Test

Neabot NoMo Saugroboter mit Absaugstation | Video-Review

Wir haben eine Video-Review für euch zum Neabot Saugroboter aufgenommen. Dabei haben wir versucht, euer Feedback zu berücksichtigen, mehr Bilder vom Roboter in Aktion zu zeigen.

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Viel Spaß beim Anschauen!

Diesen Sommer kommt ein neues Projekt, das viel Innovation und Finesse mitbringen könnte. Der Neabot NoMo Saugroboter startet in die Crowdfunding-Gefilde. Wir sagen euch jetzt schon im Testbericht, ob es ein Erfolgsmodell wird.

Neabot NoMo Saugroboter an Absaugstation

  • Neabot NoMo Saugroboter mit Absaugstation
    • im Crowdfunding bei Kickstarter ab 382€ (Early Bird)
    • Lieferung ab September 2020
    • später bei Amazon für 599€ (genauer Termin nicht bekannt)

Das Finanzierungsziel des Neabot ist bereits erreicht, noch kann man sich den Saugroboter aber bei Kickstarter für 382€ (Early Bird) sichern. Bei Amazon wird der Roboter 599€ kosten, eine Finanzierung kann sich bei Interesse also durchaus lohnen.

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Technische Daten

Der amerikanische Hersteller iRobot dominiert den Markt mit Absaugstationen, lässt sich dies aber auch einiges kosten. Andere Hersteller wie Lenovo versuchen mitzuhalten. Und kosten dabei deutlich weniger. In diese Kategorie möchte auch der Neabot passen.

Neabot NoMo

Preis ohne Angebot ca.382€ im Crowdfunding, später für 599€ auf dem Markt
Saugkraft2600 pa
NavigationLaser-Raumvermessung
AppNeabot Home (noch nicht verfügbar, wird es für Android und iOS geben)
Lautstärke55, 63, 70 dB (durchschnittlich laut)
Staubkammer/Wassertank0,6 l/ keine Wischfunktion
Akku5200 mAh
Ladezeit5 h
Arbeitszeit3 h
Gewicht4,0 kg
Maße35 x 35 x 9,6 cm
Steigungen20°, bis zu 2,5 cm
Features
  • Mapping
  • selektive Raumeinteilung (aber nicht automatisch)
  • No-Go-Zonen und Zoned Cleanup (gezielte Bereichsreinigung)
  • Absaugstation
  • Teppicherkennung (noch in der Entwicklung)
  • Alexa- und Google Home Steuerung (wird noch entwickelt)

Verpackung und Lieferumfang

Das Paket, das angehende Neabot-Besitzer erwartet, ist riesig, der Inhalt aber absolut überschaubar. Durchaus ein wenig überraschend.

Ein nicht unbedingt kleines Paket.

Im Lieferumfang findet sich außer dem Roboter selbst:

  • Absaugstation mit EU-Ladekabel (fein!)
  • Fernbedienung mit zwei AAA-Batterien (auch das ist gut mitgedacht)
  • zwei zusätzliche Bürstenköpfe (zwei bereits auf Unterseite des Roboters angebracht)
  • zusätzlicher HEPA-Schaumfilter
Nur das Notwendigste dabei, aber auch Ersatzteile.

Der Lieferumfang macht es bereits deutlich: Mit der Absaugstation ist der Neabot zwar modern unterwegs, ansonsten setzt aber auf Altbewährtes. Er ist kein Hybridmodell, sprich, er kann nicht wischen, was ich ehrlich gesagt begrüße. Die Wischfunktion bei Hybridmodellen ist noch nicht so ausgereift, dass man daran wirklich Freude und Arbeitserleichterung hätte. Als ich einen Blick auf die Unterseite des Roboters warf, dachte ich mir: Vielleicht wird die Wischfunktion ja noch nachgeliefert … hoffentlich nicht. Einen Tank mit Tuch dranzupappen, den der Roboter dann hinter sich herzieht, ist nicht so das Gelbe vom Ei.

