Test Realme X: Pop-Up Kamera & AMOLED Display für 217€ | Videoreview

Das Realme X ist eines der interessantesten Smartphones in der Mittelklasse, deswegen konnten wir es uns nicht nehmen lassen eine Videoreview aufzunehmen. Thorben zeigt euch im Video, wo das Handy seine Stärken und Schwächen hat.

Youtube Video Preview

Mit dem Realme 3 Pro hat die Tochterfirma von Oppo bewiesen, dass sie in der Lage sind, sehr gute Smartphones zu bauen. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch das Realme X, welches mit einer Pop-Up Cam schon fast Konkurrenz für das Xiaomi Mi 9T sein könnte.

Realme X Smartphone Display in Hand_2

Technische Daten des Realme X

Display6,53 Zoll 19,5:9 Full-HD+ (2340 x 1080 Pixel) AMOLED-Display (394 PPI)
ProzessorSnapdragon 710 @ 2,2 GHz & 1,7 GHz
GrafikchipQualcomm Adreno 616
RAM4/6/8 GB
Interner Speicher64/128 GB (nicht erweiterbar)
Kamera48 Megapixel SONY IMX586 mit ƒ/1.79 Blende + 5 Megapixel ƒ/2.4
Frontkamera16 Megapixel mit ƒ/2.0
Akku3,765 mAh
KonnektivitätAC WLAN, Bluetooth 5.0,USB Typ-C, GPS/GLONASS/BDS, Dual-SIM, kein Band 20
FeaturesFingerabdrucksensor im Display, 3,5 mm Klinke
BetriebssystemColor OS 6.0 basierend auf Android 9
Maße / Gewicht161,2 x 76 x 8,6 mm / 191 g

Das randloseste Realme

Das Thema „Randlos“ wird auch bei dem Realme X groß geschrieben, denn man verzichtet bewusst auf eine Notch oder dicke Bildschirmränder. Im Gegensatz zum gerade genannten 3 Pro fällt das X etwas größer aus, wir messen 6,53 Zoll in der Bildschirmdiagonale. Der Platz zwischen Display und Gehäuserahmen ist minimal und lässt gerade noch Raum für die Hörermuschel, die deutlich breiter ausfällt als bei der Konkurrenz. Der untere Bildschirmrand ist mit 5,5 mm etwas dicker als bei vergleichbaren Geräten, aber immer noch schmal genug, um ästhetisch zu wirken.

Realme X Power-Button

Die Designsprache, die uns schon bei dem Realme 3 Pro aufgefallen ist, wird auch bei dem Realme X fortgeführt. Der Power-Button sitzt wie gewohnt auch der rechten Seite und wurde mit einem gelben Akzent versehen. Darüber befindet sich der Dual-SIM-Slot. Ungewöhnlich ist dagegen auch hier die gegenüberliegende Platzierung der Lautstärketasten, wie man es von iPhones kennt. Auf der Oberseite des Gehäuserahmens befindet sich das Modul für die Pop-Up Kamera, welches zentral platziert wurde. Auf der Unterseite des Rahmens liegt der Kopfhöreranschluss, der USB Typ-C Port und der Lautsprecher.

Realme X Pop-Up Kamera

Die Rückseite ist an den Längstseiten leicht abgerundet und strahlt bei unserem Testgerät in dem Colorway „Space Blau“. Dieser gefällt uns soweit gut, die Farbkombination aus Blau und Lila hat allerdings Huawei vor zwei Generation auf dem Markt etabliert. Bei China-Versionen hat man den optischen Vorteil, dass kein CE-Kennzeichen die ansonsten cleane Rückseite stört. Hier prangt nur das Realme-Logo, welches auf der gleichen Ebene liegt wie die Dual-Kamera, die ebenfalls zentral aber vertikal angeordnet ist.

