Test Narwal Robotics im Test: Der weltweit erste selbstreinigende Saugroboter

Ein wischender Saugroboter, der seine Mikrofasertücher selbstständig wieder säubert?! Klingt erstmal genial. Die Frage ist: Kann der Roboter auch in anderen Punkten mit den etablierten Topmodellen mithalten? Ist der Narwal Saugroboter der technologisch spannendste Haushaltsroboter des Jahres? Wir haben ihn bereits hier (danke Narwal Robotics!) und getestet.

Narwal Robotics Saugroboter Design Performance

Das Finanzierungsziel der Kickstarter-Kampagne zum Roboter war innerhalb von 11 Minuten (fast wie bei Parship) erreicht. Der Hersteller wird noch eine Alexa- und Google-Home-Steuerung durch ein Software-Update mitliefern. Wer den Roboter mitfinanziert hat, erhält diesen planmäßig im September 2019. Wir haben ihn bereits hier und sagen euch, ob der Narwal auf dem Boden wirklich so gigantisch ist wie sein Namensvetter im Arktischen Ozean.

Hier nochmal die News vor einigen Wochen:

Youtube Video Preview

Ich muss zugeben, dass ich selten so aufgeregt war bei einem Saugroboter-Test. Schließlich betreten wir hier eine mystische, noch nicht erkundete Welt – die Welt des „Einhorns der Meere“. Legen wir los!

Technische Daten: Vergleich zum RoboRock S6

Vielleicht kommt der Produktname daher, dass der Wal mit seiner Lunge (da keine Kiemen) irgendwann immer mal wieder auftauchen muss, um mit seinem Blasloch Luft zu holen. Eventuell ist dieses „Luftholen“ die Reinigung an der Station. Warum allerdings ausgerechnet ein Narwal, das Einhorn der Meere, ist nicht direkt nachvollziehbar.

Der direkte Vergleich zum aktuell besten Saugroboter:

Narwal

Narwal Robotics Saugroboter Design Minibild

Roborock S6

Roborock s6 Saugroboter Modell

Saugkraft1800 pa2000 pa
AppiOS und Android bislang als chinesische APKXiaomi Home (Android, iOS)
NavigationLaser-RaumvermessungLaser-Raumvermessung
Lautstärke45 dB (Wischfunktion), 68 dB (auf höchster Saugstufe)47 dB (Wischfunktion), 58 dB (auf höchster Saugstufe)
Ladezeit2,5 h3 h
Arbeitszeit3 h2,5 h
Akku5800 mAh5200 mAh
Staubkammer/Wassertank0,4 l/Wassertank in Ladestation0,48 l/0,16 l
Gewicht3,62 kg3,6 kg
Maße34,5 x 31,4 x 10,6 cm (sehr hoch)35,3 x 35,0 x 9,65 cm
Steigungen15°, über 2 cm25°, über 2,5 cm
CE-Kennzeichenvoraussichtlich jabei International Version
Features
  • App-Steuerung
  • Mapping mit Raumeinteilung und No-Go-Zonen
  • Wischfunktion
  • Teppicherkennung
  • selbstreinigende Wischmöppe

❌ Alexa- und Google-Home-Steuerung (in der Entwicklung)

  • App-Steuerung
  • Mapping mit Zoned Cleanup und No-Go-Zonen
  • Raumeinteilung und Speicherung mehrerer Etagen
  • Alexa-/ und Google Home Steuerung
  • Wischfunktion
  • Teppicherkennung
Das technische Datenblatt liefert keinen eindeutigen Favoriten im Rennen um den Titel „Bester Saugroboter“. Saugkraft etwas geringer, deutlich kürzere Ladezeit, längere Arbeitszeit, minimal kleinere Staubkammer, noch keine Sprachsteuerung, etwas höher, größerer Akku, geringere Steigungsüberwindung. So lässt sich der Vergleich der technischen Daten zwischen dem Narwal und dem S6 zusammenfassen. Besiegen möchte der Narwal den S6 natürlich besonders in der Wischfunktion.
Narwal Robotics Saugroboter Vergleich RoboRock S6 S50
Wer besetzt den Saugroboter-Thron? S50 (links), S6 (oben) oder der Narwal (rechts unten)?

Falls sich das jetzt jemand fragen sollte: Ja, wir haben gerade alle drei Modelle hier in der Redaktion (bzw. für Vergleichstestfahrten in meiner Wohnung). Sprich: Wir werden sie in allen erdenklichen Wettbewerben über die nächsten Wochen antreten lassen. Das heißt auch, dass ihr uns jede erdenkliche Frage zu den drei Robotern in die Kommentare packen könnt. Mögen die Spiele beginnen.

Verpackung und Lieferumfang

Wer den Narwal bestellt oder bei Kickstarter mitfinanziert hat, darf sich auf ein Monstrum von einem Paket freuen. Klar, eine Ladestation, die gleichzeitig eine Saugroboter-Waschanlage ist, kann man nicht in eine x-beliebige Mini-Kartonvorrichtung packen.

Narwal Robotics Saugroboter Paket Lieferung
Ein Monstrum von einem Karton stand (plötzlich) vor der Tür.
Narwal Robotics Saugroboter Verpackung
Cool: Beim Öffnen begrüßt einen das Logo im Schaumstoff. Die Verpackung ist sehr ordentlich.
Narwal Robotics Saugroboter Zubehör Ladestation Verpackung
Alles außer dem Roboter selbst findet sich in der „Einfahrt“ der Ladestation.

