Redmi Note 7 im Test: Global Version mit 64 GB für 189€ bei Amazon

Das Redmi Note 7 ist und bleibt der Budget-Kracher. Momentan bekommt ihr die Global Version mit CE Kennzeichen, Deutscher Sprache, LTE Band 20 und EU-Ladegerät in Schwarz zum Top-Preis von 189€ bei Amazon. Dank Prime-Lieferung sollte das Handy Anfang nächster Woche in eurem Briefkasten liegen. Wenn ihr die neue große Version mit 128 GB wollt, bekommt ihr sie aktuell für 186,95€ bei Geekbuying mit dem Gutschein JWVTKLNK.

Ihr habt gefragt, wir wollen euch die Antwort liefern. Was lohnt sich mehr? Das Redmi Note 7 oder das Pocophone F1? Klar, zwischen beiden liegt gut 70€ Unterschied, beide werden in höchsten Tonen gelobt. Alex und Thorben haben für euch beide Smartphones im Video miteinander verglichen.

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Kommt ihr zu dem selben Fazit wie wir oder seht ihr das anders? Lasst uns eure Meinung in den Kommentaren da.

Xiaomi startete direkt mit einer überraschenden News in das Jahr 2019: Redmi wird zu einer eigenen unabhängigen Marke. Das erste Smartphone des „neuen“ Unternehmens ist dabei das Redmi Note 7. Dieses sorgte im Vorfeld dank 48 Megapixel Kamera und großem Akku zum Starpreis von rund 150€ in China für Furore und war binnen 8 Minuten restlos ausverkauft. Zurecht? Oder fällt der Sprung wieder so klein aus wie zwischen den Vorgängern?

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 Technische Daten des Redmi Note 7

Display 6,3 Zoll 19,5:9 Full-HD+ (2340 x 1080 Pixel) LC-Display (409 PPI)
Prozessor Snapdragon 660 @ 2,2 GHz & 1,84 GHz
Grafikchip Qualcomm Adreno 512 @ 650 MHz
RAM 3 / 4 / 6 GB LPDDR4
Interner Speicher 32 / 64 GB (bis zu 256GB erweiterbar)
Kamera 48 Megapixel Samsung ISOCELL GM1 mit ƒ/1.8 Blende + 5 Megapixel ƒ/2.4
Frontkamera 13 Megapixel mit f/2.0 Blende
Akku 4.000 mAh mit Quick Charge 4
Konnektivität AC WLAN, Bluetooth 5.0, USB Typ-C, GPS/GLONASS/BDS, Hybrid-SIM
Features Fingerabdrucksensor, Face Unlock, 3,5 mm Klinke, Infrarot, Gorilla Glass 5
Betriebssystem MIUI 10 Oberfläche basierend auf Android 9
Maße / Gewicht 159,21 x 75,21 x 8,1mm / 186g

Erstmalig Redmi by Xiaomi

Das ging schnell. Das Xiaomi Redmi Note 5 kam vor nicht einmal einem Jahr auf den Markt und war für uns das wohl beste Mittelklasse-Smartphone unter 200€. Dann kam bereits im Herbst ganz überraschend der Nachfolger, das Redmi Note 6 Pro, wobei es sich um eine Notch-Version des Redmi Note 5 handelt. Mit dem neuen Redmi Note 7 konzentriert man sich nun weiterhin auf die Stärken der Reihe.

Redmi Note 7 Redmi Branding

Und das obwohl das Redmi Note 7 nicht direkt von Xiaomi vermarktet bzw. produziert wird. Dieses Android-Smartphone ist das erste Gerät der Sub-Brand Redmi, die sich Anfang 2019 offiziell von Xiaomi abgenabelt hat. Allerdings ist diese „Trennung“ eher ein Marketingstunt als eine wirkliche Trennung.

Denn trotzdem findet sich der Aufdruck „Redmi by Xiaomi“ auf der Rückseite des Geräts. Auch auf der Verpackung befindet sich ein nachträglich draufgeklebter Mi-Sticker und der Hinweis auf die Website www.mi.com ist ebenfalls vorhanden. Das bestätigt unsere Annahme, dass es sich bei Redmi und Xiaomi um eine ähnliche „Trennung“ wie bei Honor und Huawei handelt.

Das bunteste Redmi Note

Im Gegensatz zu dem gerade angesprochenen Vorgänger verändert sich auf der Vorderseite gar nicht einmal so viel. Mit einem 6,3 Zoll Display ist die Diagonale schließlich nur minimal größer als bei dem Vorgänger. Dabei minimiert Redmi die Notch deutlich und setzt jetzt auch auf eine Waterdrop-Notch, die die Frontkamera beherbergt. Die kommt deutlich runder daher als zum Beispiel bei dem OnePlus 6T. Jetzt ist die Notch tatsächlich ein Vielfaches kleiner als bei den Geräten aus 2018, ob man jetzt diese Form oder eine eher geschwungene Notch wie bei dem 6T bevorzugt, ist sicherlich Geschmacksache.

Redmi Note 7 Smartphone Notch

Redmi visiert gar nicht an, das Redmi Note 7 als Mittelklasse-Modell richtig „randlos“ herzustellen. Das behält man den Flagships vor. Dafür ist auch noch genug Platz für die Ohrmuschel auf der Oberseite. Auch ist dort ein deutlich sichtbarer Rand, der das Displaypanel umgibt. Der fällt an den Seiten links und rechts allerdings angenehm klein aus und auch die Chin, also die Unterseite, ist angenehm dünn.