Auf der Unterseite sieht es so aus, als könnte man dort einen Wassertank anbringen.

Mir gefällt es, dass man lieber einen soliden Saugroboter anstelle eines halbgaren Hybridmodells herausbringt. Aber das Hauptaugenmerk des neuen Modells liegt mit Sicherheit auf der Absaugstation.

Die Absaugstation des Neabot

Absaugstationen, die die Staubkammer eines Saugroboters selbstständig leeren, sind keine Weltneuheit mehr. Für das komplett autonome Arbeiten, während wir unterwegs sind, aber ein wichtiger Schritt – wenn auch eindeutig Luxusprodukte. Schließlich kann man die Staubkammer des Roboters – wie es normalerweise üblich ist – auch einfach von Hand rausnehmen und über dem Mülleimer leeren.

Nimmt ordentlich Platz ein, ist aber praktisch.

Die Absaugstation ist auch gleichzeitig die Ladestation des Neabot und muss – zumindest im Crowdfunding – nicht einzeln extra dazu bestellt werden. Der Inhalt der Roboter-Staubkammer wird unten durch einen Einzug in die Station gesogen und landet oben in einem Beutel.

Der Auffangbeutel oben muss je nach Intensität der Nutzung nach ca. einem Monat entnommen und entsorgt werden.

iRobot lässt sich diese Staubbeutel einiges kosten bei ihren Modellen mit Absaugstation. Hier kann man nur hoffen, dass die Beutel für den Neabot nicht so teuer werden später im Handel. Durch den vonseiten des Unternehmens angepeilten Amazon-Verkauf sollte zumindest die Abdeckung des Bedarfs daran gegeben sein.

Neabot NoMo Saugroboter an Absaugstation
Nach einer Arbeitszeit von 3 h muss der Roboter wieder an die Ladestation.

Fährt der Roboter nach seiner Reinigung zur Station, wird der Akku aufgeladen und der Staub aus der 0,6 l großen Staubkammer herausgesaugt. Das funktioniert auch einwandfrei, hat aber einen gewaltigen Nachteil: Das Einsaugen des Staubkammerinhalts mit 1000W benötigt entsprechende Kräfte, aber müssen diese 85 dB Lautstärke aufs Schallpegelmessgerät bringen? Uiuiui, gönnt euch mal einen Lauscher (vielleicht nicht in voller Lautstärke):

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Und ja, das Absaugen ist auch bei anderen Modellen so laut. Ich habe eh die Vermutung, dass beide Roboter die gleiche Station spendiert bekommen haben. Was macht man nun mit der Lautstärke? Die Nachbarn informieren und den Roboter arbeiten lassen, während man selbst nicht zuhause ist.

Hmm, sollte man bei der Lautstärke vielleicht doch lieber wieder manuell leeren?

Man muss die Station auch nicht nutzen, kann die Absaugfunktion auch in der App ausstellen oder nur eine bestimmte Häufigkeit des Absaugens wählen. Sollte es also nicht oft dreckig sein, kann man da gut variieren.

Design und Verarbeitung

Der Neabot sieht aus meiner Sicht echt gut aus, die Ähnlichkeit zu den Roborock– oder Qihoo-360-Modellen ist aber nicht von der Hand zu weisen. In Sachen Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln, alles sauber und solide verarbeitet. Auch der verwendete Kunststoff ist hochwertig und lässt den Roboter nicht billig wirken. Ein CE-Kennzeichen wäre noch schön gewesen, aber das wird sich dann im offiziellen Verkauf vermutlich regeln.

Neabot NoMo Saugroboter
Hübsches Kerlchen.
Hat schon eine gewisse Ähnlichkeit zu Roborock und Qihoo 360 oder?

