3D-Drucker Anet A8 Test (Prusa i3 Clone) für 150,22€

Aktuell gibt es den Anet A8 3D-Drucker bei GearBest für 150,22€ zu kaufen, wenn ihr den Gutschein JDGA8 nutzt (der Gutschein ist nur begrenzt verfügbar). Germany Express (ca. 5€) ist da bereits im Preis mit einberechnet, damit erspart ihr euch lange Wartezeiten und müsst nicht zum Zoll!

Vielleicht geht es euch beim Lesen der Wörter „3D-Drucker“, wie es mir noch vor einem Monat ging. 3D-Drucker sind entweder teuer und/oder extrem kompliziert aufzubauen und zu konfigurieren! Dennoch: wir haben uns den Anet A8 3D-Drucker für günstige 159,29€ bei GearBest bestellt und sind … verdammt überrascht! Der Aufbau geht (relativ) schnell, die Qualität ist, gerade für den Preis, bombig und der Suchtfaktor ist enorm. Lest in unserem Anet A8 Test alles: von der Bestellung, über Aufbau, Verwendung der richtigen Software, bis zur ersten Yoda-Buddha-Figur. Wir haben inzwischen mit dem Anet A8 viel Erfahrung gesammelt und geben auch  generelle 3D-Druck Tipps. Falls noch irgendwas unklar bleibt, löchert uns einfach im Kommentarbereich mit Fragen. 😉

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WICHTIG: Wenn ihr beim Bestellvorgang Priority Line (Germany Express) auswählt, entrichtet Gearbest die Zollgebühren für euch, es entstehen somit keine weiteren Kosten. Der Versand dauert in der Regel nicht länger als 14 Tage. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen. Zum Einstimmen, gibt es erst einmal ein 10 Sekunden Video unseres Druckers (Ja, das ist ein Pikachu). Nach Lesen des Artikels und ein bisschen Übung, könnt ihr (fast) alles drucken, was ihr euch vorstellen könnt!

Modell Anet A8
Anschlüsse microSD-Karte, USB
Druckgeschwindigkeit 100mm/s
Druckmaterial ABS/PLA/Nylon/PP 1,75mm
Schichtauflösung 0,1-0,3mm
Maximale Druckgröße 220 x 220 x 240mm

Beim Anet A8 handelt es sich um ein sogenanntes DIY-Modell bzw 3D Drucker Bausatz, das heißt, es kommt in Einzelteilen zu und ihr müsst den 3D Drucker selber bauen (DIY: Do it yourself). Es handelt sich bei dem Anet A8 um einen Prusa i3 Clone. Nehmt euch beim Zusammenbau drei bis vier Stunden Zeit – ihr werdet sie brauchen. Doch keine Sorge: die Anleitungen (siehe unten) sind gut, es macht Spaß und man lernt viel mehr, als bei einem Kauf von einem fertigen Drucker.

Willst du in Zukunft mehr über 3D-Drucker aus China erfahren?

Ihr braucht kaum Vorwissen, das benötigte Werkzeug liegt dabei und unsere Community kann helfen – also legen wir los!

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Ganz schöner Kabelsalat – Platine des A8

Bestellliste: 3D-Drucker aus China

Bevor du dir den Drucker bestellst, lese diesen Abschnitt aufmerksam – nichts ist nerviger als 10-30 Tage auf neue, dringend benötigte Teile zu warten! Das solltest du dir mitbestellen:

  • Filament bei GearBest: die „Tinte“ deines 3D-Druckers. Es liegt bei den meisten DIY-Kits kein Filament bei! Du brauchst 1,75mm PLA Filament (zum Lernen), die Farbe ist egal. Kleine (4 x 4 x 4cm) Objekte brauchen je nach Füllung etwa 10m, also pack dir ruhig insgesamt ~200m (15-25€) oder mehr in den Warenkorb. Da du nach den ersten Drucken süchtig nach dem Tuning deines Druckbildes wirst, gehen so schnell die einen oder anderen Meter ins Land ;-). Keine Sorge, wir gehen später noch u.A. auf die Begriffe Filament, PLA, ABS und Co. ein.
  • Messschieber/Schieblehre: du wirst später merken: es geht um Milimeter – sogar Bruchteile von Milimetern. Also leg dein Schullineal zur Seite und gönn dir das praktische Tool für ~5€.
  • Auto Leveling Sensor (optional): zu Anfang kannst du dein Heizbett auch manuell einstellen, das nervt allerdings mit der Zeit. Wenn du ~19€ übrig hast, pack dieses kleine Upgrade bei Aliexpress auch gleich in deine Bestellliste.
  • Kreppband für dein Hotbed, auf dem die Drucke ausgedruckt werden. Hier reicht günstigeres Kreppband/Malerband von z.B. Amazon, später kann man auch eine (Borosilikat-)Glasschreibe oder Glasfliese benutzen. Wenn man das Geld übrig hat: Scotch Blue Kreppband kaufen.

Tutorial: Zusammenbau 3D-Drucker Anet A8

Das Paket ist da, ihr öffnet es und seit von der Menge der Teile erschlagen? Keine Panik, das ging uns auch so! Wir zeigen euch, wie es garantiert einfach und vor allem ohne größere Probleme klappt. Dabei gibt es ein paar Kleinigkeiten zu beachten …

Der Auspackschock! Alles gut verpackt, aber es sind hunderte Teile!
Der Auspackschock. Alles gut verpackt, aber es sind hunderte Teile! Jetzt heißt es Ärmel hochkrempeln 🙂

Anet A8 (Aufbau-)Anleitung

Als erstes solltet ihr euch definitiv den Tisch freiräumen, alle Einzelteile entpacken und sinnvoll um euch herum verteilen. Im Paket enthalten ist eine microSD-Karte mit USB-Kartenleser. Auf dieser findet ihr diverse Anleitungen in dem Ordner „Installation Instruction“. Wir haben euch diese auch mal bei uns, nach Virencheck, hochgeladen:

Öffnet zu erst die Installation Instruction PDF und am besten auch die passenden YouTube-Tutorials, aber Achtung: bei manchen Shops sind noch die alten Tutorial-Videos verlinkt! Uns hat das beim Aufbau mindestens 30 Minuten Frust gekostet – nervig! Achtet darauf, dass im Titel „The Newest Anet 3D Printer A8 Assembly“ steht, denn streng genommen heißt unsere neue Version/Revision Anet A8-B. Hier sind die richtigen Videos verlinkt:

Uns haben beim Zusammenbau die Videos sehr geholfen, denn die PDF-Anleitung ist an manchen Stellen ziemlich unzureichend erklärend (20 Schritte in einem Bild), in den Videos zeigt David Dan, so heißt der YouTuber, helfender Weise oft das zu bearbeitende Bauteil von allen Seiten. Am besten arbeitet ihr euch PDF-blätternd und Play/Pause-drückend parallel vor – dies funktionierte bei uns, ohne größere Probleme. In seinem Channel zeigt David auch noch weiterführende Tutorials, wie z.B. diverse Upgrades.

Sieht schwerer aus, als es ist. Der Anet A8 Zusammenbau macht Spaß!
Sieht schwerer aus, als es ist. Der Anet A8 Zusammenbau macht, dank Video-Tutorials, wirklich viel Spaß!

Je nach handwerklichem Geschick solltet ihr nach etwa 180-300 Minuten mit dem Aufbau fertig sein, werdet dann allerdings noch etwas Zeit mit den Anpassungen und vor allem Konfigurationen verbringen – es ist eben kein Plug and Play 3D Drucker, was aber für uns eben auch den Reiz ausmacht.

Rudimentärer Aufbau des Anet A8.
Rudimentärer Aufbau des Anet A8.

Beim Zusammenbauen haben wir so eine ganze Menge über den Aufbau und die einzelnen verbauten Teile gelernt – ein 3D Drucker ist für uns keine „magische Blackbox“ mehr.

Das hat uns gefallen

Die Qualität der Bauteile ist überraschend gut. Fast alles passt 1A (bis auf die 3D-gedruckten Teile, siehe unten) und man hat wirklich alles, was man für den ersten Druck braucht. Software, Testdrucke (im gcode-Format), selbst das Werkzeug (Schraubendreher, Zange, Maulschlüssel, etc) liegt bei. Natürlich ist es jedoch kein High-End-Werkzeug. Wer eh einen Werkzeugkasten hat, tut sich einen Gefallen und nutzt „sein“ Werkzeug der Wahl.

Dennoch solltet ihr folgende Utensilien griffbereit liegen haben:

  • Ein Lineal: spätestens beim Einmessen des Hotbeds bzw. Extruder sehr wichtig
  • Einen Maulschlüssel für die M3-Muttern. Damit kann man die Schrauben nochmal besser anziehen
  • einen weiteren Maulschlüssel um die Muttern auch entgegengesetzt festdrehen zu können

Kleine Probleme beim Zusammenbau

Vorweg: es gab keine tragischen Probleme, dennoch möchte ich auf ein paar kleine Schwierigkeiten eingehen.

  • Es fehlte ein Abstandhalter für die LCD-Platine (ein abgeschnittener Dübel dient jetzt als Ersatz)
  • Die Hauptplatine hat ein anderes Layout als im Video (Achtung! +/- sind jetzt vertauscht! Siehe Bild unten)
  • Die beiden 3D-gedruckten Halterungen für die X-Achse sind nicht solide gearbeitet. Hier hilft es zu erst die Führungsstangen mit den Teilen zu verbinden. Somit muss man nicht, wie im Video Tutorial gezeigt, mit dem Hammer die Stangen durch die Halterungen stoßen.
  • Der „Lüftungsschacht“ zum Extruder (auch 3D-Druck) ist bisschen zu dick. Pfeilen half.
  • Die Schrauben für den X-Motor sind ~2mm zu lang. Es werden scheinbar neue Motoren verschickt. Statt 30mm Schrauben kann man ~28mm Schrauben, oder Unterlegscheiben bzw. Muttern (wie wir) verwenden.
Anet A8 Mainboard
Achtung: neues Platinenlayout. Beim Anschließen aufmerksam sein

Weitere Feinheiten zeige ich euch in diesem Video. Ich gehe auf die Vorbereitung, Stolpersteine und weitere Schritte ein:

Es wird heiß: die ersten Drucke

Dein Drucker geht an und du bist – Achtung Wortwitz – heiß zu drucken? Sorge dafür, dass zwischen Nozzle und Hotbed an allen Seiten, wie im YouTube-Video gezeigt, nur ein Blatt Papier passt. Das ist wichtig! Nicht wenige gehen noch einen Schritt weiter und kalibrieren die Höhe (das sog. Leveling) mit einem Stück Thermopapier (Kassenbeleg).

