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Fotorahmen mit Fuß- und Handabdruck von den Kleinen für 15,38€

Eltern werden ist bestimmt eine super Sache und deshalb versuchen viele so gut wie möglich alle Informationen und den Werdegang des Knirpses festzuhalten – die Zeit vergeht einfach rasend schnell. Hier hilft ein kleiner Holzbilderrahmen mit zwei Extrafächern für eine Kneteähnliche Masse, auf der Hand- und Fußabdrücke des Nachfahren konserviert werden können.

hand-fuß-abdruck-baby-rahmen

Ein Abteil des dreifach ausklappbaren Bilderrahmen ist etwa 12 x 8 cm groß und führt so zu einer Gesamtgröße von 35 x 15,5 cm. Es sind die Farben grün und rosa erhältlich und diese sind natürlich jeweils für einen Jungen oder ein Mädchen gedacht. Die Knete oder was auch immer es für eine Masse sein mag muss kurz angewärmt werden, damit sie benutzbar und flexibel wird und dann müssen die kleinen Patscher einfach aufgedrückt werden, zwei bis drei Tage trockenen lassen und fertig! Sicher ein schönes Geschenk für alle werdenden Eltern oder diejenigen, die es bereits vor kurzer Zeit geworden sind.

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Kreative Geschenkbox(?): Magicbox ab 2,23€

Beworben wird sie als Kiste, die magisch ist und einen gewissen IQ voraussetzt *hüstel*: die Magicbox. Mit diesem Gadget wurde mir bereits in fieser Streich gespielt und Ich muss gestehen, dass ich in einer brenzligen Situation wharhaftig zu doof war, diese zu öffnen – die 50Pfund blieben mir leider verwehrt…

Die “Magie” der Kiste liegt darin, dass man augenscheinlich keinen Anhaltspunkt hat, wie man überhaupt an den Inhalt der Kiste gelangen kann. Es gibt keine Knöpfe, keine Schlüssel… Im Inneren der Kiste (aus Holz!) finden Objekte bis zu einer Größe von 8,4cm x 2,8cm Platz – das schränkt schon ein bisschen ein. Vermutlich wird die Kiste nach 1min stumpfen rumprobieren einfach zu öffnen sein, aber das wird sich ja in einer Testbestellung zeigen. Schönes Wochenende euch!

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Dünnes Thermometerband zum auflegen ab 0,71€

Das klassische Thermometer kennt natürlich jeder und dort gibt es die größten Mythen, wo man denn am besten die Temperatur messen sollte… Mit diesem Thermometerband oder Streifen zum Auflegen ist es um ein vielfaches einfacher und der Transport geht auch wesentlich besser von der Hand.

Thermometer-Band1

Das Gadget misst sowohl in der seltsamen Einheit Fahrenheit, als auch in Grad Celsius und dafür muss es einfach auf die Stirn aufgelegt werden und mit etwas Geduld, leuchtet dann der jeweilige Streifen in verschiedenen Farben auf. Gedacht ist dieses Gadget eigentlich für Babies oder Kinder, aber wieso sollte man sich darauf beschränken und nicht selbst als Versuchskanninchen herhalten? Die Skala geht von 35 – 40 Grad und sollte man eine solch hohe Temperatur erreichen, dann würden gleich alle Streifen in verschiedenen Farben (von Blau bis Rot) aufleuchten. Ein kleines, aber spannendes Gadget, was zu unserem großen Glück überall verstaut werden kann.

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Science! Die Kartoffel-Uhr zum Selbstbauen ab 2,08€

Dank euren Einsendungen, Herrn Galvani, Herrn Volta (und dem Physiklehrer) konnten wir schon über das selbstfahrende Salzwasser-Auto oder den Wasserwecker berichten. Wem das noch zu wenig nach “Physik-Gadget” aussieht, sollte sich Beccas Einsendungen anschauen – die Kartoffel-Uhr.

Auch diese, zugegeben nicht alltägliche, Uhr, basiert auf dem Prinzip der galvanischen Zelle (siehe Wikipedia). Das heißt dann auch, dass ihr nicht nur Kartoffeln als Energieträger, sondern auch, wie abgebildet Äpfel, Zitronen oder auch mal zwei Becher Cola benutzen könnt. In dem Set liegen die Komponenten bei – nur das Obst müsst ihr noch einkaufen gehen.

Und falls die Uhr mal nicht genug – Achtung Wortspiel – Saft bekommen sollte, hilft die gute, alte Reihenschaltung weiter – der Physikunterricht lässt eben grüßen ;-).

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Sky Walker – Quadcopter im Käfig ab 21,69€

Wir hatten schon kurz den LEFLY F1 Quadcopter erwähnt, welcher sicher über den Boden rollen kann und auch bei Aufprällen mit der Wand keinen Schaden bekommt, aber der Sky Walker 1306 setzt dem Ganzen noch mals die Krone auf, denn dieser ist von allen Seiten geschützt und somit ideal für alle, die sich als Bruchpilot bezeichnen würden.

sky-walker-quadcopter

Vergleichspreise scheint es für den kleinen nicht zu geben, aber dank GearBest-Gutschein erhalten wir auch hier einen ordentlichen Preis. Mit zwei Flugmodi ausgestattet, sollten sowohl Beginner, als auch erfahrenere Quadcopterbesitzer ordentlich Spaß mit diesem Gadget haben und natürlich ist es keine Pflicht, den Überrollkäfig anzubringen, sodass etwas Gewicht gespart werden kann und die Laufzeit des 300mAh Akkus etwas erhöht wird. Natürlich ist auch dieser Quadcopter mit LEDs ausgestattet für Flüge im Dunkeln.

