Xiaomi Mi Mix 3 für 477€ im Test: 24h mit dem Slider-Flagship im Video inkl. Kameratest

Das ging flott: Auf der China Mobile Partner Conference in Guangzhou hat Xiaomi die angekündigte 5G Version des Xiaomi Mi Mix 3 vorgestellt. Im ersten Quartal 2019 werden erste Feldtests für mobiles 5G Netzwerk in China durchgeführt, das Mix 3 gehört zu den ersten Smartphones, die 5G unterstützen.

Xiaomi Mi Mix 3 5G

Dafür ändert sich allerdings auch noch mehr an der Hardware des Flagships. Die 5G Version des Xiaomi Mi Mix ist mit dem brandneuen Snapdragon 855 Prozessor ausgestattet. Dieser ist mit einem LTE X50 Modem ausgestattet, welches die enorme Bandbreite von 5G unterstützt. Angeblich sind Downloadgeschwindigkeiten von 2 Gbps möglich. Dafür hat Xiaomi auch an einem besseren Kühlungssystem gewerkelt.

Wann genau die 5G Version des Mi Mix 3 erscheint und ob sie dann Mi Mix 3 5G oder Mi Mix 3S heißt, ist bisher nicht bekannt.

Es geht Schlag auf Schlag: nur sechs Monate nach dem Xiaomi Mi Mix 2 (Sept. 2017) erschien bereits das Xiaomi Mi Mix 2S (März. 2018). Und jetzt erscheint auch schon der Nachfolger, welchen Xiaomi vor kurzem vorgestellt hat. Die größte Besonderheit: der Slider-Mechanismus, der aktiv vom Benutzer hochgeschoben wird. Außerdem: bis zu 10 GB Arbeitsspeicher und 5G-Unterstützung. Das Xiaomi Mi Mix 3 erhebt Anspruch auf den Titel „Smartphone des Jahres“. Doch der Slider bringt nicht nur Vorteile mit sich!

Youtube Video Preview

Danke an dieser Stelle an TradingShenzhen, die uns das Mix 3 als Testgerät zur Verfügung gestellt haben. Dabei handelt es sich um die 8/128 GB Version in Schwarz. Beachtet, dass es sich bei allen im Preisvergleich genannten Versionen noch um die China-Version handelt!

Technische Daten

Display 6,39″ AMOLED Display (2340 x 1080p, 19,5:9 Seitenverhältnis, 403 PPI)
Prozessor Qualcomm Snapdragon 845; Octa-Core @2,8 GHz
Grafikchip Adreno 630 GPU
Arbeitsspeicher 6/8/10 GB LPDDR4X RAM
Interner Speicher 128/256 GB UFS 2.1
Hauptkamera 12 MP Weitwinkel (OIS) Sony IMX363 mit ƒ/1.8 + 12 MP S5K3M3+ Telekamera mit ƒ/2.4
Frontkamera 24 MP Sony IMX576 + 2 MP OV02A10
Akku 3.200 mAh Akku, Quick Charge, Qi-Ladefähigkeit mit 10W
Konnektivität LTE Band 1,3,5,7,8,20, WLAN AC, GPS//BDS, Bluetooth 5.0
Features Fingerabdrucksensor | USB Typ-C | kein Kopfhöreranschluss
Betriebssystem MIUI 9.5 , Android 9
Abmessungen / Gewicht 157,89 x 74,69 x 8,46 mm / 218 g
Preis / Release ab 560€

Verpackung & Lieferumfang

Wenn man schon so tief in die Tasche greift und sich für das neue Prestige-Modell des chinesischen Herstellers entscheidet, soll alles stimmen, auch die Verpackung. Der Mi Mix-Reihe schenkt Xiaomi immer besonders viel Beachtung und das merkt man bereits bei der quadratischen schwarzen Box, die sich in unserem vom Zoll geprüften Paket befand. Ein schlichtes, goldenes „MIX“ steigert die Vorfreude ins Unermessliche. Zwei Sachen fallen sofort auf: Erstens ist die Box jetzt leicht schraffiert, zweitens ist sie noch einmal ein gutes Stück größer als bei den Vorgängern.

Xiaomi Mi Mix 3 Lieferumfang

Das liegt daran, dass der Lieferumfang etwas erweitert wurde. Neben dem Xiaomi Mi Mix 3 bekommt man ein weißes USB-Ladegerät mit Quick Charge 3.0 Unterstützung, ein weißes 1m USB Typ-C Kabel und, und das ist neu, eine Qi-Ladestation. Dabei handelt es sich um das Xiaomi Qi-Ladegerät mit USB Typ-C Slot in weiß, welches wir bereits getestet haben. Dazu kommt ein USB Typ-C-auf-3,5mm Adapter sowie die SIM-Nadel. Die chinesische Bedienungsanleitung kann man getrost ignorieren, wesentlich spannender ist da nämlich das Case.

Xiaomi Mi Mix 3 Case

Im Vorfeld war gerade das Case eine interessante Diskussion – zurecht. Wie soll man sein 500€ Slider-Smartphone denn schützen? Das mitgelieferte Hartschalen Case erfüllt seinen Job diesbezüglich ziemlich gut. Die Verarbeitung ist für ein mitgeliefertes Case wirklich gut, die matte Oberfläche verleiht dem Handy eine bessere Haptik als die Keramik-Rückseite. Im Grunde handelt es sich dabei um das Case des Mi Mix 2S, allerdings ist diese jetzt natürlich größer und nach unten hin „offen“. Das ist notwendig, damit man den Slider-Mechanismus problemlos nutzen kann.

Xiaomi Mi Mix 3 Case Ecke Schutz
Am unteren Geräterand bietet das Case zumindest noch etwas Schutz an den Ecken!

Der letzte halbe Centimeter an der rechten und linken Seite sowie ein Großteil der Unterseite bleibt offen, damit man das Display nach unten rausschieben kann. Dabei sind die Ecken links und rechts noch zum Teil geschützt, zumindest der Großteil des unbeweglichen Stücks. Das ist praktisch, da im Falle eines Falls die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass es auf eine der Kanten fällt. Das bewegliche Display verbleibt an der Unterseite komplett ungeschützt.

Xiaomi Mi Mix 3 Kamera Case
Durch das Case relativiert sich die sonst leicht hervorstehende Kamera.

Natürlich passt die Hülle insgesamt sehr gut, man merkt aber auch, dass die Stabilität nach unten hin geringer wird. Hier lässt sich die Hülle leichter lösen und das Spaltmaß ist minimal dicker. Klug mit gedacht hat Xiaomi aber bei der Dicke der Hülle. Schließlich schafft es die Hülle den Rest des Handys mit der ausstehenden Kamera bündig zu machen, so dass die Rückseite komplett eben ist.

Vivo NEX, bist du es?

Ganz ehrlich: das Xiaomi Mi Mix 3 erinnert einen auf den ersten Blick an das Vivo NEX. Denn aufgrund des wirklichen randlosen Designs bekommt man wenig Xiaomi Charakteristika auf der Frontseite. Zwar ist es mit 6,4 Zoll Bildschirmdiagonale etwas kleiner aber das fällt auf Anhieb nicht auf. Im Endeffekt haben wir es hier mit Abmessungen von 157,89 x 74,69 x 8,46 mm zu tun.

Zwar umgibt ein sichtbarer Bildschirmrand das Display, den „randlosen“ Anspruch erfüllt das Mi Mix 3 aber wie nur wenige andere Smartphones. Gerade zu den Seiten hin ist dieser sehr schmal, besonders im Gegensatz zum Vorgänger ist der untere Bildschirmrand deutlich dünner. Schließlich muss dieser auch nicht mehr die Frontkamera beherbergen. Dass es wirklich „platzsparend“ ist, zeigt der Vergleich zum Xiaomi Mi A2. Das ist mit 158,7 mm in der Länge nämlich genauso groß wie das Mix 3, bietet aber „nur“ eine Bildschirmdiagonale von 5,99 Zoll.

