Test OnePlus 7 Pro Video Review | Normales OnePlus 7 jetzt für 457€ mit 256 GB Speicher

Das OnePlus 7 Pro überzeugt mit tollem Display, klasse Triple-Kamera und leistet sich nur ganz wenige Fehler. Nach dem geschriebenen Test folgt nun noch das passende Video zum OnePlus 7 Pro:

Youtube Video Preview

Übrigens: Jetzt ist auch die etwas „schwächere“ Version in den Shops verfügbar und natürlich etwas günstiger als die Pro-Version. Einen besonderen Schnapper könnt ihr aber bei TradingShenzhen machen, wo ihr die 8/256 GB Version für gerade einmal 457€ inklusive Versandkosten bekommt. Das sind mehr als 150€ weniger als der Preis vom Hersteller!

OnePlus ist inzwischen bekannt dafür, pro Jahr zwei Smartphones zu veröffentlichen – die Hauptversion im Mai und die „T“-Variante ein halbes Jahr später. Und auch dieses Jahr wurde das neue Smartphone im Mai vorgestellt, nur das es diesmal gleich zwei 7er gibt. Da das normale OP7 dem Vorgänger optisch sehr stark ähnelt und nur intern etwas verbessert wurde, stellt das OnePlus 7 Pro den echten Nachfolger des 6T dar. Die auffälligsten Änderungen des 7 Pro umfassen die Pop-Up-Kamera à la Vivo NEX, die Triple-Kamera auf der Rückseite und ein neues 90 Hertz Display. Man greift damit Samsung und Co. direkter an als jemals zuvor. Gelingt der Angriff? Unser Test.

OnePlus 7 Pro Smartphone

Technische Daten des OnePlus 7 & OnePlus 7 Pro

  OnePlus 7 OnePlus 7 Pro
Display 6,41 Zoll flacher Full HD+ (2340 × 1080p), 402 PPI 60Hz AMOLED mit Gorilla Glass 6 6,67 Zoll curved Quad HD+ (3120 x 1440p), 516 PPI, 90Hz AMOLED mit Gorilla Glass 6
Prozessor Snapdragon 855 Octa Core @ 2,84 GHz & 2,42 GHz & 1,80 GHz Snapdragon 855 Octa Core @ 2,84 GHz & 2,42 GHz & 1,80 GHz
Grafikchip Adreno 640 Adreno 640
Arbeitsspeicher 6GB / 8GB LPDDR4X @ 2133 MHz 6GB / 8GB / 12GB LPDDR4X @ 2133 MHz
Interner Speicher 128GB / 256 GB UFS 3.0 2-Lane 128GB / 256GB UFS 3.0 2-Lane
Hauptkamera 48MP f/1.7 OIS, 5MP (f/2.4) für Tiefeninformation 48MP f/1.6 OIS, 3x Zoom 8MP f/2.4, 117° Ultraweitwinkel 16MP f/2.2
Frontkamera Sony IMX471, 16 MP f/2.0 Kamera in Waterdrop-Notch Pop-Up-Kamera Sony IMX471, 16 MP f/2.0
Akku 3.700 mAh mit 20W Fast Charge 4.000 mAh mit 30W Warp Charge
Konnektivität USB-C, WLAN-AC, BT 5.0, LTE Band 20, GPS/GLONASS/BDS, Dual SIM, NFC USB-C, WLAN-AC, BT 5.0, LTE Band 20, GPS/GLONASS/BDS, Dual SIM, NFC
Features Face Unlock, Fingerabdrucksensor im Display, Benachrichtigungs-Slider, Stereo-Speaker Face Unlock, Fingerabdrucksensor im Display, Benachrichtigungs-Slider, Stereo-Speaker
Betriebssystem Android 9.0 Pie mit OxygenOS Oberfläche Android 9.0 Pie mit OxygenOS Oberfläche
Abmessungen / Gewicht 157,7 x 74,8 x 8,2 mm (vs OP6T: 157,5 x 74,8 x 8,2 mm) / 182g (OP6T: 185g) 162,6 x 75,9 x 8,8 mm (vs OP6T: 157,5 x 74,8 x 8,2 mm) / 206g (OP6T: 185g)
Farben Mirror Grey in Europa
Red: nur in China/Indien
6/128 GB: Mirror Grey
8/256 GB: Mirror Grey, Almond, Nebula Blue
12/256 GB: Nebula Blue
Release 4. Juni 2019 15. Mai 2019
Preis 6/128GB: 559€
8/256GB: 609€
6/128GB: 709€
8/256GB: 759€
12/256GB: 829€

Das bisher schönste OnePlus

Schon beim ersten Auspacken wird klar, dass sich OnePlus beim 7 Pro extra viel Mühe in Sachen Design gegeben hat. Die Rückseite unserer Mirror Grey Version macht ihrem Namen alle Ehre und kann stellenweise als Spiegel verwendet werden. Außerdem erinnert die Rückseite ein wenig an die Honor Geräte, da sie, je nachdem wie das Licht auf die Rückseite trifft, ihren Farbton verändert. Gerade die Nebula Blue Version scheint hier ein echter Hingucker zu sein und im Juni soll auch die Almond Version erhältlich sein.