Das Anpassen der Höhe (Leveling) ist sehr wichtig, andernfalls haften z.B: eure Ausdrucke nicht
Das Anpassen der Höhe (Leveling) ist sehr wichtig, andernfalls haften z.B. eure Ausdrucke nicht

Andernfalls kühlt z.B. das Filament zu schnell ab, verliert die Haftung und mitten im Druck kippt euch das Objekt um. Euer erstes Druckobjekt sollte der Calibration Cube (hier bei Thingiverse) sein. Es handelt sich um STL-Dateien, die noch mit Cura gesliced, d.h. zu Maschinencode (.gcode) werden.

Ladet die aktuelle Cura-Version runter. Die beigelegte Version ist alt und beherrscht wesentlich weniger!
Ladet die aktuelle Cura-Version runter. Die beigelegte Version ist alt und beherrscht wesentlich weniger!

Verwendet nicht die auf der microSD-Karte beigelegte Version, sondern ladet euch eine aktuelle Version auf ultimaker.com herunter. Es gibt inzwischen hunderte Verbesserungen – dazu später mehr :-).

Anhand das Ausdruckes kann man extrem viele Fehlkonfigurationen erkennen – falls ihr Fragen bzw. Probleme habt, können wir anhand des ausgedruckten Cubes viel erkennen!

Ist der Calibration Cube fertig gedruckt, solltet ihr auf folgende Eigenschaften achten:

  • Stimmen die Maße? Der Cube sollte 20mm x 20mm x 20mm groß sein
  • Sind die Kanten scharf? Vor allem bei den Buchstaben darauf achten
  • Erkennt man viele dünne Fäden?
  • Sind die einzelnen Layer gut verarbeitet?

Seid ihr der Meinung alles passt? Die Community hat euch hier weitergeholfen? Ein toller Troubleshoot-Guide mit Bildern und möglichen Lösungen ist auch bei Simplify3D zu finden.

Dann ist danach ist der/das sog. „Benchy“ (hier bei Thingiverse) dran. Benchy ist ein kleines 3D-Boot, was eurem Drucker wesentlich mehr abverlangt.

Darauf solltet ihr beim Drucken achten:

Die ersten Drucke haben geklappt, der Drucker ist (fast) perfekt kalibriert, dann möchte ich euch noch ein paar Einsteiger-Tipps auf den Weg geben, bevor ihr weitere Objekte ausdruckt bzw. die nächsten Abschnitte lest. Bitte achtet auf folgende Punkte – das erspart euch ne Menge Frust:

  • Ist die Grundfläche relativ klein? Dann druckt zusätzlich eine „Druckplattenhaftung“ (Wording aus Cura) und ggf. sogar Stützstrukturen. Andernfalls kann euer Druckobjekt mitten im Druck nach Stunden umkippen.
  • Ist euer Druck sehr klein? Dann nutzt keine Stützstrukturen! Diese bekommt ihr nicht mehr aus kleinen Löchern (etc) heraus bzw. ihr beschädigt das Druckobjekt dabei.
  • Welche Druckqualität soll ich wählen? Ihr könnt zwischen High Quality (0,06mm), Medium Quality (0,1mm) und Low Quality (0,15mm) wählen. Ein Werkzeughalter? Dafür reicht die Low Quality. Eine sehr kleine, detailreiche Figur? Nehmt die High Quality. Je nach Qualität ändert sich natürlich auch die Druckzeit (und der Filament-Verbrauch).
  • Welche Füllung soll ich wählen? 20% ist meist ausreichend! Je dichter die Füllung ist, desto länger dauert der Druck. Ist euer Objekt sehr klein und von Grund auf stabil aufgebaut … reichen auch mal 10%? Macht euch vorher die Gedanken und spart Zeit und Filament :).
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Software: alles für Gcode, STL und Desings

Wie auch schon im Abschnitt „Es wird heiß: die ersten Drucke“ erwähnt gibt es einen Berg kostenfreier Software – off- und sogar online. Hier unsere Favoriten:

  • Thingiverse: Tausende 3D Drucker Vorlagen (STL-Dateien) (bzw. Yeggi als STL-Suchmaschine)
  • Blender: Zum Öffnen von OBJ-Dateien, Bearbeitung von 3D-Objekten, oder zum Export ins STL-Format
  • ThinkerCAD: STL-Dateien online bearbeiten (neue Objekte erstellen, bestehende bearbeiten)
  • Selva3D: Bilder zu STL-Dateien konvertieren
  • Cura: STL-Dateien am PC Slicen und skalieren

In Kombination dieser Tools kann man schon wirklich klasse Objekte „zaubern“. Auf Thingiverse kann gestöbert werden und anschließend kann man auf ThinkerCAD die STL-Dateien nach seinen Wünschen anpassen. Mir hat es z.B. bei einem Druck eins von zwei großen Lego-Figur-Beinen zerstört. Da die STL-Datei „nur“ beide Beine enthält, habe ich das bereits heil ausgedruckte in Thinkercad mit einer leeren Box überlagert und somit „entfernt“.

Erst das PNG-Logo mit selma3D in eine STL konvertiert und dann in Tinkercad auf einen Legotorso. Abschließend mit Curva slicen
Theoretischer Arbeitsablauf: Erst das PNG-Logo mit selma3D in eine STL konvertieren, dann in Tinkercad auf einen Lego-Torso (von Thingiverse) schieben und abschließend mit Cura slicen

Hilfe! Mein Druck ist abgebrochen

Inzwischen ist es auch uns passiert: Der Druck lief 14 Stunden und zack … bleibt der Drucker einfach stehen. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Das Filament ist leer oder abgebrochen (hast du schon eine bessere Halterung?)
  • Die STL-Datei war kaputt oder enthält ungültige Angaben (ggf. eine OBJ-Datei als Vorlage genommen?)
  • Der Host oder Drucker hatte kurzzeitig keinen Strom (ggf. über eine USV nachdenken?)
  • Hardware-Schäden, Wackelkontakt, bis hin zu: Hund am Schalter – ist alles schon vorgekommen

Die wichtigste Regel: Ruhe bewahren! Du musst dein Druckobjekt noch lange nicht abkratzen und wegwerfen, wenn du diese Tipps befolgst:

  1. Such dir an deinem Druck die markanteste Stelle bzw. den Boden und versuche die Layer zu zählen. Ja, das ist je nach Layerhöhe verdammt schwierig – nimm dir ggf. eine Nadel o.ä. zur Hilfe. Alternativ versuche eine markante Stelle im letzten gedrucktem Layer zu finden. Hilft alles nichts, messe die bisher ausgedruckte Höhe von der Betthöhe aus. Beispiel: 5,1cm sind 51mm, bei einer Layerhöhe von 0,1mm ist der Drucker vermutlich bei Layer ~510 stehen geblieben.
  2. Öffne deine STL-Datei die du drucken wolltest und versuche deine Einstellungen (vor allem Skalierung!) wieder einzustellen. Wechsel nun in die Schichten-Ansicht. Findest du deinen letzten Layer wieder? Deckt sich deine Messung mit der Cura-Ansicht?
  3. Ziehe eine Layer-Schicht ab, sofern du mit Brim/Raft gedruckt hast. Diese zählt Cura mit.
  4. Wichtig: zähl noch einmal nach! Wenn die Layeranzahl zu gering ist, wird die Nozzle über dein Objekt schrammen (im Worstcase es umreißen), ist sie zu hoch druckst du erst einmal ein paar Layer in der Luft. Im Zweifel: lieber 1-2 Layerhöhen zu wenig nehmen.
  5. Öffne deine GCODE-Datei mit einem Texteditor und suche nach diesem Layer. Der Layer wird mit „;LAYER:123“ (hier also Layer 123) eingeleitet. Größere GCODE-Dateien (über 50MB) solltest du mit einem performanteren Editor (z.B. Notepad++) öffnen.
  6. Entferne alles bis oben zu der „Stelle M117 Printing
  7. Ändere die Zeile „G1 Z15.0 F13200 ;move the platform down 15mm“ entsprechend am Z-Parameter ab. Nehmen wir die obigen 5,1cm, solltest du also entsprechend „G1 Z55.0 F13200 ;move the platform down 55mm“ schreiben. Du musst nicht genau den Layer treffen, sondern nur die Nozzle überhalb des zu druckenden Layers bewegen. Andernfalls fährt die Nozzle gegen das 3D-Objekt und reißt es dir von der Platte!
  8. Je nach Cura-Version bzw. Konfiguration kann es sein, dass dein Lüfter aus bleibt, weil dieser ggf. erst ab dem zweiten Layer (den du gerade gelöscht hast) angeht. Deshalb ergänze nach der Zeile „Stelle M117 Printing“ noch die Zeile „M106 S123 ;turn on Fan„. Alternativ kannst du diesen Command auch während des Drucks, z.B. über Octoprint in dem Terminal, abgeben. Übrigens: alles nach dem Semikolon leitet einen Kommentar ein. (Bonus: GCODE Cheat Sheet: lerne zu verstehen was GCODE bewirkt und schreibe eigene, weitere, Commands)
  9. Speichere die bearbeitete .GCODE-Datei und drucke diese – z.B. über Octoprint.
  10. Falls dir das Filament ausgegangen ist, fahre vor Beginn des Druckes in die Home-Position, heize vor und fülle das Filament nach.
  11. Starte den Druck. Glückwunsch! War doch gar nicht so schwer, oder?
Schichtenansicht Cura
Die „Schichten“-Ansicht von Cura. Dies hilft dir für einen „nahtlosen“ Weiterdruck.

Natürlich kann es sein, dass dein Objekt der Begierde eine „Narbe“ davon trägt. Ggf. kannst du überschüssiges Filament mit Zange, Pfeile und Aceton bearbeiten, oder … vielleicht wolltest du es ja eh noch bemalen oder besprühen? 🙂

Und jetzt? So kann es weitergehen

Wer des Englischen mächtig ist und vielleicht mal nicht uns fragen möchte (was uns traurig machen würde ;-)), kann seine Fragen zum Beispiel in der offiziellen Anet Support Facebook Gruppe stellen. Bewerbt euch zeitig um eine Aufnahme – es kann länger dauern. Alternativ kann ich auch die deutsche A8 Selbsthilfegruppe auf Facebook empfehlen. Zudem gibt es im 3DPrint.Wiki auch noch weiteren Lesestoff. Wir haben euch hier mal die nützlichsten Tipps, Erweiterungen und Erfahrungswerte niedergeschrieben:

Auto Leveling: Anet A8

Du hast deine ersten (Test-)Drucke hinter dir? Dann hast du bestimmt gemerkt: das Einstellen der richtigen Höhe nervt und frisst Zeit. Da es im Zweifel auf jeden Milimeter ankommt gehen so gerne mal 2-5 Minuten vor dem Druck drauf. Abhilfe bietet das Auto Leveling Upgrade.

