Test

360 S10 Saugroboter mit 3D-Hinderniserkennung: Bollwerk an Funktionen für 433€ aus DE

Wer kleine Hindernisse in der Wohnung herumliegen hat, braucht 3D-Hinderniserkennung an seinem Saugroboter. Der 360 S10 hat genau diese und ist aktuell bei Geekmaxi für 433€ mit dem Gutscheincode 9vNy26Lc aus dem EU-Lager erhältlich.

Wenn Ecovacs einen Saugroboter wie den Ozmo T9 mit 3D-Hinderniserkennung auf den Markt bringt, ist die Konkurrenz hellwach und alarmiert. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis 360 Smart Life, ehemaliger Smartphone-Hersteller und nun Internetsicherheitsriese in China, technologisch nachzieht. Et voilà, der neue 360 S10 erkennt kleine Hindernisse wie Kabel, Socken, Schuhe und mehr. Unser Test zeigt, wie gut das funktioniert.

360 S10 Saugroboter in Aktion

Technische Daten: Vergleich zum Deebot Ozmo T9+

360 S10

360 S10 Saugroboter Produktbild

Ecovacs Deebot T9 (+)

Ecovacs Deebot T9 Saugroboter Produktbild 1

Preis ohne Angebot ca.599699€ ohne, 899€ mit Absaugstation
Saugkraft3300 pa3000 pa
NavigationTriple-eye LiDARs mit dToF-TechnologiedToF-Laser-Sensor mit TrueDetect 3D 2.0
App360Robot (Android, iOS)Ecovacs Home (AndroidiOS)
Lautstärke45, 50, 57, 67 dB mit aufsteigender Saugstufe47, 51, 57, 67 dB mit aufsteigender Saugstufe (vier Stufen)
Staubkammer/Wassertank0,5 l/0,52 l0,42 l/0,2 l
Ladezeit5 h5 h
Arbeitszeit3 h3 h
Akku5000 mAh5200 mAh Li-Ion
Maße35,0 x 35,0 x 8,5 cm 35,3 x 35,3 x 9,3 cm
Steigungen25°, bis zu 2 cm25°, bis zu 2 cm
CE-Kennzeichenbei EU-Verfügbarkeit jaja
Features
  • Mapping mit Kartenspeicherung von bis zu 10 Etagen
  • selektive Raumeinteilung (jeder Raum einzeln ansteuerbar mit Wischen und/oder Saugen)
  • Wischfunktion mit elektrischem Wassertank
  • Sprachsteuerung via Amazon Alexa und Google Home (voraussichtlich nicht in DE)
  • Teppicherkennung (erhöht Saugkraft automatisch und weicht Teppichen beim Wischen aus)
  • 3D-Hinderniserkennung kleiner Gegenstände (~1 cm)
  • TrueMapping 2.0 mit Kartenspeicherung mehrerer Etagen (drei)
  • selektive Raumeinteilung (jeder Raum einzeln ansteuerbar mit Wischen und/oder Saugen)
  • Ozmo Pro Wischfunktion mit elektrischem Wassertank und oszillierender Wischplatte
  • Sprachsteuerung via Amazon Alexa und Google Home
  • TrueDetect 3D 2.0 Technologie
  • Lufterfrischer

Lieferumfang

Ein feiner, brauner Karton wartet darauf, geöffnet zu werden, um das neues „Haustier“ in Empfang zu nehmen. Der Roboter übersteht die Reise aus China völlig unbeschwert, höchstens mit etwas Jetlag. An der Verpackung scheitert es aber nicht, alles ist sicher und fein säuberlich verpackt.

360 S10 Saugroboter Verpackung
Grüß dich, S10!

Außer dem Roboter findet sich im Paket:

  • Ladestation mit Ladekabel und zig Adaptern (EU-Adapter bereits aufgesetzt)
    • Kabelmanagement auf der Rückseite
  • Wischaufsatz mit angebrachtem Mikrofasertuch
  • kleines Reinigungswerkzeug unter Klappe
  • Bedienungsanleitung in versch. Sprachen, auch Deutsch

Das war es auch schon! Ein paar Ersatzbürstenköpfe, zusätzliche Wischtücher, Fernbedienung oder eine Wasserauffangmatte wären noch schön gewesen, aber den nicht allzu spendablen Lieferumfang kennen wir ja bereits von 360 Smart Life. Ersatzteile und Zubehör findet man nach dem Crowdfunding dann zumeist bei Gearbest. Eventuell wird der Lieferumfang im Gearbest-Verkauf dann auch nochmal üppiger.

360 S10 Saugroboter Lieferumfang
Der Lieferumfang enthält nur das absolut Notwendigste.

Normalerweise werde ich bei beigelegten Adaptern direkt nervös und krame schon meinen eigenen EU-Adapter aus der Schublade, diese Konstruktion hier ist aber sicherer als man es von anderen China-Lieferungen kennt.

360 S10 Saugroboter Ladekabel mit Adaptern
Der EU-Adapter sitzt bombenfest und ist nicht billig verarbeitet, also alles im grünen Bereich.