Im Lieferumfang findet sich außer dem Saugroboter:

  • gigantisch große, aber äußerst schicke Ladestation
  • vier Wischmöppe (zwei müssen auf der Unterseite angebracht werden)
  • 4 m Magnetband (zum Absperren von Bereichen, die der Roboter nicht abfahren soll)
  • vier Bürstenköpfe (zwei müssen für Saugvorgang auf der Unterseite angebracht werden)
  • großes Reinigungswerkzeug
  • Quick Start Guide & Anleitung zur WLAN-Verbindung
  • Reinigungsmittel

Extrem unterhaltsam, aber verständlich: Der Quick Start Guide und die Anleitung zur WLAN-Verbindung sind beide auf ausgedruckten Blättern zu finden. Scheinbar ist Narwal Robotics zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht so weit, die Bedienungsanleitung im Handbuchformat herzustellen. Kein Problem, immerhin machen sie sich die Mühe.

Narwal Robotics Saugroboter Lieferumfang
Der Lieferumfang ist umfangreich, für alle wichtigen Bestandteile gibt es ein Ersatzteil.

Wozu genau liegen im Lieferumfang 4 m Magnetband bei? Durch die Raumeinteilung in der App sollte man doch No-Go-Zonen und virtuelle Wände einzeichnen können.

Design und Verarbeitung: Neuer Xiaomi-Konkurrent?

Optisch hat sich Narwal Robotics sicherlich ein wenig bei der Konkurrenz abgeschaut: Die Ähnlichkeit zum Mi Robot ist nicht von der Hand zu weisen, die Form ist allerdings etwas anders. Mit den Maßen 34,5 x 31,4 x 10,6 cm ist der Roboter ziemlich hoch, entsprechend muss man hier bei den Möbeln nachmessen, ob er drunterpasst. Die fünf Meter Länge und eineinhalb Tonnen Gewicht eines ausgewachsenen Narwals bringt der Roboter aber nicht mit. Nur 3,62 kg. 😉

Narwal Robotics Saugroboter Performance
Sieht auf den ersten Blick schick, aber auch sehr schmal aus im Vergleich zu anderen Robotern.

Die Verarbeitung des Saugroboters darf man guten Gewissens als „sexy“ bezeichnen. Der Narwal macht optisch richtig was her, wirkt nicht klobig und die Verarbeitung ist (wie auch bei Xiaomi) erste Sahne. Nichts ruckelt, keine Verarbeitungsfehler auffindbar. Aber gut, der Saugroboter ist preislich auch nicht gerade günstig, da darf man auch eine coole Optik und sehr gute Verarbeitung erwarten.

Schönes Detail: Auf dem LDS ist das Narwal-Logo aufgedruckt.

Narwal Robotics Saugroboter LDS Laserdistanzsensor Logo
Schönes Detail: Der Narwal findet sich auf dem Laserdistanzsensor.

Die Ladestation: Akku aufladen und Reinigung

Wenn man jetzt den Miesepeter spielen möchte, kann man sagen, dass der Roboter sich an sich nicht selber reinigt, sondern von seiner Lade-/Waschstation gereinigt wird. Ein Auto ist ja auch nicht selbstreinigend, nur weil es in eine Waschanlage gefahren wird. Aber hey, mit irgendwas muss man ja werben.

Narwal Robotics Saugroboter Ladestation Waschstation
Erinnert etwas an den Xiaomi Luftreiniger, ist aber genauso schick.

Vor der Nutzung muss man die Ladestation natürlich an eine Steckdose anschließen, netterweise liegt ein EU-Ladekabel bei. Der Eingang für das Stromkabel findet sich auf der Rückseite.

Narwal Robotics Saugroboter Ladekabel Ladestation
Auf der Rückseite muss das Ladekabel eingesteckt werden.

Die Station ist mit zwei 5 l großen Wassertanks ausgestattet, einen für schmutziges (brauner Tank), einen für frisches Wasser (blauer Tank). Natürlich muss man das frische Wasser hin und wieder selbst nachfüllen.

Narwal Robotics Saugroboter Wassertanks Wasser
Links kommt das Schmutzwasser, rechts das frische Wasser herein.

Der Narwal erkennt durch seinen verbauten Algorithmus während der Ausführung der Wischfunktion, wann seine zwei auf der Unterseite angebrachten Wischmöppe so viel Dreck aufgenommen haben, dass diese gereinigt werden müssen. Tritt dies ein, macht er sich auf direktem Weg zurück zu seiner Ladestation, wo seine Mikrofasertücher durchgewaschen werden und geht danach wieder an die Arbeit.

Narwal Robotics Saugroboter Ladestation Einfahrt
Der Narwal Saugroboter parkt ein um seine Wischmöppe zu reinigen.

Nach einer sehr kurzen Ladezeit von 2,5 h ist der Narwal für eine Arbeitszeit von 3 h einsatzbereit. Das sind Spitzenwerte, die sich sehen lassen können. Mit einer derartigen Arbeitszeit kann man auch Räumlichkeiten oberhalb der 150 m² reinigen lassen. Allerdings nur saugend, nicht wischend. Der Wassertank befindet sich nicht wie bei herkömmlichen Modellen unter der Klappe auf der Oberseite, die Wassertanks in der Station versorgen die Möppe mit Feuchtigkeit. Dazu gleich mehr.

Narwal Robotics Saugroboter Ladestation
Der Narwal Saugroboter und seine Ladestation.

Display der Ladestation

Wenn eine Ladestation so spannend ist wie der Saugroboter selbst: Das Display ist sehr schön anzusehen, hat aber nicht unbedingt eine besonders wichtige Funktion. Das Narwal-Logo ist wieder mit dabei, auch finden sich zwei selbsterklärende Buttons neben dem kreisrunden Display.