Der Quadcopter ist in Neongrün und Orange erhältlich und die Wahl bleibt natürlich euch überlassen. Durch das Zubehörpaket ist es auch kein Problem, wenn euch mal ein Rotorblatt ‘abhanden’ kommt, denn es sind gleich 4 Stück im Lieferumfang enthalten. Ein spannendest Feature ist, dass die Arme, welche am Ende die einzelnen Motoren halten, ein und ausgefahren werden können, sodass der kleiner noch wendiger oder etwas träger werden kann. Mit Rahmen ist der Mini-Quadcopter dann auf einmal 22 x 23 x 22 cm groß!

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Ohrenwärmer aus Fleece ab 0,74€

Nach den Handschuhen machen wir gleich weiter mit Wintermode, heute gibt es die modischen Ohrenwärmer aus Fleece für schmaleViel muss ich wohl nicht dazu sagen, denn man sieht immer mehr Leute mit diesen trendigen “Mickey Mäusen” auf den Ohren rumlaufen.

ohrenwärmer

Das Matieral ist Polyester, Nylon und Spandex, denn so sind die Ohrenwärmer auch elastisch und können z.B. von Brillen-/Helm- und Ohrringträgern getragen werden. Die Farbe ist schwarz, blau oder braun. Wer also nicht so gerne eine Mütze trägt, oder mal etwas Neues ausprobieren will, macht für 1,42 Euro sicherlich nichts falsch. Üblicher Weise werden die Ohrenwärmer gerade jetzt in der kalten Jahreszeit auf Weihnachtsmärkten für gut den 5fachen Preis verkauft. – die Weihnachtsmarktartikel sind auch China-Gadgets (achtet mal auf die kleinen Schildchen an den Produkten :-))!.

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Für Gamer: Super Mario Wandsticker ab 1,58€

Update: Preis mal wieder aktualisiert und quasi unschlagbar! Schicke Bilder von User Kambriium gibt es immer noch!

Ganz ehrlich: ich habe wirklich 5 Minuten überlegt, ob ich dieses Gadget mir nicht oben für mein zukünftigen Hobbyboden bestellen soll: die Super Mario Wandtattoos für 2,66€. Auf Luigi und Mario hätte ich dann schon verzichtet, aber der Rest, an den richtigen Stellen, könnte mich alten Super Mario Land 2 (Gameboy) und Mario Land (NES) Fan schon glücklich stimmen.

 

Wiedermal können wir feststellen, dass die deutschen Händler hier zu Lande wahnsinnige Gewinnmargen damit einfahren (wie z.B.: 60 Euro bei Amazon!). Falls man ein größeres “Level” an die Wand kleben möchte, hilft es also einfach ggf. zwei-drei Exemplare zu bestellen. Der User Kambriium  hat seine Super Mario Wandsticker mittlerweile erhalten und diese, wie ich finde, auch super zum Einsatz gebracht!

Supermario

Eine super-Super-Mario-Bar! Schon fast eine Marktlücken füllende Idee!  Vielen Dank an Kambriium . Falls einer von euch auch coole Gadget-Bilder gemacht hat, immer her damit! Wir freuen uns über jede Einsendung! Beim problemlosen Ablösen von der Tapete wiederum widersprechen sich der Amazonhändler und der Chinese: Der eine meint es sei möglich, der andere meint es ginge nicht. Somit würde ich sicherheitshalber davon ausgehen, dass die Dinger bombenfest kleben, was ja auch nicht schlecht ist. Wieder einmal geht der Dank an die Gadget-Einsendungen!

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Legostein MP3 Player ab 3,35€

Eine tolle Einsendung von franky – der MP3 Player im Lego Design. Das Teil ist gerade mal 3cm breit, 5,8cm hoch und 1,6cm tief – also echt winzig. Wenn ihr genau hinseht, könnt ihr sehen, dass von den 8 “Stecknupsies” (Wtf ist das???) 5 Knöpfe sind, welche die üblichen MP3 Playerfunktionen besitzen.

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Abspielen kann der außergewöhnliche Player Dateien im MP3 oder dem WMA-Format (welches eher weniger genutzt wird). Gefüttert wird mit einer MicroSD oder MicroSDHC(!) Karte, welche eine Größe von 1GB bis 8GB aufweisen kann. Natürlich funktioniert das alles ohne Treiber, ohne Extra-Software und man kann den Musikspieler natürlich auch als ganz normalen USB-Stick nutzen. Als Schwachpunkt kann man ankreiden, dass keine Shuffle-Funktion existiert.

Auch die Kopfhörer liegen bereits bei. Sebastian aka Vergil war so nett und hat uns im Forum einen kleinen Gesamteindruck hinterlassen. Umfangreich steigt er bei YouTube in einem englischsprachigen Review ins kleinste Detail ein. In der Auktion kann zwischen vier Farben (rot, grün, blau und gelb) gewählt werden.