Redmi Note 7 Tasten

Hier ist allerdings kein deutlicher Fortschritt seit dem Note 6 Pro zu erkennen. Mit Abmessungen von 159,21 x 75,21 x 8,1mm ist es minimal länger, aber auch dünner und schlanker als der Vorgänger. Das bewegt sich aber im Millimeterspektrum, weswegen auf den ersten Blick wirklich kein Unterschied zwischen den beiden Generationen zu erkennen ist.

Redmi Note 7 Rückseite

Die Rückseite ist vom Aufbau her ganz typisch Xiaomi bzw. Redmi. Die Dual Kamera sitzt in der oberen, linken Ecke und ist vertikal angeordnet. Der Fingerabdrucksensor befindet sich zentral im oberen Drittel. Dafür ist das Design der Rückseite untypisch für die Xiaomi Redmi Note-Reihe. Zwar gibt es auch eine schwarze Version, aber gerade die blaue und magenta-farbene Version erinnern uns sehr stark an das Honor 10, Xiaomi Play oder auch das Mi 8 Lite.

Vergleich zum Mi 8 Lite

Gerade die Ähnlichkeit zu dem Mi 8 Lite ist trotz unterschiedlicher Kameraanordnung verblüffend. Beide setzen auf eine eher „platte“ Rückseite. Der Übergang zwischen dem Gehäuserahmen aus Metall ist nicht so fließend wie bei einem Xiaomi Mi 8 zum Beispiel. Zwar ist dieser nach außen hin gebogen, was für einen angenehmen Halt in der Hand sorgt. Die Rückseite ist dann aber komplett eben.

Redmi Note 7 Rückseite Blau

Rein optisch gefällt mir das nicht ganz so gut, es erfüllt aber seinen Zweck. Ein Unterschied zum Mi 8 Lite bzw. Xiaomi Play ist aber, dass die Farbe der Glas-Rückseite mit einer sehr feinen Körnung versehen ist. Der Effekt ist nur bei genauer Betrachtung zu sehen und hat im Alltag keinerlei Vor- oder Nachteile.

Die Verarbeitung des Redmi Note 7

Dass es bei einem guten Smartphone auch auf Präzisionsarbeit ankommt, hat Xiaomi schon längst begriffen. So finden sich auch bei einem Mittelklasse-Smartphone keinerlei Verarbeitungsfehler am Material. Selbst das Metall um den USB-C Port ist so sauber gefräst und abgeschliffen, dass keine scharfen Kanten bestehen bleiben.

Richtig negativ lässt sich hier höchstens anmerken, dass das Dual-Kameramodul auf der Rückseite verhältnismäßig weit aus dem Gehäuse heraussteht. Das kennen wir so von dem Mi A2 bzw. Mi 6X und soll laut Xiaomi CEO Lei Jun akzeptiert werden, da man dafür immerhin eine 48 Megapixel Kamera bekommt. Trotzdem: Man kann sich definitiv dran stören und es könnte bei einem Sturz an dieser Stelle verhältnismäßig schnell brechen.

Redmi Note 7 Smartphone oben

Ich bin zwar nicht der allergrößte Fan davon, wie Xiaomi das Display auf den Rahmen setzt, aber das ist in dieser Preisklasse absolut verschmerzbar. Im Querschnitt zeigt sich, dass man hier vielleicht noch etwas weniger „dünner“ hätte werden können, gerade im Vergleich zu einem Honor View 20. Allerdings ist dieses auch dreimal so teuer, weswegen ich das an dieser Stelle überhaupt nicht kritisieren möchte.

Mit 186,7 g ist es auch etwas leichter als der Vorgänger, dafür setzt man jetzt sogar auf eine Glas- anstatt auf eine Kunststoffrückseite! Tatsächlich sind sowohl Vorder- als auch Rückseite mit Gorilla Glas 5 versehen – sehr schön!

Wie gut ist das Display des Redmi Note 7?

Natürlich setzt Redmi bei einem Bildschirm mit 6,3 Zoll Diagonale auf eine FullHD+ Auflösung von 2340 x 1080p in einem 19,5:9 Seitenverhältnis. Damit kommt man auf eine Pixeldichte von 409 ppi, was aktuell ein absoluter Standardwert, selbst für Flagships, ist. Das Panel des Redmi Note 7 unterscheidet sich auf den ersten Blick eigentlich nicht von den anderen IPS Panels aus den Xiaomi Handys dieser Preisklasse. Auch hier gilt das typische Xiaomi-Motto: Es ist nicht das Beste vom Besten, aber definitiv gut, gerade für diesen Preis.

Redmi Note 7 Smartphone Display

Der direkte Vergleich zu dem Xiaomi Mi 8 Lite ist allerdings interessant. Denn bei unseren Testgeräten ist das Panel des Redmi Note 7 insgesamt heller und farbtreuer als das des Mi 8 Lite. Und das trotz einem geringeren Preis. Die Farben sind relativ kräftig, die Icons und Schriften knackig scharf und die Helligkeit mehr als in Ordnung. Side-by-side erkennt man, dass z.B. Grüntöne bei dem Xiaomi Redmi Note 7 intensiver dargestellt werden als bei der internen Konkurrenz. Zwar ist ein Kontrastverhältnis von 1500:1 nichts gegen ein AMOLED-Panel, im Alltag fällt das aber nur in den seltensten Fällen auf.

