Test

Geheimtipp: Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter mit Kamera für 98,54€

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Den Haier XShuai HXS-C3 gibt es gerade bei AliExpress für 98,54€Der Preis für den Saugroboter lag bei Erscheinen bei über 110€ mehr, wer auf der Suche ist, macht hier nichts falsch.

Wir hatten bereits den T370 und den HXS-C1 von Haier XShuai zum Testen hier und waren bislang sehr zufrieden mit den kleinen Alltagshelfern der Smart-Home-Tochter von Haier. Der Haier XShuai HXS-C3 stellt eine Mischung aus Haushaltshilfe und Überwachungskamera dar. Ob die vielen verbauten Features wie Wischfunktion, Videotelefonie, App- und Alexa-Steuerung etwas taugen, haben wir ausführlich getestet.

Technische Daten

Saugkraft1000 pa (Vergleich: ILIFE A4: 1000 pa, Haier XShuai T370: 1500 pa)
Lautstärke70 dB
Akku2600 mAh
Arbeitszeit120 Min.
Ladezeit5 h
Staubkammer/Wassertank0,83 l, 0,3 l
NavigationGyrosensor
Maße34,0 x 34,0 x 9,0 cm
Gewicht3,2 kg
FeaturesWischfunktion, App-Steuerung, 2 MP Kamera, Videotelefonie, Alexa-Steuerung

Lieferumfang des Haier XShuai HXS-C3

Der Lieferumfang des Haier XShuai HXS-C3 ist nicht besonders üppig, ein kleines „Highlight“ findet sich aber doch: Trotz möglicher App-Steuerung findet sich im Lieferumfang eine Fernbedienung. Dadurch ist man nicht auf die App und auf WLAN angewiesen und kann den Saugroboter auch so nutzen. Gerade wer Sorgen um seine Daten hat, seitdem iRobot bekannt gab, die mit den Roombas gewonnenen Daten weiterzuverkaufen, kann dies so umgehen. Neben dem HXS-C3 als solchen finden sich im Lieferumfang:

  • die bereits angesprochene Fernbedienung (ohne die notwendigen zwei AAA-Batterien)
  • ein 0,3 l großer Wassertank
  • ein Mopp für die Wischfunktion
  • ein HEPA-Filter als Ersatz
  • zwei zusätzliche Bürstenköpfe (zwei weitere sind bereits am Sauger angebracht)
  • die Ladestation inkl. EU-Ladekabel
  • Klebestreifen zur Befestigung der Ladestation an der Wand (sinnlos)
  • eine mehrsprachige Bedienungsanleitung (in verständlichem Deutsch)
Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Lieferumfang
Der Lieferumfang des Haier XShuai HXS-C3 ist nicht besonders üppig, immerhin findet sich aber eine Fernbedienung.

Design und Verarbeitung

Der Haier XShuai HXS-C3 wirkt auf den ersten Blick zunächst etwas klobig und mit seinen Maßen von 34,0 x 34,0 x 9,0 cm auch breiter als andere Saugroboter. Das Gewicht von 3,2 kg ist allerdings durchschnittlich für einen Saugroboter. Dennoch missfällt mir das Äußere des Saugroboters nicht, er wirkt zwar bei Weitem nicht so stylish wie der ILIFE A6 oder der Xiaomi Saugroboter, dafür aber innovativ. Das auf der Oberseite verbaute LC-Display ist übersichtlich und macht sich optisch ziemlich gut auf der Oberseite des Saugers. Auch die grau-blaue Farbkombination ist gut gewählt.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Design
Das Design ist besonders auf der Vorderseite sehr schick, das LC-Display bietet genügend Informationen.

Man sollte sich als Tester nicht allzu lange mit dem Punkt Design herumschlagen, da die optischen Werte natürlich Geschmackssache sind. Ich persönlich habe aber lange herumgerätselt, was ich von dem kleinen runden Kameraden halten soll. Mich erinnert er rein äußerlich an einen lächelnden Frosch (von vorne besonders).Was der HXS-C3 auch darstellt, ein klein wenig verliebt man sich in den Sauger, wenn dieser seine Runden durchs Wohnzimmer dreht.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Design
Frosch? Krabbe? Waage? Das Design des XShuai wirft Fragen auf.

Schön ist, dass Haier diesmal eine Lösung gefunden hat, den On/Off-Button auf der Seite des Saugroboters zu verbauen und nicht, wie man es von den meisten Saugern wie dem Haier XShuai T370 kennt, auf der Unterseite. Will man den HXS-C3 zwischendurch mal komplett ausschalten, muss man sich zwar immer noch bücken, aber den Saugroboter nicht mehr umdrehen. Nicht so schön ist dagegen der starke Geruch nach Plastik, wenn man den Haier auspackt. Der Geruch verfliegt zwar sehr schnell, trübt den guten ersten Eindruck aber etwas.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter QR-Code
Der An-/Aus-Schalter findet sich an der Seite statt auf der Unterseite. Dadurch muss man den XShuai nicht anheben.

