Test: Xiaomi Mi Note 3 mit Snapdragon 660 CPU & 128 GB für 272,50€

Das Xiaomi Mi Note 3 besetzt zusammen mit dem Xiaomi Mi 6X die obere Mittelklasse von Xiaomi. Momentan bekommt ihr es in Schwarz mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher für 272,50€ bei Banggood. Dafür ist der Gutschein NOTE3BG notwendig. Allerdings befindet sich das Gerät gerade im Pre-Order, soll aber in der darauf folgenden Woche verschickt werden.

Das Xiaomi Mi Note 3 ist letztes Jahr durch das Mi Mix 2 etwas untergegangen, im Test hat es uns aber richtig überzeugt. Warum wir es so stark einschätzen und für wen es das richtige Smartphone ist, beantwortet euch Thorben in seiner Videoreview.

Youtube Video Preview

Im September 2017 hat Xiaomi neben dem Xiaomi Mi Mix 2 noch das Xiaomi Mi Note 3 präsentiert. Dieses hat man ganz offen als größere Version des eigenen Mi 6 vorgestellt. Und das obwohl man den Snapdragon 660 anstatt dem Snapdragon 835 verbaut. Zusätzliche Aufmerksamkeit erlangte das Xiaomi Mi Note 3 durch eine Top 10 Platzierung in einem bekannten Kamera-Benchmark. Ist es damit das beste China-Smartphone für mobile Fotografie?

Das Display des Xiaomi Mi Note 3

Technische Daten

Display  5,5 Zoll IPS LC Display mit 1920 x 1080 Pixeln (401 PPI)
Prozessor  Snapdragon 660 Octa Core (2,2 & 1,84 GHz Kryo 260)
Grafikchip  Adreno 512 @ 650 MHz
Arbeitsspeicher  6 GB LPDDR4 Dual Channel @ 1.866 MHz
Interner Speicher  64 GB oder 128 GB eMMC 5.1
Hauptkamera  12 MP mit f/1.8 & OIS bzw. 12MP mit f/2.6 Blende & 2x optischer Zoom
Frontkamera  16 MP mit Entsperrung durch AI Gesichtserkennung
Akku  3.500 mAh mit Quick Charge 3.0
Konnektivität  WLAN AC, USB Typ-C, NFC, GPS/GLONASS/BDS, Bluetooth 5.0
Features  Infrarot SenderStereo Lautsprecher, kein Kopfhöreranschluss
Betriebssystem  Android 7.1.1 Nougat mit MIUI 9 Oberfläche
Abmessungen / Gewicht  152,6 x 7,4 x 7,7 mm / 163 g

Design 

Auch wenn das Xiaomi Mi Note 3 damals am gleichen Tag wie das Xiaomi Mi Mix 2 vorgestellt wurde, könnten sie im puncto Design kaum unterschiedlicher sein. Das Note 3 ähnelt im Großen und Ganzen stark dem Xiaomi Mi 6. Ein Fakt, den der Hersteller bei der Präsentation aber auch genauso zugegeben hat. Das heißt, dass Xiaomi nicht versucht Bildschirmränder zu kaschieren, sondern sie stolz präsentiert. Sie bieten oben Platz für Frontkamera und Ohrmuschel, unten für Home-Button inklusive Fingerabdrucksensor und zwei weitere berührungsempfindliche Tasten.

Das Mi Note 3 fällt zwar größer aus als das Mi 6, allerdings auch nicht so signifikant, wie man vielleicht meinen soll. Die Abmessungen betragen nämlich 15,26 x 7,4 x 0,77 cm. Damit ist es nur gut 1 cm länger als das Mi 6, etwas breiter und minimal dicker. Es ist allerdings interessant zu sehen, dass zum Beispiel das Redmi 5 Plus mit einem 5,99 Zoll Display nur 5 mm größer ist. Eigentlich hat man es hier rein optisch quasi mit dem Xiaomi Mi A1 zu tun. Der offensichtlichste Unterschied ist lediglich der Fingerabdrucksensor auf der Vorderseite.

