Im Test: DJI Mavic 2 Pro/Zoom – 4K Video-Drohne für 907,63€ aus EU-Lager

Unsere Videoreview zur Mavic 2 Zoom ist im Kasten. Viel Spaß:

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Beeindruckende Luftaufnahmen und Kamerafahrten wie im Kino einfach mal selbst machen? Mittlerweile ist das dank fortgeschrittener Video-Drohnen auch für Amateur- und Hobbyfilmer kein Problem mehr. Die DJI Mavic 2 ist seit August 2018 erhältlich und löst die DJI Mavic Pro als Aushängeschild des chinesischen Drohnenherstellers ab. Sie ist in zwei Versionen erhältlich – der Mavic 2 Pro und der Mavic 2 Zoom – und aktuell wohl das Beste, das man im Bereich der Hobby-Drohnen bekommen kann.

Wir haben die Mavic 2 Zoom bestellt und die Drohne für euch ausführlich getestet. Ok, zugegeben, wir hatten auch ziemlich viel Spaß dabei. Was die Drohne kann und was sie so gut macht lest ihr hier im Test.

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Modell DJI Mavic 2 Pro DJI Mavic 2 Zoom
Maße 214 x 91 x 84 mm (gefaltet)
322 x 242 x 84 mm (entfaltet)
214 x 91 x 84 mm (gefaltet)
322 x 242 x 84 mm (entfaltet)
Gewicht 907 g 905 g
Akku 3.850 mAh
<31 Minuten Flugzeit
3.850 mAh
<31 Minuten Flugzeit
Geschwindigkeit <72 km/h <72 km/h
Kamera Hasselblad L1D-20c Kamera
20 MP 1 Zoll CMOS-Sensor
Kamera mit 24-48 mm Brennweite
12 MP 1/2,3 Zoll CmOS Sensor; „Super Resolution“ 48 MP
Features 8 km Liverübertragung in 1080p; Omnidirektionale Hinderniserkennung, Bewegungsverfolgung, 8 km Liverübertragung in 1080p; Omnidirektionale Hinderniserkennung, Bewegungsverfolgung, 2x optischer Zoom
Preis ab 1370€ ab 999€
  1. Verarbeitung und Design
  2. Die Fernsteuerung
  3. Die App „DJI Go“
  4. Features der Drohne – Flug
  5. Features der Drohne – Kamera
  6. Fazit – Mavic 2 kaufen?

Verarbeitung und Design

Schon auf den ersten Blick ist die Ähnlichkeit zum Vorgänger sofort erkennbar. Die Form des Rumpfes und die Farbe ist beinahe identisch, lediglich die Kamera und kleine Details etwa an den Propellern sehen anders aus. Außerdem sind die vielen Sensoren an allen Seiten erkennbar, die für die Hinderniserkennung zuständig sind. Auf die gehen wir später noch ein.

Die Mavic 2 ist jetzt etwas schwerer, bleibt aber noch unter einem Kilogramm Gewicht. Die Mavic 2 Zoom ist mit 903 g unwesentlich leichter als die Mavic 2 Pro mit 905 g. Die Differenz entsteht nur durch die unterschiedlichen Kameras, davon abgesehen sind beide Modelle absolut identisch.

DJI Mavic 2 Zoom Drohne

Die Arme können wie gewohnt eingeklappt werden. Die beiden vorderen Arme werden dabei einfach nach innen geklappt, die beiden hinteren hingegen nach unten gefaltet (wie im Video zu erkennen). Im gefalteten Zustand ist die Drohne so nur 9,1 cm breit und 21,4 cm lang. Auffällig auf der Oberseite: Anstatt wie bisher immer vier LEDs in Reihe zur Anzeige des Akkustands gibt es hier vier ringförmig angeordnete LEDs um den Power-Button herum.

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Die Propeller können mit einem einfach Federmechanismus angesteckt und jeder Zeit wieder abgenommen werden. Das ist besonders für den Transport praktisch; die Drohne passt nur ohne Propeller in den Karton, in dem sie aber sicher untergebracht ist. Wer sie noch platzsparender transportieren möchte, lässt den Karton weg, dann passt die Mavic 2 ohne Probleme in einen Rucksack.

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Die Kamera ist jetzt etwas länger als bisher. Für den Transport kann (und sollte) sie mit der zugehörigen Abdeckung geschützt werden. Diese Plexiglas-Kuppel wird einfach an die Drohne angesteckt und hält das Gimbal in Position. Umgekehrt sollte man sie auch abnehmen, bevor man die Drohne einschaltet, damit sich das Gimbal ausrichten kann.

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Das Gimbal ist auch diesmal nicht abnehmbar, allerdings wurde für die nahe Zukunft ein Service in Aussicht gestellt, durch den man die Kamera von DJI wird austauschen lassen können.

Transport & Zubehör – Fly More Zubehörpaket

Sofern man mit dem Auto unterwegs ist, ist der Karton für den Transport ausreichend (wobei er geraden dann auch nicht unbedingt notwendig ist). Ist man zu Fuß unterwegs, ist er etwas zu unhandlich, um in einen normal großen Rucksack zu passen. Außerdem kann der Akku nicht mal eben mit einer Powerbank aufgeladen werden. Anstatt der bisher bei jeder Drohne vorhandenen Fly More Combo aus Drohne und Zubehör, gibt es nun ein Fly More Kit, in dem das Zubehörpaket auch separat von der Drohne erworben werden kann.

Darin enthalten ist unter anderem eine Umhängetasche für Drohne und Zubehör. Den Akku kann man nun auch mit dem speziellen Ladekabel für die Bordspannungssteckdose im Auto aufladen. Außerdem gibt es hier zwei zusätzliche Akkus, sodass man insgesamt auf drei Akkus mit bis zu 1 1/2 Stunden Flugzeit kommt.

Mavic 2 Fly More Kit
Der Inhalt des „Fly More“ Pakets

Neben weiteren Ersatzpropellern ist der „Akku auf Power Bank Adapter“ ein nettes Gimmick. Das verwandelt den Akku der Drohne in eine Powerbank, mit der auch das Smartphone geladen werden kann (das ja beim Flug ebenfalls Strom verbraucht).

Mit 379€ im DJI-Store ist das Kit leider auch nicht ganz günstig. Wir würden es definitiv empfehlen, da besonders die zusätzlichen Akkus und die Tasche eine echte Bereicherung sind, allerdings muss man sich überlegen, ob es einem das wert ist. Für den eigentlichen Einsatz der Drohne macht das Kit keinen Unterschied, es macht nur das „Drumherum“ angenehmer.