Persönliche Kritik: Wo sind die Minion-Augen-Sticker des S6 Pro, mit denen man einen „fahrenden Minion“ schaffen konnte? 😉

Design: 360 S10 versteckt Hauptsensor im Gehäuse

Ein hübsches Kerlchen packt man hier aus, keine Frage. Doch für Modelle oberhalb der 400€ gilt, dass sie auch haptisch und mit Verarbeitung punkten müssen. Es fehlt mir hier noch so ein bisschen an Materialqualität und Feinheit in den Linien. Roborock schreitet hier immer weiter vorne weg, setzt neben Technologie auch immer mehr Wert auf kleine Design-Spielereien.

360 S10 Saugroboter Bedienelement druecken
Unübersehbar findet sich vorne auf der Oberseite ein samt Firmensymbol platzierter Sensor.
360 S10 Saugroboter Bedienelemente Sensor Oberseite
Leuchtioden zirkulieren bei Start des Roboters.

Der S10 kann seinen Hauptsensor im Gehäuse verstecken, wenn er auf ein Hindernis zufährt. Da haben wir also doch ein Design-Alleinstellungsmerkmal. Allerdings sind 8,5 cm Höhe dann doch mehr als potenziell möglich wäre. Der Dreame F9 ohne LDS, aber mit optischem Sensor, ist nur 8,0 cm hoch. Die Entwicklung hin zu flachen Saugrobotern, die man in letzter Zeit immer mehr mitbekommt, ist aber dennoch richtig und die 3D-Hinderniserkennung ein ganz elementarer Schritt.

360 S10 Saugroboter 3D-Hinderniserkennung
Die 3D-Sensorik ermöglicht dem S10 eine flache Bauweise von nur 8,5 cm Höhe.

Unterhalb des markanten Sensors finden sich zwei saugroboter-typische Bedienelemente. Drückt man den Button mit dem Ladekabelsymbol einmal, kehrt der S10 automatisch zurück zur Ladestation. Hält man ihn ein paar Sekunden gedrückt, aktiviert man die Punktreinigung, bei der der Roboter in einem kleinen Radius um sich herum gezielt reinigt. Mit kurzem, einmaligem Drücken des Power-Buttons startet und stoppt man den Roboter, 3 Sekunden Gedrückthalten schaltet den S10 an und aus. Hält man beide Buttons auf der Oberseite gedrückt, setzt man die Netzwerkverbindung zurück.

360 S10 Saugroboter Bedienelemente Leuchten
Die Bedienelemente leuchten wenn der Roboter eingeschaltet ist. Dieses Leuchten lässt sich in der App ausschalten.

Wie seine Vorgängermodelle arbeitet der S10 mit nur einem Bürstenkopf, was bei guter Navigation und Arbeitsweise kein Nachteil gegenüber Modellen mit zwei Bürstenköpfen ist. Da der S10 auch europaweit vertrieben werden soll, findet sich auf der Unterseite auch ein CE-Kennzeichen – allerdings nicht an allen Lieferinhalten.

360 S10 Saugroboter Unterseite
Die Unterseite des Roboters

Ladestation, Staubkammer, Wassertank

Die drei Punkte in der Überschrift hier sind im Vergleich zum Restpaket etwas unspektakulär. Also scrollt ruhig schon mal weiter. Die Ladestation findet der S10 nach einer potenziellen Arbeitszeit von 3 h (sehr guter Wert, aber auf niedrigster Saugstufe gemessen) autonom wieder, was ihn vor keinerlei Schwierigkeiten in der Testphase stellt. Vorausgesetzt, man stellt diese nicht während der Reinigung um.

360 S10 Saugroboter Ladestation
Eine klassische Saugroboter-Ladestation
360 S10 Saugroboter Ladestation Kabelmanagement
Mit löblichem Kabelmanagement auf der Rückseite.
360 S10 Saugroboter Ladestation Unterseite Gummierungen
Gummierungen auf der Rückseite verhindern mögliches Wegrutschen, wenn der S10 an der Station andockt.

Die Ladestation ist ein gelabeltes, aber dennoch typisches China-Konstrukt, positiv fällt hier das Kabelmanagement auf der Rückseite auf, wodurch das Ladekabel weder Roboter noch Mensch im Weg liegt. Nach einer Ladezeit von bis zu 5 h ist der Roboter wieder vollgetankt. Die Staubkammer unter der Klappe auf der Oberseite bietet eine potenzielle Füllmenge von 0,5 l, der hinten eingesetzte Wassertank ebenso viel.

360 S10 Saugroboter Klappe oeffnen
Unter der Klappe auf der Oberseite findet sich die Staubkammer.
360 S10 Saugroboter Design Staubkammer
Die Staubkammer bietet eine potenzielle Füllmenge von 0,5 l.
360 S10 Saugroboter Staubkammer leeren
Hausstauballergiker werden sich über die kontaktfreie Leerungsmöglichkeit freuen.

Dadurch, dass sowohl Wassertank als auch Staubkammer feste Bestandteile des Roboters sind, muss man zur Aktivierung der Wischfunktion des S10 nur den Wischaufsatz auf der Unterseite anbringen. Der Saugroboter erkennt diesen automatisch und kommentiert die Anbringung auch.