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Lass den Kosmos strahlen – für 3,44€

Das sieht echt mal richtig schick aus! Die Kosmos-Projektor-LED-Lampe ist immer noch ein spannendes Gadget mit kleinem Preis! Wir hatten zwar schon 1-2 ähnliche Kandidaten hier, diese waren jedoch nicht so farbenprächtig, wie diese nette Variante. Der Dank geht an Claviola fürs Einsenden, sowie an Spike und  CroMarmot für die weiteren Informationen und besseren Preise.

Das gute Stück soll wohl die Sterne wirklich funkeln lassen und verfügt über mehere Farbenmodi: Gelbe Sterne, Farbige Sterne (rot, blau, grün, gelb) und beide Modi zusammen. Selbst wenn es nur halb so schick, wie auf den Bildern aussieht…wirds immer noch klasse sein, oder?

Betrieben wird der Projektor mit 3 AA-Batterien, welche, wie meist, nicht dabei sind. Außerdem verfügt der Projektor über einen Netzeingang, sodass mit dem passenden Netzteil (4,5V, bei schätzungsweise 500mA) keine Batterien auf Dauer notwendig sind. Eine schicke “Chillout” Beleuchtung oder eben toll für das Kinderzimmer. In den Kommentaren kam das Gadget etwas durchwachsen an – man kann natürlich nicht erwarten, dass dieses kleine Teil mit 4,5V ein 20qm-Zimmer flächendeckend in Farbe taucht.

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Teclast X98 Air 3G – 9,7″ Tablet mit Retina und Dual-OS (Windows 8 & Android 4.4) für etwa 200€

Ich habe euch bereits schon etwas per Facebook geteasert (schon Fan?) und auch im MeeGoPad Artikel gibt es einen kleinen Hinweis zu diesem Tablet, welches wir freundlicherweise von TinyDeal zugesandt bekommen haben. Es handelt sich natürlich um das Teclast X98 Air 3G und das wahrliche Highlight an diesem Tablet ist, dass es sowohl mit Windows, als auch Android genutzt werden kann. Es kann also immer eines der beiden Betriebssysteme beim Start ausgewählt werden und so ergeben sich viele spannende Vorteile. Dank ordentlicher Hardware steht es Leistungstechnisch auch gut da und so macht es wirklich verdammt viel Spaß mit beiden Betriebsystemen zu arbeiten.

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Technische Daten im Überblick

Tolle Verarbeitung beim Teclast X98 Air 3G

Tolle Verarbeitung beim Teclast X98 Air 3G

Das Tablet ist mit einem Intel Bay Trail-T Z3736F Quad-Core mit 2.16GHz ausgestattet und dieser besitzt eine Grafikeinheit auf der Architektur einer HD4000 und ist somit gleichauf oder etwas stärker als die bekannte Adreno 320 GPU von Qualcomm. Hinzu kommen 2GB DDR3 RAM, die von den Betriebssystemen voll ausgenutzt werden können. Es besitzt ein sehr gutes IPS-Panel mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln (Retina, wie sie auch vom Apfel bekannt wurde). Dank 32GB Speicher und der Möglichkeit zur Erweiterung über eine SDHC-Karte gibt es auch keine Speicherplatzprobleme. Alternativ lässt sich natürlich auch eine externe Festplatte oder ein USB-Stick über das beigelegte OTG-Kabel anschließen.

Alle Tabletversionen besitzen Bluetooth 4.0, GPS und natürlich WiFi mit n-Standard. Ein großer 8500mAh Akku sorgt für eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden, was einen sehr ordentlichen Wert für ein Tablet mit einer Retinaauflösung darstellt. Mit 7,4mm ist es übrigens besonders flach, aber bringt fast 500g auf die Waage. Die Verarbeitung ist durchweg gut und genau so solide, wie man es von Teclast auch in der Vergangenheit gewohnt war. Einen Schwachpunkt gibt es allerdings, denn es gibt keinen physischen Touchbutton am Tablet und so wird immer die Naviationsleiste genutzt werden müssen, wenn ihr euch unter Android befindet.

Natürlich gibt es auch zwei Kameras, welche mit 5.0 Megapixel (hinten) und 2.0 Megapixel (vorne) auflösen und hier darf natürlich keine High-End-Smartphone-Qualität erwartet werden, aber meiner Meinung nach ist die Qualität für ein Tablet ganz okay und zum Skypen reicht die Frontkamera alle male.

Unsere Version besitzt auch die Möglichkeit eine Sim-Karte (groß) zu nutzen, jedoch ist keine LTE-, sondern “nur” eine 3G Verbindung möglich. Die restlichen Anschlüsse umfassen neben den Standardmäßigen 3,5mm Klinkenanschluss und einem Micro-USB Port auch einen Micro-HDMI Anschluss, was besonders praktisch ist, wenn Filme auf dem Fernseher geschaut werden sollen oder man mal eben das Fotoalbum des letzten Urlaubes zeigen möchte.

Ansonsten ist der Lieferumfang etwas spärlicher, denn neben dem Ladegerät mitsamt Micro-USB Kabel, findet man lediglich ein OTG-Kabel und chinesische Anleitungen, die natürlich nicht sonderlich viel nützen. Ebenso befindet sich ein Garantieschein, in Form eines kleinen Papplogos, im Lieferumfang, welches per Stempel angibt, wann das Gerät gefertigt wurde – dies ist zwar wenig notwendig, aber gibt ein Indiz auf die Serienbezeichnung, auf die wir später eingehen werden.

