Xiaomi MJDJJ01FY Walkie-Talkie für 45,77€

Der chinesische Elektronik-Hersteller Xiaomi wird des Entwickelns einfach nicht müde: Vor kurzem erst stellten wir die Populele und Xiaomis eigenen Prozessor „Pinecone“ vor, jetzt folgt eine weitere technische Entwicklung, die zumindest auf den ersten Blick im Jahr 2017 nicht wie eine technische Neuerung erscheint: Xiaomi stellte in China mit dem MJDJJ01FY sein erstes Walkie-Talkie vor und jetzt ist es auch für uns in den Shops erhältlich.

Xiaomi MJDJJ01FY Walkie-Talkie

WICHTIG: Wenn ihr beim Bestellvorgang Priority Line (Germany Express) auswählt, entrichtet GearBest die Zollgebühren für euch, es entstehen somit keine weiteren Kosten. Der Versand dauert in der Regel nicht länger als 14 Tage. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

Bis zu 8 Tage lang soll der Akku im Standby-Betrieb halten können, was für ein Walkie-Talkie definitiv ein sehr starker Wert ist. Im normalen Betrieb sollen bis zu 17 Stunden Lebensdauer möglich sein. Unter dem kleinen LCD-Display finden sich wenige Tasten, mit denen man das Walkie Talkie bedient. Die Geräte decken einen UHF-Frequenzbereich von 403 bis 470 Megahertz sowie einen VHF-Frequenzbereich von 136 bis 174 Megahertz ab. Damit sollen sich diese für den Einsatz in dicht besiedelten und abgelegeneren Gebieten eignen.

Xiaomi Walkie Talkie

Das Kommunikationsmittel ist aktuell nur in weiß erhältlich und wiegt geringe 200 g, in puncto Verarbeitung darf man auf den gewohnt guten Xiaomi-Standard hoffen. Ebenso soll sich der aktuelle Standort per Walkie-Talkie verschicken lassen und auch FM-Radio ist mit verbaut. Leider wird das Walkie-Talkie nur einzeln und nicht paarweise verschickt, wodurch man zweimal zuschlagen muss. Dadurch ist der Preis dann für das hochwertige Kommunikationsmittels recht hoch.

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Tim

Seit September 2016 in der China-Gadgets-Redaktion angekommen und für euch auf der Suche nach den feinsten Gadgets aus Fernost. Nebenher habe ich mich zuhause der Staubbekämpfung mit meinem Saugroboter angenommen und mein Smartphone ist selbstredend auch ein China-Handy.

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67 Kommentare

  1. Profilbild von Ebola
    Ich schlage vor, hier wird ab jetzt nur noch eine Liste gepflegt, welche Geräte Xiaomi noch NICHT herstellt.
    Das geht schneller und ist übersichtlicher!
  2. Profilbild von Gast
    Welche Frequenzen sind in Deutschland denn eigentlich erlaubt?
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  3. Profilbild von Gast
    Auf Gearbest gibt es das Teil 55 Euro und deckt nur 400 MHz gibt es auch in grau 😉
  4. Profilbild von Gast
    Wahrscheinlich VoIP mit Servern in China 😀 langsam finde ich es sehr seltsam was xiaomi treibt. Würde mich nicht wundern wenn das ein staatliches Unternehmen ist.
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    • Profilbild von Gast
      derautologingehtnichtrichtig
      Das war doch schon seit dem Mi Band klar. Eine app wo man sich einloggen muss. Natürlich sammeln die alle Daten. Aber sie xiaomi Fraktion ist eben nicht die threema Fraktion die Facebook verteufelt. haha
  5. Profilbild von Gast
    wer keine Funklizenz hat, kann das in Europa sowieso nicht straffrei betreiben.
  6. Profilbild von Gast
    Das sind Geräte, die man als Funkamateur verwenden darf. Für ein Dualbandhandy (ja hier und NUR hier ist der Begriff „Handy“ korrekt – stammt aus dem 2. Weltkrieg von der US Army für „handliches Funkgerät“!)
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  7. Profilbild von Gast
    Für ein solches Handy also ist der Preis durchaus sehr attraktiv. Allerdings ist für jemanden ohne Lizenz allein det Besitz schon strafbar. Tut es nicht- teuer! !! 😉
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  8. Profilbild von Gast
    „Walkie-talkie“ stammt aus der gleichen Epoche und ist für dieses Gerät ungebräuchlich bis verkehrt und wird nur vom absolutem Funk-Honk verwendet. (Klick – Klugscheißmodus aus!) 🙂
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  9. Profilbild von Gast
    Beheizbare Klobrillen. Wasserhähne mit eingebautem Durchlauferhitzer. Rolladenmotoren und -Steuerungen. Alarmanlage. Server. Heizungssteuerungen auch für Flächenheizungen. Eben jene Heizungen. Smarte Haushaltsgroßgeräte. Autos…
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  10. Profilbild von Gast
    …Muss ich haben….!!!
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  11. Profilbild von diger
    Als lizensierter Funkamateur werde ich mir so ein Teil bestellen.

