Test

Creality3D CR-10 V2 3D-Drucker für 321€ aus EU

Wer die großen Geschütze auffahren will, macht mit dem Creality3D CR-10 V2 nichts falsch. 300 x 300 x 400 mm Druckraum, Filament-Sensor, zwei Z-Achsen, Autolevelsensor und und und. Kristians Lieblingsdrucker gibt es momentan bei Banggood für starke 320,92€ mit dem Gutschein u37V2ec aus dem EU-Lager mit wenigen Werktagen Versand und ohne Zollgebühren.

Aaaach der Creality CR-10! Vor gut 32 Monaten hat mir Creality3D mit dem CR-10 gezeigt: 3D-Drucker aus China können auch wirklich zuverlässige Arbeitsmaschinen sein. Der Anet A8 war damals ein brandgefährliches (bada-bum-tss) DIY-Drucker-Kit und z. B. TEVO hat erst Monate später interessante Modelle vorgestellt. Nun hat Creality3D mit dem CR-10 V2 den „direkten“ Nachfolger vorgestellt. Nur: In der Zwischenzeit hat die Konkurrenz nicht geschlafen und selbst Creality3D einige interessante Modelle herausgebracht. Hat das alte „Fundament“ CR-10 überhaupt noch eine Chance, oder versucht man mit dem Namen die letzten Euro aus der Serie zu pressen?

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  • Creality CR-10 V2 3D-Drucker – ein wirklich würdiger Nachfolger?
  • bei Banggood für 320,92€ (Gutschein: u37V2ec | EU-Lager) | TomTop für 335,74€ (Gutschein: HYVED | DE-Lager) | Creality für 411€ (EU-Lager)
    • Bauraum: 300 x 300 x 400 mm
    • 1,75 mm Filament für 0,4 mm Nozzle
    • Zu 95% vormontiert. Aufbauzeit: 20-40 Minuten
    • Extras:
      • Filament-Sensor, TMC2208-Steppertreiber, 24V/350W Netzteil
      • zwei Z-Achsen, „BLTouch“-Autolevelsensor, gute Bauteilkühlung

Die zwei offensichtlichsten Neuerungen sind wohl zum einen die Querstreben, die für eine verbesserte Steifigkeit sorgen sollen. Andererseits hat der CR-10 V2 einen babyblauen Anstrich erhalten ;-). Spaß bei Seite: Natürlich hat sich unter der Haube dann doch auch einiges getan – aber fangen wir, wie immer, vorne an.

Versand, Verpackung und Zubehör

Wir haben den 3D-Drucker direkt von Creality3D geschickt bekommen und nach 18 Tagen ist das größere Paket aus China eingetroffen. Es wurde uns aus dem neuen Werk geschickt, welches wir noch letztes Jahr mit Naomi Wu zusammen besucht haben (hier ist unser Videobericht). Auch die Verpackung lässt sich schnell abarbeiten, denn bis auf Tronxy (und manchmal Anet) bekommen alle chinesischen Hersteller es inzwischen gut hin, ihre 3D-Drucker sicher für den langen Transport zu verpacken.

karton cr-10 v2
Den CR-10 V2 haben wir direkt von Creality3D, also ohne Umweg über einen Reseller (GearBest, Banggood, etc.), erhalten.

Auf den üblichen zwei Ebenen verteilen sich die Basis, der Aufbau, das Netzteil und das Zubehör. Dabei sind alle Teile durch eine dicke Schicht Schaumstoff geschützt, sodass auch der DHL-Bote mal einen schlechteren Tag haben darf ;-).

verpackung ebene 1
Sicher verpackt. Ebene 1 beherbergt die Base – beim V2 nach wie vor ohne Netzteil/Mainboard.
verpackung ebene 2
Ebene 2: Hier ist der Aufbau und das externe Netzteil sicher verpackt.

Das Zubehör ist nicht übertrieben umfangreich, aber insgesamt überdurchschnittlich. So liegen neben den Klassikern, wie z.B. dem („Einweg-„)Werkzeug für den Aufbau, der Filamentzange und Filamentspachtel, auch Ersatznozzles und ein PTFE-Schlauch bei. Das Highlight bildet nicht die beigelegte 250g Filamentrolle, sondern vielleicht(?) der BLTouch für das Autoleveling, auf welches ich später noch eingehen werde.

Der USB-Stick enthält neben den Testdruckdateien (später mehr dazu) auch die Aufbauanleitung, welche aber eigentlich nur die digitale Version der beigelegten, guten, ausgedruckten Aufbauanleitung ist.

Der Aufbau und die Verarbeitungsqualität

Der Aufbau ist schnell gemacht. Die Aufbauanleitung ist selbsterklärend, auch wenn der Anbau der vier Gummifüße verschwiegen wird ;-). Letztlich muss, wie inzwischen sehr häufig, nur der Aufbau mit vier Schrauben an der Base befestigt und die Kabel eingesteckt werden. Bei dem CR-10 V2 müssen zudem, das ist die kleine Besonderheit, die zwei Querstreben angeschraubt werden. Zeitansatz: 20-40 Minuten – je nach Erfahrung bzw. Geschick.

halb fertig gebaut cr-10 v2
Eine Querstrebe ist angebaut, die andere fehlt noch.
querstrebe
Das hält. Die Querstreben sitzen gut.

Bei den Querstreben ist darauf zu achten, dass diese natürlich bombenfest sitzen – das ist ja der Zweck. Nur so können effektiv die Schwingungen – insbesondere bei größeren Druckhöhen – reduziert werden. Um diese unten am Rahmen zu befestigen müssen die Aluprofilabdeckungen entfernt werden. So viel vorweg: Sie leisten einen guten Job, aber ich will sie nicht zuuu hoch bewerten: Im Prinzip lässt sich ja fast jeder Prusa i3 Drucker mit diesen Querstreben nachrüsten.

querstreben
Abdeckung entfernen und Querstrebe ordentlich anschrauben. Fertig.

Als kleine Anmerkung: Die M5x30 Innensechskanntschrauben habe ich inzwischen für den Aufbau, die M5x25 Innensechskanntschrauben für die Gummifüße verwendet – anders als die Anleitung es vorsieht. Es scheint mir, als ob Creality3D auch hier ab und zu still ein kleines Update bzw. Revision einfließen lässt.

anleitung
Die Aufbauanleitung: Gute Beschreibung und fast lückenlos. Damit klappt der Aufbau schnell.

