Test Im Test: ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter für 391€ bei Amazon

Nur heute bekommt ihr eine begrenzte Stückzahl des ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboters für 391€ bei Amazon im Tagesangebot. Gegenüber dem aktuellen Preis bei MediaMarkt oder Saturn, könnt ihr so über 100€ einsparen.

Gleichzeitig staubsaugen und wischen, App-Steuerung, Laser-Distanzsensor samt Mapping und Raumeinteilung, Untergrunderkennung … vollgepackt mit Technik und Funktionen gilt der DEEBOT OZMO 930 als das Aushängeschild des chinesischen Herstellers ECOVACS ROBOTICS. Als Produzent von Haushaltsrobotern ist ECOVACS seit 2010 Marktführer im asiatisch-pazifischem Raum, in Europa ist es bereits der zweitgrößte Marktanteil. Wir haben den OZMO 930 getestet und mit den Topmodellen verglichen.

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Neues Modell: DEEBOT Pro 930 mit Handsauger

ECOVACS hat ein neues Modell, sozusagen den großen Bruder vom OZMO 930, auf den Markt gebracht. Der DEEBOT Pro 930 soll ein Kombi-Modell sein, dass alle anfallenden Reinigungsszenarien im Haushalt abdecken kann. Es bringt folgende Unterschiede zum Vorgänger mit:

  • kabelloser Akkustaubsauger mit div. Aufsätzen für Ecken, die der Roboter nicht erreicht.
  • integrierter Handsauger, inklusive Aufsätzen in der Ladestation untergebracht.
  • Ultraschallsensoren erkennen Teppiche während des Wischvorgangs (Wischmodus wird ein- und ausgeschaltet).

ECOVACS DEEBOT Pro 930 Saugroboter Handsauger

Ob man hier von grandiosen Neuerungen sprechen kann, sei mal dahingestellt. Als Allzwecklösung für den weit geöffneten Geldbeutel sicherlich vorstellbar. Fraglich ist, um welchen Akkustaubsauger es sich bei dem Angebot handelt. Wir machen uns für euch schlau und halten euch auf dem Laufenden. Der DEEBOT Pro 930 ist deutlich teurer, zum Start gibt es ihn bei Amazon für 812,07€ inkl. Prime-Versand.

Technische Daten: Vergleich zu den Top-Modellen

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Xiaomi RoboRock Sweep One S50 360 S6
Saugkraft 1200 pa 2000 pa 1800 pa
Navigation Laser-Raumvermessung Laser-Raumvermessung Laser-Raumvermessung
App Ecovacs (Android, iOS) Mi Home App (AndroidiOS) 360Smart (Android, iOS)
Lautstärke 65 dB 65-67 dB 55-65 dB
Akku 3200 mAh 5200 mAh 3200 mAh
Arbeitszeit 2 h 2,5 h 2 h
Ladezeit 4 h 5 h 3 h
Staubkammer 0,47 l, Wassertank 0,3 l 0,48 l 0,42 l
Maße 35,4 x 35,4 x 10,2 cm 35,3 x 35,0 x 9,9 cm 35 x 35 x 10 cm
Gewicht 3,9 kg 3,5 kg 3,5 kg
CE-Kennzeichen/ Garantie ja/ 2 Jahre ja/ nein ja/ nein
Features
  • Mapping
  • Raumeinteilung
  • App-Steuerung
  • Wischfunktion
  • Teppicherkennung
  • Alexa-Steuerung
  • Mapping
  • Raumeinteilung
  • App-Steuerung
  • Wischfunktion
  • Teppicherkennung
  • Alexa-/ Google Home Steuerung
  • Mapping
  • Raumeinteilung
  • App-Steuerung
  • Wischfunktion
  • Teppicherkennung

Verpackung und Lieferumfang

Die Bewertung der Verpackung lasse ich im Normalfall weg, weil ich es persönlich recht uninteressant finde. Meist handelt es sich dabei um große, eckige Kartons ohne Unterscheidung zu anderen Verpackungen. Dieses Mal möchte ich eine Ausnahme machen, denn die Verpackung kann sich wirklich sehen lassen – sehr schick und aufgeräumt. Vielen Dank an ECOVACS Deutschland für das Testmodell an dieser Stelle.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Verpackung
Das ist doch mal eine Verpackung, die optisch was hermacht.

Beim Öffnen des Pakets kam einem auch nicht der häufig auftretende Plastikgeruch entgegen, kurz: Es macht Freude, den Roboter auszupacken, und entsprechend eignet sich der 930 auch als Geschenk. Neben dem Saugroboter finden sich im Lieferumfang:

  • Ladestation mit EU-Ladekabel (Kabel in Ladestation aufrollbar)
  • 0,3 l großer Wassertank
  • zwei Wischtücher
  • zwei zusätzliche Bürstenköpfe (zwei bereits angebracht)
  • kleines Reinigungswerkzeug
  • zusätzlicher HEPA-Filter
  • ausführliche Bedienungsanleitung auf Deutsch, Englisch etc.
  • Quick Start Guide
ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Lieferumfang
Im Lieferumfang findet sich alles Notwendige.

