Test Redmi Note 8 Pro Test | Redmi Note 8 mit Quad-Kamera im Video-Unboxing

Nachdem das Redmi Note 8 Pro auch offiziell in Deutschland gestartet ist, hat auch das normale Redmi Note 8 seinen Weg zu uns in das Büro gefunden. Wir haben das Redmi Note 8 für euch ausgepackt und schildern euch unseren Ersteindruck in unserer Videoreview! Jetzt geht es an den Test. Wird sich ein Upgrade vom Vorgänger lohnen?

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Die Global Version des Redmi Note 8 wurde schon in diversen Shops gelistet, ist momentan aber nirgendwo verfügbar. Sobald sich das ändert, werden wir euch natürlich auf dem laufenden halten. Den Test zu der Pro-Version findet ihr in diesem Artikel!

Die Redmi Note-Reihe von Xiaomi ist zweifelsohne eine der beliebtesten, wenn nicht sogar die beliebteste Smartphone-Reihe des Herstellers. Nachdem sich das Redmi Note 7 vollkommen zurecht schon über 20 Millionen mal verkauft hat, hat man Ende August schon das Xiaomi Redmi Note 8 und Redmi Note 8 Pro vorgestellt. Beide sind mit einer Quad-Kamera ausgestattet, das Note 8 Pro bietet sogar eine 64 Megapixel Auflösung und hebt die Smartphone-Mittelklasse damit auf ein neues Level.

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Technische Daten des Redmi Note 8 & 8 Pro

 Xiaomi Redmi Note 8Xiaomi Redmi Note 8 Pro
Display6,3″ IPS LC-Display6,53″ IPS LC-Display (2340 x 1080p), Gorilla Glas 5
ProzessorQualcomm Snapdragon 665 @ 2 GHzMediaTek Helio G90T Octa-Core @2,05 GHz
GrafikchipAdreno 610ARM Mali G76
Arbeitsspeicher4/6 GB6/8 GB LPDDR4X RAM
Interner Speicher64/128 GB64/128 GB
Hauptkamera48 MP mit ƒ/1.79 Blende + 8 MP Weitwinkel + 2 MP Tiefensensor + 2MP Makrokamera64 MP Samsung GW1 + 8 MP Weitwinkel + 2 MP Tiefensensor + 2 MP Makrokamera
Frontkamera20 MP20 Megapixel
Akku4.000 mAh mit Quick Charge 3.0 18W4.500 mAh mit Quick Charge 3.0 18W
KonnektivitätLTE Band 1,3,5,7,8 WLAN AC, GPS/GLONASS, Bluetooth 5.0, Dual SIMLTE Band 1,3,5,7,8, WLAN AC, GPS, Bluetooth 5.0, Dual SIM, NFC
FeaturesFingerabdrucksensor | USB Typ-C | Face Unlock | KopfhöreranschlussFingerabdrucksensor | USB Typ-C | Face Unlock | Kopfhöreranschluss
BetriebssystemMIUI 10.3, Android 9MIUI 10.3, Android 9
Abmessungen / Gewicht159,21 x 75,21 x 8,1mm / 186 g161,3 x 76 x 8,8 mm / 199 g

Dieser Test bezieht sich zum Großteil auf das Xiaomi Redmi Note 8 Pro. Dieses haben wir als Testgerät von TradingShenzhen zur Verfügung gestellt bekommen – danke! Auch wenn die Unterscheide nicht gewaltig sind, bietet die Pro-Version die entscheidenden Vorteile zum Vorgänger. Trotzdem finden sich natürlich Bezüge zu dem normalen Redmi Note 8, welches wir aber noch nicht testen konnten.

Redmi Note 8 und Redmi Note 8 Pro

Es ist nicht das erste mal, dass es von der Redmi Note-Reihe gleich zwei Versionen gibt: das Redmi Note 8 und das Redmi Note 8 Pro. Das Redmi Note 7 Pro aus der letzten Generation ist aber zum Beispiel nie als Global Version erschienen. Es gibt nicht viele Unterschiede zwischen den beiden neuen Geräten der Note-Reihe, optisch fällt vor allem die unterschiedliche Größe und die Kameraanordnung auf. Zwar sind beide Versionen mit einer Quad-Kamera ausgestattet, also mit vier Kamerasensoren, das Note 8 hat das Kameramodul aber wie gewohnt in der oberen, linken Ecke, bei dem Note 8 Pro sitzt dieses zentral oben.

REdmi Note 8 vs Redmi Note 8 Pro Farben
Links: Redmi Note 8, Rechts: Redmi Note 8 Pro.

Neuer Anstrich für die Redmi Note-Reihe

Gerade die Größe des Redmi Note 8 Pro ist neu, mit einer 6,53 Zoll Bildschirmdiagonale ist man noch einmal 0,23″ größer als der Vorgänger und sogar einen halben Zoll größer als das beliebte Redmi Note 5. Die Bildschirmränder fallen dem aktuellen Standard entsprechend sehr dünn aus, wie bei dem Mi 9T Pro ist der untere Rand mit 4 mm Breite immer noch verhältnismäßig dünn. Die Waterdrop-Notch an der Oberseite des Bildschirms ist etwas anders als noch bei dem Redmi Note 7. Der Tropfen ist dabei weicher abgerundet und erinnert zum Beispiel an das Oppo Realme 3 Pro.

Redmi Note 8 Pro Waterdrop-Notch

Beide Geräte unterscheiden sich vor allem auch in den Farben. Das Redmi Note 8 bekommt man im klassischen Schwarz, aber auch in dem aurorablauen Colorway, den wir vom Redmi Note 7 kennen. Dazu kommt der neue weiße Colorway, der erst nachträglich für den Vorgänger veröffentlicht wurde. Diese Farbvariante konnten wir schon in unserem Test zu dem Xiaomi Mi CC9 in den Händen halten und hat uns dort sehr gut gefallen. Die smaragdgrüne Farbvariante des Redmi Note 8 Pro ist neu in der Note-Reihe und erinnert uns etwas an das Oppo Reno 10X Zoom. Dieser ersetzt die blaue Farbvariante des Redmi Note 8. Die Pro-Version gibt es sonst aber auch in Schwarz und Weiß, genauso wie das Redmi Note 8.

Redmi Note 8 Pro Redmi Logo

Der Fingerabdrucksensor sitzt bei beiden Smartphones auf der Rückseite des Gerätes. Das Kameramodul sieht fast aus wie bei dem Pocophone F1, wurde aber um einen Sensor ergänzt. Ganz unten befindet sich der Sensor zum Entsperren des Telefons. Rechts davon finden wir noch den Makrosensor der Quad-Kamera. Horizontal darunter befindet sich der Hinweis auf die „64 MP AI Super Camera“, weiter darunter komplettiert der Redmi-Schriftzug das Handy. Ein CE-Kennzeichen gibt es leider nicht, schließlich handelt es sich bei unserem Testgerät um eine China-Version.

