Test: Anet E10 3D-Drucker (Alurahmen + Bowden-Extruder) für 239,32€ + Videoreview

Dank eines neuen Gutscheins geht der Preis noch mal ein kleines Stück runter. Mit dem Gutschein CGAnetE10 bekommt ihr den Anet E10 für 239,32€, wobei der Germany Express-Versand schon inklusive ist.

In den Kommentaren und in der Anet E10 Facebook-Gruppe wird schon fleißig diskutiert – Unser Test + Erfahrungen nach ~10 Drucken ist da ;-).

„Wer guckt hier eigentlich bei wem ab“, waren meine ersten Gedanken. Der sehr erfolgreiche Anet A8 und der Anet A6 (mein Low-Cost-Tipp) hatten in letzter Zeit immer mehr Boden an den Creality CR-10 verloren. Die Gründe waren vielfältig: ein Bowden-Extruder für schnellere Druckgeschwindigkeiten, ein stabiler (und entsprechend Vibrationsarmer) Aluminium-Rahmen oder die größere Druckfläche sind nur drei der TOP 10 Gründe.

Mit dem E10 versucht Anet jetzt wieder Bo(w)den (bada-bum-tss) gut zu machen. Die Bauart des CR-10 wurde „komplett“ nachempfunden – inkl. ein paar Verbesserungen, aber auch ein paar (unnötigen) Abstrichen. Unser Anet E10 Erfahrungsbericht: Zwischen Frust und positiven Überraschungen.

Youtube Video Preview
Alles Fachchinesisch? Du verstehst nur Bahnhof? Wenn dir nicht alle Begriffe im Artikel aus dem Bereich 3D-Druck klar sind und du Fragen dazu hast, schau doch mal in unser 3D-Drucker Lexikon. Dort erklären wir von A bis Z alle Begriffe rund um das spannende Thema.

Anet E10 Aufbau in 30 Minuten?!

Wie inzwischen alle 3D-Drucker aus China, wurde auch der Anet E10 gut verpackt. Ein robuster Karton und passgenaue Schaumstoff-Innereien schützen den 3D-Drucker gut. Da der E10 auch aus einem Aluminiumframe besteht, wird eh kein Acrylbauteil, wie selten beim A8 und A6, beim Transport brechen. Leider fielen mir beim Auspacken direkt ein paar Schrauben entgegen, die man nicht wirklich sofort verorten konnte.

Gute, sichere Verpackung des Anet E10
Gute, sichere Verpackung des Anet E10

Nach etwas Recherche war dann recht schnell klar: Das Heizbett ist nicht wirklich fest vormontiert, so purzeln die Schrauben durch den Karton und es gibt tatsächlich auch 1-2 Leute im WWW, die dadurch ein kaputtes Heatbed zu beklagen haben. Entweder sitzen die vormontierten Schrauben also zu locker oder viel zu fest (dazu später mehr). Allerdings wurde sich z.B. die Mühe gemacht, den kompletten Druckkopf auf der X-Achse und das Hotbed auf der Y-Achse für den Transport zu fixieren. Es geht doch eigentlich…

Kabelbinder fixieren den Druckkopf für den Transport
Kabelbinder fixieren den Druckkopf für den Transport

Während anfangs zum Release noch nicht feststand, wie viel man selbst zusammenbauen muss, ist inzwischen klar: Der Anet E10 kommt in zwei großen, vormontierten Teilen (Boden + Aufbau) zu euch. Das dritte große Teil ist das Netzteil (+ Board), welches in einem Metallgehäuse steckt. Die Kabel müssen gegen Ende des Aufbaus nur noch angesteckt werden

Einzelteile vom Anet E10
Zwei Teile: d.h. keine Stunden für den Aufbau?

Wie schon beim Anet A8 und Anet A6 legt Anet auch beim E10 eine 8GB microSD-Karte bei, mit der man direkt die ersten Drucke starten, sich aber auch die Aufbauanleitungen anschauen kann. Wie haben euch hier die wichtigsten Dateien, nach einem Virencheck, hochgeladen. Somit könnt ihr vorab schon mal reinschauen, oder nach dem Kauf jederzeit noch einmal nachschlagen:

Daneben liegt noch Cura (Version 14.07) bei – ich würde hingegen die aktuelle Version 2.6+ direkt bei Ultimaker.com herunterladen. Auch die passenden Cura-Einstellungen liegen bei, diese habe ich euch auf einer extra Seite hier eingebunden. Wer noch nicht mit Cura gearbeitet hat: Es ist eine solide Basis – ich habe (s.u.) jedoch meine CR-10 Konfiguration als Basis genommen.

Daneben liegen noch USB-Treiber, ein paar STLs und GCODE-Dateien (leider kein Benchy oder Calibrationcube mit passenden Slicereinstellungen) bei. Soweit so gut. Hey – dann kann der Aufbau ja beginnen!

Da der Anet E10 inzwischen mein 7. (oder 8.?!) 3D-Drucker aus China ist, war die Vorfreue groß: Statt 4-6 Stunden (wie beim Anet A8) alles zusammenzuschrauben, hier nur die vormontierten Teile verbinden. Könnte man wirklich, wie beim CR-10, in etwa 30 Minuten mit dem Aufbau fertig sein?

Long Story short: Nein. Trotz der der guten, knappen, bebilderten, englischsprachigen Bedienungsanleitung, gibt es diverse (unnötige) Stolpersteine, die den Aufbau ausbremsen. Doch der Reihe nach.