OnePlus 7 Pro Design

Bei den Materialien setzt man auf die vom OP6T bekannte Kombination aus einem Aluminium-Rahmen und Gorilla Glass auf der Vorder- und Rückseite. Neu ist allerdings, dass das Glas nicht nur auf der Rückseite links und rechts abgerundet ist, sondern auch auf der Vorderseite. Somit hat man hier also das vom Galaxy S10 oder P30 Pro bekannte Edge-Display, welches den Eindruck eines komplett randlosen Displays zumindest links und rechts noch einmal verstärkt. Warum das vielleicht nicht die beste Entscheidung war, erkläre ich im Abschnitt Display.

OnePlus 7 Pro Curved Screen

Die Verarbeitung ist spätestens seit dem OnePlus 3 auf Flagship-Niveau und so enttäuscht auch das 7 Pro hier nicht. Die Spaltmaße sind winzig, die Übergänge von Glas zu Aluminium sehr sanft und auch die Ecken sind angenehm abgerundet. So liegt das Smartphone trotz seiner enormen Größe (162,6 x 75,9 x 8,8 mm) und dem überdurchschnittlichen Gewicht von 206 g angenehm in der Hand.

OnePlus 7 Pro Benachrichtigungsslider Power Button
Der Benachrichtigungs-Slider sitzt wieder rechts über dem Power-Button.

Angenehm ist aber nicht gleich handlich, denn das ist das OP 7 Pro definitiv nicht. Es ist noch ein Stück länger, breiter und dicker als das schon sehr große P30 Pro. An einhändige Bedienung sollte man also eher nicht denken, wenn man nicht gerade Basketballer-Hände hat. Je nachdem welche Jeans ich trage, ragt es sogar ein bisschen aus der Hosentasche, in die mein OP 5T noch reinpasst.

OP 7 Pro vs 5T

Persönlich hätte ich gerne ein etwas kompakteres Smartphone gehabt. Nicht viel kleiner, aber das normale OnePlus 7 bzw. das 6T sagt mir mit seinem 6,41 Zoll Display und den entsprechend kleinerem Profil schon eher zu. Allerdings gehen die Meinungen hier stark auseinander, wer also so viel Display wie möglich möchte, wird die Größe und das extra Gewicht gerne in Kauf nehmen.

Leider fehlt auch dem OnePlus 7 Pro wieder ein offizielles IP-Rating für den Staub- und Wasserschutz. Es gibt schon einige Videos, welche zeigen, dass das OP 7 Pro durchaus einige Minuten in einem Eimer überlebt, die Sicherheit eines offiziellen IP-Ratings wäre aber trotzdem schön gewesen.

Das beste Display in einem Smartphone

Das Display des OnePlus 7 Pro hört sich schon auf dem Papier gut an, beeindruckt in Person aber noch mehr. Ein 6,67 Zoll AMOLED mit einer Quad HD+ Auflösung (3120 x 1440p) und einer Bildwiederholrate von 90 Hertz. Dazu kommt noch, dass der Bildschirm weder durch eine Notch noch ein „loch“ im Display für die Kamera unterbrochen wird. Schon beim ersten einschalten erzeugt das Display dadurch einen gewissen Wow-Effekt, den z.B. auch ein Vivo NEX schon hervorrief.

OnePlus 7 Pro Display

Der Bildschirm wird mit bis zu 600 nit auch schön hell und liegt damit mit dem Mi 9 gleichauf. Heller wird nur das S10 und das P30 Pro. Auch die Blickwinkelstabilität ist vergleichbar und OLED-typisch hervorragend. Wo das Mi 9 allerdings geschlagen wird, ist bei der Schärfe des Displays und der Flüssigkeit der Darstellung. Durch die Quad HD+ Auflösung kommt das OP 7 Pro auf eine überdurchschnittliche Pixeldichte von 515 PPI, normale wären hier 403 PPI.

OnePlus 7 Pro Display ohne Notch

Allerdings muss man hier erwähnen, dass das Display in der Standard-Einstellung dynamisch zwischen der vollen Quad HD+ und einer geringeren Full HD+ Auflösung wechselt, um etwas Akku zu sparen. Diesen Trick wendet auch das S10 von Samsung an und stellt in meinen Augen keinen wirklichen Nachteil dar, da ich während der Verwendung von WhatsApp etc. nicht eine Quad HD+ Auflösung benötige, sie aber bei hochauflösenden YouTube Videos und Fotos gerne Nutze.

OnePlus 7 Pro Display indoor

Auch die Bildwiederholrate kann man nach den persönlichen Bedürfnissen einstellen und zwischen 60Hz und 90Hz wählen, einen dynamischen Modus gibt es hier (noch) nicht. Natürlich würde die Nutzung von 60 Hertz auch wieder etwas Akku einsparen, der Unterschied ist aber doch recht deutlich erkennbar, gerade wenn man sich schon etwas an die 90 HZ gewöhnt hatte. Jegliche Bewegung auf dem Bildschirm wirkt extrem flüssig und jede Eingabe wird sofort umgesetzt.

OnePlus 7 Pro Display Auflösung Bildwiederholrate

Die Farbdarstellung ist, zumindest in der Standard-Einstellung, OLED-typisch recht intensiv und die Farbsättigung sehr hoch, sodass die Farben alle kräftig wirken. Wer eher einen realistischeren Look bevorzugt kann das Farbprofil natürlich “ wählen oder im erweiterten Modus zwischen drei Farbräumen wählen und sogar den Weißabgleich anpassen. In Kombination mit dem perfekten Schwarz eines OLED-Panels, der HDR10+ Unterstützung, dem Nacht- und dem Dark-Modus kommt hier jeder auf seine Kosten.