Für ~19€ bekommst du bei z.B. Aliexpress das kleine Modul. David, ihr kennt ihn schon aus den ersten Tutorials, zeigt euch auch hier wieder sehr gut (in neun Minuten), wie der Einbau inkl. der Konfiguration geht.

Gehäuse für den Anet A8 3D Drucker

Wer den 3D-Drucker nicht offen stehen lassen möchte (Geräusche, Staub, „Aufgeräumtheit), kann sich entweder mit etwas Geschick und kleinem Geld aus dem Baumarkt sich selbst ein Gehäuse zusammenzimmern, oder man nimmt, wie auch unser Leser Demolischen in den Kommentaren schreibt einen IKEA „Stuva Korpus“ und eine passende Tür. Um dem Drucker bei der Arbeit zusehen zu können (außer man nutzt eine Webcam), empfiehlt sich die Glastür „Sindvik„. Abschließend noch oben ein Loch durchbohren (10mm) und das Filament durchführen. Mit etwa 50€ kostet diese Lösung aber schon gut 1/3 so viel, wie der gesamte Drucker ;-). Ein weiterer Vorteil des geschlossenen Systems: die benötigten Temperaturen können einfacher erreicht und gehalten werden. Das spart Strom und ihr heizt nicht das ganze Zimmer auf.

Eine zweite Alternative ist die Verwendung von den extrem günstigen „Lack“ Tischen von IKEA. Je nach Farbe und Aktion kosten diese 7,99€ bis 9,99€. 2-3 übereinander gestapelt ergeben auch ein feines „Zuhause“. Bei Thingiverse gibt es zudem 3D-Modelle um die Beine der Lacktische etwas zu erhöhen, sodass der Drucker auch hineinpasst.

Schönere Oberflächen? Aceton-Dampf-Bad für ABS-Drucke

Egal wie gut dein Druckbild wird – es wird immer nach 3D-Druck aussehen. Meist sind die einzelnen Layer gut erkennbar. Abilfe schaffen Aceton-Dampfbäder. Hier reichen die Lösungen von Plastikbox + in Aceton getränkte Lappen + Zeit, bis automatische Erhitzer mit Metallkäfig und Ventilation.

Mini-Server für die Druckverwaltung

Will man nicht unbedingt von einer microSD-Karte drucken, muss im Normalfall der Computer bzw. Laptop für den Druckjob laufen. Es geht jedoch natürlich auch mit Einplatinencomputern. Hier wären die üblichen Kandidaten zu nennen, wie z.B.:

  • Raspberry Pi / Banana Pi / Cubietruck
  • oder auch die Geekbox
  • Ein günstiges (China-)Tablet (man spart eine eventuelle Webcam) – Wir nutzen das Jumper EZpad 5SE

Hat man den Server eingerichtet, kann man sich als als nächstes Octoprint installieren und als finales i-Tüpfelchen einen Telegram-Bot einrichten, der für einen Druckaufträge annimmt und Statusmeldungen – natürlich mit Webcam-Live-Bild – schickt. Nerdiger (und nat. bequemer) geht es nicht mehr.

Drucken aus der Ferne: Das Octoprint Webfrontend.
Drucken aus der Ferne: Das Octoprint Webfrontend mit den Temperaturen.
Dank Webcam hat man auch remote alles im Blick
Dank Webcam hat man auch remote alles im Blick

Ein großer Vorteil dieser Lösung ist, dass man nicht mehr vor Ort sein muss und dennoch alles im „Blick“ hat. Wir können jetzt jederzeit, egal wir auch gerade stecken, unserem Bot einen Druckauftrag per Telegram schicken. Das klingt verspielt, aber wenn man auf dem Weg zur Arbeit schon einmal den Druckjob starten kann … das ist verdammt praktisch.

Anet A8 Upgrades (klein bis groß)

Auch bei mir hat es erst nach 2 Minuten „KLICK“ gemacht. Hey, ich brauche mir ja gar keine Ersatzteile bzw. bessere Komponenten zu kaufen, sondern ich drucke mir einfach welche! :). Thingiverse ist mit einigen tollen Upgrade-Drucken dabei:

Anet A8 Ersatzteile / Spare Parts

Kleiner Bonus: Lithophanie

Ich sehe schon das große Fragezeichen in eurem Gesicht. Lithopa … was? Lithophanie bzw Lichtschirmbilder sind Bilder die man erst im Gegenlicht erkennt. So werden verschieden hohe Schichten gedruckt und im Licht ergeben sich so Kontraste bzw. ganze Bilder. Jetzt denkt ihr bestimmt: „Wow – das ist kompliziert!“. Nein. Einfach mit Cura ein .JPG öffnen, als GCODE exportieren und drucken. Probiert es aus – das Ergebnis wird euch umhauen!

Übrigens: soll es dann doch nicht gleich ein ganzer 3D-Drucker sein? Dann schau‘ dir mal den 3D-Stift für das dreidimensionale Malen an. Gleiches Prinzip, nicht ganz so technisch und mit 30€ wesentlich günstiger ;-).

Unser Lego TriMeXa Mann. Nicht ganz ohne, dafür 100%ig selbst gedruckt <3
Unser Lego TriMeXa Mann. Nicht ganz ohne, dafür 100%ig selbst gedruckt <3
Groot 3D Drucker
Unser Babygroot mit vielen Details aus dem Anet A8 – süß oder?
Profilbild von kristian

Kristian

Ich bin 30 Jahre jung, aber gefühlt ziemlich oft noch wie ein großes Spielkind. So habe ich Ende 2010 (endlich) "CG" ins Leben gerufen. Besonders haben es mir z.Z. die Drohnen und 3D-Drucker aus China angetan.

Schon gesehen?

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Da man nicht immer sein Schlagzeug dabei haben kann, empfiehlt es sich ein Trainings-Gerät für unterwegs zu haben. Wir haben das Cherub DP-850 Practice Pad für euch getestet.

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260 Kommentare

  1. Sehe ich das falsch oder muss ich noch Einfuhr/Zoll mit berücksichtigen, weil ja nur der aus China für diesen Preis zu haben ist?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  2. Profilbild von Dark

    Ich bin mir nicht sicher, ob „Priority Line“ dasselbe ist wie „Germany Express“. Wenn ja, gibt es keine Einführgebühren/Steuern/Zoll.

  3. Hallo,

    ABS wird man mit diesem Drucker nicht drucken können, da die beheizbare Druckplatte und ein geschlossenes Gehäuse fehlt.
    So hip es scheinbar ist/war, darf man nicht vergessen, dass man schon ein bischen was mit 3D modellieren können sollte,
    bzw. lernen sollte, da man sonst „nur“ vormodellierte Sachen drucken kann bzw. erstmal modellieren lassen muss.
    So günstig China-Material auch sein mag, lasst die Finger davon. 1Kg brauchbares PLA Material kostet nunmal so 20-30 EUR.

    Ciao
    Mario

    • Profilbild von michaelz

      Also interessanter als die Frage, ob man damit ABS drucken kann (eine beheizbare Platte kann man nachkaufen und ein Gehäuse drum rum kann man sich ja dann drucken 🙂 ) oder ob man, wie bei jedem 3D-Drucker, die Fähigkeit haben muss 3D Modelle erstellen zu können, ist für mich, was dieser Drucker für Ergebnisse liefert? Mal das richtige Modell und das richtige Material vorausgesetzt (es ist ja nur eine Rolle dabei und kein lebenslanger Vorrat), kann man das Druckergebnis gebrauchen? Oder ist das wie mit der 3D Heißklebepistole modelliert? Und was ist die „passende“ Software? Spezielle? Oder Standardsoftware?

      • Hallo Michael,

        viele fragen 🙂

        > […] was dieser Drucker für Ergebnisse liefert?
        Das wird stark davon aabhängig sein, wie sorgsam du den Drucker zusammenbaust.
        Die Achsen müssen natürlich exakt zueinander ausgerichtet werden, dann kann ich mir vorstellen, dass der Drucker durchaus brauchbare Ergebnisse liefern kann. Maan wird sowieso immer etwas Eigenes daran rumbasteln :D.
        Eventuell nachteilig könnte sein, dass direkt auf dem Druckkopf der Extruder für die Materialzuführung sitzt.
        Das könnte vielleicht etwas störend auf die Düse sein, also vielleicht nicht ganz so schöne Oberfläche, als wenn der Extruder vom Druckkopf getrennt wäre. Dafür wird man flexibele Materialien besser drucken können.

        > […] Und was ist die „passende“ Software? Spezielle? Oder Standardsoftware?
        Es gibt einige, ich benutze Cura. In diese fütterst du dein moddeliertes oder runtergeladenes 3D-Modell.
        Die meisten Mainstream 3D-Drucker verstehen gcode-Dateien, das sind die Anweisung für den 3D-Drucker, aus denen schliesslich dein 3D-Objekt entsteht. Ein Drucken über USb würde ich nicht machen. Es wäre ärgerlich wenn nach 23 Std. dein Druck abgebrochen wird, weil es kurz einen Aussetzer in der USB-Verbindung gab‘ ;-). Ich drucke immer das 3D-Objekt mit den Daten der eingelegten SD-Karte.

        140,00EUR inkl. beheizbarem Druckbett hört sich schon nicht schlecht an, wenn der Zoll mitspielt :D.

        Ciao
        Mario

        • Profilbild von michaelz

          >Die meisten Mainstream 3D-Drucker verstehen gcode-Dateien<

          Ja und dieser?

        • Hallo Michael,

          ja, der Drucker vesteht auch gcode-Dateien.
          Hier ein Auszug aus der Angebotsseite:
          > File format: G-code,OBJ,STL

          Ciao
          Mario

        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          Ich hänge mich mal rein:

          1.) Der Zoll spielt nicht mit – weil ja aus der EU direkt verschickt wird
          2.) Der Drucker druckt, wie alle, in GCODE. Dieser wird durch Slicing-Tools wie Cura, aus STL-Dateien erstellt. OBJ-Dateien kann man mit z.B. Blender in STL-Dateien konvertieren.
          3.) Drucken über USB: es gibt einen Buffer, der genau das verhindert. Haben jetzt inzwischen schon hunderte Stunden über USB hinter uns – an diversen Laptops/Tablets (mit Octoprint) und keinerlei Probleme gehabt. Vor allem ist man bei längeren Drucken wesentlich flexibler – man kann remote zuschauen. Aber das ist Geschmackssache.

          LG Kristian

    • Profilbild von Jens

      Hi Mario,

      zumindest die Druckplatte ist laut GearBest hier beheizbar.

      MfG
      Jens

      • Hallo Jens,

        vielen Dank für die Info, das ist schonmal ein wichtiger Punkt und zig EURO günstiger als nachkaufen :D.

        Ciao
        Mario

        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          Läuft nach Standardkonfiguration mit 50°C und macht einen sehr soliden Eindruck.