Die Kabel verschwinden, sofern sie am Rahmen sind, relativ charmant unauffällig in den Aluminiumprofilen. Ähnlich wie beim Artillery Sidewinder X1. Das gefällt und letztlich kommt man im Fall der Fälle immer noch leicht heran.

Interessant finde ich die Entscheidung bei der externen Netzteil-Box zu bleiben. Während viele 3D-Drucker-Hersteller dazu tendieren das Netzteil und Mainboard unter den 3D-Drucker fest zu verbauen (selbst Creality3D mit z.B. dem CR-10S Pro oder dem CR-X), so bleibt man beim CR-10 V2 dem Vorgänger treu. Schon damals habe ich das als „neutral“ bewertet. Vorteil: Man kann das Netzteil samt Display besser/bequemer positionieren und kommt besser an die Elektronik. Nachteil: Man hat eben nicht den „einen“ Klotz. Insgesamt empfinde ich jedoch die intern bzw. unter dem 3D-Drucker verbaute Lösung als etwas „charmanter“.

ext netzteil
Es wird weiterhin ein externes Netzteil verwendet.

Einen weiteren Vorteil gibt es bei der externen Netzteil-Lösung noch: Man hat auch gleich eine stabile Filamentrollenhalterung! Bei anderen 3D-Druckern fehlt diese schon mal gerne oder ist aus wackeligem Acryl. Oder sie ist oberhalb des 3D-Druckers an den Aluprofilen angebracht und so reibt das Filament beim Extrudereinzug zu sehr – eben wie beim CR-10 S Pro oder CR-X. Abhilfe musste bei diesen 3D-Drucker eine Umlenkrolle in einer selbstgedruckten Halterung schaffen.

Wir haben das Kit dem dem BLTouch bestellt und somit lag neben dem Sensor auch eine Halterung anbei. Hierfür sind die Schrauben etwas lang geraten (Deja vu? Ja ich achte auf so kleine Umstimmigkeiten) und die Positionierung direkt vor dem Radiallüfter empfinde ich als etwas ungeschickt. Die eigentliche Installation der Hardware geht jedoch leicht vonstatten: Anschrauben, Kabel an Sensor stecken, anderes Kabelende beim Extruder-Stepper (dort befindet sich eine kleine Verteilerplatine unter der Abdeckung) einstecken. Im Nachgang kann man das Kabel noch mit den anderen Kabeln und PTFE-Schlauch ordentlich verlegen – leider passt das Kabel nicht in den Netzschlauch.

bltouch cr10-v2
Der BLTouch am CR-10 V2.

Erläuterung: BLTouch, Autoleveling, WTF? Beim 3D-Druck kommt es auf 0,X Milimeter an. Insbesondere bei der ersten Schicht. Ist der Abstand von Druckkopf zum Heizbett zu groß, druckt ihr in der Luft – der 3D-Druck hält nicht. Ist der Abstand zu gering, fließt kein oder nicht genug aus der Nozzle. Im Worst Case zerkratzt ihr auch noch euer Heizbett. Deswegen muss das Heizbett „gelevelt“ werden, sodass an jeder Stelle zwischen Heizbett und Nozzle nur ein Stück dünnes Papier passt. Dies kann durch Sensoren automatisiert werden und bei Heizbettunebenheiten durch ein vorher vermessenes 4×4-Raster während des Drucks in Echtzeit kompensiert werden.

Was beim Auf- bzw. Zuschrauben der Metallabdeckung auffällt: Auch hier hat man mitgedacht. Die Positionierung stimmt, alles sitzt sehr fest, Kabel wurden ordentlich fixiert – so soll das sein.

verteiler platine
Der BLTouch muss nur auf die Verteilerplatine gesteckt werden. Fertig.

Das Kabelmanagement ist gut. Die Kabel wurden ordentlich verlegt und fixiert, Kabelendhülsen sind am Start, hier und dort wurde (etwas unsauber) mit Heißkleber nachgeholfen.

Kommen wir noch kurz zu den inneren Werten: Das 350W Netzteil (LRS-350-24) von Meanwell (nicht der aller-allerbeste Netzteil-Hersteller, aber definitiv besser als so manch ein 9€-Netzteil in anderen 3D-Druckern) kann bei 220-230V (für uns relevant) oder 115V betrieben werden. Als Output erhalten wir 24V, sodass unser Hotend wesentlich schneller auf die nötige Drucktemperatur kommt, als bei 12V-Kreisläufen. Das erwarte ich inzwischen allerdings immer, bei 3D-Druckern die mehr als 200€ kosten. Für die Modder ist das auch relativ wichtig, da man so eben z. B. nach 24V-Lüftern Ausschau halten muss.

netzteil cr-10 v2
Das Meanwell Netzteil des CR-10 V2

Das Mainboard ist wieder eine Eigenkreation von Creality3D in Version 2.5.2. So sind auch die Steppertreiber fest auf dem Board verbaut – ein Austausch ist nicht möglich.

mainboard cr10 v2
Das Mainboard des CR-10 v2 – eine Eigenkreation.

Da die Steppertreiber relativ warm werden, werden diese (und das Board) von einem extra Lüfter gekühlt – für den Artillery Sidewinder X1 gibt es nicht ohne Grund eine nachträgliche Kühllösung für die Steppertreiber. Der Feederstepper macht einen guten Eindruck, er ist vollständig aus Metall und auch nach diversen Kilometern Filamentverbraucht funktioniert er tadellos.

cr-10 v2 feeder
Stabiler Feeder und der Filament-Sensor. Beide machen einen guten Job.

Das Einführen von neuem Filament geht auch leicht von der Hand – bei manch anderen Lösungen kann das ziemlich „fummelig“ werden.

sensor-feeder-grafik
Und so visualisiert Creality3D die Feeder-Konstruktion 😉

Creality3D hält nach wie vor am Bowden-Extruder fest. Ich weiß noch wie ich vor ~3 Jahren angemacht wurde als ich das prophezeit hatte alá: „Kristian Bowdens werden sie NIE durchsetzen“ ;-). Es gibt eine Menge Vorteile des Aufbaus, aber auch Nachteile: So lässt sich z. B. flexibles Filament, auf Grund des langen Weges zwischen Feeder und Nozzle, nicht ordentlich drucken. Ich bin also gespannt, ob wir 2020 vermehrt Direct Drive Extruder wie beispielsweise beim Artillery Sidewinder X1 (SWX1) sehen werden. Noch ist dies eher ein Exot (bei Prusa i3 Bauweisen).

