Test

Xiaomi Mi TV Stick f√ľr 26,99‚ā¨ aus DE | Vergleich mit Fire TV Stick

Den Xiaomi Mi TV Stick gibt es aktuell zu einem sehr guten Preis bei Gshopper f√ľr 26,99‚ā¨ (Gutschein: 4712D0F117). Durch den Versand aus einem DE-Lager ist der Stick innerhalb weniger Tage bei euch.

Mit der lang ersehnten Vorstellung des Mi TV Sticks im Rahmen des „Xiaomi Ecosystem Product Launch 2020“ hat Xiaomi den Hauptkonkurrenten zum Amazon Fire TV Stick geliefert. Die Entt√§uschung war dann erstmal gro√ü: Kein 4K, nur 1 GB Ram. Preislich und leistungstechnisch liegt er damit auf Augenh√∂he mit dem Marktf√ľhrer. Daf√ľr haben sich die Chinesen bei der Nutzerfreundlichkeit reingeh√§ngt und trumpfen mit Android TV 9 auf. H√§lt der Stick was er verspricht?

Xiaomi Mi TV Stick

BetriebssystemAndroid TV 9Fire OS
SprachassistentGoogle AssistantAlexa
CPUARM Quad Core Cortex A53MediaTek Quad-Core ARM
GPUMali GPU 450Mali GPU 450
Arbeitsspeicher1 GB1 GB
Flashspeicher8 GB8GB
WLAN802.11a/b/g/n/ac 2,4 / 5 Ghz802.11a/b/g/n/ac 2,4 / 5 Ghz
Bluetooth4.24.1
AnschlussmöglichkeitenHDMI, Micro-USB (Stromversorgung am Fernseher-USB möglich)HDMI, Micro-USB (Stromversorgung am Fernseher-USB möglich)
Sound- und Videounterst√ľtzungDolby Audio, DTS Surround, AACDolby Audio, AAC
Abmessungen92,4 mm x 30,2 mm x 15,2 mm95 mm x 31 mm x 13 mm
Gewicht26,5 g32g

Xiaomi Mi TV Stick vs. Amazon Fire TV Stick

„Normale“ Fernseher in SmartTVs verwandeln. Das leisten TV-Sticks, Dongles oder Boxen. In der Summe ist das oft g√ľnstiger, als ein Ger√§t zu kaufen, was alles direkt vereint. Xiaomi ist in dieser Hinsicht kein Neuling mehr: Nach der Xiaomi Mi 4K TV-Box erschien zuletzt der sehr √ľberzeugende Nachfolger in Form der Mi Box S. Was bis jetzt fehlte war ein TV Stick. Der wurde dann am 15. Juli im Rahmen des Xiaomi Ecosystem Product Launch 2020 vorgestellt. Ersteindruck war dann aber erstmal „M√§h“: Warum sollte ich vom Fire TV Stick auf den Mi TV umsteigen? Auf dem Papier tun sich n√§mlich nur marginale Unterschiede auf. Also: Zeit das Teil unter die Lupe zu nehmen.

Mi TV Stick Vergleich

Lieferumfang und Design

Im knalligen Orange, wie man es schon vom Karton der Mi Box S kennt, kommt der Mi TV Stick an. Das Verpackungsdesign erinnert da erstmal stark an die namhafte Konkurrenz. Da das Orange aber durchaus im Xiaomi-Universum etabliert ist, unterstelle ich hier Zufall. In der Box befindet sich neben dem Stick, einem 80 cm Micro-USB Kabel, sowie einem europ√§ischen Netztstecker und der Fernbedienung noch drei Flyer mit Produktinformationen, „terms and policies“ und Installationshandbuch.

Mi TV Stick Lieferumfang mit Zubehoer

Der Stick selbst ist 9,2 cm lang, 3 cm breit und 1,5 cm hoch und damit etwas kleiner und auch ein paar Gramm leichter als die Konkurrenz. Man hat sich wie schon Amazon f√ľr einen unspektakul√§ren Mix aus mattem und gl√§nzendem Schwarz entschieden. Das Mi Logo ist auf der matten H√§lfte gl√§nzend hervorgehoben.