Das Aluminium Cover sorgt für guten Grip und ein wertiges Gefühl

Das Aluminium Cover sorgt für guten Grip und ein wertiges Gefühl

Benchmark und Leistung

AnTuTu-Benchmark

AnTuTu-Benchmark

Viele interessieren sich natürlich dafür, was die verbaute Hardware denn so alles bewirken kann und hier habe Ich mal jeden auch noch irgend möglichen Benchmark durchgeführt, der auch nur irgendeine Relevanz hat. Beachtet werden sollte hier, dass dieses Tablet nun mal über eine Retinaauflösung verfügt und die bei benachbarten Geräten meist nicht der Fall ist und so deutliche Leistungsunterschiede bedacht werden müssen – die große Auflösung muss schließlich befeuert werden ;-).

Dennoch bietet dieses Tablet eine sehr solide Performance, darf dabei aber nicht als Gamingtablet gesehen werden – Androidspiele wie z.B. Hearthstone sind natürlich gar kein Problem, obwohl die hohe Auflösung dem Tablet in dem Bereich gerne mal im Weg steht. Allerdings wurden bereits Tablets gesichtet, auf denen Diablo III oder Team Fortress 2 gespielt wurde. Stellt man dabei dann die Auflösung runter (unter Windows oder per App ohne Probleme möglich), dann ist bedingt auch noch Luft nach oben, aber die Intel HD-GPU sollte hier nicht überschätzt werden.

Es ergaben sich in unseren Tests folgende Benchmarks unter Android 4.4.4 mit der jcespi2005 Lite ROM. Die Ergebnisse könnt ihr auch auf den hier abgebildeten Screenshots finden:

  • AnTuTu v5.6: 32849
  • Geekbench 3: Single-Core 889, Multi-Core 2112
  • Vellamo: Browser Chrome 2912, Multicore 1376, Metal 1257
  • 3DMark: Ice Storm maxed out, Unlimited 14.613, Extreme 7.408
  • GFXBench: Manhattan mit 6,3 fps, T-Rex mit 13 fps
Windows 8.1 Leistungsindex

Windows 8.1 Leistungsindex

GPS Leistung ist gutes Mittelmaß

GPS Leistung ist gutes Mittelmaß

Unter Windows habe Ich dann nicht mehr all zu viele Benchmarks durchführen wollen und so habe ich lediglich den, durch Windows 8.1 abgeschafften, Leistungsindex nachgeholt, um euch einen kleinen Überblick zu verschaffen, wie das Betriebssystem selbst die verbaute Hardware einschätzt. Das Ergebnis seht ihr im Screenshot und meiner Meinung nach bestätigt dies die, auf Android durchgeführten, Benchmarks. Die GPU ist hier definitiv die schwächste Komponente und kann trotz ordentlicher Leistung einfach nur bedingt mit der sehr hohen Auflösung umgehen. Bei Officearbeiten spielt dies natürlich keine Rolle – flüssiges Arbeiten ist kein Problem.

Auch der GPS-Chip wollte natürlich getestet werden und hier sehe ich ebenso einen kleinen Schwachpunkt, denn obwohl der Fix aus dem Kaltstart zwar nur etwa 15 Sekunden gedauert hat, kommt die Genauigkeit einfach nicht an andere Modelle insbesondere Smartphones heran. Die wenigsten werden damit allerdings ein Problem haben, da das Tablet wohl nur in seltenen Fällen zum Navigieren genutzt werden wird.

Kamera des Teclast X98

X98 Air Detailbild

X98 Air Detailbild

Wie bereits erwähnt besitzt dieses Tablet eine 5.0 MP Rückseiten- und eine 2.0 MP Frontkamera. Das diese nicht wirklich an ein Smartphone herankommen sollte einleuchtend sein, aber die Bilder sind, um es mal ganz neutral so sagen, ganz okay. Überzeugt euch am besten selbst anhand der Beispielbilder, aber da wohl niemanden mit dem Tablet rumrennen wird, um seine Urlaubsfotos zu machen, können wir froh sein, dass das Bild zumindest für einfache Schnappschüsse reicht. Die Kamera funktioniert unter Android ohne Probleme, aber unter Windows macht sie einige Probleme, da meist die Treiber fehlen bzw. die Hardware falsch erkannt wird.

Glücklicherweise gibt es auf xda-developers einen Thread, in dem ihr alle wichtigen Fixes, Updates und einen haufen Anleitungen findet. Aber auch bei uns könnt ihr nun die nötigen Dateien mitsamt deutscher Anleitung herunterladen. Dieser Kamerafix ist vor allem für diejenigen gedacht, die diese unter Windows 8 betreiben wollen, um z.B. zu Skypen oder kleine Videoaufnahmen zu machen.