Auf das Heizbett gehe ich später noch einmal ein – nur so viel: Es ist wieder der Knaller. Die Haftung beim Druck ist ausgezeichnet, nach dem Abkühlen springen die Drucke einem fast entgegen. Das Kabel wurde entsprechend fixiert.

fixierung
Kabelschlepp bzw. Fixierung. Diese bewährte Lösung kennen wir schon seit dem CR-10 Mini.
isolierung
Das Kabel wurde direkt ans Heizbett gelötet. Die Isolierung hätte etwas größer (siehe Ränder) ausfallen dürfen.

Interessanterweise hat Creality3D sich wieder von den Flachbandkabeln gelöst. Waren diese noch beim Creality3D CR-X oder dem CR-10S Pro verbaut, finden wir beim CR-10 V2 wieder die „guten alten“ Netzschläuche vor. Insgesamt finde ich diese Entscheidung gut, da die Kabel etwas flexibler sind. Zudem verwendet man keine Klemmen, wie beim SWX1, was bei tausenden Bewegungen problematisch werden kann.

Das waren ausgewählte Eindrücke: der CR-10 V2 kommt einfach richtig gut weg. Kommen wir aber nun zum wichtigsten Part: Der Druckqualität.

Qualität der 3D-Drucke und Zuverlässigkeit

Die Verpackung, der Aufbau und die Verarbeitungsqualität sind sicherlich wichtig, aber am Ende kommt es eben doch auf die Druckqualität und die Zuverlässigkeit an. Nur wenn beides passt wird man langfristig Spaß an einem 3D-Drucker haben, da man nicht jeeedes mal etwas reparieren, neu einstellen oder verbessern muss.

Deswegen haben wir inzwischen unsere 3D-Drucker mehr als einem Monat im Test, drucken die Standardteile (Calibration-Cubes, Benchys, etc.), aber auch Teile, die sich die Redaktion wünscht – also (hoffentlich) einen wirklichen Nutzen haben. Starten wir ganz vorne – mit dem Hochfahren des 3D-Druckers.

Bedienung des CR-10 V2

Kein Farbdisplay, kein Touchscreen, keine Begrüßungsmelodie – stattdessen den guten alten bekannten Drehknopf. Wenn das mal nicht – nennen wir es mal – „retro“ ist! Das 12864 Display bzw. das Board ist ein echter Klassiker, sehr zuverlässig, aber irgendwie dann doch ein bisschen in der Zeit stecken geblieben. Irgendwie „fühlt“ sich diese ganze externe Einheit so als Hommage an den alten CR-10 an ;-).

CR-10 V2 Display
CR-10 V2 Bedienung und Display: Ziemlich angestaubt.

Natürlich reicht das Display locker um Drucke zu starten, prozentual im Vergleich zum eigentlichen Druck nimmt es sehr wenig Zeit ein, ggf. nutzt ihr eh einen externen Druckserver, wie z.B. Octoprint – aber dennoch: Ein gut(!) durchdachtes Touchscreen-Menü hätte, ehrlich gesagt, auch was gehabt. Wer hier also mehr möchte – mehr als jedes Touchscreenmenü aktuell bietet, sollte sich ggf. den Raspberry und ein kleines Display holen.

display cr-10 v2
Die Display-Platine des CR-10 v2

Ansonsten gibt es zu der eigentlichen Bedienung nicht viel zu sagen: Das Drehen/Drücken funktioniert zuverlässig, das Englisch ist verständlich, die üblichen Funktionen (Homing, Stepper deaktiveren, vorheizen, etc.) klappen wunderbar. Was ich gut finde: Man hält weiterhin an einer SD-Karte (statt microSD) fest. Das erspart einem die lästige Fummelei. Bei so manch einem 3D-Drucker ist schon eine microSD zwischen Einschub und Gehäuse IM Gehäuse verschwunden ;-).

Wie fügt sich aber die Besonderheit, der BLTouch Sensor ein?

Autoleveling mit dem BLTouch-Sensor

Vorweg: Je nach Shop liegt der Autolevel-Sensor bei, oder eben nicht. Und ganz ehrlich: Ich kann auf ihn wirklich gerne verzichten. Woran liegt das? Erstens: Weil ich mit der Zeit gelernt habe, wie man das Heizbett anständig levelt und welche Parameter im Slicer für einen guten Druckstart zuständig sind. Zweitens: Weil das Druckbett von Creality3D allererste Sahne ist. Drittens: Das Meshbed-Leveling (Rastererstellung durch Marlin) funktioniert zwar in der Theorie recht gut, aber der BLTouch bzw. dessen Clone sind oft wirklich eher ein „Schätzeisen“.

haftung heizbett
Die beschichtete Glasplatte hat, wie inzwischen häufig, eine hervorragende Haftung. Der erste Layer sieht 1A aus!

Ich habe den BLTouch zwar (noch) angeklemmt, aber berücksichtige ihn im GCODE nicht mehr. Das Heizbett wurde einmal ordentlich gelevelt und der Drucker läuft nun konstant seit Monaten durch. Es gibt schlicht keinen Bedarf. Versteht mich nicht falsch: Wenn die Firmware vernünftig ist, ihr euer Handwerk versteht (Z-Offset etc.) und die Druckfläche sehr groß ist (400 x 400 mm und größer) kann ein BLTouch o.ä., insbesondere bei krummen Heizbetten, ein Segen sein – hier würde ich ihn mir ehrlich gesagt sparen.

Falls ihr ihn euch dennoch wünscht und er nicht beiliegt: Er ist seperat erhältlich. Der L-Metallwinkel wird angeschraubt, das Kabel eingesteckt – fertig.

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3D-Drucke

Ihr kennt es schon: Meine ersten 3D-Drucke sind, sofern beigelegt, die fertig bearbeiten GCODES des Herstellers. Oft liegen diese auf der (micro-)SD oder dem USB-Stick und wurden hoffentlich optimal mit dem Slicer der Wahl auf den ausgelieferten 3D-Drucker angepasst. Auch beim CR-10 V2 lagen drei GCODES dabei: Die bekannte Winkekatze, der noch bekanntere Hund (lieben Gruß an Geeetech ;-)) und ein kleines Sparschweinchen.

Lautstärke

Also fix den ersten Druck gestartet und … wow. Die Lautstärke setzt einen neuen Rekord. Die verbauten TMC2208-Treiber und Hotend-Lüfter sorgen für einen sehr leisen Druck. So leise, dass der Creality3D CR-10 V2 der zweite 3D-Drucker (neben dem Artillery Sidewinder X1) ist, der unmodifiziert in unserem Büro nebenbei drucken konnte, ohne die Leute zu nerven. Sehr geil.

lautstaerke cr-10 v2
Zwischen 52 und 60 dB – sehr angenehm!