    Übrigens ist weder der Besitz, noch das reine Hören auf den entsprechenden „frei gegebenen“ Frequenzen in Deutschland verboten. Nur senden ohne Lizenz ist verboten.

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  12. Profilbild von diger
    Der Besitz für Nicht-Funkamateure ist NICHT strafbar. Es darf nur nicht gesendet werden.
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  13. Profilbild von Gast
    Laut den spärlichen Infos aus diversen Quellen hat das Teil nur 409-410MHz? Vermutlich dann nur in diesem Bereich Senden und Empfang möglich. Weitere Empfangsbereiche sind dann noch 136-174MHz und 403-470MHz? Glaube kaum, das das Teil in beiden Frequenzbereichen senden kann… Auch soll das immer paarweise angeboten und verkauft werden.. bei Gearbest http://www.gearbest.com/walkie-talkies/pp_615657.html gibt es das aber nur als „Single“-Version.. alles ein wenig unklar 🙁 Und keine Info, ob das Teil NUR Chinesisch kann oder auch Englisch… bei Ersterem leider total uninteressant.. Wenn auf Englisch per Menue umschaltbar.. dann wird es interessanter.
  14. Profilbild von Gast
    Was hat das mit der Position-Funktion auf sich? (FM-Radio ist auch drin)
  15. Profilbild von Gast
    Nochmal an die GANZ Klugen: „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!“. Macht Euch schlau: TKG (Telekommunikationsgesetz)! Paragrafen 55 (Frequenznutzung) und daraus folgend 149 (Bußgeldvorschriften). „Bereithalten einer Sendeanlage..“ Keine Straftat. Eine Ordnungswidrigkeit. Aber wenn einer 6000-50.000Euro lassen muss, wird ihm das wohl herzlich egal sein.
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  16. Profilbild von Gast
    Must have für Funkamateure, wird bestellt 🙂

    73

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  17. Profilbild von Gast
    Wie sollen die mich den finden? Ich sende was ich will 🙂
    • Profilbild von Gast
      Die Netzagentur hat so tolle Peilwagen und kommt relativ schnell raus, sobald Leute eine Störung melden.

      Ich bin auch Funkamateur, und finde das Ding interessant, trotz des etwas komischen Sendebereichs auf 70cm. Aber mal gucken.

      • Profilbild von Gast
        Dietrich Bardens
        Die Netzagentur hat automatische Peilstationen, mit denen sich der Standort illegaler Sender sehr schnell mittels Kreuzpeilung ermitteln lässt. Die letzten hundert Meter macht dann der Peilwagen zusammen mit der Polizei.
  18. Profilbild von Gast
    Laut Supportanfrage bei Gearbest (muss aber nicht stimmen!):
    Frequenzbereiche in VHF 2m: 136-174MHz und UHF 70cm: 403-470MHz und das SENDE- und EMPFANGSMÄSSIG !
    Zusätzlich FM Radio von 88- 108MHz mit RDS, selbstredend natürlich hier NUR Empfang.
    Nur wegen der Sprache habe ich leider noch keine weiteren Infos bekommen.
    Ist wohl doch nur für Funkamateure geeinigt.. und deshalb gleich mal eines in weiß geordert.
    Wenn jemand mit so einem Teil erwischt wird (beim Senden), und der bzw. diejenige ist kein
    lizensierter Funkamateur, kann das wirklich SEHR SEHR teuer werden!