Das Xiaomi Mi Note 3 Smartphone in einer Hand

Handhabung & Verarbeitung

Wie auch immer, das Smartphone wird von einem metallenem Gehäuserahmen umgeben. Auf selbigem findet man an der rechten Seite wie gewohnt den Power-Button und die Lautstärkewippe, beide mit sehr angenehmen Druckpunkt. Oben integriert Xiaomi den beliebten Infrarot-Sender, links den Dual SIM-Slot und unten den Lautsprecher und den USB Typ-C Anschluss. Durch die abgerundete Rückseite und den leicht gebogenen Gehäuserahmen liegt das Note 3 einfach sehr angenehm in der Hand, und das trotz der Dünne des Geräts. Dazu trägt auch das Gewicht von 161 g bei. Zum MAZE Alpha X, welches ich neulich getestet hab, sind das glatt 50 g Unterschied – das merkt man deutlich!

Die Tasten an der Seite des Xiaomi Mi Note 3

Es ist schon fast langweilig es wieder zu sagen, aber das Gerät von Xiaomi ist wieder einmal erstklassig verarbeitet. So sehr man auch sucht, es lässt sich einfach nichts daran kritisieren.

Display

Der größte Unterschied zum Mi 6 besteht wohl im Display. Dieses war damals ein 5,15 Zoll Display, jetzt ist das Note 3 mit einem 5,5 Zoll Display ausgestattet. Dabei beträgt die Auflösung 1920 x 1080 Pixel. Bei der Bildschirmdiagonale ergibt sich so eine Pixeldichte von 401 ppi, also Pixel pro Zoll. Die maximale Helligkeit soll laut Xiaomi 550 nit betragen, das Kontrastverhältnis liegt bei 1500:1. Der Bildschirm ist an den Seiten ganz leicht abgerundet.

Diese Werte machen sich in der Realität durchaus bemerkbar, denn das Mi Note 3 bietet ein insgesamt gutes Display. Die Helligkeit ist ordentlich, Farben kommen gut zur Geltung und die automatische Farbhelligkeit verrichtet bei Tageslicht gute Arbeit. Auch die Berührungsempfindlichkeit ist hervorragend und außerdem fallen fettige Fingerabdrücke auf dem Bildschirm gar nicht direkt auf.

Das Design des Xiaomi Mi Note 3 Smartphones mit Verpackung

Insgesamt sehe ich das Display des Mi Note 3 leicht hinter dem vom MAZE Alpha X, aber trotzdem auf einem sehr guten Niveau. Hier macht Xiaomi eigentlich nichts falsch.

Hardware

Dass man sich mit dem Xiaomi Mi Note 3 in der oberen Mittelklasse der China-Smartphones befindet, zeigt vor allem der Prozessor. Der chinesische Hersteller setzt hier auf den Snapdragon 660 Prozessor aus dem Hause Qualcomm. Tatsächlich ist das Mi Note 3 das erste Smartphone mit dieser CPU, welches wir hier testen dürfen.

Zusammen bietet einem die CPU 8 Kryo 260 Kerne, vier davon mit einer Taktfrequenz von 2,2 GHz und vier mit einer Taktfrequenz von 1,8 GHz. Da der 660er im 14 nm Verfahren hergestellt wird, ist er ziemlich energieeffizient. Dazu kommt die Adreno 512 GPU. Besonders praktisch an dieser CPU ist die Unterstützung von Bluetooth 5.0 und Quick Charge 4.0. Damit steht er dem (noch) Flagship-Prozessor Snapdragon 835 (bekannt aus Mi 6 und Mi Mix 2) in nicht viel nach. Dazu kommen hier noch 6 GB Arbeitsspeicher und wahlweise 64 oder 128 GB interner Speicher.

Xiaomi Mi Note 3 im Vergleich zum Xiaomi Mi 6
Das Mi Note 3 und das Mi 6 unterscheiden sich einerseits in der Größe, aber auch im verwendeten Prozessor. Dabei ist der Snapdragon 660 gar nicht so viel schwächer als der Snapdragon 835.