Die Fernsteuerung der Mavic 2

Das Design der Fernsteuerung ist das gleiche wie schon bei der Mavic Pro und der Spark. Unten kann sie aufgeklappt werden; die so ausgebreiteten Arme dienen als Halterung für das Smartphone.

Dji Mavic 2 Zoom Fernsteuerung mit Smartphone

Der Drohne selbst liegen drei verschiedene Kabel für die Fernsteuerung bei: eines mit Micro-USB-Anschluss, eines mit USB-C und eines mit Lightning-Stecker. Damit können quasi alle Android-Smartphones sowie aktuelle iPhones angeschlossen werden. Alternativ nutzt man sein eigenes Smartphone-Kabel mit USB-A-Stecker, das unten in die Fernsteuerung gesteckt wird. Das klappt genau so, nur kann man die Fernsteuerung dann nicht mehr ganz so gut greifen. (siehe Bild oben, das Kabel ragt links aus dem Griff)

Die beiden Sticks können dabei abgenommen und unter der Fernsteuerung untergebracht werden. Das ist ziemlich praktisch um sie zu verstauen, da die Sticks sonst abstehen und nicht nur mehr Platz brauchen, sondern auch beschädigt werden können. Hier werden sie bei Bedarf einfach an- und wieder abgeschraubt. Für den Fall, dass man einen oder beide verlieren sollte, liegen zwei zusätzliche Sticks der Verpackung bei.

Mavic 2 Zoom Fernsteuerung Sticks anstecken

Die sonstigen Tasten sind wieder recht übersichtlich gehalten. Vorne gibt es lediglich die Tasten für Start und Landung sowie den Power-Button zum Einschalten. Der Schieber auf der rechten Seite wechselt die Flugmodi (und damit unter anderem die Geschwindigkeit); die Kamera wird über die Schultertasten mit den Zeigefingern bedient. Hier befinden sich Auslöser für Foto und Video, ein Rad zum Neigen der Kamera und ein Rad zum Einstellen des Zooms.

Dji Mavic 2 Zoom Fernsteuerung Display Ready to go

Die App DJI Go 4

Die App kennen wir schon, DJI-Go kommt für alle Modell des Herstellers zum Einsatz. Die aktuell Version ist DJI Go 4, die alle Modelle ab der Phantom 4 unterstützt, also auch die DJI Mavic Pro oder die DJI Spark. Selbstverständlich gibt es die App sowohl im Playstore für Android als auch im Appstore für iOS.

Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass beide Versionen der App in den Bewertungen eher schlecht abschneiden. Viele Nutzer klagen über Abstürze der App oder Verbindungsprobleme. Wir haben die Mavic 2 Zoom (und in der Vergangenheit etwa auch die Spark) sowohl mit Smartphones von Xiaomi und Honor als auch mit einem iPhone geflogen und selten bis nie solche Probleme erlebt. Verbindungsabbrüche oder App-Abstürze hatten wir mit der Mavic 2 gar nicht.

Einziges Problem: In der Android-App bricht regelmäßig das Update der Firmware ab. Beim zweiten Firmware-Update während unseres Tests ließ sich das am Ende sogar nur über ein iPhone auf die Drohne aufspielen. Noch können wir aber nicht sagen, ob das an der App oder dem Endgerät liegt.

Die Drohne einrichten

Die Bedienung ist an sich selbsterklärend. Nach dem Starten der App wählt ihr zunächst das Modell eurer Drohne aus – hier also die Mavic 2. Dann müsst ihr die Drohne einmalig aktivieren und habt anschließend die Möglichkeit, DJI Care Refresh zu bestellen, mit dem ihr im Schadensfall abgesichert seid. Die Fly-Safe-Datenbank informiert euch, wenn ihr in Bereichen mit Flugbeschränkungen fliegen wollt. Im Extremfall verweigert die Drohne dann den Start, wenn ihr etwa in der Nähe eines Flughafens fliegen wollt (was aus gutem Grund nicht erlaubt ist). Umgehen kann man das durch ein DJI GEO genanntes System, über das man Ausnahmegenehmigungen für einige solcher Zonen beantragen beantragen kann.

DJI Go 4 App Screenshot Drohne einrichten

Die App sucht selbstständig nach Firmware-Updates, die ihr anschließend auf die Drohne aufspielen könnt. Das kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Außerdem werden euch die wichtigsten Funktionen der App alle kurz erklärt. Dieses „Tutorial“ könnt ihr auch später noch ansehen. Außerdem gibt es wieder einen Flugsimulator, indem man die Steuerung üben kann. Das macht unserer Meinung nach aber nur Sinn, wenn man wirklich noch nie eine Drohne geflogen ist und die Steuerung überhaupt nicht kennt. Selbst dann ist der Nutzen wohl eher gering.

DJI Go 4 App Screenshot Firmware und Tutorial

Das App-Interface

Viel zu erklären gibt es nicht, fast alle Anzeigen erklären sich von selbst. Am oberen Rand werden etwa die Qualität des GPS-Signals, die Stärke der Verbindung zur Drohne und vor allem deren Akkustand angezeigt. Unten finden wir die Entfernung, Flughöhe, Geschwindigkeit und Beschleunigung.

DJI GO Mavic 2 App Screenshot

Zu weiteren Einstellungen gelangt man über die Icons auf der rechten Seite. Hier lässt sich dann wirklich alles einstellen, was für den Flug von Bedeutung ist. Welche Steuerung verwendet wird, wann welche Sensoren genutzt werden oder bei welchem Akkustand ihr per Warnton alarmiert werden möchtet. Wie sollen Videos gespeichert werden? Wie kehrt die Drohne bei einem Verbindungsabbruch zurück? Das findet man alles in diesem Menü.

Features der Drohne – Flug

Die grundlegenden Flugfunktionen sind hier alle tadellos umgesetzt. Die Drohne startet und landet auf Knopfdruck, und steht absolut ruhig in der Luft. So sind wir es von DJI gewohnt. Die Steuerung reagiert präzise; und zumindest leichter Wind macht der Drohne gar nichts aus. Die Mavic 2 zu steuern macht einfach Spaß.

Auffällig ist die relativ geringe Lautstärke der Drohne. Die fällt vielleicht nur im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell auf, dann aber merkbar. Überhören kann man die Drohne im Radius von 50-100 Metern zwar nicht nicht, aber gerade beim Start ist die Geräuschkulisse angenehmer als bisher.

