Test

Anycubic Photon Mono X – Resin-Drucker mit riesigem Druckraum für 594€ aus DE

Der wirklich sehr gute Anycubic Photon Mono X braucht zwar etwas Platz in den eigenen vier Wänden, beliefert euch dann aber mit sehr guten Druckergebnissen. Aktuell bekommt ihr ihn für 593,55€ bei AliExpress aus dem Deutschland-Lager. Damit ist der 3D-Drucker schnell bei euch und ihr müsst euch keine Sorgen um mögliche Importgebühren machen.

Im Herbst 2020 hatte Anycubic eine neue Reihe Resin-3D-Drucker angekündigt. Die neuen Modelle zeichnen sich durch ein sogenanntes monochromes Display aus, das durch geringeren Energieverbrauch und deutlich kürzere Druckzeiten überzeugen soll. Das größte Modell der Reihe ist der Anycubic Photon Mono X, den wir nun selbst ausprobieren konnten.

Anycubic Photon Mono X 2

Modell:Anycubic Photon Mono X
Geschwindigkeit:60 mm /Std
Druckverfahren:LCD-SLA
Druckraum:192 x 120 x 245 mm
Schichthöhe:0,01 bis 0,15 mm
Größe (Drucker)270 x 290 x 475 mm
Gewicht (Drucker)10,75 kg

Transport und Verpackung

Wir haben den Drucker von Anycubic direkt zugeschickt bekommen. Nach etwa zwei Wochen kam der Photon Mono X gut verpackt und unbeschädigt bei uns an. Der Drucker ist in einem ziemlich großen Paket in dicken Schaumstoff eingepackt, was bei 3D-Druckern aber mittlerweile zum Glück größtenteils Standard ist.

Alles war ordentlich verstaut, so wie man sich das wünscht. Ich habe hier nichts auszusetzen. An dieser Stelle aber schon mal der Hinweis, dass der Drucker nicht nur groß sondern auch sehr schwer ist, was entsprechend auch auf das Paket zutrifft.

Zubehör

Beim Zubehör gibt es keine großen Überraschungen. Teile des Druckers, die aber einzeln in der Verpackung liegen, sind die Resinwanne, die Druckplatte und die Abdeckung. Zur Wanne gehören außerdem zwei Schrauben, die in einer extra Tüte verstaut sind. Die Druckplatte lässt einen erst mal staunen, wenn man vorher einen „normal“ großen Drucker hatte, denn mit 192 x 120 mm ist sie mehr als doppelt so groß wie etwa die des Anycubic Photon S.

Anycubic Photon Mono X Resin Wanne
Die Schrauben der abnehmbaren Resinwanne

Wir finden außerdem zwei Spachtel im Zubehör, einen aus Plastik und einen (ebenfalls überdurchschnittlich großen) aus Metall. Der Griff des Metallspachtels ist nicht wirklich gut verarbeitet und hat beim ersten Einsatz bereits eine Schraube verloren. Ich gehe hier aber von einem Einzelfall aus. Der Spachtel kann trotzdem benutzt werden und ist bei vorsichtigem Einsatz auch gut geeignet, die Drucke von der Druckplatte zu lösen.

Anycubic Photon Mono X Zubehoer
Der Inhalt das Kartons. Man beachte die riesige Druckplattform oben rechts.

Ein paar Handschuhe und zwei Standard Gesichtsmasken liegen als notwendige Schutzausrüstung bei. Auch hier gilt wie bei allen Resin-Druckern: Vermeidet Hautkontakt, tragt Handschuhe.

Anycubic Photon Mono X Display 1

Sonst gibt es ein paar zusätzliche Schrauben, entsprechende Inbus-Schlüssel, eine englische Kurzanleitung und ein Blatt Papier, das Anycubic als „can be used for leveling“ kennzeichnet. Zumindest für Neueinsteiger vielleicht ein netter Hinweis. (Gelevelt habe ich am Ende trotzdem ohne Papier, aber dazu gleich mehr.)

Vor dem ersten Druck

Aufzubauen gibt es bei SLA-DLP-Druckern ja in der Regel nicht wirklich etwas. Das ist auch hier nicht anders. Entfernt die Folien von allen Teilen, schraubt die Resinwanne fest und montiert die Druckplatte, und es kann eigentlich losgehen. „Halt“, höre ich euch rufen, „was ist mit dem Leveling?“ Sehr richtig, das muss vorher einmal gemacht werden. In der Anleitung wird auch Schritt für Schritt erklärt, wie das geht – sehr schön.