RN8-Pro-Kamera-Close-Up

Handling & Verarbeitung

Schon bei dem Auspacken des Redmi Note 8 Pro merkt man, dass Xiaomi es geschafft ein neues Level der Verarbeitungsqualität zu erreichen. Das Redmi Note 8 Pro kommt wie der Vorgänger auch mit einer Glas-Rückseite auf den Markt, welche an den Seiten abgerundet ist. Aber gerade der Gehäuserahmen aus Kunststoff wirkt massiv, wodurch man auch in Kombination mit der größeren Größe auf ein stolzes Gewicht von 199,8 Gramm kommt. Das sind im Vergleich zu dem gleich großen Realme X überraschenderweise nur 8,8 g mehr, die Verarbeitung liegt dabei aber auf einem höheren Niveau.

Und auch den Vergleich zu den Branchengrößen muss das 250€-Smartphone nicht scheuen. Wir würden sogar soweit gehen, dass das Redmi Note 8 Pro besser verarbeitet ist als das OnePlus 7 Pro. Das merkt man allein schon an den Übergängen zwischen Gehäuserahmen und Glas-Rückseite. Spaltmaße sind hier so klein wie es nur geht, bei dem OnePlus lässt sich ein eine leichte Kante nicht verschweigen. Durch die abgerundeten Seiten ist die Ergonomie überdurchschnittlich gut und das ganze Gerät ein echter Handschmeichler – wir sind beeindruckt.

Redmi Note 8 Pro Smartphone Display in Hand

Xiaomi hat Wert auf ein hohe Stabilität gelegt. Auch wenn die vom Unternehmen veröffentlichten Werbevideos unterhaltsam sind, ich kauf es den Chinesen ab. Dabei hat sich zum Beispiel ein Gewichtheber bei dem Gewichtheben auf zwei Redmi Note 8 Pro gestellt, was die Geräte angeblich unbeschadet überstanden haben. Das können wir so nicht nachstellen, es wirkt aber deutlich stabiler als der Vorgänger.

Dicker Kamera-Bump

Trotzdem: Ganz ungeschoren kommt auch das Redmi Note 8 Pro nicht davon. Das Quad-Kamera Modul auf der Rückseite verdirbt den sonst durchweg positiven Eindruck leider. Der Kamera-Bump der Quad-Kamera steht zu weit aus dem 8,79 mm dicken Gehäuse heraus. Dieser steht dabei genauso weit heraus wie bei dem Xiaomi Mi 9 und besteht auch aus zwei „Ringen“. Nur der erste „Ring“ lässt sich dabei durch das mitgelieferte Silikon-Case ausgleichen, der zweite „Ring“ steht immer noch ein bisschen heraus.

Redmi Note 8 Pro Fingerabdrucksensor Rueckseite
Leider steht der Fingerabdrucksensor und das ganze Modul einfach zu weit heraus.

Für die Kamera ist das nicht das große Problem, lediglich bei dem Fingerabdrucksensor ist das unangenehm und etwas nervig. Wenn man das Case nicht nutzt, stört man sich leicht daran. Schade, das ist bei dem Vorgänger deutlich angenehmer.

Display leider nur durchschnittlich

Bei beiden Modellen setzt man aber wieder auf die Waterdrop-Notch, welche sich über dem IPS LC-Display Full HD+ Display befindet. Das Redmi Note 8 misst wie gewohnt wieder 6,3 Zoll in der Diagonale, das Redmi Note 8 Pro ist dagegen mit einer Diagonale von 6,53 Zoll etwas größer. Dabei bietet es die gleiche Größe wie das Realme X und auch die gleiche Full HD+ Auflösung von 2340 x 1080 Pixel. Das resultiert in einer Pixeldichte von 394 ppi – ein noch durchschnittlicher Wert. Wie bei den Vorgängern setzt man auf ein IPS LCD Panel, in dieser Generation mit einer 500 nit Helligkeit und einem 1500:1 Kontrastverhältnis. AMOLEDs von Xiaomi findet man in dieser Preisklasse zum Beispiel bei dem Mi 9 Lite oder dem Xiaomi Mi A3.

Redmi Note 8 Pro Smartphone

Wir möchten den Begriff „Backlight-Bleeding“ gar nicht in den Mund nehmen, aber das Note 8 Pro offenbart leichte Schwächen an den Bildschirmrändern. Wie zum Beispiel auch bei dem deutlich teureren Honor View 20 ist das Display an diesen Stellen etwas dunkler, auch rund um die Notch lässt sich das erkennen. Das stört keineswegs in der Alltagsbenutzung, sollte aber erwähnt sein, da es dort auch bei dem Pocophone F1 teilweise Probleme gab.

Da wir es bei dem Redmi Note 8 und 8 Pro „nur“ mit einem IPS Panel zu tun haben, entfällt die Möglichkeit eines Fingerabdrucksensors im Display. Außerdem gibt es keinen Always-On Modus, wie er zum Beispiel in dem Xiaomi Mi 9T mit einem AMOLED-Display integriert ist. Da ein LC-Display immer komplett beleuchtet wird, müsste für einen AOD-Modus immer das gesamte Display eingeschaltet sein und schwarz leuchten, was die Akkulaufzeit deutlich reduzieren würde.

Vergleich mit Realme 3 Pro

Das Redmi Note 8 Pro muss sich den Vergleich mit unserer aktuellen #1 für unter 200€, dem Realme 3 Pro, gefallen lassen. Diese Gegenüberstellung kann das Note 8 Pro leider nicht für sich entscheiden. Es ist insgesamt trotzdem ein sehr ordentliches Display, aber es ist nicht so hell wie die Konkurrenz. Das fällt sowohl auf der maximalen Einstellung, aber auch im mittleren Bereich auf, zumindest in Räumen.

Bei starker Sonneneinstrahlung schneidet das kühlere Panel des Redmi Note 8 Pro auf voller Helligkeit aber besser ab. Bei mittlerer Helligkeit profitiert das Realme 3 Pro aber vom besseren Kontrast, hier wirken gerade die Schriften des MIUI Betriebssystems zu flach und dünn, um gut lesbar zu sein.