Xiaomi Mi Mix 3 vs Mi A2 Größenvergleich

Im Profil merkt man, dass der Slider-Mechanismus auch einen marginalen Nachteil mit sich bringt. Eine Dicke von 8,46 mm ist in diesem Sinne ein Rückschritt im Vergleich zum Vorgänger, auch wenn 0,3 mm wirklich noch im Rahmen liegen. Sonst ähnelt der Gehäuserahmen aus Metall dem Vorgänger und auch den anderen aktuellen Top-Modellen von Xiaomi. Einziger Unterschied: auf der linken Seite befindet sich nun der Mi AI Button. Das ist ein dedizierter Button für den intelligenten Sprachassistent von Xiaomi, Mi AI (früher „Xiao AI“). Mehr dazu im weiteren Verlauf des Artikels.

Xiaomi Mi Mix 3 MIX Logo

Die Rückseite erinnert uns also auch wieder stark an das letzte Mix-Modell, auch hier kommt wieder Keramik zum Einsatz. Daher gibt es auch erneute Unterstützung des kabellosen Ladens mittels Qi – das funktioniert mit Keramik genauso wie mit Glas. Nur die Forbidden City-Edition ist komplett in Keramik gefasst. Außerdem hat man den „MIX“ Schriftzug verändert. Dieser ist nicht mehr vertikal angeordnet, sondern horizontal und wurde reduziert. Dort wo sonst das Mi-Logo zu finden ist, steht nun „MIX by XIAOMI“.

Xiaomi Mi Mix 3 Hautpkamera

Die letzten beiden Mi Mix-Geräte gab es zu Beginn in zwei verschiedenen Farben: Schwarz und Weiß. Später ist eine zusätzliche grüne Edition erschienen. Das Mi Mix 3 startet direkt mit mehreren Farbvarianten darunter eben auch das Jade-Grün, sowie eine blaue Version. Dazu kommt natürlich ein standardgemäßes Schwarz! Auf der Rückseite befindet sich eine Dual Kamera, die wieder vertikal angeordnet ist.

Handling & Gewicht

Ein großer Unterschied zum Vorgänger ist das erhöhte Gewicht. Das Xiaomi Mi Mix 3 überschreitet die 200 g Grenze spürbar und bringt jetzt 218 g auf die Waage. Das sind gut 25 g mehr als der Vorgänger und gut 40 g als bei dem Mi 8 – das merkt man. Das liegt sicherlich zum einen an dem Slider, aber eben auch an der Größe. Für mein Empfinden gewöhnt man sich aber schnell an das Zusatzgewicht und es verleiht dem Mix 3 etwas zusätzliche Stabilität.

Xiaomi Mi Mix 3 Display seitlich

Das Telefon ist zwar groß, aber auch wenn es so scheint, nicht größere als Mittelklasse 6 Zoll Modelle. Wenn man also von so einem Gerät, wie zum Beispiel auch dem OnePlus 5T, kommt, dann ist größentechnisch keine Umgewöhnung notwendig. Das gute Handling erreicht der Hersteller auch durch das typische Abrunden der Rückseite. Das ähnelt hier eher dem Mi 8 als dem Mix 2S, was mir persönlich besser gefällt.

Slider-Mechanismus (fast) wie früher

Das Gerücht, dass man sich für das Mi Mix 3 ein neues Konzept überlegt hat, geisterte schon weit vor Release im Netz herum. Ursprünglich war die Rede von einer Pop-Up Kamera, ganz ähnlich wie bei dem Vivo NEX. Doch in den letzten Wochen hat sich herausgestellt, dass man sich für einen Slider-Mechanismus entscheiden hat. Die einzige Funktion des Sliders ist das Offenlegen der Frontkamera für Selfies und für Face Unlock. Dieser funktioniert allerdings anders als bei dem Oppo Find X und ist bei dem Mix 3 komplett mechanisch.

Xiaomi Mi Mix 3 Slider oben ganz
Der Slider hat eigentlich nur eine Funktion – und das ist die Frontkamera.

Das heißt: das Xiaomi Mi Mix 3 besteht quasi aus zwei Teilen. Das Display ist dabei der bewegliche Teil und macht gut 2 mm der insgesamt 8,4 mm Dicke aus. Diesen Teil muss man nach unten drücken, wenn man die Frontkamera nutzen möchte. Dabei muss man schon ein wenig Kraft anwenden. Zieht man das Display nur leicht nach unten, zieht eine Art Feder das Display wieder nach oben. Überwindet man ca. 50 % des Sliders, schiebt sich das Display quasi automatisch nach unten.

Xiaomi Mi Mix 3 Slider

Für mein Empfinden ist der Slider-Mechanismus in seiner Funktionsweise wirklich gut austariert. Das Feedback des Geräts ist dabei wirklich gut, und ja, es macht richtig Spaß den Slider zu benutzen. Man hört dabei nicht nur das „Klacken“ des Handys, wenn das Display einrastet. Nein, MIUI gibt auf Wunsch auch einen Sound aus, der den benutzten Mechnismus bestätigt. Xiaomi hat anscheinend viel Zeit investiert und dieses Feature stark optimiert.

Xiaomi Mi Mix 3 Slider unten
Im ausgefahrenen Zustand steht das Display ca. 1 cm über.

Die Verarbeitung

Eine Sache, die bei Xiaomi Smartphones eigentlich ausnahmslos stimmt, ist die Verarbeitunsqualität. Egal ob Budget-Smartphone á la Redmi 6 oder Flagships wie das Mi 8, Xiaomi liefert stets ein gut verarbeitetes Produkt. Umso größer ist die Verwunderung, dass die Mitarbeiter von Xiaomi bei dem Slider-Konzept anscheinend an ihre Grenzen gekommen sind.

Es ist keineswegs so, dass die Verarbeitung schlecht wäre oder das Mi Mix 3 „klappert“, aber zwei oder drei Aspekte muss man definitiv nennen. Im eingefahrenen Zustand sind Spaltmaße oben und unten zu erkennen. So ist es möglich, „durch“ das Smartphone hindurch zu schauen. Der Spalt zwischen den zwei Teilen ist groß genug, um das was dahinter liegt zu erkennen. Das gelingt allerdings nur, wenn man das Smartphone genau senkrecht zu seinen Augen hält. Bei einem schrägen Blickwinkel fällt es nicht auf, da der Spalt allerhöchstens einen halben Millimeter groß ist.

Xiaomi Mi Mix 3 Spalt
Hier erkennt man: der Spalt ist „groß“ genug, um hindurch zu schauen. Trotzdem bewegen wir uns hier im Mikrometerbereich.

Das hat zur Folge, dass man ein Klicken hört, wenn man das obere oder untere Drittel des Bildschirms drückt. Dann trifft das bewegliche auf das unbewegliche Teil. In der Mitte sitzen vermutlich die Schienen des Sliders, die beide Teile des Geräts miteinander verbinden. Die Spaltmaße fallen, zumindest bei unserem Testgerät, gerade an der rechten Seite inklusive beider Ecken am stärksten auf. Es stellt für mich kein Problem dar an allen vier Kanten mit dem Fingernagel in diese Spalte zu gehen und das Display etwas hochzudrücken.

Zudem sitzt das Display auch etwas „locker“. Nach links und rechts ist ein minimaler Spielraum, das behebt sich allerdings mit dem Case von selbst.