Design und Verarbeitung

Bei dem 35,4 x 35,4 x 10,2 cm großen Saugroboter sollte man im Vorfeld nachmessen, ob er im trauten Heim auch unter das Sofa oder Bett (wenn er da saugen soll) passt. Schließlich ist die Höhe von 10,2 cm durch den auf der Oberseite angebrachten Laserdistanz-Sensor nicht zu verachten. Ansonsten muss man das Sofa entsprechend etwas erhöhen (saugroboterfreundliche Haushalte sind im Kommen). Das Gewicht von 3,9 kg spielt glücklicherweise eine untergeordnete Rolle. Erfahrungsgemäß hebt man den Roboter dann doch mal an – und wird beim Gewicht des DEEBOT etwas ins Staunen geraten.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Laserdistanzsensor
Der Laserdistanzsensor ist nicht nur sehr praktisch, sondern macht auch optisch was her.

Das Design haben wir bei der „China-Version“ des OZMO 930, dem DE33, bereits so ungefähr kennengelernt. Beim 930 wissen wir es aber erst richtig zu schätzen: Die Oberfläche (Klappe) ist nicht einfach glatt wie beim DE33, sondern leicht geriffelt, wenn man mit der Hand darüberstreift. Die Oberseite hat eine so feine Struktur, dass man meinen kann, es handele sich hier um Aluminium, ist aber Kunststoff. Auch die verwendeten Farben Schwarz und Blau kommen deutlich besser zur Geltung als beim China-Ableger und wirken sehr modern. Zudem ist der LD-Sensor optisch ein echter Hingucker. Insgesamt aus meiner Sicht der schickste Saugroboter, den wir bisher testen durften.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Navigation

Auch auf den zweiten Blick punktet der DEEBOT: Makellose Verarbeitung, alle Einzelteile sind fest & wackelfrei verbaut und auch ein CE-Kennzeichen (durch den Verkauf aus Deutschland) ist mit von der Partie.

Die Staubkammer

Die Staubkammer ist mit 0,47 l eher klein (ab 0,6 l guter Wert), natürlich ist es aber abhängig vom aufzunehmenden Schmutz in der Wohnung, wie schnell die Kammer voll wird. Man kann aber durchaus davon ausgehen, dass man diese nach jedem Saugvorgang leeren muss. So kann man den Saugroboter die komplette Wohnung alleine saugen lassen, ohne die Staubkammer manuell leeren zu müssen.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Klappe Staubkammer Entnahme
Die Staubkammer findet sich unter der Klappe.
ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Staubkammer Design
Könnte größer sein, erfüllt aber ihren Zweck.
ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Staubkammer Rückseite
Die Kammer wird schnell voll, bietet aber im Normalfall genügend Platz für eine Reinigung.

Ladestation und Arbeitszeit

Da ich einen Saugroboter nicht wie früher die herkömmlichen Staubsauger irgendwo in der Abstellkammer verkümmern lasse, sondern auch im eigenen Blickfeld platzieren möchte, spielt auch das Design der Ladestation eine Rolle in der Bewertung eines Roboters. Zudem sollen es unsere runden Helfer in ihrem „Zuhause“ ja schön haben. 😉 Schließlich beginnen sie von dort ihren Dienst und finden (im Idealfall) auch autonom dorthin wieder zurück. Hier muss man leider sagen: Optisch okay, könnte aber schicker sein. „Zweckdienlich“ trifft es wohl am ehesten.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Ladestation Akku
Die Ladezeit des Saugroboters liegt bei 4 h.

Ein Netzteil für deutsche Steckdosen ist natürlich mit dabei. Auf der Unterseite findet sich eine Haftfläche aus Gummi, die dafür sorgt, dass die Station nicht verrutscht, wenn der Saugroboter zum Aufladen an die Station fährt. Man sollte einen Meter frontal zur Ladestation nichts hinstellen, da der Roboter beim Start etwa einen Meter rückwärts fährt.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Ladestation Design
Die Ladestation ist optisch nicht unbedingt so ansprechend wie der Roboter selbst, eher zweckmäßig.

Sehr praktisch: Das Ladekabel lässt sich auf der Rückseite der Station aufrollen, so spart man Platz und hat kein unnötiges Kabel rumliegen (was Saugroboter so oder so nicht mögen).

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Ladestation Ladekabel aufrollen
Platzsparend: Das Ladekabel lässt sich an der Station aufrollen.

Nach einer Ladezeit von 4 h (durchschnittlicher Wert) ist der DEEBOT für eine Arbeitszeit von 2 h einsatzbereit. Das sind beides durchschnittliche Werte für einen Saugroboter; die Arbeitszeit reicht dank der guten Navigation (dazu gleich mehr) auch für Räumlichkeiten oberhalb der 120 m². Schließlich gilt: Je besser die gewählte Route durch die vier Wände, umso weniger Akku wird verbraucht. Logo.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Ladestation Akku aufladen
Der Saugroboter findet die Station selbstständig bei niedriger werdendem Akku wieder – und das völlig problemlos.

Das autonome Wiederfinden der Ladestation ist für den 930 durch die Raumvermessung keine Herausforderung, vorausgesetzt, man verstellt die Ladestation nicht während eines Reinigungsvorgangs.

Navigation und Arbeitsweise des Saugroboters

Der DEEBOT OZMO 930 vermisst auch im automatischen Reinigungsmodus ohne App das Zuhause – dies lässt sich ohne App-Verbindung nur nicht nachvollziehen. Durch die Erstellung einer Karte der Räumlichkeiten findet der 930 den effizientesten Weg durch die vier Wände. Nachdem er eine Runde gedreht hat, um den Raum zu scannen, fährt er den Raum in geraden Linien von Wand zu Wand ab. Er teilt die Räumlichkeiten in Quadranten ein und fährt diese dann ab.

Ecovacs DEEBOT Ozmo 930 Saugroboter Navigation
So navigiert der Roboter durch die Räumlichkeiten.