OnePlus 7 Pro Display Farbe Dark Nacht

Um so ein riesiges Display überhaupt ansatzweise handlich zu machen setzt OnePlus auf ein Seitenverhältnis von 19,5:9, sodass man ein sehr langes Display erhält. Dadurch haben 16:9-Videos (viele Serien & YouTube-Videos) leider links und rechts immer sehr große schwarze Ränder, welche dank der OLED-Technik aber nicht ganz so stark auffallen. Was allerdings immer auffällt, sind die abgerundeten Seiten. Diese rufen nämlich so gut wie immer unschöne Spiegelungen hervor und verzerren das Bild am Rand. So schön so ein Curved Display also auch aussehen mag, für den Videokonsum wünsche ich mir dann doch einen flachen Bildschirm zurück.

OnePlus 7 Pro Video Rand

Der schnellste In-Display Fingerabdrucksensor

Der Fingerabdrucksensor sitzt wie schon beim OP 6T im Display, ist jetzt aber 36% größer und laut OnePlus 38% schneller. In der Praxis kann man diese Zahlen natürlich nicht genau bestätigen, aber man merkt, dass der Sensor wesentlich zuverlässiger und schneller geworden ist. So schnell, dass man den bisherigen Champion dieser Kategorie, das P30 Pro, sogar oftmals schlägt – Chapeau OnePlus!

OnePlus-7-Pro-90Hz-ScreenUnlock

Top-Leistung dank Snapdragon 855 und UFS 3.0 Speicher

Wie jedes Jahr verbaut OnePlus wieder den aktuell stärksten Snapdragon-Prozessor, welcher 2019 der Octa-Core namens 855 ist. Dieser setzt bei den Kernen auf eine 1+3+4-Architektur mit Taktraten von 2,84 GHz sowie 2,42 GHz und 1,80 GHz. Dazu gesellen sich, mindestens 6 GB Arbeits- und 128 GB Massenspeicher. Dieser Massenspeicher ist übrigens der weltweit erste, welcher auf den neuen Standard UFS 3.0 setzt, welcher doppelt so schnell und wesentlich energieeffizienter als der Vorgänger (UFS 2.1) sein soll.

OnePlus 7 Pro Benchmarks

Wie zu erwarten liefert der Snapdragon 855 wieder mal eine klasse Performance ab und man liegt in den meisten Benchmarks mit dem Mi 9 auf einem Level. Nur beim internen UFS 3.0 Speicher liegt das OnePlus 7 Pro um Längen vorne. Hier bekommt man eine Lesegeschwindigkeit von ~1,3GB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von ~423 MB/s. Damit ist die Lesegeschwindigkeit mehr als doppelt so hoch wie bei aktuellen Geräten mit UFS 2.1 Speicher wie das P30 Pro.

Somit laden Spiele und Apps nochmal schneller als bisher und auch die Performance in aufwändigen Spielen ist dank der Adreno 640 GPU sehr gut. Alles läuft flüssig und ohne Ruckeln, selbst auf den höchsten Grafikeinstellungen.

OnePlus 7 Pro PUBG Gaming

Oxygen OS überzeugt mit sinnvollen Funktionen

Auf dem OnePlus 7 Pro lauft das aktuelle Android 9 Pie mit einem Sicherheitspatch von April 2019 und der Oxygen OS Oberfläche in der Version 9.5. Wie von OnePlus gewohnt ist das OS sehr sauber gehalten, sodass abgesehen von den Standard Google Apps nur OnePlus Community, OnePlus Switch und Netflix vorinstalliert sind. Netflix lässt sich nur deaktivieren, die beiden anderen Apps kann man aber deinstallieren.

OnePlus 7 Pro Oxygen OS Software

Neue Features der Version 9.5 umfassen den Zen Mode, den verbesserten Spielmodus (FNATIC-Modus), einen integrierten Screen Recorder. Der Zen Modus ist eine Funktion, welche euch beim Digital Detox helfen soll, indem es alle Benachrichtigungen und Apps (außer Kamera und Notrufe) für 20 Minuten sperrt. Eine sinnvolle Ergänzung, für alle, die zu viel vor dem Handy hängen und daran etwas ändern möchten.

OnePlus 7 Pro Zen Modus

Der Fnatic-Modus ist ein erweiterter und verbesserter Spielmodus, welcher Benachrichtigungen blockiert, CPU und GPU-Leistung auf das Spiel fokussiert und die Empfangsleistung der primären SIM-Karte verstärkt. Wie schon in früheren Versionen kann man auch einige nützliche Gesten einstellen, zwischen drei Navigationsstilen wählen, andere Icon-Packs installieren und den Bildschirm durch zweimaliges Tippen aufwecken.