Redmi Note 7 Smartphone

Auch an der Reaktionsfreudigkeit ist gut, natürlich unterstützt das Panel auch Multitouch mit bis zu zehn Fingern. Die Blickwinkelstabilität ist zu den Seiten hin etwas schwächer, aber noch vollkommen akzeptabel. Insgesamt haben wir es also mit einem wirklich guten Display zu tun, das selbst draußen nur ca. 20% der maximalen Helligkeit benötigt um gut abgelesen werden zu können.

Redmi Smartphone mit 48 Megapixel Kamera

Im Gegensatz zu der sonst üblichen Dual 12 MP Kamera setzt Redmi nun auf den Samsung ISOCELL GM1 als Primärsensor mit 48 Megapixeln und ƒ/1.8 Blende. Dieser wird von einem 5 Megapixel Sekundärsensor unterstützt, der de facto nicht so viel zum Endresultat der Fotos beiträgt. Die Kamera-App unter MIUI bietet dabei verschiedene Modi, darunter auch Portrait-, Pro- und einen Nachtmodus. Im ganz „normalen“ Fotomodus knipst man „nur“ mit 12 Megapixeln.

Redmi Note 7 48 Megapixel Kameramodul

Möchte man die versprochenen 48 Megapixel des Samsung Sensors nutzen, muss man in den Pro-Modus wechseln, in dem man dann die 48 Megapixel auswählen kann. Für ein 48 Megapixel Foto werden werden vier 12 Megapixel Fotos zu einem kombiniert, um auf die 48 Megapixel zu kommen. Wir haben es im Endeffekt also nicht mit einer nativen Auflösung von 48 Megapixeln zu tun, wie es zum Beispiel bei dem Honor View 20 mit dem Sony IMX586 48 Megapixel Sensor der Fall ist. Schließlich unterstützt der verbaute Snapdragon 660 auch nur eine Auflösung von maximal 25 Megapixeln.

Da hat Redmi also tief in die Trickkiste gegriffen, wirbt dafür aber ziemlich aggressiv mit den 48 MP durch den Samsung Sensor. Ob die Fotos trotzdem gut aussehen?

Kameraqualität der 12 Megapixel Kamera

Ja! Marketing-Gag hin oder her. Für ein Smartphone dieser Preisklasse kann die Kamera das Xiaomi Redmi Note 7 richtig gute Fotos machen. Dass die Aufnahmen bei guten Lichtverhältnissen sehr schön sind, hat Xiaomi schon in der letzten Generation hinbekommen. Daher lässt sich auch hier sagen: man bekommt eine wirklich gute Schärfe, einen zuverlässigen Autofokus und Xiaomis tpyisches Farbprofil, das mir im Großen und Ganzen gut gefällt. Dabei reicht die native 12 Megapixel Auflösung definitiv aus.

Redmi Note 7 Hauptkamera Testfoto Redmi Note 7 Hauptkamera Testfoto Kerze

Redmi Note 7 Hauptkamera Testfoto Honor Kamera

Redmi Note 7 Hauptkamera Testfoto Pflanze 48 MP

Spannender ist da, wie sich das Redmi Note 7 bei schwierigeren Lichtverhältnissen schlägt. In Innenräumen kommt der Weißabgleich nicht so gut mit künstlichem Licht klar, die Endresultate werden schnell stark gelb. Trotzdem bleiben die anderen positiven Qualitäten wie die gute Schärfe bestehen.

Redmi Note 7 Hauptkamera Testfoto Gelbstich Person
Klasse Foto, wenn es nicht so gelb wäre. Hier würde ich mir einen besser abgestimmten Weißabgleich wünschen.

Bei Nachtaufnahmen mit ganz miserablen Lichtverhältnissen, kann man den per Update nachgelieferten Nachtmodus des Mi Mix 3 ausprobieren. Dieser kann zu besseren Resultaten führen, allerdings nicht immer. In unserem Test war das stark situationsabhängig. Xiaomi setzt hier eigentlich nur auf eine Langzeitbelichtung, um die Sensorempfindlichkeit nicht komplett ausreizen zu müssen.

Die Fotos sind in der Regel besser belichtet, an den Rändern lassen sich aber trotzdem Artefakte erkennen. Positiv hervorzuheben ist hier, dass das Xiaomi Redmi Note 7 im Nachtmodus insgesamt trotzdem schneller auslöst als das Honor View 20 und man somit nicht ganz so lang stillhalten muss.

Redmi Note 7 Nachtmodus Vergleich
Ein gutes Beispiel, wie gut der Nachtmodus funktionieren kann. Der Fokus funktioniert wesentlich besser, das Licht wird viel schöner dargestellt und das Rauschen fällt relativ gering aus.

Braucht man 48 Megapixel?

Mich beschleicht das Gefühl, dass Redmi hier tatsächlich nur einen „48 Megapixel“ Sensor verbaut, um damit werben zu können. Den großen Mehrwert dadurch sehe ich (noch) nicht. Die Fotos sehen auf dem Smartphone nicht wirklich anders oder besser aus. Der praktische Unterschied ist wohl, dass man stärker reinzoomen kann. Das war es dann aber auch schon.

Hier möchte ich aber nicht außer Acht lassen, dass Redmi da per Update sicherlich noch etwas herausholen kann. Bisher hat das Redmi Note 7 den 48 Megapixel Sensor aber eigentlich nicht nötig und macht auch mit der nativen Auflösung bereits sehr gute Fotos!