Mit Drücken des Haus-Symbol-Buttons weist man den Roboter an, zurück zur Ladestation zu fahren. Außerdem beginnt man hierüber den Mapping-Prozess, schließlich kann man den Roboter, solange er sich in der Station befindet, nicht über das Steuerelement auf der Oberseite starten. Mit dem anderen Button startet und stoppt man die Reinigung. Das lässt sich natürlich beides auch schlicht via App regeln.

Narwal Robotics Saugroboter Ladestation Display
Macht optisch einiges her: Das Display der Narwal-Ladestation.

Neben des Logos werden auf dem Display noch verschiedene Symbole angezeigt, die eher informeller Natur sind. Kurz die einzelnen Symbole mit Bedeutung aufgelistet:

  • Besen: Saugroboter startet im nächsten Betrieb saugend, nicht wischend.
  • Blitz mit Akkuladung: Ladestand des Akkus.
  • Datenverbindungssymbol: Bestehende WLAN-Verbindung zum Roboter.
  • Behälter mit Flüssigkeit: Zeigt an, ob Wasser eingefüllt werden muss oder nicht.

Das Display ist kein Touchscreen, hier lässt sich nichts drücken. Ich bin dennoch verliebt in diese Wasch-Ladestation. So etwas großes und futuristisches im Wohnzimmer, das lässt das Saugroboter-Tester-Herz (gibt es das Wort?) höher schlagen.

Narwal Robotics Saugroboter Display
Die Symbole auf dem Display sind rein informativer Natur.

Die Ladestation erkennt auch anhand der auf der Unterseite des Roboters angebrachten Aufsätze (Wischmöppe oder Bürsten), ob der Roboter beim nächsten Start saugt oder wischt.

Arbeitsweise und Performance ohne App

Bevor man eine Reinigung starten kann, muss man sich (leider) entscheiden: Wischmöppe oder Bürstenköpfe? Beides zeitgleich ist leider nicht möglich. Der Saugroboter saugt und wischt nicht zur selben Zeit.

Narwal Robotics Saugroboter Wischmöppe Anbringung
Wischmöppe für die Wischfunktion anbringen?
Narwal Robotics Saugroboter Unterseite Vorbereitung
Oder doch lieber Bürstenköpfe für den Saugvorgang verwenden?
Narwal Robotics Saugroboter Bürstenkopf Wischmöppe
Bürstenkopf oder Wischmopp: Beides gleichzeitig ist nicht möglich.

Narwale „saugen“ zur Nahrungsaufnahme ihre Fischbeute regelrecht auf, eventuell kommt der Name des Herstellers daher. Schließlich bringt ihr erstes Modell eine Saugkraft von 1800 pa mit, was der Saugkraft des Mi Robot oder 360 S6 entspricht. Ergo ein starker Wert. An den RoboRock S50 (2000 pa) kommt dieser Wert nicht ganz ran, groß ist der Unterschied aber nicht.

Narwal Robotics Saugroboter Testfahrt Hinderniserkennung
Mit zig Stuhlbeinen haben Saugroboter zu kämpfen.

Anders als angekündigt bringt der Narwal Saugroboter zwar eine Betriebslautstärke von 45 dB auf das Schallpegelmessgerät, diese gilt aber nur bei Verwendung der Wischfunktion. Während des Saugvorgangs beträgt die Lautstärke 68 dB. Wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Saugroboter mit einer Lautstärke von über 65 dB arbeitet, ist das doch kein neuartiger Wert. Zum Vergleich: Wir Menschen unterhalten uns miteinander in einer Lautstärke von 60 dB.

Narwal Robotics Saugroboter Unterseite Bürstenköpfe
Auf der Unterseite befindet sich keine mittlere Bürste, somit arbeitet der Narwal Saugroboter mit Direktabsaugung.

Dadurch, dass der Roboter bei der Einzugshaube auf der Unterseite mit einer Direktabsaugung arbeitet, ist die Saugleistung nicht mit der des neuen Roborock S6 zu vergleichen. Idealerweise hat ein Saugroboter vor der Haube eine mittlere Bürste, wodurch der Boden noch mit abgebürstet wird. Zudem wird der aufgenommene Staub vor der Staubkammer dann nochmal gefiltert. Das Reinigungsergebnis kann sich auf Hartböden dennoch sehen lassen, bei Teppichen aber lässt der Narwal Federn.

Gelangweilte Stimme, hohes Arbeitstempo

Fun-Fact: Die eingesprochene „Stimme des Saugroboters“ ist extrem gelangweilt. Dafür hört man beim Anschalten des Roboters oder bei der Einfahrt in die Ladestation äußerst mystische Geräusche. Fast schon filmisch. Diese passen perfekt zu einer Unterwasserwelt, in der man sich das mystische „Einhorn der Meere“ vorstellt. Echt schön! Und was die gelangweilte Stimme angeht: Vielleicht sind Narwale ja einfach nicht die begeisterungsfähigsten Tiere.

Narwal Robotics Saugroboter Ladestation Perspektive
Nach der Reinigung des Bodens geht es zurück in die überdimensionale Ladestation.

Die Ladestation findet er nach getaner Arbeit und niedriger werdendem Akkustand zuverlässig und schnell wieder. Das Wiederfinden wird allerdings deutlich erleichtert, wenn der Narwal auch von dort gestartet ist.

Auffällig ist die Geschwindigkeit, mit der der Narwal Saugroboter arbeitet: In unter 8 Minuten reinigt er eine Fläche von 26 m². Heidewitzka. Dabei gehen gerade mal 4% Akkulaufzeit runter. Da bemerkt man den 5800 mAh großen Akku. Vor allem lässt sich guten Gewissens sagen, dass der Roboter für Räumlichkeiten oberhalb der 200 m² eingesetzt werden kann. Natürlich hängen diese Werte auch immer von den individuellen Gegebenheiten in den vier Wänden ab, das ist aber dennoch sehr auffällig.