Wer den Roboter weder via Fernbedienung, noch mittels App steuern möchte, kann auch die beiden Bedienelemente auf der Oberseite nutzen. Damit ist die Steuerung aber sehr eingeschränkt: An/Aus, Starten, Stoppen auf der mittigen Taste, über das Ladekabel-Symbol schickt man ihn zurück zu seiner Ladestation. Die Taste rechts ist eine Art Mini-Room-Work-Modus, der den Roboter auf wenigen m² um sich herum saugen lässt. Sozusagen Bereichsreinigung, nur dass man den Roboter selbst in den Bereich stellen muss. Geht via App leichter, dazu gleich mehr.

Die drei Bedienelemente auf der Oberseite.

Durch den LDS auf der Oberseite kommt der Roboter auf die Maße 35 x 35 x 9,6 cm, was recht hoch ist. Hier muss man Abstriche zugunsten der ausgereiftesten Version der Navigation machen und diverse Möbelstücke vor dem Kauf vermessen. Wenn der Roboter etwa unter dem Sofa saugen soll, muss dieses mindestens 11 cm über dem Boden stehen und so weiter.

Die Fernbedienung

Bevor wir uns die App-Steuerung genauer anschauen, ein ganz kurzer Schlenker für diejenigen, die den Roboter nicht in App und WLAN einbinden möchten. Durch die beiliegende Fernbedienung kann man den Neabot auch ohne App nutzen. Dadurch fehlen zwar einige wichtige Funktionen (No-Go-Zonen, selektive Raumeinteilung etc.), wer aber Sorgen um Datensammlung hat, kann hiermit gegensteuern.

Mittels Fernbedienung kann man den Roboter über eine Distanz von 7-8 m steuern.
Die Fernbedienung wunderschön beschriftet. Wie so oft verwandt mit der TV-Fernbedienung der 90er-Jahre.

Kurz die Funktionen nach der Nummerierung auf dem Bild, falls sich jemand von euch den Roboter zulegt und wissen möchte, was es mit den einzelnen Tasten auf sich hat:

  1. Zurück zur Ladestation schicken
  2. Bedientasten zur Richtungsvorgabe
  3. Starten und Stoppen des Roboters
  4. Mini-Room-Work-Modus: Roboter fährt einige m² um sich herum ab. Eine Art Bereichsreinigung.
  5. Staubkammer an Absaugstation leeren
  6. „Stimme“ des Roboters ausschalten
  7. Zwischen drei Saugstufen wählen
  8. Punktreinigung

Die App Neabot Home

Als allererstes der wichtige Hinweis, dass ich hier eine Beta-Version der App testen durfte, die laut dem Entwicklerteam bis zum Versand der Modelle im September noch weiterentwickelt wird. Dies soll besonders im Design und teilweise auch funktionell passieren. Im Folgenden erhaltet ihr also einen ersten Eindruck (Stand Mitte Juni 2020) der App, damit ihr wisst, was ihr als Minimum von ihr erwarten könnt. Und das ist gar nicht mal so wenig wie ich dachte.

Ich erspare euch Screenshots von hakeligen Login-Versuchen und Google-Übersetzungen chinesischer Sprache, da dies dann in der finalen Version der App passé sein wird. Zum Glück konnte ich die App auf Englisch umstellen, sonst wäre ich restlos verloren gewesen.

Na dann mal los, beginnen wir mit der Einbindung in WLAN und App!

Wie die meisten Saugroboter, wird sich auch der Neabot nicht in ein 5 GHz Netzwerk einbinden lassen, nur in 2,4 GHz. Wer also Probleme bei der Einbindung haben sollte, kann das 5 GHz Netzwerk ausschalten. Hier steht wie. Ich hatte aber beides an und die Einbindung ging problemlos vonstatten.

Ah, kleiner Hinweis (vielleicht lesen die App-Entwickler ja auch hier): Auf dem zweiten Screenshot hier drunter ist ein Fehler. Dort ist grafisch dargestellt, man solle den Power- und Lade-Button gleichzeitig drücken, um die Netzwerkeinbindung zu starten. Es sind aber die äußeren beiden, nicht der Power-Button.

