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Cubot Power im Test: Das durchschnittlichste Smartphone aller Zeiten

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Cubot war bisher fast ausschließlich im Budget-Segment vertreten und macht dort einen soliden Job. Mit dem Cubot Power greift der Hersteller jetzt in der Mittelklasse an und steht in direkter Konkurrenz zum UleFone Power 3, Vernee X und auch zum Platzhirsch Redmi Note 5. Kann Cubot da mithalten?

Cubot Power Display

Technische Daten

Display5.99″ FHD+ LC-Display (2160 x 1080p), 403 PPI
ProzessorMediaTek Helio P23 Octa-Core 8x ARM Cortex-A53 @2,3 & 1,65 GHz
GrafikchipARM Mali-G71 MP2 @ 770 MHz
Arbeitsspeicher6 GB LPDDR4X Dual Channel
Interner Speicher128 GB (per microSD erweiterbar)
Hauptkamera16 MP Samsung S5K3P3 mit ƒ/2.0 Blende
Frontkamera8 MP Glaxaycore
Akku6.000 mAh (mit 5V/2A aufladen)
KonnektivitätLTE Band 20, GPS, 2,4/5 GHz Dual Band WLAN, Bluetooth 4.2
FeaturesUSB-C, Fingerabdrucksensor, Benachrichtigungs-LED, Hybrid-SIM
BetriebssystemAndroid 8.1 Oreo, Sicherheitspatch 05/2018
Abmessungen / Gewicht158,35 x  74,39 x 11,10 mm / 215 g

Design & Verarbeitung: Plastikbomber mit Case-Pflicht

Direkt beim ersten Halten des Smartphones merkt man, dass Cubot eigentlich Budgets-Smartphones herstellt. Sowohl Rückseite als auch Rahmen bestehen nämlich aus recht billig wirkendem Kunststoff. Versteht mich nicht falsch, Kunststoff ist ja grundsätzlich nicht schlimm, wie das Vernee X und UleFone Power 3 beweisen. Leider gibt es beim Cubot keine schöne Beschichtung, sondern nur eine sehr stark glänzende und dadurch stark Kratzer-anfällige Rückseite.

Klar sieht das Handy durch die glänzende bzw. spiegelnde Rückseite zu Beginn etwas hochwertiger aus, aber schon nach ein paar Tagen hat man unschöne Mikro-Kratzer. Darüber hinaus sieht man hier natürlich auch Fingerabdrücke sehr viel schneller und stärker, wie das (absichtlich überbelichtete) Foto zeigt. Die beste Lösung ist hier also das netterweise mitgelieferte Case zu nutzen.

Cubot Power unschöne Rückseite

Leider wird es bei der Verarbeitung nicht besser. Die Übergänge von Rückseite zum Rahmen könnten sanfter sein und das Kameragehäuse hat eine unangenehm scharfe Kante und vergleichsweise große Spaltmaße, in denen sich gerne Staub und Dreck fängt. Auch der Power-Button und die Lautstärkewippe wackeln hörbar und haben einen recht weichen bzw. schwammigen Druckpunkt.

Cubot Power Tasten

Bei all der Kritik wirkt das Power trotzdem recht stabil, was nicht zuletzt an der Dicke von 11,1 mm und dem Gewicht von 215 g liegt (zum Vergleich: das Redmi Note 5 wiegt 181 g). Und solange man nicht an die Übergänge oder die Kamera kommt, liegt die abgerundete Rückseite auch relativ angenehm in der Hand. Die restlichen Maße sind mit 158,35 x 74,39 mm im absoluten Durchschnitt für ein aktuelles Smartphone mit 6 Zoll Display im 18:9 Format. Somit kann man das Power so gerade noch mit einer Hand bedienen, zwei sind aber die sichere und komfortablere Alternative. Insgesamt stellt die Verarbeitung eine Enttäuschung dar, denn bei 215€ kann und sollte man mehr erwarten.

Gutes & konkurrenzfähiges Display

Kommen wir zu etwas erfreulichem – dem Display. Hier hat Cubot keine Budget-Ware verbaut, sondern setzt auf ein 5,99 Zoll großes IPS LC-Display. Das Panel bietet für LCD gute Farbsättigung und einen guten Kontrast. Auch die Auflösung ist mit 2160 x 1080 Pixeln zeitgemäß und beschert uns eine Pixeldichte von 403 PPI. Somit sind Pixel mit bloßem Auge nicht zu erkennen.