    73, DG1GRU

    • Profilbild von Gast

      dr0id: Und jetzt will ich mal sehen wie die BNetzA mit ihren Peilwagen über die Forstwege holpert um mich aus dem Wald zu treiben 😀

      Ein göttliches Bild! 😉

      Uwe: Zusätzlich FM Radio von 88- 108MHz mit RDS, selbstredend natürlich hier NUR Empfang.

      Das wäre DAS Killerfeature gewesen. Ein mobiler UKW Piratensender mit RDS! 😉

  19. Profilbild von Gast
    Leider hatte ich die Zeit verpasst, als die Jammer noch offiziell eingeführt werden konnten, da hätte ich einen kaufen sollen und dann ist schluss mit Senden von Funksignalen jeglicher Art 😉
  20. Profilbild von Gast
    @Sven: Empfang ist auch verboten.
    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  21. Profilbild von Gast
    34 Euro pro paar preis scheint aber falsch zu sein… bei gearbest kostet es 55 bzw. 66 Euro pro Stück…
    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  22. Profilbild von Gast
    Das man mit so einem Teil aber prinzipiell unterwegs ist und es nicht als Ersatz für das Haustelefon nutzt ist euch aber schon bewusst, oder ?
    Und jetzt will ich mal sehen wie die BNetzA mit ihren Peilwagen über die Forstwege holpert um mich aus dem Wald zu treiben 😀
    • Profilbild von michaelz
      Die dahinter liegenden Ideen kommen aus der Zeit, aus der auch das Gesetzt stammt: Nerds sitzen, mit noch heißem Lötkolben vor ihren kühlschrankgroßen selbst gebauten Funkanlagen mit Antennen auf dem Dach, die jeden Mobilfunkmasten heute vor Neid erblassen lassen und rufen Folgen aus Ziffern und griechischen Buchstaben in das Kondensatormikrofon, damit sie, durch wildes Knacken und Rauschen unkenntlich gemacht, aus einem Ohrhörer irgendwo auf Feuerland oder im Iglu eines einsamen Inuit wieder herausgebrummt werden können. Die dabei genutzte Sendeleistung bringt die Induktionsböden der Töpfe in den Nachbarküchen zum Glühen und stört Radio und Fernsehempfang im Umkreis von 12 Quadratmeilen derart, dass unzählige Ufomeldungen bei den örtlichen Polizeistationen eingehen.

      Ja, so war das damals. Und weil es cool ist, dass man zu einem solch elitären und mystischen Geheimkult gehören kann, gibt es das Gesetz noch heute. Dabei stört heute die Quetsche in der Hand eines Amateurfunkers ganz exakt genau so, wie auch bei den Kindern, die, weil ihr Internetvolumen aufgebraucht ist, Countersrike im Wald spielen.