Mi TV Stick HDMI

Seitlich befindet sich die Micro-USB Schnittstelle, die √ľber das Kabel auch an dem USB Eingang am Fernseher angeschlossen werden kann. Das spart den langen Weg zur Steckdose oder zum Verl√§ngerungskabel. Der Hersteller empfiehlt zwar die Stromversorgung √ľber das mitgelieferte Netzteil, aber bei mir lief auch √ľber den USB Output vom Fernseher ohne Probleme. Die Schnittstelle ist weit hinten angebracht, damit die anderen HDMI Eing√§nge nicht versperrt werden. Sowohl Mi TV Stick, als auch der Fire TV Stick sind allerdings so breit, dass sie leider an einigen TV-Modellen den zweiten Eingang blockieren.
Der HDMI Stecker am Stick ist leider gerade mal 6 mm lang (FireTV: 8mm).¬† Vereinzelt kann es also sein, dass man ihn ohne Verl√§ngerungsadapter nicht richtig anschlie√üen kann. Der liegt aber nicht bei, wie es beim Fire TV Stick der Fall ist. Gleiches trifft √ľbrigens auf die zwei AAA Batterien f√ľr die Fernbedienung zu.

Mi TV Stick Prime Video Taste

Apropos Fernbedienung: Die gleicht der Fernbedienung der Mi TV Box S. Lediglich der Live-Button neben dem Netflix Button wurde durch den Prime TV Button ersetzt. Statt des bunten Google-Mikros ist oben jetzt das Logo des Google-Assistant abgedruckt. Mit dem soll nicht nur der Sprachassistent, sondern auch euer Smart-Home gesteuert werden.

Mi TV Stick Fernbedienung Tasten

Im direkten Vergleich f√ľhlt sich aber die Fernbedienung vom FireTV Stick ein wenig wertiger an. Einerseits, weil es im Innenleben des Xiaomi-Modells scheinbar etwas Spielraum gibt und sie klappert, wenn man sie auf die Handfl√§che haut, andererseits aber auch, weil man auf Plastik statt Gummikn√∂pfe gesetzt hat. Gro√ües Plus allerdings: Das Batteriefach l√§sst sich nicht aus Versehen √∂ffnen, wie es bei vielen klassischen TV Fernbedienungen mal passiert oder auch beim Amazon Modell.

Technische Daten des Mi TV Sticks

Wie schon erw√§hnt, geben die Specs des Xiaomi Sticks keinen Anlass zum Feiern. Der Bluetooth Standard ist 4.2 und ist zwar einen Ticken zeitgem√§√üer als die Konkurrenz, man selbst hat die 2014 erstmals verbaute Technologie aber auch schon vorher in der Mi Box S verwendet. Wir h√§tten uns im Jahre 2020 jedenfalls Bluetooth 5 gew√ľnscht. Aus der Box wurden auch eine Mali 450 GPU und auch die ARM Quad Core Cortex A53 CPU √ľbernommen. Mit 1 GB Arbeitsspeicher und 8 GB Flashspeicher ist man aber leider schw√§cher bedient. Da direkt bei der Einrichtung einige Apps runtergeladen werden (kein Muss, aber ohne Netflix etc. ist ja auch doof) und ein 650 MB Softwareupdate ansteht, waren bei mir noch 5,1 GB frei bevor ich mir √ľberhaupt eine weitere App aus dem Play Store runtergeladen hatte. Die wichtigen B√§nder deckt der Stick mit WLAN 802.11a/b/g/n/ac 2,4 / 5 GHz alle ab.

Einrichtung mit Android TV

Die Startanimation von Android 9 sieht gut aus und dauert nicht zu lange. Man kann dann direkt aus 53 Sprachen wählen und die Anweisungen der Google-Schnelleinrichtung erscheinen.
Hier tritt leider das erste Problemchen auf: Folgt man den Anweisungen, so landet man fr√ľher oder eher sp√§ter mit dem Smartphone auf einer Liste, auf der man den Mi TV Stick als Ger√§t hinzuf√ľgen soll. Bis jetzt fehlt er aber unter der angegebenen Bezeichnung auf dieser Liste.

Mi TV Stick Android TV

Die Schnelleinrichtung musste ich also √ľberspringen und das WLAN Passwort √ľber die Fernbedienung eingeben. Im Anschluss lie√ü sich dann aber doch ganz einfach eine Verbindung mit dem Smartphone herstellen, was die Bedienung von da an sehr vereinfacht hat. Die Google-Account Daten und Einstellungen werden direkt √ľbernommen. Zum Einstieg darf man direkt mal ein frisches Softwareupdate von 654 MB machen. Das soll Bluetooth, Perfomance und die Player Fluency verbessern. Nach einem Neustart und der Installation des Updates und einiger Vorgeschlagener Apps, betr√§gt der freie Speicherplatz noch 5,1 GB.