        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          Nachtrag: nach dem zehnten Layer schalten wir das Bett aus. Beim Start wählen wir was zwischen 50-60 Grad. Das Optimum scheint bei uns mit PLA und (aktuell wieder Krepp) bei 60 Grad zu liegen. Falls es hilft.

        • @Nachtrag von kristian: das ist aber riskant, die Heizung mittendrin abzuschalten. Ein bisschen Ablösung durch die unterschiedliche Abkühlung von Bett und Werkstück und man kann direkt wieder von vorn beginnen.
          Auf Glas in jedem Fall nicht angeraten. Mit Krepp ist es vielleicht so bombenfest, dass nichts passieren kann.

        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          Guter Punkt. Werde ich mal mit was kleinem testen!

          Aaach: es gibt noch so viel auszuprobieren 🙂

    • Hallo, das sehe ich anders. habe selber ein Geeetech Prusa I3 DIY KIT letztes Jahr gekauft. Hat damals noch um die 300 Euro gekostet. Es reicht die Rolle Filament von Ebay für 20 Euro. Auch ABS kann man mit Bluetape(Rolle 10Euro 50Meter) ohne Heizbett drucken.

      Trotzdem muss man einiges lesen, lernen und verstehen. Einfach aufbauen und losdrucken funktioniert zwar, aber das Ergebnis ist halt nicht so toll. Anders habe ich es damals auch nicht gemacht. Hatte auch keine ahnung davon.
      Google hilft ! 😉
      Gruß Ben

    • Ja klar! Es gibt China-PLA und richtiges PLA und unterscheiden kann man es ausschließlich am Preis!
      Egal was Du nimmst, versuch es mit der Hälfte und aus deutscher Produktion!

    • Eine beheizbare Platte ist bei ABS Pflicht. Bei PLA schadet sie nicht.
      Wer ohne druckt, macht sich das Leben extrem schwer. Morphing ist das große Problem.
      Blue-Tape ist beliebt. Richtig eben bekommt man aber die Platte damit nie hin.
      Ich drucke auf eine Glasplatte, andere auf eine spezielle Druckplatte. Je gerader, desto besser.

      Ich verwende übrigens nur China-ABS (aber in D bestellt), das druckt sich besser als das eines deutschen Herstellers.

  4. Gutes Teil aber es muss ne andere Spindel rein sonst gibt’s Z-Wobble.

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    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Neee, muss nicht. Vernünftige Konfiguration + eine 3D-gedruckte Halterung reicht 🙂

    • Das hat nichts mit der Spindel zu tun. Wenn du einen Z Wobble hast, dann hast du vermutlich deinen Drucker falsch aufgebaut. Die Spindel/Schrittmotor Kopplungen sind nicht ohne Grund gefedert!!

      • Profilbild von kristian
        kristian (CG-Team)

        Ist in der Tat häufig eines der Probleme bei Wobbles. Die Antriebsstange liegt direkt auf dem Motor. Wir werden mal ein Bild machen, wie es aussehen soll.

        LG

  5. @Mario: Klar kann man damit ABS drucken. Habe selbst über längere Zeit in einem offenen System mit ABS bei 120 Grad Betttemperatur gedruckt. Das China PLA für 18€ war richtig gut.

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    • Hallo Dogel,

      also ich bekomme vielleicht gerade mal 5cm auf die Druckplatte (etwa 130°C) und komplett geschlossenem Gehäuse.
      Düsentemp. bei etwa 260°C. Alle Lüfter aus, bis auf den Lüfter für die thermische Trennung der Düse zur Halterung.
      Das Problem ist, dass durch das geschlossene Gehäuse die Steppertreiber nach ein paar Minuten den Geist aufgeben
      und die Motoren nicht mehr zuverlässig Arbeiten. Es entsteht meist ein Versatz von ein paar mm in der Y-Achse.
      Ganz ohne Gehäuse schaffe ich vielleicht so 5cm und dann löst es sich auch schon. Mein Stellplatz für den Drucker ist etwas zugig 🙂 deswegen der Einwand mit dem Gehäuse bzgl. ABS. Von Arbeitskollegen habe ich ähnliches gehört, deswegen habe ich angenommen, man benötigt ein geschlossenes Gehäuse…

      Ciao
      Mario

  6. Das Ding ist in Ordnung, Wunder darf man allerdings keine erwarten. Die Qualität ist eher mäßig. Wenn man 20 Upgrades durchführt, um dann wirklich gute Qualität zu bekommen, hat man dann am Ende doch mehr bezahlt, als wenn man direkt was Vernünftiges gekauft hätte.
    Besonders bei günstigen Druckern ist das Druckergebnis sehr sehr stark vom Nutzer abhängig. Wer ohne Ahnung das Ding einfach mal zack-zack aufbaut und keinen Bock hat sich mit der Technik auseinander zu setzen, der wird nur Schrott produzieren.

    Macht aber Spaß und an einen 150 € Drucker werden wohl die Wenigsten hohe Anforderungen haben.

    Und wie schon angemerkt, macht ein 3D-Drucker auf Dauer nur Sinn, wenn man tatsächlich in der Lage ist selber Teile zu entwerfen. Irgendwelchen Crap von Thingiverse nachdrucken wird schnell langweilig.

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Die Qualität ist unserer Meinung nach (und auch der vieler anderer) out of the box schon extrem gut. Nicht wenige sagen, dass es nach ein bisschen Konfiguration sogar mit MakerBot-Modellen mithalten kann :).

      • Kleiner Nachtrag zur Qualität: Hab mal einige gedruckte Teile in den Makerspace mitgenommen. Auch „Cracks“, die sich intensiv mit 3D Druck beschäftigen und schon komplette eigene Geräte gebaut haben waren überrascht von den Ergebnissen dieses <170€ Teils. Kommentare: "Sieht sehr gut aus." & "Ultimaker druckt auch nicht viel besser."
        Interessant wird natürlich die Langzeitzuverlässigkeit: Funktioniert das Ding auch noch gut nach über 1000 Betriebsstunden? Bisher gibt's da scheinbar noch wenig Erfahrungen …

    • Die Qualität des Drucks hängt auch bei Profigeräten stark vom Nutzer ab. Wer sich nicht mit dem Gerät auseinandersetzt produziert schrott, zwangsläufig.
      Diesen Drucker hab ich jetzt schon einige Tage und muss sagen, dass ich ziemlich begeistert bin. Die Qualität ist wirklich gut! Vorausgesetzt er ist korrekt aufgebaut und richtig gelevelt. Ich habe einige 3D Modelle, die von Dritten mit Profigeräten gedruckt worden sind mit meinen aus dem A8 verglichen und kann sagen, dass ich da locker ran komme! Bei mir im Conrad steht auch ein 2000€ renkforce. Das was der produziert ist auch nicht wirklich besser als meine Sachen. Ich will aber nicht sagen, dass er in allen Belangen empfehlenswert ist. Zum Beispiel sind die mitgelieferten Kugellager nicht gerade das gelbe vom Ei. Aber Pimpen, Upgraden und Modden kann man die Kiste ja sehr einfach, wenn man mal Blut geleckt hat. Alles Open Source und aus Standardbauteilen zusammengesetzt.
      Du hast aber bei einer Sache recht: ich würde keinem so einen Drucker empfehlen, der langfristig nur den zwanzigsten Darth Vader Helm und anderen Plaste- und Elastekitsch von Thingiverse auszudrucken will. Auch wenn er günstig ist, spart euch das Geld! Sinnlose Strom- und Kunststoffverschwendung…

      • Profilbild von kristian
        kristian (CG-Team)

        … es sei denn: man will in das Thema mal einsteigen und ein bisschen die Zusammenhänge etc. kennenlernen. Auch dann finde ich den Anet A8 empfehlenswert. Falls man irgendwann wirklich keine Lust mehr haben sollte, hat man nicht zu viel Geld investiert. Ist aber Geschmackssache.

        • … bzw. wenn man die Lust verloren hat und ganz freundlich sein will, dann spendet man den Drucker an nen lokalen Makerspace. Die freuen sich immer über sowas 🙂

  7. Profilbild von Marcus

    Via eBay gibt es mittlerweile i3 Prusa Bausätze aus Deutschland, für unter 200€. Kein Zoll, „ebay Garantie“, beheiztes Druckbett… Insgesamt sehr günstig, aber natürlich etwas Bastelarbeit.

    Hobbyking hat auch wieder Drucker der 200€ Klasse, z.T. mit weniger Bauaufwand.

    Der Schwachpunkt der Billigdrucker ist primär der Extruder. Alles andere ist Kleinkram 🙂

  8. Habe genau diesen vor 1 Montag bestellt und druckt schon kräftig. Kommt von der Qualität natürlich nicht an meinen Ultimaker 2 ran aber für den Preis echt top. Auch die verfügbaren Upgrades die man drucken kann oder z.b Auto Bed leveling nachrüsten ist schon super. Auch ersatzteile kosten paar Euro. Von mir eine Kaufempfehlung

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  9. @Mario: Hm, auf welchem Material druckst du? Habe angeschliffenes Pertinax, davon bekomme ich das ABS kaum noch ab, ohne Kleber oder Haarspray wohlgemerkt. Ich habe einen CTC, mit offenen Wänden und ABS war kein Problem. Problem ist wenn man den Drucker komplett schließt, dass das Filament dann schon im Zulauf schmilzt und sich dann verbiegt.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Hallo Dogel,

      ich drucke auf ’ne 1.5mm Kunststoff-Dauerdruckplatte, die auf ner Glasplatte liegt.
      Die ist zwar schon ziemlich zerkratzt, aber das dürfte bei ABS eigentlich nur gut sein.

      Mein Drucker (Ultimaker 2) ist ein geschlossenes Modell, mit extra Tür und Deckel,
      also der ist wirklich komplett dicht, nur hinten für das Material kommt noch Luft rein.

      Wenn ich anfange zu drucken (seitliche Lüfter abgeschaltet) und sich der Raum langsam
      aufheizt kann ich super drucken, aber dann kommt irgendwann das Problem, dass die
      Steppertreiber zu heiss werden und die Motoren aussetzen. Die Spannung der Riemen
      habe ich auch schon geprüft, ist alles Super. Wenn ich mal zum Test eine grossen Standlüfter
      auf den gekippten Drucker richte, dann kann ich kleine Sachen drucken, die nicht lange
      für den Druck brauchen, bei längeren Drucken (ca. 3std.) kommt mittendrin häufig Aussetzer.

      Wenn ich dir Tür aufmache und ohne Deckel drucke, bleibt erst garnichts auf der Platte.
      Ich glaube ich muss mich da noch etwas mehr in das Thema ABS reinschaffen :).

      Die Temperatur des Baurraums fühlt sich nicht so heiss an, dass es das Material schmelzen könnte.