Realme X Rückseite Logo Schriftzug

Handling & Verarbeitung

Auch wenn Realme gefühlt noch sehr frisch auf dem Markt ist, spürt man Oppos Erfahrung in der Smartphoneproduktion im jeden Nanometer. Das Realme X ist fast tadellos verarbeitet, die Aussparungen für die Ports sind sehr sauber gefräst und Spaltmaße fallen so klein wie möglich aus. Auch die Druckpunkte der physischen Tasten fallen angenehm aus, der SIM-Einschub geht geschmeidig in seinen Slot und auch das Dual Kamera-Modul auf der Rückseite ragt verhältnismäßig wenig aus dem Gehäuse heraus. Der umliegende Ring erinnert an den Ring um einen Fingerabdrucksensor, hier könnte sich Xiaomi eine Scheibe abschneiden.

Kritisieren könnte ich nur die Pop-Up Kamera auf der Oberseite. Bei ganz, ganz, ganz genauer Betrachtung erkennt man, dass bei unserem Testgerät die linke Seite des Moduls nicht ganz plan mit dem Gehäuserahmen ist. Hier ist das Spaltmaß minimal größer, das ist bei dem Xiaomi Mi 9T um gefühlt 0,5% genauer gelöst.

Realme X Smartphone Rückseite

Die Ergonomie ist trotz des größeren Designs gegeben. Das Realme X liegt gut in der Hand, was auch hier an den abgerundeten Seiten liegt, so dass der Gehäuserahmen minimal weiter herausragt als die Front- und Rückseite. Im Gegensatz zum Realme 3 Pro hat der Hersteller den Power-Button ein paar Millimeter nach unten verschoben, so dass dieser gut erreichbar ist. So kommt man auch gut zum Fingerabdrucksensor im Display, dafür ist der „Lautstärke Plus“-Button nur mit etwas mehr Verrenkung zu erreichen.

AMOLED > IPS? 

Im Gegensatz zu dem 3 Pro verbaut Realme bei ihrem X ein AMOLED Display, welches eine Displaydiagonale von 6,53 Zoll bietet. Dabei setzt man auf eine Full HD+Auflösung von 2340 x 1080 Pixeln im 19,5:9 Seitenverhältnis. Das resultiert bei dieser Bildschirmgröße in einer Pixeldichte von 394 ppi, die in der Theorie zwar kleiner ist als die des 3 Pro, in der Praxis merkt man davon aber nichts. Dank des AMOLED-Panels haben wir ein Kontrastverhältnis von 60.000:1 und die Helligkeit gibt der Hersteller mit 430 nits an. Geschützt wird das Panel durch Gorilla Glas 5.

Realme X Display

Im Direktvergleich offenbart das Realme X tatsächlich Schwächen in der Helligkeit, das IPS Panel des 3 Pro ist heller. Durch die verschiedenen Panelarten wird ein unterschiedliches Farbprofil erkennbar, das Realme X ist etwas kühler, setzt auf starken Kontrast und kräftige Farben, dafür mangelt es an der Helligkeit. Da kann das 3 Pro punkten, das Bild ist aber etwas flacher und die Farbtemperatur etwas wärmer. In der Schärfe nehmen sich beide Displays nichts, trotz unterschiedlich großer Pixeldichte.

Realme X Fingerabdrucksensor im Display

Dafür hat das Realme X den Vorteil der größeren Funktionalität, aufgrund des verwendeten AMOLED Panels ist der Fingerabdrucksensor im Display möglich. Dieser funktioniert schnell und zuverlässig, tatsächlich liegt er fast auf einem Niveau mit dem OnePlus 7 Pro. Für diese Preisklasse ist das keine Selbstverständlichkeit. In den Einstellungen findet sich auch ein als „Off-Screen Clock“ getarnter Always-On Modus, der erst nach einem Update bei uns funktioniert hat. Hier kann man nur die Zeit einstellen, leider nicht das Design der AOD-Darstellung.

In dem Betriebssystem kommen dazu nur ein paar Standardeinstellungen. Die Anpassung der Farbtemperatur ist noch ganz nützlich, der „OSIE Vision Effect“ dagegen eher weniger. Natürlich sind automatische Helligkeit, Nachtmodus und die Vollbild-Einstellungen ebenfalls gegeben.