Mi TV Stick Appsteuerung

Die Bedienung √ľbers Smartphone l√§sst sich ebenfalls super schnell einrichten. Einfach die Android TV-App aufs Smartphone laden, mit dem gleichen WLAN verbinden und den Code auf dem Bildschirm eingeben. Neben dem klassischen Steuerkreuz habt ihr dort auch die M√∂glichkeit, √ľber ein Touchpad durch Android TV zu navigieren. Das ist meiner Meinung nach auch die angenehmste Bedienung.

Einstellungsmöglichkeiten

Dank der Nutzeroberfäche von Android TV ist das Zurechtfinden in den Einstellungen beim Mi TV Stick sehr intuitiv. Wer Android auf dem Smartphone nutzt, wird einiges wiedererkennen.
Infos zur Software- und Kernelversion, Buildnummer, dem Stand der Sicherheitsupdates, etc. lassen sich auf einen Blick abrufen. Auch das ber√ľhmte Easter Egg mit spamen der Android Version √∂ffnet den „Pie-Screen“. Die Entwickleroptionen sind √ľber das 7-malige dr√ľcken der Buildnummer freizuschalten. Ich hab da beim Testen den Stick vielleicht 1-2 mal zerschossen, aber nach den Neustarts war wieder alles in Ordnung – am Besten davon die Finger lassen, wenn man nicht wei√ü, was man tut.

Mi TV Stick Einstellungen

Datum und Uhrzeit, Sprache, Tastatur (neben Gboard sind weitere Tastaturen im PlayStore installierbar) lassen sich alle wie gewohnt konfigurieren. Interessant sind die Displayeinstellungen. Die Aufl√∂sung l√§sst sich bis auf 1080p mit 60hz schrauben, nach unten dann in Stufen bis 480p damit auch Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern Inhalte streamen k√∂nnen. Bei den Color Space Settings, also den Farbraumeinstellungen (leider sind einige Punkte im Betriebssystem nicht √ľbersetzt), habt ihr neben RGB auch die Einstellungm√∂glichkeiten von YCbCR422 und 444. Der Punkt Farbtiefe ist zwar angelegt, aber leider gibt es noch keine Auswahlm√∂glichkeiten – vielleicht ist da ja bald ein Update zu erwarten.

Mi TV Stick Zoom In

Auch die Bildschirmposition lässt sich zum Teil personalisieren. Zwischen 80% und 100% Zoom kann man hier das Bild anpassen.

HDMI CEC ist zwar auch mit am Start und erlaubt die Bedienung des TV Sticks mit eurer normalen Fernbedienung, aber aufgrund der speziellen Tasten (Netflix, Amazon-Prime, Google-Assitant) verliert man an Funktionalität, wenn man ausschließlich auf die alte Fernbedienung setzt. Andersherum synchronisiert sich leider auch nicht die Lautstärkeregelung, weshalb es auch nicht in Frage kommt, nur noch die Mi TV Fernbedienung zu nutzen. Als ich jetzt nochmal ein paar Tage den Fire TV genutzt habe, landete die TV-Fernbedienung dagegen in der Ecke und ich habe sie seitdem nicht vermisst. Wir hoffen da auf Nachbesserung im nächsten Update.

Mi TV Stick Fernbedienung

Bei den Audioeinstellungen lassen sich mit einem Klick direkt die Systemt√∂ne ausschalten. Wer auf die Quellencodierung von DTS oder Dolby Digital verzichten m√∂chte, kann auch PCM, also das „rohe“ vom AD-Umsetzer generierte Signal, aktivieren und hat damit dann die h√∂chstm√∂gliche Audioqualit√§t. Ansonsten kann man Automatisch und in der Option Manuell Dolby Digital, Dolby Digital Plus, DTS und AAC anw√§hlen. Man kann zusammenfassen: Die Soundeinstellungen sind umfangreich personalisierbar und die Kompatibilit√§t ist hoch.