      Ciao
      Mario

      • Warum druckst du nicht gleich auf Glas? Haarspray drauf und fertig. Heizplatte auf ca 130° und dann muss das Zeug kleben. Abstand Düse Platte etwas verringern, auch das hilft. Bei mir passt ein Blatt Papier gerade nicht mehr richtig drunter. Ich kalibriere vielleicht alle 50 Drucke mal nach … Ist der Abstand nur etwas zu hoch, hebt das Objekt zu leicht ab.

        Spendiere deiner Elektronik einen kleinen Lüfter…

        • Hallo CTC,

          > Spendiere deiner Elektronik einen kleinen Lüfter…
          Genau daran versuche ich mich gerade :).
          1x 120mm lüfter zum ansaugen unter das Mainboard und 2x 80er hinter das Gehäuse zum absaugen.

          Ciao
          Mario

  10. Diesen „Billigdrucker“ wird vorgestellt aber die „Hauswerbemarke“ Xiaomi wird ignoriert? 😀
    http://tech.firstpost.com/news-analysis/xiaomi-3d-printer-leaks-in-images-aimed-at-beginners-347208.html

    Also ich habe so einen Ähnlichen drucker aber aus holz und einen Delta aus Alu-Profil.
    Der Aus holz in dieser bauweise ist viel zu instabiel!. Die Vibrationen versauen daas gesammte Druckbild und er ist viel Langsamer. Ich habe den „Besseren“ Delta Drucker Damals bei Ebay für 178€ Per Sofortkauf bekommen. Aber ich glaube die wurden wieder etwas teurer. Aber das Mehrgeld ist der allemal Wert!

    • Schrauben nachziehen. Man kann bei der Montage auch Holzleim verwenden. Man bekommt das zwar nicht mehr auseinander, aber die Stabilität erhöht sich enorm. Wer dann etwas Ahnung hat, wie und wo man etwas versteift: 1 Latte im Baumarkt für 79 ct bewirkt Wunder.

      • Das Holz der „bilig“ Prusa clone ist so dünn und so schlecht, dass das an manchen stellen schon leicht angesplittert ist, wenn man es bekommt. Schrauben sind alle so fest wie es geht. Fester und das holz bricht!
        Da die Druckbettführung „nur“ an den 4 Metallstangen befestigt ist die vorne und hinten an einem Brett festgemacht sind, ist da auch nochmal gut Spiel und die Stangen können als Hebel wirken.
        Klar kann man das mit „normalen“ Holzbrettern aus dem Baumarkt nachbessern und stabilisieren, man kann sich diese Meile auch für spezifische stellen nachdem er aufgebaut ist selbst drucken. Aber wenn ich mir schon so eine Mehrarbeit mache, kaufe ich mir lieber Aluminiumprofile und habe es danach richtig stabil. Die bekommt man bei Ebay auch recht günstig!
        Die vibrationen versauen das Druckbild. Einmal ans Druckbettgestoßen und gibt einen mega Layerschift und der Druck kann/ wird Schrott sein.
        Transportieren ist nicht, bzw ich habe angst das ding alleine schon in den keller zu transportieren ohne Brett drunter.
        Ob du mit deiner „Ahnung“ zumindest mal so ein Teil oder ein ähnliches gesehen hast kann ich nicht sagen, würde aber mal schätzen nein.

        IM GROBEN:
        Nehmt lieber die 20-50€ mehr in die hand und sucht einen mit Metallgehäuse. Es ist es Wert!
        Sachen wie Filamentlüfter, All-Metal-Extruder, Hitzbett, … sind alle recht einfach nachgerüstet. Für den Rahmen muss man alles komplett zerlegen.

        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          Erste Erkenntnisse nach gut 20m Druck. Nichts wackelt. Die Acrylelemente sitzen sehr fest.

        • Welchen Drucker mit Metallgehäuse soll es denn für 150€+ (20-50€) = max 200€ geben? Und vor allem wo?

          P.s.: Anet verbaut kein Holz.

  11. Nochmal als zusammengefasste Info:
    Der Drucker hat ein Heizbett (sogar ein recht gutes aus kaschiertem Aluminium)
    Die Teile bestehen aus 8mm gelasertem Acryl
    Die Aufbauvideos sind recht gut gemacht
    Filament wird nicht mitgeliefert
    Es kann sowohl ABS als auch PLA (und diverse andere 1,75mm Filamente) verarbeitet werden
    Der Drucker erzeugt schon ohne „Erweiterungen“ wirklich erstaunliche Ergebnisse für diesen Preis
    Es gibt diverse Verbesserungsmöglichkeiten z.B. bei http://www.Thingiverse.com, Suchbegriff „Anet A8“
    (schlechtes) Werkzeug und grundlegende Software wird mitgeliefert
    Der Drucker kann sowohl per USB am PC, als auch per Micro-SD (wird mitgeliefert) betrieben werden.

    Meine Empfehlungen (nicht nur für dieses Gerät):
    Ringbelüftung an der Düse
    Rillenkugellager gegen Kunststoffgleitlager (z.B. von Fa. Igus) tauschen
    Spannfedern/Zahnriemenspanner in die Zahnriemen setzen
    auf stabile Bodenplatte montieren (z.B. Siebdruckplatte)
    Glasplatte & Haarspray als Druckunterlage, alternative dazu eine Dauerdruckplatte

    Tipps, Hilfen & genereller Austausch: nächstgelegene Fablabs & Hackerspaces

    • Welchen Kunststoffgleitlager kannst du empfehlen? Hast du eventuell einen Link?
      Mein Drucker ist noch auf dem Versandweg und würde gerne direkt mit dem Aufbau starten, wenn er endlich da ist.
      Danke schon mal.

  12. Habe seit 4 Wochen den A6.
    205 Euro über Alibaba aus deutschem Lager.
    Unterschiede sind bessere z-Triebwellen und waagerecht angeordnete x-Achsen-Führungen.
    Alles andere ist rel. Irrelevant.
    Den Preis für den A8 finde ich sehr gut, da man die Einzelteile einzeln so günstig nicht zusammenkaufen kann. Nach 2 Monaten intensivem Training kann man sich, wenn man seinen Enthusiasmus für das Hobby festgestellt hat, mit ein paar Teilen für 100 – 150 Euro extra einen höherwertigen Drucker aus den Teilen des A8 ‚drucken‘. Das ist dann die Meisterschaft.
    Zum Einstieg braucht man bei dem Modell A8 zu dem Preis aus Deutschland nicht zu zögern. Nach meinem Eindruck hat jeder 2. Russe einen solchen prusa clon zuhause.
    Wer wissen will, ob sein Herz dafür schlägt:
    Einfach mal durch thingiverse.com blättern!

  13. Nutze einen ähnlichen Drucker von Geeetech.
    Einfach bei Ikea einen Stuva Korpus und eine Sindvik Glastür.Filament oben drauf und mit einem 10er Bohrer das Filament führen.
    Ich nutze die Glasplatte für PLA bei ca 63°C. Das Gehäuse für das Mainboard Geeetech GT2560 bei Thingiverse unter Geeetech GT2650 housing laden,80mm Lüfter anschließen und das kleine Biest demontieren.

    Gruß Fabian

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Hey kannst du vielleicht mal ein Foto posten. Ich habe eigentlich nur im Schlafzimmer Platz für den Drucker. Wie sieht das denn so mit Geruch und Dreck aus?

      • Profilbild von kristian
        kristian (CG-Team)

        Ins Schlafzimmer würde ich den nicht stellen. PLA riecht nicht wirklich, allerdings soll ABS nicht gut für die Gesundheit sein – da streiten sich aber viele. Dreckt gibt es nicht wirklich, nur wenn du das Brim an deinem Objekt abschneidest 😉

        • Danke für die Antwort.

          Habe eigentlich nur vor mit pla zu drucken, und wenn weder gestank noch dreck großartig vorhanden ist, spricht auch nichts gegen das Schlafzimmer ,)

          Im Schrank natürlich

  14. Habe den Bausatz seit 1 Woche. Der Zusammenbau war ok, ein kleines Bisschen handwerkliches Geschick vorausgesetzt. Die PDF und Videos sind ok und recht verständlich erklärt. Nach der Fertigstellung kam der Schreck. Leider passiert nach dem Stromanschluss nichts. Auf der Platine kommen 0,82V an. Das schein mir etwas zu wenig. Jetzt beginnt die Fehlersuche. Hat jmd ähnliche Erfahrungen oder sogar ein passendes Forum auf Tasche. Für 100€ würde GB Ersatz schicken ..

    • Wahrscheinlich hast du die Spannungsversorgung verpolt angeschlossen. Es gibt eine neue Version der Elektronik Leiterplatte auf der die Anschlüsse vertauscht wurden.

      • oh man, das war es. Danke für den Tipp!

        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          Hui, glück gehabt! Und ich habe es doch auch noch extra fett in den Artikel geschrieben: „Die Hauptplatine hat ein anderes Layout als im Video (Achtung! +/- sind jetzt vertauscht! Siehe Bild unten)“ ;-).

          Halt uns auf dem Laufenden!

  15. Lasst euch von jemanden mit viel 3D-Druck und 3D-Drucker Erfahrung gesagt sein:

    -ABS druckt man besser nur mit einem geschlossenen Gehäuse – aber als Anfänger würde ich davon die Finger lassen!
    -PETG ist sowieso viel stabiler als ABS, gut ist das von „DasFilament.de“ und das der Mark „real“ von RepRapWorld.com und braucht keinen geschlossenen Druckgraum und ist anfängerfreundlicher zu drucken als ABS, auch mit diesem Drucker!
    -Gutes PLA gibt’s bei DasFilament und RepRapWorld.com (marke „real“) für einen sehr fairen Preis. Bei China-PLA kann man Glück aber auch Pech haben!

  16. Was unterscheidet den A8 vom A6 welcher ist hier zu bevorzugen?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  17. Wer nicht so lange auf das Paket aus China warten möchte, den Drucker gibt es für 40€ mehr bei Ebay mit Versand aus Deutschland.

  18. Profilbild von kristian
    kristian (CG-Team)

    Zwischenstand – es wird. Paar Verbesserungen sind in Bestellung und Druck. Paar Parameter müssen noch getweaked werden. Der Calibration Cube sieht relativ nice aus, Yoda ist durchs resizen nicht ganz 1A. Ich aktualisiere den Artikel weiter 🙂

    Kommentarbild von kristian
  19. ACHTUNG BRANDGEFAHR! ACHTUNG BRANDGEFAHR! ACHTUNG BRANDGEFAHR! ACHTUNG BRANDGEFAHR! ACHTUNG BRANDGEFAHR! ACHTUNG BRANDGEFAHR!

    Der Drucker ist in Ordnung so lange man OHNE!!! HEIZBETT!!! druckt.

    Ansonsten fängt der Drucker gerne Feuer. Beim ANET A8 schon mehrfach passiert.