Anet E10 Anleitung
Kurze, aber ausreichende Anleitung. Mehr wird nicht benötigt

Die beigelegte Bedienungsanleitung (8 Schritte) ist völlig ausreichend. Ihr braucht nicht wie beim Anet A6 oder A8 nebenbei ein Tutorial auf YouTube schauen. Dennoch: Der CR-10 kam mit sogar nur vier Schritten aus. Was dann das eigentliche Problem beim Aufbau ist:

Z.B. sind die zwei Stepper (besser als der eine beim CR-10!) um 90 Grad verkehrt herum montiert, sodass der Stromanschluss bei den vorbeifahrenden Hotbedschrauben (könnten eh größer ausfallen) klemmen würde. Die Rahmenhalterung für die Stepper ist allerdings schon so fest vormontiert, dass man diese nicht mit den beigelegten Inbusschlüsseln lösen kann (der Schlüssel ist in 0,005 Sekunden rund).

Anet vormontiert in Nahaufnahme
Anschluss und Schraube stoßen gegeneinander

Natürlich haben wir auch anderes Werkzeug (Vernünftiger Inbusschlüssel + Zange war die Lösung), aber es liegt somit schon mal nicht alles an Werkzeug dabei, was man braucht, bzw. brauchen könnte. Apropos: Warum wurden die Stepper bereits mit den Couplern und dem Gewinde verbunden (siehe Video)? Die Hebelwirkung ist nicht ohne – bzw. den Zusammenbau bekommt man vor Ort in einer Minute selbst hin …

Einzelheiten von anet E10 mit Kurzbeschreibung

Da in der Bedienungsanleitung die Stepper auch um 90 Grad verdreht eingezeichnet sind, fragt man sich schon: Anet, habt ihr die Bedienungsanleitung gemacht oder zumindest mal gegengelesen? Dennoch sie ist gut und verständlich.

Was mich beim Aufbau dann wirklich gefrustet hat: Einige Schrauben (und eine Umlenkrolle) sind verrostet. 1-2 Kreuzschlitzschraubenköpfe waren schon rund gedreht – wie kann das sein?

Anet E1o Rost in Nahaufnahme
Rostige Bauteile? Really?! Bild klicken für Zoom

(Fast) Gelungen fand ich beim Aufbau die Achsen-Limits: Die Kabelenden werden einfach nur heraufgesteckt.

Achsen-Limit-Schalter: Kabel werden nur raufgesteckt. Aber: fehlplatziert?
Achsen-Limit-Schalter: Kabel werden nur raufgesteckt. Aber: fehlplatziert?

Besser als beim Anet A6 und A8 ist das allemal. Beim CR-10 bekommt man jedoch richtige Stecker! Zudem erkennt man auf dem Bild recht gut, dass a) ein Schraubenkopf rund ist und b) man das Kabel nicht einfach aufstecken kann … dort sitzt nämlich eine Schraube.

Als ebenfalls nicht sooo gelungen empfinde ich die X-Achsenhalterung des Druckkopfs. Diese wird mit einer Schraube + Mutter in der passenden Höhe auf dem T-Rahmen fixiert.

Anet E10 Kopfhalterung
Gute Halterung? Wie oft wurde diese schon verschraubt?

Anet tut sich damit vermutlich auch ein bisschen schwer – die Mutter sieht ziemlich gequält aus. Übrigens: Ein Maulschlüssel liegt auch nicht bei – dafür aber ein „Filament-Spachtel“ zum Entfernen der Filamentreste auf dem Hotbed. Ähm – OK?

Anet E10 Komponenten
Der Anet E10: Übersicht der Komponenten

Nun denn, letztlich hat der Aufbau, wegen wirklich unnötigen Gründen, dann doch 60-80 Minuten gedauert und sorgte dafür, dass dieser Artikel entsprechend kritisch klingt. Mich ärgert vor allem daran: Man hätte es einfach besser machen können – das ist wirklich verschenktes Potenzial.

Anet E10 fertig aufgebaut: nach 60-80 Minuten
Anet E10 fertig aufgebaut: nach 60-80 Minuten. Leider liegen nur 2x10m Filament bei – das sieht unschön aus 😉

Trotz alledem: der Aufbau ist dennoch einfach und verhältnismäßig schnell gemacht. Die Verarbeitungsqualität, das merkt man schon während des Aufbaus, ist gut. Nicht ausgezeichnet (siehe z.B. die 3D-ausgedruckten Halterungen), aber auch definitiv nicht mangelhaft, wie in manchen YouTube-Videos gemutmaßt wurde.

Der Rahmen ist wirklich stabil und Kleinigkeiten, wie Gummifüße (der Tronxy X3 hat Hartplastikwinkel …) oder ein Zahnriemenspanner sind toll und zeigen: Es wurde mitgedacht. Die solide Basis für einen guten 3D-Druck ist also da …

Bowden Extruder: Der neue Standard

Wir hatten es ja schon bei den anderen 3D-Drucker-Tests orakelt: Der Bowden-Extruder wird mittelfristig fast alle Direkt-Extruder im Consumer-Bereich verdrängen. Der Bowden-Extruder erlaubt einfach wesentlich schnellere Drucke und verlagert die Komplexität/Hardware auf zwei einzelne Bereiche. Mehr über die Vor- und Nachteile gibt es in unserem Extruder-Vergleich. So viel vorab: Der Extruder leistet ganze Arbeit – dazu unten mehr.

Der erste (und zweite) Druck mit dem Anet E10

Im Gegensatz zu diversen YouTubern haben wir uns mit der Wahrsagerei ein bisschen zurückgehalten. Letztlich zählt beim 3D-Drucker was? Richtig – das gedruckte Resultat. Ohne 3D-Drucker kein 3D-Druck – also auch kein vernünftiges Review.

Wir haben nach dem Zusammenbau den Stecker in die Steckdose gesteckt und … es lief. Immer wieder ein cooles Gefühl. Also noch schnell im Menü die Achsen einzeln für den kurzen Funktionstest angesteuert und festgestellt, dass ich den Stopschalter für die Y-Achse falsch angeklemmt habe. Problem gelöst und den Calibration Cube nach einem Leveln per Augenmaß(!) und eine Quick-and-Dirty Cura CR-10 Konfig zum Druck angestoßen.