Diese Art der Navigation kennen wir etwa vom Mi Robot oder RoboRock S50 und funktioniert ebenso gut wie bei den beiden Xiaomi-Saugern. Hin und wieder hat er ein, zwei kleine Probleme mit Engstellen. Da er seinen Reinigungsweg aber optimiert (dazu später mehr), ist das zumeist im dritten Anlauf auch kein Problem mehr. Was beeindruckend funktioniert, ist die Teppicherkennung. Sobald er sich auf einem Teppich, oder auch nur auf auf einer Fußmatte befindet, erhöht er die Saugkraft merklich und reinigt effizienter als im normalen Saugmodus.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Perspektive
Der OZMO 930 navigiert sehr smart durch die vier Wände und erkennt dabei Untergründe wie Teppiche.

Starten lässt sich der Roboter nur per App oder Start-Button auf der Oberseite. Eine Fernbedienung wie etwa bei den ILIFE-Modellen liegt nicht bei. Wer die App also nicht nutzen möchte, ist deutlich eingeschränkter in der Bedienung und muss sich zum Starten und Stoppen des DEEBOT bücken. Ohne App fällt eine der entscheidenden Faktoren eines Saugroboters weg: Er lässt sich nicht von unterwegs aus starten. Da bleibt einem nur das manuelle Anschalten vor Verlassen der Wohnung. Wer die App aber nutzt, genießt einige, sehr angenehme Vorteile. Dazu jetzt mehr.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Buttons
Über die Knöpfe auf der Oberseite lässt sich der Roboter manuell starten.

Steuerung über die App „ECOVACS“

Zunächst der Hinweis, der für alle Saugroboter zurzeit gilt: Der OZMO 930 lässt sich nur mit einem 2,4 GHz Netzwerk verbinden, nicht mit dem mittlerweile geläufigen 5 GHz Netzwerk. Bei den meisten WLAN-Modems kann man dies heutzutage aber umstellen, also sowohl 2,4 als auch 5 GHz nutzen. Die Umstellung funktioniert je nach Modem und Anbieter unterschiedlich, hier einfach mal eine Suchmaschinenanfrage starten.

Registrierung

Anfangs hatte die App laut Kundenbewertungen einige Schwierigkeiten, die durch Firmware-Updates im Laufe der Zeit behoben wurden. Wie von mittlerweile nahezu allen Apps gewohnt, ist eine Registrierung via Mailadresse notwendig. Da man diese (falls man sein Passwort nicht irgendwann vergisst) aber nie wieder braucht, kann man auch einfach eine Spam-/Wegwerf-Adresse angeben. Schön: Mit der bebilderten (auch Bewegtbild) Anleitung innerhalb der App sollte die Verbindung mit dem Roboter auch denjenigen gelingen, die technisch wenig bis gar nicht bewandert sind.

Ecovacs DEEBOT OZMO 930 Saugroboter App Registrierung
Registrierung via Mailadresse, darauf dann das entsprechende Modell wählen.

Verbindung des Roboters mit dem WLAN

Der nächste Schritt ist dann schon die Verbindung mit dem hauseigenen WLAN. Dazu muss der Roboter angeschaltet sein und sein WLAN-PAsswort kennen. Die Reset-Taste nach dem Eingeben des Passwortes kurz drücken, bis man einen kurzen Piepton hört.

Ecovacs DEEBOT OZMO 930 Saugroboter App Verbindung WLAN
WLAN-Passwort eingeben, Reset-Taste 1 Sekunde lang drücken, next step.

Darauf wartet man einen kurzen Augenblick, bis man sich dann mit dem Netzwerk des DEEBOT („Ecovacs-xxxx“) verbindet und der Vorgang abgeschlossen ist. Ein simpler Vorgang, wenn man im Vorfeld zum 2,4 GHz Netzwerk gewechselt ist und sein WLAN-Passwort richtig eingibt (häufiger Fehler, daher die übernatürlich häufige Erwähnung).

Ecovacs DEEBOT OZMO 930 Saugroboter App Verbindung
Der gesamte Vorgang der Verbindung mit dem WLAN dauert nur ein, zwei Minuten.

Jetzt begrüßt uns der Roboter, der als „Online“ angezeigt wird. Ist dieser offline, können wir nicht über ihn in der App verfügen. Der Startbildschirm erinnert an die Navigation innerhalb der RoboRock– oder auch 360-App: Die wichtigsten Funktionen, Befehle und Informationen sind dort gebündelt.

Ecovacs DEEBOT OZMO 930 Saugroboter App Roboter
Übersichtliches Menü: über die drei Punkte oben rechts im mittleren Bild landet man bei den Einstellungen.