360 S10 Saugroboter Wassertank Entnahme
Der Wassertank ist leicht entnehmbar.

360 S10 Saugroboter Wassertank

3D-Hinderniserkennung und virtuelle Sperrbereiche

Wer bereits einen Saugroboter sein Eigen nennt oder nannte, kennt das Problem, vor der Reinigung eines Saugroboters erstmal ein wenig aufräumen zu müssen: Spielzeug der Kinder, Schuhe und vor allem Kabel verfangen sich gerne in den Walzen der kleinen robotischen Haushaltshelfer. Der 360 S10 ist ein ein regelrechtes Bollwerk an Funktionen und Sensoren, das damit klarkommen soll. Wie? Dadurch, dass der S10 mittels 3D-Kamera (nimmt keine Fotos oder Videos auf) die Umrisse kleiner Gegenstände erkennen kann.

360 S10 Saugroboter kleine Gegenstaende erkennen Hindernisse
Bis zu 100 Gegenstände mit einer Höhe von über 1 cm soll der S10 erkennen können.

Bevor es AI und 3D-Hinderniserkennung gab, erfanden die Hersteller virtuelle Wände und No-Go-Zonen, die sich im Falle des S10 auch wieder in der App 360Robot (AndroidiOS) nutzen lassen. Damit kann man auf der virtuellen Karte der Räumlichkeiten (Mapping) Bereiche einzeichnen und damit für den Saugroboter ausschließen. Dies ist bereits bei der allerersten Reinigungsfahrt möglich, sodass man im Vorfeld weniger wegräumen muss. Wobei das durch die 3D-Erkennung so oder so nicht nötig sein sollte.

360 S10 Saugroboter Mapping No-Go-Zonen virtuelle Sperrzonen Wände
Mit No-Go-Zonen lassen sich gezielt Bereiche ausschließen. Auch schon während der ersten Reinigung.

Wer genau hingeschaut hat, kann erkennen, dass man hier bei den No-Go- und No-Mop-Zonen nicht nur die üblichen Vierecke einzeichnen, sondern sich auch Kreisen oder Fünfecken bedienen kann. Je genauer, umso besser. In der App werden die umfahrenen kleinen Hindernisse gezählt und angezeigt. Ehrlicherweise habe ich nicht mitgezählt, die dort gezeigten Werte kommen mir etwas zu hoch vor. Nein, deutlich zu hoch.

Qihoo 360 S10 Saugroboter App Sesselecke
37 Hindernisumfahrungen (s. unten rechts)?

Dennoch macht sich die 3D-Erkennung in meiner Wohnung mehr als positiv bemerkbar. Der S10 wirkt durchgehend so, als habe er alles unter Kontrolle und erkennt die meisten kleinen Hindernisse zuverlässig. Man kann das nicht hundertprozentig genau sagen, aus meiner Sicht erkennt er die kleinen Hindernisse aber sogar besser als der Deebot T9. Beim S10 habe ich mich durchweg sicher damit gefühlt, ihn trotz absichtlich nicht im Vorfeld aufgeräumter Wohnung komplett alleine mehrmals fahren zu lassen.

360 S10 Saugroboter 3D-Erkennung kleiner Gegenstaende
Der 360 S10 erkennt und meidet unter anderem seine eigenen Adapter.

Visualisierter Teppich-Boost

Noch ein kleines Highlight für einen Saugroboter-Tester, welches in der Performance aber drittrangig ist: Wendet der S10 auf einem Teppich den Teppich-Boost an, also die automatische Erhöhung der Saugkraft auf das Maximum von 3300 pa, wird dies in der App sogar angezeigt. Und zwar mittels eines kleinen, sich drehenden Icons. Da, wo sich die Saugstufe wechseln lässt.

360 S10 Saugroboter Teppich-Boost Anzeige in App
Auch das ist eine Neuheit, wenn auch keine weltbewegende.

Ich habe das starke Gefühl, dass viele Top-Hersteller sich einen S10 anschaffen werden, um sich hier einiges abzuschauen. Denn die bislang genannten Funktionen hier sind noch längst nicht alles.

Die App 360Robot

Mit der App 360Robot (AndroidiOS) hatten viele Menschen schon viel Freude – aber auch viel Ärger. Hin und wieder verschwindet die App aus unerklärlichen Gründen aus dem PlayStore, was sich mit dem neuesten App-Update im Mai dieses Jahres aber erledigt haben soll.

Allgemein ist die App zwar nicht sehr aufgeräumt und nicht immer an allen Stellen gut ins Deutsche übersetzt, bietet dafür aber so viele Funktionen, dass man über die Negativpunkte schnell hinwegsieht.

360 S10 Saugroboter App Registrierung
Erst einmal registrieren, dann kann es losgehen.

Die WLAN- und App-Einbindung geht mit am Smartphone angeschaltetem Bluetooth, WLAN und Ortung schnell und simpel vonstatten. Sollten doch Schwierigkeiten bei der Verbindung auftreten, schaut entweder in diesen Ratgeber oder schreibt uns in den Kommentaren.