Calibration Cube
Klassiker: der Calibration Cube

Eigentlich verwende ich beim CR-10 anderes Filament, die Druckgeschwindigkeit war mit 70mm/s und einer Travel Speed mit 140mm/s (gerade für einen ersten Test/Benchmark) viel zu schnell, aber: Das Druckergebnis kann sich ohne Feintuning, ohne passende Konfig, ohne Mods sehr gut sehen lassen!

Bauteil nachgemessen auf mm
Nachgemessen: 0,11mm zu viel – aber gutes Druckbild

Die einzelnen Layer sind kaum zu erkennen, es gibt kaum Ghosting-Effekte, die Layer sind bündig übereinander. Wäre das nicht der Fall, sind das die ersten Anzeichen für eventuelle Vibrationen, etc. Auch die Lautstärke ist in Ordnung. Der Drucker (vor allem das Netzteil) ist leiser als der CR-10, dennoch kann man vermutlich durch einen Austausch des Fans noch einmal ein bisschen leiser drucken. Nach dem ersten Testdruck wurde noch schnell (meine ich wörtlich, dieses mal mit 75mm/s Print Speed) Benchy gedruckt.

Klassiker 2: Benchy ausgedruckt
Klassiker 2: Benchy
Benchy mit kleinem Faden in der Tür
Benchy mit kleinem Faden in der Tür

Als kleineres Problemchen würde ich hier den Faden (s.o.) in der Tür nennen, das liegt aber def. an einer mangelhaften Konfig (Stichwort: Flow, Retraction & Travelspeed).

Resultat: Würfel und Benchy
Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden

Mir gefällt die Gleitlagerlösung für das Hotbed, wie vermutet, auch dieses mal etwas besser als die Radlösung des CR-10. Ebenfalls finde ich die beigelegte Plastikfolie für das Heizbett (Buildtak /Loktak ähnlich) auch klasse. Es passt bündig und die Drucke sind unten glatter als bei Kreppband (nicht so glatt wie bei Glas (CR-10 hat eine Glasplatte beigelegt)). Die Haftung ist, gerade für Einsteiger, besser als auf Glas und dennoch lassen sich die Drucke einfach entfernen.

Fazit: Soll ich den Anet E10 kaufen?

Ehrlich gesagt hatte ich gehofft: Entweder verk*ckt es Anet mit dem E10 wirklich (was waren nicht für Unterstellungen im Raum ala „Noch schnell den Hypetrain mitnehmen„) oder Anet baut den Anet A6 Überflieger-Nachfolger. Beides ist nicht der Fall – das Fazit fällt entsprechend durchwachsen aus.

Youtube Video Preview

Mich ärgern wirklich die Anfängerfehler, die man definitiv hätte vermeiden können. Es ist nicht der erste 3D-Drucker von Anet, die Kollegen haben Erfahrung und so wirkt es, als ob man tatsächlich „mal schnell“ den CR-10 Hype mitnehmen will. Der Aufbau war ggf. schon fast so „frustig“, wie ein Tronxy X3 oder Tevo Tarantula Aufbau. Das hätte nicht Not getan.

Andererseits ist das Druckbild – inzwischen nach dem zehnten Druck – out-of-the-box wirklich schon sehr gut und die ersten Optimierungen im Slicer verbessern das Druckbild noch einmal. Der Tronxy X3, welcher von den Maßen, eher der entsprechende Konkurrent ist, bekommt diese Resultate nicht hin. Auch die verbaute Hardware ist, meines Erachtens, nicht auf dem E10-Level.

Somit: Kommt es dir wirklich auf den letzten Cent an, dann nimm den Anet A6 (156€) und lebe mit einem langen Aufbau (muss nicht schlecht sein), geringeren Druckgeschwindigkeiten und ein bisschen Bastelei.

Willst du eine große Druckfläche, dann an einigen Stellen doch noch einmal eine stabilere Bauweise … nimm den Creality CR-10 für 340€.

Der Anet E10 siedelt sich sowohl preislich, aber auch von den Features her genau zwischen den beiden Druckern ein. Braucht man die große CR-10 Druckfläche nicht, aber kann/will mehr als 156€ ausgeben – der Anet E10 ist eine gute Wahl!

Ich werde Tipps/Tricks, kleine Videoschnippsel und Gutscheine auch in der Anet E10 3D-Drucker (Deutsch/German) Facebook-Gruppe teilen. Mal gucken, ob die Community genau so aktiv wie beim Anet A6 und A8 wird.

Kristian

Ich bin 31 Jahre jung, aber gefühlt ziemlich oft noch wie ein großes Spielkind. So habe ich Ende 2010 (endlich) "CG" ins Leben gerufen. Besonders haben es mir z.Z. die Drohnen angetan.

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67 Kommentare

  1. Profilbild von Brainwash

    Sieht interessant aus.

    Der 3D-Drucker welcher mich derzeit jedoch am meisten reizt, ist der Anycubic I3 Mega. Sieht auf den ersten Blick sehr ähnlich aus wie der Wanhao Duplicator I3 Plus, hat meiner Meinung nach jedoch noch ein paar entscheidende Vorteile. Abgesehen davon, dass auch hier der Zusammenbau extrem einfach ist, er eine robuste Konstruktion hat und alles in einem Vereint (ohne eine extra Einheit mit Netzteil usw) besitzt er noch zwei praktische Features: zum Einen merkt er sich bei einem Stromausfall wo er war und kann im Anschluss einfach weiter drucken. Zum anderen besitzt er einen Sensor, welcher den Druck stoppt falls das Filament leer wird – man kann also eine neue Filament Rolle nehmen und dann einfach weiter drucken. Beide sehr simple Features, die ich bei den günstigeren Druckern so allerdings noch nicht gesehen habe – verstehe gar nicht warum dieser Drucker noch so unbekannt ist.