Auf der Hauptseite wählbare Befehle:

  • Starten/Stoppen eines automatischen Reinigungsvorgangs
  • bestimmten Bereich reinigen (von Roboter festgelegt: da, wo er sich gerade befindet)
  • benutzerdefinierten Bereich reinigen (Nutzer legt fest)
  • zurück zur Ladestation schicken
  • aktuelle Karte mit No-Go-Zonen und virtuellen Wänden

Funktionen innerhalb der App

Wie schon erwähnt, lässt sich der OZMO 930 auch ohne App nutzen, man verpasst aber eine Vielzahl an spannenden und vor allem nützlichen Funktionen. Folgende Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen hat man (ausschließlich) durch Verwendung der App:

  • Mapping (erstellte Karten grafisch in der App dargestellt)
  • Raumeinteilung (No-Go-Zonen, gewünschte Arbeitsbereiche mit Priorisierung)
  • Reinigung fortsetzen Ein/Aus (Saugvorgang fortsetzen, wenn noch nicht fertig geworden)
  • DND-Mode Ein/Aus (Do not Disturb Modus: Zeiten, in denen der Roboter nicht arbeiten soll)
  • Arbeitszeiten einplanen
  • Einzelteil-Beschaffenheit (in welchem Zustand welches Teil, wann muss was ausgewechselt werden)
  • Spracheinstellungen (Deutsch wählbar)
  • Firmware-Updates
  • Karte der WLAN-Abdeckung in den vier Wänden
  • DEEBOT suchen (meldet sich mit Aussage, wo er sich befindet, um ihn wiederzufinden)
  • Silence-Modus (Saugroboter „spricht“ nicht/ spricht lauter oder leiser)
Ecovacs DEEBOT OZMO 930 Saugroboter App Einstellungen
In den Einstellungen findet sich eine sehr große Anzahl an Funktionen.

Eine sehr lange Liste. Was fehlt aber? Die Steuerung per Fernbedienung/Joystick ist nicht in der App mit dabei. So lässt sich der Roboter nicht haargenau lenken, davon macht man aber auch nur selten Gebrauch (den Partner durch die Wohnung verfolgen etc.).

Mapping (Kartendarstellung) in der App

Zwar wird die Karte nicht „live“ während der Fahrt des Roboters in der App eingezeichnet, das stört aber nicht weiter. Dafür ist die Kartendarstellung recht genau, auch wenn die des RoboRock noch etwas genauer ist. Ein paar Vorteile hat das Mapping gegenüber anderen Modellen aber.

Ecovacs DEEBOT OZMO 930 Saugroboter App Mapping
Die erstellte Karte. Das grüne Steckdosen-Symbol stellt die Ladestation dar. Rechts: Das Reinigungsprotokoll.

In der App wird die Wohnung dann in verschiedene Bereiche eingeteilt (A, B, C, D). So kann man dem Roboter etwa befehlen, nur Bereich A oder D zu saugen. Der Clou: Man kann jedem Bereich eine bestimmte Arbeitszeit zuordnen, zu der der Roboter den Bereich abfährt (etwa Bereich B um 15:10 Uhr, Bereich D dann um 17:30 Uhr). Dadurch, dass man auch einstellen kann, dass der Roboter bei niedriger werdendem Akku die Reinigung fortsetzt, wenn er noch nicht alles abgefahren ist, spielt die Wohnungsgröße keine wirkliche Rolle.

Ecovacs DEEBOT OZMO 930 Saugroboter App Bereiche
Die Karte wird in vier verschiedene Bereiche eingeteilt, die sich dann mit virtuellen Wänden bearbeiten lässt.

Hat der DEEBOT OZMO 930 einmal eine Karte erstellt (und sein Besitzer die Ladestation nicht weggestellt), findet er eine deutlich schnellere und effizientere Route als noch bei der ersten Runde. Er „lernt“ sozusagen dazu. Auch wenn neue Gegenstände in seinen üblichen Weg kommen (etwa ein neu gekaufter Stuhl), aktualisiert er die Karte.

Virtuelle Wände und Bereichsreinigung

Dies tut er allerdings auch, wenn man versehentlich während seiner vorgeplanten Reinigung (man selbst ist unterwegs) mal eine Tür offen stehen lässt oder schließt. Spielt eine untergeordnete Rolle, kann aber wichtig sein zu wissen. Wenn man den Saugroboter in einen bestimmten Bereich schicken möchte (etwa die verhaarte Hundeecke), zeichnet man einfach ein Viereck in den Bereich. Der Roboter fährt dann schnurstracks von der Station zu dem bestimmten Bereich und saugt nur diesen ab.

Ecovacs DEEBOT OZMO 930 Saugroboter App Raumeinteilung
Zonenreinigung: Da wo man das Viereck einzeichnet, saugt der Roboter ausschließlich.

Zudem gibt es verschiedene Möglichkeiten, virtuelle Wände einzuzeichnen. Tut man das mit einem Viereck, kann man diese Bereiche von der Reinigung ausschließen. Mit den virtuellen Grenzen zieht man gerade Striche in die Karte ein und kann so auch ganze Räume ausschließen.

Ecovacs DEEBOT OZMO 930 Saugroboter App virtuelle Wände
Die virtuell gezogenen, roten Linien überquert der Roboter nicht.

Smart: Der Roboter fügt auch ganze Räume hinzu, wenn ihm ein neuer Raum auffällt (etwa weil dieser vorher durch eine Tür blockiert war). Interessant auch: Wenn man möchte, kann man sich auch die durch den Roboter festgestellte WLAN-Abdeckung in seiner Wohnung ansehen. Eventuell auch für das Smartphone interessant? 😉

Performance des DEEBOT OZMO 930

Bei Betrachtung der technischen Daten im Vorfeld der Testphase wurde bereits klar: Der OZMO 930 stellt sich als direkter Anwärter auf die Top-Platzierungen der besten Saugroboter auf. Ein Manko wurde allerdings erst in der Testphase deutlich: Die Saugkraft ist deutlich niedriger als etwa die des RoboRock S50 (2000 pa). Ist das Rennen für den OZMO 930 deswegen gelaufen? Weit gefehlt.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Start
Unter der Klappe muss der Roboter selbstredend vor dem Start angeschaltet werden.
ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter
Der OZMO 930 punktet eher mit der Hinderniserkennung als mit der Saugkraft.