Anycubic Photon Mono X Leveling Papier

Ich habe nach den ersten beiden Druckversuchen – soviel nehme ich hier schon mal vorweg – aber nochmal neu gelevelt. Die Testdrucke hielten nicht an der Platte, obwohl ich mir sicher bin, korrekt gelevelt zu habe (ist ja auch nicht das erste Modell, bei dem ich das mache). Dabei habe ich einfach mit montierter Wanne gelevelt: Schrauben an der Platte lockern, Plattform in Home Position fahren, Platte ein bisschen andrücken und dabei die Schrauben wieder festziehen und anschließend den neuen Z=0 Wert festlegen. Danach hielten auch alle Drucke problemlos.

Mein Tipp wäre daher, direkt mit der Wanne anstatt mit dem Blatt Papier zu leveln, wobei ihr es auch zunächst wie angegeben ausprobieren könnt.

Anycubic Photon Mono X Anleitung
Die englische Anleitung erklärt das Leveling.

Sonst braucht ihr nur noch eine Testdatei, die Anycubic aber wie immer auf einem USB-Stick beilegt. Dabei handelt es sich wieder um den Anycubic-Würfel, an dem man den Detailgrad des Druckers schon ziemlich gut erkennen kann. Anders als bei anderen Anbietern gibt es aber keine weiteren Testdateien; wer mehr drucken möchte muss direkt selber auf die Suche gehen und slicen (Thingiverse ist hier wie immer eine gute Anlaufstelle). Longer hatte mir hier gut gefallen und dem Longer Orange 30 viele verschiedene Testdateien beigelegt.

Die ersten Drucke

Wie schon erwähnt sind die ersten beiden Drucke fehlgeschlagen, was aber auf schlechtes Leveling zurückzuführen ist. Nach dem ersten Versuch hatte ich die Belichtungszeit minimal erhöht, was aber noch keinen Effekt hatte. In beiden Fällen haftete der Druck nicht an der Platte, stattdessen bildete sich der übliche „Klumpen“ am Boden der Wanne. Ob der Druck fehlschlägt sieht man erst nach ca. einer Stunde, wenn die Plattform weit genug nach oben gefahren ist.

Anycubic Photon Mono X Testdruck
Der erste funktionierende Druck (insgesamt Druck Nr. 3)

Also neu gelevelt und das Problem gehörte der Vergangenheit an. Auffällig ist, dass die Belichtungszeit pro Layer bei der Testdatei nur 1,5 Sekunden beträgt. Die Bewegung der Plattform nach jedem einzelnen Layer dauert da sogar länger. Entsprechend schnell geht der Druck vonstatten. Das Ergebnis ist für den ersten Testdruck gut bis sehr gut. Die Layer sind kaum zu sehen und nur mit dem Fingernagel ertastbar. Das Anycubic-Logo in der Mitte ist ebenfalls gut gelungen. Es gibt an einigen Stellen dünne, überstehende Reste, die sich spätestens nach dem Aushärten aber alle rückstandslos und leicht entfernen lassen.

Anycubic Photon Mono X Testdruck fertig Details
Detaills des fertigen Testdrucks

Was mir gut gefällt, ist, dass sich die Drucke mit nicht allzu viel Aufwand von der Platte lösen lassen, obwohl sie beim Drucken sehr gut halten. Die Standardeinstellung beim Slicen ist 6 Bottom Layer mit einer Belichtungszeit von 40 Sekunden. Letzteres könnte man vermutlich sogar noch reduzieren, solange man damit gut fährt würde ich es aber dabei belassen.

Slicing Software Photon Workshop

Die Software hat mittlerweile ein komplett neues Design bekommen und ist im Vergleich zu Zeiten eines Anycubic Photon S nicht mehr wiederzuerkennen. Mir gefällt sie so sehr gut. Über „Configure“>“Machine Type“ könnt ihr den Drucker auswählen, hier findet sich neben allen anderen Anycubic-Modellen auch der Photon Mono X. Es ist auch möglich, eine „Custom Machine“ auszuwählen und alle Werte manuell einzutragen.