OnePlus 7 Pro Fnatic Modus Tasten Gesten

Triple-Kamera: Angriff auf das Mi 9

Gleich vorweg: OnePlus hat mit dem 7 Pro seine bisher beste Kamera abgeliefert, die sich auch vor einem Galaxy S10 und Mi 9 nicht verstecken muss. Die etwas zu weit aus dem schon dicken Gehäuse ragende Kamera besteht aus einem optisch stabilisierten 48 Megapixel Sensor (f/1.6) als Hauptkamera, eine 3x Zoom-Kamera mit 8MP und einer 117° Ultraweitwinkel-Kamera mit 16MP. Als Hauptsensor wird der Sony IMX586 eingesetzt, welcher auch im Honor View 20 und Mi 9 arbeitet.

OnePlus 7 Pro Kamera

Obwohl der Hauptsensor mit 48 Megapixeln auflöst, liegen die Standard-Fotos bei 12 Megapixeln, für die 4 Pixel zu einem kombiniert werden. Die 48 Megapixel kann man aber im Pro-Modus komplett ausnutzen. Weitere Modi umfassen einen Portrait-, einen Nacht-, einen Panorama- sowie einen Zeitraffer und Zeitlupen-Modus. Auch Google Lens ist wieder integriert und wird durch langes drücken auf den Sucher aktiviert.

Hauptkamera mit klasse Fotos

Die Fotos aus der Kamera, die man wahrscheinlich trotz der mit drei Kameras großen Auswahl, am meisten nutzen wird überzeugen durch eine gute Schärfe, satte Farben und einen klasse Detailgrad. Die Farben wirken dabei aber noch natürlich und haben für meinen Geschmack die genau richtige Sättigung. Je nach Motiv bekommt man auch ohne den Portrait-Modus schon ein schönes natürliches Bokeh geboten.

Ultraweitwinkel & Zoom für viel Flexibilität

Auch wenn die Hauptkamera schon alles bisherige aus dem Hause OnePlus in den Schatten stellt, sind es doch die Zoom und die Ultraweitwinkel-Kamera, welche für mich die größte Verbesserung darstellen. OnePlus hat nämlich bei seinen letzten zwei Smartphones die jeweils zweite Kamera lediglich für den Portrait-Modus genutzt und sie damit meiner Meinung nach verschwendet.

Beim OnePlus 7 Pro kann man also endlich heraus- und hineinzoomen. Dabei fängt die Ultraweitwinkelkamera bis zu 117° ein und die Zoom-Kamera erlaubt einen dreifachen optischen Zoom. Die Fotos der Ultraweitwinkel-Kamera gefallen mir noch etwas besser als die der Zoom-Kamera, aber auch diese können locker mit einem Mi 9 (2x Zoom) mithalten. Ein digitaler Zoom ist noch bis zu einer zehnfachen Vergrößerung möglich. Auch diese Fotos sind noch brauchbar, aber natürlich nicht mehr so scharf.

Gerade bei solch großen Gebäuden wie dem Kölner Dom spielt die Ultraweitwinkel-Kamera ihre Stärken aus. Und dafür, dass die Kamera mit einer Blende von f/2.2 absolut nicht für Low-Light Bilder ausgelegt ist, kann sich diese Mitternachts-Aufnahmen durchaus noch sehen lassen.

Guter Nachtmodus dank Update

Der Nachtmodus funktioniert aktuell leider nur bei der Hauptkamera, obwohl die beiden anderen Kameras ihn bei den kleinen Blendenöffnungen sicherlich gut gebrauchen könnten. Vielleicht wird die Funktion noch genauso per Update nachgereicht wie schon der Nachtmodus selbst. Dieser war vor dem Update am 27. Mai nämlich nicht wirklich zu gebrauchen. Aber OnePlus hat auf das Feedback gehört und den OP 7 Pro Nutzern einen Nachtmodus beschert, welcher mit einem S10 oder Mi 9 vergleichbar ist.

OnePlus 7 Pro normal vs nachtmodus
Der Nachtmodus holt noch sehr viel Information aus einer kaum belichteten Szene.
Die Szene ist rechts wesentlich besser erkennbar und sogar das Grün der Blätter kommt etwas durch.

Makro-Aufnahmen ohne Makro-Modus

Ja, OnePlus hat leider keinen eigenständigen Makro-Modus integriert. Wie so oft kann man aber einfach die normale Zoom-Kamera verwenden, um sehr gute Makro-Fotos zu erhalten – ein Hinweis darauf wäre trotzdem nicht verkehrt. Natürlich kommt man noch nicht ganz so nah an das Objekt, wie es mit einer echten Makro Kamera möglich wäre, die Ergebnisse können sich aber trotzdem sehen lassen.

Portrait-Modus überzeugt mit natürlichem Bokeh

Auch die Portrait-Fotos werden mit der Zoom-Kamera geschossen. Hier hat OnePlus nochmal einen Sprung nach oben gemacht und kann mit guter Randerkennung (wenn auch noch nicht perfekt) und einem natürlichen Bokeh überzeugen. Personen oder auch Gegenstände wirken nicht so, als hätte man sie mit Photoshop ins Bild gesetzt. Das liegt daran, dass der Bokeh-Effekt immer stärker wird, je weiter das Objekt im Hintergrund ist.

Pop-Up Frontkamera

Auch OnePlus will natürlich immer randloser werden, man musste sich also zwischen dem Slider (Mi Mix 3), dem Dual Display (Vivo NEX DD), dem Punch Hole (Honor View 20) und der Pop-Up-Lösung (Vivo NEX) für die Frontkamera entscheiden. Der 16 Megapixel Sony IMX471 Sensor sitzt also nicht in einer Notch, sondern in einem motorisierten Slider, wie man es schon vom Vivo NEX kennt. Wie zuverlässig und langlebig dieser motorisierte Mechanismus dann ist, muss ein Langzeittest zeigen. OnePlus selber gibt an, dass der kleine Motor 300.000 „Pop-Ups“ schafft, was 150 Lifts pro Tag über 5,5 Jahre bedeuten würde.