    Das wäre eventuell auch ein Drucker, welchen ihr mal testen könntet.

  2. Profilbild von kristian
    kristian (CG-Team)

    Hey Brainwash,

    den haben wir auch auf dem Radar, richten uns natürlich aber immer ein bisschen nach den Lesern bzw. deren Wünsche (so ein Aufbau/Test ist ja nicht „mal eben“ gemacht). Du bist jetzt tatsächlich der Erste(?) der den Anycubic I3 Mega vorschlägt.

    Deine zwei genannten Features (+ ist halt „fertig“ aufgebaut) sind schon fette Pluspunkte, preislich ist der I3 Mega natürlich aber auch eine andere Hausnummer.

    Mal sehen, wenn wir noch mehr Hinweise in die Richtung bekommen (+ etwas Zeit übrig haben), hauen wir mal GearBest an 😉

    LG Kristian

    • Profilbild von Brainwash

      Danke für die schnelle Rückmeldung. Ja natürlich ist so ein Test zeitaufwendig, ist ja auch nur ein Vorschlag, da er eben auch ein paar neue Features hat 🙂

      Und preislich ist er recht ähnlich wie der Anet E10. Wenn ich über deinen Link gehe, kostet er seltsamer Weise über 400€. Wenn ich ihn selbst auf Gearbest suche sind es nur 326€ bzw. mit einem Gutschein-Code den ich gefunden habe (SPAINLABSGB) sind es gerade ein mal 290€

      LG Brainwash

    • Profilbild von Nick229

      Wäre auch für einen Test des Anycubic I3 Mega 😛
      Hab das Ding seit einer Woche hier stehen und bin begeistert. 🙂 Der „Aufbau“ ist in nicht mal zwei Minuten erledigt und nach ca. zehn bis 15 Minuten kann gedruckt werden.
      Leider gibts kein Auto-Leveling mehr, aber das manuelle Leveln ist zum Glück nicht schwer.
      Aus China kostet das Ding ca. 310 Euro.
      Der Service von Anycubic ist auch top, antworten sehr schnell und helfen gerne.

  3. Profilbild von DerFrosch

    Ich hab erst gelesen: Wer druckt hier eigentlich von wem ab… (badadum-tiss)

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  4. Profilbild von Johann Obermeier
    Johann Obermeier

    Hallo,

    Also mich würde ein Test des Anycubic i3 mega auch interessieren…
    Liest sich echt gut!

    Gruss Hans

  5. Profilbild von MrChaos

    Kein beheiztes Bett?

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey MrChaos,

      doch das Hotbed wird beheizbar sein, andernfalls kann man ja kein ABS oder gar HIPS drucken. So wie ich das erkennen kann, gibt es jedoch keine Isolation unter dem Hotbed, sodass das Haltern der Temperatur nicht ganz so stabil und aufwändiger (Stromverbrauch!) sein sollte. Auf den Produktfotos sieht man halt nie die Kabel, deswegen kann ich deine Vermutung nachvollziehen ;-).

      Auf einem Bild sieht man auch die Pads (= Buildtak), auf dem anderen das nackte Hotbed. Da scheinen die Produktfotos auch nicht ganz zu stimmen. Wir sind gespannt!

      LG

  6. Profilbild von Thomagedu

    Kann man schon abschätzen, ob man den e10 auch wieder so gut modden kann wie seine Vorgänger?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey Thomagedu,

      das hängt meiner Erfahrung nach maßgeblich von zwei Sachen ab:

      1.) Springt die Community auf den Anet E10 an, weil er ein paar unschlagbare Vorteile (in seiner Nische) hat? Dann gibt es viele Nutzer und entsprechend viele Thingiverse STLs :-). Das wird die Zukunft zeigen.

      2.) Gibt es überhaupt Bedarf? Der CR-10 druckt out-of-the-box schon seeeeehr gut. Da gibt es kaum Bedarf an Haltern, Führungen und Optimierungen. Entsprechend wenig „Mods“ gibt es.

      LG

  7. Profilbild von sharp77

    Link funktioniert seit 10:00 Uhr nicht mehr bei mir (iOS)

  8. Profilbild von Gast

    So bestellt für 249 € – Nozzle und Filament ging zwar in den Warenkorb – aber nur in Verbindung mit jeweils einem zweitem Paket für den vollen Preis.

  9. Profilbild von HerbertHorstKlaus
    HerbertHorstKlaus

    Schade die ersten 100 sind weg? 🙁

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  10. Profilbild von DerFrosch

    @kristian: Sollte ich wohl:D Da dürfte ja auch schon mittlerweile ein ordentliches Sümmchen zusammengekommen sein;)

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  11. Profilbild von kristian
    kristian (CG-Team)

    @HerbertHorstKlaus,

    ja es sind wohl schon über 600(!) weg, da es keine günstigen Beilagen mehr gibt. Der Gutschein funktioniert aber immer noch. Siehe Screenshot. Einfach unsere App installieren und solche Aktionen nicht mehr verpassen 😉

    Kommentarbild von kristian
  12. Profilbild von RM

    Hi, so schön es ist, dass der Drucker ein größeres Volumen abdeckt, so schwierig macht es die Sache auch. Kennt jemand eine Dauerdruckplatte, die a) groß genug für den E10 ist, b) notfalls passend gekürzt werden kann und c) auch mechanisch was aushält?

  13. Profilbild von R4ptor

    Ich wollte schon lange in das Thema 3D Druck einsteigen. Gekauft!