Redmi Note 7 Hauptkamera Testfoto Vergleich Modi

Redmi Note 7 Hauptkamera Testfoto Person Vergleich

Wo bleibt 4K?

Interessant ist, dass Redmi stark mit 48 Megapixeln wirbt, aber dem Videomodus keine 4K Auflösung spendiert. Auch wenn das technisch eigentlich kein Problem sein dürfte. Hier muss man sich mit 60 fps bei 1080p zufriedengeben, was aber ehrlich gesagt für den Heimgebrauch auch mehr als ausreicht! Einen richtigen Fortschritt der Videoqualität im Gegenüber zu anderen Generationen kann ich nicht erkennen, die Videoqualität ist insgesamt also in Ordnung. Dazu gibt es auch einen Slow-Motion Modus mit 120 fps, also vierfacher Verlangsamung und einen Timelapse-Modus.

Frontkamera des Redmi Note 7

Auf der Vorderseite befindet sich selbstverständlich eine Frontkamera. Die 13 Megapixel Selfie-Cam sitzt in der Waterdrop-Notch und ist mit einer ƒ/2.0 Blende ausgestattet. Und um es kurz zu machen: die Selfie-Cam ist ebenfalls ziemlich gut. Die Selbstportraits gefallen mir, gerade da die Auflösung und Schärfe in einem guten Bereich liegen. Das Farbprofil ist gefühlt etwas flacher als bei der Hauptkamera, was aber noch vertretbar ist.

Auch der Portrait-Modus kann sich sehen lassen, auch wenn die Randerkennung nicht ganz so stark ist. Hier hat das Xiaomi Mi 8 Lite insgesamt die Nase vorn!

Redmi Note 7 Frontkamera Testfoto Portrait Vergleich

Klasse Prozessor 

Das Redmi Note 7 ist mit dem Snapdragon 660 Prozessor ausgestattet, einer Acht-Kern CPU, die mit maximal 2,2 GHz takten kann. Diesen SoC kennen wir bereits aus dem Xiaomi Mi 8 Lite, Xiaomi Mi A2 und Mi Pad 4 und verrichtet da eine wirklich sehr gute Arbeit, auch wenn die Snapdragon CPU nicht mehr ganz neu ist. Als Oberklasse-Prozessor bekommt man hier also wirklich eine sehr ordentliche Performance, die im Alltag mehr als ausreicht, um Social Media-, Chat-Apps oder kleine Spiele zu betreiben.

Aber auch für anspruchsvollere Spiele wie PUBG reicht der Snapdragon Prozessor locker aus. Hier hat Redmi in meinen Augen eine sehr gute Wahl getroffen, denn die CPU ist auch in ca. 2 Jahren noch zeitgemäß und noch einmal ein guter Leistungssprung zu dem Snapdragon 636 aus dem Vorgänger. Hier profitiert die SoC einfach von den verbauten Kryo 260 Kernen, die zur Hälfte auch nur mit 1,8 GHz takten, wenn nicht mehr Power benötigt wird.

Redmi Note 7 Gaming GPU Screenshot
Zocken an sich ist kein Problem. In der Großaufnahe sieht man aber, dass die GPU z.B. bei der Kantenglättung leichte Probleme hat.

Dazu kommen wahlweise 3 GB RAM und 32 GB Speicher oder 4/6 GB RAM und 64 GB Speicher. Da es sich bei unserem Testgerät um die 6 GB RAM Variante handelt, sind wir in Sachen Multitasking etwas verwöhnt. Selbst bei mehr als 20 offenen Tasks, kann man noch, je nach Anwendung, zügig wechseln. Lediglich bei großen Spielen wie PUBG braucht das Smartphone noch ein paar wenige Sekunden zum Öffnen. Wir persönlich würden mindestens zur 4 GB Variante greifen, gerade mit Blick auf die Zukunft. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit des internen Speichers fällt mit 290 bzw. 185 MB/s wirklich schnell aus.

Benchmarkergebnisse

Das bescheinigen uns auch die diversen Benchmarks. Die Scores können sich definitiv sehen lassen und liegen auf einem Niveau mit den Ergebnissen der Geräte mit der gleichen CPU. Die Werte sind fast identisch mit den Benchmarkwerten des Mi 8 Lite aus unserem Test. Lediglich bei dem PCMark Benchmark lässt sich ein deutlicher Vorsprung des Xiaomi Redmi Note 7 erkennen, was wohl an dem größeren Arbeitsspeicher liegen dürfte!

Redmi Note 7 Benchmarks

Note bleibt Note: wieder ein Akku-Monster

Schön ist ebenfalls zu sehen, dass Redmi sich hier auf die Stärken der Note-Reihe konzentriert. Schließlich verbaut man hier wieder einen 4.000 mAh großen Akku, der für eine sehr ordentliche Laufzeit sorgen dürfte. Schließlich ist die verbaute CPU ziemlich energieeffizient. Unsere Annahme bestätigt sich auch im Test. Der Benchmark fällt mit über 12 Stunden wieder extrem stark aus. Das kennen wir in dieser Leistungsklasse sonst nur vom Pocophone. Auch in der Praxis merkt man, dass das Redmi Note 7 einfach läuft und nicht so schnell an die Steckdose muss.

