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Redmi Note 11 Pro 5G: 120 Hz AMOLED, 67W Laden & 6/64 GB für 212€ aus DE

Das Redmi Note 11 Pro 5G ist wieder günstiger zu haben. Aktuell gibt es das Redmi Notr 11 Pro 5g mit 6/64 GB Speicher für 211,85€ bei GShopper. Nutzt dafür einfach den Gutschein:A03E0FA3BD7D bei der Bestellung, damit ihr auf den Preis kommt. Wem 64 GB Massenspeicher nicht ausreichen, bekommt die Großevariante des Handys mit 6/128GB bei GShopper für 232,85€ mit dem Gutschein: A7654BA740AB. Der Versand über GShopper erfolgt aus Deutschland, wodurch das Handy schnell innerhalb weniger Tage bei euch sein sollte.

Neben dem Redmi Note 11 Pro gibt es in dieser Generation nun auch ein Redmi Note 11 Pro 5G. In der letzten Generation gab es eine 5G-Version von dem normalen Redmi Note. Nun wird die 5G-Version ebenfalls als 108 MP Powerhouse beschrieben. Liegt der Unterschied nur in der 5G-Kompatibilität oder ist das Redmi Note 11 Pro 5G wirklich das beste, was Redmi aktuell zu bieten hat?

Redmi Note 11 Pro 5G Smartphone

Technische Daten des Redmi Note 11 Pro 5G

Display6,67″ AMOLED (2400 x 1080p), 120 Hz, Gorilla Glas 5
ProzessorQualcomm Snapdragon 695 @2,2 GHz
GrafikchipAdreno 619 GPU
Arbeitsspeicher6/8 GB LPDDR4X
Interner Speicher64/128 GB UFS 2.2 (erweiterbar)
Hauptkamera108 MP Samsung mit ƒ/1.9 Blende
8 MP Ultraweitwinkelkamera (118°)
2 MP Makrokamera
Frontkamera16 MP mit ƒ/2.4 Blende
Akku5.000 mAh, 67W Laden
Konnektivität5G, LTE Band 20, Bluetooth, IR, USB-C, 3,5 mm Klinke, GPS, NFC
FeaturesFingerabdrucksensor Seite, IP53-Rating
BetriebssystemMIUI 13 auf Basis von Android 11
Abmessungen / Gewicht164,19 x 76,1 x 8,12 mm/ 202g
Preis6/64GB: 329$ (291€)
6/128GB: 349$ (309€)
8/128 GB: 379$ (336€)

Auch Pro-Version zeigt sich kantig

In der mittlerweile elften (!) Generation der beliebten Redmi Note-Reihe zeigen sich die Smartphones der Serie von einer neuen Seite. Mit einem kantigen Design schaut man in Richtung Apple, die haben aber natürlich kein Patent auf dieses Design. Es steht dem Redmi Note 11 Pro 5G gut und unterstreicht hier noch mal besonders den Pro-Charakter. Dabei fällt auf, dass die beiden Pro-Modelle noch etwas kantiger sind, da die Rückseite und der schwarze Rahmen für das Displaypanel weniger gebogen sind. Dieser Unterschied ist aber nur sehr subtil. So erinnert es auch sehr an das Xiaomi Mi 11 Lite 5G.

Redmi Note 11 Pro 5G Smartphone Loho

Auf der Rückseite bekommt man einen schwarzen und weißen Colorway wie bei der 4G-Version, neu ist der Atlantic Blue Colorway in Dunkelblau. Bei richtiger Lichteinstrahlung soll das die Bewegungen des Ozenas imitieren, einen ähnlichen Licht-Effekt finden wir, nur mit Lasern, bei dem POCO X4 Pro 5G. Auch neu ist das 5G-Symbol neben dem Redmi-Logo. Das 202g schwere Smartphone misst 8,12 mm in der Dicke und bietet ein IP53-Rating, was für Schutz vor Spritzwasser reicht.