Photon WorkShop Eiffeltower

Bedienung – Alles am gewohnten Platz

Die Bedienung ist nicht revolutionär und beinahe identisch mit allen anderen Slicing-Programmen. Ihr ladet die gewünschte .stl-Datei einfach in das Programm und könnt sie dann bearbeiten. Links habt ihr die gewohnten Bedienelemente, um das Objekt zu rotieren, zu bewegen oder in der Größe beliebig zu verändern. Ihr könnt ein Objekt auch einfach per Strg-C kopieren und mehrfach in das Programm laden.n

Auf der rechten Seite befinden sich die weiteren Einstellungen für euren Druck. Wie lange soll jeder einzelne Layer belichtet werden? Wie schnell soll sich die Z-Achse bewegen und wie weit soll die Plattform nach jedem Layer nach oben fahren? Wenn ihr Anfänger seid, lasst all diese Werte erst mal unangetastet. In der Standardkonfiguration erzielt ihr bereits gut Ergebnisse. An den Details könnt ihr später noch etwas ändern.

Die Anzahl der Layer

Relevant für a) den Detailgrad des Drucks und b) die Dauer des Druckvorgangs ist aber die Dicke der Layer, also der einzelnen „Schichten“, die gedruckt werden. Der voreingestellte Wert ist 0,05 mm pro Layer. Das bedeutet, dass eine 5 cm hohe Figur aus 1.000 Layern besteht. Für die meisten Drucke wird das bereits detailliert genug sein, besonders, wenn es nicht viele Wölbungen auf der Oberfläche gibt. Wenn ihr die Layerdicke nun beispielsweise auf 0,1 mm erhöht, besteht das gleiche Objekt nur noch aus 500 Layern, wird also etwa doppelt so schnell gedruckt. Auf der kleinstmöglichen Einstellung von 0,01 mm braucht der Druck entsprechend länger, erreicht aber auch den höchsten Detailgrad mit Layern, die mit dem Auge nicht mehr erkennbar sind.

Stützstrukturen und weitere Einstellungen

Über einen extra Reiter kommt ihr zur Einstellung der Stützstrukturen. Die sind wichtig, wenn ihr Überhänge druckt. Auch hier könnt ihr Anfangs die Voreinstellungen beibehalten. Nach ein paar Drucken werdet ihr aber auch hier Änderungen vornehmen und die einzelnen Strukturen etwa dünner einstellen. Stützstrukturen könnt ihr automatisch generieren lassen oder einzeln auch manuell setzen und bearbeiten.

Ein paar letzte Optionen habt ihr am oberen Bildschirmrand. Hier könnt ihr etwa einstellen, dass ein massives Objekt nicht völlig ausgefüllt, sondern größtenteils hohl gedruckt wird. Das spart Resin und macht das Objeket leichter, ist sonst von außen aber nicht zu erkennen.

Ach ja, der große, türkise Button auf der Linken Seite „sliced“ das Modell und speichert es als das für den Photon Mono X nötige .pwmx-Format.

Nach dem Drucken – Waschen und Härten

Kein Resin-Druck ohne Nachbearbeitung. Nach dem fertigen Druck fährt die Druckplatte ein Stück nach oben. Das gedruckte Objekt hängt jetzt darunter über dem Resin-Tank. Lasst es a besten etwas abtropfen, da noch einiges an überschüssigem, flüssigen Resin daran haftet. Anschließend nehmt ihr die Druckplatte ab und entfernt über einer Unterlage den Druck vorsichtig mit einem Spachtel. Seid besonders mit dem Metallspachtel vorsichtig, die Platte dabei nicht zu zerkratzen. (Ja, das hier ist der nervige Teil, von dem ich bei Resin-Druckern immer spreche.)

Jetzt folgen zwei wichtige Schritte. Zunächst muss das Objekt von allen verbleibenden Resin-Resten befreit werden. Wasser reicht hierfür nicht aus, stattdessen braucht ihr Isopropanol (IPA). Das bekommt ihr für etwa 10€ pro Flasche. Legt das Objekt für ein paar Minuten in ein Bad der Flüssigkeit ein. Manchmal ist es auch nötig, das Objekt zusätzlich mit einer Bürste oder einem Tuch vorsichtig zu bearbeiten. Das IPA sollte danach luftdicht verschlossen werden, da es sonst extrem schnell verdunstet. Auch wenn es verunreinigt aussieht könnt ihr es noch eine Weile weiter benutzen.