Mi TV Stick Appeinstellungen

Beim Speicher gibt es eine gute √úbersicht √ľber die installierten Apps, die Daten im Cache, Downloads etc. wie man es halt auch vom Smartphone kennt.
Einstellungen zum Startbildschirm, Google Assistant, Bildschirmschoner, Standortberechtigungen, Sicherheit, Bedienungshilfen und dem Werksreset komplettieren die Möglichkeiten.

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Apps: Netflix, Amazon – was kann der Mi TV Stick noch?

Android 9 auf dem Mi TV Stick kommt mit Google Play Store. Das klingt erstmal unspektakul√§r, ist f√ľr mich aber der absolute Trumpf gegen√ľber dem Amazon Fire TV Stick. Neben den Dauerbrennern Netflix und Prime Video, die jeweils eine eigene Taste spendiert bekommen haben, sind viele bekannte Services mit am Start: Disney+, Youtube, Twitch, Spotify, Deezer, Tidal, die Mediatheken der √∂ffentlich Rechtlichen, die Apps der Sat.1 Gruppe, TV Now, 1&1 TV, DAZN, WELT TV¬†und viele mehr. Dazu kommen dann Apps, die man eher nicht auf dem Fernseher erwartet. Ich habe mir zum Beispiel direkt mal Lieferando runtergeladen und auf dem Fernseher gef√§llt mir die App dank der √úbersichtlichkeit sogar besser als die mobile Version.

Mi TV Stick Google Play Store

Im Gegensatz zum Fire TV Stick, wo man KODI¬†√ľber Umwege herunterladen muss, steht die offene und plattform√ľbergreifende Mediaplayer-Software beim Mi TV Stick¬†unkompliziert √ľber den PlayStore zum Download zur Verf√ľgung. Auch spieletechnisch ist der PlayStore von Android TV gut aufgestellt: Asphalt 8, CrossyRoad, Pacman … es gibt unz√§hlbar viele Spiele f√ľr Gelegenheitsspieler.

Mi TV Stick Play Store Apps

Sogar Rollenspiele wie FinalFantasy oder Star Wars KOTOR k√∂nnt ihr euch herunterladen. F√ľr die meisten Spiele braucht ihr allerdings ein passendes Gamepad. Die sind auf Amazon zwar schon ab 20‚ā¨ zu haben, aber es sei gesagt, dass die Spieleperfomance schon bei kleineren Spielen mittelm√§√üig ist. Wer wirklich zocken will, muss sich daf√ľr bestimmt keinen Mi TV Stick anschaffen.

Was funktioniert – was nicht?

Fangen wir mit ein paar kleinen Mankos an: Der normalerweise superschnelle Wechsel zwischen Apps √ľbers Appmen√ľ oder √ľber die Netflix/Prime Video-Taste verlangsamt sich um ein vielfaches, wenn man den Stick beispielsweise durchs streamen fordert. Das liegt daran, dass Apps in der Regel nicht mehr im Hintergrund weiterlaufen, wenn die begrenzte Rechenpower woanders gebraucht wird. Mit 2 GB RAM w√§re sicher noch ein reibungsloseres Nutzererlebnis drin gewesen.
Was extrem negativ aufgefallen ist, ist die W√§rmeentwicklung. Nach ca. 30 min Nutzung im Test (ohne streamen, zocken – nur Men√ľansicht und Wechsel zwischen Apps) ist der Stick schon unangenehm warm geworden. Leistungseinbr√ľche sind aber auch nach l√§ngerer Nutzung keine aufgetreten.

Mi TV Stick Youtube App

Ein wenig irritierend ist, dass die YouTube App und die Youtube Chromecast Steuerung nicht ein und dasselbe sind. Wenn man YouTube am Fernseher schon offen hat und dann √ľber die Castfunktion in YouTube am Smartphone die Verbindung zum TV Stick aufnimmt, √∂ffnet sich die Chromecast-Oberfl√§che. Videos lassen sich dann ausschlie√ülich √ľber das Smartphone ausw√§hlen und starten.