Redmi Note 11 Pro 5G Smartphone Design Rueckseite

Das Kameramodul auf der Rückseite besteht aus zwei Ebenen. Das eigentliche Plateau beherbergt zwei Kamerasensoren, nicht vier, wie es zunächst aussieht. Anscheinend erdreistet sich Xiaomi hier das gleiche Kameramodul wie das POCO M4 Pro 5G zu nehmen und beschriftet die „vierte“ Linse einfach mit AI – das grenzt schon an Täuschung wie ich finde. Darüber befindet sich die 108 MP Hauptkamera, die insgesamt 3 mm aus dem Gehäuse steht. Den Wackeltest besteht man somit nicht. Dafür ist das Redmi Note 11 Pro 5G aber haptisch gut gelungen und leistet sich eigentlich keine Fehler in der Verarbeitung.

Redmi Note 11 Pro 5G Smartphone Rueckseite

120 Hz AMOLED Display ist immer noch DAS Argument

Die Frontseite misst 6,67″ in der Diagonale, dabei Xiaomi bzw. Redmi Wert auf ein AMOLED Display mit FullHD+ Auflösung von 2400 x 1080 Pixeln. Daraus resultieren 394 ppi Schärfe, ein durchschnittlicher Wert. Nicht durchschnittlich ist dagegen die 120 Hz Bildwiederholrate in Kombination mit 360 Hz Touch-Abtastrate, die es aber auch in der 4G-Variante und im Redmi Note 10 Pro gibt. Die Helligkeit fällt auch hier mit bis zu 1200 nits sehr hoch aus, das gelingt aber nur in Extremsituationen, 700 nits sind hier der alltägliche Maximalwert. Geschützt wird das Panel durch Gorilla Glas 5.

Redmi Note 11 Pro 5G Smartphone Display

Vergleicht man das Handy mit dem zwei Jahre alten Redmi Note 9 Pro fällt dabei besonders die Helligkeit und die refresh rate auf. Im direkten Sonnenlicht ist das Note 11 Pro 5G Display noch gut ablesbar. Durch die 120 Hz wirken Animationen wie Wischen sehr flüssig, da sich das Display doppelt so oft wie ein 60 Hz Display aktualisiert. Da das so ein enormer Vorteil ist, ist es weiterhin unverständlich, warum Xiaomi diese Option nicht voreinstellt oder zumindest als Teil des Einrichtungsprozesses integriert. Man darf zudem kritisieren, dass die Blickwinkelstabilität nicht optimal ist, generell überrascht es mich aber was Xiaomi für gute OLED-Displays in der Mittelklasse verbaut.

Redmi Note 11 Pro 5G Smartphone Display 2

Redmi Note 11 Pro 5G mit Qualcomm Chip

Redmi Note 11 Pro und Redmi Note 11S setzen auf den gleichen MediaTek Helio G96 Chip, das Redmi Note 11 Pro nicht. 5G muss her, dementsprechend sitzt der Qualcomm Snapdragon 695 auf der Platine. Wie der 680er aus dem Redmi Note 11 wurde dieser im 6 nm-Verfahren gefertigt, eine gute Effizienz ist also gesichert. Dank 2,2 GHz Taktfrequenz und der Adreno 619 ist auch (Grafik-)Power mit an Bord. Zusammen mit bis zu 8 GB LPDDR4X Arbeitsspeicher und je nach Version 64 oder 128 GB UFS 2.2 Massenspeicher, der erweiterbar ist, bekommt man hier die beste Performance im Redmi Note 11-Lineup.

Redmi Note 11 Pro 5G vs Redmi Note 10 Pro Vergleich
Ist der Nachfolger so viel stärker als der Vorgänger?

Und trotzdem liest es sich komisch, dass der Vorgänger einen Chip aus der Snapdragon 7xxer Reihe bekommt, der Nachfolger einen aus der theoretisch schwächeren 6xxer-Reihe, dafür aber das Top-Modell aus dieser. Ich bin leider etwas enttäuscht von der Performance des Redmi Note 11 Pro 5G. Die ist nicht schlecht und auch nicht schlechter als der Vorgänger, aber eben auch nicht besser. Im direkten Speed-Test Vergleich mit dem Vor- und Vorvorgänger ergeben sich kaum Unterschiede beim Öffnen und Schließen von Apps, in der Bildverarbeitung eines 108 MP Fotos ist das Redmi Note 11 Pro 5G sogar langsamer.