Xiaomi Mi Mix 3 Fingernagel Spalt
Mit einem Fingernagel kann man den Spalt leicht etwas vergrößern.

Man muss ehrlich sein: Ich befürchte es wäre machbar das Display des Xiaomi Mi Mix 3 rauszubrechen. Der bewegliche Teil ist schließlich nur ca. 2 mm dick und anscheinend nur zentral wirklich befestigt. Würde man im ausgefahrenen Zustand an einer Kante irgendwo hängen bleiben bzw. mit etwas Wucht gegen eine Kante kommen, sähe es vermutlich schlecht aus. Zum Glück befindet sich das Mix 3 vermutlich zu 99 % des Tages im eingefahrenen Zustand, wodurch man das Schadensrisiko deutlich minimiert.

Xiaomi Mi Mix 3 Spaltmaß Kante

Bis auf die eben angesprochenen Kritikpunkte stimmt die Verarbeitung des Mi Mix 3 aber und man bekommt die gewohnte Xiaomi-Qualität. Die Tasten haben einen wirklich guten Druckpunkt, alles ist sauber gefräst und auch die Übergänge zwischen Glasrückseite und Metallrahmen sind fast nahtlos.

Das erste Mi Mix mit AMOLED

Das Display hat sich im Gegensatz zu den Vorgängermodellen jetzt vergrößert. Während die letzten beiden Generationen noch auf ein 5,99 Zoll Display gesetzt haben, verarbeitet man bei dem neuen Gerät ein 6,39 Zoll Display. Dabei handelt es sich um ein AMOLED-Display; ein Novum für die Mi Mix-Reihe. Unter den Top-Modellen sind bisher nur das Xiaomi Mi 8, die Explorer Edition (Mi 8 Pro) und die Special Edition mit einem AMOLED ausgestattet.

AMOLED vs. LCD: Ist eine der beiden Displayarten die definitiv bessere Option? Nein. Beide Panelarten haben ihre Vor- und Nachteile. AMOLED bietet ein besseres Kontrastverhältnis und dadurch das bessere Schwarz, ist energiesparsamer und bietet zum Beispiel die Möglichkeit eines Always-On Modus. Dafür ist ein IPS LCD Panel günstiger, bietet die meist bessere Blickwinkelstabilität und hat eine längere Lebensdauer.

Die Screen-to-body-ratio fällt mit 93,4% entsprechend hoch aus! Durch den Slider-Mechanismus fällt natürlich auch die Notwendigkeit der Notch weg, da sich die Frontkamera erst zeigt, sobald man das Display nach unten schiebt. Xiaomi setzt auf ein Seitenverhältnis von 19,5:9 und auf eine Bildschirmauflösung von 2340 x 1080p, wodurch man von Full HD+ spricht. Allerdings beherbergt es keinen Fingerabdruck im Display, das bleibt der Xiaomi Mi 8 Explorer Edition und dem Xiaomi Mi 8 Pro exklusiv vorbehalten.

Xiaomi Mi Mix 3 Display

Xiaomi spielt in Sachen Display zwar immer oben mit, kommt aber nie ganz an die namhafte Konkurrenz. Das ist in meinen Augen auch hier wieder der Fall, der Unterschied zwischen AMOLED und LCD fällt hier insgesamt eher klein aus. Die Helligkeit ist stark, auf maximaler Helligkeit strahlt das Mix 3 förmlich, aber auch draußen bei ca. 15% ist es noch brauchbar. Dank dem AMOLED Panel sind die Schwarzwerte natürlich ein Augenschmaus, bei einem Kontrastverhältnis von 60000 : 1 aber auch kein Wunder. Zum Vergleich, das IPS Panel des Xiaomi Mi Mix 2S bietet einen Kontrast von 1500:1.

Xiaomi Mi Mix 3 Case MIX
Erstmalig AMOLED in einem Mi Mix. Somit auch das erste mal ein Always On-Display bei dem Mix 3.

Die Empfindlichkeit für Touch-Eingaben ist natürlich sehr gut, Multi-Touch mit bis zu 10 Fingern kein Problem. Negativ ist für mich allerdings der zu erkennende Color Shift. Hält man das Gerät in einem spitzen Winkel, ist ein leichter Grünschimmer erkennbar. Der Always-On Modus hat sich etwas in den MIUI Einstellungen versteckt, kann aber immerhin zeitlich geplant werden. Schade ist, dass man nur die voreingestellte Anzeigemöglichkeit auswählen kann und nicht wie bei dem Meizu 16 verschiedene Optionen zur Verfügung hat. Für mich persönlich ist der Always On-Modus ein klares Pro-Argument für ein AMOLED Panel.

Xiaomi Mi Mix 3 mit Mi AI-Button

Mit zusätzlichen physischen Tasten ist Xiaomi in der Vergangenheit eher sparsam umgegangen. Jetzt verbaut man bei dem Mi Mix 3 einen dedizierten Mi AI-Button, mit welchem man den Sprachassistenten startet und Sprachbefehle gibt. Schließlich soll der Mi AI Sprachassistent von Xiaomi in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Fun Fact: bei der Einführung des Mix 2S hieß der Sprachassistent noch Xiao AI, das hat Xiaomi jetzt mit dem Mi Mix 3 zu Mi AI geändert.

Xiaomi Mi Mix 3 Mi AI Button

Da dieser aktuell nur auf Chinesisch funktioniert, können wir diesem Feature leider wenig abgewinnen. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass man bei der Global Version so den Google Assistant nutzen kann. Ein nettes Extra: in den MIUI Einstellungen kann man den Button eine zusätzliche Funktion bei einem Doppelklick zuweisen. Zwar ist dafür der Google Übersetzer eines anderen Menüs notwendig, dieses Menü ist nämlich nur auf Chinesisch, aber jetzt öffnet unser Testgerät per Doppelklick die Kamera – sehr nett!

XIaomi Mi Mix 3 Mi AI Button
Nur der Doppelklick ist wirklich interessant für uns deutsche Nutzer.

Fokus auf die Frontkamera 

Im Bezug auf die Kamera hat Xiaomi nicht allzu viel geändert. Der Hauptsensor bleibt der 12 Megapixel Sony IMX363, den wir bei dem Mi Mix 2S erstmalig in einem Xiaomi-Smartphone gesehen haben. Mit einer Blende von ƒ/1.8 ist die Kamera ziemlich lichtstark. Der Sekundärsensor ist der Samsung S5K3M3 mit einer ƒ/2.4 Blende und ebenfalls 12 Megapixel. Die Brennweite des zweiten Sensors liegt im 50 mm Bereich, wodurch wir in diesem Kontext schon von einem Teleobjektiv reden können. Das ermöglicht somit einen zweifachen optischen Zoom und kommt im Portrait-Modus zum Tragen.

Youtube Video Preview

AI spielt auch hier wieder eine wichtige Rolle, die Nutzung von künstlicher Intelligenz hat bei der Einführung des Vorgängers erstmalig mehr Aufmerksamkeit bekommen. Als Qualitätsmerkmal zieht Xiaomi auch wieder den DxO Benchmark heran, der als Referenz für eine gute Kameraqualität genutzt wird. Dort erreichte das Mi 8 zuletzt sehr gute 99 Punkte, der Vorgänger des Mix 3 kam mit 97 Punkten ebenfalls gut davon. Das neue Xiaomi Mi Mix 3 erreicht im Benchmark einen Wert von 103, der sich auf 108 Punkten im Foto-Bereich und 93 Punkten im Videobereich aufteilt. Damit erzielt es insgesamt genau so viele Punkte wie das Samsung Galaxy Note 9!