Was ist neu?

Ein besonderes Feature ist die „omnidirectional obstacle sensing“ genannte Kollisionserkennung. Damit kann die Drohne in alle Richtungen Hindernisse erkennen und Zusammenstöße vermeiden. Mit den automatisierten Systemen APAS und Active Track 2.0 wird sie diesen Hindernissen auch selbstständig ausweichen können. Aber: Die seitlichen Sensoren funktionieren nicht in allen Modi und sind in den meisten Fällen nicht aktiv. Komplett gegen Zusammenstöße gefeit ist die Mavic 2 damit also nicht.

Mavic 2 Zoom Sensoren am Heck
Augen auf allen Seiten – hier drei der Sensoren am Heck der Drohne.

Ein weiteres neues Feature nennt sich Flugbahnvorhersage. Das macht genau, wonach es klingt, und errechnet aus der Bewegung eines verfolgten Objektes im Tracking Modus die zukünftige Position. So soll die Mavic 2 ein Objekt auch dann weiter verfolgen, wenn sie kurzzeitig den Blickkontakt verliert. Außerdem ist das Tracking nun bis zur Höchstgeschwindigkeit von 72 km/h möglich.

Allerhand „smarte“ Flugmodi

Auch die GPS-basierten und smarten Funktionen funktionieren sehr zuverlässig. Hier ist als erstes die RTH-Funktion (Return to home) zu nennen, also die selbstständige Rückkehr zum Abflugpunkt. Spätestens, wenn der Akku wirklich ganz zur Neige geht, landet die Drohne außerdem selbstständig. Auch gibt es wieder einen POI-Modus (Point of interest), bei dem die Drohne ein zuvor markiertes Objekt umkreist. Auf einige der Modi gehen wir später noch beim Punkt „Kamera“ ein.

Die maximale Flugzeit wird bei beiden Modellen (Mavic 2 Pro und Zoom) mit 31 Minuten angegeben. Das wäre noch mal ein Upgrade gegenüber der Mavic Pro und auf einem Level mit der Platinum-Version. In der Realität ist die Flugzeit aber etwas geringer; die 31 Minuten erreicht man nur bei absoluter Windstille und einem konstanten Flug mit 25 km/h. Selbst dann ist die Flugdauer geringer, da man in der Regel landet, bevor der Akku vollständig entladen ist. Realistisch sind 20-25 Minuten.

DJI Mavic 2 Zoom Akku Beschriftung mit CE-Kennzeichnung DJI Mavic 2 Zoom Akkufach

Die Kapazität des Akkus beträgt 3850 mAh und er ist natürlich wieder wechselbar. Die Höchstgeschwindigkeit der Drohne beträgt 45 mph, umgerechnet 72 km/h. Das ist nochmals geringfügig schneller als die Mavic Pro.

DJI Mavic 2 Zoom erster Start
Der allererste Start.

Features der Drohne – Kamera

Das wichtigste (und beeindruckendste) Feature der Mavic 2 ist die Kamera. Wir beziehen uns hier erst mal auf die der Mavic 2 Zoom, da wir hier Erfahrungen aus erster Hand liefern können. Beide Kameras können mit einer Auflösung von maximal 4K filmen und dabei 30 Bilder pro Sekunde aufzeichnen. Die Fotoauflösung ist 4000 x 3000, also 12 Megapixel.

Sensor 1/2.3“ CMOS
Objektiv Sichtfeld: 83° (24 mm); etwa 48° (48 mm)
35 mm Format Äquivalent: 24-48 mm
Blende: f/2.8 (24 mm) – f/3.8 (48 mm)
Aufnahmebereich: 0,5 m bis ∞
ISO-Bereich 100-3200
Belichtungszeit Elektronischer Verschluss: 8 – 1/8000 s
Max. Video Bitrate 100 Mbps
Farbmodi D-Cinelike
Formate Foto: JPEG, DNG (RAW)
Video: MP4/MOV (MPEG-4 AVC/H.264, HEVC/H.265)

In der App lassen sich die Einstellungen der Kamera ändern. Falls man mit den Auto-Einstellungen nicht zufrieden ist (gerade bei Gegenlicht oder Helligkeitskontrasten gelingt dann nicht jede Aufnahme) kann man hier noch die Werte den eigenen Vorlieben anpassen. Unsere kompletten Einstellungen haben wir hier für euch aufgeschrieben:

  • D-Cinelike
  • Sharpness +1
  • Kein Auto EWB
  • Taghell: immer ISO100
  • Histogramm an
  • head LEDs auto turn off: ja (sonst gibt’s einen Rotstich)
  • lock gimbal: on (gerade für Langzeitbelichtung wichtig)
  • Enable AFC: ja
  • Overexposed: nein
  • Auto Sync HD Photo: ja
  • Video Caption: nein
  • Save Original: ja (RAW)
  • Bracket w Center Point
  • Gimbal Mode Follow
  • max Gimbal Pitch Speed: 15
  • Gimbal Pitch Smoothness: 15
  • Enable Upward 30 Degrees: yes

DJI Mavic 2 Zoom Fotoaufnahme

DJI Mavic 2 Zoom Fotoaufnahme

DJI Mavic 2 Zoom Fotoaufnahme

DJI Mavic 2 Zoom Fotoaufnahme

Vierfacher Zoom

Speziell bei der Mavic 2 Zoom erwähnenswert ist der namensgebende Zoom. Daber handelt es sich um einen zweifachen optischen Zoom (Brennweite 24 – 48 mm) bei 4K-Aufnahmen. Durch den zusätzlichen zweifachen digitalen Zoom ist so in Full HD auch ein verlustfreier vierfacher Zoom möglich. Das Heranzoomen allein durch den optischen Zoom sieht dabei schon verdammt gut aus. Außerdem hat es den Vorteil, dass man nicht ganz so nah an das zu filmende Objekt heran fliegen muss.

Mavic 2 Zoom Foto Wald
Foto mit 12 MP Auflösung (4000 x 3000) …
Mavic 2 Zoom Foto Wald Zoom
… und gleiche Aufnahme vergrößert mit der gleichen Auflösung.

Durch den Zoom werden auch Aufnahmen mit dem sogenannten Dolly-Effekt realisiert. Dabei zoomt die Drohne rein bzw. raus, während sie sich vom Objekt entfernt bzw. darauf zubewegt.