Zu oft haben 3D-Drucker zwar inzwischen Steppertreiber verbaut, was auch dem Druckbild zu Gute kommt, aber an den Lüftern wird dann gespart. Das Resultat: 10 Cent weniger ausgegeben – 5-10 dB mehr. Einen kleinen Kritikpunkt würde ich Creality3D an dieser Stelle dann aber doch mitgeben: Der Netzteil-/Mainboard-Lüfter könnte noch leiser sein – dieser ist etwa 3 dB lauter als das Hotend/Stepper. Wer das Beste rausholen will, kann sich also noch einen richtig guten 24V(!)-Lüfter besorgen und hat ohne viel Aufwand einen extrem leisen 3D-Drucker.

Insgesamt ist der Artillery Sidewinder X1 sogar meist minimal leiser, aber sobald dieser die X-Achse bewegt ist er dann doch lauter bzw. das Geräusch ist nicht so angenehm monoton wie beim CR-10 V2.

Heizbett

Auf das Heizbett möchte ich hier in einem extra Abschnitt eingehen. Beim alten CR-10 „hat man damals“ noch mit Glasscheiben, Kreppband, Prittstift und/oder Haarspray gearbeitet. In der Zwischenzeit kamen dann viele Buildtak-ähnliche (Magnet-)Folien auf den Markt und Anycubic hat mit dem I3 MEGA das erste mal in größerer Masse ihre „Ultrabase“ vertrieben. Dies ist eine Glasscheibe mit spezieller Beschichtung – d.h. ein „Mix“ aus den verschiedenen Lösungen. Nach wie vor ist das meine liebste Oberfläche und der CR-10 V2 hat diese nun auch spendiert bekommen <3. Die Haftung ist sehr gut, Objekte "springen" nach dem Abkühlen von alleine von der Platte und sie kann im Notfall auch etwas grober behandelt werden. Ich kann es selbst kaum glauben, aber nach über 400 Druckstunden(!!!) musste ich noch immer nicht den beigelegten Spachtel zum Ablösen von Drucken bzw. Resten verwenden. Dementsprechend sieht die Oberfläche immer noch wie neu aus. Top! [caption id="attachment_197852" align="aligncenter" width="734"]raft cr10 v2 Die Oberfläche ist der Hammer: Nach über 400 Druckstunden ist diese „wie neu“. (Hier: Raft für Alexa-Halterung)[/caption]

Eine weitere Evolution die der 3D-Druck durchlaufen hat, wurde auch erkannt und verbaut: Eine vernünftige Isolierung unter der Heizplatte. Diese sorgt nicht nur für eine konstante Heizbetttemperatur, sondern eben auch für weniger Energieaufwand und das schont dann bei den Wattzahlen und Druckzeiten auch den Geldbeutel.

Über vernünftig große Levelrädchen und eine Zugentlastung für den Heizbettkabel-Anschluss (andernfalls droht Kurzschlussgefahr) muss ich bei Creality3D keine Worte verlieren: Das gefällt mir schon seit den letzten ~5 Modellen.

Druckqualität

Der wichtigste Part: Die Druckqualität. Kommen wir zum Punkt: Der Creality3D CR-10 V2 liefert, out of the box, die beste Druckqualität aller bisher getesteten 3D-Drucker aus China (was immerhin ~70 Exemplare sind), ab.

Testdatei von der SD-Karte: Ein Schweinchen
Testdatei von der SD-Karte: Ein Schweinchen
chromecast-befestigung
Für unseren Smartphone-Teser Alex: Eine Chromecast-Halterung (mit (fiesem) Raft)
notre dame druck
Die Notre Dame – 49-Stunden-Druck? Kein Problem. (Man achte auf die Spitzen oben links)

Hier greift das gute Heizbett, die Steppertreiber, aber auch die zweiseitige Bautteilkühlung richtig gut ineinander.

fan-v2
Bauteilschema von Creality3D – ein bisschen zu „fancy“? 😉

Die Bautteilkühlung macht insbesondere bei Brücken („Bridging“) einen richtig guten Job – man braucht nicht mehr viel Support.

cr-10 v2 bridging
Ignoriert die Unterseite – es musste schnell gehen. Hier ist das Bridging (60mm!) interessant!

Wer wert auf die Unterseite legt, wird es mit dem CR-10 V2 auch sehr einfach haben.

unterseite-cr-10-v2-druck
Unterseite eines Druckes mit dem CR-10 v2
lieblinge
Für mich die beste Druckqualität (ohne Hardware-Modifikationen) eines China-3D-Druckers.

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Fazit: Creality CR-10 V2 kaufen?

Ja! Normaler Weise schließe ich im Fazit erst einmal aus, für wen der jeweilige 3D-Drucker nichts wäre. Hier will ich anders anfangen, denn der Creality3D CR-10 V2 ist echt richtig gut. Wenn dir der Druckraum von 300 x 300 x 400mm zusagt, du einen leisen 3D-Drucker, eine zuverlässige Arbeitsmaschine möchtest und das nötige Geld hast – nimm den Creality3D CR-10 V2! Sofern du mit der externen Strom-/Mainboard-Box leben kannst. Falls ja, stößt er den Creality CR-10S Pro, der ähnlich viel kostet, in dieser Preisliga ziemlich locker vom Thron.

Falls du jedoch mit flexiblen Filamenten (z.B. TPU) drucken möchtest, müsstest du dir einen Direct Extruder nachrüsten, oder holst dir direkt – das wäre dann meine Empfehlung – den Artillery Sidewinder X1. Falls du noch genauere Drucke brauchst, solltest du dir mal SLA-3D-Drucker anschauen. Der Elegoo Mars für 239€ und der Anycubic Photon S für 285€ machen ihren Job solide – allerdings bringt der 3D-Druck mit Resin auch andere Problemchen mit sich.

Wenn du einfach günstig in das 3D-Druck-Hobby reinschnuppern willst, ist der Ender-3 für schmale 150€, aber ebenfalls sehr großer Community, meine Empfehlung. Es gibt natürlich noch aktuell 5-10 weitere empfehlenswerte 3D-Drucker aus China, diese sind jedoch durch ihre Extras/Features etwas „nieschiger“ bzw. für etwas speziellere Anforderungen geeigneter. Dafür ist dann in den Kommentaren genug Platz ;-).