    Danke für den Tip, insbesondere eine ausreichend große Druckplatte war mir wichtig.

    Nun eine Frage an Euch: Wo kann man sich als absoluter Amateur in die Grundlagen des 3D Drucks einlesen?
    (Den Aufbau bekomme ich schon hin, bin technisch versiert – aber woher bekomme ich Druckvorlagen? Wie erstelle ich selbst einen Entwurf? Und – bitte nicht lachen – wie drucke ich denn überhaupt am Besten? Vom PC aus oder direkt von MicroSD-Karte…?)

  14. Profilbild von RM

    Einlesen ist beim 3D-Druck für Hobbyisten irgendwie out 🙂 Am schnellsten geht es per Youtube, Makers Muse hat einen wirklich guten Kanal.
    Fertige Druckvorlagen zu allem und seinem Kind findest Du z.B. bei Thingiverse. Die allereinfachste CAD-Software, die ich kenne, ist Tinkercad. Browserbasiert, irgendwie wie Duplo, aber man kann bis auf 0,01mm genau arbeiten. Bei komplexen Sachen wird es friemelig, aber es geht. Eckiges ist damit recht fix gebaut, Organisches… eher überhaupt nicht. Auch gratis, aber so 20 Klassen höher, ist Fusion 360. Das kann alles und das gut, so sieht es zumindest auf Youtube aus. Ich kapiere es noch nicht, habe mich aber auch nur sehr rudimentär damit beschäftogt.
    Druck: Du wirst höchstwahrscheinlich per SD-Karte drucken und nach ein paar Wochen entnervt zu Octoprint greifen 🙂

    • Profilbild von R4pt0r

      Super, vielen Dank!

      Dann überbrücke ich die Lieferzeit mal damit, mich in die Grundlagen einzu“schauen“.
      Bin mal gespannt, wie schnell ich da einsteige…

      • Profilbild von kristian
        kristian (CG-Team)

        Hey R4pt0r,

        schau sonst mal in meinem ersten umfangreicheren 3D-Drucker Artikel nach. Der 3D-Drucker war der Anet A8, aber da habe ich eigentlich alles durchlaufen. Der Ablauf wäre:

        1.) Bestellung Drucker + eventuelles Zubehör (Messchieber, Filament, Kreppband, etc)
        2.) Aufbau – dabei ruhig Zeit lassen und vernünftig zusammenbasteln (Winkel, Riemen-Festigkeit, etc)
        3.) Vernünftiges Hotbed-Leveling
        4.) Testdrucke der Cubes
        5.) Benchy Testdrucke
        6.) Eventuelle Mods/Verbesserungen für den Drucker (war beim CR-10 z.B. komplett unnötig)
        7.) Deine Projekte verwirklichen (mein letzter Druck war z.B. eine Halterung für mein Sonos Play 1)

        Falls du Fragen hast – hier treiben sich genug Nerds rum 🙂

        LG

        • Profilbild von R4pt0r

          Danke Kristian,

          Habe mir Deinen Post incl 30min-Video komplett durchgelesen/angesehen. Bin mal gespannt, wie gut das Zusammenbauen mit der Anleitung meines E10 klappt (oder ob ich auch tolle Fehler finde). Habe mich mittlerweile in die Grundlagen, Cubes, Benchy, sowie Thinkercad & Co eingearbeitet. Nun bin ich aberam grübeln:

          1. Gibt es für den E10 einen Auto-Level-Sensor? Der vom A8 soll ja nicht funktionieren (laut Gearbest-Support).
          2. Wenn ich es richtig verstehe, sind schon Heatbed Matten bei diesem Angebot dabei? Oder brauche ich dennoch Krepp?
          3. Wofür sind eigentlich Ersatz-Nozzles? Nutzen diese sich irgendwann ab? Ist es sinnvoll, die Nozzle gegen eine andere auszutauschen? Beispielsweise gegen eine feinere?
          4. Welches Zubehör (außer Filament) sollte ich mir noch zulegen?

          (Gerne nehme ich auch einen weiteren allgemeinen Link für die Grundlagen entgegen…)

          Vielen Dank nochmal!

          Gruß, R4pt0r

        • Profilbild von RM

          Einen Autolevel-Sensor kann man selbst anbauen, man muss nur die passende Firmware haben. Es ist nicht ganz trivial, man benötigt eine Halterung (traditionell wird dafür eine entsprechend erweiterte Lüfterhalterung gedruckt), einen Sensor, Strippen und eben eine Firmware, die das unterstützt.

          Wenn Matten dabei sind braucht es kein Krepp. Man ist sowieso relativ schnell davon weg. Die muss man zu oft wieder erneuern, es reißt was ab und bleibt am Objekt kleben und so weiter.

          Die Düsen verstopfen irgendwann, kommt auch auf die Filamentqualität an. Nicht immer bekommt man sie frei. Richtig blöd ists es, wenn man versehentlich den Heat Block an lässt, irgendwann verkokelt dann das Plastik. Irgendwann passiert das jedem. Und sie verschleißen irgendwann auch. Es gibt Düsen aus Edelstahl, die halten ewig (außer sie verstopfen komplett), leiten aber die Hitze nicht so gut. Die normalen kosten aber fast nix, man sollte immer zwei, drei auf Reserve haben. Andere Düsengrößen bringen meist nicht viel. Mit kleineren wird es ein wenig genauer, dauert aber ewig – und sie verstopfen natürlich schneller. Größere Düsen bringen Geschwindigkeit. Also nur geeignet, wenn man es wirklich eilig hat und man die Schichten ruhig sehen darf. Dann muss aber der Heat Block auch genug Leistung haben.