Realme setzt auf qualitative Hardware

Im Realme X steckt der Qualcomm Snapdragon 710 Prozessor, den wir so auch aus dem Realme 3 Pro oder dem Lenovo Z6 Lite kennen. Der Acht-Kern-Prozessor mit einer 2,2 GHz Taktfrequenz ist zwar nicht ganz neu, aber ein performanter Prozessor, der viel Leistung für dieses Geld bringt. Dazu kommen wahlweise 4 oder 8 GB RAM, der interne UFS 2.1 Speicher liegt zwischen 64 GB und 128 GB. In dem schwächeren und günstigen Realme 3 Pro steckt genauso wenig RAM, hier hätten wir uns eine klare Differenzierung gewünscht.

 

Trotzdem sind wir hier absolut auf dem Niveau eines Xiaomi Mi 9 SE, welches mit dem Snapdragon 712 von Qualcomm ausgestattet ist. Das Realme X ist schnell, aber auch nicht schneller als das Realme 3 Pro, da man hier schließlich den selben Prozessor verwendet. Trotzdem, Apps öffnen und schließen sich schnell, Gaming und Multitasking ist kein Problem, auch die Auslösung der Kamera oder das Entsperren gehen schnell von der Hand. Realme hat das OS gut optimiert, so dass man eine konstant gute Performance erwarten kann.

Realme X Benchmarks

Das bestätigen uns auch die Benchmarkergebnisse, die allesamt gut ausfallen, aber genauso wie bei dem 3 Pro. Den Vergleich müssen wir an dieser Stelle wieder ziehen, da die Hardware identisch ist. Lediglich der AnTuTu Score liegt 40.000 Punkte höher als der des 3 Pro, einen Grund dafür können wir aber leider nicht liefern.

Realme X mit 48 Megapixel Sensor

Das Dual-Kamera-Modul auf der Rückseite kommt uns bekannt vor, die Zusammensetzung ist im Gegensatz zum günstigeren 3 Pro aber eine andere. Der Hauptsensor ist der aktuell immer noch sehr beliebte Sony IMX586 Sensor mit einer Auflösung von 48 Megapixeln. Den kennen wir so zum Beispiel aus dem Xiaomi Mi 9T Pro. Der Sekundärsensor ist ein 5 Megapixel Tiefensensor mit einer ƒ/2.4 Blende. Wo uns da Realme 3 Pro mit 16 Megapixel Auflösung richtig vom Hocker reißen konnte, so unbeeindruckt sind wir von der Kamera des Realme X. Die Fotos sind in Ordnung, das volle Potenzial des Sensors scheint man nicht ausschöpfen zu können.

Realme X Testfoto Hauptkamera Fehler
Seht ihr diesen hellen Schimmer um Julians Gesicht?

In manchen Situationen zeigt die Kamera was sie kann, die Schärfe ist aber nie so beeindruckend wie bei dem 3 Pro. Dazu gibt es bei starker Sonneneinstrahlung minimale Artefakte, Hauttöne werden dafür gut getroffen. Auch das Farbprofil gefällt mir durchweg gut, gerade sattere Farben wie Pflanzengrün sehen beeindruckend aus. Immerhin bekommt Realme hier den Weißabgleich etwas besser hin als Xiaomi teilweise.

Realme X Testfoto Hauptkamera Person Realme X Hauptkamera Testfoto Weißabgleich Realme X Hauptkamera Testfoto Pflanze

Die Kamera-App gefällt mir dagegen wie bei den anderen Oppo-Geräten gut, auch die Auswahl an Modi deckt alle wichtigen Standards ab. Da sei vor allem der Portrait-Modus zu nennen, der besonders bei Objekten gute Resultate erzielt, da die Randerkennung auf Top-Niveau ist. Den Beautyfilter für den Portrait-Modus scheint man hier deutlich reduziert zu haben, das hat bei uns dem 3 Pro gar nicht gefallen. Einen Ultraweitwinkel gibt es leider nicht und der Zoom beschränkt sich auf Digitalzoom.