Das Xiaomi Mi Note 3 beweist, dass man für eine exzellente Performance nicht unbedingt zu einem Flagship-Smartphone greifen muss. Ich konnte die CPU kaum an ihre maximale Auslastung treiben. Allen alltäglichen Anforderungen wird das Mi Note 3 locker gerecht. Bei Spielen wie Rocketball oder anspruchsvolleren 3D-Spielen wie War Robots kam eine sehr flüssige Framerate zustande, so dass das Zocken richtig Spaß gemacht hat. Wir bewegen uns hier deutlich über die Performance eines Snapdragon 625, der zwar auch sehr gut ist, aber der Abstand zum Flagship Snapdragon 835 ist sehr klein. Durch die 6 GB Arbeitsspeicher hat man ebenfalls genügend Spielraum für Multitasking-Aufgaben.

Benchmarkergebnisse

Natürlich wollten wir diese Eindrücke durch die entsprechenden Benchmarks untermauern. Dafür haben wir die Benchmarks AnTuTu, Geekbench 4 und PCMark benutzt. Ohne große Überraschung: die Benchmarkergebnisse fallen insgesamt sehr gut aus und zeigen, dass man hier ein starkes Smartphone in den Händen hält. Warum? Ziehen wir den Vergleich zum Xiaomi Mi A1 mit dem Snapdragon 625, unserer Empfehlung für Smartphones unter 200€! Dieses schafft in Geekbench 4 beispielsweise ein Single-Core Ergebnis von 870 und im Multi-Core Test einen Wert von 4280. Dem setzt das Mi Note 3 mit dem Snapdragon 660 einen Single-Core Score von 1612 entgegen, also einen doppelt so großen Wert! Im Multi-Core erzielt das Note 3 ebenfalls starke 5815. Das Mi Mix 2 liegt im selben Benchmark noch darüber, aber nicht so deutlich wie man meinen mag (Single-Score: 1941 | Multi-Score: 6639).

Xiaomi Mi Note 3 Benchmarks Screenshot

Kamera

Als wir davon hörten, dass es das Xiaomi Mi Note 3 geschafft hat, sich einen Platz in der Top 10 des DXO Benchmarks zu sichern, waren wir umso gespannter auf die Kamera. Aktuell rangiert das Google Pixel 2 dort auf Platz 1, dicht gefolgt vom iPhone X. Das Mi Note 3 platziert sich auf Platz 9 der Rangliste. Bei der Kamera handelt es sich um eine Dual Kamera. Zwei 12 Megapixel Sensoren zieren die Rückseite des Xiaomi-Smartphones. Die Hauptkamera bietet dabei eine Blende von ƒ/1.7 mit einer Brennweite von 27 mm, die Portrait-Kamera ist mit einer Blende von ƒ/2.6 und einer Brennweite von 52 mm ausgestattet. Für scharfe Fotos sorgt der PD-Auto-Fokus, der sich mittlerweile als Standard in den Smartphones etabliert hat. Besonders interessant ist auch der zweifache optische Zoom, der durch die beiden Kameras ermöglicht wird.

Die Dual Kamera des Xiaomi Mi Note 3 Smartphones

Die Fotos, die man mit dem Mi Note 3 aufnimmt, gefallen mir insgesamt wirklich gut. Ich würde soweit gehen zu behaupten, dass man es hier mit einer der besten Kameras zu tun hat, die man in einem China-Smartphone bekommen kann. Das liegt vor allem an der guten Farb-Reproduktion. Die Intensität an sich könnte stellenweise höher sein, hier kann man mit dem HDR-Modus noch einiges herausholen. Ansonsten funktioniert der Autofokus sehr zuverlässig und reagiert schnell. Genau wie die Kamera-App an sich, selbst bei schlechten Lichtverhältnissen.

Xiaomi Mi Note 3 Testfoto ZugHDR-Modus

Auch wenn das Mi Note 3 an sich schon gute Fotos produziert, kann man mit dem HDR-Modus noch einiges rausholen! HDR steht für High Dynamic Range und macht mehrere Bilder, legt diese übereinander um mehr Details in den Höhen und Tiefen herauszuholen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Meine Empfehlung daher: Wenn ihr die Zeit habt, nutzt sie um ein HDR-Foto zu machen. Das sieht man im Beispiel besonders in den Grüntönen der Pflanzen im unteren Bildschirmbereich und im Himmel. Dieser ist auf ersterem „ausgebrannt“ und im zweiten sehr gut zu erkennen.