Meine zwei Lieblinge: Artillery Sidewinder X1 (links) und Creality3D CR-10 V2 (rechts)

Der Creality CR-10 V2 lieferte bei mir, out of the box, die besten Druckergebnisse (noch vor dem Artillery Sidewinder X1) ab. Wenn du ein Arbeitstier möchtest, welches pflegeleicht Filamente durchballert – der Creality CR-10 V2 ist deine Wahl!

Abschließend vielleicht noch ein allgemeiner Eindruck: Mich freut es, dass Creality3D endlich wieder einen richtig guten, einfach soliden, 3D-Drucker auf den Markt gebracht hat. Ohne neuartige (und nur halb implementierte) Features oder gar Spielereien (wie z. B. beim Creality3D CR-X). Creality3D verzichtet auf Buzzwords oder angebliche Revolutionen. Man baut auf einem guten Fundament auf und ergänzt es mit wirklich gut durchdachten Neuerungen/Features. So soll es, meiner Meinung nach, sein.

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Warum beeinflusst das in keinster Weise unser Testurteil?
Profilbild von Kristian

Kristian

Ich bin 32 Jahre jung, aber gefühlt ziemlich oft noch wie ein großes Spielkind. So habe ich Ende 2009 (endlich) "CG" ins Leben gerufen. Besonders haben es mir z.Z. die 3D-Drucker angetan.

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Kommentare (93)

  • Profilbild von Emanuel
    # 29.12.19 um 20:16

    Emanuel

    Kranker scheiß

  • Profilbild von Herb
    # 30.12.19 um 20:54

    Herb

    Stößt das Hotend nicht an die Verstrebungen, wenn die Z Achse ganz oben ist?

  • Profilbild von Thommy
    # 31.12.19 um 15:46

    Thommy

    Cooler Test! Also wenn ihr könnt, testet mal den Tronxy X5SA Pro….Der soll -Tronxy-untypisch- sehr, sehr gut sein, insbesondere auch P/L-mäßig im Vergleich zum Ender 5 Plus. Ich geh Mal drucken, bis dann 🙂

    • Profilbild von Kristian
      # 31.12.19 um 16:11

      Kristian CG-Team

      Hey Thommy,

      ich hatte mal den Tronxy X5S – der hat es nicht einmal auf die Seite gebracht. Es fehlten Bauteile, einige waren kaputt und das große Heizbett hat es nicht mal auf 50 °C geschafft :-D. Den X5SA Pro habe ich auf dem Radar, bin etwas skeptisch, aber wenn mehr Leute daran Interesse haben …

      LG Kristian

      • Profilbild von bojank
        # 16.04.20 um 08:08

        bojank

        ging mir mit dem X5SA Pro ähnlich. Falsch produzierte Teile – muß man sich vorstellen. Habe die Gleiter oben links als rechts bekommen mit langen nks markierung. tronxy support hat mein anliegen auch null verstanden. deren Kommentar war drehe die achse… whaaat? siehe bilder… eingekreist ist soll was ich bekommen habe ist rechts.
        musste mir anderweitig selber helfen. niemand hat sich verantwortlich gefühlt. dann nach knapp 2 wochen endlich zum druck gekommen. enttäuschend wie fern – ja, nach richtigem Autoleveling das hotend vom Heizbett druckt. Glücksache wenn was haften blieb. Glücksache auch wenn auch durchgehend bis zum Druckende haften blieb. Manuelles leveling brachte mal überhaupt nix. Einzigster Vorteil natürlich ihr lernt soviel ums 3D drucken im Internet recherchierend nach den Ursachen für die Fehldrucke wie bei keinen anderen Drucker. Und ich hab in der Zeit echt viel dazugelernt. Echt viel… Das ist so als ob wenn die Fahrstunden für den Führerschein mit einem Yugo absolvierst um im Anschluss Führerscheinprüfung und Abschlussprüfung für den KFZ Mechaniker gleichzeitig ablegen kannst.
        Tronxy nie wieder… ich will drucken und nicht alle paar Minuten den Browser zünden…

        Kommentarbild von bojank
    • Profilbild von bojank
      # 16.04.20 um 07:46

      bojank

      @Thommy: Cooler Test! Also wenn ihr könnt, testet mal den Tronxy X5SA Pro….Der soll -Tronxy-untypisch- sehr, sehr gut sein, insbesondere auch P/L-mäßig im Vergleich zum Ender 5 Plus. Ich geh Mal drucken, bis dann 🙂

      tronxy x5sa pro ist absoluter Dreck. Von 10x drucken vielleicht 1x was vernünftiges. dazu mir den ender 3D angeschafft. Seitdem weiß ich was ein guter 3D Druck ist. Den Creality3D CR-10 V2 dazugeordert. Tronxy verkauft. Weg mit dem scheiß.

  • Profilbild von Mace
    # 01.01.20 um 23:00

    Mace

    Wie siehst du den Vergleich zum CR10 S Pro ? Oder würdest du den V2 dem Pro vorziehen ?

    • Profilbild von Kristian
      # 02.01.20 um 10:47

      Kristian CG-Team

      Hey Mace,

      ich würde den V2 def. dem CR-10S Pro vorziehen. Abgesehen vom Netzteil (das externe Netzteil muss man halt mögen) gehen alle Punkte an den V2.

      LG

    • Profilbild von Neubauer
      # 29.01.20 um 12:34

      Neubauer

      Ich habe den "alten" CR-10 mit nachgerüsteter zweiter Z Achse und einen CR-10 Mini zuhause. Gegen Mitte Dezember den CR-10S Pro dann gekauft:
      + 24 Volt System
      + TMC Stepper
      + Creality hat von Tiny Machines die Romware kopiert, und ab V1.7 ist endlich der
      "Thermal Runaway" aktiviert.
      – die verbauten Lüfter, speziell im Gehäuse sind Schrott und lauter als alles andere
      – der verbaute Sensor erkennt zwar beim ersten Druck sauber die Oberfläche, aber danach verstellt sich das Schrott Teil andauernd. Warte auf den BL-Touch Sensor und dann flashen mit Tiny Machines Romware.
      – In jedem Youtube Video sieht man dass das Hotbed mit einem großen Relay abgesichert war. In der aktuellen Version ist nur noch ein billiger 24V Mosfet vor dem Hotbed geschalten.
      – Der Sticker auf dem Hotbed wird nach ein paar Drucken lauter Beschädigungen wegen der Nozzle haben, die dauernd sich verstellt und ins Hotbed läuft
      – Der Sticker auf dem Hotbed ist nach ein paar Drucken bereits so "glatt" dass da
      nichts mehr darauf halten wird. Wieso wurde keine Dauerdruckplatte ab Werk verbaut?
      – Die Z-Achse hat zwar 2 Achsen, aber bei dem Gewicht verzieht sich das immer wieder, und der erste Ebenen Fehler wird dadurch verstärkt. Hier muss ich noch die T8 Backspring Nuts aus Bronze noch einbauen.
      – Die Creality SW 1.7 auf dem Drucker hängt sich auf wenn du den Druck pausieren tust und wieder weiter drucken willst.
      – Der verbaute Filament Sensor wird bereits nach einem kurzem Druck nicht mehr erkennen ob das Filament drinnen ist oder nicht. Ebenso Schrott verbaut worden.

