Jumper EZBook X3 Budget-Laptop mit 13,3 Zoll für 200€

Mit dem Jumper EZBook X3 gibt es endlich ein neues 13,3 Zoll Notebook des chinesischen Herstellers, somit ist die Jumper EZBook 3-Serie vollständig überholt. Warum mich das EZBook X3 nach  dem ersten Blick auf die technischen Daten etwas enttäuscht, erfahrt ihr hier!

Jumper EZBook X3 Laptop

Technische Daten

Modell Jumper EZBook X3
Displaygröße 13,3 Zoll Full HD IPS Display
Prozessor Intel Celeron N3350 Dual-Core 1,1 – 2,4 GHz CPU
Grafikkarte Intel HD Graphics 500
Arbeitsspeicher 6GB DDR3L RAM
Interner Speicher 64GB EMMC
Akku 4500 mAh; 7-8 Stunden Standby
Kamera 2 MP Frontkamera
Anschlüsse Dual WiFi 2,4 GHz/5,0 GHz, 802.11 b/g/n/ac, Bluetooth
Abmessungen 33 x 22 x 1,3 cm
Gewicht 1,3 kg
Betriebssystem Windows 10

Nach dem Release des Jumper EZBook 3, hat sich der Hersteller im Jahr 2017 vor allem mit Produktvariationen befasst. So wurde es rund um das EZBook 3 ziemlich unübersichtlich, neben der „normalen“ Version gibt es das EZbook 3 Pro, EZBook 3L Pro, EZBook 3 Plus und EZBook 3S. Zum Teil unterscheiden sich die Versionen nur marginal voneinander; sicher nicht die schlauste Vertriebsstrategie, aber leider bei vielen chinesischen Herstellern die gängige Praxis.

Mit der neuen EZBook X-Serie ist es (Stand: heute) übersichtlicher geworden, auch wenn zunächst das X4, dann das X1 und nun das EZBook X3 auf den Markt kommt. Naja es gibt sicherlich Schlimmeres. Die Unterschiede sind insgesamt größer geworden, so lässt sich in erster Line nach Displaygröße kategorisieren: das X1 hat einen 11,6 Zoll, das X3 hat einen 13,3 Zoll und das X4 hat einen 14,1 Zoll Bildschirm. Ob es auch ein EZBook X2 geben wird und ob dieses eine Größe zwischen 11,6 und 13,3 Zoll haben wird, ist bislang nicht bekannt.

Jumper EZBook X3: was ist bislang bekannt?

Obwohl das Notebook bereits im September vorgestellt wurde, ist es bislang nur bei GearBest erhältlich und in anderen Shops nicht auffindbar. Auch auf Jumpers offizieller Homepage gibt es bislang keine Aktualisierung um ein Jumper EZBook X3. Im Netz finden sich einige widersprüchliche Angaben, die im Großen und Ganzen jedoch auch nur technische Daten nennen, Tests gibt es noch nicht. So stütze ich diesen Artikel vor allem auf den bei GearBest erhältlichen Laptop, da sie ihn bereits verkaufen, sollten die Angaben stimmen.

Gewohntes Design

Der Body des Jumper EZBook X3 ist vollständig in silber gehalten, ob es sich dabei um ein Aluminium-, Magnesium-, oder ein Plastik-Case handelt, kann ich leider nicht beantworten. Vermutlich wird es aber schon ein Metall-Body sein, da dies mittlerweile auch in dieser Preisklasse ein Standard ist.

Jumper EZBook X3 notebook

Die QWERTY-Tastatur des Laptops ist dabei in Gehäusefarbe gehalten und nicht im klassischen „Apple-Look“. Ob es eine Tastenbeleuchtung gibt, wage ich an dieser Stelle zu bezweifeln, ist letztendlich aber nicht ausgeschlossen.

Insgesamt erinnert mich das Design an das CHUWI LapBook Air, mit dem Unterschied, dass dieses über ein 14,1 Zoll Display verfügt und die Maße entsprechend größer ausfallen.

Hardware: keine Neuerung in Sicht

Die großen technischen Innovationen bleiben bei einem Preis von rund 200€ natürlich auf der Strecke. So ist im Jumper EZBook X3 ein Intel Celeron N3350 Dual-Core Prozessor verbaut. Er verfügt über einen Basistakt von 1,1 GHz und einen Boost von bis zu 2,4 GHz. In Sachen Grafik wird auf die Intel HD Graphics 500 zurückgegriffen, eine zusätzliche GraKa gibt es nicht.

Dazu kommen insgesamt 6 GB DDR3L RAM und 64 GB eMMC interner Speicher. Dieser kann per Micro-SD Karten und hoffentlich auch per M.2 SSD Steckplatz erweitert werden. Offizielle Angaben über einen solchen Steckplatz konnte ich bislang nicht finden.

Insgesamt ist die Hardware-Ausbeute etwas ernüchternd, da derselbe Prozessor und Speicher bereits im EZBook 3 zum Einsatz kam. Lediglich der Arbeitsspeicher hat ein kleines Upgrade erhalten ansonsten ist die Hardware ziemlich 2016. Zumindest der Intel Celeron N4100, der aktuell in so ziemlich jeder Budget-Laptop-Neuerscheinung verbaut ist, hätte es sein sollen.