MIUI Einstellungsmöglichkeiten

Dass das Panel insgesamt deutlich kühler ist, ist prinzipiell nicht schlechter, aber auffällig. Das lässt sich aber natürlich auch anpassen, MIUI lässt hier einige Einstellungsmöglichkeiten. Dazu gehören die Farbpalette für die Farbtemperatur, sowie drei Voreinstellungen für den Kontrast. Cool ist theoretisch auch, dass der Hersteller auch dem relativ günstigen Redmi Note 8 Pro einen Dark Mode spendiert. Der macht unserer Meinung nach aber nur für die Optik Sinn, aufgrund des IPS Panels ist er nicht zum Strom sparen zu empfehlen.

Redmi Note 8 Pro MIUI Einstellungen
Endlich ist es wieder möglich die Notch zu entfernen!

Feinde der Notch wird es freuen, dass man diese auch einfach verstecken kann. Das Feature hat Xiaomi zwischenzeitlich aus dem Betriebssystem entfernt, jetzt lässt sich die Notch auch wieder ausschalten. Noch besser ist aber, dass man auch das Benachrichtigungs-Problem des Xiaomi Mi 9 in den Griff bekommen hat. Unter dem Menüpunkt „Notch & Status Bar“ lässt sich einstellen, ob man die die Icons für Benachrichtigungen anzeigen möchte oder nicht, anstatt dass sie nach kurzer Zeit automatisch verschwinden.

Pro-Version mit MediaTek-CPU

Sehr überraschend ist die Wahl des Prozessors. Tatsächlich verwendet Xiaomi den neuen MediaTek Helio G90T Prozessor für das Redmi Note 8 Pro, der speziell auf Gaming ausgelegt sein soll. Ein Redmi Note-Smartphone mit MediaTek Prozessor klingt erstmal ungewöhnlich. Trotzdem ist der Prozessor dank der 12 nm Fertigungstechnik ziemlich energieeffizient. Die Octa-Core CPU besteht aus einem ARM Cortex-A76 Cluster und einem Cortex-A55 Cluster mit einer Taktfrequenz von 2,05 GHz. In Kombination mit der ARM Mali G76 GPU mit 800 MHz soll die hauseigene HyperEngie-Technologie für ein butterweiches Gaming-Erlebnis sorgen. Da ist es erstmal fast egal ob ein MediaTek- oder Qualcomm-Chip verbaut wurde, oder?

Redmi Note 8 MediaTek CPU

Bei unserem Testgerät handelt es sich um die 6/128 GB Variante, in China bekommt man das Redmi Note 8 Pro aber auch mit 6/64 GB oder mit 8/128 GB. Redmi verwendet hier LPDDR4X Arbeitsspeicher und UFS 2.1 Massenspeicher. Dass man hier noch nicht auf den neueren UFS 3.0 Standard setzt wie das OnePlus 7 Pro ist bei dem Preis verständlich.

Das normale Redmi Note 8 ist dagegen mit dem Qualcomm Snapdragon 665 ausgestattet. Diese CPU findet z.B. auch in dem Xiaomi Mi A3 seinen Platz, ist aber nur ein leichtes Upgrade zu dem SD 660 aus dem Vorgänger, dem Redmi Note 7. Das ist aber tatsächlich nicht ungewöhnlich, auch das Redmi Note 5 und das Redmi Note 6 Pro haben die gleiche CPU benutzt. Die Leistung ist weiterhin mehr als ausreichend für alle Alltagsanwendungen.

Note 8 Pro wird Gaming-Anspruch gerecht

Das Redmi Note 8 Pro an seine Leistungsgrenze zu bringen, dürfte schwer werden. Auch wenn das Redmi Note 7 mit dem Snapdragon 660 schon gut performt, setzt das Note 8 Pro noch einen drauf. Auch Multitasking ist mit 6 GB Arbeitsspeicher ein Kinderspiel. Von einem 60fps HDR Video von YouTube in die Kamera zu wechseln, um in 4K aufzunehmen, während man im Hintergrund eine 2 GB Datei herunterlädt, um dann schnell eine WhatsApp zu beantworten, ist gar kein Problem. Apps starten und schließen sich schnell, Verzögerungen gab es bis auf den ersten Bootvorgang keine.

Redmi Note 8 Pro PUBG Grafikeinstellungen
PUBG stellt für das Redmi Note 8 Pro schon automatisch hohe Einstellungen ein!

Dass Redmi bzw. Xiaomi hier den Fokus sogar aufs Gaming legt, merkt man nicht zuletzt an dem Gamepad für das Note 8 Pro sowie an der gesonderten World of Warcraft-Version. Aber auch beim Zocken selbst, wird das schnell ersichtlich. PUBG läuft wie auf einem Flagship wie dem Mi 9 auf hohen Einstellungen bei einer stabilen, flüssigen Framerate. Man merkt hier tatsächlich nicht, dass man es mit einem 250€-Smartphone zu tun hat. Das ist höchstens an der Kühlung spürbar, die nicht so effektiv ist, wie er hofft. Das Redmi Note 8 Pro wird spürbar wärmer.

Benchmarkergebnisse

Leider hat unser Testgerät sowohl den Geekbench 4 als auch den neuen Geekbench 5 Benchmark verweigert. Umso überraschter waren wir als es im PCMark Benchmark einen Wert von über 10.000 Punkten ausgespuckt hat, der fast 1.000 Punkte höher ist als bei dem Xiaomi Mi 9T Pro mit dem Snapdragon 855 Flagship-Prozessor! Dafür viel der AnTuTu-Benchmark niedriger aus als bei dem 9T Pro, aber besser als bei dem Xiaomi Mi 9T mit dem Snapdragon 730 Prozessor. Das ist tatsächlich erstaunlich. Auch wenn es bezüglich der Custom ROMs vielleicht Einwände gegen MediaTek gibt, gegen die Leistung spricht hier gar nichts.

Redmi Note 8 Pro Benchmarks

4.500 mAh für die Pro-Version

Die Redmi-Geräte sind bekannt für ihre großen Akkus und die dementsprechende Laufzeit. Das Redmi Note 8 Pro ist sogar mit einem 4.500 mAh Akku ausgestattet. Das sind noch einmal 500 mAh mehr als in dem Redmi Note 8 mit 4.000 mAh und auch mehr als in den letzten Generationen. Der Vorgänger hat bewiesen, dass man mit dieser Kapazität eine sehr gute Akkulaufzeit erzielen kann.

Wir haben uns aber schon gewundert, warum der Akku noch einmal deutlich größer ausfällt als bei dem Note 8. Tatsächlich kann das Note 8 Pro nicht an die Rekordlaufzeiten der Vorgänger anknüpfen, auch wenn wir immer noch fast 10 Stunden Laufzeit herauskitzeln konnten. Man kommt auf jeden Fall gut durch den Tag, für zwei Tage reichts es bei den meisten Anwendern wahrscheinlich nicht. Gerade Gaming geht ordentlich auf die Laufzeit, hier verliert man auf hohen Einstellungen schon ca. 25% Laufzeit in einer halben Stunde. Wem die Akkulaufzeit besonders wichtig ist, der dürfte mit dem normalen Redmi Note 8 besser über die Runden kommen.