Erst anschalten, dann die äußeren beiden Buttons gleichzeitig drücken und WLAN-Passwort eingeben.
There we go!

Ich bin ehrlich gesagt positiv überrascht, dass die Einbindung ins WLAN so simpel und schnell vonstatten ging. Das war nicht bei allen Kickstarter-Projekten bisher so. Cool!

Funktionen und Einstellungen in der App

Wie bereits erwähnt, kann an den Funktionen noch software-seitig herumgeschraubt werden. Damit ihr eine kleine Übersicht habt, hier eine Bildschirmaufnahme aus der App:

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Hier eine Übersicht über die wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen innerhalb der App (Stand Mitte Juni 2020):

  • Zoned Cleanup (Bereichsreinigung): Viereck einzeichnen, wo Roboter gezielt saugen soll
  • selektive Raumeinteilung: Nicht automatisch, man kann aber selber die Räume einteilen (gleich mehr dazu)
  • Zustand der Einzelteile nachvollziehen
  • Karte zurücksetzen
  • Etagenspeicherung (heißt hier „Map Manager“): Wahl zwischen mehreren gespeicherten Karten. Noch in der Entwicklung, öffnet sich nichts
  • Sprachpaket wählen: Auch hier tut sich noch nichts
  • Absaugstation einstellen: An, aus, alle zwei- oder dreimal nach Saugen
Neabot NoMo Saugroboter Home App Interface Einstellungen
Links das Interface, mittig Einstellungen und rechts der Zustand der Einzelteile.
  • Push-Benachrichtigungen ans Smartphone und in der App (Roboter steckt fest, Roboter ist fertig etc.)
  • Firmware-Updates herunterladen und installieren
  • Punktreinigung (Roboter reinigt nur an vorgegebenem Punkt)
  • Roboter lokalisieren (meldet sich mit Stimme)
  • Arbeitszeiten einplanen
  • LED-Leuchten an Roboter und Station ein- und ausschalten

An ein, zwei Stellen ist die App noch etwas unausgereift, was mit Sicherheit noch behoben wird. Der Map Manager und die Sprachpakete führen noch ins Nichts (lädt sich nen Wolf). Aber dafür gibt es ja noch eine Alpha-Version, Bugfixes und Firmware-Updates für den Roboter.

Navigation und Mapping

Mittels Laserdistanzsensor (kurz LDS, das Türmchen auf der Oberseite) und verbautem SLAM-Algorithmus (Simultaneous Localization and Mapping) scannt der Neabot die Umrisse der vier Wände.

Hi, ich bin ein Laserdistanzsensor (LDS).

Dabei erstellt er eine virtuelle Karte der Räumlichkeiten, die sich dann in der App abrufen lässt. So weiß man von unterwegs aus immer, wo sich der Roboter befindet und kann ihn auch von unterwegs aus starten. Erst fährt der Roboter die äußeren Wände und Hindernisse ab, dann bahnt er sich seinen Weg in geraden Bahnen durch die Mitte. Sieht in der App so aus:

Durchaus präzises Mapping. Durch die Arbeitsweise bleibt kein Bereich aus.

Ach, machen wir doch mal Bewegtbild aus der App (16-fache Geschwindigkeit wohlgemerkt)! Das Arbeitstempo könnte durchaus höher sein, dafür ist er aber gründlich.

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Sechs Mal in der Sekunde scannt der LDS die Räumlichkeiten auf eine Distanz von bis zu 6 Metern. So hat man immer ein Live-Bild in der App. Insgesamt 29 Sensoren arbeiten in dem Roboter. Besonders bemerkenswert ist das Überwinden von Türschwellen, auch mit Teppichkanten hat er kein Problem. Und das, wo die meisten Roboter meinen Teppich nicht so wirklich leiden können und meiden. Bis zu 2,5 cm hohe Hindernisse überwindet der Neabot zuverlässig, was definitiv nicht alle Roboter beherrschen. Auf Teppich macht sich auch die hohe Saugkraft von 2600 pa bemerkbar, da zieht er einiges raus.