Testbild der X98 Air 3G Kamera

Testbild der X98 Air 3G Kamera (Klick um zu Vergrößern)

Custom-Roms, Windows installation und Treiber

Abhängig davon welche Version ihr euch gekauft habt, wird es jetzt etwas komplizierter, denn Ich versuche im folgenden eine detailierte Anleitung für alle zu geben, die entweder eine neue Custom-Rom aufspielen wollen, das Dual-Bios mit beiden Betriebssystemen installieren wollen oder einfach eine andere oder neuere Windowsversion haben möchten. Zuerst einmal aber eine kleine Übersicht über das, was ihr machen könntet, abhängig von der gekauften Tabletversion:

  • Tablet mit vorinstalliertem Dual-OS
    • Neue Custom-Rom aufspielen, neue Windowsversion aufspielen
  • Tablet lediglich mit Android 4.4 (Teclast Stock-Rom)
    • Dual-Bios installieren, Windows hinzufügen, neue Custom-Rom aufspielen
  • Tablet mit ausschließlich Windows 8 (Bing-Version)
    • Dual-Bios installieren, Android hinzufügen, Windows updaten

Diese Vorgänge können jeweils, weil gerade für Neulinge in diesem Bereich nicht ganz einfach, mehrere Stunden in Anspruch nehmen und deshalb wäre meine erste Empfehlung, dass ihr euch ein Teclast x98 mit Dual-Betriebssystem kauft, um euch mehrere Stunden Arbeit zu ersparen. Im folgenden möchte ich erstmal auf die Voraussetzungen eingehen und euch ein kleines Treiberpaket bereitstellen, welches unbedingt benötigt wird, wenn ihr einen der oben genannten Schritte ausführen möchtet oder einfach nur Rootrechte bekommen wollt. Vorab schonmal unser Testvideo mit spannenden Infos:

Rooten des Teclast X98 Air

Unkomplizierter Rootzugriff mit vRoot

Unkomplizierter Rootzugriff mit vRoot

Rootrechte sind für viele Androidnutzer essentiell, da viele Apps dies benötigen, um überhaupt zu funktionieren. Zum Glück ist das Rooten des Teclast X98 Air relativ leicht, denn entweder ihr benutzt die Toolbox des xda-developer Users Frontier oder die chinesische VRoot Software. Beide Methoden sind zuverlässig und ihr bekommt Zugriff zu SuperSU oder BusyBox, welche Rootrechte an eure Apps verteilen und verwalten.

Die Toolbox besitzt noch wesentlich mehr Funktionen, die an dieser Stelle aber uninteressant sind bzw. nur für erfahrenere User verständlich sind. Bitte spielt hier nicht mit den Optionen herum, denn dies könnte dazu führen, dass ihr einen möglichen Flashversuch neu beginnen müsst oder etwas kaputt macht. Wer an dieser Stelle glücklich mit dem Tablet ist, kann direkt zum Fazit springen und sich freuen, dass alles geschafft ist.

Vorbereitungen und notwendige Treiber

Damit Tablet und Notebook oder Desktop PC miteinander kommunizieren können und ein Flashvorgang eingeleitet werden kann, müssen zuerst einige Treiber installiert werden. Beachtet bitte, dass für alle weiteren Schritte Rootrechte benötigt werden und einer der vorangehenden Möglichkeiten durchgeführt sein muss.

Intel flash tool mit Settings

Intel flash Tool mit Settings

Das Intel Manufacturing Flash Tool wird unbedingt benötigt, um eine Android-Rom aufzuspielen und vergesst hier bitte nicht, die beigelegt ‘custom_config.ini’ in den Installationsordner zu kopieren, denn sonst werden eure Versuche zwangsläufig fehlschlagen.

Öffnet nun dieses Tool und stellt unter File – Settings folgende Werte (auch siehe Screenshot) ein:

  • SOC devices – VID: 8087, PID 0A65
  • Android devices – VID: 8087, 09EF

Habt ihr diese Einstellungen vorgenommen, schließt ihr das Programm wieder und geht weiter zur nächsten Sektion, um euch ein Android Custom-Rom zu installieren. Diese Einstellungen müssen immer wieder durchgeführt werden oder erhalten bleiben, falls ihr euch dann doch mal für eine andere Androidversion entscheiden solltet.

Installation einer Android Custom-Rom

Im xda-developer Thread zum Teclast X98 Air findet ihr eine Vielzahl von verschiedenen Custom-Roms. Am interessantesten erscheint hier die vor kurzem erschienene Mirek190 Rom, welche fast alle Fixes enthält, das System von den chinesischen Apps bereinigt und kleine freudige Features wie Apex Launcher oder Resolution Changer mit sich bringt.

Hier wird auch erstmals deutlich, dass es verschiedene Seriennummern dieses Produktes gibt. Diese sind vom Herstellungszeitraum abhängig und am einfachsten abzulesen ist sie, wenn ihr das Gadget unter Android mit eurem Computer verbindet, denn dort steht dann die Seriennummer direkt in der Laufwerkbezeichnung. Ich habe allerdings beim Testen auch einfach irgendeine Custom-Rom genommen, welche sich von meiner ursprünglichen Seriennummer unterschieden hat, und es traten bisher keine Probleme auf.

Habt ihr euch nun für eine Custom-Rom entschieden, dann findet ihr eine partition.tbl im Hauptordner und diese gibt an, wie groß eure Partitionen auf dem internen Speicher nach dem Flashen sein werden. Ich werde dies einmal am Beispiel der Mirek190 Rom durchgehen, denn dort findet ihr eine Vielzahl an verschiedenen Möglichkeiten im Partition Tables Ordner, die alle dem selben Prinzip entsprechen, aber nicht für jeden sinnvoll sind. Wer lediglich Android oder Windows haben möchte, der kopiert die entsprechende Datei aus dem Ordner in das Hauptverzeichnis der Rom und überschreibt die vorherige Datei. Wer allerdings auf ein Dual-OS System Upgraden will, der muss sich entscheiden, wie viel Platz er für seine Androidpartition vorsieht. Bei dieser Rom könnt ihr euch zwischen 1GB – 10GB ‘Data’ entscheiden. In meinem Fall habe ich 5GB genommen, da ich doch primär Windows nutzen möchte und Musik und Filme sowieso auf der SDHC-Karte landen.