Anschließend muss der Druck unter UV-Licht aushärten. Theoretisch könnt ihr das Objekt einfach in die Sonne stellen und warten. Wollt ihr wetterunabhängig sein, benutzt ihr eine UV-Lampe. Das geht außerdem auch deutlich schneller, ein paar Minuten sind ausreichend.

Anycubic Photon Mono X Eiffelturm Druck
Eiffelturm während des Drucks (0,05 mm Layer, 6 1/2 Stunden Druck)
Anycubic Photon Mono X Eiffelturm UV Licht
Eiffelturm unter UV-Licht
Anycubic Photon Mono X Eiffelturm fertig
Das fertige Modell – man beachte die feinen Streben, die alle fehlerlos gedruckt wurden.

Ich muss an dieser Stelle nochmal betonen, wie sehr mir für beides (Waschen und Aushärten) die Washing & Curing Machine von Anycubic gefällt. Es macht das Nachbearbeiten der Drucke einfach so viel einfacher, als es per Hand zu machen. Ja, die Maschine ist nicht ganz billig. Ich bin außerdem in der vorteilhaften Situation, dass ich sie nicht privat kaufen musste, daher ist mein Urteil hier natürlich nicht ganz fair. Dennoch, wenn euch das Bearbeiten der Resin-Drucke nervt und ihr mal ein Angebot für eine solche Komplettlösung entdeckt, dann denkt darüber nach, euch sowas zuzulegen.

Anycubic Photon Mono X Among Us Datei
Von der geslicten Datei…
Anycubic Photon Mono X Among Us UV Licht
… über das Aushärten nach dem Drucken …
Anycubic Photon Mono X Among Us fertig
… zu den bemalten Modellen

Fazit zum Design, der Bedienung und Druckqualität

Ich hätte diesen Absatz eigentlich ausgelassen, da es aus meiner Sicht keine wirklichen Auffälligkeiten gibt. Der Vollständigkeit halber will ich jetzt aber doch zu allen Punkten etwas sagen.

Die Verarbeitung des Druckers selbst ist vollkommen in Ordnung. Er ist robust, Plattform und Resinwanne lassen sich gut montieren und Schalter und Anschlüsse ebenfalls vollkommen normal. Das Display fühlt sich etwas locker an, das war bisher aber so gut wie bei allen Druckern – nicht nur denen von Anycubic – der Fall. Bedienen lässt es sich trotzdem gut, es reagiert auf alle Eingaben.

Die Drucke haften wie gesagt gut auf der Plattform, aber nie so fest, dass man zu große Probleme hat, sie zu lösen. Ich denke da etwa an den Elegoo Mars Pro zurück, bei dem ich Drucke teilweise vollkommen zerstört habe bei dem Versuch, sie von der Platte zu bekommen. Ein Vorteil der Größe des Druckers ist außerdem, dass man etwas mehr „Freiraum“ beim Hantieren mit Wanne und Plattform hat. Alles ist nicht so „eng“; beim Einfüllen des Resins, dem Entfernen von Rückständen in der Wanne oder auch dem Leveln.

Es ist einfach ein guter Drucker. Ich habe mittlerweile einige Drucke gemacht (annähernd 100. Stunden) und bisher keine negativen Erfahrungen, die auf den Drucker selbst zurückzuführen sind (sondern auf das Leveling, Slicing oder derlei). Wo Anycubic bei den FDM-Druckern seit dem I3 Mega ein bisschen schwächelt, liefern sie bei den Resin-Druckern jetzt ab.

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Ein paar Einsteiger-Tipps

Ein SLA/DLP-Drucker ist nicht schwer zu bedienen. Abgesehen vom Handling des Resins muss man auch nicht viel beachten, um einfach und schnell wirklich gute Drucke zu bekommen. Falls ihr aber komplett neu in der Thematik seid, habe ich hier trotzdem mal ein paar Hinweise.