Xiaomi Mi Mix 3 Testfoto Hauptkamera

Und was soll man sagen? Die Fotos des Xiaomi Mi Mix 3 können sich wirklich sehen lassen. Die Kamera produziert im normalen Foto-Modus schöne, detailreiche Fotos. Die Farbtreue gefällt mir dabei sehr gut, Fotos wirken nicht künstlich übersättigt. Für meinen Geschmack könnten die Fotos etwas weniger Kontrast vertragen, das ist aber eher ein subjektiver Eindruck. Allerdings fällt es mir hier schwer zu unterscheiden, ob das Foto mit dem Mix 3, oder Mix 2S, oder Mi 8 aufgenommen wurden. Die Verbesserungen, die Xiaomi durch Softwareoptimierungen errungen hat, machen sich eher in anderen Kategorien bemerkbar.

Xiaomi Mi Mix 3 Testfoto Hauptkamera Kirche

Xiaomi Mi Mix 3 Testfoto Rucksack

Xiaomi Mi Mix 3 Testfoto Wald bearbeitet
Hier hat Yoshi noch ein bisschen mit Effekten gespielt, um zu zeigen, was man aus der Kamera des Mix 3 herausholen kann.

Zum einen wäre da der Portrait-Modus, der jetzt insgesamt noch etwas natürlicher aussieht. Das Bokeh gelingt der Kamera wirklich sehr weich, der Vordergrund wird sehr gut von dem Hintergrund getrennt. Das sieht sogar gut aus, wenn man nicht den empfohlenen Abstand einhält. Mir gefällt der Portrait-Modus bei dem Mix 3 und anderen Top-Modellen auch besser, da der Sekundärsensor ein Teleobjektiv ist. Durch die höhere Brennweite ist eben auch ein natürlicherer Portrait-Modus möglich.

Xiaomi Mi Mix 3 Testfoto Hauptkamera Portrait Vergleich
Die Randerkennung hat Xiaomi mittlerweile fast perfektioniert.

Low-Light Modus

Genau wie bei dem Galaxy Note 9 hat sich Xiaomi auch auf die Verbesserung im low-light Bereich konzentriert. Dafür gibt es jetzt in der Kamera-App auch einen speziellen Night-Modus.

Xiaomi Mi Mix 3 Testfoto Nachtmodus Vergleich

Dieser macht eigentlich nicht mehr als die Verschlusszeit deutlich zu erhöhen. Hier greift offenbar ein guter Bildstabilisator, denn selbst mit leicht wackliger Hand gelingt das Foto gut. Die Fotos sind im Vergleich zu den low-light Fotos aus dem normalen Foto-Modus zwar besser, aber auch nicht wesentlich. Merken tut man das vor allem an Lichtquellen, die nicht überbelichtet sind. Allerdings bekommt man aber auch einfach ein paar mehr Details, dunkle Flächen wirken nicht ganz so „matschig“ wie auf den normalen Fotos und insgesamt sind die Fotos einfach etwas heller.

Xiaomi Mi Mix 3 Testfoto Hauptkamera Nachtmodus Bahnhof

Videomodus: Was ist denn mit 4K los?

Auch an dem Videomodus hat Xiaomi gewerkelt. Erstens lassen sich jetzt auch 4K Videos in 60 fps und nicht „nur“ in 30 fps aufnehmen. Man kann auch manuell einstellen, ob die Videos stabilisiert sein sollen oder nicht. Von der Qualität der Videos bin ich aber nicht vollends überzeugt. Die 4K Aufnahmen sehen auf dem Handy super aus, auf meinem Rechner ist die Sättigung aber sicherlich auf Maximum. Woran genau das liegt, müssen wir noch herausfinden. Die Full HD Aufnahmen sehen insgesamt gut aus, wobei das Farbprofil etwas flacher ist.

Youtube Video Preview

Mittlerweile gelingt Xiaomi auch die Tonaufnahme wesentlich besser, auch wenn Hintergrundgeräusche immer noch nicht so gut rausgefiltert werden.

Eine weitere Ähnlichkeit zum Note 9: die Super Slow-Mo. Mit dem Mi Mix 3 kann man Videos mit 960fps, also Bildern pro Sekunde, aufnehmen. Damit kann man also sehr lange Slow-Motion Videos aufzeichnen, schließlich handelt es sich dabei um eine 32-fache Verlangsamung. Dabei muss man aber mit ordentlichen Qualitätseinbußen leben. Farben wirken wesentlich blasser, das Bild rauscht stärker und die Auflösung ist geringer. In meinen Augen reicht auch die 240 fps Slow-Motion, die eine achtfache Verlangsamung mit weniger Qualitätsverlust produziert.

Frontkamera

Die Frontkamera besteht ebenfalls aus zwei Linsen. Dort kombiniert Xiaomi einen 24 Megapixel Sensor, den Sony IMX576 und einen sekundären 2 Megapixel Sensor. Interessanterweise steckt der Hauptsensor so auch in dem Xiaomi Mi 8 Lite. Jedoch liefert der zusätzliche Sensor noch ein paar zusätzliche Bildinformationen, die für den Portrait-Modus verwendet werden. Und das kann sich sehen lassen! Das Xiaomi Mi Mix 3 stößt das Xiaomi Mi 8 in puncto Frontkamera vom Thron. Gerade der Portrait-Modus hat es uns wirklich angetan.

Xiaomi Mi Mix 3 Frontkamera Dual Cam Logo

Die Selfies sind insgesamt sehr scharf und hochauflösend. Farbtreue, Autofokus und die Belichtung sind wirklich gut. Bei Portraits ist gerade die Randerkennung fast perfekt, ich war erstaunt wie fein Xiaomi es schafft einzelne Haare vom Hintergrund zu trennen. Dabei wirkt das Bokeh stets sehr natürlich und wertet das Foto insgesamt sehr auf.

Xiaomi Mi Mix 3 Testfoto Frontkamera Portrait zwei Personen
Selfies machen mit dem Mi Mix 3 wirklich mehr Spaß als sonst 😀

Xiaomi Mi Mix 3 Testfoto Frontkamera Portrait Vergleich

Neue oder alte Flagship-Hardware?

Im Vorhinein war gerade die Prozessorfrage ein wichtiges Detail, welches bis zuletzt verheimlicht wurde. Der Hersteller setzt in der dritten Generation der Mix-Reihe auf den Snapdragon 845 Prozessor, der in allen aktuellen Top-Modellen von Xiaomi werkelt. Der SD 845 ist weiterhin der Top-Prozessor aus dem Hause Qualcomm. Die acht Kerne mit bis zu 2,8 GHz kamen auch schon im Xiaomi Mi Mix 2S zum Einsatz. Auf den Snapdragon 855 müssen wir also noch warten.

Dementsprechend gibt es bei dem Xiaomi Mi Mix 3 auch keine Überraschungen. Das Handy ist ein Arbeitstier und kommt im Test nicht einmal ansatzweise an seine Grenzen. MIUI ist mittlerweile top auf die CPU angepasst, das Navigieren durch das Betriebssystem geht extrem schnell von der Hand. Apps öffnen sich blitzschnell und können getrost auch mal im Task-Manager liegen gelassen werden. Die hier verbauten 8 GB Arbeitsspeicher lassen genug Spielraum für Multitasking.

Xiaomi Mi Mix 3 Benchmarks

Dementsprechend ist auch eine Partie Player Unknown’s Battleground keine Herausforderung. Gerade dank dem großen 6,4″ Bildschirm macht das besonders Spaß. Unsere Einschätzungen zu dieser Performance haben uns natürlich auch die Benchmarkergebnisse bestätigt, die insgesamt fast identisch mit all den anderen Benchmarks der Xiaomi Top-Modelle ausfallen. Auch wenn z.B. der Geekbench Score hier geringer ist als bei dem Pocophone, sollte man daraus keine voreiligen Schlüsse ziehen.