Generell lässt sich sagen, dass der Haier XShuai HXS-C3 gut verarbeitet ist. Alle Einzelteile sitzen sehr fest zusammen und der Sauger wirkt äußerst kompakt. Dies sollte sich auch bei späteren Testrunden zeigen: Mit leichteren Kollisionen wird der Haier ohne Probleme fertig. Das Material und die Kompaktheit des XShuai erinnert stark an die des ILIFE A4 und kann sich sehen lassen. Besonders schön ist die vorne am Sauger angebrachte Kamera, bei der sich sogar die Perspektive ändern lässt, da diese genügend Spiel vorne hat. Da kann man nur sagen: Gut gemacht, Haier!

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Kamera
Die verbaute Kamera findet sich vorne bei den IR-Sensoren. Die Kamera ist mithilfe der App sogar beweglich.

Wie bei den meisten Saugrobotern findet sich unter einer abnehmbaren Klappe die Staubkammer. Diese Staubkammer ist sogar 0,83 l groß – größer als die Staubkammern aller bisher von uns getesteten Saugroboter (Vergleich Xiaomi Mi Robot: 0,42 l). Dadurch muss die Staubkammer nicht während eines einzelnen Saugvorgangs des Roboters geleert werden (es sei denn er muss auf den komplett verstaubten Dachboden). Definitiv ein Pluspunkt für den Haier. Ein weiterer kommt dadurch hinzu, dass man den Staub aus der Kammer entfernen kann, ohne mit diesem in direkten Kontakt zu kommen. Gut für Stauballergiker wie mich.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Staubkammer
Die Staubkammer ist mit einer potenziellen Füllmenge von 0,83 l sehr groß.

Und für diejenigen, die sich im Kommentarbereich unter anderen Saugroboter-Artikeln zurecht skeptisch zu fehlenden CE-Kennzeichen auf den Saugrobotern äußern: Der Haier XShuai HXS-C3 hat ein CE-Kennzeichen. Somit ist die Angst, die Versicherung zahle im Brandfall nicht, in diesem Fall nicht vonnöten.

Die Ladestation

Nach einer Ladezeit von 5 h (durchschnittlicher Wert für einen Saugroboter) an der Ladestation ist der XShuai vollständig aufgeladen und einsatzbereit. Der Ladestand lässt sich sowohl über das LC-Display als auch über die App nachvollziehen. Die Ladestation als solche ist nicht besonders schick, eher als rein funktionell zu betrachten. Optisch gibt es zig solcher herkömmlichen Ladestationen. Außer dem Aufladen des Akkus weist sie wie die meisten Stationen keine Funktionen auf. Da muss man schon zur Ladestation des BlitzWolf BW-XRC600 greifen.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Ladestation Design
Die Ladestation macht was sie muss, ist optisch aber definitiv kein Prachtstück.

Über die vorne am Saugroboter verbauten IR-Sensoren erkennt der Roboter die Ladestation und beginnt den Ladevorgang des Akkus. Während des Ladevorgangs sollte der Saugroboter eingeschaltet sein. Er lässt sich auch ohne Ladestation und nur über das Ladekabel aufladen, allerdings wird man das nur in Ausnahmefällen nutzen, da der Saugroboter ja autark arbeiten und sich nach der Arbeit vom Besitzer in der Ladestation wiederfinden lassen soll. Über das Ladekabel lädt man ihn höchstens auf, wenn einen das blau leuchtende Licht der Ladestation nachts stören sollte.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Ladestation Akku
Home, sweet home: Der XShuai HXS-C3 findet selbstständig zur Ladestation zurück.

Das Erkennen und Wiederfinden der Ladestation stellte sich im mehrmaligen Test als gut heraus. Von fünf komplett autonomen Fahrten in meiner Abwesenheit fand ich ihn vier Mal an der Ladestation wieder. Das ist zwar kein perfekter Wert, allzu schlimm ist es aber auch nicht, den Saugroboter dann kurz an die Ladestation zu stellen. Viele Saugroboter haben mit dem Wiederfinden der Station deutlich mehr Probleme.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Ladestation
Der HXS-C3 ist bei leerem Akku nach 5 Stunden an der Ladestation wieder einsatzbereit.

Hinzu kommt, dass sich Firmware-Updates via App (s. „Yomey – Die App des Saugroboters„) nur an der Ladestation durchführen lassen, da das Updaten des Saugroboters viel Akkuleistung benötigt. Dies kennen wir vom Xiaomi-Sauger und den anderen Haier-Modellen.

Doch kommen wir zum wichtigsten Punkt in der Beurteilung eines Saugroboters: der Performance. Wie macht sich der Haier XShuai HXS-C3 im Wohnzimmer?

Performance des Haier XShuai HXS-C3

Der XShuai HXS-C3 arbeitet mit zwei Bürstenköpfen, was allerdings nicht unbedingt ein Nachteil ist, wie wir bereits am ILIFE V7S Pro testen konnten. Mir persönlich gefällt es sehr gut, dass neuere Saugroboter mittlerweile neben dem Spot-, Wall- und automatischen Modus noch den Zigzag-Modus mit im Gesamtpaket dabeihaben. Für Saugroboter ohne Raumvermessung eine Möglichkeit, nicht in der kompletten Unwichtigkeit zu verschwinden. Im Zigzag-Modus fährt der Sauger die Räumlichkeiten mehrmals in linearen und geordneten Bahnen ab.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Zigzag-Modus
Der Zigzag-Modus in Kombination mit dem verbauten Gyrosensor funktioniert sehr gut.