Äußerst positiv fällt die Hinderniserkennung auf; die geballte Ladung an verbauten Sensoren im Inneren des OZMO ermöglicht es ihm, nur sehr kleine Hindernisse nicht zu erkennen und mitzuschleifen. Dazu zählen etwa Kabel und Socken. Wie wir bereits berichteten, arbeitet ECOVACS aber bereits an einer entsprechenden Technologie. Andere Saugroboter sind dazu auch noch nicht in der Lage, derart kleine Gegenstände zu erkennen.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Unterseite Sensoren
Auf der Unterseite findet sich eine Vielzahl von Sensoren.

Möbelstücke erkennt der 930 zuverlässig frühzeitig und bremst vorher etwas ab, bevor er sich dem Möbelstück nähert und dieses leicht andockt, um auch kurz davor sauber machen zu können. Was positiv auffällt, ist, dass der OZMO 930 auch komplizierte Dinge erkennt. Dazu zählen etwa die Vorhänge (schleift er nicht mit, sondern macht kehrt) oder auch die Trainingstasche, die ihm im Weg liegt (schiebt sie nicht weg, sondern macht kehrt).

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Hinderniserkennung
Die Hinderniserkennung ist nahezu optimal.

Der Roboter arbeitet mit zwei Bürstenköpfen, mit denen er nicht alle Ecken des Raums optimal erreicht. Je nachdem, wie kompliziert sich eine Ecke darstellt, ist ein Akkustaubsauger zur nachträglichen Reinigung sinnvoll. Dies ist allerdings ein Problem, mit dem alle Roboter zu kämpfen haben. Der DEEBOT schlägt sich hier im Vergleich sehr gut und holt an Staub und Dreck das raus, was rauszuholen ist für einen runden Helfer.

Betriebslautstärke

Die Betriebslautstärke von 65 dB ist durchschnittlich laut und nur knapp oberhalb der Lautstärke, in der wir Menschen uns miteinander unterhalten (60 dB). Tatsächlich ist der Saugroboter gefühlt noch leiser, auch wenn die Schallpegelmessung zu diesem Ergebnis kam. Verglichen mit den Saugrobotern, die ich sonst teste, bemerkte ich den DEEBOT in Sachen Lautstärke kaum. Nebenher fernsehen ist kein Problem. Um leise zu arbeiten, arbeitet der OZMO nicht durchgehend auf höchster Saugstufe. Das kann man nun positiv oder negativ sehen. Im Standby klingt der Motor wie ein kleiner Rasenmäher, obwohl er sich nicht bewegt.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Design
Die Betriebslautstärke von 65 dB ist völlig im Rahmen.

Der DEEBOT spricht zudem mit seinem Besitzer (oder allem in seinem Umfeld) und informiert ihn so über seinen Betriebszustand (Akku leer, Saugmodus etc.). Das kann praktisch sein, da man weiß, was den Roboter beschäftigt, kann aber auch sehr nervig sein. Hierfür gibt es den Silence-Modus, der den Sauger ruhigstellt; dieser lässt sich über die App einstellen.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Untergrunderkennung
Der Untergrund spielt für den Saugroboter keine große Rolle, die Rillen hier bekommt er aber nicht perfekt gereinigt.

Normalerweise reinigt der Roboter wie die meisten Saugroboter mittels Elektrobürste. Wer allerdings viele lange Haare in der Wohnung vermutet (z.B. bei Langhaarkatzen, Hunde etc.), kann alternativ die Bürste herausnehmen und einen Aufsatz mit Saugöffnung anstecken. Dadurch vermeidet man, dass sich Haare um die Bürste wickeln und diese gereinigt werden muss. In den meisten Fällen macht allerdings der Einsatz mit der Elektrobürste mehr Sinn, denn dadurch ist die Reinigungswirkung insbesondere auf Teppich deutlich höher.

Steigungen und Türschwellen

Steigungen bis zu 15° stellen für den DEEBOT eine noch überschaubare Herausforderung dar, darüber wird es allerdings sehr knifflig. Da es meistens aber keine höheren Steigungen in Wohnungen gibt, kommt er auf nahezu alle Teppiche oder auch mal mit einem gekonnten Ruck über die Beine des Wäscheständers. Dunkle Ecken oder Flächen sind kein Problem für die Sensoren des DEEBOT.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Reifen
Mit seinen Reifen überwindet der Roboter Hindernisse mit einer Höhe von bis zu 1,5 cm.

Sollte es doch mal sehr hohe Türschwellen (über 1,5 cm Höhe) oder Teppichkanten geben, empfehle ich Türschwellenrampen für den Saugroboter zu platzieren. Das Geld dafür lässt sich selbstredend mit ein bisschen Geschick auch sparen und selber anfertigen, ganz Gewiefte drucken sich die Rampen einfach im 3D-Drucker.

Die Wischfunktion

Beschäftigt man sich eingehender mit Ecovacs, landet man unweigerlich immer wieder auf dem Begriff „OZMO-Technologie“. Diese beinhaltet unter anderem, dass der Roboter in einem Durchgang saugen und nass wischen kann. Der Clou ist aber: Hat man den 250 ml großen Wassertank an der Unterseite des Roboters angebracht, erkennen seine Sensoren, dass der Wischmodus verlangt wird und können das Befeuchten des Mikrofaserpads sogar unterbrechen. Da der OZMO 930 Teppiche erkennt, fährt er im Wischmodus nicht darauf. So muss man seine Teppiche nicht wegräumen, wenn man durchwischen lassen möchte.