Die App „Narwel“: Erster Eindruck

Während unserer Testphase war es noch nicht möglich, die App „Narwel“ aus dem App Store oder bei Google Play herunterzuladen. Narwal Robotics hat uns entsprechend eine APK (sozusagen eine Testversion) zur Verfügung gestellt. In Kürze wird die App aber auch frei zugänglich sein und wir euch dann mit den Infos an dieser Stelle versorgen. Natürlich sollt ihr aber einen ersten Eindruck erhalten.

Narwal Robotics Saugroboter App Registrierung
Das Design ist ansprechend, nur die chinesische Sprache ist natürlich noch störend.

Da die Narwal-Modelle für alle, die die Kickstarter-Kampagne mitfinanziert haben, erst im September verschickt werden, werden die meisten Probleme ausgemerzt sein. Nur, dass ihr es mal gesehen habt: Anhand der Symbole wird man mit der chinesischen Sprache auch ohne Google Translator fertig. Einmal auf das Zahnrad drücken, nächsten erscheinenden Menüpunkt drücken und „English“ auswählen.

Narwal Robotics Saugroboter App Englisch Sprache
Das Umstellen auf Englisch ist einfacher als zunächst erwartet.

Verbindung mit dem WLAN

Darauf wird es auch nicht wirklich komplizierter. Von den Roborock-Saugrobotern kennen wir bereits, dass man mit dem gleichzeitigen Drücken von zwei Bedienelementen das WLAN zurücksetzt. Auch beim Narwal muss dies umgesetzt werden, um die Verbindung mit dem WLAN herzustellen.

Narwal Robotics Saugroboter Klappe
Die zwei Buttons unter der Klappe müssen gleichzeitig gedrückt werden, bis der Roboter „Resetting WiFi“ vermeldet.

Natürlich muss sich das Smartphone im selben WLAN befinden wie das, in dem ihr den Roboter einbinden wollt. Was wir auch schon von anderen Modellen kennen und sehr gut umgesetzt ist, ist das Auswählen des Saugroboters in den WLAN-Verbindungen. Einfach „Narwel…“ als WLAN am Smartphone wählen und schon startet der Einbindungsprozess.

Narwal Robotics Saugroboter App Verbindung
Das Verbinden mit dem WLAN-Netzwerk funktioniert sehr simpel.
Narwal Robotics Saugroboter App Verbindung WLAN
Nach dem Wählen des „Narwel“-Netzwerks verbindet sich der Saugroboter in wenigen Sekunden.

Firmware-Updates

Wie viele Saugroboter mit App-Steuerung wird auch der Narwal Saugroboter mit Firmware-Updates und „Upgrades“ für das Gerät versorgt. Diese müssen an der Ladestation durchgeführt werden, da diese je nach Größe auch etwas an Akkuleistung beanspruchen.

Narwal Robotics Saugroboter App Firmware Updates Upgrade
Kaum mit dem WLAN verbunden, poppt schon ein Update für den Narwal auf. In der Mitte die Einstellungen.

Der Saugroboter ist immer noch in der Kickstarter-Kampagne und wird im September erst an seine Unterstützer versendet, entsprechend werden hier noch einige Updates folgen. Es wird aber sehr spannend zu sehen sein, wie sich die Update-Politik von Narwal Robotics in Zukunft darstellt. Schließlich spendiert Xiaomi via Update auch gerne mal ein paar neue Funktionen.

Laser-Raumvermessung und Mapping des Narwal

Mit dem Laserdistanz-Sensor (LDS) vermisst der Saugroboter die vier Wände und erstellt eine virtuelle Karte (Mapping), welche er in der App anzeigt. Auch die Raumeinteilung ist mit von der Partie, wodurch sich festlegen lässt, dass der Roboter nur in bestimmten Bereichen saugt oder Bereiche meidet. Auch wird die Karte aktualisiert, wenn der Roboter Veränderungen feststellt.

Narwal Robotics Saugroboter App Mapping
Das Mapping des Narwal Saugroboters: Sehr detailliert, aber noch nicht komplett ausgereift.

Bedient man unsere Probierversion der App, merkt man schnell, dass an vielem noch gearbeitet wird. Möchte man die einzelnen Funktionen verwenden, liest man oft „Coming soon“. Hinzu kommt, dass die App einige Bugs, also Programmfehler aufweist, die noch behoben werden müssen bis zum offiziellen Release. Der Hersteller hat uns aber versichert, dass das noch alles überarbeitet wird.

Folgende Dinge fehlen noch beim Mapping, die aber noch kommen:

  • genaue Fahrt des Roboters nicht nachvollziehbar auf der Map.
  • nicht live nachvollziehbar, wie viel m² schon gereinigt wurden.
  • nicht live nachvollziehbar, wie lange die Arbeitszeit beträgt.
  • Karten lassen sich noch nicht speichern.
Narwal Robotics Saugroboter App Mapping Karte
Links: Die erstellte Karte. Mitte: Saugroboter ist in der Ladestation angekommen. Rechts: Vereinzelt treten Fehler auf.

In der Arbeitsweise lässt sich aber feststellen, dass der Narwal eine andere Fahrweise bevorzugt als etwa der neue Roborock S6. Der S6 teilt einen Raum in Quadranten ein, welche er dann in geraden Bahnen abfährt. Der Narwal Saugroboter fährt zuerst den kompletten Raum ab, bevor er diesen dann in geraden Bahnen abfährt. Zudem fährt er manche Stellen häufiger ab als andere. Die LED auf der Oberseite leuchtet durchgehend in verschiedenen Farben während der Reinigung, hat aber keine tiefere Bedeutung.