Redmi X Testfoto Portrait-Aufname
Die Randerkennung ist gerade bei Objekten wirklich hervorragend.

Videomodus

Das Realme X unterstützt im Videomodus auch Aufnahmen mit 4K Auflösung, beschränkt sich dabei aber auf 30 fps. Auch die Timelapse-Funktion oder Slow-Motion Aufnahmen sind integriert. Bei letzterem bekommt man sogar 960 fps Aufnahmen, die 720p Auflösung ist dabei aber schon grenzwertig. Hier würden wir eher die 240 fps Slow-Mo empfehlen, die schließlich immer noch eine achtfache Zeitlupe in schöner Full HD-Auflösung produziert.

Pop-Up Frontkamera

Die Pop-Up Frontkamera benötigt ziemlich genau eine Sekunde, um für ein Selfie vollständig auszufahren. Die Geschwindigkeit ist dabei etwas langsamer als bei dem Oppo Reno 10X Zoom, welches aufgrund der keilförmigen Flosse aber auch etwas weniger „Distanz“ zurücklegen muss.

Realme X Testfoto Frontkamera Person

Die 16 Megapixel Auflösung fällt zwar etwas geringer aus als bei dem Realme 3 Pro, die Schärfe der Resultate ist aber echt stark. Teilweise lässt sich gefühlt bis auf die Poren hereinzoomen, auch wenn man das sicherlich nicht unbedingt möchte. So machen die Selfies Spaß, auch die Randerkennung im Portrait-Modus gelingt wieder gut. Trotz der unterschiedlichen Sensoren lassen sich hier keine großen Unterschiede zur hauseigenen Konkurrenz fest machen.

Realme X Testfoto Frontkamera Portrait
Die Randerkennung ist auch bei Selbstportraits stark.

Gleiche Laufzeit trotz kleinem Akku

Die Akkukapazität fällt mit 3.765 mAh im Vergleich zu anderen aktuellen Smartphones fast schon unterdurchschnittlich aus. Es lässt sich beobachten, dass sich eine Kapazität von mindestens 4.000 mAh immer weiter manifestiert. Dementsprechend ist auch die Akkulaufzeit nur durchschnittlich, interessanterweise aber genau so durchschnittlich wie bei dem 3 Pro trotz geringerer Kapazität. Hier profitiert das X vom etwas energiesparsameren AMOLED-Display.

Im Benchmark wurden es neun Stunden, in der Praxis kam ich locker einen Tag damit aus. Im Verlaufe des anschließenden Vormittags musste das Handy aber an das Ladegerät.

Realme X Akkubenchmark

Das ist auch hier ein VOOC USB-Ladegerät mit 20W. Der hauseigene Oppo Schnellladestandard bringt das Realme X in gut einer Stunde und 15 Minuten wieder auf die vollen 100%, eine sehr gute Ladegeschwindigkeit. Zum Vergleich: ein Xiaomi Mi 9 mit 27W Charger braucht bei etwas kleinerem Akku ziemlich genau eine Stunde.

Color OS 6 hier nur auf Englisch

Das Color OS 6 Betriebssystem findet auch seinen Platz auf dem Realme X. Auf der Basis von Android 9 liefert man eine optisch ansprechende Benutzeroberfläche mit einigen smarten Funktionen. Das Realme X ist leider (noch) nicht als Global Version erschienen, das Handy ist also nur auf Englisch oder Chinesisch benutzbar. Das von uns ebenfalls getestete Realme 3 Pro ist dagegen als Global Version verfügbar.

Realme X Sicherheitspatch

Deshalb ist das Realme X zum Release auch nicht mit den Google-Diensten ausgestattet, auch der Google Play Store fehlt. Aber: wie schon bei dem Oppo Reno 10X Zoom ist dieser leicht nach zu installieren und zudem noch zertifiziert, da Google Play Protect vorinstalliert ist. Ihr könnt die Play Store .apk also einfach im Browser herunterladen und dann installieren. Falls dort Probleme auftreten, schreibt es gerne in die Kommentare.