Zeitraffer aus der Luft – Hyperlapse

Dabei handelt es sich um bewegte Timelapse-Aufnahmen, also Zeitraffer. Das funktioniert sowohl im manuellen Flug als auch bei POI- oder Waypoint-Aufnahmen. Das Video wird aus Einzelbildern erstellt, die im Abstand von 0,5 bis 2 Sekunden aufgenommen werden. Erstmalig erstellt eine Drohne solche Aufnahmen völlig selbstständig. Wie bei fast allen Modi ist auch hier eine kurze Eingewöhnungs- und „Ausprobier“-Phase nötig, bereits nach ein paar Versuchen können sich die Ergebnisse aber sehen lassen.

DJI Trade Up – Alte Technik gegen neue

Auf dem Ankündigungs-Event wurde ein neues Programm mit Namen Trade Up angekündigt. Wer alte DJI-Geräte (nicht nur Drohnen, auch Gimbals etc.) beim Hersteller eintauscht, bekommt dafür Punkte gut geschrieben. Diese Punkte können dann beim Kauf einer neuen Drohne eingelöst werden. So bekommt man also einen Rabatt, wenn man von seiner alten Drohne auf die Mavic 2 upgraden will. Bisher ist das Programm allerdings nur für China und die USA geplant.

Überblick – DJI Consumer Drones

Nachdem DJI lange vor allem für die Phantom-Serie bekannt war, kam 2016 die Mavic Pro auf den Markt. Diese verfügte erstmals über das faltbare Design mit den einklappbaren Armen und außerdem bereits über die Möglichkeit, 4K-Videos aufzunehmen. Auch heute ist die Drohne (auch wegen des gesunkenen Preises) noch ein sehr gutes Modell.

2017 folgte die DJI Spark, die zwar in fast allen Belangen hinter der Mavic zurückblieb, aber deutlich kleiner war. Durch die geringe Größe, smarte Funktionen wie eine Handgesten-Steuerung und vor allem den deutlich geringeren Preis ist sie für viele eine willkommene Alternative. In die gleiche Richtung ging es mit der Mavic Air, die äußerlich der Spark ähnelt, aber in 4K filmen kann.

DJI Mavic 2
DJI Mavic 2 Zoom (links) und Mavic 2 Pro (rechts)

Die Mavic 2 Pro und Zoom wurden am 23. August 2018 in New York der Öffentlichkeit vorgestellt und sind seit dem erhältlich. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Modellen ist die verbaute Kamera. Während in der Mavic 2 Pro eine Hasselblad L1D-20c Kamera zum Einsatz kommt, verfügt die Kamera der Mavic 2 Zoom über einen optischen zweifachen Zoom.

Fazit – Mavic 2 kaufen?

Die Mavic 2 ist ein verdammt geiles Stück Technik. Nie war es so einfach selbst für Amateur-Filmer, beeindruckende Videos aus der Luft zu machen. Selbst den guten Vorgänger übertrifft sie noch mal deutlich mit verbesserten Funktionen, längerer Flugdauer und einer geringeren Geräuschentwicklung. Im Vergleich zur Mavic Pro liegt dann aber auch das einzige Problem: Den Vorgänger bekommt man teilweise für die Hälfte des Preises. Wer einfach nur aus der Luft filmen möchte bekommt auch mit der Mavic Pro eine gute 4K-Video-Drohne, und zahlt dafür beim Kauf in China nur etwas über 700€.

  • hohe Flugzeit (bis zu 30 Minuten)
  • reduzierte Lautstärke
  • 4K-Videoaufnahmen
  • präzise & einfache Steuerung
  • smarte Modi (POI, Tracking, etc.)
  • gut und übersichtliche App …
  • … die aber teilweise störanfällig ist
  • hoher Preis im Vergleich zur Mavic Pro

Wenn man aber in den Genuss der neuen Hyperlapse- und Dolly-Aufnahmen kommen möchte oder einfach das „beste“ Modell haben will, dann sind auch die 1200-1450€ für die Mavic 2 ein angemessener Preis. Durch die wirklich gute Steuerung braucht es auch keine vorherige Erfahrung mit Drohnen, um die Mavic zu fliegen.

Wer etwas weniger ausgeben möchte holt sich die Mavic 2 Zoom, die uns im Test voll überzeugt hat. Für 200€ mehr gibt es die Mavic 2 Pro, die dafür die bessere Kamera (wenn auch ohne optischen Zoom) bietet.

Jens

Ich bin im Herbst 2015 zu China-Gadgets gestoßen und habe mich seit dem vor allem in den Drohnen-Sport verliebt. Alles rund um Quadrocopter verfolge ich mit Leidenschaft. Mein Handy ist sowieso schon lange ein „China-Phone“.

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50 Kommentare

  1. Profilbild von Tom2707

    Ich werde mir die Mavic 2 definitiv kaufen.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  2. Profilbild von Bafolo

    Kann ich die einfach als Privatperson fliegen lassen. Was muss ich beachten. Versicherung. Flugsicherheit. Luftfahetbundesamt. Genehmigung. Einführung. Ect

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Phil

      Bafolo: Kann ich die einfach als Privatperson fliegen lassen. Was muss ich beachten. Versicherung. Flugsicherheit. Luftfahetbundesamt. Genehmigung. Einführung. Ect

      Ja, kannst du.

      Folgendes gilt es zu beachten:

      1. Du darfst außerhalb bestimmter Bereiche fliegen – dazu gehören Wohngebiete, Industriegebiete, Städte/Orte generell, Menschenansammlungen, Militärgelände, Naturschutzgebiete etc.
      2. Du darfst nur in Sichtweite fliegen – bei FPV Flügen muss immer eine zweite Person (mit zusätzlichem Controller!) ohne FPV bei dir sein, um im Notfall eingreifen zu können
      3. Du darfst nur maximal 100 Meter hoch fliegen
      4. Du musst ein feuerfestes Schild mit deinem Namen und deiner Adresse an der Drohne anbrinen

      ggf. weitere, Angaben ohne Gewähr. Ich bin auch kein Experte. Zur Not einfach mal Mut zur Eigeninitiative, diese Themen sind schnell recherchiert.

    • Profilbild von Jens
      Jens (CG-Team)

      Phil hat schon das meiste genannt. Du brauchst auch unbedingt eine Haftpflichtversicherung, die auch Drohnen mit abdeckt. Das ist bisher nicht bei jeder der Fall.