OnePlus 7 Pro Pop Up Kamera

Auch wenn die grundlegende Technik sehr wahrscheinlich von der Schwesterfirma Vivo übernommen wurde, kann man feststellen, dass der Motor schneller arbeitet. Dies ist einmal nützlich um sich vor Sturzschäden zu schützen (Stürze werden automatisch erkannt) und um die Face Unlock Funktion nicht komplett unbrauchbar zu machen. OnePlus hatte bisher das wohl schnellste Face Unlock. Beim OnePlus 7 Pro ist es zwar immer noch sehr schnell, man muss aber kurz auf die Kamera warten. So wird das neue OP 7 Pro oft von meinem OnePlus 5T geschlagen. Nützlich bleibt es aber weiterhin.

Die Fotos der Frontkamera sind schön scharf, detailreich und farbenfroh. In dunkleren Umgebungen fängt es allerdings recht schnell an zu rauschen und der Fokus sind manchmal nicht ganz perfekt. Alles in allem sind die normalen und auch die Portrait-Selfies sehr gut, es ist nur nicht so ein großer Sprung wie auf der Rückseite.

Gute Akkulaufzeit trotz des Displays

Ich hatte ehrlich gesagt etwas Angst, dass das OnePlus 7 Pro hier trotz einem 4.000 mAh starken Akkus ein sehr schlechtes Ergebnis abliefern würde. Man scheint die Software aber gut genug optimiert zu haben und auch die dynamische Auflösung funktioniert. So kommt das OnePlus 7 Pro trotz diesem Energie-fressenden 6,67 Zoll 90 Hz Display auf 10 Stunden und 50 Minuten im Akku Benchmark. Klar ein Pocophone oder ein P30 Pro holen vergleichsweise nochmal mehr aus ihren Akkus, arbeiten aber auch mit geringerer Auflösung und Bildwiederholrate.

Der „alte“ Dash Charger im Größenvergleich zum neuenn 30 W Warp Charger.

Je nach Nutzung sind also auch 1,5 Tage Laufzeit mit dem OnePlus 7 Pro möglich. Aufgeladen wird es dann mit dem sehr großen 30 Watt Warp Charger. Dieser ist so groß, da die ganze Technik im Adapter steckt, sodass dort auch die meiste Hitze entsteht, der Ladevorgang lässt das OnePlus 7 Pro daher größtenteils kalt. Für eine volle Ladung des 4.000 mAh Akkus benötigt man ca. 70 Minuten, nach nur 20 Minuten waren wir allerdings schon bei 42%, nach 30 Minuten schon bei 59%. Kabelloses Laden ist leider wieder einmal nicht möglich – schade!

Konnektivitätä: Alles außer die Klinke

Wie in der Vergangenheit integriert OnePlus hier wieder so gut wie alles, was der Markt aktuell hergibt: Bluetooth 5 mit aptX HD und LDAC-Unterstützung, Dual GPS & Dual Galileo, LTE Cat. 18 mit 4×4 MIMO, 24 LTE Bänder, WLAN ac mit 2×2 MIMO, USB 3.0 und natürlich NFC. Hier fehlen wirklich nur die zwei Bleeding-Edge-Technologien 5G und WiFi 6 sowie der alte Kopfhöreranschluss. Es liegt auch diesmal kein USB-C-auf-Klinke-Adapter bei, was bei dem Preis wirklich nicht zu viel verlangt wäre und wo OnePlus doch noch beim OnePlus 6 letztes Jahr so von eben diesem Anschluss geschwärmt hat.

OnePlus 7 Pro Lieferumfang

Erhalten bleibt uns aber das Silikon-Case und der vorinstallierte Displayfolie. Des Weiteren hat man dem OnePlus 7 Pro auch noch Stereo-Lautsprecher spendiert, welche einen sehr vollen und lauten Sound erzeugen. Die Ohrmuschel fungiert hier als zweiter Lautsprecher, sodass der Sound direkt auf einen zukommt. Sogar Dolby Atmos sollen die Lautsprecher unterstützen, dies kann jedoch als einfaches Marketing abgetan werden – Atmos ist dann doch etwas zu viel des guten.

OnePlus 7 Pro Dual SIM

Natürlich bietet das OP7 Pro auch wieder einen Dual-SIM-Slot, welcher allerdings keine Speichererweiterung zulässt. Außerdem noch zu erwähnen: der neuen Vibrationsmotor. Dieser arbeitet sehr präzise und bietet ein sehr gutes haptisches Feedback beim Tippen oder zocken.