In Kombination mit dem verbauten Gyrosensor, den der Sauger zur Orientierung nutzt, funktioniert dieser Modus richtig gut. Auch der automatische Modus ist sowohl unter Beobachtung als auch autonom absolut in Ordnung. Natürlich liefert der Xiaomi Mi Robot mit seiner höheren Saugkraft und Raumvermessung noch deutlich bessere Ergebnisse. Doch die Saugkraft von 1000 pa, die mich auch beim ILIFE A4 zuhause noch immer zufriedenstellt, ist auch beim Haier XShuai ansehnlich.

Dafür ist der Spot- Modus nicht allzu berauschend, den braucht man aber so oder nur dann, wenn man den Sauger nur auf einer Stelle saugen lassen möchte. Bei diesem Modus dreht sich der Saugroboter normalerweise in größer werdenden Kreisen um sich selbst. Der Haier XShuai HXS-C3 dreht sich zwar, macht dabei aber keine größeren Kreise.

Die Wall-Funktion funktioniert dagegen wieder sehr ordentlich, der Haier geht dann einmal durch den kompletten Raum an der Wand entlang. Hier zeigt er sich ziemlich kleinkrämerisch und möchte in wirklich jede kleine Ecke kommen, was ihm aber aufgrund seiner Form nicht immer gelingt. Bei schwierigen Ecken greift man dann im Vergleich wohl doch eher zum Akku-Staubsauger.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Wall-Funktion
Mit angewählter Wall-Funktion durchquert der Saugroboter den Raum nur entlang der Wände.

Der XShuai dreht seine Runden für eine Arbeitszeit von 120 Minuten, was ein völlig passabler Wert ist und für Wohnungen unterhalb der 100 m² komplett ausreicht. Etwas störend ist die für einen Saugroboter recht hohe Betriebslautstärke von 70 dB, die mir erstmal so richtig zeigen sollte, wo der Unterschied zwischen 60 und 70 dB in den Ohren liegt. Der Fernseher muss doch etwas lauter gestellt werden und ganz aus dem Hörfeld verschwindet er erst, wenn man sich auditiv an die kleine Haushaltshilfe gewöhnt hat. Da er aber arbeiten soll, während wir unterwegs sind, spielt dieser Faktor einer eher untergeordnete Rolle.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Performance
Die Saugleistung ist gut, die Betriebslautstärke von 70 dB dagegen eher weniger.

Bei der Steuerung über die Fernbedienung oder die App gibt der Sauger gerne ein paar Piepgeräusche zur Bestätigung eines Befehls von sich. Das Praktische: Der Haier XShuai HXS-C3 lässt sich muten, sowohl per Fernbedienung als auch über seine Lautstärketasten unterhalb des Displays.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Fernbedienung
Durch die Fernbedienung besteht kein App- oder WLAN-Zwang.

Das Einplanen des Startzeitpunktes, wann der Sauger seinen Dienst antreten soll, funktioniert problemlos und ist sehr einfach. Minuspunkt: Das funktioniert nur via App und nicht mit der Fernbedienung. Dafür funktioniert es mit der App aber so gut, dass man es dem Hersteller fast schon verzeiht (s. „Yomey – die App des Saugroboters„). Selbstredend lässt sich der HXS-C3 auch über seine Bedienelemente unterhalb des Displays starten und stoppen. Auch die Saugmodi lassen sich am Sauger direkt auswählen.

Einer der für mich wichtigsten Punkte in der Bewertung der Performance ist der Umgang mit Hindernissen. Niemand möchte einen Saugroboter, der überall gegen die Möbel titscht oder an niedrigen Hindernissen wie Türschwellen hängenbleibt. Wie schlägt sich der Haier XShuai HXS-C3 unter diesem Gesichtspunkt?

Umgang mit Hindernissen, Teppichen und Türschwellen

Besonders viele Saugroboter mit einer guten Leistung auf Teppichen gibt es bislang nicht, meistens hapert es an der mangelnden Saugkraft oder daran, dass der Sauger gar nicht erst auf den Teppich draufkommt. Zumindest an letzterem scheitert es nicht, Hindernisse mit einer Höhe bis zu 2 cm überwindet er in nahezu allen Fällen. Hin und wieder benötigt er dafür aber zwei oder drei Anläufe. Der Haier XShuai HXS-C3 ist eine Kämpfernatur. Statt den Teppichansatz als Hindernis wahrzunehmen und einfach umzudrehen, nimmt der kleine Sauger nochmal richtig Anlauf und arbeitet an seinem Aufstieg, erst nach drei Versuchen gibt er auf. Prima!

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Umgang mit Erhöhungen
Teppichkante? Türschwelle? Der HXS-C3 nimmt es mit Erhöhungen bis zu 2 cm auf.