360 S10 Saugroboter App Einbindung WLAN
Die WLAN- und App-Einbindung geht flott und simpel vonstatten.

Greifen wir kurz vorweg. Wäre der Roboter bereits einmal alles abgefahren, würde euch folgendes Interface bei Zugriff auf den S10 erwarten:

360 S10 Saugroboter App Reinigungsabkürzung
Costumize your Clean: Schnellzugriff auf verschiedene Bereiche von der Hauptseite aus? Cool!

Durch diese Art des Schnellzugriffs muss man nicht erst eine Go-To-Zone auf der virtuellen Karte einzeichnen, sondern kann nachträglich einen vorher definierten Sofa-, Teppich-, Esstisch- oder weiteren Bereich reinigen lassen. Mit ziemlicher Sicherheit werden wir dies in Kürze bei allen neuen Modellen sehen.

Den S10 gezielt irgendwo hinzuschicken geht aber auch mit der virtuellen Fernbedienung, mit der man durch gleichzeitiges Live-Mapping sogar „auf Sicht fahren“ kann:

360 S10 Saugroboter App virtuelle Fernbedienung
Die virtuelle Fernbedienung

Eine gute Methode etwa, um den Roboter mal beeindruckten Freundesaugen zu zeigen. Geht allerdings nur, wenn sich Smartphone und Roboter im selben WLAN befinden, also nicht von unterwegs aus.

„Reinigen macht mich glücklich“

Vor der ersten Reinigungsfahrt bietet es sich an, ein paar Einstellungen vorzunehmen. Beispielsweise das Herunterladen und Installieren eines von vielen Sprachpaketen – ehrlich, das sollte man sich nicht entgehen lassen! Auch der DND-Modus (Do Not Disturb), sprich die Uhrzeit, in der der Roboter keine Stimme von sich gibt, ist einstellbar.

Qihoo 360 S10 Saugroboter App Sprachpaket Deutsch
Der 360 S10 spricht Deutsch.

Durch das deutsche Sprachpaket kommt die höfliche (er sagt Bitte und Danke), aber auch untertänige Seite des S10 hervor: Seine Reinigung beginnt er jedes Mal mit den Worten „Reinigen macht mich glücklich„. Sehr positiv eingestelltes rundes Kerlchen.

360 S10 Saugroboter App Firmware-Updates
Firmware-Updates müssen an der Ladestation heruntergeladen werden und können neue Funktionen oder Bugfixes enthalten.

Bei der Hülle und Fülle an Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten läuft man Gefahr, etwas zu vergessen.

360 S10 Saugroboter App Einstellungen
Eine Menge Einstellungsmöglichkeiten innerhalb der App

Mir persönlich gefällt die Einstellung, dass der S10 erst zuletzt Küche und Bad abfährt, um zu vermeiden, dass Schmutz von dort in andere Räume transportiert wird. Zudem gibt es eine horizontal und vertikal stattfindende Tiefenreinigung für den Eingangsbereich, was durch von draußen reinkommende, dreckige Schuhe absolut sinnig ist. Ich bin sicher, dass wir beide genannten Einstellungen in Kürze bei vielen anderen Marken auch sehen werden.

Damit man als Besitzer des S10 immer weiß, was den Roboter gerade beschäftigt – vor allem wenn man unterwegs ist und er arbeitet – verschickt der S10 Push-Benachrichtigungen, die man in den Smartphone-Einstellungen natürlich ausstellen kann.

360 S10 Saugroboter App Push-Benachrichtigungen Smartphone
Immer im Blick, was den S10 beschäftigt

Für meinen Geschmack ist das fast schon zu viel Information, auch kommentiert der 360-Roboter alles, was er so tut, sprachlich. Er bleibt dabei aber immer höflich und die Stimme wirkt sehr erfrischend (im Vergleich zu vielen anderen eingesprochenen Saugroboterstimmen), also alles gut. Wen es nervt, der stellt es aus.

Live-Mapping mit 3D-Kartendarstellung (richtig cool!)

Der 360 S10 wird nicht umsonst als smarter Saugroboter betitelt, auf ihn trifft es tatsächlich zu. So plant der runde Haushaltshelfer seinen Reinigungsweg erst, bevor er richtig loslegt. Stellt er durch Menschenhand verursachte Veränderungen auf seiner Route fest (bspw. eine geschlossene Toilettentür, die vorher geöffnet war), plant er nochmal um.

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Natürlich ist dies in erster Linie für die ersten Reinigungsfahrten relevant, da er die vier Wände mit jeder Fahrt besser kennenlernt und die Route weiter optimiert.

360 S10 Saugroboter App Mapping vorbereiten
Mit nur ein paar Umdrehungen weiß der S10 Bescheid, wie es bei mir zuhause aussieht.

Wer möchte, kann den Roboter gleich beim ersten Mal alles zweimal abfahren lassen, damit er sich direkt besser an sein neues Zuhause gewöhnt. So sieht das Mapping „live“ aus:

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Das ist zwar ein sehr präzises Mapping, aber mal ehrlich, das haben wir so auch schon bei anderen Topmodellen gesehen. Was wir aber definitiv noch nicht vorher gesehen haben, ist die 3D-Kartendarstellung. Es lässt sich zwischen 2D (wie im gerade gesehenen Video) und 3D (folgendes Video) wechseln. Die 3D-Karte ist direkt aufrufbar, schon während der allerersten Reinigungsfahrt nach wenigen Metern.