Die Wischfunktion mit selbstständiger Reinigung

Nun der entscheidende Testbereich: Die Wischfunktion des Narwal Saugroboters, das Kernstück des nagelneuen Geräts. Ersetzt diese das manuelle Wischen mit dem Wischmopp? Normalerweise kenne ich es von Saugrobotern mit Wischfunktion so: Das Saugen steht deutlich im Fokus, man kann hinten an den Roboter aber noch einen Wassertank mit angeklebtem Mikrofasertuch packen, dass der Roboter dann saugend hinter sich herzieht. Für die Reinigung von frischen, oberflächlichen Flecken ausreichend. Der Narwal will da mehr bewirken.

Narwal Robotics Saugroboter Wischmöppe Unterseite anbringen
Wischmöppe auf der Unterseite anbringen.
Narwal Saugroboter Wischfunktion Wassertank Reinigungsmittel einfüllen
Darauf blauen Wassertank mit Wasser und dem beigelegten Reinigungsmittel füllen. Echtes Narwal-Blut angeblich.
Narwal Saugroboter Ladestation Display Wischfunktion Anzeige
Ist der Tank eingesetzt und der Roboter betriebsbereit, zeigt die Ladestation „Wischen“ an.

In der Ladestation macht der Narwal Saugroboter seine Mikrofasertücher auf der Unterseite nass und legt dann los. Allerdings muss der Roboter vorher im Saugmodus eine Karte erstellen und speichern, bevor man die Wischfunktion nutzt.

Narwal Robotics Saugroboter Ladestation Display Anzeige
Das Display zeigt an, dass man vor dem Wischen eine visuelle Karte erstellen muss.

So orientiert sich der Roboter besser und kann zukünftig No-Go-Zonen einzeichnen, also Bereiche, die der Roboter nicht abfahren soll. Hierbei denke ich ganz besonders an Teppiche, die nicht nass werden sollen. Eine Teppicherkennung wie beim Ecovacs Deebot Ozmo 930 ist nämlich (noch?) nicht im Software-Paket dabei.

Narwal Robotics Saugroboter Wischfunktion Ladestation Display
Das Display zeigt den Reinigungsfortschritt (durch die vorher erstellte Map) an.

Wischfunktion des Narwal Saugroboters im Test

Wenn die Tücher trocken werden, kehrt der Narwal zur Basis zurück, um neue Reinigungsflüssigkeit nachzuschieben. Das Prinzip dahinter finde ich absolut genial: In mehreren Testfahrten erkannte er, dass seine Wischmöppe kaum noch Flüssigkeit beinhalteten – und fuhr von sich aus zurück zur Station! Stark! Während der Wischfunktion liegt die Betriebslautstärke bei nur 45 dB, wodurch man nebenher auch schlafen könnte.

Narwal Robotics Saugroboter Wischfunktion Arbeitsweise
Die Wischfunktion des Narwal Saugroboters kann sich sehen lassen.
Narwal Robotics Saugroboter Wischfunktion Arbeitsweise Reinigung
Der Roboter fährt zuerst die äußeren Wände, dann die inneren Bereiche ab.

Mini-Minuspunkt: Der Narwal Saugroboter hinterlässt minimal Radspuren, wenn er mit seinen Reifen ein zweites Mal über eine bereits nasse Stelle fährt. Das lässt sich mit einer vorher erstellten Karte aber vermeiden, da der Roboter dann die Räumlichkeiten kennt und im Normalfall keine Stelle zweimal abfährt.

Natürlich sieht man das Können der Wischfunktion im Video besser, weswegen wir euch in den nächsten Tagen hiermit entsprechend medial versorgen. Ich hab euch vorab einen kleinen Auszug zur Visualisierung aufgenommen:

Youtube Video Preview

Vorläufiges Fazit: Narwal Saugroboter kaufen?

Der Narwal wurde in der Kickstarter-Kampagne innerhalb von 11 Minuten finanziert – das ist schon Parship-Geschwindigkeit. Diejenigen, die mitfinanziert haben, können sich auf ein wirklich äußerst interessantes und leistungsstarkes Modell freuen – wenn bis September alles auf dem erhofften Stand ist.

Narwal Robotics Saugroboter Arbeitsweise
Der Narwal: Auch als Saugroboter kann man bei ihm noch nicht alles ergründen.

Natürlich werden wir den Roboter noch weiter testen und das Fazit wird sich im Laufe der nächsten Wochen immer wieder verändern. Was sich aber schon sagen lässt: Das Potenzial, einer der besten Saugroboter auf dem Markt zu werden, ist definitiv da. Der bittere Nachgeschmack: Erwartungsgemäß liegt der Release-Preis bei 800€ für alle, die nicht via Kickstarter finanzieren. Dafür kommt aber immerhin auch noch die Sprachsteuerung via Amazon Alexa und Google Home dazu. Viel Geld, aber auch viele Funktionen.

Narwale: Schöne Tiere?

Das Hauptaugenmerk des Narwal Saugroboters liegt auf der Wischfunktion, ganz klar. Wer keine Wischfunktion braucht, kann sich getrost bei günstigeren Saugrobotern umsehen. Die Wischfunktion aber ist wirklich stark – vor allem im Vergleich zu bisherigen Leistungen anderer Haushaltsroboter. Eine wirkliche Stütze im Haushalt!