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Auch die Hinderniserkennung ist löblich, er hat da das richtige Maß zwischen zu wenig sensibel und hochsensibel beigebracht bekommen. Außer Glastüren oder Vasen kann da nicht viel passieren.

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Was er nicht so gut hinbekommt? Den Saugroboter-Endgegner, meinen Wäscheständer:

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Da kann man auch was machen, schaut mal hier. Und Kabel mag er auch nicht so, da er keine AI-Erkennung kleiner Hindernisse hat, wie etwa der Roborock S6 MaxV. Aber die ist so oder so noch nicht so ausgereift, dass man dem Neabot das vorwerfen könnte, dass er keine Kabel erkennt und ihnen nicht ausweichen kann.

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Was kann man also tun, damit er Kabelecken und andere Bereiche meidet, die er nicht anfahren soll? Ahja, No-Go-Zonen und selektive Raumeinteilung.

No-Go-Zonen und selektive Raumeinteilung

No-Go-Zonen sind schon von der Begrifflichkeit selbsterklärend, man zeichnet diese virtuelle Zonen in die Karte ein und der Roboter meidet den eingezeichneten Bereich. Das funktioniert beim Neabot auch so, wie es soll – sogar während einer Reinigung. Interessanter wird es da bei der selektiven Raumeinteilung. Normalerweise nimmt ein Saugroboter mit dieser Funktion die Einteilung selbst vor und der Nutzer kann im Nachhinein noch etwas nachjustieren. Der Neabot tut dies nicht, die Räume muss man selber vorgeben.

Neabot NoMo Saugroboter Home App Mapping selektive Raumeinteilung
Die selektive Raumeinteilung (grüne Vierecke) samt No-Go-Zone (oranges Viereck).

Es ist zwar angenehmer und weniger Fummelarbeit, wenn der Roboter dies selbstständig tut, schließt aber auch aus, dass der Neabot die Räume falsch einteilt. Schlussendlich macht es keinen gewaltigen Unterschied und funktioniert mit beiden Vorgehensweisen gut. Es ist allerdings vonnöten, dass man den Roboter einmal komplett autonom von Ladestation aus zur Ladestation zurück fahren lässt, sonst ist die Raumeinteilung nicht möglich.

Vorläufiges Fazit: Neabot kaufen?

Warum vorläufiges Fazit? Ganz einfach: Der Neabot wird erst im September 2020 an die Crowdfunding -Unterstützer verschickt, es wird noch an der App gearbeitet und auch an dem ein oder anderen Feature. Was kommt also noch in den nächsten Wochen?

  • Alexa- und Google-Home-Steuerung
  • Teppicherkennung (automatische Saugkrafterhöhung auf Teppichen)
  • evtl. Etagenspeicherung (sieht danach aus, ist aber nicht gesichert)
  • Bugfixes in der App, Implementieren einiger App-Funktionen
    • virtuelle Fernbedienung zur manuellen Steuerung
  • Fortgesetzte Reinigung an/aus
Neabot NoMo Saugroboter Saugkraft
Macht bis hierhin einen guten Eindruck.

Der Crowdfunding-Preis von ~380€ ist für ein Modell mit Absaugstation und diesem Funktionsumfang definitiv gerechtfertigt, vor allem wenn man bedenkt, dass der Neabot später ~600€ kosten wird. Letztgenannten Preis würde ich nicht bezahlen wollen. Durch Absaugstation, fortgesetzte Reinigung und Einplanen der Arbeitszeiten kann der Neabot genau das werden, was man von einem Saugroboter erwartet: Ein Haushaltsgehilfe, der ohne jegliches Zutun arbeitet – zumindest, bis man den Beutel der Absaugstation leeren muss.