Mi TV Stick YouTube Chromecast

Es ist kein Webbrowser vorinstalliert und im PlayStore sind nur Drittanbierter Apps, die den Weg ins Internet frei machen, verf√ľgbar. √Ąrgerlich, weil normalerweise auch Google Chrome √ľber die Desktop-Ansicht am PC eine Installation auf anderen Ger√§ten, also auch Fernsehern zul√§sst. Beim Mi TV Stick ist dies aber ausdr√ľcklich nicht verf√ľgbar. Auch Firefox, wie er auf dem Fire TV Stick zu finden ist, sucht man im PlayStore vergeblich. Das ist auf dem Fernseher alles nicht so tragisch, denn auch bei gut optimierten TV Webbrowsern macht das surfen keinen Spa√ü mit ewigem navigieren √ľbers Steuerkreuz.

Mi TV Stick Chrome Play Store

Damit einher geht allerdings auch die Einbindung des Google Assistant. Zwar laufen einfache Befehle wie das aktuelle Wetter, spezifische Suchen oder das √Ėffnen von Apps, aber wenn ich mal beispielsweise Ego-surfe, also mich selbst googlen will, erhalte ich nur eine Sprachsuche mit meinem Namen nach YouTube Videos. Wirklich sinnvoll ist der Google Assistant also in Android 9 noch nicht eingebunden.

Mi TV Stick Google Assistant
Test, test, test…

So viel N√∂rgelei muss sein. Davon mal abgesehen hat mich aber auch einiges geflasht. Android TV ist verdammt intuitiv. Zumindest f√ľr mich als Android User. Langes Suchen nach Einstellungen Apps oder Anderem? Fehlanzeige! Viele Personalisierungsm√∂glichkeiten auf dem Homescreen beschleunigen die Nutzung und mit dem Netflix und Prime-Button sind die Mainstream Dienste abgedeckt – bei mir hat Xiaomi jedenfalls ins Schwarze getroffen.
Ein kleiner Vorteil gegen√ľber dem Fire TV Stick ist auch der Chromecast. Gerade bei der Einrichtung reichen 3 Klicks mit dem Smartphone und die App ist auf dem Endger√§t nutzbar. Bei Amazon muss man m√ľhsam Passw√∂rter und Nutzernamen √ľber die Tastatur eingeben. Ist das aber geschafft, gibt es nur noch marginale Bequemlichkeitsunterschiede.

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Zukunftsperspektiven Рist der Mi TV Stick bald der große Gewinner?

Mit dem vermeintlichen Aus f√ľr den Google Chromecast und der Vorstellung vom neuen „Sabrina“ wird Google wahrscheinlich Ende des Jahres in den Markt der TV Sticks einsteigen. Nach Xiaomi ist man dann dann zwar erst der zweite Anbieter, der Android TV hinter den Fernseher verfrachtet, allerdings wird man vermutlich auf eine neuere Version setzen und Sabrina direkt mit Android 11 auf den Markt bringen. Au√üerdem soll Sabrina mit 4K Unterst√ľtzung und auch sonst besseren Leistungswerten kommen. Preislich wird man also eher was in Richtung Amazon Fire TV Stick 4K liegen, wenn nicht dar√ľber. Falls das Update auf Android 11 auch f√ľr den Mi TV Stick kommt, w√§re Xiaomi mit Abstand der erste Anbieter in diesem Segment. Was auch daf√ľr spricht, dass Xiaomi etwas wei√ü, was wir nicht wissen, ist die nicht wirklich zeitgem√§√üe Hardware: Android 11 w√ľrde wohl die Anforderungen runterschrauben und die Probleme, die der Stick aktuell noch hat, m√∂glicherweise ausmerzen. Man darf also gespannt sein, was sich Ende 2020 auf dem Markt tut.

Mi TV Stick Netflix

Einschätzung: Einen klaren Gewinner gibt es nicht

Wie erwartet kann sich der Mi TV Stick nicht vom Fire TV Stick absetzen. Die Specs sind √§hnlich, Android TV ist allerdings ein wenig fordernder, deshalb l√§uft der Amazon Stick reibungsloser. Daf√ľr liefert das Betriebssystem mehr M√∂glichkeiten, leidet aber noch ein wenig an Kinderkrankheiten. In Zukunft darf man noch mehr Apps und Softwareupdates erwarten und sp√§testens mit dem Update auf Android 11 w√§re auch der Mi TV Stick mit Abstand das bessere Produkt. Zum jetzigen Zeitpunkt w√ľrde ich von einem Umstieg abraten. Wer aber noch keinen TV Stick hat oder mit dem Betriebssystem seines TVs unzufrieden ist, wird seinen Spa√ü am Mi TV Stick haben. Wenn ihr nicht auf 4K verzichten k√∂nnt, ist die Mi Box S eine starke Alternative. Was haltet ihr von Xiaomis TV Stick?