Cubot Power Display

Bei dem aktuell sonnigen Wetter könnt ihr das Cubot Power dank ausreichend hoher Helligkeit auch draußen bedenkenlos einsetzen. Der Touchscreen reagiert schnell und kann bis zu 10 Finger gleichzeitig erkennen. Hat man einmal die vorinstallierte Displayschutzfolie aus Kunststoff entfernt, ist auch die Anfälligkeit für Fingerabdrücke auf einem durchschnittlichen Level. Die Anfälligkeit für Kratzer ist auf der Vorderseite zum Glück auch deutlich geringer als auf der Rückseite, sodass z.B. Schlüssel dem Power nichts anhaben können.

Gute Leistung trotz falscher Versprechen

Auf der eigenen Webseite wirbt Cubot mit der stärkenen 2,5 GHz Variante des Helio P23 Prozessors. Wirklich verbaut wurde aber der normale Octa-Core-Prozessor mit zwei Clustern aus jeweils vier ARM Cortex-A53 Kernen mit 2,3 GHz und 1,65 GHz. Davon mal abgesehen läuft der Helio P23 im Power so gut wie in keinem anderen von uns getestetem P23-Smartphone. Apps starten schnell, es tritt kein Ruckeln auf und auch Multitasking ist für das Smartphone kein Problem. Das spricht für eine sehr gute Optimierung, die bei anderen Herstellern oftmals zu wünschen übrig lässt. Der positive Alltagseindruck spiegelt sich in den besten Benchmarkergebnissen wider, die wir bisher mit einem Helio P23 erreicht haben.

Cubot Power Benchmarks

Auch bei den beiden Speicherarten geht es positiv weiter. Cubot spendiert einem stolze 128 GB Massenspeicher, die mit 186 MB/s Schreib- und 191 MB/s Lesegeschwindigkeit auch noch flott unterwegs sind. Wem 128 GB noch nicht reichen kann diese dank Hybrid-SIM-Slot sogar noch erweitern. Der Arbeitsspeicher fällt mit 6 GB angenehm groß aus, liefert eine Geschwindigkeit von 5,9 GB/s und liegt damit auf Redmi Note 5-Niveau. Aktuelle Spiele wie PUBG Mobile laufen dank der Mali-G71 MP2 GPU (770 MHz) gewohnt flüssig, jedoch „nur“ auf den mittleren Grafikeinstellungen. Leichtere Spiele stellen natürlich kein Problem dar. Bei dieser guten Performance hätte es die Prozessor-Täuschung absolut nicht gebraucht.

Cubot Power PUBG Mobile

Aktuelles Stock Android 8.1

Beim Betriebssystem hat Cubot rein gar nichts verändert und liefert ein sehr sauberes Android 8.1 Oreo mit einem Sicherheitspatch von Mai 2018. Leider scheint im Mai auch das letzte Softwareupdate des Cubot Power gewesen zu sein. Darauf deuten zumindest Kernel-Version und Build-Nummer sehr stark hin. Wir haben bisher zumindest noch kein Update erhalten, hoffen aber natürlich, dass Cubot hier am Ball bleibt.

Cubot Power Software

Einzige zusätzliche installierte App ist die bekannte DuraSpeed App von MediaTek, welche Vordergrund-Apps optimiert und Hintergrundapps schließt. Dies kann aber dazu führen, dass ihr manche Benachrichtigungen nicht erhaltet, weshalb ich DuraSpeed meistens deaktiviert lasse. Sonst gibt es ein sauberes Android mit der Google Timeline links vom Homescreen, welche ihr aber auch deaktivieren könnt, sollte sie euch nicht gefallen. Der Play Store ist natürlich vorhanden und das gesamte Betriebssystem ist auf Deutsch.

Die Kamera enttäuscht

Das positive Vorweg: Cubot verzichtet sowohl vorne als auch hinten auf eine sekundäre Fake-Kamera. Sowohl Vernee als auch UleFone konnten sich das bei ihren „Power“-Geräten nicht verkneifen. Dafür interpolieren leider beide Kameras. Das ist insgesamt nicht so schlimm, aber man sollte dann doch bitte auch mit 16 Megapixel werben und nicht mit den interpolierten 20 MP. Fataler ist da noch die falsche Angabe der Blendengröße. Hier wird mit eine f./2.0 Blende geworben, was guter Durchschnitt wäre und ausreichend viel Licht einfängt. Leider stellte sich beim Testen heraus, dass die Blende nur eine „Größe“ von f/2.8 hat und somit wesentlich weniger Licht auf den Sensor kommen kann.