    • Profilbild von Gast
      # 28.07.20 um 11:16

      Anonymous

      Ja

  • Profilbild von Bibl
    # 03.01.20 um 11:42

    Bibl

    Ich durfte den Drucker vor einigen Monaten testen und kann euch in (fast) allen Punkten zustimmen! Ich habe allerdings keine gedruckte Aufbauanleitung dabei gehabt und damit ca. eine Stunde benötigt. Allerdings nervt mich das Einfädeln von Filament entgegen eurer Tests schon deutlich. Den CR10 V2 nutze ich eher für Drucke, die auch mal 48 Stunden dauern können. Für schnelle Filamentwechsel ist mir dann der Ender 3 doch lieber.

    Tipp: In der Praxis kappe ich beim CR10 V2 das Filament gerade (90° Winkel) und führe es durch den Sensor und kappe danach für den Extruder in ca. 45°.

    Zusammenfassend: macht weiter so! Ich lese eure Berichte richtig gerne! 😉

  • Profilbild von Mättu
    # 03.01.20 um 13:13

    Mättu

    Moin! Braucht es für den oben angegebenen TomTop-Preis einen Gutschein? Bei mir ist das mal eben 20% teurer…

    • Profilbild von Thorben
      # 06.01.20 um 15:39

      Thorben CG-Team

      @Mättu: Eigentlich nicht. Sind 382,16€ aus dem DE-Lager. Vllt Dollarpreis oder China-Lager ausgewählt?

  • Profilbild von Thorsten J.
    # 06.01.20 um 23:35

    Thorsten J.

    Der Test hat mich so überzeugt,dass ich mir nun auch einen bestellt habe.
    Bin nun sehr gespannt,ob er das versprochene erfüllt.
    Habe noch nicht sooo die Erfahrungen im 3D-Druck ,hoffe aber trotzdem damit klar zu kommen.

    Vielen Dank für den Test,macht weiter so,schaue fast täglich bei Euch vorbei !

    • Profilbild von Kristian
      # 09.01.20 um 20:10

      Kristian CG-Team

      Sehr gute Entscheidung!

      Falls du Fragen hast – meld dich!

      LG Kristian

      • Profilbild von Gast
        # 12.01.20 um 23:52

        Anonymous

        @Kristian: Sehr gute Entscheidung!

        Falls du Fragen hast – meld dich!

        LG Kristian

        Vielen Dank,bisher klappt es gut und ich bin froh zugeschlagen zu haben.
        Falls Du mal nen Tip für einen alternativen/leisen Lüfter der Kontrolleinheit hast,wäre ich dankbar.

        Denn im Vergleich zum eigentlichen Drucker,scheint das die größte Lärmquelle zu sein.
        Trotzdem ist er,im Vergleich zu meinem “alten“ Anycubic i3 mega ,ein absoluter “Leisetreter“ 😅

        • Profilbild von Tim
          # 02.08.20 um 20:03

          Tim

          Die passenden Lüfter interessieren mich auch 🙂
          Danke für den Artikel und das Video, mein V2 ist auf dem Weg, ich freu mich schon wie ein Schneekönig!

  • Profilbild von Harry
    # 07.01.20 um 08:58

    Harry

    Ich habe einen CR-10S, hast du mal bitte einen Link für so eine Ultrabase? Hab öfters mal Ärger mit der Glasscheibe vom Herstellers.

  • Profilbild von Jörg
    # 08.01.20 um 20:04

    Jörg

    Wie sind eigentlich so die Preise bei 3D Druckern, speziell dieser. Gibt es oft derartige Angebote oder kostet er die nächsten 6 Monate wieder 1000€?

    • Profilbild von maCyo
      # 09.01.20 um 11:38

      maCyo

      Der kostet ohne Angebot auch "nur" 450€

      • Profilbild von Kristian
        # 09.01.20 um 20:11

        Kristian CG-Team

        Ganz genau. In dieser Größe landet man so, je nach Features bei 280-550€. Meistens.

        LG Kristian

  • Profilbild von Maik F
    # 11.01.20 um 12:40

    Maik F

    Bei mir wird 1101,44€ angezeigt

    • Profilbild von Thorsten
      # 12.01.20 um 23:46

      Thorsten

      Ja ist für den Preis ausverkauft lt. Seite.
      Den nun gezeigten Preis halte ich allerdings für sehr überzogen und total unrealistisch,ist wohl eher als “Platzhalter“ zu sehen

  • Profilbild von Thor Sten
    # 17.01.20 um 23:11

    Thor Sten

    Spiele mit dem Gedanken den alten CR-10 zu kaufen. Suche noch einen 2. Drucker mit größerem Druckraum. Besitze den i3 Mega. Kann man den cr-10 noch kaufen, oder lieber nicht?

  • Profilbild von Gizmo
    # 19.01.20 um 11:30

    Gizmo

    Was sind denn das für coole wabernde LED Lampen links am Rand im Video?

  • Profilbild von Jin
    # 27.01.20 um 10:15

    Jin

    Hallo,
    eignet sich das Gerät für den Druck mit ABS? Sind die Druckergebnisse von identischer Qualität?

  • Profilbild von Nabil
    # 27.01.20 um 15:57

    Nabil

    Moin,

    sehr schöner Test.
    Werde mir den wohl auch zulegen.
    Nur mal eine Frage zu den Preisen, bzw. Gutscheinen:
    Habe mir auf Banggood das Angebot vom UK Lager angesehen, das ist aktuell bei 424,23€, allerdings kann ich den oben angegebenen Gutschein nicht verwenden; der ist angeblich nur für spezielle Produkte.

    Gibt es sonst noch Gutscheine für Banggood?

    Danke

  • Profilbild von Gerd
    # 29.01.20 um 10:52

    Gerd

    Hallo Kristian,

    ich würde eine kleine Entscheidungshilfe benötigen.

    Creality3D CR-10 V2 oder Creality3D CR-10 S Pro

    Was sagt Dein Bauchgefühl ????