Redmi Note 11 Pro 5G Benchmark

Auch innerhalb der Reihe ergeben sich zum günstigen Redmi Note 11 nicht die signifikanten Unterschiede, was aber eher daran liegt, dass man da die Animationen deaktiviert. Selbst aber das Redmi Note 11S mit dem MediaTek Helio G96 liegt nicht so weit dahinter, aber etwas. Das merkt man auch an den Benchmarks. Im Geekbench 5 Benchmark erreicht das Redmi Note 11 Pro 5G ein erwartbares, ähnliches Ergebnise wie das POCO X4 Pro 5G mit dem gleichen Chip. Im Single-Core gibt es einen kleinen Vorsprung zum Note 11S, genau wie gegenüber dem Redmi Note 10 Pro. Das übersetzt sich aber kaum in Alltagserfahrung. Nichtsdestotrotz: Bei Xiaomi selbst bekommt man mit dem Mi 11 Lite 5G NE den deutlich besseren Chip, genau wie im realme GT Master.

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Wie lang hält der Akku des Redmi Note 11 Pro 5G?

Auch der Akku fällt mir einer Kapazität von 5.000 mAh genauso groß aus wie bei Redmi Note 11 Pro 4G und kann ebenfalls mit 67W geladen werden. So kann man das Redmi Note 11 Pro 5G in ca. 45 Minuten vollständig – nicht schlecht! Das dafür benötigte Ladegerät ist Teil des Lieferumfangs, kabelloses Laden ist dagegen nicht möglich.

Redmi Note 11 Pro 5G 67W laden

Der größte Vorteil durch die neuen Snapdragon Chips ist weniger die Performance, sondern eher die Effizienz. Dieses Credo findet sich auch bei dem Top-Chip, dem Snapdragon 8 Gen 1, wieder. Leistung hat sich kaum gesteigert, dank 6 nm Herstellungsverfahren läuft der Chip etwas energiesparsamer als der 8 nm Chip aus dem Vorjahr. Dementsprechend fällt auch die Akkulaufzeit einfach etwas besser aus, kann aber aufgrund des größeren 120 Hz Displays nicht ganz mit dem Spitzenwert des Redmi Note 11 mithalten. Anderthalb Tage Benutzung sollten eigentlich durchgängig möglich sein, außer man zockt lange oder initiiert eine längere Foto-Session. Die Kamera-App verbraucht relativ viel Energie.

Xiaomi versteht ENDLICH diesen Sensor

Der Slogan „108 MP Powerhouse“ bezieht sich auf die Kamera. Mit dem Redmi Note 11 Pro 5G haben also drei der vier Redmi Note 11-Smartphones den 108 MP Samsung HM2 Sensor mit ƒ/1.9 Blende und 9-in-1 Pixel Binning. Interessanterweise streicht man hier aber die 2 MP Portraitkamera, die in Realität eh mehr Gimmick als Mehrwert ist. Stattdessen gibt es die gleiche 2 MP Makrokamera mit ƒ/2.4 Blende und die gleiche 8 MP Ultraweitwinkelkamera mit ƒ/2.2 Blende und 118° Aufnahmewinkel wie in den anderen Geräten. Überraschung: Auf der Frontseite gibt es die gleiche 16 Megapixel Selfie-Kamera wie in der 4G-Version.

Redmi Note 11 Pro 5G Kameramodul

Eigentlich hat uns die Kamera des Redmi Note 10 Pro schon recht gut gefallen, aufgrund von anscheinend besserer Softwareoptimierung und etwas besserer Bildverarbeitung ist eine Steigerung der Bildqualität zwischen Redmi Note 10 Pro und Redmi Note 11 Pro 5G zu erkennen. Die Belichtung fällt deutlich heller aus, dadurch sind die Fotos nicht so kontrastreich. Hauttöne sind immer noch eine Baustelle für Xiaomi, gelingen aber schon natürlicher. Allerdings gefallen mir gerade sonstige Farben und die Schärfe nun spürbar besser, am Beispiel vom Schuh ist das trotz manuellem Fokus gut zu erkennen.

Der Fokus ist ein kleines Problem bei dem Note 11 Pro 5G, in manchen Situationen stellt dieser sich etwas stur. Auch der Dynamikumfang ist ein Thema, bei Gegenlicht verändern sich die Farben leicht.

Redmi Note 11 Pro 5G Smartphone Testfoto Vergleich Schaerfe
Links: Redmi Note 11 Pro 5G, rechts: Redmi Note 10 Pro.