          Was braucht man… ein gutes Messer, eine kleine Kneifzange, Nagelklipser, Nagelschere, etwas Schleifpapier, Aceton (zum Reinigen des Druckbetts, notfalls geht auch Isopropanol), irgendwas zur Abstandsmessung zwischen X-Achse und Bett (um die Achse links und rechts auf gleiche Hohe zu bekommen. CD-Hüllen funktionieren recht gut). Mülleimer für Reste und was man falsch gedruckt hat 🙂

  15. Profilbild von Larry

    Das Angebot ist schon verführerisch… aber ohne einen detaillierten Test und Vergleich mit dem CR10 gehe ich das Risiko lieber nicht ein. Beim CR10 ist ja z.B. eine Glasplatte für das Hotbed dabei, außerdem soll die Elektrik ganz ordentlich sein und ein externer MOSFET für die Hotbed-Stromversorgung ist auch schon dabei. Wenn ANET mit dem E10 dort spart, wäre das absolut nicht gut.

  16. Profilbild von M.Müller

    Der CR10 hat auch nen wesentlich grösseren Druckbereich!

  17. Profilbild von Christian

    Hat schon jemand eine Versandbenachrichtigung? Irgendwie passiert bei mir nix – Status Processing seit 3 Tagen….

    • Profilbild von Christian

      Und etwas OT: Weiß jemand, ob man die Versandversicherung nachträglich buchen kann? Meine Nachfrage bei GB direkt nach dem Kauf blieb bisher leider unbeantwortet.

  18. Profilbild von R4pt0r

    Hallo,
    Wie sieht es bei Euch mit Versandbenachrichtigungen aus? Hat jemand schon eine Info? Bei mir ist seit über einer Woche nichts passiert. Langsam werde ich ungeduldig…

    • Profilbild von Marvin
      Marvin (CG-Team)

      Hey,
      laut unseren Informationen bekommt GearBest zur Zeit jeden Tag ca. 30-40 Anet E10 ins Lager. Es sollte also nicht mehr lange dauern bis die erste große Welle an Käufern ihren Drucker zugeschickt bekommen. Sorgen braucht man sich da erfahrungsgemäß keine zu machen 😉
      MfG Marvin

  19. Profilbild von egal;)

    @CG macht mal nen filament Artikel.

    Ich warte mal ab bis die erste Welle cr-10 verkauft wurde und paar mehr Profis das Gerät haben. Im Sep hab ich ja auch Geburtstag 😉

  20. Profilbild von kristian
    kristian (CG-Team)

    Inzwischen sind zwei Videos aufgetaucht:

    How to Setup: https://www.youtube.com/watch?v=fyJZ6POa1v8
    Kritik: https://www.youtube.com/watch?v=eg-pSIg_Px0 (ohne Druckergebnisse)

    Wir sind gespannt auf unser Modell. Ich fasse auch hier mal ein paar Erkenntnisse aus den Videos zusammen, obs letztlich gut/schlecht ist, wollen wir lieber SELBST testen:

    + Es gibt einen Zahnriemenspanner für die Y-Achse
    + der Aufbau ist, wie beim CR-10, in 15-30min gemacht. Der E10 ist zu 90% vormontiert
    + zwei Stepper für die X-Achse

    – Die Halterungen für Achsen sind z.T. leider 3D-gedruckte Teile
    – die anderen Aluminium (statt Stahl)
    – T-Profile statt X-Aluminium-Profile
    – Extruder ist knallhart flach am Halter angeschraubt – Belüftung wird schwierig
    – Zahnriemen bestehen wohl nur aus Gummi
    – keine Glasscheibe, sondern BuildTak

  21. Profilbild von R4pt0r

    …die Kernaussage dieses Videos ist doch (abgesehen von den von Kristian aufgeführten Punkten) lediglich, daß der Tester „Uncle Jessy“ über die Qualität der Teile flucht, da dieses Gerät seiner Meinung nach keine 300 $ wert wäre.

    Dazu wurde der Drucker hier nur in Bezug auf Stabilität und Größe mit dem CR10 verglichen. Ist aber beides nicht wirklich hilfreich, da tatsächlich ja doch noch ein Preisunterschied zwischen diesen beiden Geräten besteht. Schließlich gibt’s den E10 derzeit sogar für die 220 (wenn man 30,- für das Filament rechnet, das kostenlos dabei ist), die er nach Uncle Jessys Meinung tatsächlich wert wäre…

    Das einzige, was mir ein wenig Bauchschmerzen bereitet, ist der Extruder. Bin nun ein Newbie und habe keine Ahnung, wie wichtig Belüftung ist und was passiert, wenn diese unzureichend stattfindet. Doch frage ich mich andersrum auch: Kann man hier nicht einfach eine Mutter unter die Schrauben setzen? Dann hätte man wieder 0,5cm Abstand und mit diesem Minimalen 30-Sekunden fix das Problem doch schon umgangen, oder?

    Würde mich freuen, wenn mich jemand aufklärt!

    In Bezug auf den Post von egal:) schließe ich mich an! Ein Artikel mit Filamentempfehlungen würde mich auch interessieren!

    Gruß, R4pt0r

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Grüß dich,

      er hat schon nicht ganz Unrecht, allerdings bekommt man auch mit selbstgedruckten Teilen (nichts anderes macht die ganze Community ja mit ihren Mods) vernünftig hin.

      Auch bei dem Preis bin ich völlig bei dir. Dank Gutschein/Rabatte liegen wir schon beim Release (der Preis wird bestimmt noch bissl fallen [siehe Anet A8 und A6]) fast in der Tronxy X3 Region.