  • Ich habe es schon erwähnt: Druckt in gut belüfteten Räumen. Der Drucker stinkt euch zwar nicht die ganze Wohnung voll, aber das Resin riecht wirklich nicht gut – und das IPA noch weniger.
  • Neigt die Objekte in der Slicing-Software. Warum? Erstens dauert der Druck länger, je höher das Objekt ist. Ein Turm, der gekippt und liegend gedruckt wird, ist viel schneller fertig. (Die Layer verlaufen dann anders, aber das ist nur bei wirklich feinen Details wirklich relevant). Zweitens könnt ihr Überhänge so womöglich vermeiden und die nötigen Stützstrukturen reduzieren.
  • Stützstrukturen nerven. Vor allem bei Modellfiguren, weniger bei geometrischen Objekten oder gröberen Ersatzteilen. Eine Strebe mitten im Gesicht einer gedruckten Figur wird dieses beim Abtrennen leicht ruinieren. Nochmal der Hinweis: Rotiert die Figur entsprechend.
  • Ein fehlgeschlagener Druck ist keine Katastrophe. In der Regel befindet sich dann am Boden der Wanne aber ein ausgehärteter Klumpen Resin. Löst den so vorsichtig es geht mit dem Plastikspachtel ab (etwas Kraft braucht es allerdings schon). Mit dem Metallspachtel habe ich die Folie im Boden des Tanks bei anderen Druckern schon ruiniert; dann heißt es Ersatzteile kaufen.

Fazit – Anycubic Mono X kaufen?

Ich mache es mal wie Kristian in seinen Tests und stelle die Frage: Wann ist der Drucker nichts für euch? Wenn ihr auf das Hantieren mit Resin keine Lust habt oder noch größere Teile drucken wollt, dann seid ihr eh bei den FDM-Druckern besser aufgehoben. Wenn ihr einen Resin-Drucker sucht, aber vor allem aufs Geld achtet, dann seid ihr mit den deutlich günstigeren Varianten besser bedient. Der Anycubic Photon S kostet nur halb so viel. Mein bisheriger Favorit, der Longer Orange 30, ist für unter 250€ zu haben. Der ebenfalls noch neue Photon Mono SE ist auch deutlich günstiger als der Mono X, weist aber ebenfalls kürzere Druckzeiten auf.

Für den Mono X spricht vor allem seine Größe. Die meisten Resin-Drucker sind auf kleinere Objekte beschränkt, hier aber sind Modelle möglich, die fast an die von Standard FDM-Druckern heranreichen. Das bedeutet auch, dass ihr mehr kleinere Objekte gleichzeitig drucken könnt. Gerade bei detaillierten Objekten mit geringer Layerdicke spart ihr so massig Zeit, wenn ihr einfach mehrere auf die Plattform packt. Wenn ihr mit der Größe eurer Drucke flexibel sein wollt und vor allem viel drucken und dabei Zeit sparen wollt, dann ist der Anycubic Photon Mono X etwas für euch. Er ist allerdings auch doppelt so teuer wie die Alternativen; das muss es einem dann schon wert sein.

Die Größe ist euch nicht ganz so wichtig, ihr wollt aber vor allem schnell drucken? Dann schaut euch mal den Photon Mono und Photon Mono SE an. Die konnte ich bisher nicht selbst ausprobieren, sie sollen aber teilweise noch höhere Druckgeschwindigkeiten erreichen, kosten dabei aber deutlich weniger als der Photon Mono X.

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Jens

Aktuell interessiert mich vor allem das Thema E-Mobilität; die neuen E-Scooter erwarte ich mit Vorfreude. Als leidenschaftlicher Zocker freue ich mich auch über alle Gadgets mit Gaming-Bezug.

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Kommentare (14)

  • Profilbild von DKFL
    # 10.02.21 um 13:44

    DKFL

    "riesiger" bauraum. Warum bringen die nicht endlich mal was vergleichbares zu fdm. Wenigstens 220×220 o. Ä.

    • Profilbild von Gast
      # 10.02.21 um 22:29

      Anonymous

      Weil die Technik dahinter anders funktioniert. Größere Bauraum bei gleicher Auflösung =schlechtere Druckqualität (weniger DPI)
      Mehr Auflösung = viel zu teuer für private

  • Profilbild von Topaxx
    # 10.02.21 um 10:37

    Topaxx

    Habe den vor 2 Wochen bei Aliexpress für 570€ gekauft.
    Meiner wurde fehlerhaft geliefert, die Druckplatte hat einen Produktionsfehler.
    Seit dem versuche ich eine Erstattung oder Rücksendung zu erwirken.
    Ersatz will man nur aus China senden, soviel zu Versand aus DE.

    Werde bei AliExpress nie wieder irgendwas teures kaufen. Habe 570€ ausgegeben und kann den Drucker nicht nutzen.