Redmi Note 7 Akkubenchmark

Außerdem unterstützt der Akku sogar Quick Charge 4! Allerdings legt Xiaomi kein entsprechendes Ladegerät mit in den Lieferumfang. Dieses verfügt nur über eine maximale Ausgangsleistung von 5V2A, also 10W, mit dem eine komplette Ladung ca. 2 Stunden in Anspruch nimmt. Da der QC 4 Standard sich aber noch nicht durchgesetzt hat, liegt die Anschaffung eines Quick Charge 3.0 Ladegeräts mit 18W noch etwas näher. Kabelloses Laden gibt es dafür natürlich nicht.

Endlich mit USB Typ-C

Auch bei den Verbindungsmöglichkeiten gibt es ein Upgrade. Auch wenn es eher sekundär ist, aber das Redmi Note 7 ist mit einem USB Typ-C Port ausgestattet. Endlich hat man also Micro-USB abgeschworen! Dazu bleibt Redmi auch bei dem Kopfhöreranschluss treu, der sich aber an der Oberseite befindet. Auch hält Xiaomi beziehungsweise Redmi weiterhin an dem IR-Blaster fest. Dazu kommt ein Hybrid-SIM Slot an der linken Seite, der entweder zwei Nano-SIM Karten oder eine Nano-SIM Karte plus microSD-Karte (bis 256 GB) beherbergen kann.

Redmi Note 7 Kopfhörer

Auf der kabellosen Ebene bekommen wir Bluetooth 5.0, Dual Band 802.11 a/b/g/n/ac WiFi, GPS, A-GPS, GLONASS und Beidou. NFC für mobiles Bezahlen ist dafür leider nicht vorhanden. Worauf wir in der China-Version noch verzichten müssen ist LTE Band 20. Das für Deutschland so wichtige Frequenzband für LTE Empfang in ländlicheren Gebieten kommt erst mit der Global Version. Die China-Version bietet „nur“ LTE B1/3/5/7/8. Wie allerdings bei fast allen Smartphones ohne Band 20 konnten wir hier im Büro mitten in einem Ballungsgebiet in NRW keinerlei Einbußen in der LTE Geschwindigkeit feststellen. Das gilt natürlich aber nur für uns und wir wollen und können nicht für alle sprechen!

Redmi Note 7 SIM Karten

Nützliche Extras

Auf der Rückseite befindet sich der Fingerabdrucksensor, wie eigentlich immer bei den Xiaomi Smartphones. Auch diese Iteration des Sensors funktioniert sehr zuverlässig, aber nicht ganz so blitzschnell wie bei den Flagships. Aber unter dem Strich doch sehr schnell. Es lässt sich zwar eine minimale Verzögerung feststellen, die im Alltag aber wirklich nicht ins Gewicht fällt.

Alternativ kann man auch Face Unlock nutzen. Das geht in der China-Version problemlos. Aufgrund fehlender Infrarot-Sensoren verlässt man sich hierbei aber nur auf die Frontkamera. Das funktioniert ebenfalls gut, aber definitiv nicht so schnell wie bei einem Xiaomi Mi 8. Außerdem ist hier der Sicherheitsaspekt sicherlich zu kritisieren; Gesichtserkennung ist einfach unsicherer als ein Fingerabdrucksensor.

Redmi Note 7 Benachrichtigungs-LED

Auch die beliebte Benachrichtigungs-LED ist mit an Bord. Diese verbaut Redmi leicht rechts von dem USB Typ-C Port, sehr weit unten am Rand. Somit ist sie komplett asymmetrisch und wirkt entsprechend deplatziert. Diese leuchtet nur in weiß oder weiß pulsierend. Ersteres beim Aufladen, letzteres bei eingehender Benachrichtigung.

Bei dem Lautsprecher auf der Unterseite handelt es sich um einen Mono-Lautsprecher. Der erfüllt seinen Zweck und ist für ein China-Smartphonelautsprecher relativ bassbetont. Dadurch fallen die Höhen etwas weniger ins Gewicht und klingen leicht „blechern“, allerdings auch nicht unangenehm. Sicher nicht der beste Handy-Lautsprecher, aber für YouTube-Videos ist das mehr als ausreichend. Möchte man auf Dauer Musik hören sollte man zu einem Bluetooth-Lautsprecher greifen, einzelne Songs kann man aber auch getrost übers Redmi Note 7 hören. Wie bei allen Xiaomi-Smartphones kann man auch mit dem Redmi Note 7 kein Netflix in HD-Auflösung streamen!

Auch Redmi kommt mit MIUI

Obwohl Xiaomi und Redmi theoretisch nicht mehr direkt zusammen gehören, arbeitet auch das Redmi Note 7 mit dem MIUI Betriebssystem. Tatsächlich befindet sich ab Werk MIUI 10 auf dem Telefon, nach einem Update sind wir aktuell auf MIUI 10.2 mit einem Sicherheitspatch von Anfang Januar.

Redmi Note 7 MIUI 10

Bei MIUI handelt es sich um das hauseigene Betriebssystem von Xiaomi, welches in diesem Fall auf Android 9 basiert. Die Unterschiede zum Stock Android gehen über optische Eigenheiten weit hinaus und greifen tief ins System hinein. Zum Beispiel setzt Xiaomi auf ein aggressives Energiemanagement, wodurch sich die oftmals sehr gute Akkulaufzeit der Xiaomi Modelle ergibt. Selbst wenn man die Oberfläche nicht kennt, sollte man sich sowohl als Android auch als iOS-User relativ schnell einfinden.