Redmi Note 8 Pro Akkubenchmark

Beide Smartphones können über den USB Typ-C Port mit 18W aufgeladen werden. Da das Note 8 Pro mit einem MediaTek Prozessor ausgestattet ist, spricht man hier aber nicht von Quick Charge 3, sondern von MediaTeks PumpExpress. Trotzdem wirbt Xiaomi damit offiziell, obwohl Quick Charge ein Trademark des Herstellers Qualcomm ist. Eine komplette Ladung nimmt in etwa eine Stunde und 30 Minuten in Anspruch.

Redmi Note 8 Pro Ladegerät

Anscheinend wird das Redmi Note 8 aber nur mit einem 10W Ladegerät und das Note 8 Pro mit einem 18W Quick Charge 3.0 Ladegerät ausgeliefert. Das passt in Xiaomis Releasestrategie, auch bei dem Mi CC9e (Mi A3) und Mi CC9 hat man unterschiedliche Ladegeräte beigelegt.

Beide Modelle mit Quad-Kamera

Schon der erste Leak der Rückseite des Note 8 offenbarte das wohl interessanteste Feature, die Quad-Kamera. Dieser Leak zeigte außerdem ein neues Layout, welches uns stark an das OnePlus 7 Pro erinnert. Der Hauptsensor ist dabei der neue Samsung ISOCELL GW-1 Sensor mit einer Auflösung von 64 Megapixeln, was Xiaomi bereits im Vorfeld angekündigt hat. Dieser bietet eine Blende von ƒ/1.89 bei einem Aufnahmewinkel von 79°.

Redmi Note 8 Pro Quad-Kamera

Die anderen drei Sensoren sind aber ebenfalls interessant. Wir freuen uns hier über eine 8 Megapixel Weitwinkelkamera mit ƒ/2.2 Blende sowie 120° Aufnahmewinkel und eine 2 MP Makrokamera mit einer erstaunlichen Naheinstellgrenze von 2 cm. Der untere Sensor ist nur ein 2 MP Tiefensensor, der für Portraitaufnahmen zum Einsatz kommt. Das normale Redmi Note 8 bekommt die gleichen drei Sensoren, der Hauptsensor ist aber wieder der Samsung ISOCELL GM-1 Sensor mit 48 Megapixel Auflösung wie im Redmi Note 7.

Testaufnahmen mit dem Redmi Note 8 Pro

Auch wenn in der Regel etwas bessere Erfahrungen mit den Sony Sensoren machen, produziert der Samsung GW-1 Sensor wirklich sehr gute Aufnahmen in dieser Preisklasse. Die Schärfe und Detailreiche bekommt man wohl fast nur bei dem Realme 3 Pro, dafür kriegt man gerade in den Farben bei Xiaomi noch etwas mehr raus. Das Farbprofil ist dabei klassisch Xiaomi, mit kräftigen Tönen aber nicht immer akkuraten, leicht blassen Hauttönen. Dabei kommt der Sensor schon mit künstlicher Beleuchtung gut zurecht, fehlt selbst davon etwas im Raum, wird es aber schnell matschig. Der Autofokus funktioniert dabei eigentlich sehr zügig und akkurat.

Redmi Note 8 Pro Hauptkamera Testfoto Person Redmi Note 8 Pro Hauptkamera Testfoto Uhr Redmi Note 8 Pro Testfoto Hauptkamera low light

Die große Sensation ist bei dem Redmi Note 8 Pro aber die 64 Megapixel Auflösung des Hauptsensors. Die normale Kamera fotografiert aber nur mit 16 Megapixel, die höhere Auflösung bekommt man nur im 64 MP Modus. Und wie auch bei dem Vorgänger mit dem 48 Megapixel Sensor können wir den Hype darum leider nicht ganz nachvollziehen. Die Bildqualität ist nämlich nicht besser, teilweise sogar schlechter. Den einzigen sichtbaren Vorteil sehen wir bei dem Hereinzoomen auf dem Handy selbst. Dafür nimmt man aber auch 18 MB große Dateien in Kauf, die den internen Speicher schnell vollmüllen.

Redmi Note 8 Pro Hauptkamera Testfoto Vergleich 64MP Modus
Gefällt euch der normale Modus auch besser?

Ultraweitwinkel- und Makromodus

Viel wichtiger und besser sind da der Zweit- und Drittsensor. Der Ultraweitwinkelsensor ist vermutlich der gleiche wie in den Xiaomi Mi A3 mit 8 Megapixel Auflösung und ƒ/2.2 Blende. Der Aufnahmewinkel von 120° ist dabei das 0,6-fache von dem 79° Aufnahmewinkel der Hauptkamera. Der Fish-Eye Effekt wie bei einer Action Cam ist definitiv gegeben, dafür verzichtet man auf Schärfe und Details. Gerade an den Bildrändern wird es schnell körnig, gerade bei Indoor-Aufnahmen.

Redmi Note 8 Pro Ultraweitwinkel

Mein neuer Lieblingsmodus ist aber der Makro-Modus, trotz der geringen 2 Megapixel Auflösung. Durch die überdurchschnittlich kleine Naheinstellgrenze von 2 cm kann man wirklich ganz nah an Objekte herangehen. Das ermöglicht neue Perspektiven und Möglichkeiten, gerade mit Detailaufnahmen von Oberflächen kann man Objekte schnell entfremden und fast schon surreale Fotos erzeugen. Das funktioniert zum Beispiel besonders gut bei Testdrucken von einem SLA-Drucker wie dem Anycubic Photon, bei dem die Layerhöhe im 0,01 mm Bereich ist. Wenn Redmi hier noch einen hochauflösenderen Sensor integrieren würde, könnte man die Resultate durchaus auch drucken. So reicht die Qualität leider nur für den Eigengebrauch oder Social Media.

Redmi Note 8 Pro Makromodus

Redmi Note 8 Pro Makromodus Maßband

Redmi Note 8 Pro Makrokamera Testfoto

Frontkamera

Xiaomi legt schon seit geraumer Zeit viel Wert auf Selfies und profitiert auch da von ihrer starken Softwareoptimierung. Auch wenn auch das Redmi Note 8 Pro mit sämtlichen Beautyfiltern ausgestattet ist, knipst die 20 Megapixel Frontkamera in der Notch Selfies wie kaum ein anderes Handy in dem Preissegment. Die Auflösung ist hoch genug, um viele Details zu ergattern, während man die Hauttöne in der Regel besser trifft als bei der Hauptkamera. Die Schärfe stimmt, genau wie der Autofokus und die Auslösegeschwindigkeit.