  • Profilbild von Mani
    # 07.12.20 um 21:22

    Mani

    Hallo Jens,

    ich habe folgendes Problem mit dem Drucker. Von 5 Teilen hängt nur ein Teil an der Platte obwohl alle
    gleich konstruiert wurden.
    Habe nach Deiner Methode gelevelt. Wanne aufgeschraubt, Home Taste gedrückt, Danach die Platte angedrückt und festgeschraubt. Dann den Nullpunkt mit der Taste festgelegt und bestätigt.
    Was kann ich sonst noch tun oder habe ich falsch gemacht.

    Vielen Dank für die Antwort.

  • Profilbild von Alex
    # 06.12.20 um 09:56

    Alex

    Eine Frage zum Leveling, du hast es ja im Resintank gemacht? Dort mit oder ohne Papier?

  • Profilbild von Andreas Lang
    # 10.11.20 um 10:41

    Andreas Lang

    Bei mir haben sich im Resintank feine Schlieren/Fäden gebildet.Ist euch diesbezüglich auch etwas aufgefallen?

    • Profilbild von Jens
      # 10.11.20 um 12:23

      Jens CG-Team

      Schlieren entstehen, wenn das Resin zu lange im Tank steht. Das hatte ich auch schon einige Male, es hat aber die Drucke bei mir bisher nicht beeinflusst.

      Tritt bei verschiedenen Resin-Sorten auch unterschiedlich stark auf.

  • Profilbild von Reinhard Schäfer
    # 09.11.20 um 22:13

    Reinhard Schäfer

    Es war interessant, den Artikel zu lesen und trotz geringem Verständnis des Inhalts bis zum Ende durchzuhalten. Für mich eine klare Sache: Das will und muss ich nicht mehr verstehen oder mich darin einarbeiten. Allein die Fachtermini im Text sind für den Laien wohl kaum noch verständlich. Aber Daumen hoch für die, die sich darin einarbeiten und damit zurechtkommen. Wirklich spannend wird das Ganze wohl erst dann, wenn man selbst kreativ genug ist, eigene Ideen umzusetzen.

    • Profilbild von Jens
      # 10.11.20 um 09:54

      Jens CG-Team

      Danke für deine ehrliche Meinung. Ja, ein wenig muss man sich in die Materie einarbeiten, auch wenn es wirklich nicht so kompliziert ist, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.

      Ich versuche eigentlich beim Schreiben, auch Einsteiger irgendwie abzuholen. Aber nach dem x-ten Drucker kommen einem manche Dinge dann doch selbstverständlich vor und die Grundlagen bleiben dann auf der Strecke.

  • Profilbild von Adel
    # 09.11.20 um 00:15

    Adel

    Der Drucker kostet auf Aliexpress um die 500€

  • Profilbild von L-man
    # 08.11.20 um 19:57

    L-man

    Nach dem Desaster mit dem Chiron bin ich was Anycubic angeht echt vorsichtig geworden.

  • Profilbild von Kasperdelasopa
    # 08.11.20 um 19:22

    Kasperdelasopa

    @Chinagadgets: Wird der Photon Mono SE von euch auch noch getestet?

    • Profilbild von Jens
      # 09.11.20 um 09:30

      Jens CG-Team

      Kann ich noch nicht sagen. Würde ihn gerne ausprobieren, da er ja noch schneller sein soll als der Mono X, aber ich weiß noch nicht, ob wir ihn bekommen.

      • Profilbild von Alexander B.
        # 15.11.20 um 15:56

        Alexander B.

        Hallo,

        Ich bin etwas überfragt bezüglich meiner Kaufentscheidung.
        Zu mir ich habe ein Metallbaubetrieb und erstelle Modelle in Sketch Up für meine Kunden und dann auch daraus die Pläne für Mitarbeiter und Nachunternehmer. Nun würde ich gerne für meine Kunden auch 3d Modelle anbieten. Ich bin der Meinung das ich die Modelle aus Sketch up in das dazu nötige Programm übertragen kann ABER welcher Drucker druckt mir Brücken ähnliche Modelle die möglichst groß sind oder eben Doppelbalkone carports eben zeug mit großer Spannweite.

        Ich hoffe das die Anfrage nicht zu schwierig ist.

        Viele Grüße,
        Alexander.

        Werlberger-metallform.de

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