich keine globale Version!

  • Profilbild von Hartmut Weber
    # 14.01.21 um 20:47

    Hartmut Weber

    Hallo liebes Team,

    auf der Tradingshenzen Seite war zu lesen, dass das Vivo x60 Pro mit 12/256 GB für 617 Euro zu haben ist.
    Es hat auch bereits eine Multiglobal Version mit vorinstalliertem Playstore an Bord. Gibt es ein Risiko, es hier zu bestellen?

    LG Hartmut

    Kommentarbild von Hartmut Weber
    • Profilbild von NIkolaus
      # 29.01.21 um 17:11

      NIkolaus

      @Hartmut: Hallo liebes Team,

      auf der Tradingshenzen Seite war zu lesen, dass das Vivo x60 Pro mit 12/256 GB für 617 Euro zu haben ist.
      Es hat auch bereits eine Multiglobal Version mit vorinstalliertem Playstore an Bord. Gibt es ein Risiko, es hier zu bestellen?

      LG Hartmut

      Hi, hast du bestellt? Das Telefon reizt mich auch sehr!

    • Profilbild von Kunde
      # 19.05.21 um 08:00

      Kunde

      Moin, bei dem Gerät handelt es sich um die chinesische Version. die hat zwar die deutsche Sprache aber extrem viel Bloadware welche sich aber entfernen lässt. Das Gerät hat außerdem ein anderes Betriebssystem welches stark auf den asiatischen Markt angepasst ist. Es sind außerdem ein paar Änderungen per ADB vorzunehmen, damit es wirklich rund läuft (ganz easy). Ich selbst habe das Pro Plus aus China und habe den Kauf nicht bereut.

      • Profilbild von Stefan Osterwald
        # 23.05.21 um 18:52

        Stefan Osterwald

        Hey, ich möchte mir auch gern das plus holen, da es wohl nicht als global nach Deutschland kommt.
        Hast du es hinbekommen, dass die Push Benachrichtigungen auch im AOD erscheinen? Und kann ein Launcher (z. B. Nova) als Standartlauncher festgelegt werden?

        Wenn das möglich ist, hole ich mir die pro plus Version.

  • Profilbild von El-Duderinho
    # 19.05.21 um 08:41

    El-Duderinho

    Nach dem iPhone 12 Mini das dünnste 5G Smartphone auf dem Markt? Ist das Xiaomi Mi 11 Lite 5G nicht dünner wesentlich dünner?

  • Profilbild von Fabian K.
    # 19.05.21 um 08:48

    Fabian K.

    Glaubt ihr, dass das x60 pro plus auch zu uns kommt?

    • Profilbild von Thorben
      # 20.05.21 um 10:41

      Thorben CG-Team

      @Fabian K.: Ich hoffe es, glaube allerdings ehrlich gesagt nicht. Denke die bleiben erstmla bei der Strategie. Das X60 Pro Plus müssten die wohl über 1.000€ ansetzen, da wirds schwer mit den etablierten HErstellern

  • Profilbild von Nightlife
    # 19.05.21 um 09:36

    Nightlife

    Ja, das Mi 11 Lite 5G haben die wohl vergessen. Nichts desto trotz ein interessantes Smartphone.

  • Profilbild von petunia
    # 20.05.21 um 02:52

    petunia

    sehr interessantes Gerät in meinen Augen. Ich find allerdings 799 für ein Gerät, das praktisch ein halbes Jahr bereits alt ist, sehr schwierig. auch schade ist, dass man anders wie bei der China-Version auf die Periskopkamera verzichtet. lieber hätte man auf ein abgerundetes Display verzichten sollen 😉
    Alles in allem, bin ich nicht bereit mehr als 500 Euro auf den Tisch zu legen

    • Profilbild von Thorben
      # 20.05.21 um 10:40

      Thorben CG-Team

      @petunia: Das ist halt immer so das Ding. Für "uns" ist das Gerät ein halbes Jahr alt, der Käufer vor Ort im MediaMarkt/Saturn sieht das ja aber nicht. Der Preis ist aber gerade für ein neues Unternehmen recht hoch angesiedelt, bei OPPO ja ähnlich, auf der anderen Seite legt man hier mal besonders viel Wert auf die Kamera ohne andere Bereiche zu vernachlässigen. Der Vorgänger war eigentlich auch ein gutes Gerät.

      • Profilbild von Chris 1893
        # 20.08.21 um 22:27

        Chris 1893

        das Klientel, das du ansprichst, gibt es nicht. für den typischen Media Markt Kunde gibt's Samsung, Apple und mit Abstrichen Huawei und Xiaomi. vivo kennt da niemand und ist automatisch abgestempelt. hat keinen Wert. Von daher ist das Handy in Deutschland eindeutig überflüssig und wird dermaßen floppen. Da kann aber das Phone nichts sondern die Distributionspolitik von Vivo.

  • Profilbild von sakadragon
    # 22.05.21 um 14:20

    sakadragon

    Hat scheinbar das selbe Display wie da xiaomi mi 11

  • Profilbild von Moepper
    # 03.06.21 um 10:07

    Moepper

    Dünnes Handy und nur ein 4200 mAh Akku ? Passt überhaupt nicht !

    • Profilbild von Mike
      # 04.06.21 um 09:16

      Mike

      @Moepper: Dünnes Handy und nur ein 4200 mAh Akku ? Passt überhaupt nicht !

      Lieber ein dickes Handy und dicker Akku?

      Also ich laufe lieber mit einem leichten Gerät herum und lade es schnell wieder auf. Ich werde zeitnah von meinem Xiaomi zu vivo wechseln. Der Gimbal reizt mich schon sehr!

  • Profilbild von Stefan 1971
    # 20.08.21 um 19:07

    Stefan 1971

    Keine Chance am Markt. Für 200 bis 300 Euro eventuell….

  • Profilbild von Durchseher
    # 20.08.21 um 19:29

    Durchseher

    Verrückt, viel zu teuer für'n Handy! 😲😭 Sollen sie's selbst behalten! 🤣

  • Profilbild von Micha PdM
    # 20.08.21 um 23:42

    Micha PdM

    Hallo. Gimbal Kamera Top…dann aber bitte mit Amoled Display mit Frontkamera unterm Display… mind. 5000mAh Akku …Flagship Prozessor (natürlich auch dem entsprechend Arbeitspeicher und Speicherplatz) und dann noch wasserdicht und wir haben ein Smartphone…hoffe des es Mal ein Hersteller hinbekommt…🙈👍🏼 Grüße…

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