In Sachen Anschlüssen bekommt man beim Jumper EZBook X3:

  • 2x USB-A 3.0
  • Micro-SD Slot
  • 3,5 mm Klinkeneingang
  • Micro-HDMI

Eine durchschnittliche Ausstattung, die in den meisten Fällen ausreichen sollte. Geladen wird der Budget-Laptop per DC-Netzstecker und leider nicht per USB-C 3.1.

Einschätzung

Für mich ist das Jumper EZBook X3 weniger ein neuer Budget-Laptop, sondern maximal eine optimierte Version des Jumper EZBook 3. Das Notebook bietet zumindest auf dem Datenblatt keine nennenswerten Neuerungen. Auch ist es etwas seltsam, dass es bislang nur bei Gearbest erhältlich ist. Naja wie sagt man so schön? Abwarten und Tee trinken.

Ein Testmodell des Jumper EZBook X3 macht sich im Laufe der kommenden Woche auf den Weg zu uns. Spätestens dann wird sich zeigen, inwiefern das Dasein des Budget-Notebooks gerechtfertigt ist. Zumindest der Preis ist mit aktuell 200€ ziemlich attraktiv.

Tim

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9 Kommentare

  1. Profilbild von DKFL

    Warum verbauen die nicht endlich mal anständige CPUs?

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  2. Profilbild von MarioE

    Weil die Geld kosten und nicht einfach im Technikmarkt an der Ecke in Shenzhen hinterher geworfen werden. Klingt zwar ein bisschen dies, aber ich glaube denen geht es wirklich mehr um den Quick and Dirty Deal, als ein High Quality Produkt zu entwickeln, dass sich wegen des Preises nur ein Viertel mal so häufig verkauft.

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  3. Profilbild von Twixor

    Gibt es hier Leute die das Ezbook 3Pro und das x4 besitzen und mir sagen könnten, ob das x4 ein lohnenswertest Upgrade ist oder man immernoch das 3pro kaufen kann . Vorallem die nur 4 GB RAM beim x4 finde ich bedenklich

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Tim

      Bei der Nutzung im täglichen Gebrauch sind die Unterschiede marginal. Beim Arbeitsspeicher bin ich bei dir. 4 GB sind absolut nicht zukunftsorientiert. Was sind denn deine Ansprüche an einen Laptop, ggf. hätte ich noch eine Alternative für dich parat 🙂

  4. Profilbild von Joegh

    @DKFL: Das ist echt die Frage, weil ich für 189€ ein Lenovo V130 mit Pentium Silver N5000 bekommen habe. Ist also schon möglich…

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  5. Profilbild von Joegh

    Wohlgemerkt aus D inklusive Steuer.

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  6. Profilbild von tooomm

    Weil die cpu vollkommen reicht für surfrn und office.

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  7. Profilbild von Twixor

    @Tim: Wenn ich es mir aussuchen könnte wäre es wirklich einfach ein Jumper Ezbook 3pro mit einem besseren Prozessor (Ezbook 4) was ich mir wünschen würde. Beim x4 habe ich wir schon erwähnt einfach Bauchschmerzen mit den 4gb RAM. Ansonsten habe ich kaum Anforderungen, möchte Standard Office Anwendungen/ surfen/videos schauen für die Uni.

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    • Profilbild von Tim

      @Twixor also wenn es wirklich bei diesen Anforderungen an den Laptop bleibt, dann solltest du mit 4 GB RAM schon hinkommen, wenn auch knapp kalkuliert.

      Was mich beim EZBook 3 Pro stört ist der Speicher. 64 GB eMMC ist nicht viel und eMMC Speicher ist auch nicht so schnell wie SSD Speicher. Du bekommst zwar auch eine Version mit 128 GB, aber da ist der Speicher dann auch 64 GB eMMC und 64 GB SSD unterteilt, auch nicht so nice. 64 GB für eine Windows Partition sind auch recht eng, bzw. könnte mit der Zeit knapp werden.

      Alternativ könntest du dir vielleicht auch mal das CHUWI LapBook SE anschauen, zwar konnte ich es noch nicht testen, aber ich finde es sieht im Vergleich zum EZbook einfach nur gut aus und hat ein schön großes TouchPad. Leider auch nur mit 4GB RAM, dafür aber mit neuerem Intel Celeron N4100 und 128GB SSD + 32 GB eMMC.
      https://www.china-gadgets.de/chuwi-lapbook-se-notebook/

      Oder das Teclast F6, hier hast du den gleichen Prozessor wir im EZbook 3 Pro, 6 RAM + 128 GB SSD.
      https://www.china-gadgets.de/teclast-f6-notebook/

      Mein persönlicher Preis-/ Leistungssieger ist das Teclast F5, zwar ist es mit ca. 280€ teurer, kann aber auch um einiges mehr. Es hat nur 11,6 Zoll, aber für die Uni find ich kleinere Notebooks eigentlich praktisch, da du es viel mit rum schleppst und es wiegt halt auch nur 980g. Drin steckt der N4100, wie beim CHUWI LapBook SE, 8GB RAM und eine 128 GB SSD. Außerdem ist es ein convertible (Lenovo Yoga) mit Touchscreen für den es optional auch einen Stylus gibt. Für die Uni, wo man viel in Skripten oder Präsentationen markieren bzw. Notizen machen könnte, ist das schon Killer 😀

      https://www.china-gadgets.de/teclast-f5-notebook-test/

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