Das normale OnePlus 7: Ein OnePlus 6T mit internen Veränderungen

Das OnePlus 7 sieht äußerlich dem Vorgänger 6T zum Verwechseln ähnlich. Ich vermute, dass man hier auch die exakt gleiche „Hülle“ des 6T nimmt und einfach nur die interne Hardware auf einen neueren Stand bringt. Dieses Upgrade umfasst eine neue 48 Megapixel Hauptkamera, welche die gleiche wie im Pro Modell ist und eine zweite 5 MP Kamera. Hier wird die zweite Kamera entgegen anfänglicher Gerüchte wieder nur für Tiefeninformationen genutzt und nicht für einen Zoom oder Ultraweitwinkel-Fotos – schade! Damit hätte die sekundäre Kamera endlich einen wirklichen Sinn, so wird sie wie beim Vorgänger nur für bessere Portraits eingesetzt.

Youtube Video Preview

Die Frontkamera ist gleiche 16 Megapixel Frontkamera wie im Pro, befindet sich aber wieder in der bekannten Waterdrop Notch. Auch das Display bleibt gleich und misst wieder 6,41 Zoll bei einer FullHD+ Auflösung und ohne links und rechts stark abgerundet zu sein. Auch die 90 Hertz bleiben dem Pro Modell vorbehalten. Der Akku liegt wie beim OP 6T bei 3.700 mAh.

Fazit: Das erste OnePlus Flagship

Wollte man bei OnePlus einst noch Flaships killen bringt man mit dem OnePlus 7 Pro sein ganz eigenes auf den Markt – und was für eins. Das notchlose Display ist zudem mit dem des Galaxy s10 das aktuell beste auf dem Markt und hat dank der 90 Hertz ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Die Triple-Kamera bewegt sich ebenfalls auf dem Level eines Mi 9 und S10 und bietet viel Flexibilität. Der Akku hält überraschend lange und ist extrem schnell wieder voll und auch die neuen Stereo-Lautsprecher wissen zu begeistern. Dabei vergisst man noch den schnellen In-Display-Fingerabdrucksensor, den neuen UFS 3.0 Speicher und die außergewöhnliche Pop-Up-Kamera.

OnePlus 7 Pro Triple Kamera

Trotzdem kann man natürlich auch etwas kritisieren. Das Handy selber ist sehr groß und schwer und der abgerundete Bildschirm stört mehr, als das er gut aussieht. Auch das Fehlen einer offizielle IP-Zertifizierung und des kabellosen Ladens sind Kritikpunkte, welche gerade im Vergleich zu anderen Flagships offensichtlich werden. Und zumindest einen 5€ Adapter für den Kopfhöreranschluss hätte man noch beilegen können.

Das sind aber auch schon alle Kritikpunkte, die bei jedem mal mehr mal weniger ins Gewicht fallen dürften und mit fallendem Preis immer kleiner werden. Denn so ungewohnt hoch der anfängliche Preis von 709€ für ein OnePlus Smartphone noch war, er war und ist bei diesem Flagship gerechtfertigt – das musste ich mir auch selber eingestehen. Sieht man dann noch, das der Preis teilweise schon bei ~640€ liegt (im Angebot ~610€) sollte sich die Konkurrenz Sorgen machen.

OnePlus 7 Pro Display

Wer das klasse Display nicht braucht und auf den besseren Fingerabdrucksensor sowie den UFS 3.0 Speicher und Stereo-Sound verzichten kann, dürfte auch mit dem Xiaomi Mi 9 für 200€ weniger glücklich werden.

Was haltet ihr vom OnePlus 7 Pro? Endlich ein OnePlus ohne Restriktionen oder braucht ihr die ganzen Verbesserungen nicht?

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Kommentare (70)

  • Profilbild von SoniC
    25.04.19 um 11:32

    SoniC

    700 EUR ? Was ist aus dem ‚Flaggschiff Killer‘ geworden?
    OP3-Preise waren noch erträglich, danach war Oneplus keine TOP-P/L Marke mehr…
    Xiaomi FTW.

  • Profilbild von DerInderInDerInderin
    26.04.19 um 22:59

    DerInderInDerInderin

    Wenn das in den Tests softwareseitig sauber läuft, könnte das ein heißer Kandidat werden. Die Selfie-Kamera benutze ich so selten, dass ich mir um diese keine Sorgen mache, der Rest vom Gerät ist dafür um so interessanter! 🙂

  • Profilbild von Simon Klein
    09.05.19 um 16:02

    Simon Klein

    700€ da kann ich wirklich nur drüber schmunzeln. Und dann noch die kamera ..

  • 09.05.19 um 16:16

    pittrich67

    Nur weil Pete Lau Qi für langsam hält, lässt man es bei einem mittlerweile konkurrenzfähigen Preis aussen vor?!
    Für den Batzen Geld erwartet der geneigte Käufer des Pro Gerätes alles technisch machbare! Und dazu gehört auch Qi!

  • Profilbild von Satch
    09.05.19 um 16:20

    Satch

    Kein IR-Blaster? 🙁

  • Profilbild von hai3007
    09.05.19 um 16:49

    hai3007

    Ich denke bei 499€ ist die Grenze für ein flagship Killer. Alles darüber lässt wohl viele dann doch zum echten flagship greifen denke ich.

  • Profilbild von Noice line
    09.05.19 um 19:12

    Noice line

    @Horst: okay 1 von 100

  • Profilbild von Schwoob
    10.05.19 um 07:39

    Schwoob

    Das pro wird wohl eher ein Hisentaschenkiller

  • Profilbild von splus
    10.05.19 um 19:31

    splus

    "“Die Ohrmuschel als zweiten Lautsprecher"“ wie ist das gemeint? Hat das 7 pro wirkliche stereo Lautsprecher?