Und so sieht das aus:

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Und weil es so faszinierend ist, gleich noch eins, etwas später im Kartenerstellungsprozess:

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Damit hier kein Missverständnis aufkommt, weil der Roboter in der App weit über 100 m² Fläche schätzt: Ich habe zuhause feine 80 m², aber keine 134 m². Da hat er sich verschätzt (hihi).

360 S10 Saugroboter App Beginn Mapping
Die geschätzte Fläche ist nicht ganz ernst zu nehmen.

Das Starten und Enden an der Ladestation ist wichtig, da man die selektive Raumeinteilung sonst nicht nutzen kann. Plus: Die erste Fahrt sollte komplett autonom stattfinden, ohne dass der Mensch eingreift. Alle Türen sollten geöffnet sein.

Selektive Raumeinteilung und Etagenspeicherung

Unter selektiver Raumeinteilung versteht man, dass der Saugroboter die Raumgrenzen einer Etage selbstständig erkennt, unterscheidet und farblich auf der virtuellen Karte darstellt. Diese lassen sich dann einzeln ansteuern – saugend, wischend oder beides gleichzeitig. Die Saug- und Wischintensität ist für jeden Raum einzeln vorgebbar. Zudem lässt sich die Karte auch in 90°-Schritten drehen. In Kombination mit der 3D-Ansicht hat man so eine Menge Kontrolle über seine Räumlichkeiten.

Qihoo 360 S10 Saugroboter App Mapping finale Karte selektive Raumeinteilung
Links zu sehen, wie der S10 meine Wohnung in Räume eingeteilt hat.

Für noch mehr Übersichtlichkeit und Kontrolle kann man die einzelnen Räume benennen sowie das verlegte „Fußbodenmaterial“, wie es in der App heißt, angeben.

Qihoo 360 S10 Saugroboter App selektive Raumeinteilung Raeume benennen
Wo war nochmal mein Schlafzimmer? Ach, steht da ja.

Sollte man mit der automatisch durchgeführten Robotereinteilung nicht einverstanden sein, kann man einzelne Räume auch trennen oder zusammenführen. Dies war bei mir notwendig und ist ein wenig Fingerfummelei auf dem Smartphone-Display (Reinzoomen erleichtert einiges!), dauert aber auch nicht allzu lange. Persönlich habe ich mit so etwas gar keine Schwierigkeiten, es sei aber auch gesagt, dass ich mir meine Eltern trotz Lesebrille dabei nicht so gut vorstellen kann. Der 360 S10 ist etwas zu Hightech, um ein „Roboter für die ganze Familie“ zu sein. Aber den Anspruch hat der S10 auch nicht.

Qihoo 360 S10 Saugroboter App selektive Raumeinteilung Raeume trennen verbinden
Räume lassen sich teilen oder zusammenführen.

Bis zu zehn Karten lassen sich in der App speichern und wie hier bearbeiten. Um den Roboter einwandfrei auf mehreren Etagen nutzen zu können, kann man auch drei WLAN-Netzwerke abspeichern. Das haben wir zwar nicht überprüft, konnte aber auch bereits das letzte 360-Modell. Man könnte den S10 also bei gutem Nachbarschaftsverhältnis auch problemlos mit den Nachbarn unter sich, über sich und gegenüber teilen. Ob das zu Streit führen könnte? Mit Sicherheit.

Qihoo 360 S10 Saugroboter App selektive Raumeinteilung Etagenspeicherung
Der 360 S10 lässt sich theoretisch auf bis zu zehn Etagen einsetzen.

Zudem werden gespeicherte Karten nicht automatisch ersetzt, dies muss der Benutzer selbst mittels „Karte zurücksetzen“ tätigen. Markiert man eine Karte mit einem Herz-Symbol als Favoriten, bleibt sie gespeichert, bis man sie zurück- oder ersetzt. Sollte man also vorhaben, den Roboter gemeinsam mit seiner halben Nachbarschaft zu nutzen, wäre ein vorheriger Workshop durchaus angebracht.

Auch auf Teppichen einsetzbar

Oh, einen wichtigen Punkt hätte ich bei den ganzen Funktionen fast vergessen: Die Saugkraft von 3300 pa auf der höchsten Saugstufe eignet sich ausreichend für Teppiche, die mittlere Saugstufe ist für Hartböden schon stark genug. Auch die Betriebslautstärke (45, 50, 57, 67 dB mit aufsteigender Saugstufe) geht in Ordnung. Natürlich hängt die Lautstärke von Testbedingungen und Abstand des Schallpegelmessgeräts zum Roboter ab.

360 S10 Saugroboter Teppicherkennung
Auch auf Teppich ist der S10 gut einsetzbar. Besonders durch den Teppich-Boost mit den 3300 pa Saugkraft.