Ob Teppichkante oder Türschwelle, das Verhalten und Erklimmen ist genauso vorbildlich. Auch sein Umgang mit Hindernissen ist positiv: Hindernisse erkennt er frühzeitig, bremst vor dem Möbelstück ab und fährt es dann sachte und sanft ohne Berührung an. Komischerweise war das bei allen Möbelstücken so der Fall, nur den Kleiderständer wollte er unbedingt immer verschieben.

Einzig beim ILIFE V5S Pro ist der Umgang mit Hindernissen besser. Bei Saugrobotern ohne Raumvermessung versteht sich. Bei geraden Wänden entscheidet sich der Roboter dazu, kurz in den Wall-Modus zu schalten und die Wand abzufahren. Dann geht er zurück in den gewählten Saugmodus. Steigungen bis zu 10° überwindet der Sauger, dadrüber wird es doch etwas zu steil für ihn.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Teppich
Der HXS-C3 unterscheidet nicht zwischen Teppich und Boden, macht es aber dennoch gut.

Da es mittlerweile Saugroboter wie den neuen Xiaomi RoboRock Sweep One gibt, die einen Teppich unter sich erkennen und die Saugkraft automatisch erhöhen, muss hier der Vergleich gezogen werden: Der HXS-C3 ist dazu nicht in der Lage, macht sich auf dünneren Teppichen aber ziemlich gut. Allzu dickflusig sollte der Teppich nicht sein, aber ansonsten wurden die drei im Test verwendeten Teppiche alle deutlich sauberer. Ein kompletter Ersatz zum herkömmlichen Staubsauger ist der Haier dadurch aber noch nicht.

Wischfunktion des Haier XShuai HXS-C3

Da ihr in den Kommentaren immer wieder nach Saugrobotern mit Wischfunktion fragt, gleich vorab: Die Wischfunktion bislang keines Saugroboters ersetzt das eigenständige Wischen komplett. Vorstellbar wäre es beim neuen Xiaomi RoboRock Sweep One, dessen Wischfunktion wir in naher Zukunft genau testen werden. Die Wischfunktion des Haier XShuai HXS-C3 funktioniert ordentlich, ist aber nicht ganz so gut wie die des Ainol A-S11 (nicht mehr erhältlich) oder ILIFE V7S Pro. Dass sie halbwegs positiv wegkommt, liegt weniger an dem 0,3 l  kleinen Wassertank als an der Funktionsweise.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Wassertank
Der 0,3 l kleine Wassertank muss selbstredend erst mit Wasser gefüllt werden bevor der Wischvorgang beginnen kann.

Nach Auffüllen des Wassertanks setzen wir diesen auf die Unterseite des Saugers. Auf den Wassertank kleben wir daraufhin den mitgeliferten Mopp, der dafür sorgen soll, dass sich das Wasser gleichmäßig verteilt und nicht alles überschwappt. Die Vorbereitung des Wischvorgangs ist sehr simpel, das Wischen als solches aber eher nicht überzeugend. Der HXS-C3 schafft es nicht durchgehend, das Wasser auf dem Boden gleichmäßig zu verteilen und es bilden sich sehr schnell Pfützen. Keine großen, aber sie stören doch.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Mopp
Nach Befüllen des Wassertanks muss der Mopp auf ebendiesen gesetzt werden.

Die Wischfunktion ist ein netter Zusatz, allerdings nicht so ausgereift, wie man es sich erhoffen würde. Hier muss man seine Ansprüche etwas zurückschrauben.

WeBack – Die App des Saugroboters

Installation der App

Die zugehörige App „Huiba“ wurde nach „Homer“ zwischendurch noch in „Yomey“ umbenannt. Jetzt also auch WeBack. Die Kopplung des HXS-C3 mit der App (AndroidiOS) ist diesmal sehr einfach, beim Haier XShuai T370 war die Verbindung noch deutlich komplizierter. Da das nun der dritte XShuai von Haier ist, den ich mit der Yomey-App verbinde, war ich auf alles gefasst. In der Vergangenheit wurde hier zwar vieles richtig, aber auch sehr viel falsch gemacht. Fakt ist: An der Registrierung via Handynummer kommt man immer noch nicht vorbei. Hier empfiehlt es sich, zur Zweitnummer zu greifen. Nach Eingabe der Handynummer erhält man sofort einen Verifizierungscode per SMS und kann ein Passwort wählen (das man danach nie wieder braucht).

Nun durchläuft man den uns von anderen Haier-Modellen schon bekannten Prozess: WLAN-Passwort eingeben, den QR-Code auf dem Saugroboter scannen, auf das bestätigende „Fahrstuhlgeräusch“ warten und beim Haier XShuai HXS-C3 soll es das auch schon gewesen sein. Verglichen mit anderen Apps ist die Installation von Honer immer noch eine Tortur für sich, beim Haier diesmal aber weniger nervig als gewohnt. Nach etwa fünf Minuten können wir mit dem Betrieb des Saugers beginnen.