    Entweder man muss also die Ansteuerung des Heizbettes überarbeiten und extern legen ooooooooder das Kabel direkt aufs Board löten!!!!!

  20. Bestellt….und gespannt 🙂

  21. W4ters: wirst ne Menge Spaß mit Höhen und Tiefen haben. Habe den Drucker seit vorgestern – macht krass süchtig!

  22. auch bestellt 🙂 freu mich mega drauf
    wie lang hat der versand ca. gedauert bei gearbest mit german express?

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey Marc,
      wie im Artikel beschrieben – zwischen 7 und 15 Werktage. Bei uns pendelt sich das so bei etwa 11 Werktagen ein, wobei es aktuell eher wirklich die vollen 15 Werktage dauert – Weihnachten halt :-).

      Hab Spaß mit dem China-Gadget und melde dich ruhig bei weiteren Fragen!

      LG Kristian

  23. Hallo,

    bin kurz davor ihn zu kaufen, aber hätte noch ein paar Fragen an die „Erfahrenen“.
    1.: Aktuell steht der A8 bei 166€ und der A6 bei 202€. Ist es der Aufpreis euerer Meinung nach Wert? Mir ist bewusst dass dies schlecht in Geld umzurechnen ist, will aber ein paar Meinungen hören. Hab nur was gelesen von wegen besserer Führung in Z.
    2.: Was denkt ihr ist die Preistendenz bei beiden. Aktuell steht ja bei beiden „Promo ends in 2 days“ Ist das nur zum locken oder wird man die beiden nicht mehr so günstig bekommen? Frage deshalb weil die Prüfungen (FH Maschinenbau) anstehen und ich mich kenne wie sehr mich das ablenkt wenn sowas ungeöffnet einen Monat rumsteht 😉 Denke aber zur Not könnte ich mich zusammenreissen 😉
    Danke schon mal für hilfreiche Kommentare.

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hallo Michael,

      ich versuche mein bestes :).

      Zu 1.) Ich würde ganz klar den A8 nehmen. Es gibt diverse Pro/Contra-Punkte (die Tasten beim A8 nerven z.B. auf Dauer – da ist das Drehrad deutlich besser), allerdings ist für mich entscheidend: die Hilfestellungen der anderen. Den A8 nutzen einfach (aktuell) wesentlich mehr Leute, d.h. im Zweifel findest wesentlich mehr Mitstreiter. Die Unterschiede sind aber dennoch marginal. Das „Wobblen“ der Z-Achse rührt eher von mangelhafter Konfiguration – das gibt’s beim A6 auch – nur haben das Modell nicht so viele Leute = gefühlt weniger Probleme 🙂

      Zu 2.) Preistendenz: mit Glück kommst du auch mal mit 145€ weg. Es läuft immer irgendeine Promo bei Gearbest und wir aktualisieren den Artikel auch entsprechend. Viel günstiger wird es aber nicht – die Komponenten kosten halt auch Geld. Wenn du jetzt aber scharf auf das Gadget bist … gönn‘ dir 🙂

      LG Kristian

      • Überzeugt. Hab ihn bestellt :D. Bin gespannt wann er kommt. Danke dir.

        Gibt es eine Art Forum oder Wiki für den A8?

        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          Starte erst einmal hier bzw. mit den verlinkten Videos. Danach können wir dir helfen. Die Facebookgruppen bzw. das verlinkte Wiki kann ganz hilfreich sein, aber wenn du dich an die Schritte im Artikel hältst – wird das passen!

          Ich drücke dir die Daumen!

  24. Kann es sein, dass du bei dem Problem mit dem Z-Motor in Wirklichkeit den X-Motor meinst? Da hatte ich jedenfalls beim Zusammenbau das Problem mit den zu langen Schrauben 🙂

  25. Toller Artikel. Bin schon länger auf der Suche nach einem nicht all zu teurem 3D Drucker und der hier kommt definitv in die engere Auswahl. Gerne mehr solcher Tests zu 3D Druckern.
    LG, Felix

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Machen wir – haben da auch schon 1-2 Modelle im Auge – allerdings gibt es in dem Preissegment wohl keine sooo guten Drucker mehr.

  26. top video 🙂 bin so gespannt auf meinen drucker, hoffe er kommt ende der woche.

    das im artikel verlinkte mosfet (wie im video angekündigt) fehlt allerdings noch 😉

    vllt ist noch anzumerken dass autolevel auf glas nicht mit jedem sensor geht

  27. Kompliment, Christian. Der Artikel wird Immer besser. Ich habe den A6, wie weiter oben schon geschrieben, kann ihn auch ohne vergleichen zu können empfehlen und bestätige soweit alles, das Du geschrieben hast.
    Ich habe für alle des englischen mächtigen auch noch einen aktuelleren Beitrag als Entscheidungshilfe gefunden, falls jemand sich unsicher ist, ob er die Anschaffung machen sollte. 8 Fragen bevor man kauft:
    https://m.youtube.com/watch?v=v8huw5MRU2E

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey Hiob,
      danke dir! Das ist das beste an CG – wenn man sich selbst in ein neues Hobby reinsteigern kann :-). Ich fasse das Video mal zusammen, weil ich interessiert war, ob ich mich wieder erkennen kann:

      Frage 1.) Bist du gewillt viele neue Sachen zu lernen? Dies wird viel Zeit kosten!
      Frage 2.) Hast du die anderen Materialien/Werkzeuge (z.B. Raspberry Pi) die du brauchen wirst?
      Frage 3.) Kannst du das Hobby auch ohne 3D-Drucker ausleben? Z.B. 3D-Modeling am PC.
      Frage 4.) Hast du nur *eine* Idee für deinen neuen 3D-Drucker?
      Frage 5.) Bist du bereit für ein neues Hobby? Wenn du keine Zeit hast, wird es eng.
      Frage 6.) Willst du deine Hände benutzen – auch für kleine elektronische Sachen? Du wirst auch reparieren müssen.
      Frage 7.) Weißt du das 3D-Printing kann, bzw. *wichtiger* was es nicht kann?
      Frage 8.) …?

      • Ich habe nochmal genau nachgehört. die erste Frage war etwas sehr grundlegend und ist keine K.O.-Frage. Ich würde die richtigen Fragen so übersetzen und stellen:

        Frage 1.) Für welches konkrete Projekt brauchst Du ihn genau jetzt?
        Frage 2.) Hast Du die Kenntnisse und Fergikeiten, die dazu nötig sind schon? Bist Du bereit, sie zu erlernen?
        Frage 3.) Musst Du für dieses Projekt(1.) vielleicht vorher andere Dinge zuerst lösen, kaufen, erledigen, bevor du zum 3D-Druck kommst (z.B. RaspberryPi)?
        Frage 4.) Du musst selbst CAD-Fertigkeiten für eigene Lösungen beherrschen. Kannst Du das zunächst als Trockenübung erlernen, bevor Du den Drucker erwirbst?
        Frage 5.) Hast Du nach dem ersten Projekt(1.) noch weitere Projekte für den 3D-Drucker?
        Frage 6.) Bist du bereit für ein echtes neues Hobby? Wenn Du sowieso schon kaum Zeit hast, passt die Anschaffung nicht zu Dir.
        Frage 7.) Bist Du Dir bewusst, dass bei 3D-Printing nichts wirklich out of the box auf Deine Bedürfnisse zugeschnitten ist und dass Du ständig basteln und auch reparieren müssen wirst? Hast Du auch dafür die Fähigkeiten und die Materialien?
        Frage 8.) Ist Dir klar, was mit 3D-Printing genau möglich ist, bzw. *wichtiger* was genau nicht möglich ist?

  28. Bin jetzt auch schwach geworden. Wird mein neues Projekt für die Semesterferien ;-).
    Danke für den klasse Artikel!

  29. Profilbild von kristian
    kristian (CG-Team)

    Aktueller Stand: 3D-Scanning / 3D-Meshing. Die ersten Schritte laufen!

    Kommentarbild von kristian
  30. Hallo und frohes Neues,

    Ich bin kurz davor den Anet A8 zu bestellten, habe aber vorher noch Fragen:

    Anet bietet bei GearBest nur PLA an, im Post oben sagst du „Ich habe bisher eh nur PLA gedruckt“, und generell schein PLA auch umgänglicher und somit anfängerfreundlicher zu sein. Trotzdem steht im Artikel oben: „Du brauchst […] ABS Filament“

    Welche Ersatzteile oder sonstige Teile, abgesehen vom Filament, sollte ich ggf. gleich mit bestellen? Lüfter? Extruder?

    Woher beziehe ich das Filament in Zukunft? Weiterhin von GearBest oder gibt es gute Alternativen?

    Vielen Dank im Vorraus,
    wusa

    • Auf meiner Bestellliste stehen Momentan folgende Dinge:

      – Anet A8
      – Auto Leveling Sensor
      – PLA Filament
      – Anreihklemmen
      – Aderendhülsen
      – Schrumpfschläuche
      – Kabelschlauch
      – Digital Messschieber
      – Kreppband
      – Ersatzteile (Lüfter/Extruder) ?

      Fehlt etwas oder ist etwas überflüssig?

      LG,
      wusa

      • Profilbild von kristian
        kristian (CG-Team)

        Hey wusa,

        danke dir für den Hinweis. Es sollte natürlich „PLA“ heißen. Wie du schon richtig schreibst: PLA ist für den Einstieg wesentlich einfacher. Es gibt zig Optmierungen, da wll man sich nicht noch mit Morphing/Warping-Effekten des Filaments rumschlagen.

        Deine Bestellliste sieht top aus. Ggf. noch ein paar passende Schrauben/Muttern und bissl Werkzeug. Das gibts aber auch im Baumarkt um die Ecke. Damit bist du auf jeden Fall top vorbereitet.

        LG Kristian

        • Das kann man so pauschal gar nicht sagen.
          Es kommt auf das Material an PLA ist nicht gleich PLA, bei ABS ist das ebenso. Wer einen Hersteller gefunden hat, mit dem er zufrieden ist, sollte keine großen Experimente mehr wagen. Ich fand übrigens ABS einfacher. 😉

          Bei ABS gibt es den Warp-Effekt. Dem kann ich begegnen, indem ich die Temperatur der Heizplatte optimiere.
          PLA hat den unangenehmen Effekt, dass es weich bleibt und etwas in sich zerfließt, daher sollte dort das Objekt nach dem 5 Layer aktiv gekühlt werden.

          Das hier ist aber total falsch: „Andernfalls kühlt z.B. das Filament zu schnell ab, verliert die Haftung und mitten im Druck kippt euch das Objekt um.“ Deswegen ist das leveling der Platte nicht nötig. Es ist nötig, damit die Plastikwurst vollflächig auf die Unterlage gedrückt wird. Geschieht dies nicht, fällt das Objekt um, aber weil die Haftung auf der Platte fehlt.