Von der App-Steuerung und den darin enthaltenen Funktionen haben wir bislang nur einen Ersteindruck erhalten, trotz noch zahlreicher Kinderkrankheiten sieht das aber schon echt gut aus. Nun gilt es, die angekündigten Funktionen in die Tat umzusetzen.

  • aktuell beste Wischfunktion aller Saugroboter
  • Ladestation reinigt und lädt Saugroboter
  • Laser-Raumvermessung mit Mapping
  • sehr hochwertige Verarbeitung
  • voraussichtlich hoher Preis
  • App steckt noch in den Kinderschuhen

Wozu hat der Narwal sein Horn?

Zum Abschluss gilt es bei dem Namen des Saugroboters aber noch eine Frage zu klären: Wozu hat der Narwal sein Horn vorne?

Tatsächlich ist das Horn des Narwals ein Stoßzahn, welcher bis zu drei Meter lang werden kann und aus der Oberlippe ragt. An sich besitzen nur die Männchen einen Zahn, es gibt aber auch einige Weibchen, die das hornartige Gebissstück ihr Eigen nennen.

Narwal Einhorn der Meere Wal

Ursprünglich glaubten Forscher, das Einhorn sei ein sekundäres Geschlechtsmerkmal, wie etwa das Schwanzfedern-Rad beim Pfau. Noch verbreiteter ist die Annahme, dass die männlichen Narwale damit Kämpfe ausführten oder das Horn als eine Art Pickel verwenden, um Eiswände im Arktischen Ozean zu durchstoßen. Dann kamen Wissenschaftler 2006 zu dem Ergebnis: Der Stoßzahn ist ein außergewöhnliches Sinnesorgan, mit dem die Narwale Beute lokalisieren und sich im Meer orientieren.

Narwal mit Akkustaubsauger
Äh ja, das finden wir lustig.

Mit einer schnellen Bewegung schlagen sie mit dem Stoßzahn auf ihre Beute ein, wodurch diese ohnmächtig wird und somit leichter zu fangen ist.

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Mich interessiert Technik, die uns die Arbeit im Haushalt abnimmt - ob beim Staubsaugen oder Fensterputzen. So konnte ich bereits über 50 Saugroboter testen, bei mir dreht aktuell (unter anderem) der 360 S6 seine Runden.

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Kommentare (67)

  • Profilbild von Dhztc
    08.03.19 um 17:19

    Dhztc

    Ist mal sehr interessant.

  • Profilbild von A. E.
    08.03.19 um 17:27

    A. E.

    Wird sicherlich sauteuer.

    • 11.03.19 um 09:43

      Tim CG-Team

      Hi A. E., ja das kann man leider so abschätzen, ich bin mit Narwal Robotics in Kontakt und melde mich sobald ein Preis feststeht. 🙂

  • Profilbild von gaston
    08.03.19 um 17:31

    gaston

    Auf den Preis bin ich auch gespannt. Mein spontaner Tip:€499

    • 11.03.19 um 09:44

      Tim CG-Team

      Hi Gaston, damit könnte man noch leben, ich hoffe nicht mehr 😀

  • 08.03.19 um 17:39

    xilef

    Hm, mit 50% für Kickstarter Besteller könnte das Ding spannend sein

    • 11.03.19 um 09:44

      Tim CG-Team

      Hi xilef, ich hadere auch mit mir, mal sehen was verlangt wird 😉

  • Profilbild von Gast
    08.03.19 um 17:48

    Anonymous

    Keine komplexen Tech Projekte mehr auf Kickstarter, das Risiko bis hin zum Totalverlust ist einfach zu hoch!

  • 08.03.19 um 18:54

    egalSMILE

    Sauber so muss das sein. Wird gekauft.

  • Profilbild von Hugo1
    08.03.19 um 19:12

    Hugo1

    wo saugt er den Dreck ein und wo sind die Seitenbürsten auf dem Foto von unten ?

  • 08.03.19 um 22:41

    R4pt0r

    So wie ich das sehe, kann er nur entweder wischen ODER saugen, aber nicht beides gleichzeitig. Zumindest sieht man ihn auf dem Video und den Bildern ohne Bürsten (nur mit den Wischpads). Auch scheint er die Schmutzkammer nicht auszuleeren, zumindest scheint kein Platz für einen zweiten "Staubsauger" in der Station neben den Wassertanks zu sein.

    Also ist der Reingewinn nur, daß ich statt täglich zu saugen jetzt täglich feucht wische, aber auch nur ohne zu saugen? Dann doch lieber den Roborock, da leere ich 2x die Woche den Behälter und Sonntags clippe ich den Wassertank zum Wischen mit drunter. Der saugt dann vorne weg und nimmt hinten die kleinen Reste mit.
    Kann mir nicht vorstellen, daß dieser wie ein Handmopp alle 2min zur Station fährt um sich zu reinigen und auszuwringen, ohne auf dem Weg Pfützen zu hinterlassen oder zu wenig Wasser dabei zu haben…

    • 11.03.19 um 09:45

      Tim CG-Team

      Hi R4pt0r, gehe auch davon aus, dass jeweils nur eins von beidem möglich ist. Aber wir werden in ein paar Wochen mehr wissen wenn die Kickstarter-Kampagne startet. 🙂

      • 12.03.19 um 23:51

        R4pt0r

        Bin gespannt. Freue mich auf Euren Bericht!

        • Profilbild von Christian
          13.03.19 um 12:49

          Christian

          Wäre für mich aber vollkommen OK.

          Dann soll der halt 2x am Tag seinen Weg gehen.

          Erst mal saugen und dann im zweiten Druchgang wischen.

          Ob der jetzt 2x oder 4x die Woche bei mir fährt, solange ich nicht zuhause bin, ist mir das Wumpe.