Steuerung mit der App

Bei der Verbindung der App mit dem Saugroboter ertönt vom vom Smartphone aus ein kurzes Anrufsignal, worauf der Roboter mit einer Melodie, die an die Warteschleife eines Mobilfunkanbieters erinnert, antwortet. Auf dem Display wird bei bestehender Verbindung ein Sonnensymbol angezeigt. Schön: Selbst bei komplettem Ausschalten des Saugroboters verbindet sich der XShuai automatisch wieder mit dem WLAN, wenn man diesen wieder einschaltet.

Hat man den Roboter mit der App verbunden, lässt sich darüber nachvollziehen, wie viel Akkuleistung dem XShuai noch verbleibt und in welchem Modus (Standby, Saugmodus, lädt auf) sich der Saugroboter befindet. Nach einmaligem Antippen des erkannten Saugroboter-Buttons auf dem Smartphone wechselt die Ansicht in die „Sicht des Saugroboters“ aus der Kamera des XShuai. Neben der Lenkung lässt sich hier auch der Saugmodus wählen. Das Einplanen der Arbeitszeiten für den Sauger ist, wie schon weiter oben im Text erwähnt, vorbildlich und extrem einfach (s. Screenshots). So lässt sich festlegen, ob der Sauger jeden Tag oder nur zweimal die Woche zu bestimmten Uhrzeiten seinen Dienst antreten soll.

Die App des Xiaomi Saugroboters ist noch deutlich ausgereifter als die des XShuai, im Falle des HXS-C3 gefällt sie mir aber zum ersten Mal richtig gut. Hier hat Haier definitiv noch ein wenig herumgeschraubt und einige Verbesserungen im Laufe der letzten Monate seit den letzten Tests vorgenommen. Bei war auch gleich ein Update (1.1.1._rel) für den Sauger verfügbar, das sich (anders als beim Haier XShuai T370 hin und wieder) bedenkenlos herunterladen lässt.

Die Kamera des Haier XShuai

Das wohl fragwürdigste Feature des Saugroboters ist die verbaute Kamera. Die Chinesen bewerben dies gerne als einen Überwachungskamera-Ersatz. Klar lässt sich damit nachvollziehen, ob das Baby schon schläft oder man kann den Sauger so platzieren, dass man von unterwegs einen Blick auf die Haustür werfen kann. Aber mal ehrlich: Das Baby wird aller Voraussicht nach einen Höllenschreck bekommen und der Einbrecher sich schieflachen. Nein, der Saugroboter ist kein Ersatz für eine Überwachungskamera.

Haier XShuai HXS-C3 Saugroboter Display
Kann uns die vorne angebrachte Kamera vor Einbrechern schützen? Nö.

Bei der ersten Benutzung der Kamerasicht des Saugroboters (die man bei Verbindung mit der App immer hat), muss man die Kamera zunächst kurz kalibrieren. Das funktioniert mit einer einfachen Fingerbewegung. An meinem Smartphone funktionierte die Sprachein- und Ausgabe sehr gut und macht richtig viel Spaß. Aber sagen wir wie es ist: Die Auflösung der 2,0 Megapixel schwachen Kamera ist unter aller Sau. Farben werden nicht richtig wiedergegeben und der Begriff „unscharf“ wird hier auf ein neues Level gehoben. Immerhin lassen sich die Umrisse von Gegenständen und Möbel erkennen, so dass sich der Sauger zumindest ordentlich lenken lässt.

Dennoch lassen sich Fotos machen und direkt über die App in den sozialen Netzwerken wie Instagram, Twitter etc. teilen. Warum es keine Videofunktion gibt, mit der sich die Videoübertragung auch filmen lässt, ist mir schleierhaft.

Schön ist aber, dass sich die Kamera mittels einfacher Swipe-Bewegung am Smartphone bewegen lässt. Im Gegensatz zu den meisten Saugrobotern mit verbauter Kamera lässt sich so bis an die Decke schauen. Das macht das Ganze zwar noch nicht sinnvoll, aber deutlich spaßiger. Schön ist, dass die Kamera ohne Zeitverzögerungen an den Smartphone-Bildschirm überträgt. Der Hersteller wirbt zudem damit, dass das ans Smartphone übertragene Bild via P2P-Technologie verschlüsselt wird. Dies soll sicherer als eine Cloud sein, lässt sich aber leider nicht überprüfen ob es wirklich so gehandhabt wird.

Haier XShuai HXS-C3 Kamera App Perspektive
Perspektive des Saugroboters.

Kurzes Fazit zur Kamera: Wenn die Kamera den Gesamtpreis des Saugroboters auch nur um zehn Euro hochgetrieben hat, ist sie das nicht wert.

Fazit

Persönlich bin ich ein riesiger Fan der ILIFE-Modelle. Und das hat seinen Grund: Der chinesische Hersteller liefert mit seinen Saugrobotern immer ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ab. Das war ursprünglich das größte Manko am Haier XShuai HXS-C3. Kosten seine kleinen Brüder Haier XShuai HXS-C1 und XShuai T370 mit ähnlich vielen Funktionen und vergleichbarer Saugleistung eher an die 100€, kostete der HXS-C3 anfangs über 200€. Jetzt spricht gar nichts mehr gegen den Saugroboter, der gerade unter 100€ kostet.

Knapp 200€: Zuviel für den XShuai?