Redmi Note 11 Pro 5G Hauptkamera Testfoto Vergleich Farben Redmi Note 10 Pro Redmi Note 11 Pro 5G vs Redmi Note 10 Pro Person Testfoto Vergleich

Ultraweitwinkel- & Makro- und Selfie-Kamera

Gar keine Veränderung gibt es dagegen an der Ultraweitwinkelfront. Der 8 Megapixel Sensor steckt in mehr Handys als Hosentaschenstaub. Man muss deutlich mehr Details aufgeben, was sich gerade in den dunklen Bildbereichen sofort zeigt. Da rauscht es sichtbar. Dafür gelingt die Farbanpassung zwischen den beiden Sensoren überraschend gut, daran kann man nicht erkennen, dass es unterschiedliche Kameras sind. Das merkt man eher an der Schärfe.

Redmi Note 11 Pro 5G Hauptkamera vs Ultraweitwinkelkamera Testfoto Vergleich

Vielleicht bin ich seit der Mikroskopkamera des realme GT 2 Pro etwas für andere „Makrokameras“ ruiniert, aber der 2 Megapixel Sensor für Makrofotos ist genauso überflüssig wie die 2 MP Portraitkamera, die man hier gestrichen hat. Das Minimum sollte die 5G Telemakrokamera sein, die sogar im Vorgänger steckte. Hier gibt es also eine Verschlechterung, wenn auch nur eine kleine. Die Makrofotos sind nämlich leider kaum brauchbar, man kann nicht nah genug ran um etwas zu verfremden und bekommt dann noch zu wenig Details.

Redmi Note 11 Pro 5G Makrokamera Testfoto
Müll.

Frontkamera

Der 16 Megapixel Shooter auf der Vorderseite macht Spaß und bringt ausreichend Details für Selbstportraits. Portrait ist hier schon ein gutes Stichwort, auch den Effekt kann man mit der Frontkamera nutzen. Was mich aber immer fasziniert ist, dass Xiaomi es schafft hier deutlich natürlichere Farben für das Gesicht zu kreieren, die Selfies können sich auch aufgrund der Schärfe also echt sehen lassen.

Redmi Note 11 Pro 5G Frontkamera Testfoto Selfie

5G muss her

5G – das ist die Schlagzeile des Redmi Note 11 Pro 5G, deswegen der Name. Dank des neuen Prozessors und der Frequenzbänder n1, n28, n77 und N78 empfängt man mit dem Handy in Deutschland sogar 5G Mobilfunk. Wer keinen 5G Vertrag hat, kann aber natürlich auf alle wichtigen LTE Frequenzbänder inklusive Band 20 vertrauen. Für lokales Internet sorgt 802.11 Dual Band ac-WiFi, für das Verbinden von Kopfhörern sorgt Bluetooth 5.1. Dank NFC kann man auch kontaktlos per Google Pay bezahlen.

An physischen Anschlüssen bekommt man einen 3-in-1 SIM-Slot, der Platz für zwei Nano-SIM-Karten oder eine Nano-SIM und eine microSD-Karte bietet. Dazu kommt ein USB-C 2.0 Port an der Unterseite, ein 3,5 mm Klinkenanschluss an der Oberseite, ein Infrarot-Blaster. Der ist super praktisch, wenn man mal seine Fernbedienung verlegt hat. Der Power-Button an der Seite fungiert auch als Fingerabdrucksensor, auch wenn dieser dank AMOLED-Display theoretisch auch unter das Display passen würde. Der arbeitet aber schneller als die meisten optischen Sensoren und reagiert zuverlässig.

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Schon mit der letzten Generation hat Xiaomi den Stereo-Speaker durch die Bank weg integriert, die zwei Lautsprecher dürfen auch beim Note 11 Pro 5G nicht fehlen. Einer sitzt wie gewohnt unten, der zweite in der Oberseite, nicht in der Ohrmuschel. Das hat den Vorteil, dass mehr Raum für Sound ist, generell ist der Klang kräftig.

MIUI Betriebssystem: Lässt Xiaomi nach?

Wie auch die günstigeren Modelle kommt auch das Redmi Note 11 Pro 5G ohne Android 12, dafür mit dem neuen MIUI 13 auf Basis von Android 11 aus. Warum das der Fall ist, können wir nicht ganz nachvollziehen. Aber schon während des Testzeitraums kam das erste Update und der Sicherheitspatch wurde schon mal auf Januar aktualisiert. Das OS ist komplett auf Deutsch und kommt mit allen relevanten Google-Diensten, Widevine Level 1 und zertifiziertem Play Store.