Realme X Optik Kontrollzentrum
Optisch erinnert das ColorOS Betriebssystem schon etwas an iOS

Der Sicherheitspatch ist von August 2019, also sehr aktuell. Wir konnten leider noch keine Langzeiterfahrungen mit Realme sammeln, sind aber optimistisch, dass die Updatepolitik angemessen ist. Funktional finde ich Features wie die smarte Sidebar praktisch, die App-Shortcuts bei Bedarf zulässt. Dagegen ist der Breeno-Sprachasssistent etwas nervig, man kann ihn aber größtenteils deaktivieren. Im Gegensatz zu MIUI lässt das Color OS aber zum Beispiel die Wahl zwischen App-Drawer oder eben keinem App-Drawer, erinnert aufgrund der vielen eigenen Services aber an einen Mix aus MIUI und iOS.

Realme X App Drawer
Der App-Drawer lässt sich auch leicht deaktivieren.

Das erste Realme mit USB-Typ-C

Realme hat mit ihrem X auch endlich das USB Typ-C Zeitalter eingeläutet. Das Realme 3 Pro musste sich wegen dem Micro-USB Port auch von euch teilweise zurecht etwas Kritik anhören. Der USB-C Port sitzt an der Unterseite direkt neben dem 3,5 mm Klinkenanschluss, der auch dem teureren X weiter erhalten bleibt. Dafür gibt es eine kleine Ernüchterung bei dem SIM-Slot, der „nur“ Platz für zwei Nano-SIM-Karten bietet, nicht aber für eine microSD-Karte. Speichererweiterung fällt somit flach.

Da es sich um eine China-Version handelt, verzichtet der Hersteller auf eine Implementierung des für so manche deutsche Regionen wichtige LTE Frequenzband 20. Immerhin finden wir die Bänder 1/3/5/7 und 8 vor, so dass LTE in Ballungsgebieten wie bei uns im Büro kein Problem ist. Während des Tests hatten wir immer LTE-Netz, die Geschwindigkeit reicht aber bei uns im Test tendenziell nur für Musik- und etwas schleppendes Videostreaming, Testdateien herunterladen nimmt zu viel Zeit in Anspruch. Wir beziehen uns in diesem Fall auf das O2-Netz. Dafür wird auf beiden SIM-Slots LTE und sogar VoLTE unterstützt.

Realme X USB Typ-C Port
Endlich USB-C!

Lokales Internet erreicht man über 802.11a/b/g/n/ac, 2.4/5GHz Dual-Band WiFi, was in unserem Test keinerlei Probleme verursacht hat. Mit der Geschwindigkeit und Erreichbarkeit kamen wir gut zurecht. Für die Verbindung mit Peripheriegeräten setzt das Realme X auf Bluetooth 5, diesbezüglich wird auch aptX unterstützt. Die Standortbestimmung erfolgt über GPS, A-GPS sowie GLONASS.

Für das Realme X mit einem Preis von über 200€ hätte ich mir hier aber noch NFC zum kontaktlosen Bezahlen gewünscht, das bekommt man aber auch nicht einmal bei dem Realme 5 Pro.

Fazit: Realme X kaufen?

Im Test konnte mich das Realme X nicht so überraschen, wie es das Realme 3 Pro geschafft hat. Warum? Es ist dem 3 Pro nun mal sehr ähnlich, die kleinen Veränderungen machen aber kaum einen Unterschied aus. Es ist minimal größer, hat ein AMOLED Display, eine 48 Megapixel Kamera, einen kleineren Akku und USB Typ-C.

Der Größenunterschied ist zu klein um ausschlaggebend zu sein, das AMOLED Display ist nicht so hell wie der Bildschirm des 3 Pro und hat kein Always-On-Modus, die 48 MP Fotos sehen nicht besser aus als bei dem 3 Pro und die Akkulaufzeit ist insgesamt genau gleich. Optisch sind der USB-C Port (yeah!) und die gut umgesetzte Pop-Up Kamera ein spürbarer Unterschied.