Leider ist auch auf dieser China-Version einiges an Bloatware vorinstalliert, die sich aber glücklicherweise größtenteils wieder entfernen lässt. Dass man Xiaomi eigene Apps wie die Mi Cloud vorinstalliert, ist logisch. Apps wie WPS Office, Alipay, Taobao und weitere sind in Europa aber in der Regel unnötig. Hier sollte man beim Einrichten einfach ein paar Minuten in das Aufräumen des Android Betriebssystems investieren.

Redmi Note 7 Global Release

Eine Global Version des Redmi Note 7 ist aktuell (Stand: Januar 2019) noch nicht erhältlich. Das dürfte sich allerdings schnell ändern. Denn in der Regel veröffentlicht Xiaomi bzw. Redmi die Global Version eines Geräts wenn dann klammheimlich ca. 6 Wochen nach Erscheinen der China-Version. So gehen wir davon aus, dass die Global Version ab Ende Februar in den China-Shops zum Import bereit steht. Sobald dies der Fall ist, werden wir euch hier die besten Preise in unseren Preisvergleich packen!

Wie installiere ich den Google Play Store auf dem Redmi Note 7?

Wenn ihr die China-Version des Redmi Note 7 besitzt, werdet ihr gemerkt haben, dass der Google Play Store und sämtliche Google Dienste nicht vorinstalliert sind. Diese selbst zu installieren ist aber kinderleicht! Geht einfach folgendermaßen vor:

  1. Öffnet den Mi App Store & sucht nach „Google“.
  2. Scrollt nach ganz unten und klickt auf das grüne Symbol.
  3. Der Google Installer wird angezeigt. Ladet diesen runter!
  4. Folgt der Installation Schritt für Schritt.
  5. Der Google Play Store ist installiert.

Danach loggt euch einfach mit eurem Google-Konto in den Play Store ein und ladet alle weiteren Google-Dienste herunter. Auf diese Weise ist der Google Play Store aber leider nicht offiziell zertifiziert. Trotzdem könnt ihr das so lange übergangsweise benutzen, bis ihr dann vermutlich die Global ROM oder eine Custom-ROM flasht. Dazu haben wir auch die passende Anleitung für euch erstellt.

Redmi Note 7 Google Play Store installieren-1
Roter Pfeil zeigt Schritt 2: darauf klicken, um zu dem Google Installer zu kommen.

Anschließend sollte man das Smartphone rebooten. Dann noch eben in den Einstellungen unter Apps schauen, dass die Apps „Google Calender Sync“ und „Google Contacts Sync“ die entsprechenden Berechtigungen haben und mit dem Autostart ausgeführt werden.

Der nächste König der Mittelklasse-Smartphones

Wie es zu erwarten war, ist das Redmi Note 7 die aktuell beste Wahl in der Mittelklasse! Was gibt es großartig zu kritisieren? Die CPU ist super, an dem Display tut sich bis auf die kleinere Notch nicht viel, der Akku ist gewohnt groß und bringt euch durch zwei Tage. Dazu ist es jetzt endlich sogar mit USB-C ausgestattet, ohne dass man auf einen AUX-Anschluss verzichten muss. Eine große Überraschung gibt es eigentlich nicht, außer, dass die Kameraqualität doch noch eine gute Stufe nach oben gestiegen ist.

Was wir allerdings auf jeden Fall kritisieren müssen, ist die beworbene 48 Megapixel Kamera. Hier hält Redmi sein Versprechen nämlich nicht, schließlich handelt es sich dabei um keine native 48 Megapixel Kamera. Mit einer so großen Auflösung kann man aber natürlich die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Es hat schon seine Gründe, warum ein Honor View 20 fast drei mal so teuer ist. Auch das fehlende NFC könnte für einige ein Kriterium sein, ist aber in dieser Preisklasse nicht unbedingt zu erwarten.

Redmi Note 7 Smartphone Display

Kann man über Redmis Marketinglüge hinwegsehen, dann bekommt man mit dem Redmi Note 7 das derzeit rundum beste Smartphone unter 200€ auf dem Markt. Daran gibts keine Zweifel, gerade weil man bis auf das fehlende NFC einfach keine Kompromisse eingehen muss. Wenn die Global Version kommt und sie für rund 200€ zu haben ist, macht man mit dem Redmi Note 7 by Xiaomi einfach mal gar nichts falsch. So einfach kann es also sein, ein gutes Android-Smartphone zu machen. Auch wenn dadurch das Mi 8 Lite wohl leider obsolet wird.

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286 Kommentare

  1. Profilbild von Sunny

    Es wird kein dslr Ersatz geben… der Bildchip ist viel zu klein um auch nur ansatzweise da was raus zu holen… und wenn dann muss es sehr sehr hell sein !

    • Profilbild von Simalo

      Naja, durch den neuen ISP lässt sich da sicher viel rausholen. Außerdem kannst du für low light vier Pixel zusammenfassen und hast dann (bei gleicher Sensorgröße) ähnlich große Pixel wie bei einem 12 MP Sensor. Bei viel Licht sind die Aufnahmen auch noch schärfer, weil die Auflösung höher ist.

      Sony zeigt immer wieder, dass die Software mindestens so wichtig ist wie die Sensoren… fast jeder Hersteller bekommt bessere Bilder aus den gleichen Sensoren wie Sony selbst.

  2. Profilbild von Devilhound

    Ist doch realistisch..

    HUAWEI Mate20 Pro

    Brillantes 16,2 cm (6,4“) HUAWEI FullView QHD Display

    40 MP + 20 MP + 8 MP Leica Triple-Kamera

    Wireless Highspeed-Laden + Reversible laden von Drittgeräten

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  3. Profilbild von thias

    Kamera und Akkuleistung sind wichtig. Neben 6 oder mehr Zoll.