Der HXS-C3 bringt viele positive Features mit: Der Umgang mit Hindernissen und die Saugleistung auf Teppich kann sich sehen lassen. Generell bekommt man mit dem Haier einen ziemlich guten Allrounder, der mit seinen vielen Funktionen besonders Technikliebhabern gefallen dürfte. Die fehlende Raumvermessung macht er mit guten Saugmodi und guter Orientierung zwar nicht wett, er kommt aber gut in den vier Wänden zurecht. Schade sind die schwache Kamera-Auflösung und die nicht allzu ausgereifte Wischfunktion.

Dadurch, dass der Preis mittlerweile deutlich günstiger ist, kann ich hierfür guten Gewissens eine kleine Kaufempfehlung mit dem Siegel „Geheimtipp“ aussprechen.

  • Verarbeitung
  • Einplanen des Saugroboters sehr leicht
  • auch ohne App einsetzbar
  • gute Saugergebnisse
  • Umgang mit Hindernissen und Teppichen
  • verschiedene Saugmodi
  • Kamera-Auflösung sehr schwach
  • Wischfunktion nicht allzu ausgereift
  • App fordert Handynummer zur Registrierung
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Tim

Mich interessiert Technik, die uns die Arbeit im Haushalt abnimmt - ob beim Staubsaugen oder Fensterputzen. So konnte ich bereits über 100 Saugroboter testen, bei mir dreht privat (unter anderem) der Deebot T9+ seine Runden.

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Kommentare (38)

  • Profilbild von Monalein
    # 29.10.17 um 18:11

    Monalein

    Wieder mal ein Superartikel und toller Test! #ichliebediesaugrobotertestartikel, danke dir! 🙂

  • Profilbild von Dwayne
    # 29.10.17 um 19:14

    Dwayne

    Can you give me in information in English

  • Profilbild von Mossy
    # 29.10.17 um 20:01

    Mossy

    Sehr sehr toller Testbericht doch in der App funktionieren die Hyperlinks "Überwachungskamera" und "Saugroboter" nicht , aber sehr vorbildlicher Testbericht indem sich andere Autoren von China Gadgets eine Scheibe abschneiden können ✌?

    • Profilbild von Tim
      # 30.10.17 um 12:32

      Tim CG-Team

      Hi Mossy, danke für das positive Feedback! Dass die beiden Links in der App nicht funktionieren, liegt daran, dass es sich um Links zu Übersichtseiten handelt, Diese werden in der App natürlich nicht dargestellt, am Desktop aber schon. 🙂

  • Profilbild von FrankderStein
    # 29.10.17 um 20:07

    FrankderStein

    Richtig ausführlicher Test, richtig Klasse! Macht immer wieder Spaß eure Tests zu lesen!

  • Profilbild von Chuwi
    # 29.10.17 um 20:52

    Chuwi

    Ich liebe Eure Seite!

  • Profilbild von Alster
    # 30.10.17 um 14:20

    Alster

    Bei nur 33€ Unterschied zum Xiaomi fällt die Wahl leicht.

    • Profilbild von Tim
      # 30.10.17 um 14:51

      Tim CG-Team

      War auch mein Fazit. Mal sehen wie sich der Preis in den nächsten Wochen entwickelt. 🙂

  • Profilbild von Alster
    # 31.10.17 um 07:46

    Alster

    @Tim:
    Stimmt absolut und gilt für beide.
    Der neue xiaomi wird zu Beginn kurz nach der Einführung schnell im Preis fallen und dass, so denke/hoffe ich, wird sich auch nochmal beim Alten Modell bemerkbar machen.

  • Profilbild von Soletho
    # 03.11.17 um 19:12

    Soletho

    Welchet Robo ist den der beste Sauger der auch 2 cm Kanten schafft? Würde mir ja den Xiami holen aber der kann das nicht.

  • Profilbild von Andreas
    # 13.11.17 um 09:28

    Andreas

    Wann kommt der IMASS A3S Test???

  • Profilbild von Dennis the menace
    # 13.11.17 um 10:34

    Dennis the menace

    @Soletho: der neue Xiaomi schafft 2cm,laut Produktbeschreibung

  • Profilbild von JB
    # 13.11.17 um 11:08

    JB

    Wir warten auf den Test zum Imass…. 😉

  • Profilbild von Ghorgi
    # 13.11.17 um 17:14

    Ghorgi

    Im Test fehlt wieder bei der Wischfunktion die Anmerkung, ob er Teppiche wischt oder drumherum fährt.

    • Profilbild von Tim
      # 14.11.17 um 11:26

      Tim CG-Team

      Er wischt die Teppiche genauso wie er den Boden wischt, natürlich ist das dann nicht gut wenn er das macht 😀

  • Profilbild von Kurt
    # 14.11.17 um 14:38

    Kurt

    Hallo Tim
    Habe den Haier HXS C3 mit appverbunden.
    bekomme aber kein „Sicht des Saugroboters“ und keine Steuerungssymbole auf das Handy (weder IOS noch Androit).
    Nur einen orangen Bildschirm mit rechts oben ein X (zum beenden)

    Was mache ich falsch?