Ich bin überrascht, dass alles schon so gut funktioniert und bin gespannt auf die Neuerungen der nächsten Wochen, wäre aber jetzt schon mit dem Saugroboter zufrieden. Man kriegt, was einem versprochen wird. Man sollte die Absaugstation aber definitiv dabeihaben wollen, sonst gibt es noch mehr Modelle mit einem solchen Funktionsumfang.

Was haltet ihr vom Neabot?

  • Absaugstation
  • detailliertes Mapping
  • sehr gute Hinderniserkennung
  • Absaugstation immens laut
  • ein paar Funktionen fehlen (noch) für ein Modell dieser Preisklasse
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Tim

Mich interessiert Technik, die uns die Arbeit im Haushalt abnimmt - ob beim Staubsaugen oder Fensterputzen. So konnte ich bereits über 90 Saugroboter testen, bei mir dreht privat (unter anderem) der Ozmo 950 seine Runden.

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Kommentare (31)

  • Profilbild von JW
    27.05.20 um 19:10

    JW

    @Tim: Wie kommst du auf den Preis? Ich sehe bei Super Early Bird $369+$29 Versand nach DE.

    • Profilbild von Tim
      29.05.20 um 12:34

      Tim CG-Team

      Ist leider nicht mehr möglich jetzt, sorry! Ich behalte das im Auge und versuche Neabot zu überreden, da nochmal dran zu schrauben 😉 LG Tim

  • Profilbild von adeca
    27.05.20 um 20:22

    adeca

    Er reizt mich… genauso wie der Xiaomi 1S gestern… dann könnte ich mich vom Dirt Devil trennen…
    Verstehe ich es richtig: das Crowdfunding kommt nur dann zustande, wenn der gewünschte Betrag erreicht wird. Aber dann wird doch normalerweise auch geliefert, oder?

    • Profilbild von JW
      27.05.20 um 20:42

      JW

      @adeca: Er reizt mich… genauso wie der Xiaomi 1S gestern… dann könnte ich mich vom Dirt Devil trennen…
      Verstehe ich es richtig: das Crowdfunding kommt nur dann zustande, wenn der gewünschte Betrag erreicht wird. Aber dann wird doch normalerweise auch geliefert, oder?

      Nein. Wenn der Betrag erreicht ist, bekommen die "Entwickler" von Kickstarter/Indiegogo/… das Geld. Und dann gibt es doch technische Probleme oder Missmanagement und man ist sein Geld los.

      • Profilbild von adeca
        28.05.20 um 00:09

        adeca

        Also doch eher Finger weg davon :-/

        • Profilbild von Tim
          29.05.20 um 12:37

          Tim CG-Team

          Nur um das klarzustellen: Indiegogo und Kickstarter bekommen das Geld nicht (anteilig natürlich iwie nen Prozentsatz oder so), aber wie auch im Text beschrieben, kann es immer passieren, dass ein finanziertes Projekt aus welchen Gründen auch immer nicht umgesetzt wird. Aber da ich das Unternehmen seit Jahren verfolge und beim Narwal fast alles glattlief, gehe ich hier auch davon aus, dass man seinen Roboter erhält. Liebe Grüße Tim

        • Profilbild von adeca
          01.06.20 um 15:28

          adeca

          Hallo Tim, nun ist der 1S schon bestellt. Ich werde den Neabot weiterhin im Auge behalten. LG Claudia

  • Profilbild von Philippo
    27.05.20 um 20:31

    Philippo

    Wo kann man denn zur Zeit den Narwal Wischroboter kaufen?

    • Profilbild von Tim
      29.05.20 um 13:02

      Tim CG-Team

      Aktuell noch nicht im offiziellen Verkauf, da bahnt sich aber was an. Ich behalte das im Auge. Liebe Grüße Tim

  • Profilbild von Pattr
    27.05.20 um 21:11

    Pattr

    Testbericht bitte !