16 MP Hauptkamera mit schwachem HDR

Der verbaute Sensor ist ein 16 MP Samsung S5K3P3 mit einer f/2.8 kleinen Blende, welcher auch im UleFone Power 3 zum Einsatz kommt. Leider war ich schon beim Power 3 eher enttäuscht und das ist auch hier wieder der Fall. Nahaufnahmen wie vom Bulldog Speaker sind bei gutem Licht überzeugend und machen Hoffnung. Je größer die Entfernung zum Objekt wird, desto geringer wird leider die Qualität. Sowohl Schärfe als auch Details gehen sichtbar verloren und Fotos sind selbst bei gutem Licht recht dunkel.

Cubot Power Kamera
Die Platzierung der Kamera so nah an der Oberseite führt anfangs zu vielen Fotos mit Finger im Bild.

Der HDR-Modus kann hier das Bild immerhin aufhellen und bietet ein insgesamt besseres Bild. Dies geht jedoch auf Kosten der Auslösezeit, die so stark ansteigt, dass sich der HDR-Modus nur für sehr ruhige Hände und noch ruhigere Szenen eignet. Videos werden in Full-HD ausgenommen, wobei man den Fokus leider immer wieder manuell setzen muss und die elektronische Bildstabilisierung quasi gar nicht funktioniert.

Cubot Power Bulldog
Bei Nahaufnahmen stimmen Farben, Details und Schärfe. Den Bulldog-Speaker gibts hier.

Cubot Power Kicker

Cubot Power wenig Licht
Selbst wenn die Wolken die Sonne nicht verdeckten, ist das Bild dunkel. Das liegt an der kleinen Blende von f/2.8.
Cubot Power Tischtennis HDR
Der HDR-Modus verlangsamt die Auslösezeit so sehr, dass Jens im rechten Bild schon etwas verschwommen wirkt.
Cubot Power Night Modus DealDoktor
Bei wenig Licht rauscht das Bild sehr stark. Der Night Modus holt dann noch überraschend viel Licht aus der Szene, ist aber immer noch unscharf.

 

8 MP Frontkamera / Selfie Kamera

Die Front-Kamera arbeitet mit einem 8 MP Galaxycore Sensor und ebenfalls einer f/2.8 kleinen Blende. Bei starkem Sonnenlicht stimmt der Weißabgleich nicht und Bilder scheinen überbelichtet. Der HDR-Modus (im Bild rechts) verstärkt diesen Effekt nochmal, weshalb ich von seiner Nutzung abrate. Für normale Selfies ohne starkes Sonnenlicht geht die Kamera aber noch in Ordnung.

Cubot Power Selfies

Kurze Lauf-, lange Ladezeit

Die Akkulaufzeit soll, wie am Namen unschwer zu erkennen, die Paradedisziplin des Cubot Power sein. Auf dem Papier sollten ein 6.000 mAh großer Akku und der sparsamere Helio P23 auch für ordentlich Ausdauer sorgen. Die Konkurrenz von UleFone (6.080 mAh) und Vernee (6.200 mAh) kam mit fast identischer Hardware auf ca. 14,5 Stunden Laufzeit. Im gleichen PCMark Work 2.0 Battery Life Test schafft das Cubot aber nur enttäuschende 10,5 Stunden. Dabei war, wie immer, die Helligkeit bei 50% und die automatische Regelung ausgeschaltet. Ich habe den Test insgesamt dreimal und einmal mit aktiviertem DuraSpeed laufen lassen, kam aber nie über diese enttäuschende Bestzeit hinaus.

Cubot Power Akku

Auch das Aufladen macht mit dem mitgeliefertem 5V/2A „Fast Charge“ Adapter keinen Spaß. Die volle Aufladung von 0% auf 100% dauert ganze 3,5 Stunden und selbst für nur 50% braucht man 1,5 Stunden. Die Konkurrenz ist nach 1,5 Stunden schon bei 70%. Bei 6.000 mAh wäre echtes „Fast Charge“ schon angebracht.