      Beim Extruder müssen wir gucken. I.d.R. war die Belüftung so oder so bei aaallen 3D-Druckern nicht ganz optimal, was man auch im Web sieht: da gibt es richtige „Monsterbelüftungen“. Wenn es für einen guten Start erst einmal reicht, ists doch OK. Problem könnte sein: Man kann sich zwar selbst was drucken, allerdings darfs halt nicht gegen das Hotend kommen (wird weich), sodass man ggf. ein paar Unterlegscheiben (ja, kein Problem, aber ein Besuch im Baumarkt o.Ä.) nötig sind.

      Wir sind gespannt auf unsere ersten Tests und vor allem: die Drucke. Das ist das was zählt.

      @Filamente: ich überleg mir da mal was.

      LG

      • Profilbild von egal;)

        wegen Filamente:

        super danke. Mich interessieren vor allem Filamente mit Holz anteil.

      • Profilbild von Sasa

        Bin momentan echt hin und her gerissen. Hatte den E10 direkt bei Vorbestellung bestellt. Verfolge euch und eure 3D Drucker schon seit A6 und A8 und beim E10 hab ich direkt zugeschlagen. Bin aber komplett Newbie was 3D Drucker angeht.

        Nach dem Video was in der Facebook Gruppe gepostet wurde bin ich nun aber ehrlich gesagt stark am überlegen ob die Investition nicht falsch war und ich mir nich direkt nen CR10 zulegen sollte…

        Kannst du mir da evtl. noch mal nen entscheidenden Seitenhieb geben? CR10 oder E10…

        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          Hey Sasa,

          das kann ich (noch) nicht – da unser E10 leider noch nicht da ist. Der CR-10 ist ohne Frage nen sehr guter Drucker (vor allem für den Preis!) – der Anet E10 kann(!) aber auch recht gut werden. In ein paar Tagen wissen wir mehr.

          Leider wird im Web recht viel rumgeblubbert – ohne den Drucker wirklich ordentlich zu konfigurieren und Testdrucke zu machen.

          LG

        • Profilbild von Gast

          Der Drucker hat einen großen Druckbereich. Besonders stabil ist er halt nicht. Die Z-Achse ist auch nicht der Knüller.
          Ich weiß auch nicht, warum immer alle nach noch größeren Druckbereichen lechzen. Brauchen 99% der User nicht. Zudem braucht man auch auch den Stellplatz dafür.

          Druckbereich hier: 220 x 270 x 300 mm, der Anet A6 hat ja auch schon 220 x 220 x 250 mm, die über dem Vorbild Prusa i3 liegen.
          Was wollt ihr den alle so großes drucken?

  22. Profilbild von SaSa

    Danke für die Antwort 🙂

    Hab die Bestellung nun einfach mal laufen lassen. Wurde bisher aber leider immer noch nicht versandt, trotz Dispatch 24-28.07…
    Denke mir, dass man den sicher wieder gut modden werden kann und alles was jetzt ein wenig „schlecht“ ist, verbesserbar ist.

    Mein Filament aus der gleichen Bestellung kam heute morgen beim zuständigen Hermes Depot an…

  23. Profilbild von Marko

    Hi bitte alle mal checken. Aus meiner Bestellung bei GearBest Anet E10. Ist seit heute Anet A10 geworden. Laut Beschreibung zumindest das selbe was ich bestellt hab. Hoffentlich sind die Kinderkrankheiten behoben.

  24. Profilbild von CTC

    „Wer guckt hier eigentlich bei wem ab“, waren meine ersten Gedanken.

    Die Antwort ist leicht: Anet kopiert, allerdings nicht gut.

  25. Profilbild von kristian
    kristian (CG-Team)

    Sooo der Test ist raus. Es fiel mir verdammt schwer ein halbwegs knackiges Fazit zu schreiben, weil es ja doch zig Wünsche, Ansprüche zu Berücksichtigen gilt. Falls ihr also Fragen habt oder Unklarheiten bestehen – ich werde den Test so oder so noch ergänzen ;-).

    LG

  26. Profilbild von R4pt0r

    Hallo Kristian,

    vielen Dank schon einmal für den „vorläufigen“ Test. (Freue mich schon auf die erweiterte Version wenn alle Feineinstellungen und Verbesserungsmods gemacht sind). Nach all dem „Der Drucker ist die 300,- nicht wert“ bin ich langsam doch nervös geworden. Die Fehler, die verbaut sind, sind zwar wirklich merkwürdig – für mich klingt es fast so, als ob die den entweder blind (= maschinell?) montieren lassen (das würde immer zumindest die immer wieder zu festen/zu losen Schrauben erklären) oder die Linke Hand weiß nicht was die rechte tut (= die Kerle in der Montagehalle haben den Drucker wohl nie aufgebaut gesehen). Jeder Mensch sollte ja nach dem ersten Dutzend Druckern eigentlich langsam ein Gefühl für den richtigen Aufbau entwickeln.

    Wie auch immer hat es mich sehr gefreut, nach all den „Buh’s“ ein Druckbild zu sehen. Und dieses gefällt mir wirklich gut.
    Solltet Ihr den Aufbau mitgefilmt haben, würde ich mich hier auch über ein (notfalls auch stummes oder zeitgerafftes) Onlinevideo freuen. Klar, die Anleitung ist relativ gut – aber mit Video hätte man als Druckanfänger noch mal eine Checklist, insbesondere für die Fehlerbehebung…

    Und was die Filamente angeht: Großartig wäre dazu noch ein Artikel von Euch zu Filamenten verschiedener Typen und Hersteller (evtl auch mit dem einen oder anderen DE-Händler zum Vergleich). Habe jetzt auch schon Filamente mit Holzanteil (damit soll man sogar Maserungen drucken können), Steinstaub oder Metall (inklusive dem kühlen Materialgefühl beim Anfassen) gesehen. Da überlegt man sich doch gleich, ob man nicht auch Statuen oder Bauteile für den Garten drucken kann…

    Also nochmal vielen Dank für die Infos, hoffe daß meiner diese Woche ankommt…

    Gruß, R4pt0r

  27. Profilbild von Noice

    Wie wäre es denn mal mit filament angeboten?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  28. Profilbild von philomatic

    Hallo Kristian,

    ebenfalls vielen Dank für den Test und die Erfahrungen, vor allem auch beim Aufbau.
    Insgesamt wirkt dieser Bericht wesentlich ausgeglichener als das bekannte YouTube-Video.
    Man muss eben auch mal bedenken, dass der E10 nochmal 100€ günstiger als der CR-10 ist.