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  4. Profilbild von KnarrenUschi

    Wie viel MP braucht der Mensch?

  5. Profilbild von Der peter

    @KnarrenUschi: kann ein Mensch eigentlich zoomen?

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  6. Profilbild von Alexander78

    @KnarrenUschi: weil die meisten Menschen keine Ahnung haben, sind MP entscheidend…

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  7. Profilbild von jackpot

    Nokia konnte schon 2011 aus 8 megapixeln mehr rausholen als heutige smartphones es können, entscheidend ist die qualität der bilder. Schlechte pixel bringen nichts

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  8. Profilbild von kein schöner Land
    kein schöner Land

    Kamera ist mir sehr wichtig, wichtiger jedenfalls als noch mehr Leistung der CPU. Lieber mehr Laufzeit, dann noch ein 7"“ Display ohne Notch.
    Das Max3 mit etwas mehr Leistung 710er, bestmöglicher Kamera, UFS Speicher für 280€.

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  9. Profilbild von Der peter

    Was ist eig zurzeit so das beste Kamera Handy?

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  10. Profilbild von EricStar68

    @kein schöner Land: So sieht auch mein Top-Smartphone aus. Am Max 3 würde ich mir fast ausschließlich eine noch bessere Kamera wünschen mit optischem Bildstabilisator, verlustfreiem Zoom und gutem Nachtmodus. Und NFC. Mehr Power schadet nie, im Alltag bin ich aber mit dem Max 3 sehr zufrieden. Laufzeit 2 Tage. Bildschirm super.

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  11. Profilbild von metalfist616

    Bei einer 48mp Kamera könnte man 4x reinzoomen und hätte ein verlustfreies 12mp Bild. Also so macht digitaler Zoom Sinn. Smartphones mit optischem Zoom wird’s wohl nicht geben, ausser bei Kickstarter.
    Um auf die Frage einzugehen, die Kamera ist mit das wichtigste, sonst bräuchte ich kein Smartphone. Als ich mir vor einem Jahr Testberichte durchgelesen habe zum Thema billige Chinaphones (Ironie: alle Smartphones kommen aus China) , war eine ordentliche Kamera zweitwichtigster Punkt, neben dem Preis. Seit ich Smartphones benutze gammelt meine Kompaktkamera nur noch rum, einzig den Zoom vermisse ich. Und Aufstecklinsen sind keine Lösung, die verzerren das Bild nur.

    Ps, ich hatte vorher ein iPhone 5s, jetzt habe ich ein Xiaomi Redmi Note 4, und ich bereue nichts. Apple ist sowas von überbewertet….

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von Timmy

      Hi metalfist616,

      metalfist616: Bei einer 48mp Kamera könnte man 4x reinzoomen und hätte ein verlustfreies 12mp Bild. Also so macht digitaler Zoom Sinn. Smartphones mit optischem Zoom wird's wohl nicht geben, ausser bei Kickstarter.

      deine "“Rechnung"“ geht nicht ganz auf. Zum einen hat man beim reinzoomen eine Vervierfachung der Auflösung bei einer Verdopplung jeder Seite (X und Y). Das heißt, wenn ein Objekt 3,2×2,4 mm auf deinem Bildsensor ist, wird er bei der doppelten Brennweite zu 6,4×4,8 mm (so groß ist der verbaute Bildsensor). Diese würde aber die vierfache Auflösung bedeuten. Das heißt, effektiv benötigst du die vierfache Auflösung, um 2x optischen Zoom zu emulieren (siehe Anhang).

      Nun kommt das zweite Problem. Auflösung ist lange nicht (allein) durch die Pixelanzahl bedingt. In den meisten Situationen geht es um die Fähigkeit der einzelnen Pixel, Licht aufzunehmen. Angenommen die Licht menge in einer Situation bleibt konstant, spielt es keine Rolle, ob ich das Bild auf 12 MP oder auf 48 MP aufnehme. Ich persönlich hätte lieber 12 MP mit hohem Kontrast zwischen den einzelnen Pixeln als 48 MP mit geringem Kontrast. Dies lässt sich sehr leicht anhand der Samsung S-Serie verifizieren. Mein S6 hatte 16MP; der S 9 – "“nur"“ 12. Dafür sind die Bilder aber wesentlich schärfer (was freilich nicht nur an der Pixelanzahl liegt). Zusammengefasst: man hat beim reinzoomen nicht dasselbe Bild, wie wenn man optisch vergrößert.

      Ich hoffe, die kleine Lektüre hilft die bei der Kaufentscheidung.

      Viele Grüße
      Timmy

      Kommentarbild von Timmy
    • Profilbild von FreddyK86

      metalfist616: Bei einer 48mp Kamera könnte man 4x reinzoomen und hätte ein verlustfreies 12mp Bild. Also so macht digitaler Zoom Sinn. Smartphones mit optischem Zoom wird's wohl nicht geben, ausser bei Kickstarter.
      Um auf die Frage einzugehen, die Kamera ist mit das wichtigste, sonst bräuchte ich kein Smartphone. Als ich mir vor einem Jahr Testberichte durchgelesen habe zum Thema billige Chinaphones (Ironie: alle Smartphones kommen aus China) , war eine ordentliche Kamera zweitwichtigster Punkt, neben dem Preis. Seit ich Smartphones benutze gammelt meine Kompaktkamera nur noch rum, einzig den Zoom vermisse ich. Und Aufstecklinsen sind keine Lösung, die verzerren das Bild nur.