    Vielen Dank.

    Gerd

  • Profilbild von Jin
    # 04.02.20 um 09:04

    Jin

    Hallo,
    nachdem ich dieses Review gelesen und gesehen habe, war ich vom CR-10 V2 überzeugt und habe diesen gekauft. Der erste Testdruck mit PLA verlief gut. Danach wollte ich mit ABS drucken – der ursprüngliche Anschaffungsgrund. Jedoch nicht ein Druck gelingt. Nach ungefähr 1mm "Bauhöhe" löst sich das Druckobjekt von der Heizplatte. Also habe ich die anfängliche Druckgeschwindigkeit auf 3mm/s gesenkt, die Temperatur des Extruders auf 240, das Heizbett auf maximale 110 °C erhöht. Trotzdem löst sich das Objekt.
    Hat das Team von China Gadgets oder ein Leser eine Idee, wie ich das Problem in den Griff bekommen kann? Ansonsten bin ich geneigt den Drucker zurückzusenden. Ich habe das NuNus ABS Filament verwendet, welches ebenfalls gute Reviews erhalten hat.

    • Profilbild von Joe Dante
      # 11.02.20 um 17:39

      Joe Dante

      @Jin: Hallo,
      nachdem ich dieses Review gelesen und gesehen habe, war ich vom CR-10 V2 überzeugt und habe diesen gekauft. Der erste Testdruck mit PLA verlief gut. Danach wollte ich mit ABS drucken – der ursprüngliche Anschaffungsgrund. Jedoch nicht ein Druck gelingt. Nach ungefähr 1mm "Bauhöhe" löst sich das Druckobjekt von der Heizplatte. Also habe ich die anfängliche Druckgeschwindigkeit auf 3mm/s gesenkt, die Temperatur des Extruders auf 240, das Heizbett auf maximale 110 °C erhöht. Trotzdem löst sich das Objekt.
      Hat das Team von China Gadgets oder ein Leser eine Idee, wie ich das Problem in den Griff bekommen kann? Ansonsten bin ich geneigt den Drucker zurückzusenden. Ich habe das NuNus ABS Filament verwendet, welches ebenfalls gute Reviews erhalten hat.

      Besorg dir so eine GFK Platte in passender Größe und klemm sie aufs Heizbett. Kleben ist nicht notwendig. Daran pappt alles so stark, das glaubt man kaum.
      https://www.ebay.de/itm/Pr%C3%A4zisions-FR4-GFK-Epoxy-Platte-1-0-03-mm-240-x-220-mm-3D-UV-TOP/352683829489?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&_trksid=p2057872.m2749.l2649

      Achtung, nach der Montage ist das Bett höher und du musst erst mal die Z-Achse neu justieren, sonst kracht dein Hotend ins Heizbett…

    • Profilbild von Joe Dante
      # 11.02.20 um 22:34

      Joe Dante

      @Jin: Hallo,
      nachdem ich dieses Review gelesen und gesehen habe, war ich vom CR-10 V2 überzeugt und habe diesen gekauft. Der erste Testdruck mit PLA verlief gut. Danach wollte ich mit ABS drucken – der ursprüngliche Anschaffungsgrund. Jedoch nicht ein Druck gelingt. Nach ungefähr 1mm "Bauhöhe" löst sich das Druckobjekt von der Heizplatte. Also habe ich die anfängliche Druckgeschwindigkeit auf 3mm/s gesenkt, die Temperatur des Extruders auf 240, das Heizbett auf maximale 110 °C erhöht. Trotzdem löst sich das Objekt.
      Hat das Team von China Gadgets oder ein Leser eine Idee, wie ich das Problem in den Griff bekommen kann? Ansonsten bin ich geneigt den Drucker zurückzusenden. Ich habe das NuNus ABS Filament verwendet, welches ebenfalls gute Reviews erhalten hat.

      Kauf dir eine GFK Platte von Ebay in passender Größe, 1mm dick. Kostet so 6-10€, und darauf klebt alles wie Sau. TPU habe ich nur mit viel Gewalt wieder von der Platte bekommen. Kleben ist nicht nötig, einfach aufs Heatbed klammern und neu leveln bzw die Z-Achsen einstellen, sonst kracht dein Hotend aufs Heatbed.
      Nie wieder Ärger mit dem ersten Layer!

    • Profilbild von Sebastian
      # 12.02.20 um 02:10

      Sebastian

      Einen Drucker ohne geschlossenen bauraum zu kaufen wenn man hauptsächlich abs drucken will ist leider auch nicht von Vorteil. Da wird dir kein größerer Druck mit gelingen. Das abs (mit Zusätzen) von 3djake soll sich wohl für abs recht gut ohne geschlossenen bauraum drucken lassen.

      • Profilbild von Gast
        # 16.04.20 um 13:00

        Anonymous

        Könnte man ggf. eine Einhausung nachrüsten (ich denke an ein paar simple Plexiglasplatten) oder ist das zu einfach gedacht?

  • Profilbild von Gast
    # 04.02.20 um 10:37

    Anonymous

    Wäre für mich mal interessant, wo der V2 im Vergleich zum Chiron steht, ich schwanke zwischen diesen Modellen.

  • Profilbild von Markus
    # 04.02.20 um 22:33

    Markus

    Moin Kristian,

    erstmal vielen für deinen sehr ausführlichen Bericht zum CR10 v2. Ich spiele gerade noch mit dem Gedanken, sogar noch einen Schippe drauf zu legen und zum CR10S pro V2 zu greifen, aber leider nicht noch nicht wirklich viele Vergleichstest zu finden… Und die Herstellerseite ist alles andere als Übersichtlich.

    Hast du eventuell einen Link zum Vergleich oder eine Einschätzung ob der Aufpreis wirklich lohnt. Stabilsierungspfeiler fehlen, schönes aufgeräumtes Display, Auto Bed Leveler.. etc…

    Wie ist deine aktuelle Meinung, falls du dazu schon eine hast?

  • Profilbild von Gerriet
    # 10.02.20 um 14:32

    Gerriet

    Moinsen!

    Ich habe nach diesem Test auch direkt zugeschlagen und bin von den ersten Ergebnissen begeistert. Für mich ist es der Einstieg ins Hobby und deine Videos haben mir sehr geholfen!