Achja: Die Wassermenge, die auf das Pad gelassen wird, lässt sich in der App auch bestimmen:

Ecovacs DEEBOT OZMO 930 Saugroboter App Wischfunktion Wassermenge definieren
Wie viel Wasser darf es sein? Der Nutzer hat die Wahl.

Die Einrichtung der Wischfunktion funktioniert wie von anderen Modellen gewohnt:

  1. Wassertank mit Wasser befüllen.
  2. Wassertank auf der Unterseite einsetzen.
  3. Wischaufsatz mit Mikrofasertuch auf der Unterseite über dem Tank einsetzen (rastet ein).
ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Wassertank Unterseite
Der Wassertank wird mit Wasser befüllt und auf der Rückseite des Roboters eingeschoben.

Wischende Saugroboter – mehr als nur ein nasser Boden?

Tatsächlich stellt sich die Wischfunktion des 930 als durchaus brauchbar heraus, das Wasser wird gleichmäßig auf dem Mopp und auch auf dem Boden verteilt. So bilden sich keine Pfützen und der Boden wird auch sichtbar sauberer. Problematisch ist hier nur der 0,25 l kleine Wassertank, der es für den DEEBOT ohne Auffüllen zwischendurch nicht möglich macht, großflächige Reinigungen vorzunehmen. Wir sprechen hier aber schon von Reinigungen oberhalb der 100 m², also alles im grünen Bereich. Das Vorgeben der Wassermenge via App unterstützt das Wischen.

ECOVACS DEEBOT OZMO 930 Saugroboter Unterseite
Das Einsetzen des Tanks ist leicht, um den Wischaufsatz anzubringen, muss man den Roboter allerdings umdrehen.

Wie ihr bereits aus anderen Saugroboter-Tests wisst, ist das Reinigen mit einem Wischmopp immer noch effektiver als die Wischfunktion eines Saugroboters. Aber: Die Roboter werden immer besser, der Boden wirklich sauberer als vorher. Entsprechend kann man sich häufiges Wischen sparen und nur in Ausnahmefällen mal aus eigener Kraft den Mopp schwingen. Den Roboter zwei-bis dreimal im Monat durchwischen lassen und dann den eigenen Ehrgeiz entscheiden lassen, ob das nicht ausreicht. Mir reicht das mit dem DEEBOT OZMO 930 völlig. Good job, ECOVACS.

Leider findet sich keine Wasserschutzmatte im Lieferumfang, die die Nässe bei der Ladestation abfängt. Aber naja, man kann nicht alles haben.

Alexa-Steuerung

Was den Roboter von den anderen Top-Modellen in Sachen Funktionsumfang unterscheidet, ist die Steuerung über Amazons Alexa. Hierzu muss der Alexa-Skill „Ecovacs Deebot“ für Alexa bei Amazon heruntergeladen werden. Natürlich müssen sich sowohl der OZMO als auch Alexa im WLAN befinden. Folgende Sprachbefehle lassen sich über den Skill steuern:

  1. Reinigung starten („Alexa, starte die Reinigung mit DEEBOT.“).
  2. Reinigung stoppen („Alexa, stoppe die Reinigung mit DEEBOT.“).
  3. Zurück zur Ladestation schicken („Alexa, sage DEEBOT er soll zur Ladestation fahren.“).

Das Problem bei der Alexa-Steuerung ist, dass man die Befehle textlich genauso aussprechen muss, wie sie da stehen, damit Alexa versteht, was man von ihr möchte. Das ist selbstredend kein Fehler von den Skill-Entwicklern, sondern von Amazon. Schön wäre es aber, wenn man Arbeitszeiten einplanen („Alexa, starte DEEBOT morgen früh um 9 Uhr“) und dies eventuell sogar mit Bereichsreinigungen kombinieren könnte („Alexa, reinige Bereich C um 11 Uhr“). Aber was nicht ist, kann ja noch werden. So finde ich die App-Steuerung aktuell noch deutlich sinnvoller als die Alexa-Steuerung.

Fazit

Der chinesische Hersteller von Haushaltsrobotern (auch Fensterputzroboter im Sortiment) expandiert seit 2006 von seinem Heimatmarkt in China immer weiter und erweitert seinen Vertrieb zunehmend in Europa. Im asiatisch-pazifischen Raum ist ECOVACS Robotics seit 2010 Marktführer, auf dem europäischen Markt ist es bereits der zweitgrößte Marktanteil. Diese Erfahrung und weitreichende Entwicklung macht sich bemerkbar: Der DEEBOT OZMO 930 gehört zu den besten Saugrobotern auf dem Markt.

Dafür muss man aber auch etwas tiefer in die Tasche greifen, selbst wenn es mit dem Funktionsumfang noch deutlich teurere Modelle mit Garantie, Support, schnellem Versand und CE-Kennzeichen gibt (Vorwerk, iRobot, Dyson…). Allerdings sind das Punkte, die dem ein oder anderen auch etwas mehr Geld wert sein können, wenn man sich bei Problemen mit dem Roboter an einen deutschsprachigen Support wenden kann.

500€ für einen Saugroboter: Zuviel?

In Sachen Navigation, App-Funktionen und Betriebslautstärke geben sich der OZMO 930 und das aktuelle Topmodell RoboRock S50 nicht viel. Die Wischfunktion und Teppicherkennung sind beim ECOVACS-Modell sogar besser, dafür arbeitet er mit weniger Saugkraft und überwindet etwa Hindernisse nicht so gut wie das Xiaomi-Modell. Beide Roboter bringen den aktuell maximalen Funktionsumfang mit und sind (wenn man bereit ist, das Geld auszugeben) für nahezu jeden Haushalt eine sehr gute Lösung.