Wer MIUI kennt, den überrascht auch das Redmi Note 11 Pro 5G nicht. So finde ich den Sprung auf MIUI 13 nun auch nicht den größten in der Historie, wodurch man auch glatt denken könnte, eines der älteren Modelle in der Hand zu haben. Trotzdem bietet dieses einige neue Features, dazu gehört jetzt auch die smarte Sidebar, wie wir sie schon von realme-Smartphones kennen. Die anderen Neurungen sind gar nicht so offensichtlich, wie zum Beispiel die smartere Speichersteuerung. Diese agiert eher im Hintergrund. Was aber weiterhin ziemlich offensichtlich ist, sind einige Bugs wie zum Beispiel der „Always-On Display“- Bug. Dieses lässt sich nur für zehn Sekunden einstellen und eben nicht „Always On“.

Redmi Note 11 Pro 5G Sidebar

Leider auch sehr offensichtlich ist die Bloatware. Um die „günstigen“ Preise der Smartphones zu halten, lässt sich Xiaomi immer mehr auf Bloatware, also Drittanbietersoftware, ein. Das beinhaltet einige Apps, die man vielleicht eh benutzen würde wie Facebook oder TikTok, aber auch Spiele wie PUBG oder Lords Mobile. Die kann man zum Glück schnell installieren, die hinterlassen aber einen faden Beigeschmack.

Wie teuer ist das Redmi Note 11 Pro 5G?

Bisher wurde das Redmi Note 11 Pro 5G offiziell nur für Europa, noch nicht für Deutschland vorgestellt. Die genannten Preise waren alle noch in Dollar, möglich, dass sich eventuelle deutsche Preise später noch leicht unterscheiden werden. Für die Basisversion des Redmi Note 11 Pro 5G mit 6 GB RAM und 64 GB Speicher werden 329$, umgerechnet etwa 291€ fällig. Die mittlere Variante schlägt dann schon mit 349$ bzw. 309€ für ihre 6 GB RAM und 128 GB Speicher zu Buche, und die größte Version (8/128 GB) kostet ganze 379$ oder 336€.

Redmi Note 11 Pro 5G Preise

Das Redmi Note 11 Pro 5G ist aber zum Vorbestellen schon bei Saturn gelistet, wo es für 369,90€ mit 8/128 GB Speicher gelistet ist.

Fazit: Redmi Note 11 Pro 5G kaufen?

Das Redmi Note 11 Pro 5G ist aufgrund 120 Hz AMOLED, 67W Laden, dem Snapdragon 695 Prozessor und 5G das stärkste der vier Redmi Note 11-Geräte. Trotzdem ist es sehr nah an dem Redmi Note 11 Pro, welches wiederum gar nicht so anders als das Redmi Note 11S ist. Die Unterschiede muss man immer weiter mit der Lupe suchen, zwischen 11 und 11 Pro 5G liegen immerhin ein paar signifikante Unterschiede. Warum Xiaomi so viel Smartphones baut, haben wir aber schon an anderer Stelle geklärt. Aber nicht nur in dieser Reihe sind die Unterschiede gering, zum Vorgänger, dem Redmi Note 10 Pro, sind eigentlich auch nur der andere Prozessor und das 67W Laden signifikant.

Dafür verlangt Xiaomi dann anscheinend 70€ mehr als bei dem direkten Vorgänger. Damit ist man auch teurer als das Xiaomi Mi 11 Lite 5G (NE), welches schon für rund 300€ zu haben ist. Und dann muss man den Vergleich auch noch zum POCO X4 Pro ziehen, welches anders aussieht, aber ansonsten nur einen anderen Kamerasensor bietet. Das hat auch noch mal ein kleineres Preisschild. Wenn ihr nun auch nicht mehr mitkommt: Das Xiaomi Redmi Note 11 Pro 5G ist ein gutes Smartphone mit vielen Argumenten, die für das Telefon sprechen. In Xiaomis eigenem Preisgefüge ist es aber im UVP für Deutschland zu teuer. Ich bin mir aber sicher, dass sich das ziemlich schnell ändern wird, für unter 300€ ist das ein gutes Allround-Gerät. Genau wie der Vorgänger.