Habt ihr nun die gewünschte Partition.tbl gefunden und kopiert, startet ihr anschließend die Intel Manufacturing Flash Tools als Admin und wählt unter File – Open die Datei ‘flash-full_with_pattitioning.xml’ aus.

Alternativ bietet sich die Supercowz Rom an, welche noch die Teclast Apps enthält, im MIUI Stil daher kommt und für jede Tabletrevision genutzt werden kann. Hier habt ihr auch gleich die passenden .xml-Dateien, um entweder 4GB oder 8GB für Android frei zu halten. Solltet ihr irgendwann mal euer System zerschießen, dann wäre diese Rom ein guter Neuanfang, denn sie besitzt alle Teclast tools, um nochmals von vorne zu beginnen. Diese Version seht ihr auch in unserem Testvideo.

Nun müsst ihr euer Tablet in den DnX-Modus versetzen. Hierzu fahrt ihr es einmal herunter und drückt beim Start die Powertaste zusammen mit der + Lautstärke und – Lautstärke. Ihr müsst also alle drei Tasten gleichzeitig drücken und nach einiger Zeit sollte der Bildschirm schwarz werden und die Bestätigung erscheinen, dass ihr euch im DnX-Modus befindet. Nun schließt ihr einfach euer Tablet an den PC an und das Intel Flash Tool erledigt den Rest für euch. Sollte alles durchlaufen, dann habt ihr es geschafft und dürft euch über eine neue und bessere Custom-Rom freuen.

Installation von Windows

Die Installation von Windows ist leider etwas komplexer, denn es ist nicht möglich von einem Full-Wipe aus einfach Windows zu installieren. Ebenso vereinfacht sich die Installation ungemein, wenn ihr einen aktiven USB-Hub besitzt, um diesen an das OTG-Kabel des Tablets zu klemmen und eventuell Maus und Tastatur anzuschließen.

Habt ihr einen solchen HUB, dann benötigt ihr lediglich das Programm Rufus um euch einen entsprechenden Stick zu erstellen. Achtet hier darauf, dass Rufus richtig eingestellt ist und euren Stick als FAT32 formatiert und die Option MBR for UEFI ausgewählt ist.

Nun hängt es davon ab, welches BIOS ihr installiert habt. Habt ihr bereits ein Dual-Boot BIOS installiert, dann ist die Windowsinstallation euer letzter notwendiger Schritt, um endlich alles Einsatzbereit zu haben. Ihr müsst nun, nachdem ihr euren Stick angesteckt habt, im Boot-Menü einmal auf das graue und viereckige Windowslogo drücken und mit dem Button bestätigen. Nun läd das Teclast X98 vom USB-Stick und die Windows Installation beginnt. Jetzt wird auch klar, wieso ein USB-Hub nötig ist, denn es wird mindestens Maus oder Tastatur benötigt, um durch die Menüs zu kommen.

Es wird auffallen, dass Android einen Haufen Partitionen erstellt hat und diese müsst ihr unbedingt ignorieren und die zugeordneten Gigabyte, abhängig von der vorangegangenen Partitionierung, nutzen. Schon seid ihr fertig und das Dual-Boot Setup ist abgeschlossen. Es kann allerdings passieren, dass diverse Treiber fehlen, das Touchpad nicht funktioniert oder gar invertiert ist und deshalb habe Ich euch nochmal eine Liste an Treiber mitsamt Anleitung zusammengestellt. Solltet ihr Probleme mit W-Lan oder Bluetooth unter Windows haben, dann gibt es auch hier noch mals ein kleines Paket zur Installation – hier einfach ein Rechtsklick auf die .inf Dateien und installieren drücken.

Eine Installation von Android zu Windows ist etwas komplexer und meiner Einschätzung nach auch etwas unnötig, oder? Gerne bin ich aber bereit auch diese Anleitung hinzuzufügen, wenn das Interesse daran doch größer ist, als ich das gerade einschätzen kann. Im folgenden Absatz werde ich euch noch mal kurz erklären warum es hier auch für mich schwierig ist eine passende Anleitung abzuliefern, da möglicherweise Lizenzverletzungen stattfinden, die ich nicht bewerben darf und möchte.

Was ist mit der Windowslizenz?

Genau das habe ich mich auch beim erstmaligen Installieren gefragt, denn bei xda-developers gibt es einige WIMBOOT Images, die sich ohne Probleme installieren lassen, mit allen Treibern daher kommen und auf wundersame Art und Weise nicht mal aktiviert werden müssen. Hier möchte ich darauf hinweisen, dass die Originalversion aus China mit einer Bing-Testversion kommt, welche schlussendlich aktiviert werden müsste, aber dieser Schritt scheint von einigen bereits clever umgangen worden sein.

Natürlich dürfen wir dies nicht gut heißen oder gar bewerben und deshalb würde ich allen empfehlen sich selbst ein Image zu erstellen und der Anleitung oben zu folgen, denn durch das Dual-Boot BIOS ergeben sich sogar Vorteile und es ist möglich, direkt in Windows zu booten, sodass euer Teclast X98 wie ein herkömmliches Windowstablet daher kommt.

Wer in diesem Bereich besser informiert ist oder fundierteres Fachwissen besitzt, der möge mich belehren und uns allen einen gefallen tun, denn das würde die Windowsinstallation deutlich verbessern und vereinfachen.