  • Profilbild von splus
    12.05.19 um 00:48

    splus

    Nochmal zur Verdeutlichung "“So soll das Pro Modell die Ohrmuschel als zweiten Lautsprecher einsetzen und so Stereo-Sound erzeugen."“ Stereo also nur wenn in das Handy am ohr habe oder wie ist das gemeint?

    • 13.05.19 um 09:27

      Alex CG-Team

      Hi splus,
      die Ohrmuschel ist ja nichts anderes als ein Lautsprecher, welcher allerdings noprmalerweise nur für Telefonate eingesetzt wird. OnePlus geht jetzt beim 7 Pro den gleichen Weg wie viele andere Hersteller auch und nutzt diesen Lautsprecher auch bei der regulären Soundausgabe. Das sind aber weiterhin "“nur"“ Gerüchte (wenn auch sehr hartnäckige) und bisher nicht offiziell bestätigt.
      LG, Alex

      • Profilbild von Derinderinderinderin
        15.05.19 um 18:55

        Derinderinderinderin

        Alex: Hi splus,
        die Ohrmuschel ist ja nichts anderes als ein Lautsprecher, welcher allerdings noprmalerweise nur für Telefonate eingesetzt wird. OnePlus geht jetzt beim 7 Pro den gleichen Weg wie viele andere Hersteller auch und nutzt diesen Lautsprecher auch bei der regulären Soundausgabe. Das sind aber weiterhin "nur" Gerüchte (wenn auch sehr hartnäckige) und bisher nicht offiziell bestätigt.
        LG, Alex

        Mittlerweile steht es auch im Blog und diverse Leute haben es getestet, genau wie die Wasserdichtigkeit 🙂

  • Profilbild von Njuuk
    15.05.19 um 11:49

    Njuuk

    700€ ist wirklich krass. Schade, ich war mit meinem OP3 und bin mit meinem OP5 wirklich sehr zufrieden. Aber dann wird das nächste wohl mein erstes Xiaomi. Ich hoffe OP merkt an sinkenden Verkaufszahlen, dass es sinnvoll wäre zu ihren Wurzeln zurückzukehren…

  • Profilbild von Thomas M.
    15.05.19 um 12:40

    Thomas M.

    Dieselbe Hauptlinse, die Xiaomi schon ab dem Note 7 Pro für €250,- anbietet….

  • Profilbild von Thomas M.
    15.05.19 um 12:42

    Thomas M.

    Angesichts der Tatsache, dass man von privat das P30 Pro schon für €650 angeboten bekommt (mit Rechnung und Garantie) kein so tolles Schnäppchen.

  • Profilbild von Floppster
    15.05.19 um 13:52

    Floppster

    Was für Preise 😱
    mein OP3 habe ich jetzt seit fast 4 Jahren 😄 hätte schon manchmal Lust auf was neues aber es geht einfach nicht kaputt und bei den Preisen bin ich dann doch zufrieden 💁‍♂️

  • Profilbild von W.Knortz
    15.05.19 um 15:46

    W.Knortz

    Hallo, schon erschreckend die Preisentwicklung auch bei OnPlus. Am besten nicht mit machen u. bei Xiaomi zuschlagen. Das Mi9 ist mehr als ausreichend. Und hoffentlich dreht Xiaomi nicht auch die Preise hoch.

  • Profilbild von Derinderinderinderin
    15.05.19 um 18:54

    Derinderinderinderin

    Direkt bestellt, 8gb in grau. Ich freu mich tierisch, das Ding wird mein P20 pro ersetzen 🙂

  • 15.05.19 um 19:07

    Chuwi

    @W.Knortz: doch genau das hat der ceo bei Reuters gesagt. Das mi 9 sei das letzte mit dieser geringen Gewinnspanne…

  • Profilbild von Schiaomi
    15.05.19 um 19:22

    Schiaomi

    War seit dem OnePlus One großer Fan von OnePlus. Hatte sich bis auf das OnePlus 5 fast jedes Modell. Aber abgerundetes Display, hässliches Ding was oben Rausfährt? Nein danke! Habe nach lange hin und her überlegen das Mi9 gekauft weil Samsung und Huawei überteuert ist und auch der Customrom support nicht dolle ist. Da blieb fast ja auch nur das Mi9.

  • Profilbild von FrischerWind
    16.05.19 um 05:34

    FrischerWind

    Sind mir leider zu klein die Smartphones, nachdem ich mir extra die Hosentaschen größer genäht hab. Außerdem wollte ich diesen Sommer surfen gehen…

    • 16.05.19 um 10:41

      CroMagnonBC

      Bin auch entäuscht das OP nicht die 7 Zoll Marke gerissen hat……

  • 02.06.19 um 21:05

    Schiaomi

    Also ich finde nicht, dass es das erste flagship von OnePlus ist. Man beachte das OnePlus One zu seiner Zeit! Preis Leistung war einfach nur der Wahnsinn. Außer das invite System war ein bisschen kacke.

    Zum 7 Pro:
    Finde ich persönlich richtig kacke. Hatte fast alle Modelle, außer das 5er. Aber das, was sie jetzt gemacht haben ist einfach bäääh.
    Abgerundetes Display ist für mich richtiger bullshit. (Samsung!?) Und über die ausfahrbare Kamera braucht man garnicht sprechen….