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Warum beeinflusst das in keinster Weise unser Testurteil?
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Henri

Wearables und Laut(!)sprecher liegen mir als Sportler sowieso am Herzen. Sonst bin ich aber auch begeistert von jedem China-Spaß, wenn er gut gemacht und praktisch ist.

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Kommentare (126)

  • Profilbild von Adoh76
    # 15.10.20 um 11:13

    Adoh76

    Also ich besitze den mi TV Stick jetzt seit 3 Wochen. Aber er bleibt bei prime Video √∂fters mal stehen was den Video genuss doch sehr tr√ľbt.

  • Profilbild von klaussdd
    # 16.10.20 um 11:37

    klaussdd

    Ich habe mir den Stick mal gekauft und bin nicht wirklich zufrieden mit Ihm.

    Beim Amazon Prime hängt er sich immer wieder mal auf bei längeren Filmen und er verliert sehr oft die Fernbediehnung, dass man sie wärend des Filmes verbinden muss.

    Keine Kaufempfehlung von mir

  • Profilbild von pittrich67
    # 11.12.20 um 09:56

    pittrich67

    Ich habe mir den f√ľr ‚ā¨28 bei eBay geholt…mit nem Code.
    F√ľr den Preis kann man nichts verkehrt machen… dachte ich.
    Im Vergleich zu meinen FireTV 4K Sticks eine total lahme Kr√ľcke!
    Das starten von Netflix und Co zwingt den Stick in die Knie.
    Auch der Google Stick ist sein Geld nicht wert…hatte ich auch schon. Ebenso der Magenta Stick…war total verbugt.
    Ich sage: im Moment geht bei reinen Streaming Sticks nichts am FireTV vorbei! Und den kann man auch ohne Prime nutzen ūüĎćūüŹľ

  • Profilbild von pittrich67
    # 11.12.20 um 10:00

    pittrich67

    P.S. ich habe sehr viele Xiaomi Gadgets. Auch ein Handy, mit dem ich gerade diesen Kommentar verfasse. Alles ist von ausgezeichneter Leistungsqualit√§t. Will sagen, der TV Stick ist das schlechteste was Xiaomi bis jetzt abgeliefert hat ūüėü

  • Profilbild von Norbert M√ľlller
    # 11.12.20 um 11:03

    Norbert M√ľlller

    Ich komme aus einem Dorf in Mecklenburg Vorpommern und habe einen nur einen FTTH Anschluss.

    • Profilbild von pittrich67
      # 11.12.20 um 11:12

      pittrich67

      Was bitteschön ist FTTH?

      • Profilbild von Senf
        # 13.01.21 um 14:46

        Senf

        Eigentlich ist das doch Glasfaser bis zum Router oder? Ich weiß nur nicht, was dann das "nur" heißen soll.

        • Profilbild von Senf
          # 13.01.21 um 14:56

          Senf

          Ach ne, doch nicht. Hinterm Verteiler ist Glasfaser, bis zum Hausanschluß Kupfer. Das ist bei uns auch so und ist auch nicht so schlimm finde ich. Kann man mit Streamen.

  • Profilbild von Markus M√ú
    # 11.12.20 um 19:47

    Markus M√ú

    Laeuft netflix und amazon somit auch in china …und oder benoetige ich hier noch nen vpn ?

  • Profilbild von bloodymark
    # 12.12.20 um 20:44

    bloodymark

    hallo k√∂nnte ihr einen ethernet Adapter f√ľr den mi tv stick empfehlen? w√ľrde der von Amazon laufen?

  • Profilbild von Martin
    # 13.01.21 um 14:44

    Martin

    Zur Einschätzung aus dem Artikel: Wenn man die Kommentare liest, dann gibt es ganz klar einen Gewinner und das ist dann wohl der aktuelle FireTV Stick.

  • Profilbild von canbiz
    # 13.01.21 um 15:14

    canbiz

    Also ich finde das Ding langsam.. hab den MiTV Stick jetzt meiner Mutter geschenkt & hab mir den neuen Chromecast geholt, der kostet zwar 50-60 ist aber um Längen besser und perfomanter.