      • Profilbild von Gast

        Jetzt mal ganz ehrlich, als der ganze Kram noch nicht geregelt war, wars alles deutlich lustiger!!
        Heute kauf ich mir nen Quadcopter für nen 1000der. Dann mit allen Einschränkungen die ich oben lese, kann ich so gut wie nirgendwo fliegen und brauche noch ne zusätzliche Versicherung, weil ich 3 Mal im Jahr ne Stelle finde, wo ich mal fliegen kann?
        Ich muss jetzt auch nicht, bei den Nachbarn vorm Fenster fliegen, um zu sehen, was die gerade machen, aber gerade die Flüge übers Wohngebiet waren doch cool. Nur 100 Meter hoch….ist auch keine Strecke, um mal einen Überblick zu haben. Einen gewissen Schutz über Wohngebieten kann ich ja nachvollziehen, aber auch noch über Naturschutzgebieten? Es ist doch nicht immer ein irgend ein Viech in der Luft das Geschützt werden muss. Und wenn dann irgendwer unter dem Gebiet Rohstoffe vermutet, wird es doch platt gemacht.

        • Profilbild von Jens

          Ja, optimal gelöst ist das alles nicht. Wirklich fliegen wie man möchte kann man eigentlich nur, wenn man eher ländlich wohnt. Ich lebe auch in einer Großstadt, wenn ich mich an die Regeln halte kann ich hier in der Nähe überhaupt nichts machen.
          Außerhalb von Städten sieht es dann aber anders aus, da habe ich schon den Eindruck dass man relativ frei fliegen kann.

    • Profilbild von Zwiebelfisch

      Woher kommt eigentlich diese Unart, Fragen mit einem Punkt zu beenden?

    • Profilbild von belde@aol.com

      … Dazu kommt noch:
      Du musst einen "“Drohnenführerschein"“ nachweisen.
      Es gibt noch mehr Einschränkungen: Abstand Flugplätze, 100m zu Bahnanlagen, Seewasserstraßen, Autobahnen …
      Über jedes Gelände muss eine Erlaubnis des Eigentümers vorliegen…. so auch Firmen, der Stadtgarten, Parks …. theoretisch ist mit den ganzen Beschränkungen z.B. in ganz Berlin verboten außer ausgewiesenen Hobby-Flugplatz, so ein Fachmann bei einem Seminar.
      Und man bewegt sich mit diesen "“Flugobjekten"“ dann gleich im Straftatenbereich.
      Genau so blöd, wie mit den E-Scootern oder E-Roller…..

  3. Profilbild von Dag01337

    Nachdem DJI mittels Update die alte Mavic Pro unfliegbar gemacht hat (Live Bild), werde ich nicht zuschlagen.

  4. Profilbild von mibaxx

    Schön schön aber langsam stoßen wir hier wieder in Preisregionen vor…das erinnert an Apples Preispolitik. Damit ist das Teil gleich nicht mehr so interessant. Dann lieber doch die Parrot Anafi für deutlich weniger Geld. Ja, die hat nicht so viele Sensoren aber hey, ein bissel aufpassen sollte man beim Fliegen schon.

    • Profilbild von DerInderInderInderin
      DerInderInderInderin

      Wenn du was günstiges willst, dann kannst du auch eine Spark kaufen – preislich momentan unschlagbar, 2 Achsen Gimbal und 1080p. Schau dir mal die Aufnahmen im Netz an, mehr brauchst du als Hobby-Flieger eigentlich gar nicht, vor allem wenn man den Preis berücksichtigt. 😉

  5. Profilbild von Sackgesicht

    @Dag01337: was ist denn mit dem live Bild?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  6. Profilbild von Phil

    Wieso entwickeln die immer neue Dronen, wenn sie nicht mal eine gescheit funktionierende App dazu bieten können? Aber sicher werden sich die Leute wieder darauf stürzen und nachher fluchen über die Software und den miesen Support. DJI’s Ziel ist ja lediglich möglichst viel zu verkaufen!

  7. Profilbild von rebelk

    Ganz ehrlich, in welcher einer Zeit leben wir denn?
    Als die Mavic rauskam, habt ihr ein offenes Model gekauft und anschließend wurde die Drohne per Update immer mehr eingeschränkt. Keine Rücknahmeangebote von DJI. Kauft mal ein 400 PS Auto und anschließend wird irgendwann auf 150 PS gedrosselt und sagen wir die Klima kommt raus… Tja mehr bezahlt für weniger.
    Und nochmal ein gutes Beispiel… Wenn ein oberster Richter behauptet, dass mit dem Diesel ist halt Pech für die Besitzer (kann er wahrscheinlich gut sagen mit seinem Gehalt) nochmal dann: IN WAS FÜR EINER ZEIT LEBEN WIR DENN!

    • Profilbild von Gast

      rebelk: Ganz ehrlich, in welcher einer Zeit leben wir denn?
      Als die Mavic rauskam, habt ihr ein offenes Model gekauft und anschließend wurde die Drohne per Update immer mehr eingeschränkt. Keine Rücknahmeangebote von DJI. Kauft mal ein 400 PS Auto und anschließend wird irgendwann auf 150 PS gedrosselt und sagen wir die Klima kommt raus… Tja mehr bezahlt für weniger.
      Und nochmal ein gutes Beispiel… Wenn ein oberster Richter behauptet, dass mit dem Diesel ist halt Pech für die Besitzer (kann er wahrscheinlich gut sagen mit seinem Gehalt) nochmal dann: IN WAS FÜR EINER ZEIT LEBEN WIR DENN!

      Ist dem bei DJI wirklich so? Kannte ich bisher nur von Apple, dass sie mit jedem Update die älteren Modelle ausbremsen damit man sich ein neueres kauft.

      • Profilbild von Senf

        Bei Apple ist das inzwischen auch nicht mehr so (Begründung war ja die Verlängerung einer bei älteren Geräten reduzierten Akkuleistung trotz aufwendigeren Funktionen im neuen OS, das müssen sie ja inzwischen abschaltbar machen) und wenn Windows Vista nicht so gigantomanisch resourcenhungrig gewesen wäre, hätten die Folgeversionen auch immer mehr benötigt und ältere Geräte ausgeschlossen.

        Ich denke das ist sowieso kein Vergleich zu funktionalen Einschränkungen, also Blödsinn!