          Viele verwenden geeignete Druckplatten. Borosilikatglas mit Haarspray ist bei ABS ganz gut. Die Objekte gehen erst dann von der Platte, wenn diese sich abgekühlt hat. Vorteil einer guten Platte: absolut eben.

          Ansonsten ist dein Druckergebnis ganz ok. Hat aber noch sehr viel Verbesserungs-Potential. Wobei man mit einem Prusa i3 Clone etwas an seine mechanischen Grenzen stößt.

      • Welche Aderendhülsen braucht man denn von der Größe? Wollte schon mal vorsorgen und hab den Drucker noch nicht hier, sonst könnte ich nachmessen.

  31. @wusa: Statt Krepp vielleicht Pertinax Hartpapier, ist eine Top Dauerdruckplatte die echt billig ist und einen schönen Untergrund liefert.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  32. Angebot vorbei? Bei mir steht 201€ 🙁

    • Wollte auch bestellen 🙁

      Mist! Hätte ich nur nicht gewartet 🙁

      • Profilbild von kristian
        kristian (CG-Team)

        Hey ihr, ja so ist das – mal verliert man, mal gewinnen die anderen. Ggf. haben die gerade Nachschubprobleme. Wir klemmen uns mal rein und aktualisieren den Artikel, sobald es Neuigkeiten gibt!

        LG Kristian

  33. der Preis für den A8 ist wieder auf 200EUR gestiegen.

    Sollte man jetzt lieber warten bis er wieder im Sale ist oder den A6 für 182EUR (inkl. Versand) nehmen?

    Ihr habt ja geschrieben lieber den A8 da hier die Community grösser ist bzw. mehr verwendet wird?

    • Profilbild von Jens
      Jens (CG-Team)

      Ist jetzt wieder bei ca. 150€ 😉

      • Super Danke,

        oder doch den A6 für ca. 20 EUR mehr?

        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          Hey Christian,

          der A6 ist zwar auf dem Papier mini-minimal besser, ich würde dir trotzdem zum A8 raten. Der Support/Community/Anzahl der Verbesserungen ist einfach wesentlich besser.

          LG Kristian

        • danke, Bestellt

          habe oben gelesen das man sich am besten noch folgendes holt:
          – Anreihklemmen
          – Aderendhülsen
          – Schrumpfschläuche
          – Kabelschlauch

          habt ihr dazu vielleicht direkt Links (conrad, reichelt, etc)?

  34. Diese Drucker gibt es auch auf ebay.de, direkt aus D geliefert. 174 €. Bereits verzollt. z.B. Artikel 152267458344, manchmal auch 10 € weniger.

    Bei Gearbest wird ja auch nur der Zoll umgangen, was genau genommen Steuerhinterziehung (für den Käufer) bedeutet.

    • Das Stimmt so nicht !
      Die Geräte werden von Gearbest bei „Germany Priority Line“ in UK pauschal verzolt für alle Lieferungen die Gearbest nach UK durchführt und dann innerhalb der EU weitergeliefert. Wenn die Ware in einem Land de EU verzollt ist, gilt die EU-Warenfreiheit und eine weitere Verzollung ist obsolet.

      Das ist zwar eine Umgehung des deutschen Zoll aber ganz legal innerhalb der EU, UK und DE und weder für Gearbest noch für den Käufer in irgendeiner Art eine Ordnungswidrigkeit oder gar eine Straftat wie Du behauptest.

      • Nein es wird nur pauschal VERZOLLT! Die EUSt wird nicht entrichtet. Die müsste der Verkäufer auch je nach Bestimmungsland unterschiedlich berechnen und abführen. In UK wären das 20%, in D 19%.

        Die CT berichtet in letzter Zeit verstärkt darüber.

    • Habe diesen Satz erworben und habe schon bein der Motorhalterung für die Y-Achse ein Problem. Laut Anleitung Assembly Step 3 bzw Video am 8:30 sollte die Halterung 4 Löcher haben um den Motor zu besfestigen. Leider hat die Halterung nur 2 Löcher dafür….irgendwelche Tipps? Einfach Löcher boren?

  35. Habe mir jetzt den A6 inkl. Germany Express bei GB für 172€ bestellt.
    Für den A6 habe ich mich entschieden da die Verbesserungen schon top und nicht unerheblich sind und es die wichtigen Upgrades auch für diesen gibt.
    Vieles vom A8 ist mit keinen oder geringen Modifikationen ebenfalls kompatibel.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Auch keine schlechte Wahl. Kannst mir mal sagen, was für die die ausschlaggebenen Verbesserungen waren? Für mich waren sie es nämlich nicht ;-).

      LG Kristian

      (falls du Fragen hast … immer her damit!)

      • Die Z Achse ist wesentlich besser (keine gedruckten Teile)
        Das Display und die Drehknopf Bedienung ist deutlich angenehmer

        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          Ah OK, das sind def. zwei valide Punkte. Weswegen ich persönlich (ist halt Geschmackssache) nicht entscheidend fand (auch für die anderen):

          @Z-Achse: beim A6 gibt es wohl auch nicht so gute Meinungen. Für den A8 kann man sich die Halterungen neu ausdrucken. Die sind manchmal tatsächlich nicht so dolle (kommen auch aus dem Drucker).

          @Drehknöpfe/Display: ich drucke inzwischen eh nur noch remote mit Octoprint. GCODE hochladen, per Chatbot Schnappschüsse des Druckzustandes bekommen – das ist schon, gerade bei ewig langen Drucken, sehr angenehm.

          LG Kristian

  36. Hallo Kristian, erstmal vielen Dank für Deine tolle Zusammenstellung und der Tipps und Tricks!!
    Habe ebenfalls den Anet A8 bei GearBest gekauft und bin wirklich erstaunt, dass man inzwischen für so wenig Geld einen super 3D Drucker bekommt!

    Hätte da noch eine Idee für eine sehr sinnvolle Verbesserung.
    Der originale Riemen ist ziemlich starr, viel besser und leiser läuft das mit einem flexibleren wie z.B. diesen hier:
    https://www.amazon.de/gp/product/B00U6TI930/ref=oh_aui_detailpage_o08_s00?ie=UTF8&psc=1

    Die Kugellager zur Umlenkung des Riemens passten von der Breite auch nicht ganz und es hat immer gerattert, dafür habe ich diese mit Zähne eingesetzt, läuft jetzt viel geschmeidiger und der Druck ist dadurch viel besser geworden:
    https://www.amazon.de/gp/product/B01LO0IGZU/ref=oh_aui_detailpage_o07_s00?ie=UTF8&psc=1

    Viele Grüße Christian

  37. Achtung an alle Die sich einen Angeblichen Prusa i3x kauft der sagenhaft billig ist die Anleitung ist komplett Unleserlich dann liegt vor euch ein aber a 8 Betrug extrem

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Hallo Sushi,

      Anhand deiner fehlenden Interpunktion sehe ich auch das Problem an deinem Chinadrucker: Es sitzt direkt davor…
      Wenn du eine leserliche Gebrauchs- und Aufbauanleitung haben möchtest (um nicht auf die Zahlreichen Youtube Videos, Anleitungen, Blogs und Foren im Internet angewiesen zu sein), so solltest du dir einen Drucker für >1.000€ kaufen.
      Ob der Drucker dann ein besseres Ergebnis erziehlt (Stichwort OSI Layer 8 Problem) wage ich zu bezweifeln…

      • Profilbild von kristian
        kristian (CG-Team)

        @Sushi Technik: Artikel aufmerksam gelesen? Kommentare hier gelesen? Der Aufbau ist überhaupt kein Problem. Anleitung + Video-Tutorials (die neuen für den Anet A8-B) = keinerlei Probleme. Auch nicht für Neulinge.

        LG Kristian

    • @Thorben et al: Sushi meint, glaube ich, dass man vorsichtig bei angeblichen original Prusa i3x (Markengeräte, eigentlich jenseits der 300€-Marke) sein soll, die irgendwo plötzlich extrem billig angeboten würden. Bei ihnen handle es sich dann um verkleidete A8 mit einer schlechten Anleitung (und warscheinlich dann auch mit gefälschten Marken-Bezügen). Er warnt uns vor diesem Betrug.

      So lese ich das jedenfalls.

      • Profilbild von kristian
        kristian (CG-Team)

        Ah OK, das ist auch ne mögliche Interpretation. Check. Darauf sollte man dann in der Tat aufpassen. Aber wir zeigen ja schone explizit, welches Modell man haben sollte. Bei manchen Nachbauten (durchaus für den gleichen Preis) gibt es z.B. auch Probleme mit dem Mainboard, oder es sind noch Clone des alten Anet A8 – nicht des Anet A8-B.

        LG Kristian

  38. Sehr tolle Seite. Ich danke euch vielmals für diesen Beitrag über den Anet A8. Diesen hat mich ersten motiviert wieder einen China Drucker zu kaufen und 2tens hat mir dieser Beitrag von A-Z super geholfen meinen Drucker aufzubauen, einzustellen und mich mit vielen tollen Tipps unterstütz. Wirklich tolle Arbeit. Vielen Dank euch dafür. Weiter so!

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Sehr gerne Thomas!

      Wo waren denn ggf. dennoch Schwierigkeiten beim Aufbau? Dann könnte ich das in diesem Artikel ergänzen. Falls du weitere Fragen hast – nur her damit 🙂

      LG Kristian

  39. Hi Kristian,

    danke für den wirklich ausführlichen Test. Dieser war auch für mich ausschlaggebend mir den A8 zu kaufen (sollte nächste Woche ankommen 🙂 ).
    Hast du denn Mosfet-Umbau für das Heatbed gemacht? Soll ja anscheinend Wunder bezüglich der Hitzeentwicklung in den Kabeln und den Steckern bewirken. Ich habe mir bei Banggood mal den passenden Mosfet aus einem YouTube-Tutorial bestellt.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Jup habe ich gemacht. Ein Hinweis: du wirst wahrscheinlich schon das neue Board bekommen (wie wir auch), damit ist die Gefahr schon mal ein bisschen reduziert, dennoch würde ich den Einbau vornehmen. Vorsicht ist besser als Nachsicht.

      LG Kristian

  40. Sollte man auch das auto leveling dazu bestellen?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey Uli,

      bist du Einsteiger? Dann würde ich es erst einmal lassen. Ich würde mich vorweg mit dem Einrichten des Druckers und Feintuninig beschäftigen. Wenn dann dort „Land in Sicht“ ist und dich das manuelle Leveln wirklich sehr stark nervt (ich musste z.B. die letzten ~10 Drucke nichts mehr anfassen) würde ich parallel den Sensor ordern.