Dual-Boot auf dem Teclast X98 Air

Kommen wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich zu dem, was dieses Tablet ausmacht und warum das Teclast X98 Air einfach ein richtiges Highlight ist: Die Dual-Boot Option mit zwei Betriebssystemen. Alle vorangegangenen Abschnitte zielen eigentlich nur auf diesen Schritt ab und sind besonders interessant für diejenigen, die nicht die Version mit zwei Betriebssystemen gekauft haben oder einfach noch etwas mehr mit diesem Tablet rumspielen wollen.

Teclast Dual-Boot

Das Ultra-Feature! Zwei Betriebssysteme auf einem Tablet

Demnach möchte ich nochmals die Schritte durchgehen, die benötigt werden, um ein Tablet mit nur einem Betriebssystem, so wie es bei uns der Fall war (Nur Android 4.4), in ein vollwertiges Teclast X98 Air zu verwandeln. Der größte Vorteil ist, dass euer Tablet nach diesem Prozedere mit 60Hz läuft und so alles deutlich besser und flüssiger ablaufen sollte. Ebenso könnt ihr dann die Vorzüge beider Betriebssysteme nutzen und je nach Anforderungen hin und her wechseln ohne einen Leistungsverlust zu haben.

Zuerst wird natürlich das Dual-Bios als solches benötigt und dies kann sowohl von Android, als auch von Windows aus, installiert werden. Dies wird entweder über eine App in der Stock-Rom des Tablets (UpdateIFWI) oder über eine .bat Datei unter Windows initialisiert. Bei Erfolg lädt das Tablet direkt in das entsprechende Bios und ihr könnt dieses vorerst einmal ausschalten, denn nun muss ein Full wipe, also das löschen aller Daten, durchgeführt werden.

Im Anschluss muss nun als erstes Android installiert werden und hier springt ihr einfach zur entsprechenden Überschrift und folgt den angegebenen Instruktionen. Anschließend wollen wir natürlich noch Windows installieren und hier könnt ihr nun entweder eine der Versionen auf xda-developers auf eigene Gefahr nutzen oder euren eigenen Stick samt Image verwenden. Sollte bei euch kein Icon im BIOS erscheinen, dass euch vom USB-Stick booten lässt, müsst ihr vielleicht erstmals direkt eine Tastatur anschließen und im BIOS, welches ihr durchs drücken von ‘ENTF’ beim booten öffnet, etwas herumspielen – dies sollte allerdings eigentlich nicht passieren. Der weitere Installationsverlauf ist in der Überschrift rund um die Windowsinstallation erklärt und dort findet ihr auch einen Link zu den Treiber Updates, falls euer Touchpad nicht funktionieren sollte.

Sollte alles geklappt haben, müsst ihr nur noch die Androidpartitionen in der Computerverwaltung deaktivieren, indem ihr ihnen den Laufwerknamen wegnehmt, denn sonst kann es passieren, dass sich die beiden Betriebssysteme in die Quere kommen. Nun ist alles abgeschlossen und ihr seid stolzer Besitzer eines Tablets mit Windows und Android!

Alternative Tablets

Neben dem Flagschiff Teclast X98 Air, hat sich die Firma auch weitere Tabletlösungen ausgedacht, die vielleicht auch anklang finden könnten. So gibt es mit dem X80H und dem Teclast X89 zwei Tablets, die mit 8″ und 7.9″ daher kommen und durch etwas abgeschwächte Hardware auch etwas günstiger sind. Deshalb hier noch mal eine kleine Übersichtstabelle, die die Merkmale der Tablets vergleicht und euch auf einen Blick, die Stärken und Schwächen aufzeigt.

Teclast X98 Air 3G Teclast X80H Teclast X89
teclast-x98 teclast-x80h teclast-x89
Dual-OS Dual-OS Dual-OS
Bay-Trail Z3736F mit 2.16GHz Bay-Trail Z3735F mit 1.83GHz Bay-Trail Z3735F mit 1.83Ghz
2GB RAM 2GB RAM 2GB RAM
9.7 Zoll Display 8 Zoll Display 7.9 Zoll Display
32GB interner Speicher 32GB interner Speicher 32GB interner Speicher
8500mAh Akku  5000mAh 5000mAh
5MP & 2MP Kamera  2MP & 0.3 MP Kamera  5MP & 2MP Kamera
3G integriert
GPS Chip
Micro HDMI-Anschluss
Preis ab ~200€ mit Dual-OS  Preis etwa 120€ mit Dual-OS  Preis etwa 150€ mit Dual-OS

Ebenso wird es bald ein Teclast X10HD geben, welches mit 10.1 Zoll und 64GB internem Speicher etwas mehr bietet, aber sonst identisch ist. Der momentane Vorbestellerpreis liegt bei über 200€ und deshalb halte ich dieses Tablet für weniger interessant und würde beim X98 Air 3G bleiben, wenn es in dieser Größenordnung sein soll.

Onda und andere Hersteller

Die meiner Meinung einzige wirklich ernstzunehemende Konkurrenz ist das OndaV919. Dieses besitzt zwar auf dem ersten Blick eine identische Hardware zu einem Aufpreis von etwa 10-20€, aber im Detail gibt es doch einige Unterschiede. So besitzt das Onda, was ich für einen sehr großen Pluspunkt halte, einen physischen Touchkey auf dem Gehäuse und kommt mit 64GB internem Speicher daher. Leider wurde dafür am Akku gespart und so ist dieser nur 6000mAh groß. Ansonsten sind die Daten identisch.