      • Profilbild von Gast
        Danke für die Erheiterung, schöner Vergleich!
      • Profilbild von Gast
        Diese Gesetze gibt es nicht weil es vor 100 Jahren so war und deshalb heute auch noch so sein muß. Der Amateurfunkdienst ist weltweit geregelt und gewährt weitreichende Rechte. Um diese Rechte in Anspruch nehmen zu können, verlangen die Gesetzgeber auf der ganzen Welt den Nachweis weitreichender technischer, rechtlicher und betriebstechnischer Kenntnisse, die man in einer mehrteiligen Prüfung nachweisen muß. Damit erhält man Zugang zu einem sehr weiten Frequenzspektrum, von der Langwelle bis hin in den optischen Frequenzbereich, ist berechtigt nicht allgemein zugelassene Funk-Sendeanlagen einschl. Selbstbauten zu betreiben und kann damit eine weltweite Kommunikation ohne eine dahinter liegende kommerzielle Infrastruktur, die bereits in Teilen bei jedem längeren Stromausfall (>2 Stunden) zusammenbricht, betreiben. Nicht umsonst waren es immer wieder Funkamateure, die nach schweren Naturkatastrophen (Erdbeben, Tsunamis, usw.) erste Verbindungen in die Außenwelt hergestellt und anlaufende Hilfsaktionen koordiniert haben, weil die Mobilfunkinfrastruktur nicht mehr verfügbar war und auch nicht jeder zweite mit einem Satellitentelefon in der Tasche herumläuft. Wer also glaubt daß der Amateurfunk ein Relikt aus einer irgendwann kurz hinter dem Mittelalter liegenden Epoche ist, der ist nicht so ganz aktuell informiert und verdrängt die Realität. Nur weil jemand unter optimalen Bedingungen nahezu 24/7 „Häändiiiflät“ hat ist das mitnichten unter allen Umständen verfügbar. Insofern ist das schon ein wenig kurzsichtig und fast schon ignorant, sowas als elitären Geheimkult zu bezeichnen. Natürlich senden solche Geräte wie hier angeboten auch ohne Lizenz, genauso gut fährt ein Auto auch ohne Fahrerlaubnis und ein Raketenwerfer schießt auch ohne Waffensceain. Aber damit ist es immer noch nicht legal, egal ob einem das persönlich passt oder nicht. Und wenn die BNetzA aufgrund von Störungen durch solche auf dafür nicht freigegebenen Frequenzen betriebenen Geräte tätig wird und den Nutzer ermittelt, dann kann das sehr schnell ziemlich teuer werden. Es ist nicht nur das Bußgeld, auch die Kosten für den/die Messeinsatz(sätze) können dem illegalen Nutzer aufgebrummt werden. Und das ist dann alles andere als eine Bagatelle.
        • Profilbild von michaelz
          Das ist bestimmt alles richtig, erklärt aber nicht, warum ein industriell gefertigtes Produkt in den Händen eines Normalos stört, während es bei Geweihten gute Dienste leistet.

          Andersherum, wer zahlt denn den Meßeinsatz, wenn das Gerät von einem Amateurfunker betrieben wird? Der Steuerzahler, weil es ja alles gelebter Katstrophenschutz ist?

          Klar ist es ein Geheimkult, der seinen Status gerne in genau dieser Form erhält, denn nichts von dem, was du beschreibst rechtfertigt “ weitreichende Rechte“ oder „Zugang zu einem sehr weiten Frequenzspektrum“.

  23. Profilbild von Gast
    LCD-Display
    Hört das denn nochmal irgendwann auf?
    LC-Display oder LCD
    Das „D“ in LCD steht bereits für „Diaplay“
  24. Profilbild von Gast
    Gutscheincode: OO62TED00
    für gearbest 😉
  25. Profilbild von Gast
    Wo geht es zum Deal ?
    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  26. Profilbild von Gast
    Auf gearbest ist das teil für rund 50€ gelistet. Dort ist nur von 409-410mhz die rede. Wenn ich mich nicht irre ist das also nur ein stink normales pmr. Wie sieht es denn mit der sendeleistung bei pmr’s aus. Gibt es da Beschränkungen? Angegeben sind 0,5/2 watt.
    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  27. Profilbild von Gast
    Laut GearBest steht das Menü des Geräts Nr in chinesischer Sprache zur Verfügung (kein englisch), somit völlig uninteressant!
  28. Profilbild von Gast
    Was ich hier so lese, erinnert mich teilweise an die Behauptung, die GEZ könne mittels Peilwagen „Schwarzseher“ aufspüren 😉
    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  29. Profilbild von Gast
    Where’s the beef? Anmelde- und gebührenfreie PMR-Geräte (z.B. MOTOROLA TLKR T41) kann man von deutschen Händlern im Doppelpack bereits für 25 Euronen erwerben. Reichweite ca. 4km. Hochwertigere Geräte mit höherer Reichweite und mehr Funktionen (z.B. MOTOROLA TLKR T81) gibt es im Doppelpack für etwaa 80 bis 100 Euro.

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