      LG Kristian

      • Das ist auch meine Meinung.
        Ich habe auch alles hier für die Umrüstung auf Auto Bed Levelling.
        Aber das Prinzip an sich gefällt mir schon nicht.
        Der Begriff „Bed Levelling“ ist insofern auch irreführend. Das Bed wird überhaupt nicht gelevelt.
        Statt dessen zwingt man den Druckkopf, eine zufällige schiefe Ebene abzufahren mit u.U. sehr vielen ständigen z-Bewegungen rauf und runter.
        Ohne das „Levelling“ bleibt der Kopf in einer Z-Ebene und man passt EINMAL oder möglichst selten, weil man das System nicht unnötig hart anfasst, das Druck-Bett. Das nenne ich wirklich Leveln.

        Findet lieber heraus, was immer wieder das Druckbett verstellt, als diesen Schmu mit der Z-Achsen-Fahrerei mitzumachen.

  41. hast du schon erfahrung mit druck auf glas kristian?

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Jup, aber nur mit PLA. Was genau möchtest du wissen? 🙂

      • welches glas und wie zum teufel hast du es hingekriegt dass dein pla darauf haften bleibt?

        • Man rauht das Glas mit groben Schmirgelpapier auf.
          Dann ist es matt und das PLA bleibt genau so lange darauf haften, bis man die 50-70 Grad am Bett abschlatet. Das Schrumpfen des Werkstücks läßt es von selbst nach ein paar Minuten vom Glas abspringen. Eine sehr elegante (und meine einzige bisherige) Druckmethode (nach 1kg Filament Verbrauch) 🙂
          Viel Erfolg!

          P.S.: Wer mit der selben Platte ABS verarbeiten will, dreht sie um und benutzt die glatte Seite unaufgerauht, dafür aber mit einer lösung aus Azeton und ABS-Resten bestrichen (Azeton drauftropfen, kurz mit dem Fehldruck verstreichen). Dieser Grund ist auf Glas die beste Vorbereitung für ABS.

        • Ich habe übrigens gute Erfahrungen mit einem nur 2mm starken 20x30cm Glas aus einem Wechsel-Bilderrahmen gemacht. Kostet nur einen Euro, geht es kaputt, nimmt man sich ein neues. Dafür 20 Euro pro Stück auszugeben (Entschuldigung, es ist ja dann ein 3mm Borosilikatglas und absolut formbeständig), halte ich für absolute Verarsche. Es hat IMHO keine Vorteile gegenüber dem Bilderrahmenglas. Vor allem tut es nicht so weh, wenn man die eine Seite für die PLA-Haftung aufreibt 🙂

  42. Profilbild von kristian
    kristian (CG-Team)

    @Hiob: Borosilikatglas würde ich mir auch nur als Schnäppchen holen. Andernfalls wirklich einfaches Glas. Borosilikatglas ist wohl auch nur wirklich der Bringer, wenn man das Heatbed schneller erhitzen/abkühlen (Stichwort: Chemie-Unterricht / Reagenzgläser) kann – das ist ja beim Schneckentempo des A8 nicht wirklich der Fall. Ich brauche bei Raumtemperatur gute 3-5 Minuten um auf die 50 Grad zu kommen. Spiegelfliesen ausm Baumarkt für 1-2€ sind sonst auch noch günstig. @Bilder(rahmen): gute Idee – direkt gemerkt 😉

    LG Kristian

  43. ich hab mir glas auf ebay bestellt, extra für 3d drucker, nicht irgendeins. und es haftet nicht, auch nach dem anrauhen mit schmiergelpapier. hab den kompletten sonntag getestet. und das sogar mit autolevel sensor, auf krepp null probleme, auf glas haftet es nichtmal ansatzweise. evtl. sind 60 grad für die 4mm platte zu wenig?
    hab mir jetzt mal borosilikatglas für 19€ bestellt, hoffe das bringt eine besserung

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hui, die Glasart wird da nicht viel ändern. Ist die Höhe denn auch auch ordentlich? Zwischen Nozzle und Bed sollte nur ein Thermopapier (Quittung) passen. Bzgl. der Temperatur: kannst das Bed ja auch vorheizen und dem einfach bisschen Zeit einräumen?

      LG

      • die temperatur war schon stundenlang gleich und es hat sich nichts geändert, die höhe ist so, dass er bei Z 0 auf dem glas aufsitzt und bei 0.2 ein normales papier drunterpasst, so wie es sein soll. wie gesagt, auf krepp funktioniert es mit den selben einstellungen auch.

        ich werde heute abend das bett mal wärmer heizung und ansonsten morgen mit dem borosilikatglas (ist nur 2mm dick) testen. das muss funktionieren wenns bei jedem anderen auch klappt.

        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          OK, gespannt ich bin! Ich drücke mal mit die Daumen 🙂

        • Drunterpassen ist vielleicht übertrieben. Die nozzle muss sich leicht an dem Papier festhalten. Es ist eine Grsdwanderung, die erste Schicht gut – nicht zu dünn und nicht zu weit entfernt – auf die Platte zu bringen. Viel Erfolg.

    • Tipp:
      Mit einer Glasplatte aus einem Bilderrahmen (z.B. aus dem Baumarkt 22cmx22cm um die 10€) klappt es mit Haarspray und auf 70Grad.
      Am besten auch noch die Gewinde aus dem Hotbed aufbohren mit einem 3mm Bohrer und unten diese Teile aufdrehen http://www.thingiverse.com/thing:1484261
      Glasplatte mit Klammern fixieren.
      Z-Level einstellen wenn alles aufgeheitzt ist – vor dem Druck!

      P.S. Top Seite mit vielen Infos!!!

  44. Hallo
    Was hälst du von dem Tronxy 3Dcstar p802 mhs 3D drucker wo es ebenfalls auf Gearbest gibt?
    Mir wurde gesagt er ist fast gleich wie der Anet A8 ,aber ist etwas Stabiler und das Board ist wesendlich besser!
    Mir wurde somit zum Tronxy 3Dcstar geraten.

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Ich bin mal so frei und packe den Link hier rein: http://www.gearbest.com/3d-printers-3d-printer-kits/pp_293804.html

      Ist halt ein weiterer Prusa i3 Clone, wie z.B. der Anet A8 (oder Geeetech Prusa Clones). ~190€ wäre es mir aber nicht wert – weil ich eben den A8 kenne. Und die Community ist weeeesentlich kleiner, aber schlecht ist der bestimmt nicht.

      Was sagen die anderen? Haben wir ggf. sogar einen Tronxy-Besitzer (ggf. ja auch anderes Modell?) hier?

      LG Kristian

      • Der Drucker ist falsche verlinkt und ist i.d.R. günstiger als der Anet. http://www.gearbest.com/3d-printers-3d-printer-kits/pp_293805.html Habe den mal bestellt für etwas unter 130€ (GS p802 und günstigerer Flash Preis). Schaue mir vor allem mal an wie das Heatbed angeschlossen ist. Werde dann hier berichten. Ansonsten sollten die absolut Baugleich sein. Seit zwei Tagen tut sich nichts an dem Sendungsverlauf mit Germany priority…hängt in London fest mal schauen 😀

        Wollte morgen mal die Aderendhülsen kaufen aber weiß immer noch nicht genau welchen. Zur Not wird einfach ein Bundle gekauft

        • Ein Vergleich zum Anet A8 wäre super .Habe ebenfalls von dem Tronxy gehöht damit er die Board Probleme nicht hat.
          Denke das sie ziemlich ähnlich sind.

        • Kannst Du einmal erklären, wie Du unter die 144 Euro gekommen bist, bitte. Das würde mir den Kauf erleichtern…

  45. habe gesterm erfolgreich auf sauberes glas ohne haarspray-sauerei gedruckt, so wie ich es wollte
    lag wohl ua an der bed temperatur

  46. Hab heute meinen Drucker bekommen und am aufbauen. Alles super soweit. Anscheinend gibt es eine neue Version des Mainboards mit verbesserten Power Anschlüssen 🙂

    Kommentarbild von w4ters
    • Das ist das Anet 1 Board, das auch mit dem A6 geliefert wird.

      • Das kann sehr gut möglich sein, ich denke es ist eine Verbesserung zu dem „alten“.

        Hab auch gleich mal den Cubi gedruckt und bin sehr überrachst von der Qualität des Druckes!!

        Kommentarbild von w4ters
        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          Der Anet A8 ist eigentlich der Anet A8-B. Da in der Version tatsächlich das A6-Mainboard verwendet wird, können die microSD-Karten z.B. auch größer sein. Und das Brandrisiko ist geringer.

          https://www.china-gadgets.de/anet-a6-china-3d-drucker/

          Da habe ich auch mal einen Vergleich der Modelle (viele vergleichen den A6 mit dem *alten* A8) erstellt.

          Für den ersten Druck wirklich klasse! Aber da geht noch was 😉

    • Hallo,
      bei dem Mainboard ist bei dem Bed Anschluss keine Information zu plus oder minus gegeben. Wie schließe ich das richtig an?

      MfG Jakob

      • Mal Jakob, mal Wolf? Oder ist das Zufall? 🙂
        Die fehlende Kennzeichnung ist kein Versehen. Es ist in der Tat egal, wierum in einer Glühbirne ein Gleichstrom fliest. Um eine Glühbirne handelt es sich bei dem Heizbett im Prinzip – nur ohne Licht 🙂

  47. Ohjeohje …. nun habt ihr mich nach 5 stunden googlen lesen, youtubevideos gucken, hier den langen, super feed lesen … ich denke gleich wird bestellt 😀

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Lohnt sich! Bist du schwach geworden? Gib uns mal ein Update!

      • Update: Gerade Aufgestanden und sehr gefreut das Paket wurde nun verschifft 😉
        ICh schreibe wieder wenn sich was nach dem Aufbau ergibt oder bezüglich der Qualität etc. Ich will den Feed hier ja nicht voll spamen 😉

        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          Perfekt. Wir sind ja hier tief verschachtelt unterwegs – das stört keinen. Falls du Fragen hast … 🙂

    • Ich hab jetzt mehr als eine Woche nur gegoogelt, alternativen gesucht, youtub geguckt, in Foren gesucht, mit einer keyaccounter-Tante von ANET gesprochen, usw. Guck mal meinen Kommentar vom 14. Januar 2017 um 12:08 an.

      *Nachtrag Kristian: ich war mal so frei deine ausführliche Antwort zu verlinken*

  48. Moin,

    ich hatte das schon mal im Anet A6 Artickel gefragt, aber keien Antwokt bekommen.

    Was haltet ihr vom Anet A2, er hat eine komplette Alu führung und eine größere Druckfläche.

    Gruß

  49. Hier übrigens mal eine gut gemacht Zusammenfassung von einem Kollegen zum Drucker Anet A8, inkl. diverser Umbauten und Verbesserungen (z.B. Autoleveling):
    https://www.bastelbunker.de/mein-3d-drucker-der-anet-a8/

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