Da das Onda etwas neuer ist als das Teclast X98 Air gibt es hier natürlich deutlich weniger Informationen, was für mich ein Grund wäre abzuwarten. Allerdings wird bei diesem Tablet eine andere Dual-Bios Technik verwendet, die es euch ermöglicht, das Tablet ohne einen physisch eingeleiteten Reboot in das andere Betriebssystem wechseln zu lassen. Dafür gibt es jeweils in der Windows und Androidoberfläche eine entsprechende Anwendung. Dieses Phänomen wurde auch bereits bei einem Teclastgerät beobachtet und hier setzte man dem ganzen noch einen drauf, denn es gibt Videos, in denen das Teclast per Tastendruck in Windeseile zwischen den Betriebssystemen wechselt. Weitere Informationen oder ähnliches finden sich hierzu allerdings nicht.

Bei anderen Herstellern wäre ich dann doch deutlich vorsichtiger, denn Chuwi, Pipo und andere schicken natürlich auch Bay-Trail Tablets ins Rennen. Diese bekommen aber bei weitem nicht so viel Aufsehen wie die bisher genannten Varianten von Teclast und Onda. Demnach würde ich hier auf die Community vertrauen und bei etablierten Geräten bleiben, denn ohne eine Anleitung zum flashen, Custom-Roms ohne China-Apps und stetigen Tweaks wäre man wohl oder übel verloren und hat im schlimmsten Fall teure Hardware mit einer Schrott-Software, die niemals gefixt wird – Elektroschrott sollte also vermieden werden.

Fazit und Zukunft

Das Teclast X98 Air 3G hat mir in den letzten Wochen einfach Spaß gemacht. Nach stundenlangem Basteln, dem Testen jeder einzelner Rom, mehrmaligen Full-Wipes, einem zwischenzeitlichem bricked Tablet und mehreren Windowsinstallationen kann ich sagen, dass dieses Tablet einiges auf dem Kasten hat und die Idee des Dual-OS, auch wenn Windows und Google kein großer Fan davon sind, für mich schon revolutionäre Ausmaße annimmt. Leider kommt die Hardware des Intel Chips noch relativ schnell an ihre Grenzen (primär aufgrund der genialen Auflösung) und so ist die Vision von Android als Zockerbetriebssystem und Windows zum arbeiten noch nicht ganz greifbar. Dies haben die Benchmarks auch ein wenig untermalen können.

Wer allerdings nicht zum High-End Nutzerkreis gehört und einfach nur die Vorteile beider Systeme nutzen will und dabei technisch recht versiert ist, der bekommt hier ein tolles Stück Technik. Windows nutze ich zum Schreiben und auf Android wird dann ab und an mal eine Runde Hearthstone oder ein Emulatorgame gezockt – der Alltag stellt für das Gerät also kein Problem dar.

Meine dringende Empfehlung ist, wenn ihr euch mehrere Stunden Arbeit, Ärger und Nerven sparen wollt, eine Variante mit bereits vorinstalliertem Dual-OS zu nutzen. Es muss schließlich nicht immer die neueste und abgefahrenste Custom-Rom sein oder mehrere verschiedene Windowsversionen getestet werden. Wer Geld sparen möchte und bereit ist, den Gegenwert mit einem 5€-Stundenlohn auszugleichen, der sollte sich eine Androidversion zulegen, da diese eine bessere Ausgangslage darstellt.

Zum Schluss möchte ich noch TinyDeal danken, da sie uns das Tablet vorzeitig zusenden konnten und mir bei diversen chinesischen Übersetzungen geholfen haben und bis heute sehr viel Geduld beweisen. Ebenfalls sollte natürlich jeder einzelne, der bei xda-developers (und anderen Communities) an diesem Tablet gewerkelt hat, nicht vergessen werden. Die Anleitung dort macht es erst möglich, dieses Tablet voll auszureizen!

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Univeselles Handyladekabel 10in1 für 1,04€

Dieses Universalkabel für Handys ist wirklich (fast) ein Alleskönner. Mit diesem Adapter habt ihr gleichzeitig 10 verschiedene Anschlüsse an nur einem USB Kabel. Das kleine Tentakelmonster ist kompatibel mit fast jedem Handy (Nokia, Apple(alter Anschluss),Samsung, Sony Ericsson, LG, etc.). Auch wenn wir so langsam den Micro-USB-Standard erreich haben, schadet so ein Kabel sicherlich nicht, denn auch die üblichen USB-Stecker sind vorhanden.

Bedenkt, dass man es vermeiden sollte mehrere Geräte zeitgleich aufzuladen, da euer USB-Port dafür eigentlich nicht ausgelegt ist. Um jetzt nicht mit 10 kryptischen Steckerbezeichnungen um mich zu werfen, folgt hier nochmal ein passendes Bild, welches euch alle vorhandenen Anschlüsse zeigt:

Damit sollte für den Großteil eurer Gadgets gesorgt sein und gerade diejenigen unter euch, die ein altes Handy besitzen, werden sich sicher über so manch ungewöhnlichen Stecker freuen dürfen. Die guten alten Zeiten (und das von einem eigentlich noch recht jungem Menschen), ich vermisse sie…

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