Welches ECOVACS-Modell würde euch am meisten interessieren und ist das spannendste für einen zukünftigen Test?

 

  • Laser-Raumvermessung mit Mapping und Raumeinteilung
  • sehr hochwertige Verarbeitung
  • Wischfunktion besser als bei anderen Modellen
  • Fernbedienung und Firmware-Updates via App
  • CE-Kennzeichen, Garantie, Service, schneller Versand
  • Preis
  • Registrierung in der App nur mit Mailadresse
  • nur 2,4 GHz WLAN nutzbar
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Tim

Mich interessiert Technik, die uns die Arbeit im Haushalt abnimmt - ob beim Staubsaugen oder Fensterputzen. So konnte ich bereits über 50 Saugroboter testen, bei mir dreht aktuell (unter anderem) der 360 S6 seine Runden.

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Kommentare (24)

  • 30.01.19 um 19:22

    Tavora

    Sehr schöner Test, vielen Dank! Wenn mein RoboRock nicht bereits so gute Arbeit leisten würde, würde ich den definitiv mal ausprobieren

  • 30.01.19 um 22:25

    Monalein

    Wieder ein richtig cooler und ausführlicher Testartikel!

  • 30.01.19 um 22:53

    Conrad A.

    Der Test ist ok, leider zum Vergleich der 3 Modelle nur bedingt aussagekräftig im Bezug auf die Reinigungsleistungen, bis jetzt habe ich nur eine Testseite / Youtubekanal entdeckt die dabei methodisch vorgeht. Heißt immer gleiche Versuchsfläche mit zum Beispiel niederfloriger Teppich, immer gleiche Menge Schmutz ( zb Quarzsand) und eine festgelegte Zeit saugen lassen, anschließend MESSEN wieviel im AUFFANGBEHÄLTER gelandet ist. Bei den diversen Test Reihen (Langfloriger Teppich, Hartboden, Kantenreinigung usw.) hat sich gezeigt das der Roborock dort am besten abgeschnitten hat, der Deboot 930 etwas schlechter und der 360 S6 deutlich schlechter, insbesondere bei Teppichböden

    • 31.01.19 um 09:33

      Tim CG-Team

      Hi Conrad, daran wird gearbeitet und bald mehr Vergleiche solcher Art geben. Danke für das Feedback!

  • 31.01.19 um 16:34

    Conrad A.

    @Tim: Cool das würde ich extrem interessant finden.

  • 31.01.19 um 22:37

    skay

    Schicke Verpackung? Lag da etwa noch ein Bündel Geldscheine beim Testexemplar von Deebot mit dabei? Welche wirklichen Killerfeatures hat der Sauger im Vergleich zum S50, der 150 EUR weniger kostet? Das schicke Design? Die lächerliche Saugkraft? Sicher nicht die verbuggte App! Eine Gewährleistung gibts auch bei Xiaomi Modellen, wenn man über EU Lieferanten bestellt. Hier werden Dinge über den Klee gelobt, die andere Anbieter seit Jahren haben. Nächstes mal schreibt doch bitte "“bezahlte Werbeanzeige"“ über den "“Test"“.

    • 01.02.19 um 09:37

      Tim CG-Team

      Hi skay,

      hier wird nichts über den Klee gelobt, das ist ein Testergebnis, das absolut so stimmt. Zudem wurde der Artikel nicht bezahlt und ich schreibe auch nicht, dass der den RoboRock irgendwo hinter sich lassen würde (außer im Fazit unter den Punkten Wischfunktion, Untergrunderkennung …). Wann hattest du dir den Roboter denn bestellt, dass die App verbuggt war, konnte dergleichen nicht feststellen.

      Ich nehme das trotzdem mal als Feedback mit.

      Liebe Grüße Tim

    • 09.02.19 um 21:52

      Anonymous

      Man nennt das Product Placement 😉
      Und ja, das gehört klar gekennzeichnet. Und nicht irgendwo ein "“Danke für das Testexemplar"“

  • 31.01.19 um 23:26

    Tavora

    @skay: hast du das Fazit überhaupt gelesen? Da steht das doch drin, was die Unterschiede sind

  • 06.02.19 um 15:38

    Foodschau

    Wir haben den ECOVACS Deboot 900 ohne Wisch Funktion genommen, der an sich ja Baugleich ist. Am Anfang war er etwas nervig aber das lag daran das wir die Falsche App haben. Es gibt noch die ECOVACS Home App und diese hat ihn dann auf Firmware 2.1.3 geupdatet was die app die du hattest leider nicht gemacht hat. Die andere App schaffte es nur auf die Version 1.5.

    Seit dem Update läuft er aber Super und ist eine Super Erleichterung. Wir haben ihn vor paar Wochen bei Media Markt gekauft in der Black Week.