  • Profilbild von _Andreas_
    # 14.01.21 um 07:38

    _Andreas_

    Habe einen alten FireTV und eine ältere MiBox.
    Wie bereits in den Kommentaren beschrieben ist der ForeTV etwas langsamer, was aber nicht als störend empfunden wurde
    Was wir beim FireTV nie hinbekommen haben war ein reibungsloses ScreenSharing/Miracast, um Fotos/Videos vom Smartphone zu √ľbertragen ( deutlich verz√∂gert/Videos unsybchron).
    Außerdem verwenden wir den FireTV an einem Beamer, und haben einen Bluetooth Speaker verbunden.
    Beim FireTV ist es nicht m√∂glich √ľber die Fernbedienung dir Lautst√§rke des Bluetooth speakers zu regeln.
    Leider liest man das in Verbindung des FireTVs mit Speaker/Kopfhörern sehr oft, und seitens Amazon gibt es keine Lösung.

    Beides funktionierte auf Anhieb mit der MiBox, und beim Einsatz mit dem Beamer ist das kompaktere Design ein Vorteil.
    Da aktuell mein FireTV weitere Probleme hat ( regelm√§√üige Reduktion der WLan Geschwindigkeit mit Reduktion der Bildqualit√§t + Grieseln im Bild, ist der MI TV Stick aktuell interessant f√ľr mich.

    Vor kurzem nutzten wir auch den FireTV in Verbindung mit dem Bluetooth Speaker als smarten Lautsprecher ( BSP. Spiele Kinderlieder ) was bei dem FireTV deutlich besser klappte als bei der MiBox. Die Alexa Skills sind im vieler Hinsicht einfach weiter. Bei Komplexeren Dingen hing es dann aber doch, weil auch bei ausgeschaltehaltetem Beamer eine Auswahl auf dem Bildschirm angeboten wird, und nicht alles akustisch geregelt werden kann…
    Von daher – beides sind gute/brauchbare Ger√§te, bei mir war das Ausschlaggebende die Lautst√§rkeregelung √ľber Bluetooth die f√ľr mich einen Mehrwert des MI TV Sticks darstellt.

  • Profilbild von Peter
    # 14.01.21 um 08:34

    Peter

    Hat jemand versucht die Stadia-App drauf zu installieren?

  • Profilbild von Gast
    # 14.01.21 um 09:06

    Anonymous

    Ich habe den MI TV-Stick damals gleich gekauft als er raus kam…

    die Bedienung ist gut, die Möglichkeiten sind viel größer als beim FireTV-Stick, meist läuft er auch relativ schnell und man kann problemlos weitere Apps installieren z.B. Kodi.

    Jetzt aber das große ABER:

    Das Wlan ist derma√üen schlecht, dass deswegen der Stick unnutzbar wird. 2,4Ghz funktioniert wie erwartet aber ist einfach zu langsam, selbst am 2. Standort wo er direkt 1,5 Meter vom Router entfernt ist. HD-Streaming h√§ngt, Netflix hat lange Warte-Zeiten bevor der Film startet und l√§dt zwischendurch wieder nach…
    also denkt man, nagut, der Stick kann ja 5Ghz, nehmen wir das… tja, erstmal hin bekommen, denn der Stick kann 5Ghz NUR auf einem bestimmten Kanal, auf den man seinen Router/Repeater erstmal fest einstellen muss, sonst wir das Netz gar nicht erst angezeigt. Dann verbindet er sich damit und laut Datenrate sieht auch alles besser aus, aber… Pustekuchen, genauso langsam Kodi-HD-Filme streamen (von einem NAS) ist ausgeschlossen, aber weiterhin h√§ngen auch Netflix und Co.
    Da der STick auch NICHT mit Mini-USB-Netzwerk-Adaptern zusammen arbeitet (wie z.B. FireTV-STick) ist der Stick damit UNBRAUCHBAR geworden, denn das was seine Hauptaufgabe ist – Streamen – kann er einfach nicht.

    Ich war sehr entt√§uscht und hatte mir mehr erhofft… dann hab ich den Chromecast mit GoogleTV bestellt, zuf√§lligerweise 1 Tag nachdem ich meine Tests aufgegeben habe, f√ľr 35‚ā¨ im Angebot, und bekam genau das, was ich vom Mi TV-STick erwartet hatte.

    Schade, gute Idee, aber schlecht umgesetzt.

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