    Bitte um Hilfe

    PS seit heute gibt es ein deutschen Skill (Yomey)

    • Profilbild von Tim
      # 25.11.17 um 13:28

      Tim CG-Team

      Hi Kurt, schwierig zu sagen, hast du den Sauger auf dem neuesten Stand aller Updates? Vielleicht funktioniert deine WLAN-Verbindung nicht so stabil oder du musst mal die Kamera vorne etwas reinigen oder genauer anschauen.

  • Profilbild von Gast
    # 24.11.17 um 20:28

    Anonymous

    passen die bürsten auch auf den t370?

  • Profilbild von Horst Stoschek
    # 09.03.18 um 21:06

    Horst Stoschek

    Hallo Meine Damen und Herren,
    habe einen Saugroboter HXS-C3 mir zugelegt,bin
    vollauf mit diesem zu frieden.
    Möchte diesen mit dem Handy steuern.
    Um den regestrieren zulassen,soll ich eine Handy Nummer eingeben.
    Ich weis nicht was für eine,habe keine Ahnung.
    Kennen Sie mir helfen.
    Mit freundl. Gruss
    Horst Stoschek

    • Profilbild von Tim
      # 12.03.18 um 09:35

      Tim CG-Team

      Hi Horst, dabei handelt sich um deine Handynummer, bzw. eine Handynummer, die du dafür verwenden möchtest. Du musst da auch eine echte Handynummer angeben. Liebe Grüße Tim

    • Profilbild von Simplizissimus
      # 12.03.18 um 10:15

      Simplizissimus

      @Horst: …Möchte diesen mit dem Handy steuern.
      Um den regestrieren zulassen,soll ich eine Handy Nummer eingeben.
      Ich weis nicht was für eine,habe keine Ahnung.

      Finde den Fehler!

      Wenn du ihn mit dem Handy steuern möchtest und du dazu nach einer Handynummer gefragt wirst, dann ist das wohl die Handynummer deines Handys, denn wenn du es nicht mit dem Handy steuern wollen würdest, hättest du hierfür ja auch kein Handy und somit auch keine Handynummer.

      So lieber Horst, nun musst du dich entscheiden: Nimmst du die HANDYNUMMER deines Handys oder die Handynummer DEINES Handys oder doch lieber die Handynummer deines HANDYS?

  • Profilbild von clel
    # 06.06.18 um 10:53

    clel

    Finde die Testberichte hier sehr wenig aussagekräftig und nur schwer vergleichbar. Teilweise wird noch nicht mal angegeben, dass ein Roboter keine Raumvermessung hat, teilweise wird es im Text erwähnt und teilweise wie hier explizit als Schwäche gewertet. Das ist dann nicht wirklich objektiv, wenn die iLife Modelle mit Chaos Prinzip gefühlt deutlich besser wegkommen, als z.B. dieser Roboter, der immerhin gezielt in Schlangenlinien abfahren kann. Finde da ist hier im Blog eine deutliche Schieflage zugunsten der iLife Modelle, wo ich von außen nicht sehen kann (und es wird auch nicht vernünftig begründet), warum die besser abschneiden. Dazu noch so Dinge wie "Fernbedienung funktioniert gut" in den Pros, dafür wird dann mal gerne vergessen, dass die Roboter kein WLan haben. Bei anderen Modellen wird dann WLan bei den Cons aufgeführt, weil sie ohne nicht funktionieren.

    Generell könnte man in der Tabelle mit technischen Daten ein paar mehr Dinge wie Saugmodi und eben die Arbeitsweise (Vermessung, Schlangenlinien oder Chaos) eintragen, dann ist es im Text nicht so versteckt.

    • Profilbild von Tim
      # 07.06.18 um 11:15

      Tim CG-Team

      Hi clel, gebe dir teilweise recht, ich werde die jeweilige Navigation in zukünftigen Testartikeln jetzt immer oben in die Tabelle packen, schreibe es aber auch nahezu immer direkt an den Anfang der "Performance". Gelobe da noch weitere Verbesserung durch mehr Genauigkeit. Die Schieflage zugunsten der ILIFE-Modelle sehe ich so nicht, die Geräte sind in Sachen Preis-Leistung in den meisten Fällen schlicht ziemlich gut. Werde das in Zukunft aber noch deutlicher herausstellen, was verglichene Modelle dann genau besser macht. Liebe Grüße Tim

  • Profilbild von Deko
    # 26.07.18 um 21:11

    Deko

    Hi, als Versand gibt es nur die Option: Expedited Shipping.
    Wie hoch ist da die Wahrscheinlichkeit das es beim Zoll landet ?

    • Profilbild von Tim
      # 27.07.18 um 09:50

      Tim CG-Team

      Ist nicht ganz so sicher wie Germany Express, durch CE-Kennzeichen und EU-Stecker etc. ist die Wahrscheinlichkeit eher gering. 🙂

  • Profilbild von popel2k
    # 27.07.18 um 10:52

    popel2k

    Klingt für mich jetzt etwas reißerisch :

    "Dadurch, dass der Preis mittlerweile deutlich günstiger ist, kann ich hierfür guten Gewissens eine kleine Kaufempfehlung mit dem Siegel „Geheimtipp“ aussprechen."