Die Wischfunktion: Sagen wir mal, sie ist okay

Längst keine Weltneuheit mehr ist der elektrische Vibrationswassertank, wodurch der Roboter in der Lage ist, wie beim manuellen Wischen etwas Druck auf den Boden auszuüben. Auch die Wassermenge, die vom Wassertank auf das Mikrofasertuch tropft, ist in der App einstellbar (drei Stufen). Zur Aktivierung der Wischfunktion muss man den Wischaufsatz samt angebrachtem Mikrofasertuch auf der Unterseite anbringen und den 0,52 l großen Wassertank mit – erraten – Wasser befüllen.

360 S10 Saugroboter Wischaufsatz anbringen
Der Wischaufsatz mit angebrachtem Mikrofasertuch
360 S10 Saugroboter Wischaufsatz anbringen
Diesen setzt man auf der Unterseite simpel ein, der Roboter erkennt diesen automatisch.
360 S10 Saugroboter Wischfunktion auf Unterseite
Sieht von unten so aus.

Alles, was nicht gewischt werden soll, lässt sich in der App auf der virtuellen Karte per Nicht-Wisch-Zone (an entsprechender Stelle einzeichnen) regeln. Zudem gibt es spezielle Teppichmodieinstellungen, damit der Roboter weiß, wie er mit Teppichen umgehen soll. So kann der S10 genannte Bereiche, in denen er nicht wischen soll, auch selbst bestimmen und auf der virtuellen Karte einzeichnen. Smartes kleines Kerlchen.

Qihoo 360 S10 Saugroboter App Teppicheinstellung Teppicherkennung
Je nach Teppicheinstellung zeichnet der S10 selbstständig Nicht-Wisch-Zonen auf Teppiche.

Diese Modi stecken zwar noch in der Beta-Phase, funktionierten bei mir aber bereits problemlos.

Qihoo 360 S10 Saugroboter App Umgang mit Teppichen einstellen

Hartnäckige, tiefsitzende Flecken bleiben, wo sie sind. Die Wischfunktion leistet – egal auf welcher Wasserflussstufe – oberflächlich passable Arbeit, ersetzt aber keineswegs das manuelle Wischen mit dem Wischmopp. Da muss man seine Erwartungen schon deutlich herunterschrauben, wenn man die Wischfunktion des S10 nutzen möchte. Zum Glück ist das Wischen keine der Hauptfunktionen oder -Kaufargumente des runden Haushaltshelfers.

360 S10 Saugroboter Wassertank Wischfunktion
Die Wischfunktion reicht für oberflächliche Reinigungen aus, mehr aber auch nicht.

Es schadet natürlich nicht, den S10 hin und wieder mit ein, zwei Tröpfchen Bodenreiniger durch die vier Wände zu schicken. Solltet ihr aber einen wirklich gut wischenden Saugroboter suchen, schaut euch lieber den Roborock S7 an.

Fazit: Der beste Saugroboter?

Nein, die Überschrift ist nicht reißerisch, sondern als Frage durchaus angebracht. Preislich kann man bei den 360-Modellen nie meckern, eher dann schon an der App, die in der Vergangenheit hin und wieder Schwierigkeiten bereitete. So ging der S10 ganz klar als Anwärter auf das beste Modell 2021 in unseren Test. Und wer ein Bollwerk an Features mit starker Hardware sucht, ist mit dem S10 sehr gut bedient. Sehr, sehr gut. Mir machen Saugroboter-Tests immer viel Spaß, der S10 ist aber etwas ganz Besonderes.

360 S10 Saugroboter Logo
Danke an 360 Smart Life für diesen coolen Saugroboter!

Funktionell macht dem S10 aktuell kein Modell etwas vor. Höchstens an der mittelmäßigen Wischfunktion und dem verwendeten Material könnte man meckern. Alles in allem aber ein äußerst spannender Haushaltshelfer.

Was haltet ihr von 3D-Hinderniserkennung?

  • 3D-Erkennung kleiner Hindernisse funktioniert wirklich
  • 3D-Kartendarstellung
  • zig (App-)Funktionen, detailliertes Mapping
  • Navigation, Arbeitsweise und Umgang mit Hindernissen
  • Wischfunktion könnte für die Preisklasse besser sein
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Warum beeinflusst das in keinster Weise unser Testurteil?
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Fabian

Besonders interessieren mich Kopfhörer, aber auch alles rund um Computer & Laptops kann mich begeistern.

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Kommentare (34)

  • Profilbild von Kernkompetenznutzer
    # 03.09.21 um 08:22

    Kernkompetenznutzer

    Hmmm… lecker Angebot…
    den hier nehmen oder lieber ein S7, was denkt ihr?

  • Profilbild von JW
    # 25.07.21 um 12:38

    JW

    Hab ihn gestern über Geekbuying bekommen. Leider bekomme ich ihn nicht ins WLAN. Sagt immer Netzwerkfehler.
    5 GHz ist aus, habe es mit S21, Mi8 und iPad probiert. Leider wird er noch nicht mal in der Suche gefunden. Bluetooth ist natürlich an. Hat noch jemand eine Idee?

    • Profilbild von JW
      # 25.07.21 um 21:56

      JW

      Heute Nachmittag hat es dann funktioniert, ohne dass ich was neu gestartet habe oder so. Evtl. war der Qihoo Server nicht erreichbar oder sonst was. Jetzt kann ich ihn endlich mal starten.