  8. Profilbild von Interessent

    @Phil: sicher dass das an der App liegt? War gerade fliegen (P4, selbe app somit) und das völlig ohne Probleme. Nutze ein Samsung Android Tab als screen

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  9. Profilbild von skay10

    @Interessent: dont feed the troll

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  10. Profilbild von Cube

    Warum ist die Zoom günstiger? Nur wegen der Kamera?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  11. Profilbild von JJ

    Juhui, neue Hardware und immer noch dieselbe Scheiss-App! Spielt Beta-Tester wenn ihr mögt!

  12. Profilbild von maddin

    Zur "“Problematik"“ von Software und Co… Leute: Man muss nicht zwingend jedes FW oder Software-Update einspielen… ich nutze am Mavic 1 bspw. ein Smartphone ohne Sim-Karte welches auch nicht online geht (Wifi off) und entsprechend auch keine DJI-Software Updates von mir eingespielt bekommt – gleiches gilt für die Drohne… dadurch hat sie vielleicht nicht die "“allerneusten"“ Flug-Modi – auf der anderen Seite aber auch keine Software Probleme oder Begrenzungen innerhalb der App etc pp… das Ding fliegt bei mir absolut einwandfrei.

    Würde ich jetzt auf die Mavic 2 upgraden – müsste ich natürlich auch die App aktualisieren um die mavic 2 einpflegen zu können… wenn dann eine gute und stabile Kombi gefunden wäre würde ich wieder alles offline nehmen um den status quo zu halten.

    Ist doch bei vielen Herstellern so das Updates nicht immer nur Verbesserungen bringen sondern manchmal auch nervige Hintertüren oder andere Probleme mitbringen…

  13. Profilbild von Maximus

    Da ist er nun, der mit Spannung erwartete Mavic Nachfolger… mal ehrlich, ein bisschen mehr High-End-Flieger haben wir alle irgendwie erwartet oder?
    Vom Design her ist das jetzt nicht übermäßig viel anders… technisch OK, Sensoren ohne Ende, den einen wird es freuen, andere wiederum werden sie nicht brauchen. Ich fliege meine Pro Platinum auch problemlos ohne diese Vollautomatik. Ein bisschen Spaß und Können gehört einfach auch dazu… meine Meinung, wenngleich dadurch natürlich mehr Sicherheit drin steckt, keine Frage.
    Was ich gar nicht lustig finde, ist die 2 Versionen Politik (Verkaufsstrategie pur). Welcher Pilot wünscht sich nicht beides, Top Bild und Video Qualität und einen starken Zoom? Technisch wäre das für Dji ganz sicher ohne Probleme machbar… und Hand aufs Herz, das haben wir alle vom Mavic Nachfolger auch erwartet oder? Aber vielleicht verkauft man so ja erst einmal viel mehr… falls diese Strategie nicht aufgeht, wird es mit Sicherheit eine 3. Version geben, die beides vereint… eine neue Platinum vielleicht. Nicht umsonst spricht man bereits davon, dass eine Version mit Kamerawechselsystem folgen soll… und genau das erwarte ich auch… von diesen "“entweder – oder"“ Versionen werde ich definitiv keine kaufen… sorry, aber das ist rausgeworfen Geld… mag ja sein, dass für den einen oder anderen eine dieser beiden spezifischen Versionen reicht, je nach Einsatzzweck, der Vollblut Pilot möchte (zu recht für den Preis) jedoch ganz sicher beides an Bord haben denke ich. Bei den gesetzlichen Bestimmungen bzw. mittlerweile unsinnig starken Einschränkungen (so sie dann immer schön eingehalten werden ;-)) welche hierzulande (trotz Vollautopilot) vorgeschrieben sind, ist ein starker Zoom mitunter schon wünschenswert.
    Warten wir also mal ab, wie der Verkauf so anläuft…
    Der Anreiz zum Neukauf wäre geschaffen, aber realistische Vernunft hält mich davon erst einmal zurück. Da warte ich gern auf eine vollständige Mavic 2. Bis dahin werde ich mit meiner Pro
    Platinum weiter ungetrübte und ausreichend Freude haben. Ich fliege sie übrigens genau wie maddin vor mir beschrieben hat, mit einem separaten Smartphone ohne SIM und ohne Updates
    Seitdem gab es nie mehr Probleme, alles perfekt und stabil. Ich fliege übrigens auch fast ausnahmslos nur mit der Goggles RE. Anfangs hatte ich da erhebliche Bedenken und war unsicher, aber nach ein paar Übungsflügen hat sich das komplett gelegt, kann mir nichts anderes mehr vorstellen, im Gegenteil, man hat einfach mehr und glasklare Übersicht, wenn man mit dieser Brille quasi im Cockpit sitzt und nicht via blass blendendem Handy-Display fliegen muss. Dank dieser Brille fliege ich auch gern mal etwas weiter weg… Ein 2 km Radius und mehr ist mittlerweile Standard.
    In dieser Kombi verspricht die Mavic 2 ja eine bessere Reichweite für hochauflösende Übertragung, da wäre ich ja mal gespannt, ob das auch stimmt… Das funktioniert manchmal in der jetzigen Kombi nicht immer ganz reibungslos.
    Hoffe, diesbezüglich hier demnächst mal erste Erfahrungen lesen zu können…
    In diesem Sinne, allen Piloten, ob mit Mavic 1 oder Mavic 2 allzeit clear sky

    • Profilbild von Jens

      Interessant Sichtweise, danke für die ausführliche Darstellung. Ich glaube auch, dass für die meisten auch eine Mavic Pro oder die Platinum reichen. Wenn man die ganzen automatischen Funktionen nicht nutzt und eh nur per Hand fliegt braucht man die Mavic 2 da nicht unbedingt (auch wenn die Aufnahmen schon besser sein werden).

      Im Endeffekt ist es halt auch ne Preisfrage, und die Mavic 1 bekommt man eben mittlerweile auch schon mal für die Hälfte dessen, was die Mavic 2 Pro aktuell noch kostet.