    Ein Geheimtipp ist meiner Definition nach ein wirklich gutes Angebot "Abseits der Pfade": z. B. Früher die Eigenmarken von Aldi, bevor jeder wusste dass es Markenhersteller sind.

    ~~Auf dieses Angebot umgemünzt: Xiaomi RoboRock 1 als Whitelabel für die Hälfte des Preises.~~

    Eine "kleine Kaufempfehlung" klingt für mich jetzt erstmal nach etwas mit einem faden Beigeschmack: Man kann es empfehlen, ist aber selbst nicht wirklich davon überzeugt.

    • Profilbild von Tim
      # 27.07.18 um 11:10

      Tim CG-Team

      Doch, wenn ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen würde, dürfte ich das beim Mi Robot nicht mehr sagen. In der Preisklasse ist der Sauger definitiv ein Geheimtipp, weil Preis-Leistung (zumindest zu dem aktuellen Preis) echt stark ist. Da den Sauger kaum jemand auf dem Schirm hat, ist es für mich auch ein Geheimtipp. Liebe Grüße Tim

  • Profilbild von Freinoss
    # 22.08.18 um 12:12

    Freinoss

    Der Sauger kostet aktuell 88,40€. Zu finden u. a. bei Mydealz. Trotzdem sagen ja alle anderen Tests und Bewertungen, dass die Reinigungsleistung sehr schwach ist und er damit im Grunde selbst bei dem Kaufpreis uninteressant ist. Quelle Amazon und Youtube. Also Vorsicht vor dem kleinen Geheimtipp…

    • Profilbild von Tim
      # 22.08.18 um 12:30

      Tim CG-Team

      Das kommt darauf an, in welche Relation man den Roboter setzt. Verglichen mit dem Mi Robot stimmt das natürlich, nicht aber im Vergleich zu anderen Low-Budget-Modellen in der Preisklasse. Hinzu kommt, dass der XShuai massig Features hat für wirklich verglichen kleines Geld. Also Vorsicht vor vorschnellen Einschätzungen.

  • Profilbild von Mossy
  • Profilbild von Freinoss
    # 22.08.18 um 13:23

    Freinoss

    @Mossy: danke….

  • Profilbild von Alex
    # 27.08.18 um 07:12

    Alex

    Habe mir den Sauger auch zugelegt. Die Lieferung erfolgte für Ware aus Fernost ziemlich schnell (5 Tage). Das Gerät war vorbildlich verpackt. Im Paket oben auf ein dickeres Handbuch in mehreren Sprachen. Das braucht man auch, denn viele Funktionen sind nicht selbsterklärend! (z.B. Uhrzeit einstellen). Die Inbetriebnahme war auch nicht weiter spektakulär. Auch die App ließ sich auf meinem Android problemlos installieren.
    Der erste Funktionstest war dann auch schnell gemacht. Die weitere Konfiguration per Tastatur (Uhrzeit einstellen ging ja noch; die eingestellte Uhrzeit wieder zu ändern war dagegen eine einzige Katastrophe!). Die Funktion zum Anlegen der Saugtermine war schnell gefunden. Der Saugmodus lässt sich nicht programmieren. Der Control zur Zeiteinstellung in der App ist alles andere als Intuitiv. Nach einigem Herumprobieren hat es dann aber recht schnell geklappt.
    Die Kamera des Saugers ist zwar ein witziges Detail, aber letztlich total unnötig. Einbrecher wird er nicht vertreiben und unsere Katzen sind auf den Bildern auch nicht zu sehen, denn sie haben Angst vor dem Ding und verkrümeln sich, wenn er loslegt.
    Hier die ersten Saugerfahrungen. Manche Hindernisse werden gut erkannt. Andere werden angerempelt. Unter einer Treppenstufe hat er sich dann auch gleich so verkeilt, dass er aus eigener Kraft nicht mehr herausgekommen ist. Zu Tode stürzt er sich auch nicht – die Kellertreppe erkennt er zuverlässig (ich denke es ist in diesem Zusammenhang durchaus sinnvoll, die Sensoren immer wieder gut zu reinigen!!!). In jede Ecke fährt er nicht – aber er ist durchaus sehr bemüht. Seinen Zick-Zack-Kurs bricht er oft aus unerklärlichen Gründen ab und fährt dann plötzlich nur noch kürzere Bahnen, wie um sich ein Stück für später aufzusparen. Das Erklimmen der Teppichkante hat bei uns nicht funktioniert. Er hat es zwar immer wieder probiert, aber irgendwann hatte ich dann Mitleid und habe nachgeholfen.
    Den Hinweis, dass der Sauger die Ladestation "sehen" muss, habe ich entweder nicht gesehen, oder es stand einfach nicht in der Anleitung. Offenbar sendet die Ladestation einen optischen Leitstrahl aus, der am Ende dann vom Sauger gesucht wird. Da wir drei Räume damit saugen, kann das durchaus ein Problem werden. Cool in diesem Zusammenhang ist, dass ich die Ladestation unter der Couch positioniert habe und der Sauger dann zum Laden nicht mehr herum steht.

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