  • Profilbild von Ulli31
    # 29.06.21 um 11:25

    Ulli31

    Hallo Tim, ja so ein Test wäre schön. Die meisten Funktionen der App sind mittlerweile auch beim 360 S5 enthalten. Bitte auch auf Teppich saugen lassen und nicht nur auf Teppichboden, sondern auch auf dicken (z.B. Berber) Teppichen. Damit kann die Nutzung der Staubkammer und auch die Überwindung von Hindernissen getestet werden. Mein S5 brauchte nach einem Jahr einen neuen Akku und funktioniert mit einem angepassten Fremdakku besser als vorher. Also bitte auch die Akkulaufzeit kritisch testen – im Verhältnis zu Roborock ( die Akkus sind super).
    Ich freue mich schon auf deine Erfahrungen.
    Liebe Grüße

  • Profilbild von l4v4
    # 24.06.21 um 13:05

    l4v4

    Was hier mit den Indiegogos abgezogen wird ist wirklich ne absolute Frechheit, auch wenn ihr (CG) da nichts dafür könnt.

    • Profilbild von MK73
      # 24.06.21 um 16:22

      MK73

      Auch einer der auf Indiegogo wartet, und wartet … Habe meinen auch noch nicht bekommen. Mist …

      • Profilbild von l4v4
        # 25.06.21 um 08:10

        l4v4

        Ja ich denke auch nicht dass das zeitnah was wird, kann man froh sein wenn überhaupt.
        Ich habe ihnen schon 2 mal geschrieben, dass sie es stornieren können und jetzt mal der Bank als Scam gemeldet – mal schauen ob die das akzeptieren und mein Geld erstatten.
        Leider bisher mit Indiegogo fast ausschließlich ins Klo gegriffen. Kickstarter ist auch kein Gold-Beispiel. Aber deutlich doch deutlich treffsicherer – zumindest bei mir 😀

        • Profilbild von L4v4
          # 26.06.21 um 09:47

          L4v4

          Ich hab Zwischenzeitlich mein Geld von der Bank (unter Vorbehalt) zurück bekommen. Werde mir aber sehr wahrscheinlich nur im Leben wieder ein Produkt von 360 kaufen. Das werd ich nicht unterstützen. Vorallem im saugermarkt gibt es genügend Alternativen.

        • Profilbild von Dubai2014
          # 25.06.21 um 18:52

          Dubai2014

          Ja das ist echt nicht schön was bei Indiegogo mit den Backern gemacht wird.
          Wäre von China-Gadgets ein schöner Zug wenn Sie helfen könnten.
          Es müssten ja gute Kontakte zu 360 da sein, sonst könnte man kein Test-Gerät haben.
          Wäre wirklich toll!

        • Profilbild von Dubai2014
          # 25.06.21 um 17:14

          Dubai2014

          Wirklich unschön, wie Sie mit den Backern umgehen.
          Wäre ein toller Zug von China-Gadgets wenn Sie mit 360 in Kontakt treten könnten und mal nachhaken.
          Als Plattform und vorab Tester müssten ja Kontakte zu Unternehmen da sein.

  • Profilbild von Hexe
    # 10.06.21 um 14:22

    Hexe

    Hi, habt ihr Infos wie es mit der Verschickung über indigogo weiter geht, ihr hattet diese Seite ja als Möglichkeit erwähnt den S 10 zu erwerben. Scheint jetzt aber nicht seriös zu sein..

    • Profilbild von ekay
      # 18.06.21 um 10:42

      ekay

      Ich habe es vor kurzem auch ausprobiert mit dem Dremae T20. Hat lange gedauert aber hat super funktioniert. Reklamation gab es auch schon zu dem Gerät. An Dreame geschrieben und den Fehler beschrieben und Videodokumentiert. Es wurde innerhalb 20minuten geantwortet und akzeptiert..3 Tage später gab es das Ersatzteil.
      Ich würde den S10 auch sofort bei Indigogo kaufen, allerdings ist wohl die Kampagne leider abgelaufen..tja wer es zu spät mitbekommt den Bestraft das Leben.

      Ich hoffe aber das der S10 die nächsten Wochen offiziell rauskommt, würde dafür auch den höheren Preis akzeptieren. Wir waren schon mit dem S5 super zufrieden. Die niedrigere Bauhöhe, selektive Raumeinteilung und die 3D Hinderniserkennung halte ich für einen echten Mehrwert ggü. dem S5.

  • Profilbild von JW
    # 26.04.21 um 18:17

    JW

    Warum gibt es eine extra teure EU Variante? Muss man bei der günstigen mit USt. rechnen?

  • Profilbild von Thomas
    # 26.04.21 um 08:04

    Thomas

    Mist noch ein cm zu hoch. Dann muss der M88 doch weiter fahren. 🙁 finde es schon sinnvoll, wenn die auch unter die Couch kommen.

  • Profilbild von sfnpzkr
    # 25.04.21 um 19:53

    sfnpzkr

    Die virtuelle Fernbedienung funktioniert nur im selbigen WLAN, also keine "Fernspielerei".