Sogar mit bis zu 10 GB RAM

In Sachen Arbeitsspeicher setzt Xiaomi ein Zeichen. Zwar ist das Xiaomi Black Shark Helo das erste Smartphone mit 10 GB Arbeitsspeicher. Allerdings stattet man auch das Mi Mix 3 mit stolzen 10 GB Arbeitsspeichern aus. Natürlich handelt es sich dabei um die maximale Ausstattung, denn das Mi Mix 3 ist auch in kleineren Varianten verfügbar. Man hat also die Wahl das neue Top-Modell mit 6, 8 oder 10 GB Arbeitsspeicher und mit 128 oder 256 GB internem Speicher auszustatten.

Ja, das Xiaomi Mi Mix 3 ist wirklich rasant schnell, aber das war zu erwarten. Einen Vorteil in dem Aspekt „Leistung & Performance“ gibt es gegenüber den günstigeren anderen Top-Modellen wie dem Mi 8 einfach nicht. Wenn es einem also um die Leistung geht, kann man tatsächlich auch zu dem fast halb so teuren Pocophone F1 greifen!

Gleiche Akkulaufzeit trotz geringerer Kapazität?

Im Gegensatz zum Vorgänger verringert Xiaomi die Akkukapazität des Xiaomi Mi Mix 3 um 200 mAh, so dass wir es hier mit einem 3.200 mAh Akku zu tun haben. Das kann sich Xiaomi wohl erlauben, da man ein AMOLED-Display verbaut, welches etwas energiesparsamer ist als das LCD-Panel des Vorgängers. Allerdings fällt der Bildschirm auch etwas größer aus und benötigt dementsprechend mehr Strom.

Xiaomi Mi Mix 3 Akkubenchmark

Mit dem Xiaomi Mi Mix 3 komme ich im Akkubenchmark auf eine Akkulaufzeit von 10 Stunden. Dabei war das WLAN eingeschaltet und die Helligkeit auf 50%. Das ist tatsächlich etwas überdurchschnittlich und besser als bei dem Vorgänger. Und das obwohl die Mix-Reihe noch nie für eine besonders starke Akkulaufzeit bekannt war. Je nach individueller Benutzung variiert die Laufzeit natürlich, man profitiert hier aber einfach von dem AMOLED Panel und der guten Optimierung seitens MIUI.

Xiaomi Mi Mix 3 USB Typ-C

Das Mix 3 benutzt natürlich USB-C zum Aufladen.Das macht man wieder gut indem das Mi Mix 3 sogar Quick Charge 4+ unterstützt, ein Standard, der sich noch nicht etabliert hat. Auch der mitgelieferte Adapter bietet „nur“ Quick Charge 3.0 mit entsprechenden 18W. Dieser bringt das Smartphone in 30 Minuten aber um 50% nach vorne. Eine Ladung von ca. 20% auf 100 % dauerte etwas mehr als eine Stunde.

Xiaomi Mi Mix 3 kabellos laden

Das Alleinstellungsmerkmal der Mix-Reihe ist allerdings die Möglichkeit das Smartphone auch kabellos zu laden! Das wurde erstmals bei dem Xiaomi Mi Mix 2S eingeführt und ist bisher auch exklusiv dem Mix 2S und dem Xiaomi Mi Mix 3 vorbehalten. Besonders cool ist, dass das Xiaomi Qi-Ladegerät jetzt Teil des Lieferumfangs ist. Dieses unterstützt theoretisch auch eine Aufladung mit 18W, bei uns resultierte das in einer Ladegeschwindigkeit von eine Stunde und 30 Minuten für 33% auf 100%. Man muss also gut 2 Stunden und 15 Minuten investieren, um das Handy komplett kabellos aufzuladen!

Xiaomi Mi Mix 3 Kabellos laden
Das zweite Xiaomi Handy mit Qi-Unterstützung.

Smartphone mit 5G-Unterstützung?

Mit dem Mi Mix 2 hat man bereits angefangen selbst in der China Version möglichst viele globale LTE Bänder zu unterstützen. Das ändert sich auch im Mi Mix 3 nicht, die „normalen“ Versionen unterstützen LTE B1/2/3/4/5/7/8/12/17 und auch das beliebte Band 20. Dementsprechend hatten wir auch während des Testzeitraums gute Mobilfunkabdeckung und im Büro 4G. Für lokales Internet sorgt 802.11 a/b/g/n/ac Dual Band WLAN. Darüber hinaus gibt es Bluetooth 5.0 und natürlich auch NFC! Kontaktloses bezahlen per Google Pay ist also kein Problem!

Wie schon das Xiaomi Mi 8 unterstützt das Xiaomi Mi Mix 3 auch Dual GPS. Dabei verwendet es GPS L1 und L2, wodurch insgesamt einfach eine bessere Positionsbestimmung möglich sein soll. Draußen haben wir auch immerhin eine Genauigkeit von 4m bei sofortigem Fix, in Innenräumen fällt die Positionsbestimmung mit einem Fix binnen 3 Sekunden und einer Genauigkeit von 16 m aber deutlich schlechter aus. Einen richtigen Vorteil durch Dual GPS können wir also nicht erkennen!

Xiaomi Mi Mix 3 GPS Test

Und tatsächlich: das Xiaomi Mi Mix 3 wird anscheinend das erste Smartphone mit 5G-Unterstützung. Allerdings unterstützt das aktuelle Modell 5G noch nicht. Eine 5G Version des Mi Mix 3 soll Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen.

Anschlüsse & Lautsprecher

Auf der physischen Ebene arbeitet das das Xiaomi Mi Mix 3 wie bereits beide Vorgänger nur mit einem USB Typ-C Slot. Möchte man Kopfhörer nutzen, sollte man entweder den USB Typ-C-auf-3,5mm-Adapter benutzen oder auf Bluetooth-Kopfhörer wie die Mpow Judge zurückgreifen. Wenn man Musik ohne Kopfhörer hören möchte, muss man sich hier mit einem Mono-Lautsprecher zufrieden geben. Der Sound daraus ist insgesamt solide, die Lautstärke ist mehr als ausreichend aber es kommt nicht so viel rum wie bei einem Honor Play oder Meizu 16.

Xiaomi Mi Mix 3 Kopfhöreradapter

MIUI 10 direkt zu Beginn

Die aktuellste Version Xiaomis hauseigenem Betriebssystem hat schon den Weg auf viele Geräte gefunden. Und das neue Design-Smartphone des Herstellers ist das erste Smartphone, welches direkt mit MIUI 10 ausgeliefert wird. Falls euch die vier Buchstaben „MIUI“ kein Begriff sind: dabei handelt es sich um Xiaomis mobiles Betriebssystem, welches auf Android basiert. Allerdings ist MIUI mehr als nur eine Oberfläche und greift stellenweise tief in das System ein. Das geschieht zum Beispiel zugunsten der Akkulaufzeit.

Unser Testgerät befindet sich auf MIUI 10.0 Stable, welches auf Android 9 Pie basiert. Bei dem Handy handelt es sich um die sogenannte „Chinese & English Version“. Wie der Name verrät, ist das Betriebssystem nicht multilingual und lässt sich nur auf Englisch oder Chinesisch bedienen. Eine China-Version zieht aber auch mit sich, dass sich eine Menge vorinstallierter Apps auf dem Gerät befinden, die wir in Deutschland nicht nutzen können bzw. brauchen. Die lassen sich aber relativ einfach auch deinstallieren.