    • Profilbild von Tim
      29.05.20 um 13:03

      Tim CG-Team

      Testmodell ist bereits unterwegs 😉

      • Profilbild von Ulli31
        30.05.20 um 18:21

        Ulli31

        Hallo Tim,
        sehr gut, dann bitte umfassend testen, also mehrere Reinigungen, Teppiche nicht vergessen und auch lange Haare in den Test einbeziehen. Und was ich mittlerweile auch relevant finde: Wie ist es mit der Reinigung des Robots – also, wo sammelt sich überall Staub etc. an?

        • Profilbild von Tim
          02.06.20 um 08:34

          Tim CG-Team

          Alles klar, pack ich auf die Agenda 😉 Erstmal ist aber Tabot dran. Liebe Grüße Tim

  • Profilbild von Rev1ve
    28.05.20 um 18:16

    Rev1ve

    Das ist der Lenovo T1 pro, der wiederum auf dem Proscenic m7 aufbaut/gleich ist, wieso benötigt man dazu eine Finanzierung?

    • Profilbild von Tim
      29.05.20 um 13:03

      Tim CG-Team

      Das werde ich prüfen sobald mein Testmodell angekommen ist 🙂

    • Profilbild von Senf
      03.06.20 um 11:57

      Senf

      Die Frage ist, wozu ein etabliertes Unternehmen überhaupt eine Kraut-Pfunding Finanzierung "braucht". Das gehört doch eigentlich zu ihrem Job.

      • Profilbild von JW
        03.06.20 um 13:17

        JW

        @Senf: Die Frage ist, wozu ein etabliertes Unternehmen überhaupt eine Kraut-Pfunding Finanzierung "braucht". Das gehört doch eigentlich zu ihrem Job.

        Marketing. "Schaut her, wir sind auf einer Funding-Plattform, wo sich nur geile technische Neuerungen tummeln. Und bestell schnell, es wird teurer, wenn du lange wartest! Du wirst einer der ersten sein, die das geile Teil bekommen!"

        • Profilbild von Tim
          03.06.20 um 13:27

          Tim CG-Team

          Ist noch lange kein etabliertes Unternehmen, hatten wie erwähnt erst einen Roboter auf dem Markt. Und ja, Marketing spielt definitiv mit rein, aber die schwimmen mit Sicherheit nicht im Geld wie viele andere, die Crowdfunding zu Marktanalysezwecke nutzen. LG Tim

        • Profilbild von Senf
          03.06.20 um 14:31

          Senf

          Für die Frage, warum sie es tun, gibt es sicherlich viele Antworten. Das ist in etwa wie bei der Frage, warum Unternehmen Daten sammeln.

          Die wichtige Frage ist, ob sie es brauchen. Bei Startups oder denen, die es noch werden wollen, da steht das außer Frage, die haben eine tolle Idee, können die nicht selbst umsetzen und brauchen Kohle aus der Community. Aber irgendwann muss man als Unternehmen auch mal auf eigenen Beinen stehen. Wenn ich einen Saugroboter entwickelt habe, dann ist das meine ganz eigene Pflicht einen Teil der erwirtschafteten Gewinns zu reinvestieren und R&D zu betreiben, damit ich mit neuen Produkten marktfähig bleibe. Das ist einfach der Job eines Unternehmers.

          Ich verachte Unternehmen, die auf Kosten der Community Entwicklung betreiben, mit den dort entwickelten Produkten Gewinne einfahren und die nächsten Entwicklungen wieder aus der Community finanzieren. Das ist Raffgier und Parasitentum. Das kann ein Unternehmen mal machen, wenn etwas völlig innovatives und absolut abgefahrenes auf dem Plan steht. Da mag das in Ordnung sein, wenn man über diesen Weg mal prüft, ob genügend Leute bereit sind dafür Geld auszugeben.