Low-Light-Verhalten

Apropos schlechte Lichtverhältnisse: Natürlich muss man bei solchen Verhältnissen mit einem erhöhten Rauschen der Bilder rechnen. Das ist auch hier der Fall, da die Sensorempfindlichkeit automatisch angepasst wird und genau für ein solches Rauschen sorgt. Allerdings hält sich die Körnung bei den Testbildern noch absolut im Rahmen und fällt auf dem Display des Smartphones gar nicht so stark ins Gewicht. Das begünstigt wohl ebenfalls die offene Blende von ƒ/1.7 in der Weitwinkelkamera.

Xiaomi Mi Note 3 Kirche Dresden bei Dämmerung Xiaomi Mi Note 3 Testfoto der Frauenkirche in Dresden in Low Light

Portrait-Modus

Durch die siebte Generation der Apple iPhones entstand der Trend der Dual Kameras in Smartphones und dem damit verbundenen Portrait-Modus. Das Gros der China-Smartphones ist mit einer Dual Cam ausgerüstet, einen wirklichen Nutzen bieten die zwei Linsen aber in der Regel nicht. Anders bei Xiaomi: Das Xiaomi Mi 6 bewies letztes Jahr, dass es auch anders gehen kann. Die Portrait-Fotos des Mi Note 3 sind mindestens auf dem selben Niveau. Für meinen Geschmack gelingt dieser Portrait-, oder aber auch Bokeh-Modus genannt, besser mit Objekten als mit Menschen. Zwar funktioniert die Kantenerkennung bei Menschen etwas besser, das Bokeh ist mir aber persönlich zu hart. Trotzdem können sich die Resultate gut sehen lassen.

Xiaomi Mi Note 3 Testfoto Portrait Tim und Objekt
Das Bokeh gefällt mir bei Objekten (rechts) etwas besser, da es etwas weicher ist.

Frontkamera

Die Frontkamera hat mich im Test allerdings am meisten überrascht. Dass man hier 16 Megapixel spendiert bekommt, spricht zwar für eine hohe Auflösung, aber nicht automatisch für eine gute Fotoqualität. Genau diese bekommt man hier aber. Die Kamera löst schnell auf, dass man in der Regel kein Problem mit dem Fokus hat. Dazu kommt eine treue Farbwiedergabe, auch wenn es in den Schwarztönen ein leichtes Rauschen gibt. Das ist allerdings absolut verschmerzbar.

Xiaomi Mi Note 3 Frontkamera Testfoto Selfie
Tatsächlich habe ich bisher kaum eine bessere Frontkamera in einem China-Smartphone erlebt!

Akku

Neben der guten Verarbeitung sind die meisten Xiaomi-Smartphones für ihre gute Akkulaufzeit bekannt. Die Kapazität des Akkus fällt mit einem Wert von 3.500 mAh durchschnittlich groß aus. Dank dem hauseigenen MIUI sind hier Hardware und Software gut aufeinander abgestimmt. Mit einem vollen Akku kommt man also ganz locker einen Tag aus, tendenziell sogar eher zwei Tage. Die Laufzeit lässt sich mit dem des Mi Mix 2 vergleichen. Ohne Quick Charge lässt sich das Mi Note 3 in ca. 2 Stunden aufladen.

Xiaomi Mi Note 3 Akku Screenshot

Leider gab es ein Problem mit dem Benchmark, weswegen wir diesen an dieser Stelle nicht einfügen können!

Software

Leider ist das Xiaomi Mi Note 3 ist in den chinesischen Shops nicht in einer Global Version erhältlich. Das bedeutet, dass der Anwender auch von Haus aus keine Global ROM auf dem Gerät vorfindet. Es war aber kein Problem, das Note 3 zu flashen und die Global ROM von MIUI 9 Stable zu installieren. Unser Ratgeber zum Thema „Xiaomi Smartphone unlocken & Global ROM flashen“ bringt euch Schritt für Schritt durch den Prozess.