      • Profilbild von Gast

        [quote id=830745 author="“Jens"“

        Im Endeffekt ist es halt auch ne Preisfrage, und die Mavic 1 bekommt man eben mittlerweile auch schon mal für die Hälfte dessen, was die Mavic 2 Pro aktuell noch kostet.[/quote]

        Ja klar ist es auch eine Preisfrage,
        und richtig, die Mavic 1 bekommt man jetzt wirklich schon für die Hälfte der Mavic 2. Für Einsteiger sehr interessant und auch lukrativ,
        denn die Mavic 1 macht ja nun wirklich keine schlechten Aufnahmen. Also ich habe mit meiner wirklich schon sehr schöne brillante und glasklare Videos gemacht. Sicher holt die Mavic 2 da noch mal ein paar Pluspunkte dazu, aber ob das dann wirklich der Mehrpreis wert ist, oder man für den relativ kleinen Qualitätssprung von M1 auf M2 umsteigt, muss jeder für sich entscheiden. Für ein qualitativ gutes Video muss man schon auch optimale Bedingungen schaffen, wie Wetter, Ausrichtung, Geschwindigkeit, daran wird man bei der Mavic 2 auch nicht vorbei kommen, denn zaubern kann die auch nicht. Wenn man das ganze Potenzial der Mavic 2 abrufen will muss man auch ihr optimale Bedingungen sicherstellen. Deshalb sollte man die Mavic 1 jetzt bloß nicht zum alten Eisen stempeln… So groß ist der Mehrwert der M2 sicher nicht, zumal sie auch äußerlich gegenüber der M1 keinen Blumentopf gewinnt.
        Für mich ist die Preisfrage jetzt nicht die alles entscheidende, ich würde die Mavic 2 schon kaufen, muss nicht unbedingt jeden EUR zweimal umdrehen und halte sie preislich auch noch für akzeptabel. Ich kaufe sie jedoch vorerst nicht, weil sie für mich in der 2 Versionen Fassung keine vollwertige Mavic ist, was die eine hat, fehlt der anderen, das ist für mich ein downgrade… und dann stimmt der Preis eben nicht mehr…
        Wenn die angekündigte Version mit Kamerawechselsystem dann tatsächlich kommt und der Preis nicht exorbitant in die Höhe schießt, bin ich definitiv dabei, dann werde ich sie auch kaufen… bis dahin halte ich mit meiner M1 gerne tapfer dagegen…

  14. Profilbild von hfdddd

    Bin ich eigentlich zu blöd das Feld für die Eingabe des Codes zu finden? Und kann mir jemand sagen, ob der Zoll von mir bezahlt werden muss? Danke!

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Jens

      Den Code gibst du bei GearBest erst ganz am Ende ein, schon an der Kasse bevor du auf kaufen klickst.

      Zollgebühren musst du zahlen. Es kommt aber oft genug vor, dass eine Sendung trotzdem durch den Zoll kommt und ohne weitere Abgaben bei dir landet (meiner Erfahrung nach in der Mehrheit der Fälle). Dann könnte man sagen du hast "“Glück gehabt"“, musst aber genau genommen die Bestellung selbstständig nachverzollen.

  15. Profilbild von Neno

    Die Mavic 2 Pro kostet bei Banggood nur noch 1150 mit dem Gutschein toyho

  16. Profilbild von Phil

    Bevor die endlich eine funktionierende App hinkriegen, würde ich keine DJI Drohne kaufen. Mit jeder Drohne hat man Probleme, da keine ausgereift erscheint, aber mit DJI gibt es die meisten Probleme. Aber bitte, kauft es und meckert danach nicht, auch nicht über den sehr schlechten Support. Die Problemloseste Drohne ist die von Xiaomi! Es wäre also möglich!

    • Profilbild von Jens

      Darf ich fragen was genau für Probleme du in der Vergangenheit mit der App hattest? Ich kenne die Stories und auch die App-Bewertungen, aber ich persönlich habe speziell mit der Mavic jetzt keine Probleme.

  17. Profilbild von ready2fly

    @ .. Phil,

    also ich bin mittlerweile der überzeugung, das die App zumindest bei mir, so funktioniert wie sie soll.
    Kein Probleme bisher (ein schnelles smartphone vorausgesetzt).

    wem die dji app nicht zusagt oder wegpunkte möchte sollte über wechsel zu litchi nachdenken.

  18. Profilbild von Zunami

    Kommt mir nicht ins Haus! Wer so einen Haufen Geld für die Hardware verlangt, aber die Software nicht einwandfrei abliefern kann, erfüllt definitiv das Lastenheft nicht. Wenn ich als Betatester fungieren soll, dann muss mir mindestens die Hardware kostenlos gestellt werden und der Zeitaufwand incl Ärger entsprechend vergütet werden. Versprechungen über eventuelle Nachrüstmöglichkeiten gelten als nicht geschrieben! Man möge mich korrigieren, wenn ich etwas vergessen habe.
    PS.: Bei oben geschilderten Ablauf jukt mich natürlich auch eine fehlende Garantie nicht, denn für das Gerät muss dann einfach ein Abholauftrag ausgelöst werden.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  19. Profilbild von Thorsten

    Bitte hört auf, wie viele andere Reviews, den Spec "“4x optischer Zoom"“ zu verbreiten!
    DAS HAT DIE DROHNE NICHT!
    Es ist 2x! Ende!

    Zu sagen "“Hey, bei 4K Aufnahmen, könnt ihr verlustfrei (! was ebenfalls nicht stimmt) 2x optisch auf 1080p "“zoomen"“……. ich weiß gar nicht, wie man so viel Unwahrheit in einen Satz packen kann. Also hat mein iPhone X auch 4x optischen? Geil! Wenn ich mit der Mavic 2 Zoom in 1080p aufnehme, kann ich dann auch 4x "“optisch"“ zoomen? Wie, nein? Aber wenn ich doch nur in 320×200 produziere, kann ich doch sogar 8x verlustfrei zoomen!? … So ein Schwachsinn.

    Bitte hört auf mit diesen Fake-Angaben. Es wirkt unseriös. Danke.

    • Profilbild von Jens

      Hi Thorsten,
      du hast natürlich Recht was den Zoom angeht. "“4x optisch"“ stand auch nur noch in der Auflistung am Anfang, das entstammte der ersten Version des Artikels als es außer Leaks noch keine Infos zu der Drohne gab. Wurde übersehen, ich habe es auch da jetzt entfernt. Dass man "“optisch von 4k auf FullHD zoomen"“ kann habe ich so nicht geschrieben – das wäre natürlich auch Unsinn. Einen vierfachen Zoom (wenn ich in Full HD filme) hat die Kamera aber nun mal.

      Zu deiner Kritik am "“Test"“ gebe ich dir dahingehend Recht, dass wir Videoaufnahmen bisher schuldig geblieben sind. Mehr gemacht als nur "“ausgepackt und ein paar Fotos"“ haben wir mit Sicherheit, das kann ich dir versprechen, und können uns auch eine fundierte Meinung zu der Drohne bilden. Wir ergänzen den Test noch und gehen dabei auch auf deine Punkte ein.