  • Profilbild von whiteman
    08.03.19 um 22:47

    whiteman

    mein meater block trudelt jetzt nach 3 jahren tatsächlich ein.

    wünsche einen langen atem und starke nerven.

  • 09.03.19 um 01:34

    Olaf

    Einen selbst-reinigenden bzw. selbst-leerenden Saugroboter gab es doch mal vor ein paar Jahren. Ich glaube, von Kärcher/Karcher o.ä.
    War sauteuer, ca. 900,-

    Konnte "nur" saugen, nicht wischen, aber hey, nutzt wirklich jemand diese Verschmier-Funktion?

  • 09.03.19 um 08:41

    qwopqwoo

    @Olaf: Nutze 3 Mal die Woche die Wischfunktion des Roborock, wasche aber alle 10m2 den Lappen aus. Funktioniert echt super. Wir sind aber ein Barfußhaushalt, mit Schuhen würds glaub ich nicht gehn.

    Würd nur einen bevorzugen, der auch die Ränder mitwischt und etwas mehr Druck ausübt.

  • Profilbild von Profex
    09.03.19 um 08:46

    Profex

    Wird sofort gekauft.

  • Profilbild von Ricardo
    09.03.19 um 11:39

    Ricardo

    Türschwellen Höhe mit 3cm wäre toll für Altbau Wohnungen

    • 11.03.19 um 09:46

      Tim CG-Team

      Hi Ricardo, das wäre rekordverdächtig aber warum nicht 😉

    • 12.03.19 um 23:50

      R4pt0r

      @Ricardo:
      Ich hatte ein ähnliches Problem mit unterschiedlich hohen Fußböden. In der Laminatabteilung meines Baumarkts habe ich eine Art Schienen gefunden, um Höhenunterschiede auszugleichen. Die könnten evtl auch für Deine Zwecke funktionieren. Sind leicht gebogene Metall-Leisten, ca 5cm breit und 1m lang (zum Zuschneiden) die auf der Unterseite zwei Klebeleisten haben. In meinem Fall (1,5 cm Höhenunterschied) habe ich je eine der langen Seiten auf den hohen und niedrigen Boden geklebt, so bildet sich eine sehr schicke, leicht gebogene Rampe, die mein Roborock täglich mit Leichtigkeit nimmt.
      Wenn Du sie nicht auf die Türschwelle, sondern mittels eines Holzstücks auf einer Längsseite bündig und der anderen flach auf den Boden davor klebst, erhälst Du eine unauffällige und schicke kleine Rampe, die es einem Roboter möglich macht, hochzufahren. Meine "Rampen" habe ich schon vor 5 Jahren gebaut und sie sehen aus und halten wie am ersten Tag.

  • Profilbild von Roger
    10.03.19 um 15:25

    Roger

    Auf Facebook haben sie schon Bisschen was verraten. Er soll max 899 Dollar kosten.

    • 11.03.19 um 09:48

      Tim CG-Team

      Hi Roger, dass er sicher nicht günstig wird, schätze ich auch. Aber erstmal den Ball flach halten, ich stehe mit Narwal Robotics in Kontakt und werde hier updaten sobald es was Neues gibt. Liebe Grüße Tim

  • 10.03.19 um 20:52

    qwopqwoo

    @Roger: Und das wars dann… Das ist mir eindeutig zu teuer

  • Profilbild von Christian
    11.03.19 um 09:34

    Christian

    Also die Wisch Funktion ist schon ziemlich geil im Gegensatz zu dem, was es bis jetzt so gibt.

    • 11.03.19 um 09:47

      Tim CG-Team

      Hi Christian, ganz deiner Meinung, ein hochspannendes Modell, jetzt muss der Preis allerdings auch noch vertretbar sein. Liebe Grüße Tim

  • Profilbild von Tester
    12.03.19 um 19:11

    Tester

    Für 100€ wäre es ne Überlegung Wert

    • Profilbild von profex
      13.03.19 um 09:38

      profex

      @Tester: Für 100€ wäre es ne Überlegung Wert

      600€ wäre ich bereit auszugeben.

    • Profilbild von Heinrich Hamer
      13.03.19 um 15:32

      Heinrich Hamer

      Bei 100€ brauch ich nicht zu überlegen :))

      • 15.03.19 um 09:56

        Tim CG-Team

        Ich glaube 600 ist leider etwas realistischer, ich hoffe auf 500 max, dann wäre der Roboter noch sehr spannend mit Gutscheinen und anderen Deals. Aber wenn es über 600€ wird, verliert er schon etwas an Reiz. Liebe Grüße Tim

  • 12.03.19 um 19:26

    egalSMILE

    Testet ihr auch nochmal Fenster Putz roboter?

    • Profilbild von stressfish
      12.03.19 um 21:21

      stressfish

      @egalSMILE: Testet ihr auch nochmal Fenster Putz roboter?

      Jau, wenn es da auch etwas gäbe, so in Richtung wie den Xiaomi Rockrobo, von Preis und Leistung, da wäre ich auch sofort dabei.

      • 15.03.19 um 09:51

        Tim CG-Team

        Hi egalSMILE, wenn es da etwas wirklich gutes oder ein spannendes Modell gäbe, würde ich das sofort tun. Bin auch ziemlich heiß drauf, aber die Modelle sind bislang eher so naja. Wenn ihr was findet, gerne her damit! Liebe Grüße Tim

  • Profilbild von Frage?
    15.03.19 um 09:51

    Frage?

    So eine Lösung gab es schon von Kärcher vor etlichen Jahren. Halt in dem typischen gelb.