    • 06.02.19 um 15:45

      Tim CG-Team

      Hi Foodschau, freut mich, dass dir der Roboter auch gefällt. Ich finde ihn echt stark, werde ihn mir bei der nächsten Rabattaktion auch bestellen. 🙂

  • 07.02.19 um 09:56

    Ernst

    Hallo Tim,
    danke für den Test, der Saugroboter würde mich sehr interessieren. Da wir aber Texte mit langen Fransen haben (siehe Bild) frage ich mich, ob das so ein Helferlein überhaupt schafft. Kannst du mir da Raten?
    Danke für eine kurze Antwort.
    Ernst

    Kommentarbild von Ernst
    • 07.02.19 um 11:05

      Tim CG-Team

      Hi Ernst, die sind im Normalfall kein Problem, da besteht nur die Gefahr, dass er sich mal verheddert. Da findet der Ecovacs aber wieder raus und die Teppicherkennung ist echt sehenswert. Also ja, damit kommt er zurecht. Liebe Grüße Tim

      • 07.02.19 um 17:56

        Ernst

        Danke! Dann werde ich ihn mal testen 😉

        • 08.02.19 um 10:36

          Tim CG-Team

          Wunderbar, schilder deine Erfahrungen dann gerne hier in den Kommentaren! Mir hat das Modell richtig gut gefallen und ich gedenke, ihn mir auch zuzulegen.

  • 11.02.19 um 07:27

    JW

    @Tim: Gibt es heute bei Amazon für 405,- im Angebot.

  • 14.02.19 um 21:33

    Birgit Fienemann

    Der Roborock lässt sich auch mit Alexa steuern, denn entsprechenden Skill gibt’s in der Skill-Abteilung der Alexa App.

    Stark nachteilig finde ich die Navigation des Deebot OZMO – der Roborock fährt zuerst mal alle Außenwände eines Raumes ab und dann erst die Schlangenlinien. Dadurk kriegt er direkt die komplette Geometrie eines Raumes mit und deckt in der Folge zuverlässig alle Bereiche ab. Der OZMO kennt keine äußere Peripherie und vergisst folglich den einen oder anderen Bereich! Mehrmals sogar ganze Zimmer! Und e fuhr sich mehrmals unter dem Sofa und zwischen Sessel und Teppich (ein Raum von mehr als 1.5 Metern Platz!) fest.

    Der Vorgänger konnte mich ergo schon nicht überzeugen, also tut es das nicht neue, sondern nur um den Staubsauger erweiterte Nachfolger eh nicht.

  • 04.03.19 um 20:01

    Krawatte

    Hallo Birgit, das stimmt so nicht! Wir haben den Vorgänger und der reinigt wirklich überall. Er lässt teilweise Stellen aus, weil er ganze Flächen von links nach rechts oder umgekehrt angeht. Anschließend saugt er auch mal die ausgelassenen Stellen. Sprich der saugt nicht von Raum zu Raum, sondern z.B. von unten nach oben. Offene Türen zwischen Räumen erkennt er zwar, macht diese Übeegänge dann jedoch zu einer großen Fläche.
    Das Nachfolgemodell mit zusätzlicher Kamera erkennt sogar Socken oder Kleinteile und macht einen Bogen rum. Darauf warte ich sehnsüchtigst ! Auf die Kamera könnte ich im Haus verzichten, aber ohne geht es wohl kaum.

  • 04.03.19 um 22:52

    fr3chdachs

    Schon komisch das in der Tabelle ganz fett Alexa steht obwohl der roborock sich definitiv über Google assistant steuern lässt und Alexa wohl auch funktioniert.
    Aber hey bei dem Preis verdient ihr ja bei Amazon ordentlich mit da kann man der Konkurrenz mal nen Details unterschlagen.

    • 06.03.19 um 09:44

      Tim CG-Team

      Hi fr3chdachs, als ich den Test rausgebracht habe, gab es noch keine Alexa-Steuerung für den RoboRock. Habe beim Update dann vergessen, das hier in der Tabelle zu ergängen, sorry dafür! Ist gefixt und danke für den Hinweis!

  • 27.03.19 um 13:33

    SmashD

    @Tim: das muss echt anstrengend sein, ständig die "“da könnt ihr ja nix verdienen"“ und am besten gleich "“Haus und Hof Blog von Xiaomi"“ Keule zwischen die Beine geworfen zu bekommen… 😁

  • 27.03.19 um 14:12

    Tavora

    @SmashD: das habe ich auch schon oft gedacht, echt anstrengend 😁

  • 27.03.19 um 19:53

    OKF

    Also ich habe ihn auch getestet, da mir die Wischfunktion in Theorie gefallen hat. In der Praxis ist das mit der Dosierung so eine Sache…Heute habe ich ihn wieder zurück gesendet…ich habe keine Teppiche, also hatte er es leicht. Das rumpelt überall oft mit voller Kraft gegen. Die Navigation lässt zu wünschen übrig. Die Saugleistung ist eigentlich auch nicht ausreichend und durch die beiden Bürsten wird oft mal was durch die Gegend geschoben bzw. geschossen, meine Fikusblätter werden zu 80% nicht aufgesagt sondern neu verteilt. Und wenn er sich verfängt versucht er das völlig dusselig mit zuviel Kraft zu lösen, was schief geht. Ich vergleiche mit dem IMASS A3S und dem Roborock 2 S50. Beide Geräte leisten da besseres bei der Navigation. Beim Wischen ist der 930 etwas besser. Alles in allem ist aber der Roborock mein Favorit und ich schliesse mich deshalb dieser Fangemeinde an. Nur der 360S6 wäre noch spannend wegen der 2 Etagen, aber wenn man den Roborok aussetzt macht er auch seinen Dienst. Dito der 930. Ich kann bestätigen, dass er manchmal tatsächlich Bereich einfach auslässt, bzw. gar nicht erst erfasst. Man muss ihn dann neu Kartographieren lassen, dann geht es.

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