          Aber doch bitte nicht beim hundertdrölften Saugroboter, der sich durch gar nichts von seiner Konkurrenz abhebt! Wenn der auf zwei Beinen läuft und nach getaner Arbeit auch noch mit dem Hund vor die Türe geht, dann ggf. ja, aber nicht bei einer weiteren runden Flunder, die sich gemächlich über möglichst glatte Böden schiebt und dabei den Schmutz möglichst gleichmäßig in der Umgebung verteilt.

        • Profilbild von Tim
          22.06.20 um 08:40

          Tim CG-Team

          Hi Senf, ich verstehe deinen Punkt absolut, vielleicht werden sie in Zukunft ja anders handeln, dann kann man das nach zwei Modellen auch besser kritisieren aus meiner Sicht (mache ich dann auch) 🙂 Liebe Grüße Tim

  • Profilbild von Muschglu
    03.06.20 um 11:45

    Muschglu

    Der Neabot kann nicht wischen und man weiß nicht wie laut er ist oder?

  • Profilbild von Frank Reinoss
    03.06.20 um 13:42

    Frank Reinoss

    Ohne Wischen und Etagen Speicherung für mich kein Fortschritt. Da bleibe ich bei meinem bewährten S50 Alias HORST der schon jenseits der 30k qm problemlos arbeitet. Ich würde mehr Wischen lassen, wenn entsprechende Zonen möglich wären. Mich stört bei der Absaugung auch wieder der zusätzliche Beutel, den ich so nicht benötige.

    • Profilbild von Tim
      05.06.20 um 07:25

      Tim CG-Team

      Hi Frank, das kann ich nachvollziehen, bin bei den Beuteln auch hin- und hergerissen.

  • Profilbild von Tobias Wokan
    03.06.20 um 21:03

    Tobias Wokan

    An sich keine schlechte Sache, aber wenn ich dann im Endeffekt wieder einen klassischen Staubbeutel habe, also wieder ein Accessoire dass ich dann und wann nachkaufen muss. Wieso wird das nicht über eine Kassette gelöst wie in normalen Staubsaugerrobotern?

  • Profilbild von ichwersonst
    19.06.20 um 21:14

    ichwersonst

    Sieht 1:1 nach dem M7 Pro aus, nur Nuancen anders. ( Knöpfe z.bsp. ). So etwas sollte man meiner Meinung nach nicht unterstützen, denn das gibt es bei Proscenic billiger und noch nicht "kopiert".

  • Profilbild von ichwersonst
    19.06.20 um 21:14

    ichwersonst

    Man sieht es deutlich an der Wischaufnahme.

    • Profilbild von Tim
      22.06.20 um 08:38

      Tim CG-Team

      Hi ichwersonst, das ist jetzt nicht allzu ungewöhnlich, dass sich die Roboter in vielen Punkten ähneln, kommen eben hin und wieder aus der gleichen Fabrik in Shenzhen oder vom gleichen Produzenten, werden dann nur umgelabelt etc. Habe ich natürlich auch gehabt deinen Gedankengang, es sind dann aber doch mehr als nur äußerliche Unterschiede. Dennoch hast du recht, dass man mit dem M7 Pro von Proscenic ein sehr ähnliches Produkt für kleines Geld erhält. Liebe Grüße Tim

  • Profilbild von Daniel Bärtschi
    06.07.20 um 12:27

    Daniel Bärtschi

    Der Neabot hat aus meiner Sicht das gleiche Problem wie der "Proscenic M7 Pro oder der Lenovo T1 Pro….die Seitenbürsten drehen viel zu schnell! Wäre gut wenn man das mit der App einstellen könnte!
    Wahrscheinlich werden alle 3 Roboter in der gleichen Fabrik hergestellt!

    Persönlich wäre mir ein Gerät von der Firma Roborock/Xiaomi lieber, da ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht habe! Vielleicht bringen die ja auch in naher Zukunft eine Absaugstation….aber dann bitte ohne Staubbeutel….! Das dies auch ohne geht hat die Firma Samsung (Navibot 8980) schon im Jahre 2010 bewiesen!

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