Redmi Note 8 Pro Frontkamera Testfoto Person

Redmi Note 8 Pro Frontkamera Testfoto Portraitmodus Vergleich

Mit der gerade erwähnten Software wird ein Schuh draus. Die Randerkennung im Portrait-Modus spielt auf einem Level mit den Branchengrößen, das Bokeh ist angenehm weich und wirkt nicht künstlich. Tatsächlich kann man den Bokeh-Effekt sogar noch im Nachhinein anpassen, wenn man dann aber speichert, bleibt einem diese Option nicht mehr.

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Videomodus

Die Hauptkamera bietet neben dem Fotomodus natürlich noch verschiedene Videomodi. Aufnahmen in 4K sind sogar auch möglich, allerdings nur bei 30 fps, was allerdings nur flüssige Slow-Mo-Aufnahmen ausschließt. Dafür steht aber ein extra Zeitlupen-Modus zur Verfügung, der neben 120 fps und 240 fps auch eine 960 fps Ultra-Slow-Motion bietet, wie wir sie auch von dem Xiaomi Mi Mix 3 kennen. Positiv zu erwähnen finde ich, dass man auch in dem Makromodus filmen kann. Die Auflösung ist dementsprechend niedrig, der Effekt aber ziemlich cool. Leider sind die Aufnahmen aber nicht stabilisiert.

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Endlich mit NFC

Es hat lange genug gedauert, aber endlich erhält auch NFC Einzug in Xiaomis „Mittelklasse“. Allerdings ist nur das Redmi Note 8 Pro mit dem Modul zum kontaktlosen Bezahlen ausgestattet. Dafür bekommen beide Smartphones einen USB Typ-C Port sowie einen 3,5 mm Klinkenanschluss. Der SIM-Slot sitzt an der linken Seite und ist ein Hybrid-SIM-Slot. Das heißt ihr könnt entweder zwei Nano-SIM-Karten oder eine Nano-SIM-Karte und eine microSD-Speicherkarte zur Speichererweiterung dort einsetzen. Das kennen wir so aber auch schon vor dem Vorgänger.

Redmi Note 8 Pro NFC
Endlich ist auch NFC integriert.

In der von uns getesteten China-Version ist noch kein LTE Band 20 integriert, was aber fast immer bei China-Versionen von Xiaomi der Fall ist. LTE Band 20 ist wichtig für ländliche Gegenden in Deutschland, um dort LTE Internet zu empfangen, wie man in unserem LTE-Ratgeber nachlesen kann. Im Note 8 Pro aus China sind so nur LTE Band 1, 3, 5 und 8 integriert, was aber zum Beispiel bei uns im Ballungsgebiet in NRW ausreicht, um LTE Empfang zu haben. Eine Testdatei von 30 MB konnten wir im O2 Netz in knapp unter 30 Sekunden laden, auch Full HD-Videostreaming gelingt relativ zügig.Redmi Note 8 Pro SIM-Slot

Trotzdem würden wir dazu raten auf die Global Version zu warten, es sei denn ihr könnt gut auf Band 20 verzichten und habt Erfahrung im Flashen von Xiaomi Smartphones.

Redmi Note 8 Pro GPS Fix

Der Rest der Konnektivitätsstandards ist soweit ebenfalls gegeben: Dual Band 802.11 a/b/g/n/ac WiFi, Bluetooth 5, GPS, A-GPS, GLONASS und Galileo. Der GPS Fix erfolgt selbst in Räumen binnen einer Sekunde und ist dabei sogar auf drei Meter genau. Auch an der Sprachqualität konnten wir nichts bemängeln. Hier hat sich Xiaomi in den letzen Jahren auch zu viel Expertise aufgebaut, um solche Basics zu vermasseln.

MIUI im frischen Gewand

Wenn man sich kein Xiaomi-Smartphone der A-Reihe schnappt, kommt ein Xiaomi Smartphone mit MIUI auf den Markt, dem hauseigenen Betriebssystem von Xiaomi. Dieses basiert natürlich auf Android 9, die MIUI Oberfläche liegt aber darüber und ist ein stark angepasstes Betriebssystem. Das OS unterscheidet sich nicht nur in der Optik, sondern auch im Funktionsumfang und in den vorinstallierten Apps. Ähnlich wie Apple hat sich Xiaomi relativ früh eine eigene Infrastruktur mit eigenen Services wie der Mi Cloud oder Mi Drop aufgebaut. Diese sind zwar leicht abgeguckt, funktionieren aber gut.

Redmi Note 8 Pro MIUI 10 China Version

Tatsächlich erscheint das Redmi Note 8 Pro schon mit MIUI 10.4.4 Stable, während die Global ROM aktuell noch auf 10.3 hängt. Zwar erscheint schon im Herbst 2019 MIUI 11, trotzdem ist diese Version gut auf das Note 8 Pro angepasst. Das liegt nicht zuletzt an den Notch-Einstellungen, die wir unter dem Punkt „Display“ schon besprochen haben. Optisch erinnert es uns durch das neue Theme auch stark an das Mi CC9, wir hoffen, dass das auch für die globalen Versionen erscheint.

Redmi Note 8 Pro Google Dienste TS
Bei unserem Testgerät von TradingShenzhen wurden die Google-Dienste freundlicherweise schon vorinstalliert.

Nutzt man die China-Version muss man sich mit der englischen Sprache herumschlagen, Chinesisch ist leider die einzige Alternative. Auch ist dort einiges an Bloatware vorinstalliert, viele Apps, die nur in China machen, wie zum Beispiel Beidou oder WPS Office, belegen kostbaren Speicher. Zum Glück lassen sie sich leicht deinstallieren. Die China-Version kommt auch komplett ohne Google-Dienste aus, glücklicherweise lassen sich diese leicht nachinstallieren. Dafür muss man einfach den Xiaomi App Store benutzen, „Google“ suchen und den Google Installer herunterladen. Dieser installiert das Google Framework inklusive Google Play Store. Dann könnt ihr darüber alles notwendige installieren, der Play Store ist leider nur nicht zertifiziert.

Redmi Note 8 Pro Google Play Store installieren
Auch bei der China-Version kann man die Google Dienste leicht installieren.