Xiaomi Mi Mix 3 MIUI 10

Trotzdem lässt uns im Test das Gefühl nicht los, das man dem MIUI für das Mix 3 (noch) keine Sonderbehandlung verpasst hat. Wo sind die „Slider-Sounds“, die man in der Präsentation beworben hat? Auch lässt sich der voreingestellte Standard-Sound bis jetzt noch nicht einzeln deaktivieren. Wir gehen aber stark davon aus, dass Xiaomi hier schnell die nötigen Einstellungen nachreicht.

Google Play Store auf Xiaomi Mi Mix 3 installieren

Auch der Google Play Store und sämtliche Google Dienste sind nicht vorinstalliert. Aber auch die China Version ist Google zertifiziert. Das heißt, dass ihr euren Google Account direkt hinterlegen könnt (Bild 1) und z. B. euren Google Kalender schon einmal syncen könnt. Den Google Play Store kann man leider nicht mehr über den Mi App Store installieren. Stattdessen könnt ihr euch aber einfach die .apk herunterladen, was ebenfalls kinderleicht ist. Den Download findet ihr bei apkmirror.com.

Google Play Store.apk Download

Am besten öffnet ihr den Link einfach im Browser des Mi Mix 3, anschließend könnt ihr die Datei einfach installieren. Dazu müsst ihr dem Mi Browser allerdings die Berechtigung geben, „unknown apps“ (Bild 2) zu installieren. Ihr könnt den Play Store dann auch auf Deutsch umstellen (Bild 4), dafür muss man aber anscheinend eine Zahlungsoption hinterlegen. Alternativ könnt ihr die Installationsdatei auch auf eurem PC herunterladen und auf das Mix 3 ziehen und von dort aus installieren!

Xiaomi Mi Mix 3 Google Play Store installieren

Aus dem Google Play Store könnt ihr dann alle weiteren Google Dienste downloaden!

Xiaomi Mi Mix 3 Global Version: Deutschland-Release schon im Dezember?

Fakt ist, momentan gibt es noch keine Global Version des Xiaomi Mi Mix 3 (Stand: 22. November 2018)! Aber es gibt erste Anhaltspunkte, dass wir nicht mehr so lange auf ein Release der Global Version warten müssen. Angeblich hat die Europäische Zertifizierungsbehörde das Mi Mix 3 schon abgesegnet, womit ein wichtige Hürde überwunden wäre. Auch die Bluetooth Special Interest Group hat angeblich ihr „Go“ gegeben.

Anscheinend soll Deutschland auch eines der ersten Länder sein, in denen die Global Version ihren Weg auf den Markt findet. Das könnte über die neue Kooperation mit Mobilcom-deibitel passieren, allerdings ist es auch denkbar, dass z.B. die UK oder Spanien Vorrang hat. Bei neuen Infos, werden wir euch auf dem Laufenden halten.

Face Unlock trotz Slider

Wer das Xiaomi Mi Mix 3 entsperren möchte, kann neben dem Bildschirm (PIN und Muster) auch zwei weitere Entsperrungsmöglichkeiten nutzen. Zum einen wäre da der altbekannte Fingerabdrucksensor. Der funktioniert interessanterweise gefühlt minimal langsamer als bei dem Vorgänger, aber trotzdem noch schnell und zuverlässig.

Xiaomi Mi Mix 3 Face Unlock

Alternativ kann man Face Unlock benutzen – trotz des Sliders. Sobald man seine Gesichtsdaten eingespeichert hat, muss man also nur den Slider herunter ziehen und dann scannt die Kamera das Gesicht und entsperrt das Telefon. Ja, es ist eine ganze Ecke langsamer als der Face Unlock des Mi 8, aber funktioniert noch ausreichend schnell und wirklich zuverlässig. MIUI ist schlau genug, dass man dabei nicht aus Versehen eine App öffnet.

Die reduzierte Geschwindigkeit erklärt sich durch die zwei Schritte, die das Handy durchlaufen muss. Erst die Kamera durch den Slider öffnen, dann das Gesicht scannen. Liegt die Kamera bereits offen, gelingt der Unlock deutlich schneller.

Fazit: Xiaomi Mi Mix 3 kaufen?

Da ist es nun, das Xiaomi Mi Mix 3. Dabei handelt es sich endlich mal wieder um ein Smartphone, was aus der Masse heraussticht. Der Slider-Mechanismus war zwar schon im Vorhinein bekannt, ist aber das große Highlight des neuen Top-Modells. Eine screen-to-body ratio von fast 94% ist beeindruckend und zeigt, wie viel Expertise Xiaomi inzwischen angesammelt hat. Dass Xiaomi die Mix-Reihe benutzt, um neue Konzepte massentauglich zu machen, finden wir den richtigen Schritt. Gerade weil sie sich aufgrund der Überflutung des Marktes mit Smartphones fast schon selber abschaffen…

Das Xiaomi Mi Mix 3 macht richtig Spaß, eben wegen diesem Slider-Konzept. Allerdings zeigt Xiaomi auch, dass die Verarbeitung dahinter noch nicht komplett ausgereift ist. Das ist wohl der Preis dieses Designs. Aber auch die vermeintlichen Kleinigkeiten machen das Mix 3 richtig interessant: eine dedizierte Taste für Mi AI ist praktisch, eine mitgelieferte Qi-Ladestation eine Rarität und Quick Charge 4+, Dual GPS, Bluetooth 5.0, NFC und bald 5G sind die Standards von morgen. Das Xiaomi Mi Mix 3 mutet also nicht nur wegen dem Slider futuristisch an!

Zusammenfassend würde ich sagen, dass man schon richtig Bock auf das Mi Mix 3 haben muss, denn die fast gleiche Hardware kriegt man nunmal eben auch in dem Xiaomi Mi Mix 2S und Mi 8 oder sogar im Pocophone. Der Slider ist hier tatsächlich das Hauptargument für den Aufpreis, denn die minimalen Verbesserungen der Kamera sind in meinen Augen kein Upgrade wert.

Aber auch hier bin ich mir sicher, dass der Preis bald fällt und der Unterschied zum Mix 2S „nur“ noch ca. 80 – 100€ sein wird. Wie die Explorer Edition bzw. das Mi 8 Pro ist das Mix 3 auch einfach ein Prestige-Upgrade, neben dem ein iPhone XS mittlerweile auch ziemlich langweilig aussieht. Muss man auch mal sagen.

Thorben

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133 Kommentare

  1. Profilbild von Mac

    Ich warte auf das Mix 6….. bei dem Tempo dürfte es noch knapp ein Jahr dauern bis es auf dem Markt ist 😂😂😂😂
    Das Teil hat dann auch Autopilot fürs Auto 👍👍👍
    Also – warten lohnt sich 😜

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  2. Profilbild von Secu

    Braucht man(n oder Frau) wirklich immer "“das Neuste vom Neuen"“ !? Wir werden wirklich in allem von der Industrie so bestimmt und unter Druck gesetzt. Es liegt aber an einem selbst, ob man es mitmacht! Ich tue es jedenfalls nicht, weil man sich Stress damit macht und der macht krank! Naja unsere Gesellschaft ist ja eh auf dem besten Wege wohlstandskrank zu werden. Traurig! Schöne Grüße an die Besitzer eines angefressen Apfels!

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Simplicissimus
      Simplicissimus

      Ich glaube das kann man nicht pauschal, sondern nur jeder für sich beantworten.

      Ich gehöre zu denen, die nicht immer die neuste und schnellste CPU Variante kauft, sondern immer die eine davor – viel viel viel günstiger und nur wenig Leistung weniger.