Welches ist euer Favorit der Redmi Note 11 Smartphones?

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Kommentare (152)

  • Profilbild von Gernot
    # 16.06.22 um 13:40

    Gernot

    Gibt es aktuell noch wo Rabatt auf die 8/128 Version, bzw. merkt man den Unterschied vom Arbeitsspeicher im Normalbetrieb?

    • Profilbild von LucasP
      # 16.06.22 um 13:55

      LucasP

      ich warte auch noch auf einen guten Deal 😁

    • Profilbild von Thorben
      # 23.06.22 um 08:18

      Thorben CG-Team

      @Gernot: Ich würde behaupten, dass man den Unterschied in der Regel nicht merkt. Zumal MIUI ziemlich agressiv den Arbeitsspeicher managed. MIUI hat zudem ja auch die Virtual RAM Funktion

  • Profilbild von GeAd
    # 18.07.22 um 08:26

    GeAd

    Ein sehr schönes 2. Gerät, bis IPhone einen Typ Connector verbaut/verbauen muss 2024.
    PS: Update div-Box -> Zweiter Satz Notr statt Note. 😆

  • Profilbild von segoii
    # 08.08.22 um 11:35

    segoii

    Ich hab jetzt Gelegenheit ein Redmi Note 11 Pro 5G ([email protected]) zu testen und damit kann ich es mit meinen beiden Redmi Note 4 (MIDO [email protected]) und Redmi Note 7 ([email protected]) zu vergleichen. Und leider bestätigt sich das, was ich schon vermutet habe. Das Redmi Note 4 macht trotz massiv schlechterem Sensor, bei guten Lichtverhältnissen die besten Fotos. Vor allem die Farben sehen viel schöner aus als beim Note 7 und Note 11 Pro 5G. Ich habe vom Sommerurlaub aus Kroatien Fotos – u.a. vom türkisblauen Meer. Und da stinkt das Note 7 komplett gegen das Note 4 ab. Die Farben sind beim Note 7 im Vergleich matt, gräulich und viel zu kalt. Einfach unschön anzusehen. Selbst mit AI und HDR.
    Nachts sowie in Innenräumen ist es dem Note 4 aber deutlich überlegen, weil das Note 4 stark verwackelt (zu kleine Pixel).
    Erste Tests mit dem Note 11 Pro 5G zeigen mir, dass die Farben etwas besser sind als beim Note 7. Aber trotzdem kommen die Fotos gefühlt nicht an das Note 4 ran. Die Farben sehen beim Note 4 einfach wärmer und angenehmer aus. Die Farbbrillianz kommt besser rüber.
    In Innenräumen sowie in der Nacht sehe ich zudem keinen Unterschied zum Note 7. Obwohl der Schritt hinsichtlich des Sensors vom Note 7 zum Note 11 Pro 5G genauso groß ist wie vom Note 4 zum Note 7 (1,1µ[email protected] vs 1,6µ[email protected] vs 2,1µ[email protected] Pixelgröße, alles Samsung Sensoren), fängt das Note 11 Pro 5G bei schlechtem Licht fast genauso schnell zu rauschen an wie das Note 7. Wenn man genau hinguckt bzw. reinzoomt, ist es vielleicht ein klein wenig besser. Aber wirklich nur minimal. Das ist extrem enttäuschend wenn man überlegt, dass der Qualitätsunterschied bei wenig Licht vom Note 4 zum Note 7 sehr deutlich war.

    Irgendwas läuft hier falsch. Wieso macht das alte Note 4 tagsüber die schönsten Fotos ? Und wieso bemerke ich kaum Vorteil des deutlich größeren Sensors beim Note 11 Pro 5G im Vergleich zum Note 7 ? Es kann doch nicht sein, dass man auf die Kameras 108MP draufschreibt – und ein popeliger 13MP Billigsensor aus 2018 macht trotzdem bessere Fotos. Besonders bei den Samsung Sensoren habe ich das Gefühl, dass die Bildqualität abnahm seitdem die mit dem PixelBinning Unsinn angefangen haben. Es ist zwar nur theoretisch eine Überlegung. Aber mich würde interessieren wie die Bildqualität wäre wenn ein Samsung HM2 direkt mit 2,1µm großen Pixeln produziert würde anstatt 0,7µm und diese dann in 9:1 "zusammengeklebt".

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