Überzeugende Konnektivität

Hier kann Cubot wieder punkten. Der Empfang war im O2-Netz überall gut und auch das Telefonieren klappte ohne Störgeräusche auf beiden Seiten. Dank der Kunststoffrückseite ist der Empfang von WLAN (Dual Band), LTE (Band 20) und GPS sehr gut. NFC und kabelloses Laden nach Qi-Standard werden nicht unterstützt, das habe ich in dem Preissegment aber auch nicht erwartet. Mit an Board ist aber natürlich Bluetooth 4.2 und ein Hybrid-SIM-Slot. Ihr könnt euch also zwischen zwei SIM-Karten oder einer SD-Karte plus SIM entscheiden.

Cubot Power Hybrid SIM

Den Mono-Lautsprecher unten links sollte man nicht ganz aufdrehen, da dieser dann doch recht deutlich kratzt. Direkt daneben befindet sich aber erfreulicherweise ein USB-C-Anschluss, der zwar Standard sein sollte, aber bei einem Redmi Note 5 immer noch fehlt. Der glänzende Rahmen, den man hier im Bild gut sieht, ist natürlich Geschmackssache.

Cubot Power USB-C

Der Kopfhöreranschluss bleibt

Auch bei den Extras hat Cubot nicht gespart und sogar noch Platz für einen Kopfhöreranschluss auf der Oberseite gefunden. Kopfhörer werden leider keine mitgeliefert, aber davon hat wahrscheinlich jeder genug zu Hause. Falls nicht, empfehlen wir aktuell die Piston Pro 2 von Xiaomi. Auch eine Benachrichtigungs-LED ist vorhanden und informiert euch über ungelesene Nachrichten und wenn der Akku fast leer ist.

Cubot Power Kopfhöreranschluss

Der Fingerabdrucksensor ist mittig und etwas höher als üblich auf der Rückseite platziert. Trotzdem erreicht und ertastet man ihn dank deutlichem Rand sehr gut. Er erkennt den Finger schnell und in neun von zehn Fällen auch beim ersten Mal. Das Entsperren geht damit in unter einer Sekunde von der Hand.

Cubot Power Fingerabdrucksensor

Der Lieferumfang bietet neben dem EU-Netzteil und USB-C-Kabel, der SIM-Nadel und einer Anleitung auch eine durchsichtiges Silikon-Case, dessen Benutzung ich bei der Rückseite wärmstens empfehle.

Fazit: Ein Cubot ohne Power

Ich kann für das Cubot Power keine Empfehlung aussprechen und das ist schade. Schade deshalb, weil das Display ohne Fehler ist, die Performance alle anderen Smartphones mit P23-Prozessor toppt, es gute Konnektivität bietet und sogar meinen geliebten Kopfhöreranschluss mitbringt. Aber es erlaubt sich bei der Verarbeitung, den Kameras und vor allem der Akkulauf- und Ladezeit zu viele gravierende Fehler, die die Konkurrenz nicht hat. Daher verweise ich lieber auf das insgesamt bessere Vernee X (keine Klinke) oder das Redmi Note 5 (nur microUSB), welche beide auch nochmal günstiger sind.

Was haltet ihr vom Cubot Power? Besitzt ihr eins der Budget-Geräte des Herstellers?

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Alex

Begeistert von den stets innovativen Smartphones aus Fernost. Seit neuestem teste ich auch einige Wearables und bin oft für unseren YouTube Kanal vor der Kamera.

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Kommentare (18)

  • Profilbild von das_FX
    # 01.05.19 um 00:52

    das_FX

    echt schade, gerade mit der speicher-ausstattung…aber da muss man sich nicht wirklich ärgern, sondern eher freuen, dass andere hersteller ein bisschen mehr nutzen ins gerät packen…redmi note 7, ich komme….bzw….du kommst zu mir ^^ 🙂

  • Profilbild von Perverd
    # 23.07.18 um 12:05

    Perverd

    @grooves:
    Aber dass Schlitzaugen uncool ist, ist die hoffentlich klar.

    • Profilbild von grooves
      # 23.07.18 um 19:39

      grooves

      @Perverd
      Also, ich war ein Paar Tage in China, und finde nicht dass sie uncool sind. Einige Langnasen jedoch schon.