      Smartphones sind Gebrauchsgegenstände. Nach etwa 2 bis 3 Jahren ist es unansehnlich, da wird es Zeit für ein neues. Ich würde mir aber keines kaufen, nur weil "“mein"“ Hersteller ein neues im Angebot hat. Ich kenne Leute, bei denen ist es nach 6 Monaten so struwelig, weil Myriaden von Apps drauf und wieder runter sind, da würde ich einen Werksreset vorschlagen, die kaufen dann aber einfach ein neues. ("“Mein WhastApp konnte keine Bilder mehr speichern, ich habe mir ein neues Smartphone gekauft, ach meine neue Nummer ist übrigens…"“)

      Ich fahre aber auch mein Auto recht lange. Wenn man sich beispielsweise in Ford-Communities umschaut, scheint es Leute zu geben, die kaufen ein neues Auto, weil da jetzt eine neue Sync-Version drauf ist (Antwort auf meine Frage, wie ich denn die aktuelle Sync Version auf mein Auto bekomme: "“Kannste nicht updaten, ist aber in den neuen Modellen drin"“ – ja, danke auch, dann gibt es halt kein Amazon Music in unserem Ford)

      Am Ende muss das jeder selbst wissen.

    • Profilbild von Franz

      Secu: Braucht man(n oder Frau) wirklich immer "das Neuste vom Neuen" !? Wir werden wirklich in allem von der Industrie so bestimmt und unter Druck gesetzt. Es liegt aber an einem selbst, ob man es mitmacht! Ich tue es jedenfalls nicht, weil man sich Stress damit macht und der macht krank! Naja unsere Gesellschaft ist ja eh auf dem besten Wege wohlstandskrank zu werden. Traurig! Schöne Grüße an die Besitzer eines angefressen Apfels!

      Das klingt entweder sehr "“alt"“ oder "“links"“ 🙂

      Ich denke wir sind getrieben mit neuer Technik unser Leben verbessern zu wollen! Wer hätte denn vor einem Jahr gedacht, dass Face Unlock so viel angenehmer als ein Fingerabdruckscanner ist?

      Das ist natürlich nicht weltbewegendes, aber es ist doch schön wenn man sich über sowas freuen kann.

    • Profilbild von Alex

      Da das hier ein Tech Blog ist ist ja klar das man über Neuigkeiten informiert wird… Ob man die neusten Sachen immer braucht muss man selber entscheiden…

    • Profilbild von Xiaomi Fanboy

      Man braucht sicher nicht immer das neuste. Allein vom Umweltaspekt her. Man kann ruhig mehrere Generationen überspringen. Aber jeder hat zu unterschiedlichen Zeiten das Bedürfnis sein Gerät ersetzen zu müssen, daher finde ich kurze Abstände nicht verkehrt. So bekommt jeder garantiert ein derzeit brandaktuelles Gerät mit den neusten Features.

      • Profilbild von Hiob

        Das Problem der Überproduktion wird aber dadurch sicher noch größer: schon heute gibt mehr mobile Endgeräte als Menschen auf der Erde. WallE wird von der Utopie zur Realität…

  3. Profilbild von Bledl

    Naja Ansichtssache würde ich behaupten.
    Man muss sich ja nicht jedes halbe Jahr ein neues Smartphone kaufen, ich mache es jedenfalls nicht & lese die Beiträge trotzdem gerne.
    Kaufsucht & Interesse liegen da weit auseinander 😀

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  4. Profilbild von Thordie

    face unlock… hmm
    aber wie soll das gehen wenn die Kamera eingefahren ist?

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  5. Profilbild von Rosa Eichel

    Ach wer sagt den dass jeder immer neu kauft. Ich persönlich überspringen immer Modelle. Habe im Moment das one plus 3t wäre mein 1 nicht wegen Display schaden kaputt gegangen hätte ich wohl sogar noch das. Ich wechsle erst wen es sich wirklich lohnt. Aber der Zeitpunkt wann wer wechselt ist ja unterschiedlich und es geht natürlich auch um Positionierung im Markt, deshalb ist es ja logisch das ständig neue Modelle erscheinen aber am ende entscheidet ja jeder selbst wann er konsumiert 🧐

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  6. Profilbild von niceday

    Das sie schon Jahre vorher das Patent hatten wird keinen interessieren, für die meisten wird es wieder so aussehen als würden sie in dem Fall Vivo nacheifern mit der Kamera. (Ist genau das gleiche wie mit der "“Notch"“ alle denken es käme von Apple und nehmen das als Kopiervorlage).
    Von den Xiaomi-Flaggschiffen gefällt mir das Mix immer noch am besten das hat irgendwie noch einbißchen eigenes Design und Innovation *thumbs up*

  7. Profilbild von KnarrenUschi

    Wenn man paranoid ist, ist diese Kameralösung recht ideal 😁

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  8. Profilbild von Franz

    Secu: Braucht man(n oder Frau) wirklich immer "das Neuste vom Neuen" !? Wir werden wirklich in allem von der Industrie so bestimmt und unter Druck gesetzt. Es liegt aber an einem selbst, ob man es mitmacht! Ich tue es jedenfalls nicht, weil man sich Stress damit macht und der macht krank! Naja unsere Gesellschaft ist ja eh auf dem besten Wege wohlstandskrank zu werden. Traurig! Schöne Grüße an die Besitzer eines angefressen Apfels!

    Das klingt entweder sehr "“alt"“ oder "“links"“ 🙂

    Ich denke wir sind getrieben mit neuer Technik unser Leben verbessern zu wollen! Wer hätte denn vor einem Jahr gedacht, dass Face Unlock so viel angenehmer als ein Fingerabdruckscanner ist?

    Das ist natürlich nicht weltbewegendes, aber es ist doch schön wenn man sich über sowas freuen kann.

    • Profilbild von niceday

      Franz: Das klingt entweder sehr "alt" oder "links" 🙂

      Ich denke wir sind getrieben mit neuer Technik unser Leben verbessern zu wollen! Wer hätte denn vor einem Jahr gedacht, dass Face Unlock so viel angenehmer als ein Fingerabdruckscanner ist?

      Das ist natürlich nicht weltbewegendes, aber es ist doch schön wenn man sich über sowas freuen kann.

      Irgendwie alles Geschmackssache, ich mag Face Unlock nicht. Zudem ist es unsicherer.

  9. Profilbild von IronBeagle

    Bitte Xiaomi… Ihr dürft alle Entsperrungs-Methoden einführen, aber bitte lasst mein Fingerabdrucksensor da… 🙁

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  10. Profilbild von ToastedSoul

    Beim Mix 3S dann hoffentlich mit Front-Kamera, die durch das Display funktioniert. Müsste ich noch patentieren…

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  11. Profilbild von Bafolo

    Hallo China gadgets und alle Kommentar-fans. Habe tolles Handy gefunden. Über wish. Vielleicht interessiert das euch. Vk world S8. Sieht aus als wäre das ein Samsung s9.

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  12. Profilbild von abov

    Also wenn das wieder kein 3.5 mm klinke hat ist es für mich kein Smartphone. Ich habe kein Interesse für mein auto zubause etc immer ein Dongle zu holen. Wenn man den Anschluss braucht dann sollte es vorhanden sein. Xiaomi hat mich Bezüglich Smartphone User deswegen verloren…
    Technik mag schön und gut sein aber wenn dir so Steine in den Weg gelegt werden seitens den Herstellern überlegt man sich das zweimal. Solche ANC Kopfhörer (welche auch beigefügt werden) sind auch nicht überall kompatibel. Daher ist das wieder mal ein Flop Smartphone wie andere Hersteller die nach diesem Trend hintereiern

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    • Profilbild von Sprigg

      Ich hole mir auch kein neues Auto mehr, seit die Hersteller das Kasettendeck abgeschafft haben. Ich habe doch keine Lust meinen Walkman per Aux an das Autoradio anzuschließen um meine bereits vorhandenen Kasetten zu hören….