Dadurch gewinnt man den Vorteil, dass einige chinesische Apps (Bloatware) nicht mehr vorhanden sind. Allerdings gibt es auch einen Nachteil: Diese Version unterstützt nicht die Gesichtserkennung durch die Frontkamera – schade! Wenn einem dieses Feature also wichtig ist, sollte man sich das Flashen vorher überlegen.

Xiaomi Mi Note 3 Smartphone MIUI Software

Wer mit MIUI bereits vertraut ist, wird hier weniger überrascht sein. Die Oberfläche von Xiaomi ist bestens auf die Hardware abgestimmt und liefert dadurch einige wichtige Vorteile.

Konnektivität

Da das Mi Note 3 nicht in einer Global Version erhältlich ist, ist LTE Band 20 wie beim Mi 6 leider Fehlanzeige. LTE Band 1|3|5|7|8 sind aber natürlich vorhanden. Dafür hat man, dem Snapdragon 660 sei Dank, das schnelle Bluetooth 5.0 mit an Bord. Wenigstens in einem lokalen Netzwerk muss man sich dank 802.11a/b/g/n/ac WLAN um schnelles Internet keine Sorgen machen. Außerdem unterstützt das Gerät von Xiaomi noch GPS, A-GPS und GLONASS.

Die Sprachqualität war insgesamt wirklich gut, mein Gegenüber konnte mich gut verstehen, genauso wie ich ihn. Und das, obwohl die Mikrofonqualität leider etwas unterdurchschnittlich ist. Manche Sprachaufnahmen haben sich sehr blechern angehört. Für eine gute Qualität muss man schon ziemlich genau in das Mikrofon sprechen. Das fehlende LTE Band 20 hat in meiner Alltagsbenutzung keinen großen Unterschied dargestellt. Natürlich kann und will ich das nicht repräsentativ für euch sagen, da es je nach Gebiet da sicherlich starke Schwankungen geben kann! Gerade für die Nutzung in Gebäuden ist das LTE Band 20 in Deutschland enorm wichtig.

Die physische Konnektivität ist insgesamt relativ beschränkt. Nostalgiker und audiophile Anwender müssen auf einen 3,5 mm Klinkenstecker verzichten. Zum Musik hören muss man dann entweder auf USB-C Kopfhörer oder Bluetooth-Kopfhörer wie die Mpow Judge zurückgreifen.

Der USB Typ C Anschluss des Xiaomi Mi Note 3 Smartphones
Der USB Typ-C Anschluss ist leider der einzig verfügbare Anschluss.

Features & Lieferumfang

Man merkt, dass das Xiaomi Mi Note 3 der gleichen Generation wie das Mi Mix 2 entspringt. Der Fingerabdrucksensor steht dem des Mi Mix 2 in nichts nach. Er reagiert superschnell und sehr zuverlässig, was gerade im Alltag einfach einen kleinen, aber sehr feinen Unterschied macht. Anders als bei dem Mix ist der beim Mi Note 3 aber in alter Manier auf der Vorderseite. Dazu kommt die Benachrichtigungs-LED, die für viele ein wichtiges Kriterium ist.

Der Fingerabdrucksensor des Xiaomi Mi Note 3

Das Mi Note 3 kommt wie das Mix 2 in einer schwarzen Box, jedoch in einer wesentlich kleineren, typischen Smartphone-Box. Auf dem schwarzen Untergrund sieht man den Schriftzug „Note 3“ in Silber. Der Lieferumfang beinhaltet neben dem Smartphone ein USB-Ladegerät (CN-Stecker), ein weißes USB Typ-C Kabel, einen USB Typ-C auf 3,5 mm Klinke Adapter und sogar ein Silikon-Case.