    • 05.06.19 um 14:57

      Alex CG-Team

      Hi Schiaomi,
      das mit dem "“ersten Flagship"“ war so gemeint, dass sie jetzt das erste mal keine Preiseinschränkungen hatten und wirklich alles an neuster Technik in das OP 7 Pro packen konnten, was sie wollten. Preis-Leistung war bei OnePlus immer schon (sehr) gut, aber jetzt hat man bei dem Display und der Kamera eben nochmal eine Schüppe drauf gelegt und ist auch in diesen Bereichen auf Augenhöhe mit Samsung und Co., daher der Titel 😉

      Abgerundetes Display finde ich wie geschrieben auch nicht gut, sieht zwar schön aus auf Fotos aber in der Praxis einfach ein Nachteil. Die Pop-Up-Kamera finde ich da noch weniger schmerzhaft.
      LG, Alex

  • Profilbild von Star Surfer
    03.06.19 um 11:07

    Star Surfer

    Mein OP5 hält seit gut zwei Jahren durch. Schneller wäre immer besser gerade wegen UFS 3.0 das juckt in den Fingern, aber! das abgerundete Display und die Pop-up Kamera ne Danke. Da warte ich dann doch auf die nächste Gen. Und 700€ ? Das nennt man Geldbörsen-Killer 😊

  • Profilbild von Senf
    03.06.19 um 11:27

    Senf

    Ähhh, ein Flagship, das hatte ich bisher immer so verstanden, ist doch das Vorzeigeobjekt eines Herstellers. Das beste, das er bisher gemacht hat. Bei den Smartphones das leistungsstärkste Smartphone, das ein Hersteller im Angebot hat. Ein Flagship-Killer steckt alle Flagships der anderen Hersteller in die Tasche – so ist das doch oder?

    Wie kann es denn von einem Hersteller, der nicht neu am Markt ist, "“das erste Flagship"“ geben? Das geht doch gar nicht, das ist doch in sich Unfug.

    • 05.06.19 um 14:58

      Alex CG-Team

      Hi Senf,
      das mit dem "““ersten Flagship"““ war so gemeint, dass sie jetzt das erste mal keine Preiseinschränkungen hatten und wirklich alles an neuster Technik in das OP 7 Pro packen konnten, was sie wollten. Preis-Leistung war bei OnePlus immer schon (sehr) gut, aber jetzt hat man bei dem Display und der Kamera eben nochmal eine Schüppe drauf gelegt und ist auch in diesen Bereichen auf Augenhöhe mit Samsung und Co., daher der Titel 😉
      LG, Alex

  • Profilbild von Zoe
    05.06.19 um 12:48

    Zoe

    Kommt bei Trading Shenzhen nicht noch Einfuhrumsatzsteuer dazu? Dann wäre der Deal leider eine Milchmädchenrechnung…

  • Profilbild von Sting2saw
    06.06.19 um 07:26

    Sting2saw

    Bin gespannt wann das erste Handy mit nur noch einer Kamera im Display für Fingerprint und Selfies auskommt, kann ja nicht mehr lange dauern.

  • 07.06.19 um 16:35

    pcknckr

    Also:

    Ich hatte gestern auch mal die Gelegenheit Hand and das 7 pro zu legen und muss nach meinen 15 Minuten Spielerei sagen: ja, tolles Telefon. Das erste was mir allerdings auffällt ist, dass Display, trotz der tollen Daten auf Papier, in Realität ziemlich unbeeindruckend ist. Und zwar bin ich in den selben punkten enttäuscht wie schon damals beim OP5 ( das ich mach 3 Wochen wieder verkauft habe ) , nämlich sie Farbe und das gar nicht mal so scharfe Bild trotz hoher Auflösung.

    Vllt habe ich ja einen Knick in der Optik, aber farblich und schärfe gefällt mir als Referenz das display des Meizu Pro 7 Plus (oder auch der Samsung Geräte mit entsprechender Auflösung) wesentlich besser.

    Gut finde ich allerdings die hohe Herzzahl was das scrollen angenehm flüssig und "“Schlierenfrei"“ macht

  • 07.06.19 um 16:38

    pcknckr

    @pcknckr: nicht mal editieren zum beseitigen der ganzen Tippfehler geht bei meinem Kommentar 😅

  • Profilbild von Wolfgang
    16.06.19 um 22:59

    Wolfgang

    Das Pro kommt schon allein wegen des Edge Displays nicht in Frage.

    Das OP7 mit vom Händler umgeflashtem Global ROM ist so günstig, was für Nachteile (außer null Gewährleistung, ein Jahr Händlergarentie in China) hat man da?
    Der Direktkauf bei Oneplus ist ja allemal günstiger als Amazon oder Otto, und TS hat keine Rückgabe bei Nichtgefallen – weshalb das Mi9 schon zum MM zurückging.

    • Profilbild von Gast
      18.06.19 um 12:16

      Anonymous

      Wolfgang: TS hat keine Rückgabe bei Nichtgefallen – weshalb das Mi9 schon zum MM zurückging.

      Außerdem können oder wollen TS nichts zum Widevine Level sagen – also wenn man hier kauft, bekommt man die Katze im Sack. Also besser nicht, es stimmt schon, wenn etwas zu billig aussieht, ist etwas nicht in Ordnung.

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