  • Profilbild von Dubai2014
    # 17.04.21 um 13:59

    Dubai2014

    Könnt Ihr über den neuen S10 schon mehr berichten? Würde mich sehr interessieren wie zufrieden Ihr mit den LIDAR Sensoren seit. Event. Würde ich dann den billigen Preis noch mitnehmen 😉

  • Profilbild von Mark
    # 04.04.21 um 14:50

    Mark

    mich würde interessieren ob der auch kleine Erhöhungen überwinden kann. Unsere Küche bekam einen Estrichguß um große Fliessen zu legen und hat einen 2-3cm Absatz. Unser Vorwerk kommt damit klar aber diesen?
    Sonst klingt es sehr Interessant.

    • Profilbild von Tim
      # 07.04.21 um 09:02

      Tim CG-Team

      Hi Mark, habe es soeben getestet: 2,6 cm sind drin, bei abgerundeten Hindernissen sogar mehr. Liebe Grüße Tim

      • Profilbild von Staubi
        # 20.07.21 um 18:26

        Staubi

        Thema Hindernisüberwidung: Schafft er höhere Kanten als ein Ecovacs T9 oder Roborock S7?
        Das wäre für mich sehr wichtig.

        • Profilbild von Tim
          # 21.07.21 um 10:18

          Tim CG-Team

          Wie gesagt, 2,6 cm habe ich überprüft. Der S7 schafft "nur" an die 2 cm, beim T9 kann ich es nicht genau sagen.

      • Profilbild von Dubai2014
        # 23.04.21 um 21:04

        Dubai2014

        Könnt Ihr Indigogo empfehlen?

  • Profilbild von The Engineer
    # 30.01.21 um 07:33

    The Engineer

    Als Ingenieur wage ich es zu bezweifeln daß diese 3300pa Saugkraft wirklich stimmen.
    Es gibt elektronische und physikalische Limits, was in einem gewissen Formfaktor/Größe des Motors und der Unterdruckkammer möglich ist.
    Da es die großen, üblichen Verdächtigen in keinem Labortest über realistisch gemessene 2800pa geschafft hat, denke ich mal daß wir es wieder mal mit typisch chinesischen, übertriebenen „Mondzahlen“ zu tun haben.
    Das Spielchen kennen wir ja auch von diversen anderen akkubetriebeben Gadgets, die technisch und optisch identisch sind. Beim Akku dann aber in dem mAh Angaben teilweise extrem variieren, weil die unterschiedlichen Anbieter nur jeweils ihren „Namen“ drauf drucken lassen und sich bei den angegebenen Werten teilweise um 100% überbieten.
    Somit sind solche Angaben wie 3300pa ohne wirkliche Labormessung mit Vorsicht zu genießen…

    • Profilbild von Tim
      # 30.01.21 um 14:49

      Tim CG-Team

      Klar, das ist schwierig nachzuvollziehen. Mal sehen wie er sich so macht wenn er da ist. Die 8000 pa des Conga 5090 damals waren auch Humbug, wir werden sehen 😉 Liebe Grüße Tim

      • Profilbild von The Engineer
        # 30.01.21 um 19:18

        The Engineer

        Danke für Deine Antwort Tim.
        Ich freue mich schon auf euren Testbericht!

        Danke, daß ihr für uns so viel testet – auch eure Video-Reviews schaue ich mir immer gerne an.
        Auf euren Testbericht hin, habe ich mir damals direkt als er verfügbar war, den ersten MI Robot geholt, noch ohne CE Kennung. Der läuft noch immer mit dem ersten Akku TOP, fährt täglich knapp 130qm Fläche ab und hat inzwischen über 85.000qm in nem Haushalt mit 3 Katzen aufm Buckel.
        Bis auf regelmäßiges Bürsten- und Filtertauschen ist keine Wartung nötig. Das war die beste Kaufempfehlung die ich je bekommen hatte. Nochmals danke auch dafür.

        Viele Grüße und bleib gesund!
        Mike

        • Profilbild von Tim
          # 07.04.21 um 09:02

          Tim CG-Team

          Hi Mike, das freut mich extrem zu hören! Das ist aber auch ein solides Modell, meine Herren! Bis auf einige neue Funktionen mangelt es dem weiterhin auch an nichts, der ist schon stark. Freut mich sehr, dass wir dir da weiterhelfen konnten! Liebe Grüße Tim

  • Profilbild von Gast
    # 29.01.21 um 19:51

    Anonymous

    Der oder Dreame D9?

  • Profilbild von Larii
    # 29.01.21 um 17:25

    Larii

    Wäre interessant, wenn er auch kleine Kothaufen zuverlässig erkennen würde.

    • Profilbild von Christian Wöhrle
      # 20.03.21 um 09:51

      Christian Wöhrle

      Ich wäre für einen Praxistest

    • Profilbild von Kloe K.
      # 05.02.21 um 16:01

      Kloe K.

      ja klappt gut und hat auch noch keine meiner Ratten irgendwie eingesaugt!
      es ist wichtig daß du nicht zu groß auf den Boden kotest sonst klappts vielleicht doch nicht….

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