Der Lieferumfang des Xiaomi Mi Note 3 Smartphones

Fazit

Das Xiaomi Mi Note 3 und das Xiaomi Mi Mix 2 wurden zwar zeitgleich vorgestellt, schlagen allerdings beide ganz andere Richtungen ein. Die Mix-Serie ist eh eher als konzeptuell und experimentierfreudig zu sehen. Das Xiaomi Mi Note 3 dagegen geht auf Nummer sicher und macht dabei (fast) alles richtig. Den größten Coup landet das Mi Note 3 durch den Snapdragon 660 Prozessor, der einfach ein richtig flottes Teil ist und beweist, dass es nicht unbedingt der 835er sein muss. Fast genauso gut ist die Kamera, die insgesamt so gut wie gar nicht schwächelt und sich einen Platz auf dem Treppchen der besten China-Smartphone Kameras sichert! Auch an Verarbeitung, Extras, Display und Design kann man eigentlich nichts aussetzen.

Worunter man als europäischer Anwender allerdings „leiden“ muss, ist die Vermarktung in Asien. Keine vorinstallierte Global ROM und kein LTE Band 20 sind für den Otto Normalverbraucher eventuell K.O.-Kriterien. Wenn man da seine Workarounds findet (Stichwort „Flashen“), bekommt man mit dem Xiaomi Mi Note 3 ein Spitzen-Smartphone, was im Alltag sehr viel Spaß macht.

  • richtig starker Prozessor -> sehr gute Performance
  • tadellose Verarbeitung
  • Kamera insgesamt sehr gut, besonders HDR-Fotos
  • gute Akkulaufzeit
  • Global ROM nur durch Flashen
  • kein LTE Band 20
  • kein Kopfhöreranschluss

Thorben

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91 Kommentare

  1. Profilbild von Marty

    Ich tendiere zu Band 20

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  2. Profilbild von Sportmuffel

    6 Zoll und randlos👍

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  3. Profilbild von Gast

    Hoffentlich mit Band 20 aber wahrscheinlich wieder nicht =(

  4. Profilbild von nortek

    20 Zoll Handy 😎

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  5. Profilbild von Rüderiger

    Hoffe auf ein MiMix MINI!!! mit schönen 5 Zoll und nicht dieser riesen Mist.

  6. Profilbild von Nils

    Ich tendiere zu einem 5,5er Mi Mix 😛

  7. Profilbild von volljoggel

    @Rüderiger: riesen mist ist halt eben nix für krüppelfinger 😂

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  8. Profilbild von StePo

    Ich hätte gerne ein Feature wie beim Samsung Galaxy Note.. Vernünftige Implemierung von Stifteingabe.. Das ist immer noch das herausstechende Merkmal bei der Galaxy Note Reihe. Ich kann mir nicht erklären, daß das keiner der anderen Mitbewerber mal mit aufgreift.

  9. Profilbild von Bernd

    Ich hätt mal gern ein ordentliches Handy im 4,3 Zoll Format. Ich gammel noch immer mit meinem S4 mini herum. 🙁 Ich bedien mein Handy nur mit einer Hand, alles was größer ist wird unpraktisch weil man teils die 2. Hand braucht, bzw. es leichter von der Hand rutscht.

    • Profilbild von Thorben
      Thorben (CG-Team)

      @Bernd: Es ist wirklich interessant zu sehen, dass anscheinend fast nur noch Apple (auch) auf etwas kleinere Formate setzt. Das iPhone 6, 6S, und das 7er setzen auf 4,7 Zoll. Hat natürlich beides seine Vor- und Nachteile.

    • Profilbild von Ichi

      Dafür gibt es doch den Einhandmodus.
      Im Ernst: Ich wollte nie so ein großes Smartphone, passt bestimmt nicht in die Tasche. Aber einmal die Vorzüge eines 5,5"“ Gerätes genossen, ich kann nicht mehr zurück. Und der genannte Einhandmodus ist wirklich praktisch. Leider bekomme ich den beim Mi5 nicht wirklich zuverlässig aktiviert… 🙁

  10. Profilbild von Bernd

    Ja das stimmt! – leider.
    Sony hat auch noch brauchbare Modelle, wo die Technik stimmt, aber die Materialien sind mittlerweile nicht mehr so gut (Plastik anstatt Alu)

  11. Profilbild von Timo

    Ich bin grandios enttäuscht. Das sind Specs, wie ich sie bei einem Redmi Note 5 erwartet und erhofft hätte, vom RAM mal abgesehen.