    • Profilbild von Simplicissimus
      # 23.07.18 um 12:41

      Simplicissimus

      Ich glaube da hast du den falschen Adressaten…

  • Profilbild von JustMe
    # 23.07.18 um 10:12

    JustMe

    Ich habe einige Zeit ein Cubot Rainbow benutzt, das dann einem Xiaomi Redmi weichen musste (das Rainbow habe ich immer noch). Fand es – für den Preis – nicht schlecht, selbst die Kamera war für ein 70€ Gerät nicht übel.

  • Profilbild von mw
    # 23.07.18 um 09:31

    mw

    Eine Bitte (universell):
    beim Vollaufladen des Akkus (also von 0% auf 100%) bitte eines dieser preiswerten USB-Multimeter mit mAh-Funktion (V und A über t integriert) verwenden, um die WAHRE Kapazität des Akkus zu ermitteln!
    Die chinesischen Hersteller von Smartphones und Tablets lügen mittlerweile alle, und oft mit völlig überzogenen Spezifikationen. Das wurde hier ja auch in etlichen Bereichen sichtbar, aber eben nicht bei der fragwürdigen Akku-Kapazität. Ich denke, dass er schon aufgrund der Abmessungen kaum die 4Ah schafft.

    Mir hat man mal ein 'Voyo' Androd 6.0 Tablet mit 1.5Ghz und 6500mAh Akku angedreht bei Gearbest, um die 85Euro.
    In Wahrheit lief es mit Android 5.1, taktete maximal auf 1.3GHz und der Akkku hatte dank zuverlässiger mAh-Messung über den USB-Lader exakt 4000mAh. Ich habe meinen gesamten Kaufpreis von Gearbest zurückgeklagt und auch bekommen. Spätestens beim Argument: "Wenn DU in China einen 1kg Sack Reis kaufst und zuhause merkst, dass nur 600g Reis drin sind, was machst DU dann; was sagst DU zu DEINEM Händler?" knicken die Service-Tanten im Support ein.
    Rate ich jedem Käufer solcher Produkte, damit die Schlitzaugen lernen, ehrlich zu sein bei der Spezifikation ihrer 'Wunder-Geräte'.

    USB-Multimeter mit mehrzeiligem LCD-Display (V,A,W,Wh,mAh,t) gibt es um 3-4Euro bei Ali und Co.

    Gibt es bereits billige China-Quaken mit NFC? Der einzige Grund, mich von meinem 5 Jahre alten NEO 003 zu trennen

    • Profilbild von Jens
      # 24.07.18 um 14:21

      Jens CG-Team

      Wie andere schon erwähnt haben, könntest du von bestimmten Bezeichnungen absehen und darfst gerne von "Chinesen" reden.

    • Profilbild von grooves
      # 23.07.18 um 10:19

      grooves

      @mw: Eine Bitte (universell):
      beim Vollaufladen des Akkus (also von 0% auf 100%) bitte eines dieser preiswerten USB-Multimeter mit mAh-Funktion (V und A über t integriert) verwenden, um die WAHRE Kapazität des Akkus zu ermitteln!
      Die chinesischen Hersteller von Smartphones und Tablets lügen mittlerweile alle, und oft mit völlig überzogenen Spezifikationen. Das wurde hier ja auch in etlichen Bereichen sichtbar, aber eben nicht bei der fragwürdigen Akku-Kapazität. Ich denke, dass er schon aufgrund der Abmessungen kaum die 4Ah schafft.

      Mir hat man mal ein 'Voyo' Androd 6.0 Tablet mit 1.5Ghz und 6500mAh Akku angedreht bei Gearbest, um die 85Euro.
      In Wahrheit lief es mit Android 5.1, taktete maximal auf 1.3GHz und der Akkku hatte dank zuverlässiger mAh-Messung über den USB-Lader exakt 4000mAh. Ich habe meinen gesamten Kaufpreis von Gearbest zurückgeklagt und auch bekommen. Spätestens beim Argument: "Wenn DU in China einen 1kg Sack Reis kaufst und zuhause merkst, dass nur 600g Reis drin sind, was machst DU dann; was sagst DU zu DEINEM Händler?" knicken die Service-Tanten im Support ein.
      Rate ich jedem Käufer solcher Produkte, damit die Schlitzaugen lernen, ehrlich zu sein bei der Spezifikation ihrer 'Wunder-Geräte'.