    • 15.03.19 um 09:53

      Tim CG-Team

      Hi Frage?, das musste ich bis jetzt häufiger lesen. Allerdings ist eine Absaugstation etwas anderes als ein Roboter, der selbstständig erkennt, wann er gereinigt werden muss und dies in der Station vollziehen kann. Ergo neu.

  • 23.03.19 um 12:39

    Biggi0001

    Der Roborock reduziert übrigens im "mopping mode" die Lautstärke auch auf etwa 45 DB, evtl sogar weniger. Die Saugkraft ist dann halt stark vermindert.

    Aber dieser hier scheint eine realistische Wischfunktion mitzubringen! Diese gegenläufigen runden Wischvorrichtungen kenne ich von einem meiner Fensterputzroboter, das zieht schon was weg! Bis 500$ geh' ich mit 😉

  • Profilbild von OKF
    27.03.19 um 20:25

    OKF

    und dann lässt man die nassen Wischmöppe ein paar Tage einfach dran und das Ding sitzt in seinem Gehäuse? Na das gammelt doch?

  • Profilbild von Stefan
    17.04.19 um 11:28

    Stefan

    Nein laut Webseite kann er die Möppis trocknen, das ist viel besser. Das macht er sicher mit warmer Luft = Luffeuchtigkeit steigt analog 🙂 Schimmel oheh

  • Profilbild von Loup
    17.04.19 um 11:45

    Loup

    Das Hauptproblem ist die Tatsache das man nicht einfach sagen kann das er nun das Schlafzimmer wischen soll, da die Wischfunktion permanent an ist. Er würde also wischend seinen Weg zum Raum fahren und anschließend zurück.

    Weiteres Problem, was macht man wenn man zB in einem Flur Teppich liegen hat? Er würde nicht weiter kommen.

    Grundsätzlich ist es gut, das es einen neuen Impuls am Markt gibt. Aber es sind einfach viele Fallstricke zu berücksichtigen, er ist sicherlich nicht für jeden geeignet.

  • Profilbild von ruegnueg
    18.04.19 um 00:41

    ruegnueg

    Tut mir leid, aber ich finde Saug/Wisch Roboter nach wie vor sinnlos und zu teuer. Vor allem wenn man keine total plane, ohne Teppiche Bude hat. Da musst du immer nacharbeiten.

  • 18.04.19 um 19:56

    qwopqwoo

    @ruegnueg: Ich selbst hab nur im Bad Teppiche, alles andere sind Fliesen und Kunststoffböden. Wär also perfekt für mich. Dennoch warte ich mal die ersten Tests ab, denn: wie viele Roboter wurden schon als Innovation angepriesen und haben dann doch total abgeloost? Wär nicht der erste.

    • 24.04.19 um 09:51

      Tim CG-Team

      Hi qwopqwoo, das gilt es abzuwarten, klar. Ich bin aber sehr zuversichtlich, mein Testmodell müsste eigentlich schon da sein 😀

  • Profilbild von Tripleschnitz
    21.04.19 um 06:02

    Tripleschnitz

    Wahrscheinlich weil der Narwal an seinem Horn, Millionen von Nervenbahnen mit Sensoren hat, die ihm helfen wichtige Dinge in seiner Umwelt wahr zu nehmen😅🤔

  • Profilbild von Gast
    10.05.19 um 19:58

    Anonymous

    Danke für den Test – nichts für mich.
    Saugfunktion nur mit den Bürstchen, keine Bürsten- und Lamellenwalze, das ist mir nichts.

    Wie lange wischt er denn, bis etwa wieder anfeuchten fährt? Würde mich nerven, wenn der ständig wieder zurück fährt…

  • Profilbild von Reinhardt
    10.05.19 um 20:13

    Reinhardt

    Ist für mich auch nichts!
    In diesem Fall hier sollte das dann wohl eher nur ein Wischmopp sein, denn von einem Saugroboter kann wohl nicht mehr die Rede sein – hier fehlt definitiv die große Bürste.
    Und ich hätte auch keine Lust so'n halben Schrank in der Wohnung stehen zuhaben. Mein Mi Robot 1. Gen. steht unter der Sitzbank gut getarnt und kommt dann auf Befehl vorgekrochen und da kann ich mich immer wieder aufs Neuste erfreuen.
    Viele Grüße aus MV.

  • Profilbild von Biggi Fienemann
    11.05.19 um 00:56

    Biggi Fienemann

    Ich bin Bäcker, weil mir die Saugfunktion schnuppe ist :). Meiner Meinung nach *kann* nicht so effektiv saugen wie Modelle mit Bürste – ist mir aber egal, das erledigt Ola, mein Roborock, perfekter als alle anderen von mir getesteten Modelle.
    Aber die WISCHFUNKTION! Das ist, was ich will! Ich habe 3 Wischroboter hier und jeder ist in "seinem Bereich" okay. Aber eben nur okay, nicht wirklich gut. Da erhoffe ich mir mit dem Narwal ein besseres Ergebnis.
    Was den späteren Preis von 800$ angeht – der wird kaum zu erzielen sein…und wenn schon, alle Produkte sinken im Preis. Das Gute kommt zu dem, der warten kann ;). Auf Kickstarter habe ich jetzt 499 USD bezahlt. Wer mir ein paar Prozent Ersparnis gönnen möchte und das Gerät sowieso backen (unterstützen) möchte, darf die gerne über diesen Link tun – damit bekomme ich einen Cashback! Vielen Dank schon mal! https://narwal-kickstarter.kckb.st/a92137f0

  • 11.05.19 um 02:31

    Mossy

    Da hat sich ein Schreibfehler eingeschlichen "Wischfunktion des Narwaö Saugroboters im Test"

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