    Kein Mi6 plus? 5,7 Zoll und Snapdragon 835?

    • Profilbild von Alex

      Ja, gerade weil es ja vorher entsprechende Gerüchte gab. Ich bin nicht total enttäuscht, das der SD 660 immernoch ein sehr guter und vor allem effizienter Prozessor ist. Ich hoffe nur dass dann das Redmi Note 5 nicht zu schwach wird.

      • Profilbild von Marty

        Alex: Ja, gerade weil es ja vorher entsprechende Gerüchte gab. Ich bin nicht total enttäuscht, das der SD 660 immernoch ein sehr guter und vor allem effizienter Prozessor ist. Ich hoffe nur dass dann das Redmi Note 5 nicht zu schwach wird.

        Zustimmung!
        Enttäuschend finde ich den 660er in keinem Fall.
        Lieber etwas längere Laufzeit, denn die Performance reicht für mich dicke!
        Die Kameras müssen beweisen was sie drauf haben, dann fände ich es ein gelungenes Smartphone den Specs nach (Band 20 muss natürlich sein).

        So richtig viel Platz unten bleibt für das Redmi Note5 nicht übrig, bevor es das aktuell redmi Note 4 unterbieten würde! Angenommen das Top Modell des Redmi Note 5 liegt zu Beginn bei 200€, wo soll denn dann die Rechtfertigung zum 170€ teureren Note 3 herkommen? Mein Tipp und zu gleich Befürchtung, die Kamera wird weiterhin das Stiefkind der Redmi Serie bleiben. Manchmal bin ich schon neidisch auf die Kamera Qualität des Samsung Note 4 meiner Freundin, also ich gönne sie ihr schon, nur ich hätte sie eben auch gern.

        Das Redmi Note 5a war mal bereits eine richtige Enttäuschung und wird hoffentlich ein Ausrutscher bleiben.

        Mich würde interessieren ob die Kameras des Note 3 die des Mix übertreffen, so toll war die Kamera des MI6 ja nicht und die soll im Mix verbaut sein nur das obendrein auch noch auf die Implementierung einer zweiten Linse verzichtet wird.
        Ansonsten wäre mir ein Mix aus Mix und Note 3 lieb. Großes Display, gute Kameras, Band 20 und der 660er zum Preis vom Note 😉

        • Profilbild von Alex

          Also ausgehend von den bisher bekannten Spezifikationen der Dual Kamera des Note 3 wird die Kamera dem Mi 6 sehr ähnlich sein. Vielleicht ist es sogar die gleiche. Um das endgültig sagen zu können müssen wir aber auf die vollen Details warten.

  12. Profilbild von Kalimero

    Na endlich Mal ein Xiaomi mit SD660 darauf warte ich schon eine halbe Ewigkeit. Freu mich auf das Mi Note 3. Das einzige was noch besser werden könnte, wäre da Redmi Pro 2 wegen des Amoled Displays bei nahezu gleichen Specs.

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  13. Profilbild von sprechsucht

    Das Note hat kein B20, das Mix hat.

    Die Maße vom Note sind auch nicht so richtig unbekannt:
    Höhe: 152.6 mm
    Breite: 73.95 mm
    Dicke: 7.6 mm
    Leergewicht: 163 g

    Und hier steht alles, was sonst noch im Artikel fehlt:
    https://www.mi.com/minote3/specs/
    https://www.mi.com/mix2/specs/

  14. Profilbild von stefan

    Also… Auch Xiaomi hat bei allen neuen Geräten FM-Radio abgeschafft?

  15. Profilbild von Stefan77

    Hat das mix 2 eine Benachrichtigungs led?