Wir warten währenddessen auf die Global Version, die vermutlich im Oktober nach Europa kommen soll. Diese wird dann mit LTE Band 20 ausgestattet sein, die deutsche Sprache unterstützen, mit einem EU-Lader kommen und mit einem CE-Kennzeichen versehen sein. Dass Xiaomi hier aktuell daran arbeitet merkt man schon an offiziellen Social-Media Posts.

Fingerabdrucksensor, Benachrichtigungs-LED & Speaker

Auch wenn ich die Position und Verarbeitung des Fingerabdrucksensors auf der Rückseite kritisieren würde, ist der Fingerabdrucksensor wie gewohnt gut. Schon eine kurze Berührung reicht zum Entsperren, das geht deutlich schneller als bei einem Fingerabdrucksensor im Display. Hier hat die Industrie meiner Meinung nach mittlerweile das Maximum an Geschwindigkeit erreicht, deswegen ist der Sensor im Prinzip genauso gut wie der des Vorgängers oder der des Realme 3 Pro.

Neben dem Kopfhöreranschluss ist gerade auch die Benachrichtigungs-LED ein wichtiges Feature eines Handys, an dem einige User hängen. Diese befindet sich leicht asymmetrisch rechts von der Notch und fällt sehr klein aus. Leider ist es keine RGB LED und die LED leuchtet nur beim Laden und bei Benachrichtungen, allerdings eben nur in Weiß. Das Xiaomi Mi CC9 bzw. die Global Version davon in Form des Xiaomi Mi 9 Lite setzt das unserer Meinung nach cooler um, dort leuchtet das Xiaomi Logo auf der Rückseite.

Redmi Note 8 Pro Benachrichtigungs LED

Auch den Lautsprecher an der Unterseite wollen wir nicht vernachlässigen. Dabei handelt es sich leider nur um einen Mono-Lautsprecher, der vollkommen konform mit dem aktuellen Status Quo ist. Er ist relativ laut, klingt aber auch schnell blechern. Gerade beim Gaming fehlt einem leider etwas der Sound aus der Ohrmuschel, wodurch das Erlebnis etwas räumlicher wäre.

Fazit: Redmi Note 8 Pro kaufen?

Wie schon bei dem Redmi Note 5 und Note 6 Pro ist der Releaseabstand zwischen den beiden aktuellen Generationen sehr kurz, dementsprechend stellen sich wohl viele die Frage, ob sich ein Upgrade lohnt. Das Redmi Note 8 Pro ist ein Schritt nach vorne und ein würdiger Nachfolger des sehr guten Redmi Note 7.

Gerade die Verarbeitung und das Design sind wirklich auf einem eigenen Niveau, in dieser Preisklasse kommt kein Konkurrenzgerät an diese Qualität heran. Auch bei der Leistung stellt man sich manchmal die Frage, ob man hier nicht gerade ein Flagship-Smartphone in der Hand hat. Im Vergleich zum Vorgänger hat man die die Anzahl der Kameras auf der Rückseite verdoppelt, gerade der Ultraweitwinkelmodus und der Makromodus bieten viele kreative Möglichkeiten, dazu kommen tolle Fotos des Hauptsensors. Das Gesamtpaket wird abgerundet von NFC, USB-C und dem Klinkenanschluss sowie einem großen Akku und der Möglichkeit der Speichererweiterung – was will man mehr?

Ein besseres Display vielleicht. Dass man hier auf ein IPS Panel setzt finde ich grundsätzlich richtig, dieses hätte aber durchaus heller sein können und ohne Backlight-Bleeding auskommen müssen. Es ist insgesamt immer noch ein ordentliches Display, dass aber nicht auf Höhe der restlichen Komponenten ist. Auch der Fingerabdrucksensor ist im Alltag nervig, was gerade der ansonsten perfekten Verarbeitung einfach ärgerlich ist. Abgesehen davon haben wir hier wohl mal wieder den König der Mittelklasse in unseren Händen.

Wie sieht eure Meinung zu dem neuen Redmi Note 8 und Note 8 Pro aus?

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Thorben

Mir haben es die China-Smartphones von Xiaomi, Huawei & Co angetan. Wenn ich kein Handy teste, pflege ich unseren Instagram-Kanal.

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Kommentare (136)

  • Profilbild von tns
    16.08.19 um 09:59

    tns

    Hoffentlich endlich mit NFC. Sonst cold.

  • Profilbild von HerrRossi
    16.08.19 um 10:02

    HerrRossi

    Wen interessiert denn NFC…?

    • Profilbild von chakkobanana
      28.09.19 um 12:38

      chakkobanana

      @HerrRossi: Wen interessiert denn NFC…?

      bitte hör auf zu quatschen. Interessiert viele. Informiere dich einfach.

  • Profilbild von TXG_Pikachu
    16.08.19 um 10:16

    TXG_Pikachu

    @HerrRossi: Genau das denke ich auch immer. Natürlich gibt es Menschen, die mit Google Pay glücklich sind. Aber jetzt mal ganz ehrlich: Wenn ich einkaufe, nehme ich lieber mein Port Monee mit??

    • Profilbild von DK
      16.08.19 um 10:47

      DK

      Glaub mal. Ist schon schön wenn das Portemonnaie endlich mal etwas weniger Masse hat, weil man die Karten daheim lassen kann.

      NFC ist die Zukunft und wird die Plastikkarten immer mehr ersetzen. Auch aus dem Grund des Sicherheitsaspektes, dass NFC nur dann aktiv ist wenn das Gerät entsperrt ist. So lassen sich die Karten auch nicht mal eben abscannen wie im Portemonnaie. Plastikkarten kann man NFC-mäßig nicht so einfach mal ausschalten. Das Smartphone halt schon.

      • Profilbild von Max Mustermann
        19.08.19 um 18:52

        Max Mustermann

        Für NFC gibt es auch andere Anwendungsfälle, aber Hauptsache, nicht über den Tellerrand hinausschauen – zum Kotzen!

        • Profilbild von Benjamin Schneider
          23.08.19 um 09:29

          Benjamin Schneider

          In 8 von 10 Fällen klappt bei mir nicht mal das kontaktlose Bezahlen. Solange das nicht halbwegs eingeführt wurde, wird es noch Jahre dauern bis sich sowas wie Google Pay etabliert.

          Ich bin ein Technikfreak und liebe sowas, aber das ist nun mal die Realität.

        • Profilbild von Phillip
          29.08.19 um 19:18

          Phillip

          @Benjamin Schneider:
          Überall wo ich einkaufen gehe funktioniert kontaktloses Bezahlen einwandfrei, vor nem Jahr gab es da noch genug Probleme, das stimmt. Aber jetzt ist das überall sehr gut ausgebaut, auch flächendeckend in Deutschland.

          Ich mache generell mein komplettes Geldmanagement online, da macht sich Google Pay auch ganz nützlich.