      • Profilbild von Thorsten

        Jens: Hi Thorsten,
        du hast natürlich Recht was den Zoom angeht. &quot;4x optisch&quot; stand auch nur noch in der Auflistung am Anfang, das entstammte der ersten Version des Artikels als es außer Leaks noch keine Infos zu der Drohne gab. Wurde übersehen, ich habe es auch da jetzt entfernt. Dass man &quot;optisch von 4k auf FullHD zoomen&quot; kann habe ich so nicht geschrieben – das wäre natürlich auch Unsinn. Einen vierfachen Zoom (wenn ich in Full HD filme) hat die Kamera aber nun mal.

        Zu deiner Kritik am &quot;Test&quot; gebe ich dir dahingehend Recht, dass wir Videoaufnahmen bisher schuldig geblieben sind. Mehr gemacht als nur &quot;ausgepackt und ein paar Fotos&quot; haben wir mit Sicherheit, das kann ich dir versprechen, und können uns auch eine fundierte Meinung zu der Drohne bilden. Wir ergänzen den Test noch und gehen dabei auch auf deine Punkte ein.

        Finde ich wirklich spitze, dass ihr nochmal ergänzt. Ich glaube euch, dass die Drohne spitze ist (eure Bewertungen unten), nur ist es für viele hier nicht die erste Drohne und man will doch meistens wissen "“Lohnt es sich die neue zu holen, wenn ich xy schon besitze?"“ Gerade die Umgehung von Hindernissen in alle Richtungen macht doch die Drohne interessant, da man sich mehr auf das Filmen konzentrieren könnte.

        Zum Thema 4x Zoom…. jetzt muss ich aber nochmal fragen:
        Wenn ich in 1080p filme (direkt), kann ich dann während der Aufnahme 4x ins Bild zoomen?

  20. Profilbild von Thorsten

    Und noch etwas: Da oben steht "“TEST"“.

    Was ist das bitte für ein Test? Drohne auspacken, bisschen Fotos schießen und fertig? Wie ist die Qualität der Videos im Vergleich zu anderen Drohnen? Wie gut funktioniert die automatische Hinderniserkennung, das Verfolgen von Objekten, wenn es kurzzeitig nicht sichtbar ist? Wurde mal die "“zusammengesetzte Fotos"“ Funktion genutzt? Wie war das Ergebnis? Was liefert die Kamera bei schwierigen Lichtverhältnissen?

    "“Auf einige der Modi gehen wir später noch beim Punkt „Kamera“ ein."“
    Ja? Wo sind sie denn? Ich konnte nichts davon lesen.

    Also keine Frage, das ist eine gute Seite für Schnäppchen usw. und nur durch euch wurde ich überhaupt auf die Mavic Air damals aufmerksam. Aber so etwas einen "“Test"“ zu nennen, ist genau so falsch, wie als Spec aufzuführen, dass die Mavic 2 Zoom 4x optischen Zoom hat.

  21. Profilbild von anon

    .. wie minderbemittelt seid ihr eigentlich alle !??

    warum schaut ihr nicht auf einschägigen Seiten im Netz nach ?
    Oder besucht youtube, google usw.

    mir fehlen die worte

  22. Profilbild von crille

    Das weckt die Hoffnung das die Pro auch Mal in des EU Lager kommt.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  23. Profilbild von Sebastian

    ACHUTNG: Gerade bei Gearbest mit : "“ GB-THZOOM2 "“ für 999$ also 881€ bestellt.
    Allerdings nur als dem HK (Hong Kong) Lager und nur mit der normalen Priority Line – dauert also etwas – dafür aber sehr günstig.

    Das sollte aktuell der Bestpreis sein.

    Wollte eigentlich die Mavic 2 Pro haben, aber die gibt es aktuell kaum im Angebot.
    Da nehme ich erstmal die Zoom und in 2-3 Monaten wenn die 2 Pro im Angebot ist schlage ich nochmal zu und verkaufe die Zoom.
    Besten Gruß

    • Profilbild von Sebastian

      Kurze Korrektur – nach Umrechung und Zahlung per Paypal sind es 915€ – Paypal rechnet schlechter um aber ich konnte leider nicht auf Euro umstellen

    • Profilbild von Gast

      und noch ne Korrektur:
      im Konto auf Euro umgestellt und dann mit Paypal bezahlt:
      Gesamtsumme
      €880.12
      Zahlungsrabatt
      -€4.40
      Zahlungsbetrag
      €875.72

      Also Gesamtsummer 876€

      • Profilbild von Mattes

        Ich habe dort auch bestellt,es hat 13 Tage gedauert.
        Das Angebot war vor ca. 3 Wochen und ich habe 1008 Euro für die Zoom bezahlt !
        Kommt sogar mit Netzadapter.
        Ganz klare Empfehlung,bei 880 Euronen ist aber auch wohl der Tiefpunkt erreicht.
        Einfach Hervorragend 🙂

  24. Profilbild von Ender

    Ich war zu spät 🙁 berichtet mal ob Ihr Stess beim Kauf von DJI Care Refresh habt. Ab und zu stellt DJI diese Lieferungen dann ja als Grauimporte dar und nix geht mehr…
    Meine MP1 von GB war damals sauber, aber später zu gleichen Konditionen "“gebrandmarkt"“.
    Meine Spark war gleich auf der grauen Liste aber GB hat dafür nochmal 50 Eu gelöhnt als Kompensation mit Screenshot von DJI GO…

    Ender

  25. Profilbild von bachmann@gmx.com
    bachmann@gmx.com

    Hab die zoom abbestellt und direkt für 1050€ die 2 pro geholt. Die gabs am 11.11 auch gübstig. Ist heute ohne probleme angekommen. Hab bei aliexpress noch die fly more combo für 262€ bestellt. Die war schon nach 2 tagen da. Bin mega happy!!!!

  26. Profilbild von Sebastian

    Ach ja: Gestern noch für die Mavic 2 Pro direkt DJI Care abgeschlossen – absolut OHNE PROBLEME. D.h. auch Chinaware wird von DJI wie letztes mal weiter unterstützt.

  27. Profilbild von Sebastian

    Ich wollte mich auch noch mal zu den kritischen Stimmen äußern die meinen so ein teueres Gadget sei hier fehl am Platz. Ich meine es ist hier genau richtig – es ist halt ein ………..GROßES Gadget – aber ein geniales. Daher: macht bitte weiter so! Ich find euch klasse.

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