    Am 2. Betriebstag ist allerdings ein Problem aufgetreten. Der Drucker macht in regelmäßigen Abständen ein hohes quietschendes Geräusch. Es scheint als kämen die Geräusche vom Feeder. Die beiden Rädchen drehen sich nicht konstant. Immer wenn die Rädchen schneller drehen, entsteht dieses Quietschen. Im Netz habe ich noch keine passenden Ansätze gefunden. Wonach sollte ich schauen? Wie fest sollte diese Feder eingestellt werden? Ich hatte es so gelassen, wie es ausgeliefert wurde. Ich verwende Geeetech 1,75 mm PLA.

    Ich bin für jede Hilfe dankbar!

    Viele Grüße
    Gerriet

  • Profilbild von Thadeus Tentakel
    # 11.02.20 um 14:42

    Thadeus Tentakel

    Man man, ich kann mich einfach nicht entscheiden, entweder der "Creality CR10 v2" oder der "Artilery X1 Sidewinder". Ich möchte nicht mit Flex drucken aber ich finde die kompakte art (ohne externes Netzteil) vom Sidewinder wiederum schöner, auch der Touchscreen sagt mir mehr zu. Dafür hat der CR10 aber wiederum die härtere Verstrebung und macht laut euren Tests auch die besseren Drucke.

    Ich hatte monate lang damals den Anet A8 und bis aufs letzte bisschen hoch getuned mit allen möglichen drucken, bis hin zum gehäuse aus den Ikea Lack tischen gebaut, von daher kenne ich glaube ich so gut wie jedes kleine detail im 3D Druck bereich und dennoch…. ich kann mich zwischen dem "CR10 v2" und dem "X1" einfach nicht entscheiden.

    Wenn ihr die Wahl hättet, welchen würdet ihr nehmen?!

    • Profilbild von Trekstor
      # 11.02.20 um 15:40

      Trekstor

      Würde den sidewinder nehmen 🙂

    • Profilbild von kimble
      # 11.02.20 um 15:55

      kimble

      V2 natürlich

    • Profilbild von Thadeus Tentakel
      # 11.02.20 um 16:20

      Thadeus Tentakel

      Haha, danke für eure kommentare, jetzt steht es natürlich wieder 1:1 zwischen den zwei Druckern xD

    • Profilbild von Ray
      # 21.02.20 um 13:28

      Ray

      Ist zwar schon paar Tage her, aber trotzdem will ich Mal meine Meinung dazu sagen.

      Ich schwanke auch gerade zwischen den beiden Druckern , letzten Endes wird es bei mir der V2 werden , da sich bei dem X1 öfters Probleme mit einer Streifenbildung in der Z Achse gibt. Da nehme ich das externe Netzteil und Bedienteil gerne in Kauf wenn dafür der Duck ordentlich ist.

  • Profilbild von Cassius
    # 11.02.20 um 16:50

    Cassius

    Ortur 4 v2 oder CR10 v2? (Hab den Cr10 s5 aber der ist mir zu klotzing und seit fast 2.5jahren genug Dienste geleistet.)

  • Profilbild von ICH
    # 11.02.20 um 20:34

    ICH

    Hi, guck ich richtig oder tomtop bei dem Angebot gerade sogar einen CR-10 V2 mit Bowden-UND-Direkt-Extruder an?

    Sowas hab ich ja noch nie gesehen.

  • Profilbild von Sean
    # 12.02.20 um 15:35

    Sean

    Moin Zusammen,
    Ich bin auf der Suche nach einem 3D Drucker der gut Tpu und härtere Materialien druckt.
    Lieber den creality cr10 v2, cr10s pro oder Artillery Sidewinder X1? Die druckflache muss mindestens 300x300x400 sein

  • Profilbild von Michael
    # 16.02.20 um 22:00

    Michael

    Danke für den Test und den Schnapper bei TomTop. Hab ihn mir für 400 € gegönnt.

    BLTouch ist nicht dabei.

    Aufbau ging reibungslos und recht einfach.

    Ich bring nur das Filament nicht durch den Filament Sensor….
    Ich werd zum Affen. Man hört den Taster … aber dann ist Ende. Total dicht das Ding.

    Jemand nen Tipp?

    Fertigungsfehler?

    • Profilbild von Michael
      # 17.02.20 um 08:41

      Michael

      Habe es jetzt geschafft.
      Den Sensor mal abgebaut und mir die "Technik" darunter angeschaut.

      Der Schalter ist ziemlich dicht 😀

      @Kristian … nutzt du Cura oder Simplify?

      Welche Einstellungen nutzt du?

  • Profilbild von Dennis
    # 19.02.20 um 22:45

    Dennis

    Hallöle,
    Ich überlege gerade, mir einen 3D-Drucker zu kaufen, da ich es satt habe, für Raspberry Pi's und andere Elektro-Projekte als Gehäuse bauen zu müssen (und natürlich, um rumzuspielen und hoffentlich auch mal größere Projekte in Angriff zu nehmen).

    Nun stehe ich wohl zwischen der Entscheidung, den..

    Creality CR-10 V2 für 430€
    oder
    Anycubic i3 Mega für 150€

    …zu nehmen.
    Geld ist weniger das Problem. Lieber gebe ich einmal 'richtig' Geld aus, anstatt, dass ich am Ende doppelt zahle, wegen mangelnder Leistung, etc.

    In beiden deiner Reviews scheint es so, als wärst du von beiden super beeindruckt. Die Heizplatte scheint auch die gleiche zu sein. Irgendwie kann ich da keinen Leistungssieger ausmachen.
    Welcher der beiden Drucker sollte ich somit kaufen?

    Wäre froh über hilfreiche Hinweise / Tipps 🙂

    Frohes spielen mit den besseren Heißklebepistolen

  • Profilbild von Andre Klück
    # 06.03.20 um 09:53

    Andre Klück

    Hallo habe den CR-10 V2 gekauft und wollte nun Marlin aufspielen, habe nun gelesen das der Drucker erst ein Bootlader braucht. gibs da irgendwelche anleitungen was zu tun ist. Danke

  • Profilbild von V.eritas
  • Profilbild von altok
    # 24.03.20 um 13:07

    altok

    Was ist mit dem eBay Link? Ist das der selbe Drucker?

  • Profilbild von McWumpus
    # 03.04.20 um 10:23

    McWumpus

    Der Link auf eBay funktioniert wieder, aber der Gutschein "PFIFFIGER" bei mir nicht. 😔

  • Profilbild von IrreHelios
    # 15.04.20 um 14:02

    IrreHelios

    Moin,
    Ich brauche einen schnellen Drucker… Wie sind die Geschwindigkeiten hier? Welche ist die Höchstgeschwindigkeit bei bestem Druckergebnis? Ich überlege ob der x5sa pro nicht schneller ist durch die core Konstruktion…

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