          Wenn du so ein Technikfreak bist solltest du die Zustände eigentlich kennen 😉

  • Profilbild von Supe
    16.08.19 um 10:24

    Supe

    NFC ist schon praktisch!

  • Profilbild von dio
    16.08.19 um 10:24

    dio

    Wird sicher eine Mischung aus Note 7 und Mi9T werden. Hoffentlich mit USB C und Pop-up Kamera, um die 175€ – dann wird's gekauft!

  • Profilbild von Relaxo Trump
    16.08.19 um 11:23

    Relaxo Trump

    wenn das umeiniges besser als das Redmi Note 7 wird, werde ich dann mein Redmi Note 7 für 100€ unter dem Neu Verkaufs preis verkaufen und mir dann das kaufen.

  • Profilbild von Phi
    16.08.19 um 11:28

    Phi

    @dio: Also mit PopUp und Fingerprint im Glas und 4 Kameras wird's wohl etwas dauern bis es bei 175.- landet…

  • Profilbild von Bowserzz
    16.08.19 um 12:00

    Bowserzz

    @DK: Die Zeit das nfc irgendwas
    ablöst ist längst verstrichen… google Pay und der ganze Schmotter wird einfach zu wenig verwendet… welche ü40 bezahlt mit nfc niemand und das ist das Problem daran….

  • Profilbild von YCC
    16.08.19 um 13:59

    YCC

    Google Pay bringt halt mal gar nix, wenn ich immer noch Bargeld brauche, um bei Bäcker/Dönerbude/Imbiss etc. etwas zu kaufen. Dafür ist Deutschland einfach zu rückständig. In China kannst du an der Straße bei ne Billo Garküche mit ne QR Code auf ne 80 Euro Handy zahlen.

    • Profilbild von Merx
      16.08.19 um 15:13

      Merx

      Vielleicht bei dir in deinem Dorf und weiteren ländlichen Gegenden.

      In den Städten kannst du mittlerweile überall kontaktlos und somit Bargeldlos zahlen. Selbst dein 15 Cent Brötchen beim Bäcker.
      Nfc ist praktisch aufgrund von Google pay. Schnell aus dem Haus ohne Portemonnaie und nur das Handy zücken. Payback etc ist dort eh schon hinterlegt.

      • Profilbild von YCC
        16.08.19 um 22:19

        YCC

        Also in meine 80000 Einwohner Stadt ist es leider nicht sehr weit verbreitet. Versuch mal mit Gpay eine Kneipen Tour zu machen. Möchte gerne wissen, ob man ohne Bargeld auskommen kann in Deutschland.

    • Profilbild von Gulliver Gustavson
      16.08.19 um 19:05

      Gulliver Gustavson

      Na dann mal ab nach China. Und schön mit dem Fahrrad zur Garküche sonst gibt es Abzug bei den Sozialpunkten und du darfst nicht mehr Straßenbahn fahren.

      • Profilbild von YCC
        16.08.19 um 22:23

        YCC

        Jo das eine geht natürlich nicht ohne das andere. Man kann kein QR Code Bezahlmethode in Deutschland einführen ohne ein Sozialpunktesystem mit aufzubauen. Entweder es war ein schlechtert Versuch lustig zu sein oder du bist einfach so beschränkt. Dann mein herzlichstes Beileid. Vielleicht wird es besser im nächsten Leben.

    • Profilbild von Benjamin Schneider
      23.08.19 um 09:32

      Benjamin Schneider

      Ich will jetzt nichts unterstellen…oder doch eigentlich schon:
      Die ganzen Betreiber von kleinen Imbissen, Friseuren oder Schmucklädchen die nur Barzahlung zulassen, machen das um Steuern zu sparen.
      Ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum sich da niemand drum kümmert. Da wird schwarz gearbeitet und auch noch am Finanzamt vorbeigeschafft.

    • Profilbild von Arni
      30.08.19 um 09:01

      Arni

      Deswegen kann der chinesische Staat jeden Bürger digital bis in die Garküchen zurück verfolgen.
      Da ist mir eine gewisse "Rückständigkeit" doch angenehmer und vor allem anonymer

  • Profilbild von ist hier immer noch nichtSchluss
    16.08.19 um 14:37

    ist hier immer noch nichtSchluss

    @YCC:
    Genau QR und nicht NFC aber diese rückständigen Jugendlichen hier meinen noch immer NFC wäre die Zukunft, weil es doch so schön und hip wäre, ganz cool beim Müller, um die Pickel Creme zu zahlen, das Handy zücken zu könnte.

  • Profilbild von Merx
    16.08.19 um 15:15

    Merx

    Was ist dein Problem als "alter Sack" ? 😀

    Nfc ist praktisch und dann zahlst du sicherlich auch nicht mit deiner ec oder Kreditkarte kontaktlos. Sondern schön die Karten rein schieben, wenn schon nichts anderes. 😉

    • Profilbild von Gulliver Gustavson
      16.08.19 um 19:03

      Gulliver Gustavson

      Na und? Ob man die Karte nun vorhält oder hinein schiebt ist doch dermaßen egal… Außerdem heißt das nicht ec sondern Maestro, schon eine ganze Weile.

  • Profilbild von canni91
    16.08.19 um 17:49

    canni91

    Die ganze ach so tolle zahlerei via NFC ist, Dank der anstehenden gesetzlichen Änderungen, völlig und absolut obsolet.

  • Profilbild von Min Jung
    16.08.19 um 18:44

    Min Jung

    NFC brauchts nicht.
    Bis das in Deutschland ordentlich genutzt werden kann, vergehen noch Jahre…

    64 Megapixel kommen hoffentlich in nem anderen Modell,
    da die absolut nichts bringen, wenn man nicht >20MB pro Bild verbrauchen will.
    Lieber einen besseren Sensor mit guten Nachtfotos.

    Auch ein AMOLED-Display wäre schön für noch mehr Stromsparen.

    Aber bitte niemals auf eine bunte Benachrichtigungs-LED verzichten!

  • Profilbild von Gulliver Gustavson
    16.08.19 um 19:00

    Gulliver Gustavson

    An etliche Kommentatoren: besucht mal eine Schule oder nehmt Deutsch-Nachhilfe. Ist ja gruselig.

  • Profilbild von gunngir
    16.08.19 um 21:13

    gunngir

    @chinagadgets das Bild ist auf dem Handy fast nicht zu erkennen … Bitte nächstes Mal nicht so breit aufbauen sondern eine neue Zeile nehmen 😉

  • Profilbild von Vladimir_Cyka_Blyat
    16.08.19 um 22:22

    Vladimir_Cyka_Blyat

    @tns: Wir sind nicht auf mydealz wo alles gecolded wird und nfc finde ich ziemlich unnötig.