      Ps, ich hatte vorher ein iPhone 5s, jetzt habe ich ein Xiaomi Redmi Note 4, und ich bereue nichts. Apple ist sowas von überbewertet….

      Samsung hat es schon zweimal gemacht und eins davon hatte ich, Samsung Galaxy K Zoom, absolut geiles Ding.

      4,8 Zoll HD Super-AMOLED-Display, 20,7 Megapixel Kamera, 10-fach optischer Zoom.

      Hat super Spaß gehabt immer ne gute Cam dabei zu haben.

      Also so abwegig ist das nicht 😉

  12. Profilbild von Dratchev

    Vielleicht bedeutet das ja auch nur, dass der Akku 4800 mAh hat.. 😏

  13. Profilbild von arzog

    Und ich hatte bis heute Mittag gehofft, dass es sich bei dem Smartphone bereits um das Mi 9 handelt…:/

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  14. Profilbild von Peter

    Wieso eigene Marke Redmi?
    Wieso kein Großunternehmen Xiaomi?
    Was sagt die Börse dazu?

  15. Profilbild von jackpot

    Könnte das 4800 nicht auch für den akku stehen?!? Wurde gesagt das es die cam ist? Muss ja nicht zusammen hängen das es diesen sensor geben wird und ein neues redmi auf den markt kommt

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  16. Profilbild von John Doe

    Das wird wohl der neue Wundersensor IMX586 von Sony sein. Da kann man sehr gespannt sein, die 48 MP sollen wohl vor allem zur Optimierung bei Lowlight sein.

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  17. Profilbild von John Doe

    Nein, die Pixel werden dabei verrechnet und raus kommen rauscharme 12 MP, ob das in der Praxis funktioniert, wird sich zeigen. Huawei macht das beim Mate 20pro ähnlich und die Bilder sollen richtig gut sein. 48 MP lassen sich auch nutzen bei guten Lichtverhältnissen

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  18. Profilbild von oschie

    Kein NFC? Damit scheidet es für mich aus, wenn ich GPay nutzen möchte 🙁

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  19. Profilbild von Noge

    und wann kommt das Redmi 7 Lite?
    Ich wünschte die Smartphones würden wieder etwas kleiner ausfallen. Diese Riesenhandys passen in keine Hosentasche…..

  20. Profilbild von SwissPro

    Oben eine Drop-Notch und dann unten ein eher vreites Chin, das verstehe ich nicht wirklich. Dann doch lieber oben und unten ein dünner Balken und alles ist sauber platziert.

    Weiter sind für mich alle Geräte > 155mm einfach zu gross.

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  21. Profilbild von thias

    Wo ist denn der Lautsprecher angebracht?
    Aktuell habe ich ein bluboo und da isser schön oben in der Mitte angebracht.

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  22. Profilbild von Olliberlin

    Wofür steht eigentlich das p bei der Auflösung des Displays? Ich kenne es nur als Hinweis bei Videoformaten, dass das Video mit Vollbildern aufgenommen wurde… aber bei der Auflösung des Displays? Arbeitet das Display irgendwie anders?

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  23. Profilbild von Heiko

    Was für ein Geiles Handy wer hier was auszusetzen hat hat keine Ahnung!

  24. Profilbild von coastman

    Ich glaube das wird der Nachfolger des Note 5 bei mir.

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  25. Profilbild von grericht

    (Echtes) dual sim + Speicherkarte möglich?

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  26. Profilbild von Uwe

    Laut dem Bild hat der Akku 4800 m Ah und die Kamera 41 MP

  27. Profilbild von Gast

    Bei Tradinshenzen: Xiaomi Redmi Note 7 – 3GB/32GB – € 157,-

  28. Profilbild von Timo

    @CG-Team

    Ihr schreib, dass das Gerät ab 14.01. als CN Version verfügbar sein wird. Was genau bedeutet das?
    Keine deutsche Sprache möglich?

    Gruß und Danke

    • Profilbild von Thorben
      Thorben (CG-Team)

      @Timo: Bei fast allen Xiaomi Smartphones ist es so, dass sie erst einmal in China auf den Markt kommen. Da als so genannte China-Version (CN-Version), die man nur auf Englisch oder Chinesisch benutzen kann. Nach ca. 2 Monaten, mal mehr, mal weniger, kommt dann eine Global Version auf dem Markt, die speziell für den europäischen Markt gedacht ist und dann auch Deutsch unterstützt.

      • Profilbild von Timo

        Ist es denn möglich die CN- Version per Software zur global zu machen?

        • Profilbild von Thorben
          Thorben (CG-Team)

          Ähm ja, theoretisch schon. Die Global ROM erscheint irgendwann auch im MIUI Forum, dann muss man das aber eigenständig flashen inkl. Bootloader entsperren usw. Das macht nicht unbedingt einen großen zeitliche Unterschied zum Release der Global Version aus.

        • Profilbild von Sven

          Bei der CN-Version fehlen gegenüber der Global Version meist auch einige Mobilfunk Frequenzbänder, wie zB. das LTE Band 20, dass in Deutschland im ländlichen Raum nicht ganz unwichtig ist. Die Frequenzbänder lassen sich meist auch nicht durch Software nachrüsten. Dann lieber auf die Global Version warten.

286 Kommentare

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