  16. Profilbild von Mossy

    @Stefan77: sehr wahrscheinlich ja

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  17. Profilbild von sisco

    Nur 3500 man Akku …. Schade

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  18. Profilbild von Marty

    Die"“kleine"“ Version kostenlos also 368€ und wird aller Voraussicht nach lediglich eine bessere Kamera als das angekündigte redmi Note 5 in höchster Ausstattungsvariante bieten. Das redmi Note 5 wird vermutlich bei 200€ liegen, wenn das so sein sollte finde ich den Aufpreis von 160€ für eine bessere Kamera enorm.

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  19. Profilbild von servus

    Na dann lieber Honor 9 für das Geld

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  20. Profilbild von Alex

    Erfahrungsgemäß fallen die Preise ja noch 😉 Es ist jetzt halt zum ersten Mal wirklich verfügbar und das wollten wir den Interessierten nicht vorenthalten 🙂

  21. Profilbild von servus

    Ok, verstanden 🙂

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  22. Profilbild von Aaron

    Hallo,
    ich habe eine Frage zur Bestellung bzw. Versand. Bei den Händlern TomTop, Lightinthebox und geekbuying habe ich keine PriorityLine oder German Express gefunden. Bleiben die Sachen dann im Zoll hängen oder kommen die direkt ohne Zoll zu mir? Bei Gearbest, kommt es ja direkt zu mir, wenn ich über Express/Priority Line bestelle.

    Und: Sind die anderen Shops überhaupt zu empfehlen?

    P.s. ich interessiere mich für das Mi A1

    Danke für eure Antworten 🙂

  23. Profilbild von Marty

    @Aaron:
    Es gibt eine Shop Übersicht, die hilft dir etwas mehr über die Shops zu erfahren.
    Eventuell hilft dir auch das weiter, wenn es um den Zoll geht.
    Gar Best dürfte klar sein denke ich.
    WICHTIG: Wenn ihr bei TomTop während des Bestellvorgangs die Nachricht "“Please send by Europe Express to get free taxes"“ hinterlasst, entrichtet euch TomTop wohl die Zollgebühren, wie es GearBest mit dem Germany Express macht.
    Einfach vorher anschreiben wird am besten sein.

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  24. Profilbild von Name

    Das Mi Note 2 sah viel besser aus 😅

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  25. Profilbild von Sascha

    Warum hat kein Mi Endgerät induktives Laden bzw. Kein Android außer Samsung. Das doch mist…. Wäre schön längst umgestiegen…..

  26. Profilbild von LundM

    Naja dem Redmi note 5 bleibt eigentlich nur ein Mix aus SD 626/630 und in der großen version ein SD 660 der dann eben nur 4gb ram hat und so 6-8 000 pkt im Antutu weniger haben wird wie das Note 3.

    ist ja im Redmi note 4 auch so das 3/32 hat 64000 das 4/64 71-73000 nur durch etwas schnelleren ram.

    Das Redmi Note 5 könnte halt wirklich dem Note 3 etwas Probleme bereiten aber an sich reicht eben ein SD660 für alles.

    wüsste jetzt nicht für was ich den 835 brauche.
    Klar wen man es wie Huawei macht und das Gerät als PC ersatz anbietet sollte man extra Power haben aber reine Handy naja.

  27. Profilbild von Sternstunde

    @LundM:
    Der große Unterschied wird wie bisher die Qualität der Kamera sein.
    Der große Schwachpunkt der Redmi Serie war immer die Kamera, daran wird sich in Verhältnis nichts ändern. Dafür wird es wieder ein Laufzeitwunder und natürlich günstig zu haben sein.
    Darüber hinaus wird es auch eine Version mit Band 20 geben.

    Wer Wert auf eine bessere Kamera legt, wird zum Zeitpunkt des Erscheinens des Redmi etwa 💯€ mehr auf den Tisch legen müssen.
    Dafür gibt es dann als Bonus etwas mehr RAM.

    Die Redmi Serie war bisher der Verkaufsschlager und wird es weiterhin sein. Hier sind die großen Fertigungsmengen eingeplant über die man niedrige Preise erzielt.
    Ein Problem wird das 5er zumindest inhouse nicht werden aber die Konkurrenz wird wieder chancenlos dastehen.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  28. Profilbild von cereb

    Wie schaut es bei iBuyGou mit dem Zoll aus?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.

91 Kommentare

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