  • Profilbild von Vladimir_Cyka_Blyat
    16.08.19 um 22:24

    Vladimir_Cyka_Blyat

    @DK: Kirminelle finde immer einen Weg dir Geld zb zuziehen

  • Profilbild von Vladimir_Cyka_Blyat
    16.08.19 um 22:27

    Vladimir_Cyka_Blyat

    @ist hier immer noch nichtSchluss: bin jugendlich und nfc da sehe ich nicht die Zukunft wenn bei uns in de nicht mal 5g ausgebaut ist dauert es mit nfc auch noch bestimmt 10 Jahre

  • Profilbild von Vladimir_Cyka_Blyat
    16.08.19 um 22:28

    Vladimir_Cyka_Blyat

    @YCC: denke nach ca 24 h findest du 1 Geschäft was nfc nicht unterstützt

  • Profilbild von Naich
    17.08.19 um 14:04

    Naich

    @ist hier immer noch nichtSchluss: jetzt wird der Ton aber hart!

    Ich denke auch nicht dass Merx das Parkhaus, die Parkuhr und die Kneipe als Minderjährigen interessieren. Er weiß es halt nicht besser.

    Zum Thema NFC: Brauch ich nicht. Hab mir vor paar Jahren mal überlegt paar NFC Tags zu kaufen, aber habs aufgrund mangelnder Notwendigkeit nie. NFC wird ja inzwischen fast nur noch für Bezahlen genutzt. Und hier fehlt es einfach komplett an der Infrastruktur in Deutschland. Ist immer noch nicht weit verbreitet und wird es auch nicht solang die Deutschen am liebsten bar bezahlen.

    Zum Gerät: Kann interessant werden.

  • Profilbild von Gast
    17.08.19 um 16:15

    Anonymous

    Wann soll den das neue Redmi note rauskommen?

  • Profilbild von Zunami
    18.08.19 um 14:53

    Zunami

    @DK: Wie jetzt? Du hast Deine Plastikkarten nicht in scansicheren Schutzhüllen? Oder eine Störkarte drinstecken?

  • Profilbild von Zunami
    18.08.19 um 14:58

    Zunami

    @Vladimir_Cyka_Blyat: Mittlerweile haben Lidl, Aldi, Netto, Rewe und Penny alle auf NFC-Terminals umgerüstet. Der Bezahlvorgang dauert 1,3 sec und ich ziehe die Karte lediglich bis zum Chip aus der Schutzhülle. Alles in allem mit Reißverschluss auf und zu 5,5 sec

  • Profilbild von Ichi
    19.08.19 um 09:51

    Ichi

    Wieso schreiben hier so viele, dass das in DE noch nicht gut ausgebaut ist? Habt ihr überhaupt mal versucht kontaktlos zu bezahlen?
    Überall wo man eine Karte reinstecken kann, kann man mittlerweile auch eine davor halten, somit geht auch NFC. Mein Batgeld hole ich, wenn möglich, garnicht mehr raus oder nehme es nicht mit und das ganze bestimmt nicht, weil man beim bezahlen so lässig aussieht.

  • Profilbild von Gogel Fritz
    20.08.19 um 09:27

    Gogel Fritz

    Ich habe mal eine ganz andere Frage !
    Kann mir jemand sagen, ob ein Nachfolger des Pocophone F1 geplant ist und wenn ja, wann es evtl. erscheinen soll ❓?

    • Profilbild von Thorben
      09.10.19 um 08:55

      Thorben CG-Team

      @Gogel Fritz: Man weiß es nicht genau. Offiziell ist bisher nichts, Leaks gab es auch keine. Eig sollte die Brand gebraben werden, letztens kam die Meldung, dass nächstes Jahr eventuell was kommt. Schwer zu sagen.

  • Profilbild von A.M.
    25.08.19 um 23:22

    A.M.

    Ich habe heute Fotos gesehen, auf den der Snapdragon 665 beim Note und der MTK beim Pro abgebildet ist. Die Kamera beim Note sitzt oben links und beim Pro oben mittig.

    Somit hab ich doch nochmal Glück gehabt, dass der SD verbaut wird.

  • Profilbild von Kalle187
    26.08.19 um 11:16

    Kalle187

    @Benjamin Schneider. Das ist auch gut so. Mein Geld kann ich im Notfall immer noch von der Bank nehmen wenn der Negativzins eingeführt wird. Wenn es kein Bargeld mehr gibt ist man der perfekte Gläserne Bankkunde. Idealer Kapitalismus. In Deutschland ist man bis 100.000€ abgesichert.Stell dir vor hier passiert sowas wie in Griechenland oder anderen Ländern und du kommst nicht mehr an dein Geld. Weil die Bank vielleicht Bankrott ist ?. Da bringt dann Bargeldloses zahlen auch nichts. Wer mit NFC zahlen möchte kann das ja gerne machen. Die Möglichkeit ist ok aber bitte keinen Zwang daraus machen. Sonst sagt die Krankenkasse sie zahlt deine Arztrechnung nicht ,weil sie genau sehen können das du dir jeden Tag eine Packung Zigaretten und Whiskey kaufst. Und scheiße….wie soll ich mein Marihuana dann bezahlen ?

  • Profilbild von Kalle187
    26.08.19 um 11:20

    Kalle187

    Ich nutze NFC um mein Bluetooth einzuschalten wenn ich meinen Lautsprecher benutzen will. Aber dafür muss NFC immer an sein.Da könnte ich natürlich genauso gut Bluetooth dauerhaft anlassen ?

  • Profilbild von ChrisG77
    26.08.19 um 14:45

    ChrisG77

    Von mir aus kann jeder die Technik nutzen die er möchte. Jedes Individuum ist ja auch selbst für sein Handeln verantwortlich und sollte dazu in der Lage sein eine Risikoabwägung zu treffen.

    Ich selbst werde weiterhin gerne an der Kasse die Schlange anführen und mein Klimpergeld sortieren 😀

    BTT:
    Für mich ist das Note 8 bereits jetzt interessant, da aktuell wieder eine Neuanschaffung ansteht. Ich werde daher abwarten wie es sich im Vergleich zum Note 7 schlägt und dann zuschlagen. Die in der Familie bereits eingesetzten Note 5 und Note 7 werden jeweils zur vollsten Zufriedenheit genutzt.

  • Profilbild von Errvv1n
    27.08.19 um 06:37

    Errvv1n

    Wie sieht es mit Band 28 aus? Wird nur wieder davon ausgegangen oder hat es das diesmal wirklich?

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