    Im Moment schaue ich mich nach einem günstigen 3D Drucker für den Einstieg um, in Frage kommen prusa i3 sets:

    – Anet A8 oder E10
    – Anycubic Prusa i3
    – Evtl. der CR-10 (wobei der mir schon fast zu teuer ist)
    – Ridgeyard Acryl Prusa I3 Dual Extruder

    Habt ihr zu letzterem Erfahrungen oder könntet einen Test machen?
    Ein Dual Extruder Drucker für ~280€ klingt für mich sehr reizvoll 🙂
    Leider finde ich aber wenig Information zum Ridgeyard 🙁

    Auch bei der Anet Community für den A8 und A6 kame ja schon Fragen nach Mutli-Material auf, allerdings nichts handfestes….

    VG
    Philomatic

    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey philomatic,

      der Anet A8 und der Anycubic Prusa i3 sind ja vom Aufbau (zumindest der Frame) sehr ähnlich. Für dich als Einsteiger würde ich dann bei Acrylrahmen nach der Communitygröße (und entsprechender Mod/Tuning-Vielfalt gehen). Da bekommst du, inkl. bei uns, sicherlich schnellere Antworten. Meine Persönliche Empfehlung im dem Sektor: nimm den Anet A6.

      Zum Ridgeyard Acryl Prusa I3 Dual Extruder: Dual-Extruder kann man auch relativ einfach nachrüsten bzw. machen jetzt nicht den Reiz oder Mehrwert aus. Gerade beim Einstieg. Auch ich als Fortgeschrittener(?) habe bei meinem Tevo Tarantula in der Dual-Extruder-Version gedacht: „Hmm, joa … entweder 4/16 Farben oder doch eine.“ Mir fehlt vielleicht aber auch nur einfach der Zweck/Anwendungsszenario.

      Hast du etwas mehr Geld und willst keine Stunden für den Aufbau „verbraten“ würde inzwischen fast immer zu Aluframe-Druckern raten. Den Tarantula finde ich mit seinem Kreuz als Boden nicht gelungen. Den Tronxy X3 beim Aufbau zu nervig. Aaalso: hast du das Geld für den CR-10? Sonst nimmt den E10 ;-).

      Alles zum Teil subjektiv, keine „KAUF DAS“ Antwort – so einfach ists halt nicht zu beantworten.

      LG

      • Profilbild von philomatic

        Hallo kristian,

        vielen Dank für deine rasche Antwort, vor allem im Bezug auf den dual extruder!
        Kannst du nochmal genauer erläutern, warum du den A6 dem A8 vorziehst? (Preislich geben sich ja beide nicht viel).
        Sind deiner Erfahrung nach Baugruppen aus Acryl (wie beim A6) oder aus 3D-Druck (wie tlw. beim A8) vorzuziehen?

        VG
        philomatic

        • Profilbild von philomatic

          EDIT:

          Hat sich erledigt, ich war ein wenig betriebsblind 😉
          Den Test zum A6 hatte ich ja schon mal gelesen, da ist ja alles detailliert aufgeführt!
          Den hatte ich vollkommen vergessen, dass der A6 „besser“ ist als der A8 ist aber auch sehr irreführend 😉

          Auto-Leveling unterstützt keiner der Low- Budget-Drucker out-of-box, oder?

          VG
          philomatic

        • Profilbild von kristian
          kristian (CG-Team)

          Hey philomatic,

          „out-of-box“ ist Definitionssache. Musst dir halt einen entsprechenden Halter für den Druckkopf drucken und dich zwischen 2-3 verschiedenen Sensoren entscheiden. Auch das lässt sich easy nachrüsten. Inzwischen bin ich aber davon abgerückt den Auto-Level-Kram zu empfehlen. Geht mit manuellem Leveln genau so gut und erhöht gerade zu Anfang (Anbau + Flashen + Konfiguration) die Fehlerquellen für Einsteiger schon ziemlich.

          Warum Anet A6 (wenn man 10-20€ mehr hat/ausgeben will): größeres Display mit Drehrad, 1cm mehr Druckhöhe (yay :)) und vor allem ein besser duchdachter Acrylrahmen + besser geführte X-Achse.

          LG

  29. Profilbild von lochi

    Mal ne dumme frage : wielange dauert den so ein „druck“ von einem Schiffchen wenn alles korrekt läuft ?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von kristian
      kristian (CG-Team)

      Hey lochi,

      das ist keine dumme Frage – habe jetzt aber auch nicht DIE (erhoffte?) Antwort für dich. Wovon hängt die Druckdauer ab?

      – Infill (zu wievel % [0-100] soll dein Modell gefüllt sein?)
      – Druckgeschwindigkeit (in mm/s)
      – Travelspeed (Geschwindigkeit zwischen den gedruckten Passagen)
      – mit Supports oder ohne Supports / Skirts / etc
      – + anderer „Kleinkram“

      Ich glaube, ich lag bei ~20-30 Minuten, aber die Druckgeschwindigkeit war schon (zu) hoch. Worauf du vielleicht auch hinaus willst: Ja, Drucke dauern lange. Es gibt nicht wenige die 20+ Stunden Helme, Deko, Modellbauteile drucken 😉

      LG

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