      USB-Multimeter mit mehrzeiligem LCD-Display (V,A,W,Wh,mAh,t) gibt es um 3-4Euro bei Ali und Co.

      Gibt es bereits billige China-Quaken mit NFC? Der einzige Grund, mich von meinem 5 Jahre alten NEO 003 zu trennen

      Die Kapazitätsangabe von 6500 mAh bezieht sich immer auf 3,7 V. Du hast mit dem USB-Lader 4000 mAh mit 5V. Du vergleichst also Äpfel mit Birnen. Trotzdem hätten es bei 5 V 4800 mAh sein müssen.

    • Profilbild von Alex
      # 23.07.18 um 10:18

      Alex CG-Team

      Multimeter ist bestellt 😉
      Und zu der Frage nach einem günstigen NFC-Handy – da gibt es aktuell das Blackview BV5800 Pro (http://bit.ly/2LiKRKD) oder auch das UleFone Armor X (http://bit.ly/2uHoBA1). Sonst wäre da noch das , falls du etwas mehr ausgeben willst.

  • Profilbild von Tonius
    # 23.07.18 um 08:45

    Tonius

    Ich besitze seit 08.2016 das cubot note s. Damals 79.90€. Gebrauche es täglich, da ich flixbusfahrer bin, zum einscannen der Fahrgäste über Barcodes. Und als Navigator Google maps. Bis heute immer noch die Leistung wie am ersten Tag, mit allen apps

  • Profilbild von TORSTEN387
    # 23.07.18 um 03:04

    TORSTEN387

    Hallo ! Ich besitze ein Cubot Rainbow und bin recht zufrieden . es hat mich ungefähr 50 Euro gekostet . Die Verarbeitung ist in Ordnung . Zum Telefonieren und ab und zu im Internet surfen reicht es aus .

  • Profilbild von Jan O. Nym
    # 22.07.18 um 23:12

    Jan O. Nym

    Schade. Ich hatte das X17 von Cubot und das war echt super. Eines der besten Geräte seiner Klasse und Zeit!

  • Profilbild von Gast
    # 22.07.18 um 22:27

    Anonymous

    …aber erst wenn der letzte billig/Android/china-gadgets/-Käufer sich das letzte Mal geärgert hat wird der weiße Mann/Chinese/Redakteur einsehen das blablabla – die user futsch sind wenn erstmal lange genug verärgert/weg *lach*

  • Profilbild von Gast
    # 22.07.18 um 22:23

    Anonymous

    hatte zwar nie eins – aber wohin man schaut, man hört eigentlich nur das cubot spyware in halbgaren Schrott reindübelt…
    Die haben viiiiiiel zuviel verbrannte Erde hinterlaßen um jetzt noch 250€ verlangen zu dürfen! solche chinesischen Kunden-Verarsch-Firmen müßte erstmal jahrelang in xiaomi-qualität abliefern und glaubwürdig den Kotau machen damit man denen wieder halbwegs (sein Geld an-)vertraut..!

    Kundschaft sollte einfach mit den Füßen abstimmen – und dann ist der Saftladen in 2 Jahren Geschichte… doch die Gier (Naivität) ist größer!

  • Profilbild von jackpot
    # 22.07.18 um 20:22

    jackpot

    Es ist halt einfach Fakt, dass Xiaomi in diesem Bereich mehr zu bieten hat. Danke für diesen Test.

  • Profilbild von Mossy
    # 22.07.18 um 20:21

    Mossy

    @kristian: das ist wahr ich würde bei einem Xiaomi Handy auch ohne Test zuschlagen einfach weil ich im Gegensatz zu Cubot oder umidigi etc. Weiß was ich bekomme!

  • Profilbild von Kelran
    # 22.07.18 um 20:03

    Kelran

    Wie sieht's mit Spyware aus? Fragwürdige Software vorhanden wie beim Cubot Magic? (findet man natürlich erst nach dem Routen)

  • Profilbild von kristian
    # 22.07.18 um 19:50

    kristian CG-Team

    Leichtfertig und unnötig Punkte verschenkt – schade. Da muss es halt nicht verwundern, wenn wir/unsere Leser auch bei anderen Cubot-Modellen vorab kritisch abwertend reagieren.

    Auf der anderen Seite liefert Xiaomi halt fast ausschließlich gute Qualität (und wir werden dann als Fanboys abgestempelt ;-)).

    Feiner Test Alex!

    LG Kristian

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