Das heißt nicht, dass das Realme X schlecht ist, keineswegs, es ist im Grunde einfach nur genauso gut wie das Realme 3 Pro, welches uns richtig gut gefallen hat. Da es das 3 Pro als Global Version gibt und es günstiger ist, würde ich definitiv zu dem Realme 3 Pro raten, es sei denn man möchte unbedingt eine Pop-Up Kamera. Dann sollte man sich in dem Preisspektrum aber auch mal das Xiaomi Mi 9T angucken.

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Profilbild von Thorben

Thorben

Seit Sommer 2017 bei CG und sehr begeistert von allen technischen Spielereien! Besonders interessiert an Smartphones und Smartwatches.

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Kommentare (16)

  • Profilbild von Shishatobi
    08.09.19 um 19:30

    Shishatobi

    Hätte durchaus zugeschlagen – aber weder Band 20 noch nfc.. Sorry für mich ko Kriterien

    • Profilbild von Thorben
      09.09.19 um 08:42

      Thorben CG-Team

      @Shishatobi: Ist leider noch keine Global Version, wissen aber auch noch nicht ob noch eine kommt.

  • Profilbild von Paki84
    08.09.19 um 19:47

    Paki84

    Sehe ich ähnlich….da gibt es besseres für ein paar euro weniger

  • Profilbild von Naich
    08.09.19 um 20:48

    Naich

    Also irgendwie ist das Motto vom Hersteller: Wir wollen, aber können nicht!

    Die Hardware ist nichts Halbes und nichts Ganzes und selbst der Name ist ein uninspirierter Abklatsch von Redmi.

    Irgendwie passt das nicht zu Oppo

  • Profilbild von telxe
    08.09.19 um 20:53

    telxe

    In der Spezifikationsliste steht 4/8 GB und in dem Verkaufslink 4/6 GB. bitte korrigieren.

  • Profilbild von Topaxx
    08.09.19 um 21:06

    Topaxx

    Zu groß

  • Profilbild von baine66
    08.09.19 um 22:19

    baine66

    Der Fingerprint ist wirklich schnell, da kann sich Nokias Flagschiff ein Scheibe abschneiden, aber dadurch ist vielleicht auch schneller zu knacken.

  • Profilbild von ist hier immer noch nichtSchluss
    09.09.19 um 22:10

    ist hier immer noch nichtSchluss

    Zu klein und kein Band 20

  • Profilbild von Patzlaff Sven
    10.09.19 um 04:56

    Patzlaff Sven

    Wenn es als globel raus kommt wäre es meins

  • Profilbild von Peet
    13.09.19 um 17:30

    Peet

    Cooles Teil! Leider wohne ich ländlich. Auf NFC kann ich getrost verzichten, aber die richtige Netzfrequenz ist schon wichtig. Aber so fangen viele Chinesen an, und wenn alle Bänder vorhanden sind wird es interessant.

  • Profilbild von elconte
    13.09.19 um 18:44

    elconte

    Wie sieht es bei Oppo mit der Update-Politik aus?

  • Profilbild von Gast
    13.09.19 um 22:45

    Anonymous

    RAHMENlos!!!! RAHMENlos!!!! Randlos ist maximal eine Kugel, aber auch darüber könnte man diskutieren…

  • Profilbild von ResQ
    14.09.19 um 07:59

    ResQ

    Dass die Lautstarkebuttons gegenüber dem Powerbutton liegen, also Power rechts und Lautstärke links, ist auch bei meinen bisherigen Samsung Geräten der Fall gewesen, und die waren alle Android.

  • Profilbild von ist hier immer noch nichtSchluss
    15.09.19 um 23:12

    ist hier immer noch nichtSchluss

    Das Realme XT mit global und Band 20 ist doch schon angekündigt, wer kauft da noch das "X"?

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