      Wenn man ein Mid-Budget Smartphone kauft verstehe ich die Aufregung ja noch halbwegs, da sich USB-C Kopfhörer noch am Anfang befinden. Aber in welcher Kategorie, wenn nicht High-End soll man sonst anfangen um Fortschritt zu etablieren (und die gute alte Klinke hat sicherlich mal einen Nachfolger verdient, der nicht so defektanfällig ist)?

      • Profilbild von Thorben
        Thorben (CG-Team)

        Guter Vergleich 😀

      • Profilbild von Shekler

        Dem kann ich auch nur zustimmen. Irgendwann muss man halt einfach auch mal weg von Kabeln kommen und Bluetooth als gelungene Alternative anerkennen. Würden wir, was die Konnektivität betrifft, heute noch wie vor ein paar Jahren leben, dann könnten man nicht mal ins Internet und parallel telefonieren.

        Ich gehe also völlig konform mit der Änderung und bin auch der Meinung, dass der Verzicht auf Anschlüsse weiter gehen wird. Schließlich gibt es inzwischen immer verbreiteter auch Qi-Charging. Der große Vorteil ist nicht nur das Vermeiden potentieller Gefahren von Defekten bei Anschlüssen, sondern erleichtert auch eine wasserfeste Umsetzung von Geräten.

        • Profilbild von Thorben
          Thorben (CG-Team)

          @Shekler: Denke auch, dass es sich dahin entwickeln wird und wir theoretisch gar nicht soweit davon entfernt sind!

  13. Profilbild von es geht immer günstiger
    es geht immer günstiger

    Wir erkennt man ab wann die neuen Erkenntnisse in Bericht ergänzt wurden?

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  14. Profilbild von Martin

    Ein mechanisch bewegtes Teil in einem Elektronikartikel… Oh, oh, jede Wette, daß das eine eingebaute Schwachstelle ist, wenn man das Teil länger zu nutzen plant.
    Und ja, man sollte die Ex-und-Hopp-Mentalität nicht unterstützen!!!

  15. Profilbild von kein Mensch

    @Bafolo: Das wäre ja echt krass, wenn es wirklich aussieht, wie ein S9. Aber was ist Wish?

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  16. Profilbild von abov

    Sprigg ich habe deine Ansicht verstanden. Unrecht hast du nicht. Dennoch gibt es sehr wenige (günstigere) Bluetooth Kopfhörer, welche lange von der Akkulaufzeit her mehrere Stunden aushalten. Für jemanden der oft Musik hört ist dies halt nun mal ein Ausschlusskriterium. Die Technik ist nun mal in det Hinsicht her nicht ausgereift. Man kann halt nicht immer auf eine verbesserte Kamera setzen. Viele Punkte müssen auch nun mal stimmen und wenn man Bluetooth Headset nutzen möchte erhöht sich der Akkuverbrauch bei solchen Smartphones ernorm.

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  17. Profilbild von Martin F.

    Keine Ahnung warum sich die Menschheit so sehr an diesem altmodischen 3,5mm Anschluss festbeißt. Wenn es denn unbedingt ein kabelgebundener Kopfhörer sein muss dann ist doch ein USB-C Adapter kein Problem. Einfach mal loslassen, die Technik wird sich durchsetzen. 👍😇 Grüsse Martin F.

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    • Profilbild von Senf

      Naja, nicht immer setzt sich gute Technik durch. An dem "“Durchbruch"“ der SD Karten beispielsweise haben wir heute noch zu knabbern…

      Kopfhörer an USB-C, ja, geil, aber nur wenn man genug USB-C Anschlüsse hat.

  18. Profilbild von niceday

    Auf dem ersten Foto sieht es sowas von asymmetrisch aus brrrrr ist das ekelig

  19. Profilbild von Torcida1950

    Was ist das beste China Handy bis 300€ (und besser als das Honor 10). Ich bitte um einige Beispiele/Vergleiche. Vielen Dank im Voraus.

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    • Profilbild von Another Nymbus

      Dann bitte Du mal. Das beste Handy gibt es nicht. Gut, besser, am Besten liegt immer im Auge des Betrachters und Du wirst daher wohl höchst selbst recherchieren dürfen, was für Dich das beste ist. 😀

  20. Profilbild von Bretl

    Ist das Datum für die Vorstellung am 15. September noch aktuell?
    Ich denke es wird wohl eher erst im Oktorber wenn nächste Woche die Xiaomi Mi 8 Youth Edition vorgestellt wird.

  21. Profilbild von Uli

    Den Slider noch nach unten wie beim Blackberry Priv mit physischer Tastatur … Das wär’s

  22. Profilbild von SmashD

    @Martin F.: weil die Qualität bei kabellosen Kopfhörern noch immer ziemlich unterirdisch und teuer ist und viele keine Lust haben a) auf noch einen Akku "“aufzupassen"“ und b) ein Akku nur wieder eine Sollbruchstelle auf Zeit darstellt vielleicht noch c) ein Kabel plus Buchse kompatibel ist, SBC, AAC APTX in normal HD und LL aber noch lange nicht

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  23. Profilbild von Kerzengerade

    Dieses 3,5mm Klinken Geheule bei jeder Smartphone Vorstellung ist so funny!
    Macht bitte weiter so! 👍🏼

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  24. Profilbild von Mossy

    @Kerzengerade: kann ich so Zustimmen vielleicht sollte man ein Wortfilter machen der zu einer Diskussions runde führt und nicht die Gadgets zu müllt.
    Beispiele dafür wären:
    Klinke, band 20, 3,5mm, NFC Eventuell auch noch aber das geht.

    Dann würde die Kommentar Anzahl drastisch sinken und wir hätten ne Diskussionsrunde mit 10000+ Kommentaren

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  25. Profilbild von PeterPrengel

    Ohne Klinke ist voll der Müll echt jetzt mal

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  26. Profilbild von Joegh

    Also die Klinke hat schon was für sich. Alle, die wirklich Wert auf guten Sound brauchen oder auch das Handy als Zuspieler für eine PA oder so brauchen, kommen an der Klinke nicht vorbei. Jeder Adapter ist a) eine Fehlerquelle und b) verschlechtert den Klang (Übergangswiderstand). Diese USB – C Kopfhörer machen IMO nur dann Sinn, wenn der DAC im Kopfhörer sitzt, dann ist die Analoge Kabelstrecke minimiert.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  27. Profilbild von Joegh

    @PeterPrengel: Die Leute hier checken halt nicht, dass die Hersteller den Kunden verarschen, indem sie alles wegsparen und den Artikel teurer verkaufen als vorher. Man denke nur an das Macbook Retina mit genau EINER schnittstelle, die auch noch zum laden dient. Für ALLES brauch man dann einen Adapter und das wird noch als Feature verkauft. Mit dem Usb-c statt klinke ist es dasselbe.

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  28. Profilbild von Catman

    Ich warte auf das angekündigte 250 Euro Smartphone. Von Xiaomi.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  29. Profilbild von PeterPrengel

    Das sehe ich genau so, Joegh

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  30. Profilbild von Bretl2009

    Gibt es irgendwo eine Seite oder Link wo man sich den Launch im Stream anschauen kann? 😀
    (Für die Leute die zwar kein Wort versehen aber es trotzdem nicht erwarten können?)

133 Kommentare

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